Montag, 23. Juli 2018

Trumer Triathlon 2018

Wo soll ich anfangen? 
Wieder vier Tage Triathlon pur, als Helferin, heuer auch selbst als Teilnehmerin bei der Sprintdistanz, Zuschauerin und erstmals Gastgeberin für eine ganz besondere Starterin aus Trier!

Wie habe ich mich gefreut, als ich vor gut zwei Wochen plötzlich ein Email von Karina in meinem Posteingang fand, in dem sie mir von ihrer Anmeldung zum Seecrossing beim Trumer Triathlon berichtete! Yipieh! Bloggerbesuch!!
Einziger Wehmutstropfen an der Sache war, dass ich, wie jedes Jahr, bei dieser Veranstaltung als Helferin gut eingeteilt und daher meine frei verfügbare Zeit nicht unbedingt im Überfluss vorhanden war! 
Der Donnerstag und Freitag Vormittag gehörten den Vorbereitungen, dann fuhr ich zwischendurch nach Hause, um Karina und Torsten in Empfang zu nehmen und ihnen den Wohnungsschlüssel zu überreichen, denn sie durften an diesem Wochenende den Part der "Schlüsselkinder" übernehmen. 
Wieder getroffen haben wir uns erst nach Karinas Seeüberquerung (ich hatte mich einfach kurz vom "Dienst" abgemeldet, um sie und die Lieblingsschwester ins Ziel zu klatschen) und kurz danach trafen wir uns wieder in Seekirchen, um den Abend gemütlich beim Italiener ums Eck ausklingen zu lassen.
Am Samstag zeigte sich der Himmel dann leider etwas trüb und traurig, auch ein paar einzelne Tränchen kamen ihm aus. Das verhinderte einerseits den geplanten Besuch im Strandbad von Karina und Torsten und dämpfte ein wenig meine Vorfreude auf den eigenen Start am Nachmittag. Trotzdem war mir das grau-diesige Wetter lieber, als die prognostizierten (und nicht eingetroffenen) Gewitter! Das tolle am Mithelfen bei einer Veranstaltung ist ja, dass einem kaum Zeit bleibt, nervös zu werden! Die Zeit, die danach dafür noch übrig geblieben wäre, verbrachte ich mit erfahrenen Triathletinnen, die mich ganz wunderbar ablenkten! Danke dafür !!!
Vor dem Schwimmstart verabschiedete ich mich dann noch von Karina und Torsten, die sich nach meinem Wechsel aufs Rad wieder in Richtung Garmisch-Partenkirchen auf den Weg machten. Danke für euren Besuch!

Dann ging es erstmals für mich auf eine 750m lange Schwimmstrecke. Bei den beiden Sprintdistanzen, die ich heuer und letztes Jahr absolviert hatte, waren nur 400, bzw. 600m zu schwimmen. Erstaunlicherweise machte mir die längere Distanz aber richtig Spaß! Ich schwamm immer in Sichtkontakt zu zwei Brustschwimmerinnen, die ja die bessere Orientierung haben und ließ mich von ihnen zu den Bojen um zum Schwimmausstieg leiten. Die größte Freude hatte ich, als ich auf den letzten 200 Metern doch glatt einen Mann überholen konnte, der in der Startwelle2, sprich: 5 Minuten vor mir ins Wasser gegangen war!
In der Zwischenzeit war dann auch die Sonne wieder vorbeigekommen, trocknete die Straße auf und so konnte ich am Rad endlich mal meine Lieblingsabfahrt (die ich immer als Belohnung für die fünf fiesen Hügel davor ansehe) im High-Speed Tempo runtersausen! Yihaaa!!!!
Das Laufen ging dann zu Beginn zwar etwas zäh, wurde aber mit jedem Kilometer besser und runder, sodass ich fast (naja) enttäuscht war, nach meiner zweiten Runde schon ins Ziel einlaufen zu dürfen!
Anschließend blieb ich noch bis zu den Siegerehrungen, um allen Schnellen zu applaudieren und sank kurz danach zuhause zufrieden in meine Wanne!
Am Sonntag stand wieder "Frühdienst" bei der Startnummernausgabe am Programm, danach war alles nur mehr Privatvergnügen! Wobei - Vergnügen ist relativ. War der Himmel am Samstag etwas traurig, entwickelte er am Sonntag eine ausgewachsene Depression und heulte an einer Tour! Die Starterinnen durften sich auf der Kurz- und der Mitteldistanz durch Windböen, Regengüsse und Nebel kämpfen, umso beachtlicher die Erfolge. Die Lieblingsschwester finishte ihre erste Mitteldistanz bravourös und sprang über die Ziellinie, als wäre sie gerade erst losgestartet!

Freitag, 13. Juli 2018

War was?

Nanu? Wo sind denn die letzten zwei Wochen hin verschwunden? Wieso gibt es keinen Post? 

Darauf habe ich auch keine erschöpfende Antwort. Irgendwie war immer was, was mich vom Schreiben abgehalten hat, aber nichts, worüber ich hätte schreiben wollen! 

Ein paar kleine Läufe - davon letzten Freitag ein wunderbarer Regenlauf mit Regenstärken von "null" bis "mehr geht nicht, sonst müsste ich schwimmen", ein paar Ausfahrten - die meisten davon auf der Triathlonrunde, um mir die fiesen Hügelchen gut einzuprägen. Meistens habe ich jedoch, statt der 2. Runde lieber eine andere Schleife drangehängt, um auch mal eine andere Gegend zu sehen. Und da passiert es mir schon mal, dass ich zwar sehr viel Gegend sehe, aber nicht mehr weiß, wo ich eigentlich bin!
verfahren!
So geschehen letzten Sonntag, wobei ich die Strecke selbst wunderschön fand. Zurück fuhr ich dann auf der Hauptstraße (sobald ich sie wieder gefunden hatte), sicher ist sicher!

Diese Woche war Radelpause - mein Flitzer bekam ein Rundumservice, um für nächste Woche fit zu sein und da dieses Jahr ja unter dem Motto:
oder netter ausgedrückt: "öfter mal was Neues" steht, habe ich mich zu ein paar längeren Schwimmeinheiten überredet. Der nächste "Zitterbewerb" rückt mit Riesenschritten näher!

Zuerst kommt aber kommende Woche noch der TrumerTriathlon mit Helfereinsatz und erstmalig auch einer aktiven Teilnahme dran, davon gibt es sicher so einiges zu berichten!

Sonntag, 1. Juli 2018

Ein guter Start ins Wochenende - Triathlon Rabenden

Eine wunderbare Möglichkeit das Wochenende zu beginnen, ist gemeinsam mit der Lieblingsschwester an einem Sprint-Triathlon teilzunehmen. So geschehen am Freitag in Rabenden. Sie als Wiederholungstäterin, ich heuer zum ersten Mal auf der Teilnehmerseite. 
Dieser Triathlon gehört zur Sparkassen-Triathlon-Trophy - sieben kleine, aber feine Bewerbe, die im benachbarten Bayern und Oberösterreich stattfinden. Perfekt organisiert, kleines (schnelles) Starterfeld (heuer waren es 116 Starter inklusive der Staffeln) und eine wunder-, wunderhübsche Landschaft. Geschwommen wird in einem kleinen See um eine Boje und einen Holzsprungturm (sehr idyllisch), die Radstrecke verläuft ein Stück entlang einer Bundesstraße, dann allerdings zwei Runden auf kleinen Straßen über Wiesen und Hügel, durch die unterschiedlichsten Kornfelder, vorbei an schönen Höfen und wieder zurück (so viel Gegend!) und die Laufstrecke führt über wunderhübsche Waldwege und kleine Straßen dem Wald entlang (hmmmm).
Auch wenn unsere Motivation am Freitag Vormittag, nach eineinhalb Tagen Dauerschütteregen und einem Temperatursturz auf unter 15° nicht berauschend war, so wollte doch keine von uns (als erste) kneifen uns so machten wir uns am Nachmittag auf die einstündige Anfahrt. Überraschenderweise wurden die Wolken immer heller, die Straßen trockener und als wir ankamen schien die Sonne zwischen dünnen Wolkenresten und die Temperatur war schon auf fast 20° gestiegen! Das nenn ich dann mal Service! 😊
Das abholen der Startunterlagen war in fünf Minuten erledigt und wir hatten ausreichend Zeit unsere Wechselzonen einzurichten und beim Schwimmstart mit Vereinskollegen und anderen Bekannten zu plaudern!
Für mich fühlte es sich zu Beginn ein wenig holprig an, ich brauche einfach immer etwas länger, bis ich mich bei einer Disziplin wohl fühle und die Leute neben mir ausblenden kann. Dann war das Schwimmen sehr "erholsam", die erste Wechselzone etwas chaotisch, die Radstrecke konnte ich fast durchgehend genießen und da die Laufstrecke durch die Regenfälle der letzten Tage eine tolle Schlammschlacht war, konzentrierte ich mich mehr darauf nicht auszurutschen, als auf mein Tempo. Aber es wäre vermutlich eh nicht schneller gegangen! 😜
Dann kam der gemütliche Teil mit essen, trinken, Lieblingsschwester bei der Siegerehrung am Stockerl fotografieren und mich von ihr nach Hause kutschieren lassen!

Gestern fuhr ich dann ins Strandbad nach Zell, um meine Beine schwimmend ein wenig auszulockern und war doch glatt am Samstag Vormittag alleine im Gelände! Wo sind denn die ganzen Menschen hin?
Netterweise kamen dann noch ein paar Anrainerinnen auf ein Jäuschen vorbei, sonst hätte ich mich gar so alleine gefühlt!
Heute durfte ich, nach Zwangsbeschallung durch das Stadtfest bis 2 Uhr morgens laaange ausschlafen und werde erst später zu einem kleinen Läufchen aufbrechen.

Dienstag, 26. Juni 2018

Pause zuhause

Aber nicht hier zuhause, sondern dort.😉
Nach den abwechslungsreichen Tagen mit lieben Besuchern stand ein ganz ruhiges Wochenende bei meiner Mutter in Vorarlberg am Plan. 
Doch bevor ich mich in den Zug 'gen Westen gesetzt habe, hatte ich am Freitag erst noch volles Programm. Gleich nach der Arbeit fand eine "Rookie Roadbike Tour" statt, für die sich eine Freundin von mir interessierte, die bisher noch nie Rennrad gefahren war. Da die Tour praktischerweise zum Obertrumer- und zum Wallersee führen sollte, beschloß ich, sie zumindest die Hälfte der Strecke zu begleiten. 
Also fuhr ich frühmorgens schon mit dem Rennrad zur Arbeit, wo es erstmals mit mir den Tag verbringen durfte.
Ein bißchen getarnt, dass es nicht so auffällt!
Am Nachmittag ging es direkt nach Dienstschluß zu dem Radhändler, der auch die Leihräder zur Verfügung stellt und nach einer kurzen Verzögerung wegen eines heftigen Platzregens, starteten wir in einer kleinen 5er Gruppe los. Das Tempo war eher gemächlich, was für mich mal ganz neu war, da ich sonst ja eher mit "den Großen" mitfahre, die alle geübter/schneller sind, als ich. So hatte ich Zeit, die teilweise sehr dramatischen Wolkenstimmungen zu genießen und mich mit den anderen Fahrerinnen zu unterhalten.







Beate kamen ihre Mountainbike-Kilometer zugute, sie hängte die anderen einfach ab! 😊





Nachdem ich mich in Seekirchen von der Gruppe verabschiedet hatte, sauste ich nach Hause, um mich umzuziehen und nach Straßwalchen zum Abschlußkonzert meines ehemaligen Chors zu fahren. Ach war das ungewohnt, das ganze von der Zuhörerseite zu erleben! Aber es gab viele nette Gespräche und ein paar Lieder konnte ich sogar noch mitsummen!
Samstag saß ich dann etwas groggy im Zug nach Dornbirn, aber da hatte ich ja auch ausreichend Zeit zum Lesen, Dösen und Schlafen! Den Nachmittag verbrachte ich bei meiner Mutter und gönnte mir zum Abschluß des Tages noch einen kleinen Umweg zum Hotel. Statt 10-15 Minuten spazierte ich eineinhalb Stunden durch die Abendsonne - einfach herrlich.
Am nächsten Tag konnte ich mich zu einem kurzen Morgenlauf motivieren, der vor dem Sturm auf das üppige Frühstücksbuffett und einem Vormittag auf der Dachterrasse meiner Mutter sehr gut getan hat. Am Nachmittag traf ich mich mit Pia zu unserem obligatorischen Bregenzbesuch.
Trotz des starken Windes wollte ich doch zumindest eine halbe Stunde im Bodensee schwimmen, aber was ich in kürzester Zeit an Wasser geschluckt hatte, ließ mich meinen Plan dann doch etwas abändern.
Viele Wellen, viel Wasser
Zwar hatte ich das Gefühl, dass die Wellen und die Strömungen schwächer wurden, als ich ein wenig vom Ufer weg kam, aber auf eine richtig kraftraubende Sporteinheit war ich einfach nicht eingestellt. 😏 So war zumindest am Ende des Abends noch genügend Energie vorhanden, um einen Schlußsprint zum Bahnhof hinzulegen, der uns beide unsere Züge nach Hause gerade noch erwischen ließ!

Am Montag blieb mir dann noch der halbe Tag in Dornbirn. Erst spazierte ich mit einer Freundin über mir noch völlig unbekannte wunderhübsche Wege und Hügel,
dann blieb ich bis zur Abfahrt meines Zuges wieder bei meiner Mutter und deren Pflegerin.
Abends war ich nach einer ruhigen Zugfahrt, die mir wieder viel Zeit zum lesen bot, wieder zurück und heute ging der Alltag wieder los.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Weiter geht's...

... mit lieben Besuchern!

Gerade mal ein paar Tage nach der Abreise von Helge und Andi machten Karin und Rainer von  gestern Abend bis morgen einen kurzen Zwischenstopp am Wallersee. 

Nach einem ruhigen Ankunftsabend, den sich die beiden nach der langen Fahrt aus Kroatien bis in den Flachgau verdient hatten, ging es heute morgen allerdings gleich an den Salzburg-Triathlon. Dieser beinhaltete: morgendliches Schwimmen im See, Transfer-Radfahrt zum Bahnhof und Langstrecken-Sightseeing in Salzburg, gespickt mit einigen Höhenmetern da die Aussicht vom Mönchsberg aus einfach viel zu schön ist, um sie lieben Gästen vorzuenthalten! Dass sich zwischen der ersten und zweiten Disziplin noch ein frisch aufgebrühter Kaffee und Frühstück am Steg des Seekirchner Strandbades ausging, war den Spitzenzeiten der anderen Einheiten zu verdanken!
Strahlewetter für die Stadtbesichtigung
Die Temperaturen waren hochsommerlich, da nahmen wir auch gerne eine Kunstinstallation für ein kurzes Abkühlen zur Hilfe! 


















Nach diesen Höchstleistungen wurde der Nachmittag dann individuell in aller Ruhe verbracht und den Abend ließen wir ebenso gemütlich auf meiner Terrasse ausklingen.
Schön war es mit euch !


Montag, 18. Juni 2018

Ganz bewußt...

Irgendwann im Winter saß ich abends mal so rum und habe mir überlegt, bei welchen Bewerben ich in der Saison 2018 starten will. Eine Sprintdistanz in Obertrum stand schon fest, aber sonst war ich noch ziemlich ratlos. Wieder der eine oder andere Halbmarathon oder lieber ein paar kürzere Läufe? Was ist machbar für mich, was würde ich sicher schaffen? So recht wußte ich nicht, was mir Spass machen könnte. 
Und plötzlich beschloss ich, mein "Auswahlverfahren" zu ändern. Ich würde mich einfach für ein oder zwei Bewerbe anmelden, bei denen ich ganz bewußt das Risiko einging, zu scheitern! Da war die Auswahl gleich viel größer! 😉
Zu utopisch sollten die Ziele dann aber auch nicht sein und schlußendlich hatte ich mich für zwei Bewerbe entschieden. Um es mir nicht mehr anders überlegen zu können, meldete ich mich sobald es möglich war fix an.

Der erste der beiden "Zitterbewerbe" fand am Samstag statt. Es war der "Mozart Light", einer der kürzeren Einzelbewerbe, die im Rahmen der Mozart 100-Trailläufe angeboten wird. 31km und 1100 HM sind dabei auf der Strecke zwischen Fuschl am See und Salzburg zu absolvieren. "Ideal" für miein Risiko-Vorhaben, da ich ja noch nie weiter, als 27 km gelaufen bin und weder gut noch gerne bergauf und -ab laufen kann! 😨

Irgendwie kam dann in den vergangenen Wochen auch noch dazu, dass auch Helge und Andi sich entschieden, bei diesen Bewerb ebenfalls zu starten und so hatte ich nicht nur lieben Bloggerbesuch, sondern auch die beste Begleitung auf den ersten 20 km der Laufstrecke, dich ich mir nur wünschen konnte!
Freitags reisten sie an und nach der etwas mühsamen Fahrt war es erst mal wichtig, dass die beiden ihre Beine ein wenig auslockern konnten. Und wo wäre das besser möglich, als schwimmend im Wallersee?
Nanu? Da hat eine ja den gleichen Schwimmanzug, wie ich!
Den Abend gestalteten wir dann sehr ruhig, Bewegung würden wir ja am nächsten Tag noch ausreichend bekommen!
Frühstück muss sein
Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir gegen 8 Uhr nach Salzburg, um am Residenzplatz, der auch unser Ziel sein würde, die Startunterlagen abzuholen und uns dann von einem Shuttlebus (mit etwas uncharmanten Fahrer) zu unserem Startpunkt nach Fuschl kutschieren zu lassen. Dort trafen wir dann Vereinskollegen, die ebenfalls an den Start gingen und die Lieblingsschwester, die gerade mit ein paar anderen den Fuschlsee schwimmend durchquert hatte.
Da lachten wir noch!
Pünktlich um 11 Uhr erfolgte der Start und los ging es auf die wunderschöne, aber doch recht anspruchsvolle Strecke. Entlang des Fuschlsees, über Hügel und Wiesen, durch Wälder und noch mehr Hügel... Langsam und gemächlich trabte ich vor mich hin, Helge sorgte für die Unterhaltung und so vergingen die ersten 10 Kilometer schneller, als gedacht. Dann wurde es allerdings für mich etwas zäh.
Es war wirklich anstrengend!!
Ob es an der Temperatur, den ungewohnten Höhenmetern oder sonst was lag weiß ich nicht, jedenfalls wurden die Beine schwerer, die Konzentration ließ nach und ein paar Mal stolperte ich mehr die schönen Waldwege hinunter, als dass ich sie noch kontrolliert lief oder ging. 
Da ich in den vergangenen Wochen einen Großteil der Strecke ja in Etappen schon abgelaufen und -gewandert war wußte ich, dass kurz nach Km 21 noch ein sehr anspruchsvolles Teilstück auf mich zukam. Und je näher ich kam, desto sicherer war ich mir, dieses letzte Drittel nicht mehr laufen zu wollen/können.  Helge musste also alleine weiter, meldete meinen Ausstieg noch bei der nächsten Labestation und ich drehte um und ging in Richtung Bundesstraße zurück, um dort auf einen Bus in Richtung Salzburg zu warten. Dabei traf ich dann auf eine weitere Läuferin, die ausgestiegen war, weil sie sich ihre rechte Hand bei einem Sturz gebrochen hatte und gemeinsam organisierten wir einen Rücktransport für uns nach Salzburg. 
Als ich im Shuttle-Auto saß überlegte ich noch ganz kurz ob ich vorschnell aufgegeben hatte, aber die Entscheidung fühlte sich noch immer richtig für mich an. Mit "Gewalt" hätte ich die letzten 11 Kilometer irgendwie noch geschafft, Freude hätte ich dabei aber sicher keine mehr gehabt und auch die Verletzungsgefahr war mir dabei zu groß. So war die Lernerfahrung diesesmal, wie sich das erste DNF anfühlt!

Im Zielbereich suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen, klatschte einige LäuferInnen ins Ziel und empfing Andi und Helge, die beide die Strecke bravourös gemeistert hatten und zu recht stolz ihre Finishermedaillen abholten!
Danach folgte noch ein gemütlicher Abend mit Grillerei bei der Lieblingsschwester und der Vorsatz, am nächsten Tag gemütlich auszuschlafen. 
Allzu aktiv waren wir auch den restlichen Vormittag nicht mehr - ein wenig Beine auslockern - na wo wohl? - tat uns allen gut und nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten sich die beiden wieder

und fuhren zurück nach Trier.
Danke euch beiden für euren Besuch, für die Begleitung auf der Strecke und den wunderhübschen orangen Trinkbecher! 😄

Mittwoch, 13. Juni 2018

Ahhhhhh...

Wie toll ist das denn! Ein Regentag, wie ich ihn mir nur wünschen kann. Mit herrlichem Dauerregen, den ich von früh bis spät genießen konnte. Nicht nur ich, sondern auch die Natur atmet auf und saugt das nasse Element in sich auf.
Meine erste Dosis holte ich mir mit dem Rad am Weg zum Strandbad. Gut durchnässt kam ich dort an. Die Frage, warum ich überhaupt eine Hose und ein T-Shirt über den Schwimmanzug gezogen hatte, konnte ich mir selbst auch nicht beantworten. Die Regenjacke hielt nur wenig ab, aber gleich darauf sprang ich in den (schon wieder menschenleeren) Wallersee und daher war auch egal, wieviel von mir vorher schon durchnässt war.
Dann schwamm ich glücklich eine halbe Stunde durch den Regen, verlor dabei gelegentlich die Orientierung, aber das bin ich ja mittlerweile gewohnt. Ohne mich abzutrocknen (wozu auch?) radelte ich wieder heim, um dort beim Umziehen meinen Eingangsbereich unter Wasser zu setzen. So hat meine Wohnung auch was von dem schönen Wetter.😉
Mit der nächsten (noch) trockenen Garnitur Hose, Regenjacke, T-Shirt ging es dann zu Chaya, um mit ihr (ganz klar) einen wunderbaren Regenbarfußspaziergang zu machen. Sie sauste herum wie ein Rennhund und genoß ganz offensichtlich die kühleren Temperaturen. Danach waren wir beide gut naß, so dass ich nach unserer Runde erst sie und dann mich trocken legte.

So kam Garnitur Nummer drei zum Einsatz, um zumindest halbwegs zivilisiert am Nachmittag in der Arbeit zu erscheinen! Das gelang mir aber nur teilweise, weil der Weg von der S-Bahnstation zur Arbeit auch viele schöne Pfützen für mich bereithielt.
Und am Abend folgte dann noch das Tüpfelchen auf dem I - ein ruhiger Regenlauf. Zwar war ich beim Mittwoch-Lauftreff, aber da sich heute niemand fand, der mein Tempo laufen wollte, lief ich eben für mich eine ganz herrliche Runde und kam zum ?ten Mal durchnässt nach Hause!
Moderne Kunst oder einfach nur nasses Wischfon?