Dienstag, 11. Dezember 2018

Frischer Wind

Was mir da heute Nachmittag um die Ohren blies, war schon etwas mehr, als "Wind" und auf jeden Fall mehr, als "frisch", aber mit Chaya an meiner Seite ertrage ich es mit Fassung, dass das Wetter sich nun scheinbar der Jahreszeit angepasst hat.
Gestern fing es schon sehr früh an zu schneien und schneeregnete den ganzen Tag fröhlich vor sich hin. Um liegen zu bleiben war es dem Schnee dann aber doch zu warm und so nutzte ich gestern Abend eine fast trockene halbe Stunde, um eine kleine Lockerungsrunde zu laufen und anschließend daheim im Warmen ausgiebig zu dehnen. 

Heute Vormittag verweigerte ich erst mal das rausgehen und setzte mich für eine halbe Stunde auf die Rolle. Draußen radeln mag ich bei diesen Bedingungen einfach nicht mehr. Raus ging es dann eh noch am Nachmittag mit Chaya. Beim Start war es kalt und windig, aber trocken. Das änderte sich aber schon bald.
Der Blick zum Buchberg zeigt nicht nur die ersten Flocken, sondern auch, wie knapp unter der Schneegrenze ich unterwegs war.
Dann legte der Wind zu, aus den Schneeflocken wurde Graupel und innerhalb kürzester Zeit ar alles weiß. Chaya und ich stellten uns zum Schutz bei einer Halle in den Windschatten und warteten das Schlimmste ab.
Auf unserem weiteren Weg wurden wir zuerst noch von sehr bedrohlich wirkenden Wolken begleitet, die aber sehr schnell aufbrachen und vereinzelt den blauen Himmel wieder durchblitzen ließen.
 Der Graupel verschwand wieder von der Straße und nur mehr ein paar weiße Flecken blieben übrig.
Dann kam die Sonne ganz heraus und wärmte mir für die letzten Kilometer noch den Rücken.
Das war heute mal (Kalt)Föhnen-Waschen-Trocknen vom Wetterfriseur!

Sonntag, 9. Dezember 2018

Wolken

Leider nicht "wie auf", sondern "unter Wolken" lief ich am Freitag bei unangenehm warmer Temperatur von meinem früheren Wohnort am Ostende des Wallersees nach Hause. Die Beine waren sauschwer und so nutzte ich Fotostopps als Ausrede für viele, viele Pausen. Leider sind aber nur die Bilder vom letzten Stopp am Telefon geblieben - seltsam, aber nicht mehr zu ändern.
Gut 11km in ruhigem Tempo und trotzdem war ich ziemlich erledigt. Auch gestern wollten meine Lebensgeister einfach nicht erwachen, also blieb ich einfach auf der Couch liegen und habe den Tag größtenteils verschlafen.
Heute lief es wieder (fast) wie gewohnt - Schwimmtraining am Morgen, anschließend zum Vorbereitungslauf hier im Ort und nach einem putzlastigen Mittag zu Chaya nach Obertrum. Abgeschlossen habe ich den Sonntag mit einer Stunde Stabitraining, das von unserem Trainer mal wieder sehr muskelkaterverdächtig gestaltet wurde!

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das Comeback des Jahres!

Ach da ist er ja doch noch gekommen im Jahr 2018. Ich hatte wirklich schon befürchtet, er wäre durch die Dominanz des Spätsommers beleidigt und hätte sich schmollend nach irgendwo verzogen.
Aber seit dem Wochenende ist nun doch der "richtige" Herbst hier angekommen. Mit milderen Temperaturen, Regen, grauen Tagen.
Den Schnee hat er schnell gefressen, erst noch für ein wenig Straßenglätte gesorgt und es sich jetzt hier gemütlich gemacht. Was bin ich froh! 

Sonntag lief ich zwar noch im Trockenen, aber die dicken Wolken ließen den Regen schon erahnen. Es war nur eine kurze Runde beim Vorbereitungslauftreff für den Silvesterlauf hier im Ort und gerade geeignet, nach dem Schwimmtraining noch ein wenig auszutraben. Mit der Frau des Veranstalters und einer Vereinskollegin quatschten wir uns gemütlich durch die zwei Runden.

Heute bekam ich zwar den meisten Regen beim radeln ab, aber nach der langen Durststrecke kann mich nicht mal das aus der Ruhe bringen. Außerdem war es nur eine relativ kurze Strecke von gut 11km, für die ich aber wegen des "munteren" Westwinds, der (natürlich) von vorne kam, ganz schön lange gebraucht habe.
Dafür kam die Belohnung dann am Nachmittag.
Der kleine Feuersalamander ist schon arg spät dran, mit der Suche nach einem Winterquartier!
Großes Panorama mit kleinem Hund!
Chaya liebt dieses Wetter auch - heute ist sie nur rumgefetzt!
Und ich habe den Regen, die Wolken und den wieder aufgewärmten, weichen, nassen Boden genossen.