Donnerstag, 21. Februar 2019

Vermisst

Vermisst wird von mir aktuell gerade: meine Kondition und meine Beweglichkeit. 
Letztesmal gesehen habe ich erstere in Bregenz vor zwei Wochen und letztere einen Tag vor meinem Sturz.
Halleluja, wie schnell man doch einrosten kann! Die ersten Wiedereinstiegsversuche fühlten sich jeder für sich anstrengender an, als alles, was ich in diesem Jahr davor gemacht hatte!

 
Nach dem Samstags-Langlaufkurs wollte ich als Gegenstück ein wenig Frühlingsgefühle produzieren und beschloss den Weg zum sonntäglichen Chayasittereinsatz mit dem Rad zu absolvieren. Obwohl die Sonne vom Himmel strahlte, hatte es nur 5°C, die sich allerdings in den schattigen Passagen deutlich kühler anfühlten. Da spürt man ganz deutlich den Kühlschrankeffekt, wenn der Boden die Kälte noch so richtig abstrahlt. Naja, ich war ja mehrschichtig angezogen (das ist die Untertreibung des Jahrhunderts - noch mehr und ich wäre gar nicht mehr aufs Rad gekommen!) und genoss das schöne Wetter und die Sonne. 
Dass es allerdings so anstrengend sein kann, nach einem schönen langen Spaziergang eine altbekannte Strecke dann auch wieder heim zu radeln, hat mich schon ziemlich geschreckt! 
Jedenfalls legte ich Montag gerne wieder einen Ruhetag ein.
Dienstag ging es dann wieder auf die Loipe, um das am Samstag erlernte auszuprobieren und anzuwenden. 
So der Plan.
Die Realität sah anders aus.
Durch die milden Tagestemperaturen am Samstag, Sonntag und Montag taute der Schnee überall etwas an, in den noch kalten Nächten, gefror die angetaute Schicht wieder. Das Ergebnis - eine harte Eisschicht auf der länger nicht mehr gespurten Loipe. Den Hügel rauf bin ich mehr gerutscht, als beim ersten Mal ohne Kurs, im Geraden waren die Spuren so schlecht, dass ich neben der Spur gefahren bin und den Hügel runter sauste ich wie in einem Eiskanal! Da ging einfach gar nichts und nach einer dreiviertel Runde nutzte ich mit schlotternden Knien den nächsten Ausstieg und ging zu Fuß nach Hause!
Beruhigt habe ich mich am Nachmittag in Chayas Gesellschaft - vor allem, weil man jetzt schon überall sehen kann, wie es taut
Der Schnee sackt zusammen!
und beim anschließenden Yoga-Kurs. 
Allerdings bemerkte ich genau da, dass die fehlende sportliche Betätigung leider auch bedeutet, dass das ausgleichende Dehnen oder Stabi-Training fehlt. Die Gelenke haben gekracht und selten bin ich so schnell wieder aus der einen oder anderen Übung rausgegangen, wie gestern!

Heute war der nächste Schritt dran. Der erste Rekonvaleszenzlauf. Die heutige "Aufgabe" für die Laufteffrunde wäre eigentlich gewesen: 10min einlaufen, dann 4x 10sec Intervalle mit jeweils 2 Minuten Pause, dann 4x 20sec Intervalle, dann 4x 30 sec Intervalle, meine Aufgabe lautete - die Runde ohne zuviele Geheinlagen überleben.
Hat zumindest teilweise geklappt - überlebt habe ich, aber den Anstieg in der ersten Hälfte der Runde musste ich gehen. 
Ich würde mal sagen: da ist noch Luft nach oben! 😂


Samstag, 16. Februar 2019

Reduzieren

Mit der Lauftight und meinen Lieblingshandschuhen hat es begonnen. Die, die ich bei meiner Flugeinlage zerrissen hatte und entsorgen musste.
Seitdem ist der Wurm drin. 
Der Entsorgungswurm.
In den darauffolgenden Tagen und Wochen habe ich:
1 Paar Handschuhe, die ich immer zum radeln in der Stadt getragen habe,
1 Schal (uralt, aber saupraktisch)
1 Wollmütze (w.o.)
und eine Sonnenbrille verloren, verlegt, in Zug oder Bus liegen gelassen!
Da scheint das Universum mich wirklch beim ausmisten unterstützen zu wollen! Danke dafür, aber lieber würde ich die Dinge entsorgen, die ich nicht regelmässig in Verwendung habe!!! Naja, Schals, die Jahr und Tag im Kasten liegen, verlegt man so schlecht, ich weiß.

Was sich erfreulicherweise auch mehr und mehr reduziert, ist mein Ruhebedürfnis. Es macht jetzt einer Ungeduld, bald wieder laufen und radeln zu können, Platz. Das heißt für mich, ich bin wieder so gut wie neu und darf wieder ins Sportprogramm einsteigen!
Heute habe ich schon einen kleinen Vorgeschmack genossen. Mit der Lieblingsschwester fuhr ich nach Thalgauberg zur Loipe, wo wir an einem einstündigen Langlauf-Technikkurs teilgenommen haben. Sie Skating, ich klassisch.  Das war vielleicht super! Jetzt weiß ich auch, warum die anderen immer die Hügel raufgekommen sind und ich rückwärts wieder runtergerutscht bin, wenn ich mich nicht an den Stöcken festgehalten habe! Heureka!!

Donnerstag, 14. Februar 2019

Langsam

Langsam bewegen ist besser, als nicht bewegen.
Nach einer Woche (!) Sportpause, heute zumindest ein langer Spaziergang nach Hause.
In der Sonne.
Schön!
 
 
 
 

Sonntag, 10. Februar 2019

Serienbremse(n)

Getreu dem Motto: Eine Bremse kommt selten allein, hat sich kurz nachdem die Folgen der "Sturzbremse" vorbei waren, eine Erkältungsbremse eingestellt! Wieso können diese Dinger nicht einfach alle zusammen auftauchen, dann würde man einmal im Jahr eine Woche darniederliegen und dann wäre alles vorbei!?!

Aber der Reihe nach.
Nachdem mir der viele Schnee (trotz Kitschbilder) auf die Nerven ging dachte ich mir: Wenn der Regen nicht zu mir kommt, fahre ich eben zu ihm. Naja, ganz so war es nicht - es stand einfach mal wieder ein Besuchswochenende bei meiner Mutter an und dann fand noch ein sehr hörenswertes Konzert in Rankweil statt, also kehrte ich dem Schneewinter den Rücken und fuhr 'gen Westen.
Der Bregenzer Hafen
Vielleicht mag ich Bregenz ja auch deshalb so gerne, weil es ohne ersten und letzten Buchstaben Regen heißt? Diesem Namen machte es am Donnerstag bei meiner Ankunft jedenfalls wieder alle Ehre und so nutzte ich die ersten Stunden am Bodensee gleich mal für einen herrlichen Regenlauf. Sogar der Versuch, zwischen meine Schlurfschritte einen etwas zügigeren Kilometer einzustreuen, funktionierte ganz wunderbar!
 
Am Abend besuchte ich dann noch besagtes Konzert/Musikkabarett, das für sich alleine schon die Anfahrt wert gewesen wäre!
Georg Nussbaumer mit Philipp Lingg
Leider war es das dann auch mit den Wochenendaktivitäten, denn am nächsten Morgen weckte mich schon ekliges Halsweh, das sich bis zum Nachmittag zu einer Erkältung mit Gliederschmerzen, rinnender Nase und rundum Müdigkeit/Mattheit auswuchs. Also tat ich das, was man in so einem Fall machen sollte - Pause! Ich lag abwechselnd im Hotelzimmer und auf der Couch meiner Mutter herum
Meine Liegepause am Balkon meiner Mutter
und verbrauchte ca. sieben Tonnen Taschentücher. Schlafen konnte ich nicht, wegen Atemnot und Druck in den Kiefer- und Nebenhöhlen, die Laune sank, das Treffen mit meiner Freundin Pia sagte ich ab.
Heute, am dritten Tag fühlt sich zumindest mein Hals wieder besser an und ich denke mal, morgen werde ich wieder zur Arbeit gehen können.  Der nächste Sport muss allerdings noch warten. 😞

Dienstag, 5. Februar 2019

Ausgebremst

So ein klein wenig ausgebremst, war ich nach meiner missglückten Stunteinlage von letztem Mittwoch doch. Auch wenn nicht viel passiert ist, hinderten mich die Abschürfungen am Donnerstag am Schwimmtraining teilzunehmen. 
Gut, dass ich zumindest am Nachmittag statt 10 Minuten, eine gute Stunde über Waldprechting heimspaziert bin. Es war so strahlend schön, dass ich keine Lust hatte, direkt nach Hause zu gehen, also drehte ich gleich vom Bahnhof weg eine schöne Runde in der tiefstehenden Sonne.
Am Heimweg kam ich dann noch "zufällig" bei meiner Buchhandlung vorbei und weil ja ein langer, freier Abend vor mir lag...

Am Freitag gönnte ich den Knien dann einen Tag Pause, bevor ich am Samstag wieder laufen ging. Wohlweislich hatte ich mir eine Minirunde vorgenommen, eigentlich nur ein bisschen hin und her, kreuz und quer durch den Ort zum Drogeriemarkt. Bei den ersten paar Laufschritten zwickte das linke Knie gleich ganz empört, ließ sich aber nach ein paar Geh-/Laufwechsel ein wenig beruhigen. Trotzdem: so ganz rund lief es/ich nicht. Irgendwie sehr eierig... 
Aber zumindest habe ich treffsicher die eine und einzige Sonnenstunde an diesem Tag erwischt, was die Anblicke der Wallerseewestbucht mal wieder zu Postermotiven werden ließ. 
 
Allerdings lief ich dann nicht mehr weiter, setzte mich aber daheim noch ein wenig auf die Rolle, um dort ohne viel Widerstand das Knie noch ein wenig auszulockern. 
Sonntag wagte ich mich dann doch ins Schwimmtraining und das klappte auch ganz gut, nur bei den Liegestütz, die unser Trainer gerne ins Tempotraining mit einbaut, musste ich passen. Sooo schade aber auch! 

Gestern war gleich wieder eine Sportpause, die ich nur durch ein wenig Schneeschaufeln (es hatte von Sonntag bis Montag mal wieder durchgeschneit) auflockerte.
Heute gab es dann das, was Neuschnee, Sonne und klirrend kalte Temperaturen so wunderbar beherrschen - Winterkitschbilder zuhauf! Und die stelle ich jetzt für alle Schneeliebhaber hier rein und muss sogar selbst zugeben - schon schön! 😉
 
 
Am Vormittag auf der Seekirchner Loipe
am Nachmittag mit Chaya in Obertrum

Mittwoch, 30. Januar 2019

Achte auf deine Worte...

Habe ich heute Morgen beim telefonieren mit der Lieblingsschwester wirklich gesagt, ich hätte zu viele Laufsachen? Ich glaube ja. 
Jetzt habe ich jedenfalls ein Paar Handschuhe und eine Hose weniger - jaaa, ich hab mal wieder die Beine nicht gehoben und den Boden geküsst! Das ganze passierte beim Weg vom Chor zum Bahnhof - ich wollte einfach noch ein bißchen meine Beine ausschütteln, "richtig" gelaufen bin ich schon vor der Arbeit. 
Das war mein Lieblingspaar!!! 😭
Jedenfalls haben Handschuhe und lange Tights auch ihre Vorteile - ich glaube, ich trage sowas jetzt das ganze Jahr! Besonders auf rauhem, aufgerissenen Asphalt (sonst wäre ich ja nicht gestolpert) wird da schon so einiges abgefangen!

Das war aber auch schon das spektakulärste der letzten Tage. 
Gestern habe ich die neue Langlaufausrüstung ausprobiert - schneller bin ich nicht geworden, aber die Schuhe sind sowas von angenehm! Keine Blase weit und breit.
Das Wetter war ziemlich durchwachsen, zog ich auf dem ersten Kilometer noch meine Sonnenbrille an, diente sie mir kurze Zeit später als Schutz vor dem kurzen, aber kräftigen Schneeschauer. 
Beim nachmittäglichen Hundespaziergang war es dann zeitweise schon fast kitschig schön!
 
Und obwohl ich vom Schnee geblendet war, habe ich diese beiden Vögel entdeckt.
Seht ihr sie auch?

Samstag, 26. Januar 2019

Umwidmung

Nachdem es draußen mal wieder stürmt und schneit, habe ich meine Sportpläne ganz spontan in Regenerationstage umgewidmet!
Verlief das vergangene Wochenende mit einem SamstagsaufUmwegenzumBäckerLäufchen und dem sonntäglichen Schwimmen und Stabitraining noch ganz nach Plan, fing die Woche gleich mit einem Regenerationstag an, an dem ich mich nur mal für eine halbe Stunde zum Beine lockern auf die Rolle setzte. Danach ging es zu einer Vereinskollegin in die Sauna, wo es sich in geselliger Runde auch (fast) ganz ohne Bewegung wunderbar schwitzen ließ!
Dienstag wollte ich dann eigentlich laufen, aber andererseits hatte ich auch genügend Zeit für etwas längeres, also packte ich meine Langlaufschi und lief bei hochnebeligem Grau erstmals mehr als 10 Kilometer mit den Brettern an den Füssen. Leider lief ich mir dabei wieder eine Blase, was mich überzeugte, ein paar neue Langlaufschi + -schuhe zu kaufen! Meine bisher verwendeten habe ich vor acht oder neun Jahren mal geschenkt bekommen, sie haben mir gute Dienste geleistet, aber da das ein Sport ist, den ich sicher noch länger betreiben werde, hielt diese Sonderausgabe vor meiner Gewissensprüfung stand.
Gestern fuhr ich nach meinem vormittäglichen Hospizeinsatz daher zum Sportgeschäft meines Vertrauens und erstand dort ein wunderhübsches Langlaufschiset zu einem durchaus vernünftigem Preis. Ich habe mich für eine Classic-Cross-Version entschieden, da ich ja nicht auf Bestzeiten aus bin und die kürzeren und etwas breiteren Schi auch auf nicht ganz astreinen Loipen leichter zu beherrschen sind.



















Jetzt warten sie im Warmen auf ihren ersten Einsatz! 


Was gab es sonst noch diese Woche? Nach der Langlauferei am Dienstag einen schönen Schneespaziergang mit Chaya
Überschwemmt und gut gefroren lässt es sich auch auf Wasserwegen
gut gehen!
 
und anschließend noch eine Yogastunde.
Mittwoch wieder ein Salzburglauf, bei dem ich mich ein "wenig" beim Schätzen der Streckenlänge vertan habe und mit Hilfe des nächsten O-Busses die letzten Kilometer zur Arbeit zurücklegen musste!
Ganz leicht angezuckert - die Wege an der Salzach
 
Donnerstag Schwimmtraining und gestern eben kaufen statt laufen! Aber wenn es so weitergeht, steht heute eh noch eine Stunde Schneeschaufeln am Programm... ich lass mich überraschen!

Freitag, 18. Januar 2019

Witterungsbedingt

verlagere ich meine Läufe momentan entweder in die Tageslichtstunden und/oder nach Salzburg. Die Straßen sind hier tagsüber oft nass und abends eisig, die Offroadstrecken noch ein wenig zu tiefschneeig, um gut laufbar zu sein, also weiche ich aus.
Dienstag war nach dem Nightrun sowieso erst mal ein Tag Pause angesagt, ich wollte am Nachmittag gemütlich mit Chaya über ein paar Wiesen spazieren. Das sind wir dann auch ganz kurz, bis wir mehr oder weniger stecken geblieben sind. Hihi!
Natürlich nicht ganz, aber mit der Zeit wurde die Stapferei durch den Tiefschnee ganz schön anstrengend. Auf dem Foto "rettete" sich Chaya an den Waldrand, weil dort schon eine alte Spur gezogen war und die Schneeverwehungen nicht hinkamen. Zwar mussten wir später dann doch noch ein Stück durch den richtig tiefen Schnee, aber nach gut eineinhalb Stunden war die sonst 50 Minutenrunde auch geschafft! 

Deswegen fuhr ich am Mittwoch mit einem früheren Zug nach Salzburg, stieg bei einer anderen Station aus und lief in der Vormittagssonne ein paar Umwege zur Arbeit. Sieben herrlich sonnige Kilometer waren das und abends gleich noch mal drei auf direkterem Weg zurück zum Hauptbahnhof.
An der Salzach

Heute ging es wieder auf die Loipe - diesesmal in Obertrum. Gemeinsam mit Angelika, mit der ich sonst im Sonntag-Kraulkurs schwimme, lief ich zwei Stunden über die ziemlich eisigen Spuren. So hatten wir endlich mal ausgiebig Zeit zum quatschen, was ja im Wasser oft viel zu kurz kommt! 
 

Montag, 14. Januar 2019

Schnee - Nacht - Lauf

Da hab ich mich letzte Woche wohl zu früh gefreut. 
Nach meinem wunderbaren Regenlauf kam am Mittwoch nämlich der Schnee zurück. Und zwar ziemlich viel auf einmal, was die Fahrt zur Arbeit am Donnerstag in der Früh mal wieder äußerst abwechslungreich gestaltete.

Wie hier vielleicht ersichtlich fuhr ich dann mit dem Zug um 6:44, der auch nur ein paar Minuten Verspätung hatte (der sollte mal Nachhilfeunterricht für die anderen geben), wie auch alle Fahrgäste dieses und der drei Züge, die vorher hätten kommen sollen. Da fürchtet man auch keine Notbremsung mehr, weil umfallen geht nicht!
Lustigerweise traf ich dann in dem Zug eine Nachbarin und Vereinskollegin aus Seekirchen (nimmt sonst immer den um 6:28 Uhr), einen Vereinskollegen aus Köstendorf (fährt sonst schon vor 6 Uhr los) und eine ehemalige Nachbarin und Arbeitskollegin aus Neumarkt (fährt auch immer früher). So hatten wir es ziemlich lustig, bevor sich unsere Wege in Salzburg am Hauptbahnhof wieder trennten!

 
Bewegungstechnisch tat ich in diesen Tagen das, was unsere Hausbesorgerfirma nicht tat - nämlich Schneeschaufeln.
Das Bild rechts zeigt den Weg von meiner Haustüre zur Straße... das Foto habe ich eigentlich nur für die nächste Eigentümerversammlung gemacht. 😉



Zum Laufen fehlte mir am Mittwoch die Zeit und am Donnerstag die Energie. Auch das Schwimmtraining fiel aus, weil keiner am Abend (da schneite es noch immer) Lust und Nerven hatte, die gut 35km hin- und um halb 11 Uhr abends wieder zurück zu fahren! Eine gute halbe Stunde Rolle brachten mich dann drinnen noch zum Schwitzen, das musste reichen!
Freitags war dann eine Schneepause, für Roni habe ich noch ein bißchen den Ausblick aus meinem Wohnzimmer fotographiert.
 
Mittlerweile sieht man die Hochbeete gar nicht mehr, weil der Obernachbar seinen Balkon abräumen musste, weil der Schnee zu nass und zu schwer wurde. Und bevor mir der Balkon auf den Kopf fällt, ließ ich ihn "seinen" Schnee zu mir runter schaufeln! 😄
Am Nachmittag hatte ich eine kurze Pause zwischen zwei Hospizeinsätzen und nutzte sie, um die Langlaufschi mal wieder mit Schnee in Berührung zu bringen. 
Hach war das wieder wacklig - zumindest die erste halbe Stunde. Nach und nach wurde es besser, aber ich brauche jetzt mal neue Schuhe, nach einer Stunde habe ich an der linken Ferse immer eine Blase.
Schön war es trotzdem!
 
 

Und dann habe ich heute meinen ersten (offiziellen) Nachtlauf hinter mich gebracht!
Die Uni Seeburg (ca. 1,3km Luftlinie von meiner Couch entfernt) ließ ihre Sport- und Veranstaltungsstudenten einen Lauf organisieren. 22 Studenten hatten 2 Monate Zeit, einen Lauf für 222 Läufer auf die Beine zu stellen.
Der Lauf fand statt, die Anzahl der Teilnehmer dürfte aber nicht ganz geschafft worden sein, was sicher auch an der Witterung lag, denn seit heute Mittag schneite, schneeregnete und graupelschauerte es wieder fröhlich vor sich hin, ein Teil der Strecke liegt im Naturschutzgebiet, wo natürlich nicht geräumt wird, was das Laufen dort mehr in ein Schlingern im Gänsemarsch verwandelt hat und auch die Anfahrt war wohl für manche ein Hinderungsgrund. 
Aber wenn es schon so eine "einmalige" Laufveranstaltung gibt, hält mich auch das richtig ekelhafte Kopfweh, das mich seit heute Mittag mehr als geplagt hat, nicht davon ab, teilzunehmen.
Der Weg zum Start eignete sich zum Einlaufen gemeinsam mit der Lieblingsschwester, die 10 Minuten bis zum Start vertrödelten wir dann mit Heide und fruchtlosen Selfie-Versuchen, bis ein netter Nachbar von mir sich erbarmte und uns ablichtete!
Dann liefen wir - mehr oder weniger - schnell die vier Kilometerrunde und machten uns danach wieder auf den Heimweg. Wäre ich heute Abend alleine gelaufen, wäre ich zwar sicher weiter gekommen, aber so ziert eine neue Medaille meinen Trophäenbaum!

Dienstag, 8. Januar 2019

Regenfreude

Manchmal sind mir die Wettergötter hold und lassen die Schneefallgrenze soweit ansteigen, dass ich ganz unverhofft zu einem wunderbaren Regenlauf komme. 
Eigentlich wollte ich heute Vormittag das erste Mal in diesem Jahr meine Langlaufschi ausführen,  aber schon gestern stiegen die Temperaturen ein wenig an und heute Vormittag schüttete, nieselte, tröpfelte, plätscherte es fröhlich vom Himmel. Bestes Laufwetter, also nichts wie raus!
Da Geh- und Spazierwege nicht oder schlecht geräumt sind, suchte ich mir eine Strecke über kleine Straßen, die fast durchwegs alle gut zu laufen waren. Der Wind wollte mir zwar an ausgesetzten Stellen des öfteren mein Regenkäppi klauen, aber bis auf einmal habe ich es immer noch rechtzeitig festhalten können.
Eine wunderbare gut nasse Zehnerrunde wurde es schlußendlich, zwar nicht genau so, wie geplant, aber die gelaufene Strecke kam der geplanten immerhin sehr nahe! Einfach nur herrlich!

Samstag, 5. Januar 2019

Abgesagt

aktuelle Verkehrslage in Österreich
Es ist das Wochenende der Absagen.
Warum? Weil Frau Holle scheinbar auf Speed ist und nicht mehr aufhören kann, Kissen auszuschütteln. Da wird das Einkaufen im Ort zum Abenteuerspaziergang, bei dem man immer wieder mal bis übers Knie im Schnee versinkt, der Verkehr staut sich durch die Gegend und auch Züge fahren nur eingeschränkt und oft verspätet.
Aus diesem Grund fuhr ich schon Donnerstag abends nicht mehr zum Schwimmtraining (obwohl es an dem Abend noch mehr der Wind war, der für Schneeverwehungen sorgte, als die Schneemenge), heute nicht zu einer Generalprobe in die Stadt und morgen nicht nach Schildorn zum Dreikönigslauf.

Meinen Frischluftbedarf sichere ich mir durch Schneeschaufeln - heute war es nicht nur zu Trainingszwecken, sondern wirklich notwendig, da meine beiden Terrassentüren zugeweht waren und ich sie nicht mehr öffnen konnte, weil sonst  der Schnee reingekippt wäre!








Und zum Glück gibt es ja genügend Beschäftigungsalternativen zum Outdoortraining.
Zum einen hat mir am Freitag Abend eine Freundin von einem Schreibwettbewerb erzählt, der zwar leider schon am Montag abläuft, aber es ist trotzdem lustig zu probieren, wie weit ich in drei Tagen komme.



Und dann ist ja auch noch die gute, alte Rolle im Wohnzimmer und sorgt dafür, dass sich weder am Rad, noch am Fernseher Staub ansetzen kann!






Nicht abgesagt wurde hingegen das Silvesterschwimmen!
Auch wenn ich aus Zeitgründen nicht mit den anderen Vereinskollegen in Obertrum in die Fluten springen konnte, so ging sich doch ein kurzer, aber sehr erfrischender Schwumm am Vormittag im Wallersee aus.
Zum Strandbad bin ich einen kleinen Umweg gelaufen, um mich aufzuwärmen,
kurze Temperaturkontrolle vor dem ausziehen, dann schnell rein
 schwimmen, lächeln
 und wieder raus!