Sonntag, 23. Februar 2020

3T Faschingskrapfenlauf 2020

Ich weiß nicht genau, seit wann es den Faschingskrapfenlauf unseres Vereins schon gibt. Für mich war es heuer die Premiere, denn bisher ließ ich mich immer von der Strecke (ca. 40 km), dem Tempo (da laufen schon die, die ich sonst auch meist nur von hinten sehe) und den kulinarischen Anforderungen (bei jedem Stopp mindestens einen Faschingskrapfen essen) abhalten lassen. 
Da ich aber heuer schon des öfteren bei den Sonntags-Wallerseerunden mitgelaufen bin (die Genussläufer*innen starten früher und die Schnellen hängen gelegentlich eine Schleife dran), wollte ich auch hier mal dabei sein.

Die Eckdaten:
  • Start Faschingssonntag 7 Uhr, Bahnhof Seekirchen
  • Es werden alle um den Wallersee liegenden Leimüller Filialen angelaufen, um dort einen Krapfen zu essen; das sind: Zell, Neumarkt, Henndorf, Eugendorf und Seekirchen
Heide und ich beschlossen heuer also auch mitzulaufen und uns nicht an die Originalstrecke zu halten, sondern gelegentlich ein wenig abzukürzen, um beim Einkehren immer wieder dabei zu sein. 
Das Wetter meinte es heute nicht besonders gut mit uns, zwar war es gar nicht sooo kalt, aber der Regen und vor allem der echt fiese Wind, forderten unseren Humor schon sehr heraus. Alleine wäre ich heute jedenfalls am Bahnhof schon wieder umgekehrt um heimgelaufen, aber wenn da so eine bunte Truppe steht, läuft man eben doch auch los...
Die Gruppe zog sich dann auch schnell auseinander
aber zumindest konnten wir noch sehen, welche Strecke unsere Vorläufer wählten. Wir verfolgten sie einfach bis zur ersten Filiale
um danach schon die erste Abkürzung zu nehmen.
Ob wir dadurch schneller waren, ist zu bezweifeln, aber kürzer war die Strecke auf jeden Fall! 
Solche Stunteinsätze kosten naürlich Kraft und so war es gut, dass wir nicht mehr weit bis Neumarkt hatten.
I do my very best!




















Dann machten Heide und ich uns über eine tolle Abkürzung auf nach Henndorf, wo wir dadurch auch prompt als Erste eintrafen! Das war gar nicht schlecht, so hatten wir diesesmal die längere Pause, die uns doch sehr entgegenkam!
Da strahlen sie!
Und weiter geht's!
Da sich die Etappe bis hierhin für mich schon viel weiter, als die gelaufenen 20 km anfühlten, beschlossen wir (= die beiden Genussläuferinnen), die vorletzte Filiale auszulassen, direkt zurück nach Seekirchen zu laufen und uns vor der Schlusseinkehr eine heiße Dusche zu gönnen. (Es war wirklich sehr kühl heute!!)
Gesagt, getan! So trabten wir zum See hinunter, um dort auf unserer gewohnten Sonntagslaufstrecke den Lauf nach knapp 28 Kilometern zu beenden. 
Da konnten wir uns ruhig Zeit für ein paar Fotopausen nehmen, die Motive drängten sich ja geradezu auf.
Nach einer Dusche fühlte ich mich dann auch wieder so halbwegs als Mensch und das anschließende Zusammensitzen - und Krapfen essen - rundete diesen Laufsonntag ganz wunderbar ab!

Dienstag, 11. Februar 2020

Vorbeugen ist besser als...

... Vitamin D Mangel oder schlechte Laune.
Erfolgreich vorgebeugt am Freitag gemeinsam mit der Lieblingsschwester bei einem wunderbaren Panoramalauf.
 
... ein böser Schnupfen, Husten, Heiserkeit oder schlechte Laune.
Vorgebeugt/bekämpft am Samstag durch Winterschwimmen, bei dem wir uns heuer erstmals durch eine dünne Eisschicht ins Wasser begeben haben!
 
... eine Winterdepression oder schlechte Laune.
Vorgebeugt am Sonntag durch einen Lauf am Wallersee, der so wunderschön war, dass ich vor lauter Staunen und Schauen gar nicht böse war, die Laufgruppe um den See um ein paar Minuten versäumt zu haben. Dafür gönnte ich mir viel Fotopausen und einen Zwischenstopp auf einer Sonnenbank. 
 
 
 
 
... sich nicht zu helfen wissen, wenn man sich doch mal überanstrengt, überdehnt oder verdreht hat (das könnte einem nämlich die Laune vermiesen!). 
Vorgebeugend bekämpft am Sonntag Nachmittag bei einem Tape-Workshop mit einem Physiotherapeuten. Wir hörten und schauten aber nicht nur zu, sondern durften auch selbst Hand anlegen.
Hier das Ergebnis:


Und nach soviel Vorbeugung können mich heute auch die Ausläufer von Sabine mit ihren Stürmen, Regen- und Schneeschauern nicht aus der Ruhe bringen.

Freitag, 7. Februar 2020

Das Wetter

Worüber haben Menschen eigentlich früher geredet (und gebloggt), als es noch kein Wetter gab? 😄 Eines muss man ihm jedenfalls lassen, es legt sich so richtig ins Zeug, um allen genügend Kommunikationsmaterial zu liefern. 
Letzten Samstag lockte mich die Sonne in Verbindung mit äußerst milden Temperaturen auf die Terrasse, wo ich diesen "Frühaufsteher" entdeckte. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass dieser Salatkasten seit dem Herbst draußen im Trockenen steht!
Allzulange zerbrach ich mir aber nicht den Kopf darüber, wie er das geschafft hat, weil ich mich aufs Rad setzte und mir die Sonne auf einer gemütlichen Seenrunde abwechselnd ins Gesicht und auf den Rücken scheinen ließ!
Ab Sonntag wurde wieder mein Lieblingslaufwetter geboten, dass ich für den zweiten Durchgang meines Straßenlaufspiels genutzt habe.
Diesesmal sah es so aus:
Damit bin ich den Teil Seekirchens abgelaufen, den ich am allerwenigsten kannte. Wobei ich für den nächsten Durchgang nicht mehr den Sonntag Vormittag wählen würde, weil mich doch relativ viele Leute sehr argwöhnisch beäugt haben, wenn ich in Sackgassen gelaufen bin oder - weil es nicht anders möglich war, eine Straße (wiederholt) rauf und runter lief!

"Einfach nur" gelaufen bin ich dann am Mittwoch in Salzburg wieder. In der Nacht war die Temperatur hier so gesunken, dass sich der schöne Regen in Schnee und die nassen Straßen in Rutschbahnen verwandelt hatten.
Also fuhr ich mit der S-Bahn bis zu meiner "Arbeitshaltestelle", deponierte meinen Rucksack mit Wechselkleidung und allem nötigen Krimskrams in meiner Radbox und lief eine kleine herrlich nassgatschige Runde durch den Klessheimer Park bis zur Saalach und zurück.
Und gestern konnte ich den heuer ersten Chayaspaziergang ohne Stirnlampe beenden! Das Strahlewetter in Verbindung mit dem bisschen Schnee machte es möglich. Auf Schnee ist ein brauner Hund in der Dämmerung einfach besser zu sehen, als auf braungrüner Wiese!
 
 
 

Freitag, 31. Januar 2020

Immer heller

Ist es euch auch schon aufgefallen?
In den letzten beiden Wochen konnte ich schon hocherfreut immer wieder die kleinen Fortschritte in Richtung "mehr Tageslicht" genießen.
Der (Spät)nachmittagsspaziergang mit Chaya am Donnerstag fand nun schon 2x mehr als zur Hälfte bei Tages-/Dämmerlicht statt, sodass die Stirnlampe nur mehr am Ende zum Einsatz kam und auch in der Früh konnte ich schon ohne Licht vom S-Bahnhof zur Arbeit radeln. 
Donnerstag vor einer Woche - noch genug Licht für ein Foto am Seespitz
Da machten auch die paar Schneeflocken, die am Mittwoch Seekirchen kurzzeitig in ein dünnes, weißes Mäntelchen eingehüllt haben, nichts aus. 
Gelaufen bin ich an dem Tag nach dem Chor noch in Salzburg (bis dahin hat sich der Schnee nicht getraut).  Zwar waren meine Beine an diesem Tag nicht zu überreden, sich auch nur annähernd locker oder leicht anzufühlen, aber auch mit Betonpfeilern kommt man irgendwann ans Ziel. 😉
Heute haben sich netterweise ein paar Regentropfen hierher verirrt und Begleitung für ein Nachmittagsläufchen ist schon organisiert. Ich finde, das klingt nach einem perfekten Start ins Wochenende!

Sonntag, 26. Januar 2020

Kenn ich schon!

Da entdecke ich vor kurzem, dass es in der Onleihe der Stadtbücherei einen neuen Band einer von mir gerne gelesenen Krimireihe gibt und mache mich gleich daran, ihn runter zu laden.
Beim Lesen kommt dann bei Kapitel 2 so ein sonderbares Bekanntheitsgefühl auf und ein kurzer Kontrollblick auf meine Leseliste bestätigt mir: Das kenn ich ja schon! Kurz ärgere ich mich, dass ich mich getäuscht habe. Lieber würde ich schon den neuen Band lesen, den es schon gibt, der aber noch nicht online verfügbar ist!
Aber egal - ich bin jetzt schon auf Seite 256 (von gut 600) und weiß noch immer nicht, wer der Mörder ist, also lese ich weiter!

Beim laufen stört mich "Kenn ich schon" noch weniger.
Ganz im Gegenteil. Die wiederholten Läufe Sonntag Vormittag um den Wallersee fallen mir von Woche zu Woche leichter.
Aber wer könnte sich daran denn auch sattsehen?

Wir haben es uns angwöhnt in zwei Gruppen zu starten. 7.45 und 8 Uhr. Wer sich in welcher Gruppe einreiht, hängt ein wenig mit dem gewünschten (bzw. möglichen) Lauftempo zusammen. 
Heute gesellte sich Alexandra die ersten 10 Kilometer zu uns,
um sich dann den schnellereren anzuschließen.
Hier trafen die Schnellen und die noch Schnelleren aufeinander. 😂
Und spätestens am Ende der Runde treffen wir uns dann sowieso alle wieder, um uns noch für den restlichen Sonntag zu stärken!
 

Dienstag, 21. Januar 2020

Winterspaß

Regelmässige Leser*innen meines Blogs wissen ja, dass ich nicht unbedingt der größte Winterfan bin und mehr über das in dieser Jahreszeit häufig vorkommende "weiße Zeugs" schimpfe, als mich an ihm zu erfreuen und darin glücklich wie ein junger Hund zu wälzen. 
Trotzdem kann ich auch im im Winter ziemlich viel Spaß haben, was mir heuer dadurch erleichtert wird, dass nach dem Jahrhundertschnee vom letzten Jahr, heuer alles sehr "gemässigt" abläuft. 

Meine Läufe absolviere ich fast nur mehr bei Tageslicht, wofür ich zwar auf den Lauftreff verzichten muss, aber wenn ich die Wahl zwischen einem sonnigen Vormittagslauf (wie zB. letzte Woche zu den Salzachseen)
Strahlewetter, aber kalt
Es bildet sich schon eine Eisschicht

und ich hatte keinen Badeanzug dabei!!!!
und einem Hügelintervalltraining am Abend im Dunkeln habe, wähle ich ohne irgendwelche Gewissensbisse das Erstere!

Außerdem kann man verregnete Samstagnachmittage auch ganz wunderbar mit der Schreibgruppe verbringen, die sich aus dem letztjährigen NaNoWriMo gebildet und glücklicherweise über ihn hinaus gehalten hat!
Wir treffen uns einmal monatlich zum gemeinsamen Schreiben, Testlesen und Besprechen der jeweiligen Projekte. Das Treffen im Jänner fand passenderweise im Salzburger Literaturhaus statt, wo uns das Café vom Hausherrn dankenswerterweise gratis zur Verfügung gestellt wurde. 
Tolle Umgebung!
Und dann war da noch....
Das Marathontraing! NEIN!!! Nicht dass ihr jetzt auf falsche Gedanken kommt. Ich will ja gar nicht, aber "meine" drei Lauf- und Vereins- und Lieblingsmädels planen doch glatt heuer in Wien die volle Distanz mit Bravour zu absolvieren. Und als Heide über ihre langen Vorbereitungsläufe gesprochen hat, hab ich wohl irgendwann vor ein paar Wochen ganz unbedarft den Satz: "da mach ich mit" getan und jetzt haben die drei einen Trainingsplan und laufen wie die Wilden und ich ... lauf eben mit! Hihi!!
Und weil mir von der ganzen Lauferei schon mal so richtig heiß wird, nutze ich den Wallersee mit Ingrid nach wie vor, um mich gelegentlich wieder abzukühlen. Das geht im Moment auch sehr schnell, da dauert das aus- und wieder anziehen dann länger, als das Schwimmen selbst!
Letzte Woche durfte mich auch meine neue Quietschente begleiten, so eine kleine Absicherung schadet nie!
Angezogen, wie ein Polarforscher
und rein ins "kühle" Nass

Dienstag, 14. Januar 2020

Kurz und sonnig

Am Sonntag fuhr ich mal wieder in den Westen. Das Wetter strahlte schon die ganze Zugfahrt über in den Waggon und ich war sowas von froh die Laufsachen doch mitgenommen zu haben, obwohl es diesesmal nur ein Kurzbesuch war und ich am Montag schon wieder heimfahren würde. 
Direkt nach der Ankunft zog ich mich um und suchte mir noch schnell eine schöne Runde aus. Langsam und gemächlich trabte ich zur Dornbiner Ach und weiter Richtung Norden ins Lauteracher Ried. Dort befindet sich der Jannersee, an dem übrigens auch jedes Jahr ein Triathlon stattfindet!
Am Sonntag war er aber nur von sonnenhungrigen Spaziergängern, ein paar Läuferinnen außerum und Enten am See bevölkert!

Über eine kleine Schleife machte ich mich dann auf den Heimweg, denn so strahlend der Tag auch war, so kalt blieb er. Ein klein wenig hatte ich die Temperatur überschätzt und war froh, nach gut zwei Stunden wieder zurück zu sein. Am Heimweg waren die Beine nicht mehr sehr laufwillig, was auch daran gelegen haben könnte, dass ich an diesem Tag noch nüchtern war. Naja, nach dem Lauf wurden sämtliche Energiereserven köstlichst und vollständig wieder aufgefüllt! 
Am nächsten Tag trieb ich mich dann erst in Dornbirn herum
Das Rote Haus - Wahrzeichen von Dornbirn
und fuhr zu Mittag weiter nach Feldkirch.
Dort schlenderte ich ein wenig durch die Altstadt


und besuchte den Katzenturm und die Schattenburg. Leider hatte das Museum geschlossen (Montag-Ruhetag) und so blieb es bei der äußeren Besichtigung.
Nachdem ich auf diese angenehme Art und Weise meine Beine gut gelockert hatte, stieg ich in den nächsten Zug und ließ mich wieder nach Hause fahren.