Donnerstag, 20. September 2018

Wiedersehen macht Freude

Zumindest das Wiedersehen, das ich letztes Wochenende in Dornbirn hatte.
Mein 30jähriges Maturatreffen stand an und nachdem ich schon beim letzten Termin vor 5 Jahren gefehlt hatte, wollte ich diesesmal wieder dabei sein. Da war es mir auch egal, dass ich dafür am Samstag hin- und am Sonntag wieder heimfahren musste, weil gerade um dieses Wochenende kein Urlaubstag möglich war.
Zumindest konnte ich die Zugfahrt so legen, dass sich am Nachmittag noch eine schöne Wanderung auf den Staufen ausging.
Der Staufen, rechts davor der Karren
Die ersten paar Kilometer ging es gleich mal kräfig bergauf. Für Kurzstrecken-und/oder HöhenmeterliebhaberInnen (Anna??) wäre sicherlich der Staufenlauf eine wunderbare Option. Mich brachte dieses Schild eher ins grübeln, als dass es mich aufbaute.
Aber ich hatte Zeit und spazierte einfach gemütlich in meinem Tempo weiter, über den Kühberg zum Rundwanderweg
 mit seinen herrlichen Ausblicken.
 
 
 
Wieder zurück im Hotel brauchte ich erst mal ziemlich viel Wasser für innen und außen! Die Temperaturen waren  nämlich durchaus noch sehr sommerlich! 
Das Maturatreffen am Abend fand in einem Lokal gleich in der Nähe meines Hotels statt. Gut so, vom runtergehen waren meine Beine nämlich ganz schön schwer! Aber schon bald vergaß ich schwere Beine, Zugfahrt und sonstiges, denn der Abend war einfach nur nett und interessant. Ich habe es (glaube ich) geschafft, mit jeder/m, die da war eine Zeitlang zu reden. 
Viel später, als geplant kam ich ins Bett und der für Sonntag geplante Morgenlauf fiel erstmal aus. Erst später, bei meiner Mutter packte mich die Lauflust, als um elf Uhr im benachbarten Park der Inatura der Startschuß für einen Spenden-Stundenlauf fiel. Da sah ich die ganzen Läufer direkt beim Haus vorbeisausen und beschloß es ihnen gleich zu tun!
Von sausen konnte bei mir allerdings keine Rede sein, ich trabte nur gemütlich vor mich hin und zwar zum Fitnessparcours an der Dornbirner Ache. Ich wollte meine Beine ein wenig auslockern und mich einmal "durchbewegen". Dafür eignet sich diese Anlage bestens!
Nach einer Runde mit allen möglichen und (für mich) unmöglichen Übungen ging es wieder zurück zur Wohnung meiner Mutter,
wo ich bis zur Heimfahrt blieb.
Um acht Uhr abends war ich wieder zurück und war zwar nicht unbedingt ausgeruht von den beiden Tagen, aber trotzdem sehr froh, dabei gewesen zu sein.

Donnerstag, 13. September 2018

Spätsommertage

Ich bin gerade mehr als begeistert von diesen wunderbaren Spätsommertagen. Klar, der Hochsommer ist vorbei, die Tage schon wieder deutlich kürzer, die Morgenstunden und Abende zum Teil schon empfindlich kühl.
Aber dieses Licht,
die Farben, die feuchten Wiesen, die ich jetzt beim morgendlichen in die Arbeit radeln wieder ungestört bewundern kann, weil ja kaum mehr Radler auf meiner Strecke unterwegs sind, einfach nur herrlich.
Die Schule hat wieder begonnen und ich darf wieder regelmässig Chayasitten.



















Wo man hinschaut gibt es Äpfel und Zwetschken ab Hof (oder ab Tisch) zu kaufen,
im See treffe ich fast nur mehr Enten, Schwäne und Fische und kaum mehr Menschen - einfach traumhaft. Besonders das spätnachmittägliche Schwimmen ist so schön, wenn die Sonne schon sehr tief steht.
Beim gestrigen Lauftreff habe ich auf die 21km Runde verzichtet, weil ich mir knapp 2 Stunden vorher zwei meiner Zehen sehr unelegant aufgeschreddert habe, als mein Roller beim Start aus dem Zug heraus einfach zusammengeklappt ist. Publikum hatte ich genug, Applaus gab es aber keinen! Hihi!
Dafür habe ich gemeinsam mit Heide einen Weg erkundet, den wir eigentlich vor ein paar Wochen in die Gegenrichtung hätten laufen wollen, aber nicht gefunden haben. Das war sehr lustig und brachte uns auf gut 6km immerhin 110 HM ein. Der Zeigezeh ist heute bläulich, aber sonst wieder fast wie neu.
Heute Morgen gab es dann diese tolle Wolkenstimmung über dem Gaisberg aus meinem Bürofenster zu bewundern.
Apropos Büro - in gut zwei Wochen ist meine Zeit der Mehrarbeit wieder vorbei und es darf wieder mein "normaler" Arbeitsrhythmus einkehren. Yipieh!

Sonntag, 9. September 2018

09-09-18

Ein Tag mit so schönem Datum muss doch was ganz besonderes sein.
Stimmt!

Zum einen ist heute der "Welttag für Suizidprävention" zu dessen Anlass das Schloß Mirabell in Salzburg ganz in gelb-orange beleuchtet wird. Da lasse ich mich doch nicht lumpen und mache mit! 



 Zum anderen fand heute quasi vor meiner Haustüre wieder der Rupertilauf (10,2km) und der Wallerseehalbmarathon statt. Schon letztes Jahr habe ich daran teilgenommen und auch heuer habe ich mich noch sehr kurzentschlossen für die kurze Distanz angelmeldet.
Das Wetter war grenzwertig - mit ca. 22° die sich allerdings nach viel, viel mehr anfühlten und Sonne pur, hatte ich schon ein wenig zu kämpfen. So auch mit einer E-Bikerin, die glaubte, wenn sie mit Dauergeklingle hinter der Läuferschar herfährt, würden alle zur Seite springen oder mit einem Autofahrer, der das Anhaltezeichen des netten Streckenposten nur als Option ansah, mir direkt vor die Füße fuhr und sich dafür ein Schreiduell mit mir liefern durfte. 😠
Aber sonst verlief alles sehr friedlich. Es waren viele nette Menschen auf der Strecke, mit denen ich mich (bis Kilometer 8, dann fehlte mir die Luft) unterhalten habe, sehr viele Vereinskollegen, mit denen ich nach Dusche und Jause daheim (schon praktisch, wenn man nur über die Straße gehen muss) noch zusammen gesessen bin.
Dann folgte die Siegerehrung, bei der die 3Tler kräftig abgesahnt haben und heuer war sogar ich am Stockerl!
 
Letztes Jahr war ich zwar schneller (da habe ich auch nicht versucht den Verkehr zu regeln), aber heuer war ich eben in einer anderen Altersklasse - hihi!

Am Nachmittag habe ich dann erst mal geruht, um später noch mit Heide paddelnd über den Obertrumer See zu gleiten. Das mit dem Gleichgewicht wird immer besser und mittlerweile kann ich die SUP-Ausflüge schon als Entspannung ansehen!

Freitag, 7. September 2018

Kleine Runde zur Abendstunde

Es gibt Wochen, die sind einfach zu "zu".
Zu viel dies, zu viel das, zu eng, zu laut, zu nah, zu lange.

Dann braucht es auch mal mehr Abstand, als es ein Lauf um den Ort mir bieten kann - also wohin? Ein paar Höhenmeter helfen da immer, also setzte ich mich in mein Auto und fuhr in die Tiefbrunnau. Zwar kam ich erst kurz nach 6 Uhr abends los, aber ein "Kurzer" ging sich trotzdem noch aus. Die ersten zehn Minuten bin ich noch vor mich hingestürmt,
dann war der erste Druck mal weg.
Weiter oben fand ich dann meinen Rhythmus,
kam bei ein paar Kühen, Pferden und Esel vorbei, die sich von mir nicht stören ließen und war nach einer Stunde oben.
 Genoß die Aussicht
 und machte mich gleich wieder auf den Rückweg, weil es schon dämmerte.
Nach zwei Stunden war ich wieder beim Auto, der Druck und das Tageslicht waren weg.
Schönes Wochenende!

Samstag, 1. September 2018

Raindrops keep falling...

on my head.  ♬♪♫♩🎶🎼♬
Dieses und viele andere, heuer beinahe in Vergessenheit geratene Regenlieder summe, pfeife und singe ich seit gestern wieder vor mich hin. Wunderbarer (Dauer)Regen verwöhnt mich, lässt die trockenen Böden aufatmen, spült Staub von den Straßen und lässt mich mit Dauergrinsen durch die Gegend spazieren.




Im Garten starten die Schnecken einen Großangriff, aber ich habe unerwarteterweise Unterstützung von einem Tigerschnegel im Kampf gegen die Gemüsediebe erhalten! Allerdings musste ich dieses Tier erst googeln - denn gekannt habe ich es noch nicht!





Mein Rad hat Pause, außer es muss mich, so wie gestern noch schnell vor Einbruch der Dämmerung zum Strandbad bringen, damit ich die Westbucht ganz für mich alleine, schwimmend genießen kann.
Heute verbrachte ich noch mehr Zeit im kühlen Nass - ein langer Lauf stand am Programm und bei angenehmen 13° genoß ich eine große Runde um Seekirchen.
Gut zwei Stunden genoß ich den feinen Regen und freute mich über die leeren Wege!

 
 
 
Den Regen sieht man zwar mal wieder nicht auf den Bildern, aber zumindest einen Teil der wunderbaren Wolkenstimmung!

Sonntag, 26. August 2018

Autofreier Tag Obertrum 2018

Nach einer sehr ruhigen Woche - ich gönnte mir gleich zwei Ruhetage, die ich zur Pflege von sozialen Kontakten nutzte, folgte ein wunderbares, teilweise regnerisches Wochenende. 
Am Samstag genoss ich die menschenleere Westbucht erst für ein wunderbares Regenschwimmen bei 14° Luft- und 24° Wassertemperatur, um dann erfrischt und engergiegeladen nach Bad Reichenhall zu fahren, wo ein paar VereinskollegInnen beim Rupertusthermenlauf starteten. Dort wo ich vor zwei Jahren bei über 30°C meinen langsamsten Halbmarathon ever gelaufen bin, sprinteten die anderen bei 15 Grad und Wasserkühlung durch die Saalachauen, dass ich kaum mit dem fotographieren nachkam! Sowas aber auch!

Über Nacht traf dann der lange angekündigte Kaltlufteinbruch bei uns ein, drückte die Temperaturen deutlich in den einstelligen Bereich und verhinderte beim Ironman 70.3 in Zell am See die Raddisziplin, weil alles tief verschneit war! Hihi!
Ganz so winterlich war es bei uns nicht, aber als sich die Lieblingsschwester und ich pünktlich um 11 Uhr aufmachten, den Obertrumersee auf der für Autos gesperrten Straße zu umrunden, waren wir noch ziemlich alleine!
Leere Straße!
Verstehen konnte ich das nicht, hatte doch der Regen schon etwas früher aufgehört und die Wolken rissen auch von Zeit zu Zeit auf. Und so blieben wir auch nicht lange alleine. Erst sausten ein paar Kinder auf ihren Rädern an uns vorbei und bald darauf kamen mein Schwager und mein Neffe ebenfalls angeradelt.
Ihre Anwesenheit nutzte ich natürlich sofort aus, um ein paar Ganzkörperbilder von uns zu bekommen.
Sieht doch gleich viel besser aus, als die Runzelstirnansicht (auch wenn sie uns als sehr nachdenklich-tiefsinnige Personen erscheinen lässt!).
Und schon sind sie wieder weg!
Dann fuhren die beiden wieder vor, um uns später noch mal kurz zu umkreisen.
Das tollste an der abgesperrten Straße war, dass ich so auch zum allerersten Mal durch den Tunnel zwischen Mattsee und Obertrum laufen konnte. Schon mit dem Rad fahre ich dort allerseltenst durch, aber laufend war heute Premiere.
Nach gut 14km waren wir wieder in Obertrum, wo wir uns erst mal zivilisierten, bevor wir in den Ort spazierten, um dort beim Dorffest die verbrauchten Kalorien in verschiedenster Form wieder zuzuführen.

Am Nachmittag hatte es immerhin schon auf satte 13° aufgeheizt, sodass ich beschloss, die Runde in die Gegenrichtung auch noch mit meinem Rad zu absolvieren. Gemütlich kurbelte ich vor mich hin, traf haufenweise bekannte Gesichter vom Verein und gönnte mir zum Abschluß noch ein Eis.
Dann machte ich mich wieder auf nach Hause, aber weil die Sonne gerade noch die Landschaft in so wunderschönes Licht tauchte, schlug ich noch einen kleinen Haken und setzte mich für eine halbe Stunde auf die berühmt-berüchtigte Gezingbank, beobachtete haufenweise Schwalben beim Abendessen und schaute einfach nur in die Gegend.
 
Entspannung pur!

Sonntag, 19. August 2018

Abwechslung tut gut

Manchmal läuft der Alltag einfach so dahin, aber zwischendurch gibt es auch Wochen, die "mehr" zu bieten haben, als sonst ein Monat. So kommt es mir zumindest vor!

Außerdem durfte ich ein paar neue Erkenntnisse gewinnen, wie zB.:
SUPn und Radfahren sind irgendwie miteinander verwandt - der Wind kommt bei beiden Sportarten immer von vorne. 😆
Gleich am Mittwoch startete ich einen neuen Paddelversuch - der Anfang war wieder sehr wackelig, aber nach gut 10 Minuten hatte ich das Gefühl etwas sicherer zu werden. Blöd nur, dass ich da schon wieder knapp vor dem Ufer war!
Am Samstag traute ich mich dann in Gesellschaft etwas weiter - über 2 Kilometer in ca. 35 Minuten kamen wir. Das macht echt Spaß!

Aber jetzt erst mal der Reihe nach.
Gelaufen bin ich nach dem grandiosen Gewitterregen vom Montag nur mehr im Trockenen. Mittwoch beim Lauftreff um den Obertrumersee. Schön langsam möchte ich ja auch wieder fit für längere Strecken werden, die ich in der Triathlonvorbereitung völlig ignoriert hatte. Es klappte ganz gut, aber die Erkenntnis, dass ich bei einem langen Lauf, der um 19.15 Uhr beginnt jetzt wieder in der schon sehr fortgeschrittenen Dämmerung zurückkomme, hat mich etwas überrascht. Nach dem Lauf war ich in etwa gleich nass, wie am Montag, nur kam die Wasserkühlung von innen!
Am Freitag gönnte ich mir dann einen klitzekleinen Regenerationslauf in Seekirchen und im Anschluß noch ein Sonnenuntergangsausschwimmen, bevor ich mit ein paar netten Menschen ein tolles "Dude-Picknick" am Steg des Seekirchner Strandbades genoß!
Der Donnerstag war mein quasi-Ruhetag. Ich hatte mit meinen Kolleginnen ausgemacht, nach der Arbeit in einen schattigen Gastgarten zu radeln - dafür nahm ich mein Rad für den Weg zur Arbeit. Zwar hatte dann nur eine der beiden Zeit, aber es war trotzdem sehr lustig. Beim Heimradeln genossen wir noch die Abendsonne
Lisbeth zwischen D und A!
und ich danach besonders die schon wieder angenehmen Temperaturen für die letzten 15 Kilometer.
Gestern durfte ich mich den ganzen Tag mit Chaya in ihrem Garten, dem nahen Wald, dem Quellenbach und dem Obertrumersee vergnügen, ihre Menschen besuchten eine Hochzeit, wir hielten dafür ausgiebigst Siesta!
Und heute hatte ich zwar eine größere Wanderung geplant, allerdings hielt mich meine Bettdecke unbarmherzig bis fast acht Uhr gefangen, sodass ich auf Plan B, sprich: Sonntagsspaziergang, umschwenken "musste".
Mit dem Zug fuhr ich nach Neumarkt, überquerte den Irrsberg und fand nach einigen Wirrungen, gut zwei Stunden und knapp 13 Kilometer später, zum Bahnhof nach Straßwalchen, von wo aus mich ein Zug wieder nach Hause brachte.


Am Nachmittag erntete ich wie jedes Jahr um diese Zeit, Unmengen an Kräutern. Zum Teil wurden sie zum Trocknen aufgehängt, in Öl eingelegt, zerkleinert oder auch frisch eingefroren. Ich habe noch immer das Gefühl in einem Gewürzladen zu stehen!
Und last but not least kam noch die Lieblingsschwester auf einen kurzen gemeinsamen Schwumm im Wallersee und ein wochenendabschließendes Eis vorbei!