Posts mit dem Label Seminar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Seminar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. Februar 2026

Schwerpunkt Musik

Wenn eine Künstlerin, die ich sehr schätze (vor 1,5 Jahren hab ich hier schon mal über ein Konzert von ihr geschrieben) nicht nur selbst ein Konzert gibt, sondern gleich ein ganzes Gitarrenfestival auf die Beine stellt, ist das doch Grund genug, mit Brownie ins Nachbarland zu fahren und ein Wochenende in Giengen an der Brenz zu verbringen!
Julie Malia veranstaltet dieses Wochenende für Gitarrenenthusiasten schon zum 8. Mal und in einem Anflug von Selbstüberschätzung habe ich nicht nur Konzertkarten gekauft, sondern mich auch gleich für die drei Workshops am Samstag angemeldet. 

Freitag Mittag fuhr ich los und kam fast staufrei am Nachmittag in Giengen an. Schon die Lage des Hotels in dem ich abgestiegen bin, (fürs Brownie-Campen war es mir mit den Februartemperaturen noch zu unsicher) stimmte mich auf das Wochenendprogramm ein. 

Ganz nebenbei sei noch erwähnt, dass ich über die Beethoven-Straße zur Konzerthalle gelangte. Bevor es aber soweit war, sah ich mir die Innenstadt ein wenig an, besichtigte das Steiff-Museum (von außen) und genoss die milden Temperaturen. 

Abends lauschte ich dann begeistert das Konzert von Julie Malia und Kevin Sedikki und war sehr beeindruckt und beseelt, gleichzeitig aber auch nervös, denn bei beiden würde am nächsten Tag einen Workshop besuchen. 

Puh und was soll ich sagen - ich war zwar schon bei den Übungsstücken zum Aufwärmen der Hände oft einfach zu langsam, um mit den anderen mitspielen zu können, aber gleichzeitig hatte ich auch so einige Aha-Momente, hab mir viele Notizen gemacht (von denen ich hoffe, auch noch in einem Monat zu wissen, was sie bedeuten!) und die Begeisterung unserer Workshopleiter und aller TeilnehmerInnen war ganz wunderbar und wohltuend. Auch das dritte Seminar bei John Smith war ganz besonders interessant, obwohl ich mir erst bei dem Titel "Songwriting" nicht sicher war, ob ich überhaupt hingehen sollte. 
Am späten Nachmittag packte ich meine Gitarre und ein paar neue CDs und LPs (hüstel! Aber immerhin konnte ich widerstehen, mir eine neue Gitarre zu kaufen, denn 5 verschiedene Gitarrenbauer stellten im Konzertgebäude ebenfalls ihre Schönheiten vor) in mein Auto und tschukerte langsam und gemütlich wieder nach Hause. 
Nach soviel Input innerhalb 24h freue ich mich jetzt auf einen ruhigen Sonntag!

Und noch ein wichtiges Ereignis möchte ich hier erwähnen - Chaya feierte am Montag ihren 13. Geburtstag. Ich war zwar erst am Dienstag bei ihr, das Geburtstagsgeschenk in Form einer Wurst hat sie aber dankenswerter Weise trotzdem akzeptiert! 
Geburtstagswurst!

Samstag, 16. August 2025

Reisen hält flexibel

Es war wahrscheinlich Vorsehung, dass ich meine Augusturlaubswoche mit einem Yogaseminar in Kärnten begonnen habe. Immerhin dieser Teil des Urlaubs verlief nämlich sehr angenehm, ruhig und ohne irgendwelche Pannen. Sogar die Anfahrt am Freitag Nachmittag (Tauernautobahn! Urlaubszeit!! Ferien in Bayern!!!) ohne Stau, Ankommen in der Unterkunft wie geplant, gleich dort die Gegend bewundert und zwei Tage lang viel neues gelernt. Atemübungen, Meditationstechniken, Hintergrundwissen, und und und ...
Völlig tiefenentspannt fuhr ich am Montag wieder nach Hause, nutzte dort Hausarbeit, um mich wieder zu erden, bevor ich mich zu Teil 2 des Urlaubs aufmachte.
Am Mittwoch fuhr ich nach Lauterach, geplant war:
Bregenzer Festspiele am Donnerstag,
Treffen mit einer Bekannten am Freitag, 
Limmatschwimmen und kleines Klassentreffen am Samstag und
noch ein Plaudertreffen am Sonntag.
Soweit der Plan, der allerdings schon am Mittwoch etwas zu stottern begann mit einer WA-Mitteilung des Schulkollegen, der uns am Samstag eingeladen hatte. Seine Frau war schon drei Tage krank und er fing gerade damit an ... Er würde uns am Freitag Bescheid sagen, ob wir uns treffen oder nicht. 
Diese Info las ich noch, als ich am Weg nach Salzburg war. Dass ich dort nicht in den Zug, sondern in einen Bus steigen würde, wußte ich. Es ist Schienenersatzverkehr zwischen Salzburg und Kufstein, bzw. Innsbruck. 
Es standen auch genügend Busse da, ich wurde in einen nach Innsbruck gewiesen, der netterweise nur zu einem Viertel voll war. 
Die Kaffeetaste hat leider nicht funktioniert
Zumindest bis der Bus kurz vor Rosenheim von der Autobahn ab- und kurz darauf wieder auffuhr, dann allerdings wieder zurück nach Salzburg! Die Erklärung kam kurz danach, ein anderer Bus hatte eine Panne und wir mussten ein Stück zurück, um die Fahrgäste des anderen Busses aufzusammeln. 
So wechselte die Belegung des Fahrzeugs von 25 auf 125%. Glücklicherweise dauerte die ganze Aktion nicht sehr lange und ich war noch optimistisch, den Anschlusszug in Innsbruck zu erwischen. Zumindest bis der Bus wieder losfahren wollte und viele plötzlich Stopp! und Warten!! schrien. Grund dafür waren zwei Reisegäste aus dem kaputten Bus, die wohl spazieren, Kaffee trinken, aufs Klo oder sonstwohin gegangen waren. Tja und dann warteten wir, und warteten, und ....
Irgendwann tat ich laut meinen Unmut kund, was meine Sitznachbarin aber gar nicht zu verstehen schien. Sie meinte, dass sie ja nicht gewußt hätten, wie lange es dauern würde, bis unser Bus käme und ich war der Meinung das genau das ein Grund wäre, nicht davon zu laufen, sondern beim Bus zu warten. Sie fand meinen Ärger übertrieben und meinte noch, der Zug würde in Innsbruck ja sowieso auf uns warten. 
Spoiler: tat er nicht. (warum auch?)
Das fand sie wiederum sehr ärgerlich, was ich gar nicht verstehen konnte!
Dass ich nun eine Stunde später weiterfuhr, war ja auch nicht weiter schlimm. 


Etwas blöd war allerdings, dass ich genau um 17 Uhr, als der Vorverkauf für das Limmatschwimmen losging, irgendwo am Arlberg herumgondelte, weit weg von irgendeinem Mobilfunksignal. Und als ich dann wieder eine Verbindung hatte, war es leider zu spät.
Das war zwar schade, aber dann würde ich mir für Samstag eben etwas anderes überlegen. Und wie ich dann am gleichen Abend erfuhr, auch für Freitag, denn auch dieses Treffen wurde abgesagt. Tja, soweit zu meinen Plänen.

Und was fand statt?
Die Bregenzer Feststpiele, an einem wunderbar warmen Augustabend, mit Sternenhimmel und einer - nach dem drückend heißen Tag - wohltuend Kühle ausstrahlenden Seebühne.

Die Inszenierung war sehr locker leicht, mir manchmal fast zu viel ins slapstickhafte abrutschend. Aber dadurch eben auch sehr unterhaltsam und kurzweilig.

Am nächsten Tag stieg ich in den Zug nach Konstanz, um ein wunderbares Ersatzprogramm zu absolvieren. Mit dem Schiff ging es von dort auf die Insel Mainau, wo ich vor ca. 50 Jahren (geschätzt) das letzte Mal war.
Achtung - wer keine Blumenfotos mag, hier aussteigen!
Blumen ...
Blumen ...
Blumen ...
in allen Farben
und Formen!
Das dürfte eine entfernte Verwandte von mir sein.
Farne (meine absoluten Lieblinge) und Mammutbäume sind extrem schwer zu fotographieren.
Bodensee mit Karibik-Feeling
Schloss Mainau

und natürlich die berühmten Blumenfiguren.
Nur einer aufziehenden Bewölkung am späten Nachmittag war es zu verdanken, dass ich nicht an einer völligen Farbenüberforderung litt. Den Abend ließ ich deswegen sehr ruhig in Bregenz ausklingen - dort findet gerade "Stadt-Lesen" statt, also saß ich noch in einem gemütlichen Sitzsack und las ein Buch, bevor ich heimfuhr und um halb 10 in Tiefschlaf fiel.
Heute gewittert es schon den ganzen Vormittag, was mich mein geplantes Schwimmen auf später oder morgen verschieben ließ und ich deswegen Zeit hatte, schon mal diesen Reisebericht hier einzustellen.

Montag, 20. Juli 2020

Kurz. Kürzer. Am kürzesten!

Es wurde mal wieder Zeit für ein Seminar!

Geplant war es ja "eigentlich" schon für Ende März, aber gewisse Umstände führten dazu, dass es auf vergangenes Wochenende verschoben wurde. Kurzgeschichten sollten es sein, weil diese Art des Geschichtenerzählens mir sowohl als Leserin, als auch als Schreibende sehr gut gefällt. Nur schrieb ich bisher eben einfach so dahin, ohne recht zu wissen, was genau die Merkmale einer echten "Short Story" sind. 
Soviel Unwissenheit musste beseitigt werden und so meldete ich mich zu einem Seminar beim Schreibwerk Ost an und fuhr 'gen Westen.

Am Vortag des Seminars ging sich dann auch noch ein kurzer Nachmittagspaziergang auf den Pfänder mit Traumblick auf den Bodensee
 
und ein erfrischendes Bad in ebendiesem aus. 
Aber dann wurde geschrieben! Und nicht nur das - es gab viel theoretischen Input, gegenseitiges Vorlesen und Verbesserungstipps, viel zu lachen, anregende und wohlschmeckende Pausen und all das in einer herrlichen Umgebung!
 








Zum Abschluss gab es dann noch diese wunderbare Schreibtasse mit der letzten Übung, eine Kürzestgeschichte darauf zu schreiben! 



Montag, 29. April 2019

Alles wieder "normal"

Habe ich noch bei meinem letzten Eintrag vom Männerüberschuss im Yogakurs berichtet, hat das vergangene Wochenende, dieses Verhältnis wieder aufgehoben.
Zwei Tage "Schreiben & Yoga" im Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee riefen und dreizehn Frauen kamen!
Blick aus meinem Zimmer

Das Seminar war ein wunderbar-wohltuender Wechsel aus Kopf- und Körperarbeit, in einer sehr friedlichen Umgebung. Entspannung für Körper und Seele.
Das Wetter zwar kühl, aber sehr viel trockener, als prognostiziert, so ließen sich die Pausen ganz wunderbar schlendernd auf der Insel verbringen.
Hier ein paar Eindrücke von den beiden Tagen.











Freitag, 5. April 2019

Bisschen hiervon, bisschen davon

Also nicht, dass ich im Moment so gar keine Lust auf Sport hätte, aber eine Gefahr besteht bei mir momentan ganz sicher nicht, nämlich die, vom Ehrgeiz gefressen zu werden! 

Diese Woche gingen sich zum Beispiel bisher nur 2 kleinere Läufchen aus, Mittwoch eine Transportradfahrt zur Arbeit und abends aus Neumarkt wieder heim und gestern das Schwimmtraining. 
Am Dienstag hatte ich einfach mal wieder Lust, eine meiner Lieblingsstrecken um Seekirchen abzulaufen.
Über die Fischach zum Weinberg
Sie führt erst auf den Weinberg und dann über ein paar Feld- und Waldwege zur Umfahrungsstraße.

So geknickt war ich zum Glück nicht!






















Von dort aus nahm ich diesesmal eine Variante und lief/ging noch ein zusätzliches Hügelchen, das mir wunderbare Ausblicke bescherte.

Zwar war ich mir nicht ganz sicher, wo ich wieder herauskommen würde, aber siehe da, als eine Straße meinen Weg kreuzte, konnte ich mich sofort wieder orientieren und auf direktem Wege nach Hause laufen. Sowas gab's ja noch nie! 
Am Nachmittag war ich dann, wie üblich wieder mit Chaya unterwegs
bevor ich zum Yogakurs ging. Dort erzählte uns Claudia, die Yogalehrerin von einem ganz tollen Seminar, das sie Ende April auf der Fraueninsel mitveranstaltet. Diesen Ort liebe ich ja sowieso und nachdem das Ganze mit Yoga und Schreiben zu tun hat, konnte ich es mir nicht verkneifen, mich noch am selben Tag dafür anzumelden!  

Sonst ist es bei mir im Moment sehr ruhig, aber das Wochenende ist ja noch jung!