Freitag, 13. Juli 2018

War was?

Nanu? Wo sind denn die letzten zwei Wochen hin verschwunden? Wieso gibt es keinen Post? 

Darauf habe ich auch keine erschöpfende Antwort. Irgendwie war immer was, was mich vom Schreiben abgehalten hat, aber nichts, worüber ich hätte schreiben wollen! 

Ein paar kleine Läufe - davon letzten Freitag ein wunderbarer Regenlauf mit Regenstärken von "null" bis "mehr geht nicht, sonst müsste ich schwimmen", ein paar Ausfahrten - die meisten davon auf der Triathlonrunde, um mir die fiesen Hügelchen gut einzuprägen. Meistens habe ich jedoch, statt der 2. Runde lieber eine andere Schleife drangehängt, um auch mal eine andere Gegend zu sehen. Und da passiert es mir schon mal, dass ich zwar sehr viel Gegend sehe, aber nicht mehr weiß, wo ich eigentlich bin!
verfahren!
So geschehen letzten Sonntag, wobei ich die Strecke selbst wunderschön fand. Zurück fuhr ich dann auf der Hauptstraße (sobald ich sie wieder gefunden hatte), sicher ist sicher!

Diese Woche war Radelpause - mein Flitzer bekam ein Rundumservice, um für nächste Woche fit zu sein und da dieses Jahr ja unter dem Motto:
oder netter ausgedrückt: "öfter mal was Neues" steht, habe ich mich zu ein paar längeren Schwimmeinheiten überredet. Der nächste "Zitterbewerb" rückt mit Riesenschritten näher!

Zuerst kommt aber kommende Woche noch der TrumerTriathlon mit Helfereinsatz und erstmalig auch einer aktiven Teilnahme dran, davon gibt es sicher so einiges zu berichten!

Sonntag, 1. Juli 2018

Ein guter Start ins Wochenende - Triathlon Rabenden

Eine wunderbare Möglichkeit das Wochenende zu beginnen, ist gemeinsam mit der Lieblingsschwester an einem Sprint-Triathlon teilzunehmen. So geschehen am Freitag in Rabenden. Sie als Wiederholungstäterin, ich heuer zum ersten Mal auf der Teilnehmerseite. 
Dieser Triathlon gehört zur Sparkassen-Triathlon-Trophy - sieben kleine, aber feine Bewerbe, die im benachbarten Bayern und Oberösterreich stattfinden. Perfekt organisiert, kleines (schnelles) Starterfeld (heuer waren es 116 Starter inklusive der Staffeln) und eine wunder-, wunderhübsche Landschaft. Geschwommen wird in einem kleinen See um eine Boje und einen Holzsprungturm (sehr idyllisch), die Radstrecke verläuft ein Stück entlang einer Bundesstraße, dann allerdings zwei Runden auf kleinen Straßen über Wiesen und Hügel, durch die unterschiedlichsten Kornfelder, vorbei an schönen Höfen und wieder zurück (so viel Gegend!) und die Laufstrecke führt über wunderhübsche Waldwege und kleine Straßen dem Wald entlang (hmmmm).
Auch wenn unsere Motivation am Freitag Vormittag, nach eineinhalb Tagen Dauerschütteregen und einem Temperatursturz auf unter 15° nicht berauschend war, so wollte doch keine von uns (als erste) kneifen uns so machten wir uns am Nachmittag auf die einstündige Anfahrt. Überraschenderweise wurden die Wolken immer heller, die Straßen trockener und als wir ankamen schien die Sonne zwischen dünnen Wolkenresten und die Temperatur war schon auf fast 20° gestiegen! Das nenn ich dann mal Service! 😊
Das abholen der Startunterlagen war in fünf Minuten erledigt und wir hatten ausreichend Zeit unsere Wechselzonen einzurichten und beim Schwimmstart mit Vereinskollegen und anderen Bekannten zu plaudern!
Für mich fühlte es sich zu Beginn ein wenig holprig an, ich brauche einfach immer etwas länger, bis ich mich bei einer Disziplin wohl fühle und die Leute neben mir ausblenden kann. Dann war das Schwimmen sehr "erholsam", die erste Wechselzone etwas chaotisch, die Radstrecke konnte ich fast durchgehend genießen und da die Laufstrecke durch die Regenfälle der letzten Tage eine tolle Schlammschlacht war, konzentrierte ich mich mehr darauf nicht auszurutschen, als auf mein Tempo. Aber es wäre vermutlich eh nicht schneller gegangen! 😜
Dann kam der gemütliche Teil mit essen, trinken, Lieblingsschwester bei der Siegerehrung am Stockerl fotografieren und mich von ihr nach Hause kutschieren lassen!

Gestern fuhr ich dann ins Strandbad nach Zell, um meine Beine schwimmend ein wenig auszulockern und war doch glatt am Samstag Vormittag alleine im Gelände! Wo sind denn die ganzen Menschen hin?
Netterweise kamen dann noch ein paar Anrainerinnen auf ein Jäuschen vorbei, sonst hätte ich mich gar so alleine gefühlt!
Heute durfte ich, nach Zwangsbeschallung durch das Stadtfest bis 2 Uhr morgens laaange ausschlafen und werde erst später zu einem kleinen Läufchen aufbrechen.