Sonntag, 10. Dezember 2017

Gegensätze

Ziemlich große Gegensätze bietet uns das Wetter hier in meiner Gegend im Moment.

Am Donnerstag brauchte ich mein Rad in der Stadt, weil ich direkt nach der Arbeit noch einen Termin ausgemacht hatte, zu dem ich zu Fuß, mit Bus oder Bahn nicht rechtzeitig gekommen wäre. Ich durfte nämlich beim Magistrat den Mietvertrag für meine Radbox unterzeichnen! Das bedeutet, dass ich (ab dem Frühling, im Winter fahre ich ja kaum) ein besseres Rad in Salzburg an "meiner" S-Bahn Haltestelle stehen lassen kann, weil es dann eine eigene Garage hat! Jedenfalls nutzte ich den einzigen sonnigen Tag der Woche und radelte anschließend mal wieder von Salzburg heim. Zwar hatte ich die letzte Viertelstunde dann schon Eiszehen, aber sonst war es ganz wunderbar. 
Am Freitag begab ich mich mit Andrea bei (wieder) sehr grauem Wetter und (wieder) ziemlich kühlen Temperaturen auf die Suche nach einer Laufstrecke, die ich ganz sicher irgendwann mal auf irgendeiner Karte entdeckt hatte. Naja. Da wo wir waren, war sie nicht und interessanterweise konnte ich sie auch danach nicht mehr auf der Karte finden. Seltsam. 😕 Trotzdem liefen wir auf schönen Wegen dahin, nach ein paar Kilometern begleitete uns sogar ein angenehmer Nieselregen.
Gut 9km ganz in der Nähe von dort, wo ich hinwollte! 2°C, Regen

Heute Früh kam dafür der große Frost! Minus 9°C zeigte das Thermometer um sieben Uhr morgens an und der wolkenlose Himmel lieferte gleich die Erklärung dazu. Beim Schwimmtraining war mir das allerdings ziemlich egal - nur haben heute scheinbar alle sportlich Aktiven den Sonnenschein für Outdoor Aktivitäten genutzt, denn im Hallenbad war außer den Teilnehmern der beiden Schwimmtrainings unseres Vereins, kein Mensch! Alle Bahnen für uns!!! 😎
Mittlerweile hat es wieder ein wenig zugezogen.  Und weil ich anschließend noch zu Chaya fahre, um mit ihr vor dem Hallentraining noch ein bißchen Frischluft zu schnappen, wollte ich  in der Wettervorhersage sehen, ob es nass wird und ich Ersatzkleidung brauche. Da steht doch für morgen die Tageshöchsttemperatur von plus 10 -15°C angekündigt!! Da kann ich ja Kurz-Kurz einpacken für meinen Stadtlauf!? (oder vielleicht besser Kreislauftropfen, damit ich mich überhaupt auf den Beinen halten kann). 
Ob der Föhn wirklich so zuschlagen wird, weiß ich natürlich nicht, aber ich werde berichten!


Mittwoch, 6. Dezember 2017

Wer läuft denn da?

Am Montag setzte ich erstmals meinen Vorsatz des Tageslichtstadtlaufens um und drehte gleich nach Dienstschluss eine kleine Runde an der Salzach und der Glan. Leichter, angenehmer Regen belohnte mich dafür und machte Lust auf mehr.
5,5 km in 37 min bei feuchtgrauen 2°C;

Dienstag kamen meine neuen Gamaschen von Roni zu ihrem ersten Einsatz. Zwar lief ich nicht, sondern spazierte nur mit Chaya durch die Gegend, aber die leichten Plusgrade verbunden mit dem Restschnee boten genau den Untergrund, bei dem sie Gold wert sind. Leider fand der Akku meines Wischfons die Temperaturen eher zum abschalten und so gibt es nur sehr harmlose, schmutzfreie Bilder vom Beginn unseres Spaziergangs.
Los geht's!
Untergrund: mal mehr, mal weniger gatschig!




















Abends fuhr ich dann noch mal nach Salzburg, um meine Lachmuskeln von Willy Astor trainieren zu lassen - dort lief auch wer... nämlich die Kramperl! Und nachdem ich wenig Wert darauf legte, diesen "Läufern" zu begegnen, informierte ich mich per Telefon bei meiner Kollegin über deren Streckenplanung und umging diese Veranstaltung großräumig! 😅

Viel lieber war mir da heute die heutige Laufveranstaltung: der erste "Keks/Advent-Lauftreff" des heurigen Jahres fand in Seekirchen statt! Also liefen viele gelbe 3Tler beliebig viele Runden auf der Strecke des Silvesterlaufs und schlugen sich anschließend noch bei einem guten Glühwein den Bauch mit Keksen voll.
PS: Es gibt gute Neuigkeiten von der Rollenreparatur - ein Ersatzteil ist gefunden und schon bestellt!

Samstag, 2. Dezember 2017

Der Ausgleich

Manchmal scheint es wirklich zu helfen, wenn man rummosert. 
Zeigte sich das Wetter am Donnerstag noch ganz ähnlich wie am Mittwoch, begrüßte mich am Freitag der blaue Himmel schon mit den ersten Tageslichtstunden.
Was für ein Wetterchen! Also nix wie rein in die Laufschuhe und los geht es Richtung See. Weil es noch sehr kalt war und Schneereste vom Vortag sich zum Teil zu tollen Rutschbahnen entwickelt haben, achtete ich konzentriert auf die Straße unmittelbar vor mir. So konnte ich auch übersehen, dass ich schnurstracks auf die Nebel- und Dunstreste, die noch um den See herumwaberten, reinlief!
Bye-Bye Sonne, welcome back Nebelgrau!
Aber weil die Sonne ja nicht fern war, war es trotzdem wunderschön, wie sie ein wenig durch den Nebel geblinzelt hat
 
 
 
und kaum lief ich über die Bahngleise Richtung Seeburg rauf, war ich auch schon wieder im Sonnenschein!
4.7km in 33 min in Sonne - Nebel - Sonne

Hinweise zu Product Placement gibt's nicht!


Am Abend habe ich mich dann an die Klebaratur meines Rollentrainers gemacht. Das blöde Spannteil ist abgebrochen und ich konnte die Rolle nicht mehr ans Rad drücken, sprich: kein Widerstand - kein Training! 
Der Test, ob der Superkleber wirklich super ist, folgt noch heute Abend (sobald ich die Tonne Kohlsprossen mit Reis verdaut habe, die ich gerade in mich reingeschaufelt hab!)

Mittwoch, 29. November 2017

Unterbelichtet

"Hurra" am Sonntagmorgen



Der November neigt sich dem Ende zu und obwohl ich diese Jahreszeit mit dem grauen Wetter sehr gerne mag, bin ich heuer froh darüber. Zum einen habe ich scheinbar einen akuten Lichtmangel, der mir zu einer Dauermüdigkeit verhilft, die ihresgleichen sucht, zum anderen "darf" ich mit dem Ende des NaNoWriMos wieder schreiben, wann und wieviel mir gerade Spaß macht. ✍✍✍


Ab nächster Woche habe ich mir vorgenommen, wenn möglich einmal wöchentlich wieder direkt nach der Arbeit in Salzburg eine kleine Runde zu laufen, um das letzte Tageslicht nicht nur auf der Heimfahrt vom Zug aus anzuschauen und gar nicht erst in einen Vitamin D Mangel zu rutschen. Heute beim Lauftreff war zwar weit und breit kein Tageslicht mehr zu sehen, lustig war es aber trotzdem! 🌒
10,3km in 1h11 bei richtig ungemütlich kaltem Regen
Und nach kurzer "Nachbesprechung" des Laufs im Vereinsheim, sah es so aus, als ich wieder raus kam:
 

Und wenn ich nicht laufe, schlafe oder schreibe, spaziere ich immer wieder gerne barfuß durch den Wald (und fühle mich dem Stamm der Schwarzfußindianer sehr nahe, weil sauber kriege ich meine Füsse so gut wie gar nicht mehr! 🛀). 

Freitag, 24. November 2017

Oben rechts und unten links...

... zwickt es bei mir gerade wieder.
Kaum ist die eine Baustelle (unten links, die Ferse, die mich heuer beim Laufen schon stark eingeschränkt hat) am verschwinden, taucht doch glatt über Nacht (im wahrsten Sinn des Wortes! Gestern Abend habe ich NICHTS gespürt) meine rechte Schulternsteife wieder auf!
Also wenn das am Alter liegt, drehe ich ab nächstem Jahr das Zählen um und werde wieder jünger!

Aber jammern hat noch niemandem geholfen, also wird fröhlich weiter geschwommen, geradelt und gelaufen.
Am Dienstag (inspiriert durch die Barfußabenteuer manchen Mitlesern hier wohlbekannten Herren C.D. und V.D.) mal wieder ein schöner Matschspaziergang mit Chaya in den VFF. Nachdem Anorak und Schuhe gleichermassen tropfnass waren, durften sie zusammen auf die Terrasse zum trocknen!
Mittwoch fand der obligatorische Lauftreff statt. Da das Wetter sich nach zehn Tagen Novembergrau wieder zu einem Föhneinbruch mit Sonnenschein umentschieden hatte, unter herrlichem Sternenhimmel, bei beinahe kuschlig warmen Temperaturen.
ca. 8km (hab vergessen die Uhr zu starten) in ca. 1h;
Auch gestern hielt der Föhn noch an, also startete ich nach der Arbeit direkt vom Bahnhof aus zum See, um auf dem Steg des Strandbads ein wenig Sonne zu tanken.


















Abends durfte ich dann bei einem neuen Schwimmkurs schnuppern - ich war mir nicht sicher, ob ich bei der Gruppe mithalten kann, hat aber sehr gut geklappt und mir auch viel Spaß gemacht! Der wird jetzt das Samstag Vormittag Schwimmtraining ersetzen, das morgen zum letzten Mal stattfindet. (Sofern sich meine Schulter in den nächsten Stunden wieder bewegen lässt.)
Und heute lockte mich die Sonne nach den ersten beiden Schreibstunden (NaNoWriMo neigt sich dem Ende zu und das ist GUT so!) zu einem kleinen Läufchen. 
Also das ist jetzt genau das Wetter, bei dem man nicht weiß, was man anziehen soll! Die Luft war total mild, sicher 8 - 10°C, aber der Boden an den schattigen Stellen noch gefroren. Lief ich durch eine schattige Stelle, kam ich mir vor, wie in einem Kühlhaus, schien mir die Sonne auf den (schwarz gekleideten) Rücken, hatte ich das Gefühl, gleich zu explodieren!
4,5km, 30min
 
Anschließend besuchte ich dann gleich wieder Chaya, die mit mir die letzten Sonnenstrahlen genoß, bevor die Föhnwolken kamen und den nächsten Wetterwechsel ankündigten.
 
Heute kaum vorstellbar, sind für Sonntag die nächsten Schneefälle angekündigt. Naja, wir werden sehen!

Freitag, 17. November 2017

Überraschung

So eine Freude!
Da komme ich gestern Abend nach der Arbeit und dem Nachmittagsbesuch bei einer früheren Arbeitskollegin nach Hause und finde ein dickes, handbeschriftetes Kuvert in meiner Post. 
Neugierig (es wurde schon per Email angekündigt, ohne zu verraten, was es beinhaltet) mache ich es auf und:
Tadaa! Die Laufgamaschen, die ich bei ihr mal bewundert habe, in
Europa aber nicht bestellen konnte!!! :D
 


So eine nette Überraschung! Danke liebe Roni!!

Ansonsten kann ich über meinen Zustand nur sagen: ich bin irgendwie schockgefroren. Die Temperaturen liegen schon die ganze Woche um den Gefrierpunkt und im Moment schneit es gerade vor sich hin. Das in Verbindung mit der frühen Dunkelheit ließ mich diese Woche auch das erste Mal wieder mein Rennrad auf der Rolle fahren. Beim Laufen (zwei "Kurze" diese Woche) kommen Thermohose und Winterjacke zum Einsatz und im Garten ist das einzig erfreuliche die vielen Besucher an meinem Vogelhäuschen.
Dienstag gab es beim Hundespaziergang zumindest noch
Tageslichtreste!
Also gut, wir hatten jetzt eine Woche Winter - von mir aus wäre das jetzt wieder genug! 😉
Aber fürs Schreiben ist dieses Wetter gar nicht mal schlecht. Gut die Hälfte des NaNoWriMos ist geschafft und das ist auch gut so! (Mehr über meine Schreibfortschritte oder eben auch nicht, gibt es HIER zu lesen).
Heute nutze ich Chayas Gesellschaft, um mich zum rausgehen zu motivieren - 50 Minuten gemütlicher Spazierlauf mit ihr machen immer gute Laune!
Sie hat scheinbar trotz des Wetters heiße Pfoten!
Was man im November halt so "Tageslicht" nennt!

Freitag, 10. November 2017

Einfach schön!

Der Wiedereinstieg nach meiner Schnupfenpause ist bisher geglückt. 
Zwei kurze Läufchen letzte Woche, ein kurzer und ein mittlerer diese Woche. Anstrengend ist es noch immer, aber besonders gestern, auf meiner Runde um den Grabensee kam wieder diese absolute Freude auf, einfach nur zu laufen. Die Strecke ist jetzt im Herbst besonders schön und mit An- und Rücklauf zum Parkplatz kam ich immerhin wieder auf 9 Kilometer.
Wobei - wenn es sich so anfühlt, wie gestern sind diese ganzen "Nebensächlichkeiten", wie Distanz, Tempo, etc. so was von egal. Gerade, als die Beine schwer werden wollten kam der Teil über die Wiese (sehr glibbrig, daher nur vorsichtige kleine Trippelschritte möglich) und der gatschige Waldteil (Beine heben, damit ich nicht über die Wurzeln stolpere) und ich war sofort von ihnen abgelenkt!
Andrea hat mich gestern begleitet, was meine Motivation sofort und gleich nach der Arbeit loszulaufen, sehr bestärkt hat (ausgemacht ist ausgemacht) - danke dafür!

Dienstag habe ich beim Laufen nicht fotografiert. Es war zwar nicht "so" kalt, aber der Ostwind, der mir um die Ohren pfiff, ließ mir Fotopausen so gar nicht erstrebenswert erscheinen! Dafür konnte ich am Nachmittag mit Chaya im Wald noch ein bißchen knipsen.
Herbstfarben




Gestern war es windstill und wenn man zu zweit läuft, macht man auch mehr Pausen. Erst stellte ich fest, dass ich die doofsten Socken ever anhatte (großer Knubbel seitlich zwischen Zehen- und Fußteil), die ich zurechtrücken musste, dann gingen bei Andrea die Schnürsenkel auf. 



Zwischendurch wollte ich einfach mal die tollen Farben fotografieren und fand zuhause dann dieses Foto...
Naja, nennen wir es einfach mal Kunst! 


Die Laubverfärbung lässt dieses Tischchen erst so richtig zur Geltung kommen. (Im Sommer ist es mir zumindest noch nie so bewußt aufgefallen.)
Mein Lieblingsstück der Strecke - über die Felder und kurz danach geht es in den Wald.
Hach, es gibt doch einfach nichts schöneres, als laufen im Herbst! (und die doofen Socken sind in den Müll gewandert!)
 

Sonntag, 5. November 2017

Herbstsonne

Jetzt sind sie da, die Tage, an denen ich wieder gierig meine Nase jedem Sonnenstrahl entgegenstrecke, den ich erhaschen kann. Noch schöner, wenn das auf einem kleinen Lauf oder einer Wanderung passiert und am allerschönsten, wenn die Gesellschaft so nett ist, wie gestern Nachmittag!

Wie vor ein paar Wochen ausgemacht, biege ich diesesmal auf meiner Fahrt nach Dornbirn einfach mal "falsch" ab und lande nicht im Unterland, sondern im Montafon bei Anna. Dort holt sie mich netterweise direkt am Bahnsteig ab und wir verbringen einen ganz wunderbaren Nachmittag mit einem Spaziergang zum Sonne tanken, (auf dem uns sogar ihre Mädels - mehr oder weniger begeistert - begleiten) einem phänomenal guten Apfelkuchen und viel Geplauder!
 
 
 

Der Rest des Wochenenes gehört der Familie und einem klitzekleinen Lockerungslauf, den ich heute noch für später eingeplant habe.

Nachtrag: 5.2km im herrlichsten Regen mit einem grandiosen Wolkenbruch auf den letzten 300 Metern!

Mittwoch, 1. November 2017

Vergessen

Ich habe ganz vergessen, wie anstrengend laufen ist. 😏
Nach zweieinhalb Wochen Sportpause wollte ich es heute einfach mal wieder probieren und bin zum Lauftreff gegangen. Die Lieblingsschwester war heute auch ausnahmsweise dabei, sie hat zwar Trainingspause, wollte aber nach üppigem Feiertagsessen noch ein wenig Bewegung. Das passte gut, denn mehr als "ein bißchen" war heute bei mir noch nicht drin.
Aber ich bin gelaufen! Yeah!! 
Kein/kaum Husten, nur war eben alles ziemlich anstrengend. Die angesagte Runde hätte noch einige Höhenmeter gehabt, das wollte ich mir noch nicht "zumuten". Daher eine Pendelstrecke auf dem Geh- und Radweg, aber so begann der November immerhin mit 6km auf dem Laufkonto!
Fotos gibt es vom Lauf keine - stellt euch einfach einen zappendusteren Weg vor...

Dafür habe ich gestern noch kurz vor Ende des Tageslichts auf meinem Spaziergang mit Chaya zwei wunderschöne Stimmungen erwischt. 
 



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Wenn es sich mal so ergibt

dass an einem Feiertag, der sonnigste Tag der Woche ist, gehe ich auch an einem solchen mal auf den Berg. Lieber sind mir sonst die Wochentage, weil da weniger los ist. 
Aber um meine Sportpause (die jetzt schon die 2. Woche andauert!) schön langsam ausschleichen zu lassen, passt ein Bergspaziergang mit Freundin ganz ausgezeichnet.



Nachdem uns beim raufgehen, trotz Ratschtempo warm geworden ist, findet Andrea, dass das die perfekte Badewanne für sie wäre. (Schwimmtraining auch möglich)



Unterm Nebelmeer ist ein See verborgen.


Auch der Schnee lachte uns schon an. Ein paar Reste lagen auch neben dem Weg, aber irgendwie kam keine rechte Schneeballschlacht  zustande.
Oben Sonne, unten Nebel - Herbst eben!

Freitag, 20. Oktober 2017

No Sports

Montag war erst mal Laufpause. Mir taten die Beine und interessanterweise auch meine rechte Leiste weh, was ich aber mehr auf das sonntägliche Stabi-Training, als auf den Wolfgangseelauf geschoben habe.
Ich fuhr nach der Arbeit mit dem Rad zum Strandbad, um dort noch eine Stunde der Spätnachmittagssonne zu genießen und bin prompt am Steg eingeschlafen! Hihi.
Dienstag bemerkte ich dann ab Mittag schon leichtes Kratzen im Hals, was ich allerdings auf meinen Arbeitsplatz zurückführte, weil es dort (vor lauter viel Papier) schon sehr staubig ist. Leider hörte das Kratzen auch nach der Arbeit nicht auf, sondern entwickelte sich zu Husten, Hals- und Schluckweh! Tadaaa! Willkommen Schnupfen Nummer Eins in diesem Herbst!
Also wurde meine Laufpause eine Sportpause und ich beschäftigte mich diese Woche mehr damit, meinen Hals wieder heil zu bekommen, die Nebenhöhlen zu durchlüften und viel, viel, viel zu schlafen.
Um aber nicht vor lauter rumliegen Kreuzschmerzen zu bekommen, spazierte ich ein wenig in der milden Herbstsonne herum. 
 




Am Mittwoch auf den Mönchsberg, um mir im Museum der Moderne die William Kentridge Ausstellung anzusehen (wow!), danach noch mit Andrea zum Seekirchner Strandbad.









Am Donnerstag dann wie üblich mit Chaya in Obertrum, mit langer Pause auf der Sonnenbank, die sie geduldig abwartete!











Heute habe ich schon mal damit begonnen, den Garten abzuernten und aufzuräumen. Dabei fielen noch ganz schön viele Vitamine ab, die mir in den nächsten Tagen sicher helfen, die Schnupfenreste wieder ganz los zu werden. So ganz ohne Sport bleibt schon ziemlich viel Zeit übrig...




















Und heute Abend folgt noch das Highlight der Woche. Ein Besuch beim Cirque du Soleil mit der Lieblingsschwester! Ihr Geburtstagsgeschenk an mich - hach ich freu mich!!

Sonntag, 15. Oktober 2017

Wolfgangseelauf 2017

"Das ist alles nur geklaut"... geht es mir kurz nach Kilometer Zwei durch den Kopf. Noch acht weitere zu laufen und meine Beine fühlen sich alles andere, als locker, energiegeladen und laufbereit an. Mein Plan wäre gewesen, möglichst gleichmässig und eher ruhig, die 10 Kilometer durchzulaufen, aber mir ist (zu) heiß, die Beine - siehe oben - und überhaupt, wieso starte ich eigentlich bei einem 10er, wenn ich doch in den letzten Wochen so gar nicht trainiert habe?
Gut, die schöne Gegend und das absolut traumhafte (aber eben auch ziemlich sehr warme) Herbstwetter lenken mich immer wieder kurz ab. Aber eben nur kurz.
Also muss ein Strategiewechsel her. Meine taugt nicht, denn unter diesen Bedingungen wird das eine Quälerei. Also nehme ich die von... der Lieblingsschwester! Die wollte es heute nämlich nicht so gemächlich angehen und sagte im Vorfeld, sie würde einfach mal bis Kilomter Fünf Gas geben und dann sehen, ob sie das Tempo bis zum Schluß halten könne. Wenn nicht, könnte sie ja immer noch Tempo rausnehmen und ins Ziel traben. Das erschien mir plötzlich auch viel klüger. Erstens wäre so die erste Hälfte des Laufs schneller vorbei und mit ein bißchen Glück würde ich auch mein heimliches Ziel eine 1:00er Zeit zu laufen, erreichen. 
Vor dem Lauf - es war da schon sooo warm!
Also begann ich ein bißchen Tempo zuzulegen. Der Puls schoß daraufhin in Höhe, aber auf alles und jeden konnte ich jetzt auch keine Rücksicht nehmen. Dass ich ziemlich röchelte, fiel mir gar nicht so auf, weil das taten eigentlich alle um mich herum. Scheinbar hatten auch die anderen mit der Temperatur zu kämpfen. Trotzdem freute ich mich wie eine Schneekönigin, als ich durch Strobl lief, denn das bedeutete Halbzeit! Ich drückte meine Uhr ab, für mich war das Rennen geschafft. Ok, da kamen noch mal fünf Kilometer, aber die waren jetzt nicht mehr so wichtig. Da brauchte ich auch die eine oder andere "schöpferische" Pause und ließ es erst beim Zieleinlauf wieder rollen. 
Geschafft!
Und was soll ich sagen: die Schwesternstrategie ging auf und ich lief eine 1:00:38! Die erste Hälfte war mit einem 5.43er Schnitt dann für mich auch ziemlich gut und so landete ich voll und ganz zufrieden im Ziel, trank ungefähr 70 Liter (gefühlt, nicht gemessen) Wasser und Cola und klatschte noch die ersten, bald nach mir eintreffenden 27 km Läufer ins Ziel.
Im Ziel noch Vereinskollegen getroffen!
Dann ging es aber auch schon sehr bald wieder mit dem Schiff zurück nach Gschwendt und wieder nach Hause. Das ungewohnt warme Wetter bescherte mir so nebenbei nämlich auch leichte Kopfschmerzen, die ich am Nachmittag mit einem Schläfchen, etwas Hausarbeit und schließlich sogar mit einer Stunde Stabitraining bekämpfte.

Auch wenn ich heute kurzzeitig an der Sinnhaftigkeit meines Starts gezweifelt habe, bin ich mir sicher, nächstes Jahr wieder am Wolfgangsee zu starten. Die Strecken (egal, ob 5, 10 oder 27km) und die Landschaft sind einfach viel zu schön, um dort nicht mitzulaufen. Nur werde ich im nächsten Jahr die Distanz mit etwas mehr Bedacht wählen!