Samstag, 19. August 2017

Berg und See

und anderes...

Irgendwie kam ich diese Woche nicht zum posten. Dabei gab es doch so allerlei berichtenswertes! Also hier eine kurze Zusammenfassung der Sport"ereignisse"! 😄

Montag fuhr ich am frühen Abend mit Andrea nach Mattsee. Dort findet seit vergangener Woche wieder das wöchentliche Vorbereitungslauftraining für den Frauenlauf statt. Die Organisatoren bieten das jedes Jahr an und wenn es zeitlich möglich ist, gehe ich immer gerne hin, denn Koordinationsübungen, Lauf-ABC und auch gelegentliche Hügel-Sprints, sind in der Gruppe einfach lustiger!
Hüpfend über die "Legosteine"
Dann erst durften wir auf die Strecke!

Am Dienstag wollte ich daher meinen Beinen etwas "Laufruhe" gönnen und machte mich auf eine schöne Radtour zum und um den Irrsee auf. Diese Idee hatten übrigens an diesem Feiertag auch ziemlich viele andere, so dass das umrunden des Sees auch nicht schneller war, als wenn ich gelaufen wäre!
Nach gut 60km sprang ich dann kurz vor Seekirchen noch in den Wallersee und ruhte mich und meine Beine im Naturstrandbad aus, bis die ersten Gewitterwolken aufzogen.


Erster Blick auf mein Ziel!
Mittwoch nutzte ich das bewölkte Wetter, um zu Mittag GANZ ALLEINE in der Westbucht des Wallersees zu schwimmen! Wahnsinn - außer mir waren ein paar Enten, Möven und vermutlich ein paar Fischlein unterwegs, aber kein Mensch weit und breit! Erst, als ich aus dem Wasser stieg, kam eine weitere Schwimmerin, die auch ganz irritiert war und mich fragte, ob das Wasser recht kalt sei, weil sie auch nicht verstand, dass es so leer war! 
Am Abend war Lauftreff und nachdem die Strecke diesesmal lautete: Obertrum - Seekirchen und zurück, dachte ich mir, ich dreh das ganze einfach um und lief von hier alleine nach Obertrum und dann mit der Gruppe zurück nach Seekirchen! So sparte ich mir das hin- und herfahren. (14,6km und 200 HM)
Abendstimmung über Obertrum
Für Freitag hatte ich mich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin verabredet, um mit ihr eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ihren Vorschlag, auf den Regenspitz zu gehen, nahm ich sofort an, weil ich immer gerne neue Strecken kennenlerne und sie kennt massenhaft schöne Gipfel, hier in der Nähe.
Da will ich rauf!
Es war eine wunder-, wunderschöne Bergtour bei traumhaftem Wetter und wenig Menschen. Der einzige kleine Nachteil an dieser Runde ist, dass man auf dem Gipfel von Fliegenschwärmen derartig umschwärmt und attackiert wird, dass man das Panorama nur sehr kurz genießt und sich dann gerne wieder an den Abstieg macht!


















Dafür rasteten wir dann etwas länger auf der Bergalm (bei guter Jause) und gönnten uns als Abschluss noch ein kühlendes Bad im Hintersee.
Heute spüre ich ein "leichtes Ziehen" in meinen Beinen und werde ihnen wohl wieder mal eine schöne Yoga-Dehneinheit zukommen lassen. (Schließlich dürfen sie morgen wieder Tempotraining versuchen.)

Samstag, 12. August 2017

Ja also...

Von wegen planlos glücklich...
Während alle um mich noch auf ihren Saisonhöhepunkt hintrainiert haben, habe ich mich die Wochen nach dem Thumsee-Triathlon nur sehr gemütlich und intuitiv bewegt. Mittlerweile habe ich die Belastbarkeit meiner Ferse, bzw. des Knöchels und somit die gelaufenen Wochenkilometer etwas steigern können und was passiert? Ich schiele schon wieder auf den einen oder anderen Laufbewerb hier in der Gegend. 
Bin ich im Frühling noch bei ein paar 5km Läufen gestartet, sind es jetzt allerdings eher die 10er, die mich reizen.
Da gibt es zB. den Rupertilauf, der in 4 Wochen gleichzeitig mit dem Wallersee-Halbmarathon stattfindet und quasi hier vor meiner Haustüre startet. Die Strecke ist zwar fies, weil sie knapp nach dem Umkehrpunkt eine richtig gemeine Steigung drinnen hat, aber das weiß ich ja schon. Und ganz flach geht hier in der Gegend einfach schlecht.
Außerdem den schon öfter mal gelaufenen 10km Uferlauf am Wolfgangsee, für den meine Schwester sich schon vor ein paar Wochen angemeldet hat. Zwar hätte ich gehofft, bis Ende Oktober wieder soweit zu sein, die 27km in Angriff zu nehmen, aber das scheint mir momentan noch etwas zu hoch gegriffen. 
Tja und weil ich diese Woche des öfteren am Abend mit meinem Laptop rumgessessen bin, ist es wohl irgendwie "passiert" und ich habe mich für beide Läufe angemeldet! Ups! 

Das bedeutet für mich nun allerdings auch, dass ich einmal pro Woche wieder so etwas wie Tempotraining absolvieren sollte will! Tja. Ging sich nur bis heute einfach nicht aus, heute ist Laufpause und ob ich morgen, vor dem Hundesitten wirklich noch dazu komme, mehr als fraglich! (Ich werde berichten, welche Ausreden mein Schweineyeti von sich gibt!)
Beim Mittwochs-Lauftreff war Grundlagenausdauer dran, es wurde der Obertrumer See umrundet und somit lief ich seit langem mal wieder 14km im Cappuchinotempo. Gestern begleitete mich Chaya auf einem 30 Minuten-Regenerationläufchen bei herrlichen 12°C im Nieselregen und den Rest der Wochenbewegung habe ich mit Hundespaziergängen und einer 90minütigen Rennradtour absolviert.
Ob ich das also überhaupt noch kann, mit dem schnell laufen? Nach Vorgabe??

Die Bilder der vergangenen Tage sind ziemlich hundelastig, weil ich 3 halbe und 2 ganze Tage auf Chaya aufpassen durfte.
Mittwoch suchten wir noch die Abkühlung im Bach
Donnerstag und

Freitag, kam die Abkühlung dann "nass" zu uns!

Mittwoch, 9. August 2017

Erntezeit

Seit heute Morgen um sieben wird geerntet, geschnippelt, entblättert und eingekocht...
Italienische Kräuter für Öle
Die Pfefferminze wird ausgekocht und als Sud weiterverarbeitet
Salbei wird zu Tee, Öl und Essenz
Basilikum und die Zuchhini, die noch auf die
Verarbeitung warten
Erster Schwung schon eingekocht

Am Nachmittag darf ich dann als Belohnung zu Chaya und abends noch zum Lauftreff... 

Samstag, 5. August 2017

Doppelt gemoppelt

Für mich zählt es schon als "kulturell interessiert", wenn ich einmal alle paar Jahre nach Bregenz fahre, um mir auf der Seebühne eine Oper anzusehen/-hören. So auch heuer, "Carmen" stand auf dem Programm und es war wieder ganz wunderbar!
Aber dass ich auf der gestrigen Heimfahrt einen Anruf bekomme, ob ich für heute Nachmittag eine Karte für die Generalprobe von "Wozzeck" bei den Salzburger Festspielen haben möchte, hat mich dann doch sehr überrascht und gefreut!
Darum also gleich 2 Opern innerhalb von 2 Tagen!

Schon am Mittwoch reiste ich gemütlich in den Westen, um mich am Nachmittag mit meiner Freundin Pia am und im Bodensee zu vergnügen. Jedesmal wieder ist es ein tolles Gefühl, in diesem Riesensee zu schwimmen, der "meine" Heimseen irgendwie, wie kleine Schwimmteichs wirken lässt!
Donnerstag war erst mal Familienbesuch auf dem Programm, nur mittags unterbrochen von einem kleinen Spaziergang auf den Karren.
Die Temperaturen "unten" waren nämlich alles andere, als einladend für Sport und da dachte ich mir, dass es "oben" sicher etwas luftiger und kühler sei. Tja. War es. Ein kleines bißchen!
Trotzdem tat es sehr gut, mir mal die Füße zu vertreten und nach kurzem Durchschnaufen oben, fuhr ich mit der Bahn wieder runter und war pünktlich zu Kuchen und Kaffee wieder zurück bei meiner Mutter!
Am Abend rief dann die Seebühne und ich folgte!
Ich hatte wieder einen fantastischen Sitzplatz und konnte beinahe die Mimik der Künstler erkennen, so nahe waren sie.
Mir gefiel die Inszenierung sehr gut, weil sie ganz stark den See und das Wasser miteinbezogen hat. So springt Carmen in einer Fluchtszene von der Bühne in den Bodensee und krault davon!!! Am Ende wird sie auch nicht erstochen, sonder ertränkt, was sich halt einfach anbietet! 😉
Noch 10 Minuten bis zur Aufführung!
Hier links springt Carmen später ins Wasser und flüchtet!
Der Abend war mit gut 25°C herrlich warm und einfach perfekt für eine Open-Air-Veranstaltung! 
Am Freitag saß ich dann wieder bei meiner Mutter, nur unterbrochen von einem kurzen halbStunden-Läufchen, während sie zu Mittag ruhte. Schließlich durfte ich am späteren Nachmittag dann ja noch länger im Zug sitzen und genau dort erreichte mich der Anruf meiner Schwester, wegen der Aufführung in Salzburg!
Und so ergab es sich, dass wir heute beide einen ähnlichen Tagesablauf hatten: am Vormittag startete sie in Weyeregg bei der Atterseequerung (2,5km) und belegte dort den fabelhaften 2. AK-Platz, ich machte heuer wieder bei der "Expedition-Wallersee" (1,9km) mit, der Querung ohne Zeitnahme. 
 (Ein Teil des) TrumerTriTeam nach der Wallerseequerung
Zurück lassen wir uns führen!

Nachmittags schmissen wir uns dann in Schale und besuchten noch die Oper von Alban Berg. Nun bin ich ja keine Opernkennerin, aber was mir hier perfekt erschien, war wie die Musik die Gefühle des Stücks verdeutlichen. Das Bühnenbild war so vielschichtig und fantastisch, dass ich es beinahe schade fand, dass es "nur" Bühnenbild war und nicht ein Kunstwerk an sich. Zum Teil war ich etwas überfordert von der Vielschichtigkeit, aber insgesamt sehr begeistert.

Und morgen? Mach ich mal gar nix! (Zumindest habe ich noch nichts geplant 😏)

Dienstag, 1. August 2017

Was tun...

... bei 34°C?
Ganz einfach: radeln und laufen! Hauptsache anschließend gibt es noch den erfrischenden Sprung in einen See!

Am Sonntag starteten wir mal wieder eine Mädels-Runde mit den Rennrädern. Und - wie könnte es anders sein - kaum waren wir auf der Straße, verzogen sich die Wolken und die Sonne heizte lachte vom Himmel!
Wir umrundeten drei Seen und zwei Berge, stellten fest, dass rechts abbiegen auf steilen Bergabstücken, sicherer ohne Handzeichen (und dem dafür nötigen loslassen der Bremse) funktioniert und hatten es lustig und kommunikativ. Knapp 55km  kamen so auf mein Radelkonto, was den Juli zwar nicht mehr ganz rausgerissen, aber zumindest die Statistik noch ein wenig verbessert hat!
Noch einen Hügel runter und wir sind wieder daheim! ***smile***
Kaum war ich daheim und hatte den ersten Durst und Hunger gestillt, fuhr ich zum See, wo ich mit Andrea noch eine kleine Runde ausschwamm und das Wochenende mit einem guten Eis beendete. Herrlich!
Gestern lief ich um halb acht (in der Hoffnung, die größte Hitze sei vorbei) nach Zell zum Naturstrandbad, sprang hinein, paddelte 10 Minuten im Sonnenuntergang hin und her und lief über Bayerham wieder heim.
Dort bewunderte ich gleich nochmal den Sonnenuntergang (vom Hügel aus)
 
und lief wassergekühlt und schön gemütlich wieder zurück.

Heute habe ich es dann ganz klug gemacht - nachdem ich tagsüber in der Arbeit schon wirklich genug geschwitzt hatte, habe ich den Sport vor dem See einfach weggelassen und bin nur schwimmen gegangen! Eine knappe Stunde im kühlen Nass, danach noch trocken lassen im Strandbad und alles ist gut!

Samstag, 29. Juli 2017

Richtungswechsel

Ich glaube, ich bin wirklich noch nie im Uhrzeigersinn um den Grabensee gelaufen. Zumindest kann ich mich nicht bewußt daran erinnern. So war heute eine altbekannte und gern gelaufene Strecke wie neu für mich.

Ein gemütlicher Lauf sollte es heute sein. Bestenfalls wollte ich auch noch die Grenze zur Zweistelligkeit überschreitenlaufen. Der Regen hat sich wieder in andere Gebiete verzogen und  ich entschied mich für den Grabensee, weil ich dort im Wald auf viel Gatsch hoffte!
Bei angenehm warmen, aber nicht zu heißen Temperaturen laufe ich zwar anfangs noch immer etwas unrund, aber das legt sich nach ca. 20 Minuten. Erst passiere ich Horden an Pfadfindern in allen Altersstufen, ab Zellhof wird es dann ruhiger. Ich lasse mich vom Blick aufs Wasser ablenken und kann den Sommer zwischen den Getreidefeldern förmlich riechen.
 
Dann kommt auch schon die Abzweigung, die mich über die Felder führt und gerade bevor die Temperatur zu warm zu werden droht, kommt ein leichter, frischer Wind auf, der mich kühlt. Danke an die Windgötter dafür!

Gleich danach geht es schon in den schattigen Wald und hier finde ich jetzt auch das, worauf ich mich gefreut habe! GATSCH!!!
 
Fast zu kurz erscheint mir diese Passage und schon bin ich wieder zurück an der Straße, die mich zurück zu meinem Auto führt. Allerdings sehe ich dort angekommen, dass mir noch fast 800 Meter auf die erhoffte Zweistelligkeit fehlen. Das geht ja gar nicht! Also erst mal rauf auf den Hügel, hinter dem das Strandbad liegt, oben ein bißchen gedehnt (und gewartet, dass sich das Darth-Vader-ähnliche Keuchen wieder legt), dann wieder runter und noch eineinhalb Mal den Parkplatz umrundet.
Dann am Auto der Kontrollblick: 10,10km - na also.

Freitag, 28. Juli 2017

Regen

Regen in allen Erscheinungsformen, brachte diese Woche mit sich. Pünktlich zum Ende des Triathlonwochenendes in Obertrum setzte er ein und blieb auch netterweise ein paar Tage hier bei uns. Nicht ständig, dafür immer wieder neu.
Regnete es am Montag gleichmässig vor sich hin und bescherte mir einen wunderbaren abendlichen Regenerationslauf bei frischen 14°C (meine Füsse waren nach 4 Tagen Helfereinsatz ziemlich bedient! Das "Kurzstreckenhin- und hergehen" in der Turnhalle beim Startersackerl ausgeben ist ganz schön anstrengend!), machte er am Dienstag schon wieder so lange Pausen, dass ich (fast) trocken mit dem Rad zur Arbeit fahren konnte. Im Laufe des Tages setzte dann ein sehr kräftiger Wind ein, der mich förmlich die Ischler Trasse hinauf schob! So mag ich das!
Heim von der Arbeit mit Rückenwind!
Am Mittwoch konnte man dann schon von Starkregen sprechen, den ich gemeinsam mit Chaya am Nachmittag genau unter die Lupe nahm. Unsere große Spazierrunde führt uns allerdings auch ein ganzes Stück auf einem Hochplateau dahin und dort war der Wind noch immer so stark, dass ich abgebogen bin und eine verkürzte Strecke gewählt habe. Ein paar Mal habe ich versucht das wunderbare Nass, das von allen Seiten kam, zu fotographieren, aber funktioniert hat es nicht.
Hier das Beweisfoto:
Man sieht genau gar nichts von den Wassermengen, die vom Himmel fielen!?! Gemein! Dabei waren wir beide schon nach ca. 10 Minuten komplett durchnässt - Chaya triefte noch länger nach, sie kann ja ihr nasses Fell auch schlecht ausziehen...
abgerubbelt und trockengelegt! ;)
Kann mir mal jemand erklären, wie ich den Regen aufs Bild bekomme? Wäre für Tipps sehr dankbar!

Gestern ließ er dann schon wieder nach und kam nur mehr sporadisch vorbei. Natürlich verdrückte er sich exakt in meinen 45 Laufminuten am Nachmittag, aber nach dieser Woche, will ich ihm das einfach mal nachsehen. 
Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Seetemperatur um gut 6°C gesunken ist und nun wieder ein erfrischendes Ausschwimmen zulässt. Und bei den heutigen Außentemperaturen sogar ein weiteres Schwimmen mit Neo, denn schon nächste Woche geht es an die Querung des Wallersees!

Mittwoch, 19. Juli 2017

Tal und Berg

Nachdem morgen wieder DAS Triathlonereignis in der Region, der Trumer Triathlon losgeht (bzw. die Vorbereitungsarbeiten dafür. Die Bewerbe beginnen erst am Freitag), bei dem ich als Helferin gut beschäftigt sein werde, wollte ich die 3 Tage zwischen Kölnbesuch und Helfereinsatz möglichst ruhig begehen.
Montag radelte ich am Nachmittag zum baden ins Naturstrandbad nach Zell. Weil aber die Strecke dorthin nur ca. 4km lang ist, habe ich ein paar Umwege dazugenommen und sammelte zusätzliche 40km auf mein Radelkonto. Ach war das herrlich, danach in den Wallersee einzutauchen! Im Wasser probiere ich momentan Strategien aus, wie ich am besten durchschwimmen kann. Durchgehend zu kraulen, schaffe ich noch immer nicht, aber die Anteile werden immer mehr und länger. Na also! Endlich mal ein Fortschritt im nassen Element zu vermelden!
wunderbare Sommerlandschaft
 

Dienstag habe ich dann  - ähem - Gartentraining betrieben. Viele, viele Kniebeugen, Hebe-  (50 Liter Gartenerde wird mit der Zeit immer schwerer, statt leichter) und Gießkannenschleppübungen. Schließlich will ich mir ja auch im 2. Sommerteil meine Kalorien aus dem Garten holen können.

Heute durfte ich erst als Urlaubsvertreterin für meine Einsatzleiterin der Hospizgruppe aktiv werden, aber danach schnappte ich mir so schnell es ging Wasserflasche und Sonnenschutz und fuhr in die Tiefbrunnau. Das Zwölferhorn war mein Ziel. Es war zwar schon nach halb 10, bis ich dort losgehen konnte, aber ich wählte den alten Almweg und den Lichteneggersteig hinauf, die beide durch den Wald führen und kam so ganz ohne Sonnenstichgefahr am Gipfel an. Kaum saß ich oben und genoß den Ausblick, zog es ein wenig zu und beim Rückweg über den Elferstein trauten sich sogar ein paar vereinzelte Regentröpfchen herunter.
 
am Steig gefunden

Den Nachmittag verbummelte ich auf der Terrasse (die Wolken hatten sich schon auf meiner Heimfahrt wieder verzogen) und statt abends noch nach Obertrum zum Lauftreff zu fahren, hüpfte ich hier im Strandbad noch mal ins Wasser, schwamm eine halbe Stunde und lag dann noch lesend in der Abendsonne, bis sie hinter den Hügeln verschwand.
Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte... ich liebe Sommer!

Montag, 17. Juli 2017

Köbes, Kölsch und Kilometer

Untertitel: Bloggertreffen in Köln mit Elke, Chris und Anja

Wie bringe ich nur die letzten 4 Tage in einem Blogbeitrag unter? 
Auf meiner gestrigen Heimfahrt mit dem Zug hatte ich ausführlich Zeit, mir darüber Gedanken zu  machen und mein Fazit nach gut 6h Fahrt- und insgesamt knapp 8h Reisezeit lautet: gar nicht!
Ich werde hier also einfach nur ein paar Eckdaten liefern, aber dafür einige Bilder, die hoffentlich ein wenig von der Stimmung rüberbringen.

Es ergab sich praktischerweise, dass Anja, Elke und ich am Donnerstag alle spätnachmittags am Kölner Hbf. ankamen. Die beiden ersteren von ihren jeweiligen Dienstreisen, ich von daheim. So konnten wir unser erstes Ziel - Abendessen bei Anja (jede/r, die/der schon mal in den Genuß von Anjas Kochkünsten gekommen ist, weiß was das bedeutet!) gleich gemeinsam ansteuern. Elkes e.E. kam nach und wir verbrachten einen herrlichen Abend am Balkon mit gutem Essen, Glitzerlikör, Flugzeugbestimmungen und wunderbaren Gesprächen.


Am nächsten Tag zeigte mir Elke dann ihr Laufrevier und dazu gehören, wie viele schon wissen, die Kohleabbaugebiete mit ihren wandernden Gruben, die Straßen und Dörfer zum verschwinden bringen (und Berge entstehen lassen). Sie schrieb ja schon oft dazu, dass die Dimensionen auf Fotos nicht rüberkommen und genau so ist es. Ich habe natürlich trotzdem versucht zu fotografieren, aber mehr für mich und als Erinnerung, als als Dokument der unglaublichen Ausmaße. Das muss man einfach mal selbst gesehen haben, sonst ist es gar nicht vorstellbar.
Liegestühle an der Grube

















Aber da gab es natürlich noch mehr!
Wie der schon aus ihrem Blog bekannte Eierautomat mit den Produzentinnen auf der anderen Straßenseite und natürlich
der Zoolauf!
Denn was bietet sich bei einem Läuferbloggertreffen an? Gemeinsam zu laufen natürlich!
 


















Und das taten wir dann auch am Freitag Abend, beäugt und zum Teil angefeuert(?) von den Bewohnern des Kölner Zoos. Einen ausführlicheren Bericht dazu gibt es bei Elke (Link), die auch während ich möglichst gleichmässig vor mich hintrabte, tolle Fotos von den Zaungästen schoss und so ganz "nebenbei" den Funlauf in ihrer AK gewann. Damit tat sie es Chris gleich, der ebenfalls AK-Gewinner in der vollen Distanz war und sehr lustigerweise gelang mir das ebenfalls bei den "5-Runden-Läuferinnen"! Hihi - sowas ist mir ja noch nie passiert! 

Auf jeden Fall war der Zoolauf die perfekte "Aufwärmrunde" für unseren "Sightseeingmarathon" am Samstag, bei dem wir, geführt von Anja dann  noch einige Kilometer mehr zurücklegten und echte Kölner Kneipen, Kölsch, tolle An- und Ausblicke am Rheinufer, Gärten und Straßen kennen lernen durften und ich so ein Gefühl für ihre Lieblingsstadt bekommen konnte.
Tatort-Fans kennen diese Wurstbude!
 















wunderbarer Blick auf den Dom

Auch Köln hat einen Strand
 
Super Alternative zu SB-Tabletts - da fällt nichts runter!

Farbentraum!

und dann gab's da noch...



die Seilbahn ohne Berg! 

Es war ein ganz wunderbares Wochenende und an dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei Elke und Chris (Milva und Hoss) für ihre Gastfreundschaft bedanken, Anja für den gemütlichen Abend und den superinteressanten Tag und dem Erfinder des Bloggens, denn ohne dieses Hobby von uns hätte wir uns nie kennengelernt!