Freitag, 20. April 2018

Sommerfrühling

Sommerfeeling im April? Ja geht denn das? Obwohl mir doch fb gerade erst eine "Erinnerungsfoto" aus dem letzten Jahr gezeigt hat, auf dem weiße Wiesen nach einem Schneegewitter zu sehen sind...

Aber was war, ist mir egal - ich genieße die mittlerweile wirklich sehr sommerlichen Temperaturen in vollen Zügen.
Samstag ging es erstmals auf eine etwas längere Rennradrunde. An zwei Treffpunkten sammelten sich lauter "gelbe" und gemeinsam fuhren wir gut zweieinhalb Stunden eine entspannte Runde. Ungefähr in der Hälfte kam uns dann noch eine Vereinskollegin entgegen, sah uns, drehte um und fuhr mit uns zurück!
Yellow Girls - vor dem Start
Knapp vor Ende der Strecke beschloss ich abzubiegen und direkt nach Hause zu fahren. Das brachte mir zwar noch einen Extrahügel ein, bot aber auch die Gelegenheit vorher noch eine kurze Besinnungspause einzulegen, ein Verschnauffoto zu schießen und ihn dann ganz gemächlich hoch zu treten.
Mattsee kurz vor Gebertsham
Beim radeln in der Gruppe stellte  ich mal wieder fest, wie schlecht ausgerüstet ich beim Rennradfahren bin und habe am Montag, beim abholen meines anderen Rades vom Service gleich etwas gegen diese Tatsache unternommen. Ein zweiter Flaschenhalter wurde diese Woche montiert und die Pumpe auch endlich dort angebracht, wo sie sein soll - am Rad und nicht mehr im Kellerregal!
Den langen Lauf habe ich am Sonntag dann allerdings geschwänzt. Die Beine waren müde und so lief ich am späten Nachmittag nur eine Gewissenrunde zum Fitnesspoint, machte dort ein wenig Stabi und trabte wieder zurück.

Dann verlangte mein Körper einfach so zu Wochenbeginn nach einer Sportpause. Da ich weiß, dass er in manchen Dingen sehr unnachgiebig ist, versuchte ich gar nicht erst mit ihm zu diskutieren und kümmerte mich statt dessen um mein Schlafkonto (wieder aufgefüllt) und meinen Garten (erste Salate ausgesät, erste Pflänzchen eingesetzt).





Auch die Sträucher, die ich letztes Jahr eingesetzt habe, zeigen schon was sie können. Es ist dadurch gleich viel farbiger und fröhlicher auf der kleinen Grünfläche.
Die Tulpen sind auch schon ganz knapp vor der Blüte... einfach wunderschön!

























Nach den zwei Tagen Pause war gestern aber wieder Schluß mit lustig. Der Mittwoch-Lauftreff stand an und der Buchberg war ausgeschrieben. Puh! Klar kann man ihn auch umlaufen, aber auch diese Strecke hat so einige Höhenmeter und ist ziemlich lang. Danach war mir gestern aber gar nicht, also haben wir eine "Beinahe-Überquerung" gewählt und sind dann noch eine kleine Schleife wieder zurück zum Vereinsheim gelaufen. Die Variante war zwar steil, aber wunderschön, weil viele Waldabschnitte dabei waren und wir so statt im Bergschatten direkt in den Sonnenuntergang gelaufen sind. Und das alles ohne irgendein-Fon und daher auch ohne Bilder!!!

Die habe ich dann wieder heute gemacht. Meine Beine durften bei einem Spaziergang mit Chaya entspannen, die Füße bei viel Kontakt zum Boden. Nur für einen knapp 1 km langen Abschnitt mit groben Schotter nahm ich die Lunas zur Hilfe, der Rest war wieder Barfußtraining.
 
Fernsicht, wie im Herbst!
Pause
Dann ging der Tag ungewöhnlich bewegt weiter. Aufräumen im Archiv war in der Arbeit angesagt. Nach der ersten Stunde habe ich aufgehört mitzuzählen, wie oft ich die Stehleiter durchs halbe Archiv getragen habe, raufgestiegen, einsortiert und wieder runtergestiegen bin. Insgesamt war ich drei Stunden beschäftigt und habe schon ernsthaft überlegt, das Schwimmtraining zu schwänzen! Dabei hat das Schwimmen noch richtig gut getan. Aber ob ich morgen früh wirklich mit dem Rad zur Arbeit fahre, wage ich zu bezweifeln!


Samstag, 14. April 2018

So zwischendurch

Ich mag es, wenn ich Bewegung "einfach so" in meinen Alltag integrieren kann. Klar macht es Spaß zum Sport zu gehen, aber gerade das, was so zwischendurch dazukommt, peppt so eine Trainingswoche immer wieder ein bißchen auf.
So nutze ich nun (wieder) meinen Arbeitsweg gelegentlich für ein paar zusätzliche Radkilometer. Diese Woche haben die Lieblingsschwester und ich es sogar mal geschafft, das am gleichen Tag zu tun und gemeinsam heim zu radeln! Das ist kurzweilig und bietet gleichzeitig fast eine Stunde lang die Möglichkeit viele "wichtige" Dinge zu besprechen.
Beim Froschklauben habe ich am Mittwoch hauptsächlich meine Augen trainiert. Diese beiden Minifrösche waren im Eimer wirklich nicht leicht zu sehen. Um sie herauszuholen, machte ich ein paar Kniebeugen extra,


in der Arbeit gibt es zwischendurch immer mal wieder stehen am Stabipad, statt Bürosessel.
Eine Nachkontrolle in meiner Autowerkstatt nutzte ich für ein paar Barfuß-Höhenmeter den Buchberg hinauf, Chaya begleitete mich dabei und - Hurra! der vermutete Schaden war gar keiner!
Heute Vormittag stellte ich mein Alltags-Rad zum Händler meines Vertrauens, es hat sich mal wieder ein großes Service verdient. Die gut 6km zurück wurde locker getrabt, um die Beine nicht zu sehr zu beanspruchen. Die dürfen heute nämlich auch noch "richtig" Sport bei einer Ausfahrt mit Vereinskolleginnen machen!

Dienstag, 10. April 2018

Baustelle

"Weil's so schön ist gleich noch mal... ", scheint sich irgendeine übergeordnete Stelle gedacht zu haben und hat mir erneut einen Riesen-Wasserschaden in meiner Wohnung beschert. 
Vor ein paar Wochen wurden Ventile in meiner Wasser-/Heizungsstation undicht, das Wasser tröpfelte und rann. Allerdings nicht in meine Wohnung, wo ich es bemerken hätte können, sondern in den Zwischenboden. Aufgefallen ist diese undichte Stelle erst, als es in der Tiefgarage von der Decke tropfte!!!
Aber gut - der auslösende Schaden wurde schnell behoben, der dadurch entstandene wird jetzt saniert. Nasse Wände und Böden bedeuten aufgebohrte Mauern, abgehobene Fliesen und Trocknungsgeräte für mindestens zwei Wochen. 
Wie gut, dass ich jetzt mehr arbeite und dadurch weniger Zeit zuhause neben den brummenden Geräten verbringen muss! 😉

Sonntag, 8. April 2018

Zeitumstellung

Ja ich weiß, die Sommerzeit ist schon seit längerem wieder aktuell, aber bei mir gab es mit Beginn dieser Woche eine persönliche Zeitumstellung. Seit April habe ich meine Wochenarbeitsstunden (beinahe) verdoppelt, was mir nun wieder eine 5 Tagewoche im "Brotjob", eine sechsmonatige Pause im Hospiz und eine neue Planung für meine Freizeitaktivitäten eingebracht hat.
Ich könnte also auch sagen: Woche voll - Blog leer!

Aber trotzdem war ich von Zeit zu Zeit auch ein bißchen sportlich aktiv. Es begann mit der Befreiung meines Rennrades am Montag, gefolgt von einer wunderschönen kurzen Einstiegstour mit der Lieblingsschwester und Vereinskollegen.
Ein hügeliger Mittwochslauftreff beanspruchte meine Beine so, dass ich sie am nächsten Tag mit Chayas Unterstützung ein wenig auslockern musste. 
 
 
Bis zum abendlichen Schwimmtraining war alles wieder gut. 
Gut war auch, dass ich am Freitag heuer erstmals wieder in die Arbeit geradelt bin - nicht so gut war der Gegenwind am Nachmittag, aber das Heimweh war größer, als die Faulheit und nach einer Stunde war ich dann doch wieder daheim!

Am Samstag machte ich mich ans Beine aufwecken für heute und widmete die restliche Zeit meiner Wohnung und auch dem Garten. Die Hochbeete sind fertig hergerichtet, die Zwischenwand und der Terrassenboden saubergeschrubbt und die Wäsche befindet sich wieder sauber in meinem Kleiderschrank!
Die Abende gehören noch voll und ganz "meinen Froschis" - die Wanderer werden immer weniger, aber jetzt wollen sie alle wieder zurück über die Straße!!!

Heute stand der 10km Lauf in Nußdorf am Programm. Nur soviel: es war heiß und beim Ziel vorbeizulaufen, mag ich gar nicht. 
Ich hatte mir eine 6:10er Pace vorgenommen, die ich aber nicht ganz bis zum Schluß durchgehalten habe. Am Ende standen knapp 1:03h auf meiner Uhr (6:14) was aber trotzdem aufs Treppchen gereicht hat!
Wer hätte das gedacht??
Lizenz zum töten?
Danach genoß ich einfach nur das Faulsein in der Nachmittagssonne, bevor ich meinen Beinen noch eine Stunde gemütliches Radcruisen oberhalb von Seekirchen gönnte.

Woche aus - Doris müde!


Sonntag, 1. April 2018

Lang und kurz - Sonne und Regen

Wenn Ostern vor der Tür steht, heißt das ja meistens, dass man die Kiste mit den gerade erst weggeräumten Winterutensilien wieder aus dem Keller holt, um Erfrierungen an Ohren, Fingern, Zehen und Nase zu verhindern!
Nicht so heuer - das Osterwochenende wurde eingeläutet von einem strahlend schönen Karfreitag mit angenehmen Temperaturen und da es sich für das nächste halbe Jahr um meinen letzten (regulären) freien Freitag handelte, wollte ich ihn natürlich nutzen!
Ein langer langsamer Lauf sollte es werden, mal wieder um den Wallersee, um Abkürzungen auszuschließen.
Und langsam lief es auch. Ob es das vorabendliche Schwimmtraining war, das mir in den Beinen steckte oder doch noch der Tempolauf vom Mittwoch lässt sich schwer sagen. Jedenfalls erschien mir mein Zieltempo von 7 - 7.30 gar nicht sooo langsam, wie ich gehofft hatte. Aber egal - ich hatte ja Zeit. Ich trapste also vor mich hin, erst nach Fischtagging, dann dem Henndorfer Seeweg entlang bis zum Strandbad und dann weiter nach Enzing. Bis zur Steigung nach Neumarkt lief es noch ganz gut, dort ging ich allerdings ein paar Schritte, um den Puls niedrig zu halten. Dabei fielen mir auf der Straße die unzähligen Waldameisen auf. Ich ging schon ganz rechts, um keinen Massenmord zu begehen, denn die linke Hälfte der Straße war übersät von ihnen. Konzentriert blickte ich auf die Straße, sah aber trotzdem aus dem Augenwinkel, dass sich auf Augenhöhe etwas neben mir bewegte. Da war der Ameisenhügel direkt neben einem Baumstumpf und alles war von herumwuselnden Ameisen übersät! Es sah aus, als bewegte sich das Holz!! Ich konnte leider nicht nahe ran gehen, um bessere Fotos zu machen, weil ich sonst zu viele Tiere zertreten hätte, aber vielleicht sieht man auch auf diesen Bildern, wie es dort zuging.




Ein kurzer Blick zurück zum See war noch drinnen, dann ging ich die letzten paar Meter zum Wald und lief weiter zur Ostbucht.
Ein Blick auf meinen früheren Wohnort.
An dieser Stelle hatte ich ungefähr die halbe Strecke hinter mir, allerdings schien meine Ausdauer an diesem Tag schon weit mehr aufgebraucht zu sein. Jedenfalls fiel mir das Laufen immer schwerer, erst war mir zu heiß (?), dann hatte ich das Gefühl Kreislaufprobleme zu bekommen und machte daraufhin eine kleine Pause am Seeweg.
Entspannung pur!
Vielleicht sogar etwas zuviel, denn wirklich in Schwung kam ich danach nicht mehr und quälte mich durch die nächsten paar Kilometer. Wobei quälen gar nicht stimmt. Es lief sich einfach sehr zäh und ich streute immer wieder ein paar Gehmeter ein, die mich allerdings die wunderschönen Plätze im Wenger Moor so richtig wahrnehmen ließ. So bewunderte ich die Winterlinge, Schneeglöckchen und ersten zartgrünen Triebe und war hellauf begeistert. Dann lief ich wieder ein Stückchen, ging und staunte, lief und irgendwann war ich wieder in Seekirchen angelangt. 
So dauerte der lange Lauf ein wirklich lange, was mich bei diesem Wetter aber auch gar nicht störte! 

Der Ostersamstag und -sonntag zeigten sich dann wieder traditionell regnerisch, was mich heute nur zu einer klitzekleinen Minirunde mit den VFFs trieb, die ich mit viel Glück zwischen zwei Regen- und Graupelschauer untergebracht habe.
Gut hat es getan, denn nach diesen Genüssen 
war ein wenig Bewegung dringend notwendig!

Freitag, 30. März 2018

Ungeplant zum Tempolauf

Wenn sich der Großteil des Vereins in der Karwoche in Kroatien auf Trainingslager herumdrückt, kann es schon mal passieren, dass der Mittwochslauftreff "verwaist". Deshalb habe ich schon in der Vorwoche mit Claudia vereinbart, dass wir am Mittwoch Abend gemeinsam laufen werden.
Da wir im Normalfall immer die Cappuchinogruppe bilden, ging ich davon aus, dass mir ein sehr gemütlicher Ratschlauf bevorsteht.
Aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt!
Zwei weitere "Daheimgebliebene" tauchten ebenfalls zur gewohnten Zeit auf und so liefen wir gemeinsam eine leicht hügelige 10km Runde. Alexandra lief wunderbar gleichmässig voraus, Robert bildete das Schlußlicht und Claudia und ich keuchten in der Mitte, war doch das Tempo spürbar höher, als unser sonstiges!
Das schrie nach einer "Belohnung" - und wir wollten ja auch den abwesenden Lauftrefflern zeigen, was sie versäumt haben!

Den restlichen Abend verbrachte ich dann bis Mitternacht wieder am Froschzaun (wie auch die Abende davor). Da sich die Temperaturen nun meistens über dem Gefrierpunkt befinden und sich auch immer wieder leichter Nieselregen zeigt, wandern die Amphibien zur Zeit zuhauf über die Straßen!
Da ist so ein Menschentaxi einfach sicherer!

Sonntag, 25. März 2018

Sonne und Bewegung

Hach was war das für ein Wochenende. Pünktlich am Samstag Morgen kam die Sonne zurück und blieb bis heute Abend! Sie konnte ja nicht wissen, dass ich am Samstag eine Fortbildung für die Hospizarbeit hatte und den Tag in einem Kellerraum verbringen durfte.... Gngngngngrrr... Aber so leicht, lasse ich mich nicht abschütteln. Bewegung war ganz dringend Not, also nutzte ich das Strahlewetter, um zumindest mit dem Rad dem Wallersee entlang zum und vom Seminar wieder heim zu fahren.
Wallersee-Ostbucht
Wieder daheim, machte ich mich gleich noch auf, um ein paar Löcher im Froschzaun zu "flicken", durch die uns sonst Molche entwischen könnten. Es war so herrlich draußen sein zu können, ohne sieben Schichten anhaben zu müssen, dass ich gar nicht genug kriegen konnte.

Heute war erst mal das sonntägliche Schwimmtraining dran, aber anschließend ging es zum Sonne tanken auf die Terrasse. Und dort blieb ich auch, bis ich mein Auto nach Mattsee in die Werkstatt fuhr. Zurück ging es dann in einem gemütlichen Wanderlauf oder Spaziergang mit Laufeinlagen (?) über den Buchberg wieder nach Hause. "Eigentlich" wäre diese Woche noch ein Langer drangewesen, aber wenn ich auch nicht weit gelaufen bin, so war ich durch die Geh-Laufkombination zumindest lange unterwegs! 
Los geht es in Mattsee - ich nehme gleich mal einen Weg zum Buchberg, den ich noch nie gegangen bin.
Er ist ziemlich steil und Reste von Schnee und Eis verbunden mit nassem schlammigen Boden bilden eine wunderbare Rutschbahn!
Dann geht es wieder ein Stück der Straße entlang, aber schon bald zweige ich wieder ab und gehe und laufe abwechselnd den Wildkräuterweg Richtung Gipfel.
Auch hier gibt es noch Reste von Schnee, aber zum Glück nicht mehr so rutschig!
 
Ich achte darauf, möglichst viel auf der Sonnenseite zu laufen, denn im Schatten werden die Hände ganz schnell eisig kalt! Für ein Foto vom Gipfel aus musste aber schon Zeit sein.
Beim Restweg lege ich dann noch eine (ungeplante) Schleife ein und bin nach knapp zwei Stunden mit den letzten Sonnenstrahlen, aufgetankt mit frischer Luft und Licht, wieder daheim.