Posts mit dem Label Lalala werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lalala werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 2. August 2026

Singalong am See

Voll, voller, Wochenende!
Wo fang ich an? 
Am besten mit DEM Ereignis des Jahres. Oder soll ich sagen, der letzten 80 Jahre? So lange gibt es die Bregenzer Festspiele nämlich schon und zum Jubiläum wurde das wunderbare Chorprojekt: "Singalong am See" ins Leben gerufen und ich war dabei! 
Ich habe früher ja schon von der Probe zu diesem Großereignis berichtet (LINK) und kann mich eigentlich hier nur wiederholen. 
WOW!
Mit so vielen Menschen (und auch mit Solisten der Bregenzer Festspiele) gemeinsam zu singen, auf dieser wunderbaren Tribüne einen Nachmittag in so einer fabelhaften Stimmung verbringen zu können ist einfach einmalig! 
Es wurde extra für diesen Anlass eine Bühne vor die eigentliche Seebühne gebaut, auf der unser Dirigent Steven Moore, das Orchester und die Solisten für alle gut sichtbar waren. Ich kam selbst natürlich während der Singerei vor lauter Freude gar nicht mehr zum fotographieren, aber wer einen Eindruck bekommen möchte, kann unter #singalongamsee auf Instagram ein paar Beiträge sehen oder hier und hier einen Beitrag des ORF.
Den Nachmittag/Abend ließ ich dann ganz gemütlich in Bregenz ausklingen, das sich wieder mit einem postergeeigneten Sonnenuntergang von mir verabschiedete.

Und sonst?
Den Freitag Vormittag nutzte ich, um meine Vorfreude aufs Singerlebnis schon etwas anzuheizen. Dafür spazierte ich auf den Pfänder, den Bregenzer Hausberg und schaute mir die Seebühne mal aus einer ungewohnten Perspektive an. 

Der Weg, den ich gewählt habe, verläuft fast durchgehend im Wald und so war es eine angenehme Vormittagswanderung. 
Am Nachmittag zogen dann Wolken auf, die ein klein wenig Regen brachten. Der hielt auch noch an, als ich mich am Samstag Vormittag mit Brommie zu einem Streckencheck für den geplanten Jannerseetriathlon aufmachte. Und da der See (vermutlich) aus diesem Grund komplett leer war, nahm ich mir erst die Schwimmstrecke und dann die Radstrecke vor. 
Extra für das Foto kam kurz die Sonne raus
davor und danach regnete es!
Also möglich ist die Strecke auf jeden Fall mit meinem Brommi, allerdings sind da schon ein paar Abschnitte, auf denen man Tempo machen könnte und ein weniger Luftwiderstand nicht blöd wäre.

Ich werde mich wohl spontan entscheiden, mit welchem Rad ich starte. 

Heute Vormittag wollte ich noch eine kurze Runde an der Bregenzer Ach laufen gehen, um vor der langen Zugfahrt noch etwas Bewegung zu bekommen. Was daraus wurde, folgt im nächsten Post. 

Freitag, 17. Juli 2026

Der Kreis schließt sich

Von Donnerstag zu Donnerstag hat sich nun - ungeplant - ein kleiner Musikkreis geschlossen. 

Letzte Woche las ich "zufällig" in der Zeitung, dass das neue Album der Rolling Stones (ich bin Fan seit ich 14 bin!), das am Freitag veröffentlicht wird, in nur drei ausgesuchten Plattenläden in ganz Österreich schon am Vorabend vorgestellt und verkauft werden darf. Einer davon war hier in Salzburg, was für mich natürlich bedeutete - nix wie hin!
Ich war schon kurz nach 20 Uhr im Musikladen in der Linzer Gasse, allerdings nicht die Erste! In der darauffolgenden Stunde tröpfelten immer mehr Hör- und Kaufwillige ein und exakt um 21 Uhr durften wir die Doppel-LP (in perfekter Tonqualität) anhören.
Dass sogar die Presse dabei war, ließ zwar meine geplante Inkognito-Aktion auffliegen, aber was solls! Um 22 Uhr begann der Verkauf und da war mein Vorteil ganz vorne zu stehen, denn so konnte ich mich schon kurz danach stolze Besitzerin der Red-Limited-Edition nennen! (Marketing können die alten Herren richtig gut!)

Gestern hörte ich mir die LP noch an, bevor ich gegen Mittag mit Brownie in Richtung Sperken losfuhr, um den Abend mit weiteren "älteren Herren" zu verbringen. Dort steht die Burg Clam  mit einem wunderbaren Konzertgelände. 
Es gaben sich die Ehre: Johnny Lee Hooker Jr., Ron Wood mit seiner Band und Van Morrison. 
Letzteren habe ich vor über 20 Jahren das letzte Mal live gehört, was an sich schon Grund genug gewesen wäre nach Sperken zu fahren. Aber mit Ron Wood verdoppelte sich der Grund gleich noch und so begegnete ich gestern wohl mehr Stones-T-Shirt-TrägerInnen, als noch vor einer Woche im Musikladen. 
Ich buchte zur Konzertkarte gleich das Camping am 10 Minuten entfernten Campingparkplatz mit, der mit Warmwasserduschen, WCs und sogar Brötchenverkauf vom dorfeigenen Bäcker am Morgen aufwartete!
So konnte ich vor dem Einlass ins Konzertgelände noch etwas chillen (und das noch nasse Badetuch und Badeanzug) trocknen lassen. Der Attersee lag am Weg, also wäre es doch komisch gewesen, dort nicht für einen Schwumm kurz anzuhalten.
Danach ging es aufs Gelände, das durch seine Lage wunderbar Platz und gute Sicht bietet.
Man hat die Wahl zwischen gemütlich am Hang sitzend oder, wenn da ein Stones Gitarrist Stimmung macht, 
stehend, tanzend oder sonst wie das Konzert zu genießen. 
Vor dem Auftritt von Van Morrison gönnte ich mir noch eine kulinarische Stärkung und fand dann einen wunderbaren Stehplatz mit guter Sicht, wo ich bis zum Ende des Konzerts blieb.
Konzerte, Stimmung, Umgebung, Verpflegung - 1A!
Der warme Sommerabend lud dann noch ein, ein wenig sitzen zu bleiben, bevor ich es mir in Brownie gemütlich machte und nur kurz bei einem Regenguss in der Nacht aufwachte. 
Heute Früh hatten sich die Wolken schon wieder verzogen und so konnte ich bei Sonnenaufgang gemütlich 
frühstücken, zusammenpacken und wieder nach Hause fahren. 

Sonntag, 10. Mai 2026

Urlaubsvariationen

Die erste Urlaubswoche hatte von allem etwas - genau, wie ich es mag. 
Sonntag ein entspannter Ausflug nach Zell am See, 

Montag eine tolle Radrunde. Erst fuhr ich vom Diesseits ins Jenseits (die beiden Orstbezeichnungen gibt es in St. Martin im Innkreis!), dann dem Antiesenradweg entlang zum Inn und über Braunau wieder zurück.
Bald geschafft - am Ende waren es
gut 100 km!

Dienstag war Erholungstag für die Beine und Fordertag für mein Hirn. Da besuchte ich das erste Krimi-Pubquiz in der Bibliothek in Seekirchen. Puh, ich dachte immer, ich lese viele Krimis, aber von denen, die im Quiz vorkamen, kannte ich die wenigsten. Um dem entgegenzuwirken habe ich mir die Fragen geben lassen, um jetzt nach und nach "nachzulesen". 

Am Donnerstag Nachmittag fuhr ich nach Lauterach. Denn da stand am Samstag ein ganz besonderes Ereignis auf dem Plan.
Ich habe mich für den August für das "Singalong am See" angemeldet. Das ist eine Veranstaltung der Bregenzer Festspiele, die sie zu ihrem 80.jährigem Jubiläum organisieren. Da kann jede und jeder, der mag, auf der Seebühne 7 bekannte Opernstücke singen, die alle schon auf der Seebühne aufgeführt wurden. 
Am Samstag fand die Probe dafür statt. Das Festspielhaus in Bregenz bietet allerdings "nur" ca. 1500 Sitzplätze (im Gegensatz zur Seebühne mit ca. 7000), so dass nur ein Teil der für den August Angemeldeten (es sind schon über 6000) dabei sein konnten. Aber was war das für eine Stimmung! Der Dirigent Steven Moore hat es mit seiner unglaublich ansteckenden Begeisterung locker geschafft, das volle Festspielhaus anzuleiten, mitzureissen und diese Probe zu einem einmaligen Erlebnis zu machen. 
Wer auf den sozialen Medien unter #singalongamsee sucht, findet tolle Videos von der Probe, die die Stimmung richtig gut eingefangen haben. Ich selbst war viel zu gefesselt von der Atmosphäre, als dass ich noch zu passenden Momenten ans filmen gedacht hätte!
Wow - so viele Stimmen!

Dass ich am Freitag noch mit Brommi in Friedrichshafen und am Abend bei einem tollen Konzert in Hörbranz war, sei hier auch der Vollständigkeit halber erwähnt. 

Den gestrigen Nachmittag verbrachte ich mit Pia mit wohltuenden Gesprächen, die einen halben Tag wie im Flug vergehen liessen und mein ohnehin schon gut gefülltes Glückskonto noch mal weiter anfüllten. 
Hach, Urlaub kann schon was!

Samstag, 25. April 2026

Hallo Nachbarin - Elixhausen


Heute stand wieder ein Besuch in einer Nachbarsgemeinde auf meinem Programm. Samstag eignet sich für die One-Way-Strecken, weil es da mehr Busse, als am Sonntag gibt. Ich wollte nicht allzu spät los, was sich allerdings heute nicht machen liess. Wegen eines wunderbaren Konzertes gestern Abend kam ich erst nach Mitternacht nach Hause und musste einfach etwas länger schlafen ... und überhaupt: Konzerte, Theater, Kultur! Was tut sich da nicht Tolles in meinem Umfeld. Im März ein musikalischer Kabarettabend im Emailwerk, ein LESE-Abend in der Gärtnerei und die Baselitz Jetzt! Ausstellungseröffnung im Museum der Moderne am Mönchsberg. Im April Priscilla im Landestheater und Aufhören im Emailwerk, gestern Julie Malia und Don Ross in Neuötting und morgen der Abschluss des Buzz-Festivals in Obertrum. 
Und es geht so weiter ... ich habe noch Karten für vier weitere Konzerte hier liegen, Termine für 2 Lesungen eingetragen und einen Tisch bei einem Krimi-Pubquiz in unserer Bibliothek (leider am 5.5.!) reserviert. 
 
Aber zurück zum Thema:
Elixhausen liegt zwischen Salzburg und Obertrum und der Weg dorthin führt über kleine Straßen, Wiesen und Wälder. Normalerweise radle ich diese Strecke und war heute wirklich überrascht, wie hügelig sie ist! Aber ich hatte es ja nicht eilig und so wurde der heutige Besuch eine gemütliche Geh-Lauf-einheit. Das Wetter war (auch zu Mittag noch) sehr lauffreundlich mit strahlendem Sonnenschein, aber kühlem Wind.  
Das schöne ist, dass es mindestens vier verschiedene Strecken von mir nach dort gibt, das bedeutet, auch wenn ich mal nach links statt geradeaus laufe, komme ich trotzdem an!
Kurz vor dem Ortschild bot sich mir dann noch ein erfrischender Anblick von den schneebedeckten Gipfeln,
der Gaisberg allerdings ist schon schneefrei.
Und dann ging es ganz schnell. Schon 500 Meter weiter, linst die Kirche hinter den Bäumen hervor und 
das Beste ist: die Bushaltestelle zurück ist direkt davor!

Sonntag, 8. März 2026

Na sowas!


Jetzt habe ich dieses Wochenende doch glatt schon wieder eine Kirche fotographiert, obwohl es dieses Mal nicht um mein Nachbarinnenspiel ging. Und so verbrachte ich den Samstag Abend auch nicht laufend zu, sondern sitzend und andächtig lauschend in einer Kirche. 
Genauer gesagt, in der Kirche St. Otmar in St. Gallen. Und vielleicht hätte ich auch mit viel goodwill einen Nachbarinnenbesuch daraus basteln können, liegt sie doch immerhin in einem Nachbarland meines Wohnortes. 

Aber ich bin ja nicht hingelaufen, sondern bequemst mit der Bahn angereist und der Grund, warum ich mich dort einfand war auch nicht sportlicher Natur, sondern pure Neugier. Meine Freundin Pia macht immer wieder bei sehr spannenden Chorprojekten mit. Vor einiger Zeit schrieb sie mir, dass sie in einer Stummfilm-Vertonung mitsingen würde. Zu dem Filmklassiker "Sodom und Gomorrha", zu der Zeit die teuerste österreichische Filmproduktion mit über 3000 Komparsen, würde ihr Chor singen und zusätzlich auch ein Organist improvisieren. (Link) Das klang für mich so grandios, dass ich sofort im Kalender nachschaute, ob sich an diesem Datum ein Kurzbesuch in meiner Geburtsstadt ausgehen würde. Es ging!
Und so saß ich pünktlich eine halbe Stunde vor Konzert-/Kinobeginn in der gut geheizten Kirche und war schon sehr gespannt, was da auf mich zukommen würde. 
Es war wirklich epochal! Die Chorbegleitung und die Orgel standen der Dramatik des Films in keinster Weise nach, die Einsätze waren (typisch Schweiz) sekundengenau und die Akustik in der Kirche einfach phänomenal!
Nach dem Konzert begleitete mich Pia noch zum Bahnhof und so blieb uns noch eine gute halbe Stunde zum plaudern, was den Abend ganz wunderbar abrundete. 

Obwohl das ganze Konzert wirklich abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet war, tat mir irgendwann mal mein Hintern vom Sitzen auf der Kirchenbank weh. (Bin ich halt auch nicht gewöhnt!) Da war ich froh, den Weg vom Bahnhof zur Kirche davor noch zu Fuß absolviert zu haben, 
zu sehen gab es ja genug.
Über Mittag war ich auch schon eine Runde mit Brommi unterwegs - nach der langen Winterpause musste das Kleine einfach mal wieder an die frische Luft!

Und damit war ich jetzt das dritte Wochenende in Folge unterwegs, was mir die Aussicht auf die nächsten paar unverplanten, zu-Hause-bleib-Wochenenden sehr rosig erscheinen lässt!


Samstag, 28. Februar 2026

Schwerpunkt Musik

Wenn eine Künstlerin, die ich sehr schätze (vor 1,5 Jahren hab ich hier schon mal über ein Konzert von ihr geschrieben) nicht nur selbst ein Konzert gibt, sondern gleich ein ganzes Gitarrenfestival auf die Beine stellt, ist das doch Grund genug, mit Brownie ins Nachbarland zu fahren und ein Wochenende in Giengen an der Brenz zu verbringen!
Julie Malia veranstaltet dieses Wochenende für Gitarrenenthusiasten schon zum 8. Mal und in einem Anflug von Selbstüberschätzung habe ich nicht nur Konzertkarten gekauft, sondern mich auch gleich für die drei Workshops am Samstag angemeldet. 

Freitag Mittag fuhr ich los und kam fast staufrei am Nachmittag in Giengen an. Schon die Lage des Hotels in dem ich abgestiegen bin, (fürs Brownie-Campen war es mir mit den Februartemperaturen noch zu unsicher) stimmte mich auf das Wochenendprogramm ein. 

Ganz nebenbei sei noch erwähnt, dass ich über die Beethoven-Straße zur Konzerthalle gelangte. Bevor es aber soweit war, sah ich mir die Innenstadt ein wenig an, besichtigte das Steiff-Museum (von außen) und genoss die milden Temperaturen. 

Abends lauschte ich dann begeistert das Konzert von Julie Malia und Kevin Sedikki und war sehr beeindruckt und beseelt, gleichzeitig aber auch nervös, denn bei beiden würde am nächsten Tag einen Workshop besuchen. 

Puh und was soll ich sagen - ich war zwar schon bei den Übungsstücken zum Aufwärmen der Hände oft einfach zu langsam, um mit den anderen mitspielen zu können, aber gleichzeitig hatte ich auch so einige Aha-Momente, hab mir viele Notizen gemacht (von denen ich hoffe, auch noch in einem Monat zu wissen, was sie bedeuten!) und die Begeisterung unserer Workshopleiter und aller TeilnehmerInnen war ganz wunderbar und wohltuend. Auch das dritte Seminar bei John Smith war ganz besonders interessant, obwohl ich mir erst bei dem Titel "Songwriting" nicht sicher war, ob ich überhaupt hingehen sollte. 
Am späten Nachmittag packte ich meine Gitarre und ein paar neue CDs und LPs (hüstel! Aber immerhin konnte ich widerstehen, mir eine neue Gitarre zu kaufen, denn 5 verschiedene Gitarrenbauer stellten im Konzertgebäude ebenfalls ihre Schönheiten vor) in mein Auto und tschukerte langsam und gemütlich wieder nach Hause. 
Nach soviel Input innerhalb 24h freue ich mich jetzt auf einen ruhigen Sonntag!

Und noch ein wichtiges Ereignis möchte ich hier erwähnen - Chaya feierte am Montag ihren 13. Geburtstag. Ich war zwar erst am Dienstag bei ihr, das Geburtstagsgeschenk in Form einer Wurst hat sie aber dankenswerter Weise trotzdem akzeptiert! 
Geburtstagswurst!