Sonntag, 28. Juni 2015

Tempolauf und Ausdauerschwimmen

Das Wochenende war ein schöner Wechsel aus Altbekanntem und Neuem.

Gestern lief ich nachmittags um 5 zum dritten Mal beim Grabenseelauf im nahen Perwang mit. Wieder die 10,8km, wie im letzten Jahr, nur ging es mir heuer bedeutend besser. Zwar brauchte ich fast die halbe Strecke um "warm zu werden" und in meinen Rhythmus zu finden, dann machte es aber einfach Spass! Die Zeit war auch ein bißchen besser, danach gab es noch eine große, salzige Portion Pommes und einen Radler, bevor ich wieder nach Hause fuhr.
Ein richtiger Fan von nachmittäglichen Laufveranstaltungen werde ich aber trotzdem nicht, ich finde es immer ziemlich schwierig, mich um diese Uhrzeit noch mal zu motivieren, die Terasse zu verlassen und mich auf einen Tempolauf zu begeben! :D
(10,8km in 1:03:35)

Dafür ging es heute schon um halb zehn los. Da stieg ich zu meiner Schwester ins Auto in dem uns mein Schwager netterweise nach Mattsee führte. Dort trafen wir noch Brigitte, die sich mit uns zusammen in den Obertrumer See begab, um zurück nach Obertrum ans Südufer zu schwimmen. Nachdem die Beine vom gestrigen Lauf noch etwas müde waren und kraulen für mich doch noch um einiges anstrengender ist, als brustschwimmen, beschloss ich es ganz gemütlich anzugehen und die beiden Geübteren vorschwimmen zu lassen. Sie warteten dann immer wieder auf mich, aber im letzten Drittel schickte ich sie schon vor ans Ufer, weil das Warten sie schon ganz schön ausgekühlt hatte. Mir war jedenfalls warm, das Wetter brachte von Sonne über dunkle Wolken bis hin zu Regen auch alles, was man sich wünschen kann und nach gut 2 Stunden stieg ich in Obertrum wieder aus dem Wasser. Die Strecke kann ich nur schätzen, meine Schwester hatte 3,7 km auf ihrer Uhr (ich hab meine wieder mal zuhause vergessen), ist aber auch ein paar Mal hin und her geschwommen. Aber gut 3km waren es sicher und damit doppelt so lange, als meine längste Strecke bisher! :D

In Mattsee kurz vor 10 Uhr
Zwei Stunden später, wieder trocken

Donnerstag, 25. Juni 2015

Nix passiert

Nein, es ist nichts passiert, was mich mit Gewalt vom Bloggen abhält.
Es ist aber auch nichts passiert, was meiner Meinung nach sofort geschrieben hätte werden müssen. Daher die etwas längere Pause. Und... nach dem Veröffentlichen des letzten Posts habe ich gesehen, dass das mein 444. war. Und ich mag doch so schöne Zahlen, also ließ ich sie ein wenig länger in meiner Statistik stehen.

Mir war es die letzten beiden Wochen zu kalt zum schwimmen, aber wenigstens mein Vogelbad kommt diesen "Sommer" gut an.


Nur muss ich wohl noch mal mit Herrn Amsel über seine Baderituale sprechen. Viel Wasser bleibt da für die anderen Badbesucher nach ihm nicht übrig!

video

Mittwoch, 17. Juni 2015

Gleich und gleich gesellt sich gern

Heute waren 2 Unwillige miteinander auf der Laufstrecke. Meine Ambit wollte den Satelliten nicht finden (das gab's noch nie, seit ich sie habe... ich habe dauernd geschaut, ob ich nicht aus versehen mein "altes" Garminchen am Handgelenk trage!?) und ich wollte irgendwie nicht laufen. Zumindest fühlte es sich so an. 
Aber zuerst zu meiner Uhr. Nachdem es fast 5 Minuten gedauert hatte, bis sie das GPS Signal fand, stellte ich zuhause fest, dass sie trotzdem die ersten 1,5km gar nicht aufgezeichnet hatte. Angezeigt hat sie die Entfernung während des Laufens schon, allerdings ziemlich ungenau und mit Fantasie-Pace-Werten (4:58 und so...) 
Aber das war es nicht, was mich aus dem Rhythmus gebracht hat. Irgendwie fühlte sich heute alles seltsam an. Der Wind war böig und kam ständig aus der falschen Richtung. Erst hatte ich weiche Knie, dann war mir kalt (bei 19° laufenderweise???) und nach knapp der Hälfte fing mein Magen fürcherlich zu grummeln an. Das wurde zwar nach einem kurzen Abstecher in die Büsche besser ;), aber so ganz rund lief es trotzdem nicht. Daher kürzte ich die Runde einfach ab und lief langsam wieder heim. (7,5km, 50 min - mit Vorbehalt!)

Einfacher lief es da noch am Sonntag Morgen - nachdem die Lieblingsschwester schon sehr früh zu den Vereinsmeisterschaften fuhr, um erst die Kinder für ihre Starts und dann sich selbst vorzubereiten und mein Schwager sich kurze Zeit später mit meinem Neffen als Motorradbegleitung für die Radler ebendort hin begab,
Paul stilecht!
blieb mir die schöne Aufgabe noch eine kleine Runde mit Chaya durch die Gegend zu traben. So hatte ich eine ortskundige Begleitung und wagte mich auch auf unbekannte Feld- und Waldwege!

Immer muss sie auf mich warten!
 

Samstag, 13. Juni 2015

Flucht!

Starke Fluchttendenzen verspür(t)e ich diese Woche.

Waren es zu Beginn der Woche noch die Zweifel, ob ich die richtige Person für die Stelle bin, die ich letzte Woche angetreten hatte, die mich schon wieder nach Alternativen Ausschau halten (und auch prompt finden) ließen, ist es seit gestern der Wunsch mein Häuschen abzusperren, zu verammeln und mich aus dem Staub zu machen.
Der Reihe nach: Die Arbeitssituation hat sich seit Donnerstag wieder entspannt. Der Haken an der Sache war, dass ausser meinem Chef scheinbar niemand wußte, was mein Aufgabengebiet dort sein würde und er gleich mal 10 Tage auf Dienstreise war. Also saß ich etwas überflüssig meine Stunden ab und fühlte mich nicht sonderlich wohl dabei. Bei einem kurzen Gespräch am Donnerstag gab er zu, dass es da einige Kommunikationsdefizite gegeben hatte und beseitigte diese. Ergebnis: jetzt hab ich was zu tun und auch die restliche Abteilung weiß, warum ich seit einiger Zeit einen Arbeitsplatz in Anspruch nehme!

Flucht Nummer zwei wird heute Nachmittag/Abend vollzogen denn:
Aussicht, wenn ich aus dem Haus komme
Die Freiwillige Feuerwehr im Ort feiert. Sie haben ein neues Feuerwehrhaus fertiggestellt und um dieses Eregnis zu würdigen, wurde ein riesengroßes (am Foto wirkt es eher mickrig, aber das ist die Perspektive) Festzelt DIREKT in der Wiese vor meiner Haustüre aufgestellt. Der Rest der Wiese wurde als Parkplatz umfunktioniert und da gibt es jetzt 3 Tage lang Volksfest! 
Gestern begann es am Abend mit der "Starnacht am Wallersee", was bedeutete, dass ab 19 Uhr ein Schlagersternchen dem nächsten das Mikrophon weitergab. Nach ca. einer Stunde ging ich laufen. In den Wald, in die Ruhe. (8,9km, 170Hm, 1:02h, 24°C)
Die Sonne fing gerade an unterzugehen
Im Wald wurde es angenehm kühl
und die Ausblicke waren ein Traum!
Nach meiner Heimkehr schloss ich alle Fenster und Türen, schwitzte die halbe Nacht vor mich hin und träumte wirres Zeug. Heute wird am Nachmittag dann das Programm weiter geführt, am Abend gibt's Bierzelt mit Humptata-Musik und morgen Vormittag noch Frühschoppen.
Da ich morgen Vormittag aber sowieso nach Obertrum geradelt/-laufen/-fahren wäre, um die Lieblingsschwester und ihre Vereinskolleginnen bei ihrer Vereinsmeisterschaft anzufeuern, werde ich die "Abreise" einfach vorziehen und bei ihr nächtigen! Dann habe ich Triathlon-Action, statt bierselige Grölerei. Dann noch ein Sprung in den einen oder anderen See und bis ich wieder heimkomme, ist der ganze Spuk (hoffentlich) wieder vorbei!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Getauscht

Den Plan, am Dienstag ein wenig zu schwimmen und am Mittwoch wieder ein Läufchen zu wagen habe ich auf Grund des "fast" perfekten Laufwetters, kurzerhand getauscht.
Gestern war es bewölkt, bei 15° und es schaute so aus, als würde sich auch der eine oder andere Regentropfen blicken lassen. (Taten sie nicht, aber ok!). Also nutzte ich die Gunst der Stunde und lief einfach eine kleine Runde, ohne auf die Uhr zu schauen, ohne Plan, gerade so, wie es mich freute... Schööön!
Daraus wurden 5,5km, ein Selfie, ein Weg, der keiner war und die Erkenntnis, dass Beine nach einem sehr langsam gelaufenen HM überhaupt nicht schwer sein müssen!
mit dem T-Shirt des Mondseelaufs unterwegs

sieht nur so aus, als ob!

Sonntag, 7. Juni 2015

Mondseelauf 2015

Schon gestern fotografiert - DA will ich hin!
Ach, was ist das für ein schöner Lauf. 
Es gab heute soviel Schönes und Positives auf den 21,1km, dass ich gar nicht weiß, ob ich mich noch an alles erinnere.
  • Die Strecke - viele Strecken werden ja als "eine der Schönsten" usw. angepriesen, aber diese hier ist wirklich wunderschön! Der Weg aus Mondsee hinaus führt durch eine Allee mit wunderbaren Bäumen, die Schatten spenden, weiter ein kleines Stück dem See entlang, vorbei an Wohn- und Ferienhäusern und dann ziemlich bald auf die Drachenwand zu, die ein beeindruckendes Panorama liefert. Dann läuft man parallel dazu über kleine Straßen und Wege, nur ein kurzes Stück einer (wenig) befahrenen Straße entlang und die letzten Kilometer wieder über die gleichen Straßen zurück ins Zentrum von Mondsee.
    Besonders faszinierend fand ich auch, dass sich über einige Kilometer wunderhübsche dunkelblau-schwarze Schmetterlinge gezeigt haben. Die flatterten da so über einem kleinen Grabenbach der Straße entlang und umschwirrten uns Läufer sogar richtiggehend! Muss erst noch rausfinden, wie die heißen.
  • Die Organisation - gestern Nachmittag die Startunterlagen abgeholt, alles innerhalb 5 Minuten erledigt.
    Labestationen wie man sie sich nur wünschen kann,  jeweils 200m vorher angekündigt, gut ausgeschildert wo Wasser und wo Iso zu bekommen ist mit so vielen herzlichen und netten Helfern, dass ich manchmal gerne (noch) länger bei ihnen stehen geblieben wäre.
    Super Verpflegung im Zielbereich - genügend Platz für alle, der einzige klitzekleine Nachteil war, dass die Bänke zum Sitzen direkt in der Sonne lagen, von der ich im Ziel angekommen  eindeutig genug hatte!
Am Samstag noch leer - Sonntag war hier der
Zielbereich mit Verpflegungsständen vor
edler Kulisse
  • Die netten Anwohner -  da läuft man über Wiesen und Felder, plötzlich ein oder zwei Häuschen am Rand. Und bei fast jedem saßen die Bewohner im Garten und feuerten uns an, standen an der Straße und klatschten oder hatten sogar ihre Gartenschläuche und Sprinkleranlagen zu Läuferduschen umfunktioniert!
    3km vor dem Ziel stand ein älterer Herr am Rande der Strecke und spornte jeden einzelnen Läufer mit Namen an - er war mir auch schon beim Weglaufen aufgefallen, weil er eine sehr auffällige Brille trug. Den Ausdauerpokal des Tages hatte eindeutig er sich verdient!
Und dann waren da eben noch ein paar nette Begegnungen vor, während und nach dem Lauf:
  • Ein nettes Gespräch mit einer Amerikanerin vor dem Start (beim Warten vor den Damen-WCs), auf den letzten beiden Kilometern "trafen" wir uns wieder und spornten uns gegenseitig an, aus dem Geh- wieder in den Laufmodus zu kommen!
  • Das zufällige Treffen einer Nachbarin und Yoga-Kurskollegin und ihrem Mann bei km 15. Ich wußte nicht, dass sie startet und wir blieben fast bis zum Ziel ungefähr auf gleicher Höhe.
  • Ebendiese Yogalehrerin, die am Anfang der Zielgerade stand und uns anfeuerte!
  • Und last but not least, meine Schwester, die mich mitsamt meinem Neffen die letzten paar Meter bis zum Ziel laufenderweise noch anfeuerte!
Tja und gegen all diese positiven Punkte kommt das "bisschen Hitze", das mir schon zu schaffen gemacht hat, nicht wirklich an. Es war heute sicher kein Tag für Bestzeiten und so habe ich es auch, besonders in der zweiten Hälfte, sehr gemütlich genommen und bin immer wieder mal ein paar Schritte gegangen, wenn mein Puls zu hoch wurde und habe mir Zeit zum Trinken und Abkühlen an den Labestationen genommen.
Wolkenlos vor dem Start
Es war schon abzusehen, wie heiß es werden würde und erstaunlicherweise hat mich die direkte Sonne im letzten Drittel mehr "gestört", als die Temperatur. So habe ich auch auf ein Bad im Mondsee verzichtet und mich in den Schatten meines Gartens geflüchtet!
Die offizielle Zeit war 2:23:31, das bedeutet, im nächsten Jahr habe ich noch viel Luft nach oben! ;D



Samstag, 6. Juni 2015

Kapiert!

Ich glaub', jetzt hab ich es kapiert!

Die Wallerseetemperatur lässt sich ganz leicht durch meinen Neo-Schwimmanzug beeinflussen... Hängt der zuhause auf dem Bügel, ist das Wasser trotz einiger sehr warmer Tage ar***kalt, nehme ich ihn mit zum See, bewegt sich die Temperatur locker so um die 20°C! 
Meine Schwimmereien am Donnerstag und Freitag Abend waren jedenfalls eher dem Konto "Jungbrunnen" zuzuordnen, als dem mit dem Titel "Sport". Nach jeweils 15 - 20 min stieg ich etwas steif aus dem Wasser und brauchte gestern Abend gut zwei Stunden, bis ich wieder aufgewärmt war. Heute habe ich dann einfach den Neo eingepackt (ein bißchen muss ich mich schon noch immer überwinden, das Teil im Strandbad neben den ganzen Sonnenanbetern anzuziehen) und bin um 8 Uhr runtergefahren. Tippe kurz mit der großen Zehe ins Wasser und stelle fest - es ist warm! :D
Also gab es eine gute halbe Stunde Schwimmen in der Morgensonne, das muss für heute an Erfrischung reichen. Jetzt werden noch ein paar Sträucher eingesetzt und am Abend haben wir noch einen Choreinsatz bei einer Jubiläumsfeier des Vereins: "Helfen durch Teilen" (siehe: http://fweinbe1.members.cablelink.at/termine.html), der hoffentlich nicht allzulange dauern wird, damit ich morgen halbwegs ausgeschlafen nach Mondsee komme!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Es bleibt spannend

Manchmal denke ich mir, ich sollte beruflich umsatteln, eine schöne Kristallkugel kaufen und die Zukunft voraussagen. :D
Denn wie erwartet, kam eine Woche vor dem HM in Mondsee der Sommer mit Temperaturen knapp unter 30°C in unsere Gegend und Anfang der Woche war noch vom ersten "Hitzewochenende" die Rede in den Medien. 
Daraufhin habe ich natürlich meine Wärmelaufvorbereitung weitergeführt, war am Dienstag Nachmittag 5,5km, Mittwoch Vormittag 4,7km gemütlich und heute ebenfalls am Vormittag gut 8km mit ein paar "Tempospielereien" unterwegs. Schön langsam gewöhne ich mich an den Backofen da draußen!
Was mir im Moment anstrengender als die Temperaturen vorkommt, sind die vielen, vielen abgemähten Wiesen, die zwar ganz wunderbarlich duften, aber in Verbindung mit dem Wind haufenweise Staub in die Luft bringen, der die Augen ziemlich reizt!


Und ich hab da noch was entdeckt! Scheinbar wird der Samstag noch "richtig" heiß und am Sonntag zeigen sich wieder ein paar kleine Wölkchen!
das lässt hoffen!