Samstag, 17. September 2016

Eine liebe Tradition

Eine liebe Tradition ist es mir heuer geworden, die langen Vorbereitungläufe bei ca. 12-14°C und Regen zu absolvieren.
Also habe ich diese Woche auch extra gewartet, bis das Wetter umschlägt, um "den Langen" wie gewohnt laufen zu können. Und auch, wenn ich es mir lange nicht vorstellen konnte, weil diese Woche die Besuche am und im See,
Mittwoch im Strandbad
die Fahrt zur Arbeit mit dem ersten Aufblitzen der Morgensonne
Donnerstag, gleich geht die Sonne auf
und die Spaziergänge mit Chaya
Freitag in Obertrum
äußerst sommerlich waren, so schlug doch pünktlich, wie prognostiziert das Wetter von gestern auf heute um.
Und so lief ich warm eingepackt (GA1 ist nicht so schweißtreibend) meine 20km bei 11°C durch einen herrlich herbstlich anmutenden Schütteregen und hatte mal wieder ausreichend Zeit, all meine Regenlieder, von "Let it rain" über "Raindrops keep falling on my head" bis hin zu "It's raining again" zu singen. Die Kamera blieb zu Hause, um Wasserschäden zu vermeiden, schließlich wird die heute Nachmittag noch bei der Geburtstagsfeier der Lieblingsschwester gebraucht!

Montag, 12. September 2016

1 Woche Sportverbot

oder was sonst so hinter dem Wörtchen "Regeneration" steckt.... 

Nachdem ich meinen Entschluss, den Marathon auf das kommende Jahr zu verschieben meiner Trainerin mitgeteilt hatte, dachte ich, dass ich jetzt mit Schwung auf die Vorbereitung zum Halbmarathon wechseln könnte. Sie sah das ein wenig anders und "verordnete" mir eine Woche Sportverbot. Kein laufen, kein radeln, kein schwimmen.
Ui! Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber nachdem ich in der Woche nach dem "heißen Halbmarathon" wirklich nur sehr schleppende Läufe absolviert hatte, ließ ich mich darauf ein und machte eben all das, wozu sonst keine Zeit bleibt.
Ich bin spaziert,

habe neue Yoga-Kanäle auf You-Tube ausprobiert (von hmmmmmmm-so fein bis aua-fieser Muskelkater),
war Genußwandern
Filblingsee
am Gipfel gab's Frühstück
Mini-Frösche entdeckt
und habe gestern wie schon im letzten Jahr mitgeholfen eine Labestelle für die Eddy Merckx Classic zu betreiben. Den Nachmittag habe ich dann mit einer Freundin im Strandbad verbracht und für mich beschlossen, dass Fortbewegung im Wasser, bei der noch gesprochen werden kann, nicht unter das (verbotene) Schwimmen fällt! 
Aber heute durfte ich wieder laufen. Erst las ich mir den Plan durch und überlegte schon eine geeignete Strecke. Dann saß ich noch ein wenig auf der Terrasse herum und wartete, bis die Nachmittagshitze vom frühen Abend ein wenig gedämpft wird und stellte fest, dass ich überhaupt keine Lust auf einen Lauf nach Vorgabe hatte! Ich wollte einfach nur in den Sonnenuntergang laufen, nicht auf meinen Puls oder die Pace achten und keine vorher festgelegte Strecke absolvieren.
Es war einfach herrlich! Und den Rest der Woche halte ich mich wieder an die Vorgaben! :D

Sonntag, 4. September 2016

Mattseelauf 2016

Eine Fotoreportage...
Schnell laufen geht nicht. Hab ich einerseits die letzten Wochen und Monate nie geübt und andererseits kommt immer noch der Hustenreiz auf, wenn ich zu angestrengt atme. Also habe  ich beschlossen, ganz nach Elkes Vorbild eine Fotoreportage des heurigen Mattseelaufs zu machen. Das Wetter bot sich ebenfalls an und außerdem wurde es eh Zeit, dass ich nicht immer nur von der schönen Strecke schwärme, sondern sie auch mal herzeige. (Ganz ohne Sponsoring des Mattsee-Tourismus!)

Bevor ich aber überhaupt nur ans Laufen denken konnte, war ich noch als Helferin bei den Kinderläufen eingeteilt.
Moderator und Zieleinlauf waren bereit
eine weitere Medaillenüberreicherin und Streckenposten ebnenso und gut gelaunt!

 Das schwierigste war, die Medaillen auch wirklich herzugeben und nicht selbst aufzuessen!
Aber dann... nach getaner Arbeit, durfte ich zum Belohnungslauf. Ich reihte mich schon mal vorsorglich hinten ein
und konnte so in Ruhe die schöne Kulisse knipsen. Los ging es entlang der Weyerbucht in Richtung Strandbad
 angefeuert durch Vereinskollegen.
 Die Sanitäter waren erst verblüfft, als ich sie fotografierte, winkten dann aber ganz artig! :)
 Weiter führt der Lauf durch hübsche Wohngegenden.
Entgegenkommende Radler auf der Laufstrecke? Geht ja normalerweise gar nicht, aber wenn es sich um den Organisator handelt, wird gegrüßt und geknipst (dafür musste ich mich rügen lassen, dass ich die Steigung nicht laufe!)
Am schönsten waren die Schattenabschnitte, denn die Sonne heizte schon ziemlich kräftig vom Himmel.
Da wurde auch die Labestation nach 2,5km gerne angenommen.
Die beiden Angler waren auch eher erstaunt, dass sie plötzlich Fotomotiv waren. ;)
Immer wieder herrlich... diese Ausblicke!
Dann kam auch schon die dritte und letzte Steigung
und mit ihr war auch der 3.Kilometer geschafft.
Kurz bevor es wieder ins Zentrum von Mattsee ging, saß noch der "Fanclub" des Vereins an der Strecke
eine kleine Zusatzschleife führte uns zurück zur Bucht
dieser Anblick lädt doch auch zu längerem Verweilen ein... aber heute hatte ich schon lange genug bis hierher gebraucht,
also bekam auch die Kunst nur mehr einen kurzen Fotostopp und dann 
war nach dem Schloßberg auch schon bald die Ziellinie und das Ende des Laufs da.
Die Zielverpflegung war wieder mal ein Traum, die Siegerehrung noch ein gemütliches Beisammensitzen mit einigen Bekannten und nach dem lockeren Lauf war auch am Nachmittag noch genügend Energie für einige Gartenarbeiten übrig.

Fazit: Alle Jahre wieder - ein herrlicher Lauf!

Freitag, 2. September 2016

Entscheidungslauf

Warum es ausgerechnet dieser gestrige, sonst sehr unspektakuläre Abendlauf war und nicht der Halbmarathon die Woche zuvor, weiß ich selbst nicht. Ich hatte einfach das Gefühl, JETZT sei die Entscheidung für oder gegen eine Marathonteilnahme fällig. Und so lief ich einfach mal los und horchte in mich hinein. Den noch aussständigen langen Lauf vom Vortag, der am Plan stand hatte ich zwar noch immer im Hinterkopf, aber dort durfte er auch bleiben.
Ein kleiner Hügel zum Beginn (schließlich steht am Sonntag mal wieder der Mattseelauf am Programm)
dann lief ich nur mehr eine kleine Schleife und bewunderte die Wolken, die sich allerdings ziemlich schnell und laut grollend näherten.

Nach gut 5km war ich dann auch wieder zurück und die Entscheidung gefallen. Nach einem verhusteten Sommer und damit zusammenhängender nachlassender Kondition werde ich mein Marathondebut verschieben und heuer im Oktober nur den halben laufen.

Schon am Vortag hatte ich hin und her überlegt, wurde dann aber von Chaya, bei der ich nun (nach den langen Sommerferienwochen) wieder sitten darf, etwas abgelenkt.
Wir waren am und im See
und ich musste mich erst mal wieder an den "Sitterstress" gewöhnen! ;D

Samstag, 27. August 2016

Heiß - heißer - laufen!

Was tut man, wenn der Sommer mit "richtigen" Hitzetagen geizt, wie lange nicht? Man setzt sich ins kühle Kämmerlein, macht Pause und wartet bis der Husten und die kühlen, angenehmen Lauftemperaturen vorbei sind. Erst wenn die Sonne vom Himmel brennt und die Temperaturen weit über der 30°C-Grenze liegen, holt man seine Laufschuhe und begibt sich mit vielen anderen Wahnsinnigen auf die Laufstrecke und somit auch ganz in die Nähe des Hitzeschlags und Kreislaufkollapses!

So geschehen heute Nachmittag in Bad Reichenhall. Weil: früh morgens kann ja jeder. Nein, hier wird gewartet, bis die Hitze sich so richtig ausgebreitet hat und in jede Pore gekrochen ist, bis der Startschuss fällt.



Zum allerersten Mal fiel er heute für meine Freundin Andrea, die sich 45 Minuten vor mir auf die Strecke des 5km- Bewerbs machte. Nach so einem Einstieg dürfte sie jetzt eigentlich nichts mehr schrecken! Das tollste: sie hatte Spass, lief die schnellsten 5km ihres Lebens und wird mich somit (hoffentlich) noch öfter auf die eine oder andere Laufveranstaltung begleiten!

Tja, da konnten wir noch lachen!

Kurz nachdem ich sie ins Ziel geklatscht hatte, war ich dann dran. Und so lief ich einfach mal los, dann lief ich noch ein bißchen weiter, lief und lief, trank sehr viel zwischendurch, ging mal ein paar Schritte, wenn mein Puls zu explodieren drohte, lief wieder und wunderte mich, wie lange man für einen Halbmarathon auf diese Weise brauchen kann!
Es war aber nicht weiter schlimm, die Strecke war wunderschön, die Streckenposten allesamt extrem nett und kommunikativ, da fiel es auch nicht auf, wenn man nach dem 2. Becher Wasser noch ein wenig an der Labe stehen blieb und verschnaufte. Und so schaffte ich meine langsamste HM-Zeit ever! Ob es an den 32°C lag, an der eher suboptimalen Vorbereitung oder einfach an meiner Faulheit, will ich hier nun gar nicht weiter ausführen!
Das Startgeschenk war jedenfalls das "bißchen" schwitzen wert!

Mittwoch, 17. August 2016

"Naherholungsurlaub"

Nachdem ich meine Herbsturlaubspläne aus organisatorischen Gründen auf Eis gelegt habe und trotzdem noch ein wenig Urlaubsfeeling haben wollte, habe ich das lange Wochenende durch einen Urlaubstag auf sechs freie Tage verlängert und den Besuch bei meiner Mutter für 4 schöne Tage im Ländle genutzt.  
Da war viel Zeit zum Spazierengehen - diesesmal habe ich den Stadteil Oberdorf mäanderförmig erkundet und viele hübsche Plätzchen gefunden.
Über Mittag war ich in der Inatura und habe mich gefragt, ob das Kunst ist, oder doch ein Ruheplätzchen?
Doch, es lässt sich auch ganz gemütlich sonnen...
aber bequemer ist es in der Wiese mit Ausblick auf "echte" Kunst!
Den Abend habe ich bei Freunden in der Schweiz verbracht und am nächsten Tag ging es dann ins Montafon zu einem Bloggertreffen!
Das Wetter war dem Anlass entsprechend - strahlend
und die Wanderung, die wir unternommen hatten, einfach nur wunderschön!
Diese tolle Umgebung mit ortskundiger Begleitung von Anna zu erleben machte gleich doppelt Spass und das ausgiebige Ratschen war weitaus wichtiger, als im Eiltempo durch die Gegend zu laufen. Mir ging bergauf manchmal die Luft aus (nicht nur weil ich so viel gequatscht habe, sondern auch noch als Nachwirkung eines mehrwöchigen, sehr hartnäckigen Hustens) und so haben wir uns das Hochgebirge für ein andermal aufgehoben! ;)


Abends gab es dann noch ein wenig Kultur...
und ich hatte doch tatsächlich das Glück die Aufführung von Turandot auf der Bregenzer Seebühne an einem der (heuer sehr seltenen) warmen und trockenen Sommerabende genießen zu können.
Das ganze aus Reihe 2 - ein Hopser und ich wäre auf der Bühne gewesen!


Und sonst? Ein bißchen laufen, schwimmen im Bodensee, der erste (und hoffentlich letzte) Sonnenbrand des Jahres und das Gefühl "richtig" weg gewesen zu sein!