Samstag, 17. November 2018

Der Wind, der Wind

Dass die Temperaturen sich irgendwann mal nach unten bewegen mussten, war klar. 
Aber dass sie das so schnell und intensiv tun, überfordert mal wieder mein nicht übermässig spontanes Wesen.
Am Mittwoch lief ich abends beim Lauftreff noch mit 3/4-Hosen und heute Mittag mit langer Tight, Langarmshirt, Winterjacke und Handschuhen! Die Temperaturen lagen um 11 Uhr gerade mal bei 3°C, der kalte Ostwind ließ sie aber wie Minusgrade wirken.
Gleich nach dem Loslaufen bereute ich erst mal, nicht die Windstopper-Laufhose angezogen zu haben und überlegte, welcher Weg wohl der beste wäre. Da ich vorhatte ein Stück dem See entlangzulaufen, war schon mal klar: hin - Gegenwind, heim - Rückenwind. 
Dann traf ich aber schon nach einem kurzen Stück eine Freundin, die gerade am Heimweg war und da wir sowieso etwas ausmachen wollten, spazierte ich mit ihr ein paar hundert Meter mit und lief dann wieder an. Tja, der Temposchnitt war hin, also musste ich mich dann auch nicht mehr hetzen! 😂

Und so hatte ich genügend Zeit zum fotographieren,
mich über den sich im Schatten noch immer haltenden Rauhreif freuen und den Gedanken freien Lauf lassen. 
Ab der Wende - zurück lief ich dann direkt dem See entlang, wo es nicht mehr ganz so ausgesetzt ist, hatte ich den Wind im Rücken - herrlich!
Der Wallersee präsentierte sich heute wieder von seiner rauheren Seite, was den Kite-Surfern sichtlich behagte. Dann kam ich kurz vor dem Seekirchner Strandbad noch an ein paar nicht alltäglichen Zaungästen vorbei,
bevor ich abschließend diesen kleinen Film machte.

Nach etwas mehr, als einer Stunde und gut 9km war ich durchgelüftet wieder zurück und habe den Nachmittag dann gerne in der warmen Wohnung verbracht. Abends fand die Jahresabschlussfeier des TrumerTriTeams statt. Wie immer in gemütlicher Atmosphäre und mit mehr netten Menschen, als man an einem Abend reden kann. Aber die Aussicht auf das morgige Schwimmtraining um 8 Uhr, ließ mich doch relativ bald aufbrechen! 😉

Dienstag, 13. November 2018

Das Beste ...

Nach dem Motto: Das Beste kommt zum Schluß (stimmt meiner Meinung zwar nicht immer), hatte ich noch ein tolles Wochenende vor dem gestern erfolgten Arbeitsbeginn.
Wieder verwöhnte mich herrlich nebeliges Herbstwetter, als ich am Samstag zu Chaya radelte, um ihr tagsüber Gesellschaft zu leisten. An gewissen Stellen der Strecke konnte ich schon erahnen, dass die Sonne sehr nah war. 
Und so begann mein Spaziergang, den ich wie immer als Barfußtraining nutzte, noch leicht gräulich,
aber schon ein paar Meter weiter oben erhöhte sich der Blauanteil enorm
 und kaum war ich noch einmal abgebogen, strahlte der Herbst wieder in all seinen Farben!
Ich wechselte ab der Hälfte kurze Geh- und Laufpassagen ab, je nach Strecke und Chayas Schnofelbedürfnis.


Wunderbare eineinhalb Stunden später waren wir wieder zurück und ich holte mir erst einmal zur Stärkung einen Haufen von den noch am Stock verbliebenen Trauben! 
Die Trauben in Schwesters Garten sind noch besser, als die Kirschen in Nachbars Garten, weil sie erreichbar sind und mittlerweile so süß, dass sie locker als Mordinstrument für eine Diabetikerin durchgehen würden!
Dann hatte ich noch Zeit und kam auf die Idee, Chaya mal wieder ein bißchen zu bürsten, weil sie so stark haart, dass einmal begrüßen schon ausreicht, damit (fast) mehr Haare an mir  hängen, als an ihr. Sie selbst fand die Idee nicht so prickelnd und beschwerte sich umgehend bei 4 Pfoten (Anruf: die zieht mir schon wieder das Fell über die Ohren!), machte ein Foto vom "Corpus delicti"
und war erst zufrieden, als der Verein eine unabhängige Beobachterin vorbeischickte, die sich die Lage genau ansah!















Danach verzog sie sich wieder in ihren Garten und war zufrieden.


Ich blieb noch ein wenig auf der Sonnenbank sitzen und fuhr dann noch zum Vereinshäuschen am See, um die Sonne noch einmal für eine SUP-Ausfahrt zu nutzen. Der See wird immer leerer, mittlerweile sind auch alle Boote, die sonst neben unserem Seezugang am Hafen liegen in ihren Winterquartieren und ich genoß, die Wellen, die Sonne, den Wind, die Ausblicke.... einfach nur schön!
 

Anschließend radelte ich in der Sonne wieder zurück, besuchte hier im Ort noch einen Kunstmarkt im Kulturzentrum, bei dem es immer ganz fantastisches vegetarisches und veganes Essen gibt, mit dem ich mich für den Abend stärkte. 
Da ging es dann nämlich noch nach Salzburg zu einem Konzert der Jungen Philharmonie Salzburg. Das war ein Benefizkonzert der Hospizbewegung und so traf ich auch eine ganze Menge lieber Ex- und aktueller Kolleginnen. Die Musik war ein Genuss, die Unterhaltungen ebenso. Herz, was willst du mehr?
Der Sonntag verlief dann wieder etwas "gemächlicher" mit Schwimmtraining am Morgen, Sonnenbankschreibereien mit dem ersten Faschingskrapfen der Saison über Mittag, einem Laufspaziergang nach Obertrum am Nachmittag zu dem dort stattfindenden Hallen-Stabitraining und einem faulen Abend. Dann früh ins Bett, dass ich zumindest den ersten Arbeitstag nach dem heurigen Haupturlaub gut ausgeschlafen antreten konnte. Perfekt!

Samstag, 10. November 2018

... und der zweite folgt sogleich - Urlaub Teil Zwei

Was ich in der ersten Urlaubshälfte aktiv und unterwegs war, war ich in der zweiten viel zuhause und faul. Termine für Trainings und Lauftreff ließ ich zum Teil einfach sausen, nur die Chorprobe besuchte ich in beiden Wochen, steht doch nächsten Donnerstag schon ein Auftritt bevor, für die 120 Jahrfeier der Klinik. 
Ansonsten bin ich je zweimal gelaufen, geschwommen und gewandert, dreimal geradelt und habe einen schönen Ausflug nach München gemacht.

Die Läufe waren beide sehr ruhig und kurz. Einmal ging es eine kleine Runde um Seekirchen, bei herrlich grauem Novemberwetter,
das zweite Mal war im Rahmen des Lauftreffs. Da bildeten wir einfach mal wieder eine Vierer-Splittergruppe, die mehr kommunikativ, als konstruktiv trainierte!
Das Schwimmen findet mittlerweile nur mehr im Hallenbad im Rahmen der Kurse statt - da gibt es also nichts berichtenswertes. 
Toll waren dafür beide Wanderungen. Am Samstag spazierte ich mit Andrea gemütlich aufs 12er-Horn. Wir starteten bei dichtem Nebel und auch der Gipfel war mit Sichtweiten unter 5 Meter sehr novemberlich. Nur zwischendurch gerieten wir plötzlich in ein Nebel-/Wolkenloch!

Ein paar Farbakzente sind wichtig, damit man sich nicht verliert!
Am Montag schien dann wieder die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel und dazu pfiff mir ein Föhnsturm um die Ohren. Ich probierte eine neue Strecke auf den Schafberg aus und auch wenn sie ganz wunderbar mit Scheffelblick und Aberseeblick begann, wird sie sicher nicht meine Haus- und Hofstrecke werden. Außerdem war ich an diesem Tag etwas matsch und beschloss bei der Schafbergalm nicht weiter zu gehen, sondern direkt über den Steig zurück nach Winkl zu wandern. Auch so war ich über vier Stunden unterwegs und hatte eine Runde mit herrlichen Ausblicken.


Nach einem Tag rumfaulen, war mir dann am Mittwoch wieder nach Bewegung. Die Sonne schien, mein Rennrad seufzte im Büro, also beschloß ich, nach der letzten Rennradrunde des Jahres vor drei Wochen, nun noch eine allerletzte Runde zu drehen. 
Netterweise hatte Heide auch Zeit und Lust und so radelten wir oberhalb des Obertrumersees bis nach Perwang und dann direkt dem Graben- und dem Obertrumersee entlang wieder zurück.
Donnerstag besuchte ich in München eine herrliche Ausstellung in der Kunsthalle. Die kann ich nur jeder, die optische Täuschungen mag, empfehlen. Von der Antike bis zur virutal Reality ist alles vertreten. Zum Teil auch zum selbst ausprobieren - super!!
Und das war's auch schon von meinen drei Wochen! Für mich fühlen sie sich heuer nach "mehr" an, besser geht's also gar nicht! Und der heutige Tag bekommt später noch einen eigenen Eintrag, der fiel/fällt nämlich ein klein wenig aus der Reihe der Ruhetage!

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Urlaub Teil Eins

Dieses war der erste Streich....

Heuer habe ich meine drei Urlaubswochen in zwei Teilen geplant. Die erste Hälfte hoffte ich noch auf goldenes Oktoberwetter und so fuhr ich in den Schwarzwald zum wandern, 
Blick über Muggenbrunn

zwischendurch ein bisschen Treppentraining

beim Todtnauer Wasserfall

Ein Tag in Freiburg

auch dort gibt es Treppen!

Todtnau

Wanderung auf den Feldberg

Feldberg
sah mir den Rheinfall an,




fuhr weiter nach Bregenz, 
wo ich die Seele bei Seespaziergängen baumeln ließ 
 
und von wo aus ich ursprünglich zu Anna ins Montafon zum wandern fahren wollte, was wir aber wegen des ungastlichen Wetters in einen Besuch von ihr bei mir in Bregenz umgeändert haben.
Sehr rares Bild - Anna in der Ebene!! ;)
Einen Tag fuhr ich auch in meine Geburtsstadt St.Gallen, dort traf ich mich mit Pia - wir gingen erst "historisch" schwimmen, im ältesten Hallenbad der Schweiz (eröffnet 1906!!) 
Fassade

für Amphibienliebhaber!
Im Eingangsbereich
 
Die Schwimmhalle

und nach einem wunderbaren Käsefondue noch in ein Musical (Matterhorn) im Stadttheater.














Zwischendurch war ich immer wieder bei meiner Mutter zu Besuch und schaffte kurz vor dem nach Hausefahren sogar noch eine kleine Laufrunde in den Dornbirner Achauen.
Im zweiten Teil sind nur mehr der eine oder andere Tagesausflug geplant und die restliche Zeit werde ich versuchen, mir einen guten Puffer "herauszuschreiben", morgen startet nämlich wieder der NaNoWriMo!

Freitag, 19. Oktober 2018

Zum Einstimmen

auf meinen 3- (in Worten: DREI) wöchigen Urlaub habe ich mir heute einen Tag auf der Postalm gegönnt. Das ist ein wunderbares Wandergebiet in der Nähe des Wolfgangsees, das zwar sehr beliebt, aber so weitläufig ist, dass man dort wunderbar wandern und ruhen kann. Mir sind heute, abgesehen vom direkten Parkplatzumkreis, in über drei Stunden nur 5 Menschen begegnet. Wobei drei von ihnen etwas abseits des Weges in der Wiese lagen und sich sonnten. Und das bei diesem Kaiserwetter!
Ich bin eine halbe Runde eines Wanderweges und auf einen kleinen Gipfel spaziert und habe mich auch mal für eine halbe Stunde einfach nur ins Gras gelegt und den Wolken zugeschaut. Erschreckend ist allerdings, wie trocken der Boden auf dieser Höhe (ca. 1400m) ist. Da geht man schon fast mehr über Sand-, als über Erdboden!
 
 
 
 

Dann gab es noch eine kleine Rennradwiedererweckungsrunde am Dienstag. Seit dem TrumerTriathlon hatte das arme Ding ja Hausarrest und musste im Büro bleiben. Aber zweieinhalb Monate waren nun doch genug und so durfte es wieder ein bisschen Frischluft schnuppern. Und nachdem es sich sehr brav verhalten hat, darf es morgen vielleicht gleich wieder raus! 
Ist das Kunst oder kann das weg?
Fotografiert durch mein Radtrikot - ohne es zu wissen!
Ansonsten habe ich natürlich auch schon ein paar Ideen für Ausflüge in den nächsten Wochen. Wenn ich zwischendurch mal an meinen Laptop komme, werde ich auch davon berichten!