Mittwoch, 22. März 2017

Dunkel war's...

... und nicht mal der Mond schien helle, als die Doris gar nicht schnelle, diese Woche laufen ging.
Montag dämmerte es schon, als ich vor das Haus trat und schon nach 2 Kilometern war auch der Rest des Tageslichts dahin. 
 
"Schuld" an meinem späten loslaufen, war die Erkenntnis, dass Möbel zusammenbauen Lärm macht und solcher in einem Wohnhaus am Sonntag Nachmittag oder Montag (spät)abends nicht so gerne gehört wird. Deswegen wurde zuerst die Arbeit drinnen erledigt
Ein neues "Heim" für meine Laufschuhe!
und erst danach der Lauf draußen!
5km mit ein paar Tempospielereien;

Da der nächste Lauf heute anstand und ich am Mittwoch ja immer gerne am Vereins-Lauftreff teilnehme, war wieder ein Dunkellauf programmiert.
Aber Tageslicht bekomme ich trotzdem genügend - heute sogar mit wunderbarem Landregen garniert und das alles in Chayas Begleitung. Besser geht's nicht!
 
 
 
1h40 Hundespaziergang entspannend und
9,4km im windigen Nieselregen in einer sehr lustigen Cappuchinogruppe

Freitag, 17. März 2017

Nur kurz

Wie ein kleines quengeliges Kind komme ich mir heute morgen vor. "Nur kurz..."
Der Tag ist vollgepackt mit Terminen, die Wäsche schon seit Tagen trocken am Ständer, die Spülmaschine meutert, wozu sie eigentlich spült, wenn ich das saubere Geschirr dann nicht mehr verwende, aber die Sonne scheint so schön, so ganz arg kalt ist es auch nicht mehr und drum...
Kurzbesuch am Wallersee - Seekirchen-Weng und zurück

mit Frühlingsboten


















im sonst noch eher braunen Wald

Sonntag, 12. März 2017

Breddlebm

Bretteleben (sprich: breddlebm) waren meine letzten beiden Läufe in Vorarlberg. Wer beim Namen des westlichsten Bundeslandes automatisch an Höhenmeter denkt, übersieht dabei das (einzige) flache Stück in dieser Gegend - das Rheintal. Dort lässt es sich ganz wunderbar ohne nennenswerte Erhebungen überwinden zu müssen, rumlaufen. Und so sehr ich mich hier über jeden, im Laufschritt eroberten Maulwurfshügel freue, so angenehm ist es mir, von Zeit zu Zeit einfach nur durch die flache Landschaft zu traben.
Der erste kurze Lauf zum Beine lockern nach sechs Stunden Arbeit und gut vier Stunden Zugfahrt fand bei unterschiedlich starkem Regen der Dornbirner Ache entlang statt. Zappenduster war es und wenn mir nicht regelmässig andere Läufer(gruppen) begegnet wären, hätte ich wohl kurz meine Streckenwahl angezweifelt. So war es aber ein wunderbarer abendlicher Entspannungslauf.
7,8 sehr nasse, dunkle, herrlich entspannende Kilometer

Freitag verbrachte ich den Großteil des Tages bei meiner Mutter, bevor ich mich am späteren Nachmittag mit Pia im Bregenzer Hallenbad traf. Dort zogen wir unsere Bahnen, die erstaunlich leer waren und füllten dann nach einer Kurzvisite der Bregenzer Seebühne, die verlorenen Kalorien wieder auf!
Das Bühnenbild für "Carmen" wird aufgebaut

Und nachdem schon am Samstag Abend die Heimfahrt mit dem Zug wieder anstand, nutzte ich die Mittagsruhe meiner Mutter, um die Donnerstagsrunde zu wiederholen und sie an den jeweiligen Enden ein wenig auszudehnen und so einen schönen Grundlagenausdauerlauf bei strahlendem Sonnenschein zu absolvieren.
13km und nirgends auch nur der Hauch eines Hügels!
flach
flacher
Mein Schattenich
zurück an der Dornbirner Ache

 

Mittwoch, 8. März 2017

Alles hat seine Zeit... oder: Chaya-Intervalle

Wenn der Mittwochstandardablauf durch Möbelabholungen am Vormittag und nachmitäg-abendliche Pflichttermine durcheinanderkommt, gehe ich schon mal mit Chaya laufen statt spazieren. Eigentlich mag ich das ja nicht so gerne, weil ich dann nicht so viel Zeit habe, mit ihr zu spielen, mich zu verstecken, Steckerl zu werfen und sie rumeiern zu lassen.
Aber hey - was spricht gegen Chaya-Intervalle! Eben gar nichts.
So spazieren wir gemütlich den Hügel hinauf, als es flacher wird, trabe ich langsam an, immer wieder unterbrochen von kurzen Schnofel- (Chaya) und Schnaufpausen (ich). Da werden Wiesenseen durchwatet (Chaya) oder das eigene Spiegelbild darin fotografiert (ich).


Sobald es flacher wird, geb ich mal ein bißchen Gas und pendle mich für eine kurze Strecke bei einem 5.30er Schnitt ein, bis Chaya einen bewohnten Maulwurfshügel entdeckt, den sie fein säuberlich abtragen und den Bewohner ausbuddeln muss. Arbeitszeit für sie, Gehpause für mich. Im Anschluss daran gleich noch mal Gas - das fühlte sich nämlich ganz gut an!
Weiter geht es gemütlich, da fahren doch glatt Autos auf meiner Intervallstrecke! Aber nach der Querung einer kleinen Straße folgen die nächsten beiden schnelleren Abschnitte, bis wir uns einen Waldweg ansehen, der - wie ich vermute - parallel zu der sonst begangenen Straße verläuft. Tut er nicht, wie sich nach einem kurzen Abhang herausstellt, aber so komme ich noch zu ein wenig Waldlauf und ein paar Höhenmetern zusätzlich. Wegen des matschigen Untergrunds nähert sich mein Tempo stark dem zuvor gegangenen an und erst wieder zurück auf der Straße komme ich wieder unter einen 7er Schnitt. Dann bleiben wir gemütlich laufend auf der Standardstrecke, nur noch einmal durch ein bisschen Spielen
und anschließendem Verschnaufen unterbrochen und kommen nach insgesamt gut 75 min wieder zurück nach Hause!














Was ich heute gelernt habe:
1) Beim Möbel abholen immer vor dem losfahren kontrollieren, ob die GESAMTE Bestellung am LKW vorhanden ist!
2) Auch in knapp eineinhalb Stunden findet sich genug Zeit zu gehen, zu traben, zu stehen, zu schauen und kurzzeitig durch die Gegend zu sausen!

Freitag, 3. März 2017

Auf der Suche nach dem (richtigen) Weg!

Schön langsam muss ich mir wieder angewöhnen, mein Telefon mitzunehmen, wenn ich laufen gehe. 
Am Montag lief ich am Heimweg in eine wunderschöne Sackgasse. Ein weicher Wiesenweg durch ein kleines Auwäldchen, in dem noch das Wasser bis zum Wegesrand stand. Enten, die sich darin herumtreiben ließen und das alles ganz ohne Menschen!
7,1km bei föhnigen 10°C

Mittwoch war es dann noch länger idyllisch - die vorgegebene Lauftreff Runde führte mich durch den Teufelsgraben. Nachdem ich alleine die Cappuchinogruppe gebildet habe, konnte ich mir ausreichend Zeit lassen, die schöne Strecke, im Kegel meiner Stirnlampe gleichzeitig zu suchen und zu bewundern! 😉
8,7km, 160HM, 1:01 h;

Donnerstag blieb mir zwar der erwartete Regenspaziergang mit Chaya verwehrt, aber ein paar Reste des Vormittagregens durften wir noch genießen.
 
Schuhe, Socken und Zehen wurden duch eine Schlammpackung, meine Stimmung durch Chaya verwöhnt.

Heute ging die Wegeerkundung in der etwas weiteren Umgebung weiter und führte, wie so oft bei mir, zu wiederholtem Verfahren. Irgendwann saß ich auf einer schönen Parkbank im Wald und befragte doch wirklich und wahrhaftig mein Wischfon, um den direktesten Weg nach Hause! 😲



Und wenn ich nicht gerade durch die Gegend laufe (oder herumstehe und den richtigen Weg suche), schmiede ich  langsam wieder Pläne für mögliche Wettkämpfe. Viele stehen noch nicht auf der Liste, aber zumindest macht es wieder Spaß, Möglichkeiten auszusuchen. 

Freitag, 24. Februar 2017

Hochfrühling?

Wenn das, was uns die Wettergötter letzte Woche beschert haben der Vorfrühling war, kann man diese Woche nur mehr vom Hochfrühling sprechen. Gibt es den überhaupt? Hochsommer gibt es ja auch, also bleibe ich einfach dabei.
Tagsüber Temperaturen weit im zweistelligen Bereich, die auch am Abend so mild blieben, dass ich beim Mittwochslauftreff beim Lauf um den Buchberg meine Entscheidung für das Langarmshirt bereut habe, eine überflüssige umgehängte Jacke beim Hundespaziergang am Donnerstag.
Chaya durfte wieder im See buddeln

der jetzt immer mehr auftaut
 Und am Heimweg habe ich noch die hier entdeckt!
Eingerahmt wurden diese Tage zu meiner Freude von 2 herrlichen Regentagen, die ich am Dienstag im Wald mit Chaya, heute Morgen laufend am Wallersee verbracht habe. 
Was da von links ins Bild reinzieht, kam dann kurz
darauf als Hagelschauer runter!
Außerdem hat mir diese Woche noch einen super Muskelkater im Hintern verpasst, den ich mir beim zusammenbauen meiner Schlafzimmermöbel geholt habe. Das rumhockeln am Boden beansprucht da scheinbar ganz andere Muskelgruppen, als meine sonstigen Alltagsbewegungen! 
Aber es macht Spaß, aus sowas
(vorausgesetzt man ignoriert solche Hinweise!)
 sowas zu machen!


Sonntag, 19. Februar 2017

Vorfrühling

Ach ist das herrlich - der Vorfrühling ließ sich nach dreimaliger Ankündigung diese Woche wirklich hier blicken.
Mittwoch und Donnerstag mit herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen, die ich in Salzburg mit einer ehemaligen Arbeitskollegin genossen habe. Auf unserer Sonnenbank an der Salzach konnten wir schon haufenweise Läufer und Radfahrer beobachten, die wie wir die erste Wärme in sich aufsogen.
Abends ging es dann nach längerer Pause wieder zum Mittwochslauftreff - 20 Minuten Lauftechnik sind in der Gruppe lustig, alleine (für mich) ein Ding der Unmöglichkeit! Die anschließende Runde durch den Ort war dann noch kommunikativ, weil sich auch die Lieblingsschwester nach längerem wieder blicken ließ.
 
Donnerstag durfte ich dann mit Chaya eine Sonnenrunde genießen, bevor uns am Freitag der Schütteregen einen zweiten, aber nicht minder schönen Spaziergang bescherte. (Der blieb nur leider ohne Fotos, weil mein Telefon zu Hause bleiben wollte.)















Und heute kümmerte ich mich über Mittag erst mal um mein "Essen für später" - habe Tomaten, Basilikum und Chilli ausgesät und die ersten grünen Blättchen vom Pflücksalat vom Herbst entdeckt, bevor ich in ein kurzes Schläfchen auf der Sonnenbank gefallen bin.
 
Gut ausgeruht machte ich mich dann auf eine etwas längere Runde, die mich heute erstmals nach Südwesten führte, sprich weg von der alten Heimat auf neue Wege...
Und so lief ich einfach mal los.
neue Wege
neue Orte (nach diesen beiden Häusern ist er übrigens wieder aus)
Irgendwann mal fragte ich mich dann aber schon, wohin ich eigentllich lief. Darum freute ich mich auch sehr, als hinter der nächsten Kurve ein Wegweiser auftauchte.
Nur wollte ich dort gar nicht hin!
Trotzdem schön!
Also bin ich umgekehrt und den gleichen Weg wieder zurückgelaufen. Damit es nicht langweilig wird, bin ich einfach bei jeder Abzweigung ein paar hundert Meter hineingelaufen, bis ich sehen konnte, wie der Weg weitergeht. Da gibt es noch viel zu erkunden!
11,4 völlig neue, unbekannte Kilometer bei strahlendem Sonnenschein!