Freitag, 17. Mai 2019

Home Sweet Home

Keine Sorge, ich bin nicht plötzlich über Nacht häuslich geworden. 
Ganz im Gegenteil. 
Der Besuch bei einer Freundin, Anfang dieser Woche, hat mir mal wieder gezeigt, wie wenig Wert ich auf eine schön eingerichtete Wohnung lege. 
Denn ihr Kanninchen- und Meerschweinchenstall ist sicher liebevoller eingerichtet, als meine vier Wände.
Aber seht selbst:

 

 












Als "Ausgleich" dazu ging es am Dienstag wieder zu Chaya (das Rad ließ ich wegen der am Vormittag schon ziemlich heftigen Graupelschauer stehen und fuhr mit dem Bus). Am Weg zu ihr kam ein kurzer Regen-/Schneeschauer runter, danach blitzte wieder die Sonne heraus.
Wir spazierten erst zum See 
lädt (noch) nicht zum schwimmen ein
 

und dann eine kleine Runde in die Höhe und ich bewunderte die Wolken.
 Hier hoffte ich sehr, dass der dunkle Wolkenteil mir nicht auf den Kopf fallen möge!
 
 Er ging dann etwas weiter westlich nieder...
und wenn ich mich umdrehte, war es ja "eigentlich" sonnig und schön!
Zumindest so lange, bis ich nach dem Yogakurs dann wieder heimfuhr und vom Bus nach Hause ging...

Dienstag, 14. Mai 2019

Ein Wochenende bei Freunden

Am Donnerstag fahre ich direkt von der Arbeit los. Wangen im Allgäu ist das erste Ziel dieses Wochenendes. Da ich am nächsten Tag nach Trier weiter will, liegt dieser hübsche Ort ja auf der Strecke - naja, zumindest ungefähr in der gewollten Richtung - und netterweise findet in der Stadtbücherei eine Lesung mit Milena Moser statt, bei der ich vor ein paar Jahren zwei Schreibseminare in Aarau besucht und das Entstehen des neuen Buches über ihren Blog verfolgt habe. 
Grund genug, diesen hübschen Ort als Zwischenziel zu wählen.






















Dass ich am nächsten Tag für die zweite Etappe ungefähr die Zeit brauche, wie am Sonntag auf der Heimfahrt für die Gesamtstrecke, sei hier nur am Rande erwähnt und ist auch sofort wieder vergessen, als ich mich bei Karin und Rainer aus dem Auto schäle. 
Es ist einfach nur schön und gemütlich, bei meinen Gastgebern in der Küche zu sitzen und mit ihnen zu plaudern.
Kurze Zeit später trifft auch Manfred ein und wir lassen den Abend mit einem köstlichen Essen in Blesius Garten ausklingen.

Der Samstag glaubt dann tatsächlich den Wetterprognosen entsprechen zu müssen und lässt wunderbaren Landregen vom Himmel strömen. Die Freude auf den Lauf kann er mir ganz sicher nicht trüben und so scheint es auch vielen anderen zu gehen. Niemand will sich diesen wunderbar organisierten Freundschaftslauf des SV Olewig entgehen lassen und der befürchtete wetterbedingte Teilnehmerschwund bleibt aus.
Ich laufe, wie schon die letzten beiden Male die 10 Kilometerstrecke mit, heuer in bester Begleitung von Karina und Andi laufend und Helge auf dem MB. So hat sie ausreichend Zeit und Puste (als ob ihr die laufenderweise sonst gefehlt hätte!), uns auf die wunderbaren Grüntöne der Bäume, Sträucher und Wiesen aufmerksam zu machen.
Nach der Hälfte der Strecke machen wir Rast bei Karin und laufen danach hauptsächlich wieder abwärts zurück zum Vereinsheim, um uns mit köstlichen Schlemmereien zu stärken. Hach was bin ich froh beim "nassesten Freundschaftslauf aller Zeiten" (Zitat Rainer) dabeigewesen zu sein!

















Da sich der Regen beinahe zeitgleich mit dem Eintreffen der letzten Läufer der langen Runde verabschiedet, machen sich Rainer, Manfred und ich abends noch einmal auf, um die Stadt von oben zu bewundern und einen traumhaften Sonnenuntergang am Turm Luxemburg zu genießen.









Der Sonntag Vormittag wird dann (dank Volker schon obligatorisch) im Nordbad schwimmend verbracht,






bevor wir uns für unsere weiteren sehr unterschiedlichen Pläne mit einem herrlichen Brunch im Haus Midlaufcrisis stärken.









Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Karin und Rainer für eure angenehme und wohltuende (Gast)freundschaft!

Montag, 6. Mai 2019

WingsforLife - App Run

Schon das 5. Jahr fand auch heuer wieder der WingsforLifeWorldRun am ersten Maiwochenende weltweit statt. Da ich schon einmal in München mitgelaufen bin, mich Wien überhaupt gar nicht reizt und ich auf Grund meiner "sonstigen" Wochenendpläne zur Zeit keine längeren Fahrten oder Reisen machen wollte, lud ich mir vergangene Woche einfach die LaufApp herunter und beschloss den Lauf direkt vor meiner Haustüre mitzulaufen. Naja, fast.
Es fanden sich nämlich noch einige andere Läufer aus dem Verein, die ebenfalls per AppRun starten und nicht zu einem der zahlreichen organisierte Appläufen in der Umgebung fahren wollten. So wurde kurzfristig noch eine knapp 3km-Runde in Obertrum ausgeschrieben, auf der wir einen fixen Verpflegungspunkt haben würden und außerdem uns gelegentlich beim überholt werden (ich), bzw. überholen (die Schnellen) wieder sehen konnten.
Beim Treffpunkt um 12:30 Uhr trudelten nach und nach einige winterfest bekleidete Läuferinnen und Läufer ein, wir spazierten gemeinsam zum festgelegten Startpunkt, machten ein Gruppenfoto und pünktlich um 13 Uhr hieß es Uhren starten, App starten und los ging's!
Ich hatte mir am Vortag mal meine ungefähre Wunschdistanz ausgerechnet und gesehen, dass ich mit einem 6:40er Schnitt nach genau 12km vom CatcherCar eingeholt werden würde. Das wären dann gut 4 Runden unserer vereinbarten Strecke und somit mein persönliches Ziel!
Das Wetter war uns hold, es hörte pünktlich zum Laufstart auf zu graupeln/regnen und schon nach einer Runde landete meine Jacke auf unserem Verpflegungstisch. Zeitweise wurde es sogar so hell, dass man schon wieder an die Existenz einer Sonne glauben konnte, aber vielleicht waren das auch nur Wunschgedanken, die mich von meinen schweren Beinen ablenken sollten.
Die fühlten sich nämlich sehr nach Betonschuhen an, was möglicherweise am morgendlichen Schwimm- oder vielleicht auch am Mini-Koppeltraining des Vortages gelegen sein mag. Trotzdem trugen sie mich brav und sogar fast genau im gewünschten Tempo über die Strecke. Als ich auf die letzte Runde ging, verabschiedete ich mich vom Hügel im Wohngebiet, der Straßenüberquerung vor dem Gewerbegebiet und der kurzen, geraden Passage zum Startpunkt hin. Laut meiner Uhr war ich knapp vor Kilometer 12 und ich wartete auf die Meldung der App, dass das CatcherCar schon in der Nähe ist. Ich lief vorbei am Startpunkt auf Runde 5. Meine Uhr piepste und meldete den vollendeten 12. Kilometer. Ich lief weiter und wartete. Bog ab in Richtung Wohngebiet und wartete. Dann endlich die Stimme im Knopf im Ohr: "Das CatcherCar nähert sich". Ich lief weiter und weiter. Der Hügel kam näher - das wird sich doch wohl nicht ein fünftes Mal ausgehen, dachte ich noch, dann schlurfte ich ihn auch schon hinauf (Anm. der Verfasserin: es handelt sich dabei wirklich nur um eine etwas größere Bodenwelle, aber beim 3., 4. und 5. Mal eben doch schon spürbar!). Das CatcherCar war noch immer nicht da! Also konnte ich es jetzt hinunter doch noch ein bisschen rollen lassen und dann endlich - meine Uhr vermeldete gerade Kilometer 13 - hatte es mich eingeholt!
Laut App waren es 12,97 Kilometer, was mich ob der Genauigkeit der beiden unterschiedlichen Messungen schwer beeindruckt hat!
Dann kamen unsere zwei schnellsten Jungs das zweite Mal bei mir vorbei, ich meldete ihnen mein Ausscheiden und trabte gemütlich den kürzesten Weg zum Startpunkt zurück. 
Dort machte ich noch ein paar Fotos,











bevor ich mich in die Wärme des Vereinsheims zurückzog (es fing gerade wieder an zu schüttschneien!) und dort via Life Übertragung noch das Ende des Laufs mit den anderen nach und nach eintrudelnden VereinskollegInnen verfolgte.

Donnerstag, 2. Mai 2019

Je nachdem

Nachdem sich am Wochenende das Wetter wieder in Richtung "Mal so - mal so" gedreht hat, tue ich mir wieder viel leichter zu entscheiden, welche Sporteinheit ich an welchem Tag machen will. Wenn es immer sonnig, bzw. trocken ist, könnte ich ja täglich laufen, täglich radeln und auch schon (bald) täglich wieder schwimmen.
So nutzte ich den Donnerstag vor meinem Seminarwochenende noch für eine tolle Radausfahrt mit einer Vereinskollegin, um den Haunsberg, die ich mir alleine wohl nicht zugetraut hätte.



Da hatten wir das meiste schon erradelt!
Am Montag lief ich zwischen Arbeit und Hospizfortbildung eine kleine Runde - es tröpfelte sanft vor sich hin und ich genoß den Regenlauf so sehr, dass ich gar nicht daran dachte, Fotos von den tollen Grautönen des Himmels zu machen.
Am nächsten Tag durfte ich wieder Hundesitten und nachdem es mir vor ein paar Wochen im Teufelsgraben so gut gefallen hatte, lief/spazierte ich mit Chaya die Runde nach.

Ein paar Hügelchen

Wieder rinnende Wasserfälle

Frisches Grün
Der gestrige Feiertag brachte dann wieder trockenes Radwetter, Birgit hatte am Trainingsplan "90 Minuten hügelig radeln" stehen, also fuhren wir den ersten Teil der Triathlonradstrecke ab und genossen das herrliche Panorama, das man auf diesem Hochplateau hat!
Das Wochenende soll dann wieder eher Laufwetter bringen - ich lasse mich überraschen!

Montag, 29. April 2019

Alles wieder "normal"

Habe ich noch bei meinem letzten Eintrag vom Männerüberschuss im Yogakurs berichtet, hat das vergangene Wochenende, dieses Verhältnis wieder aufgehoben.
Zwei Tage "Schreiben & Yoga" im Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee riefen und dreizehn Frauen kamen!
Blick aus meinem Zimmer

Das Seminar war ein wunderbar-wohltuender Wechsel aus Kopf- und Körperarbeit, in einer sehr friedlichen Umgebung. Entspannung für Körper und Seele.
Das Wetter zwar kühl, aber sehr viel trockener, als prognostiziert, so ließen sich die Pausen ganz wunderbar schlendernd auf der Insel verbringen.
Hier ein paar Eindrücke von den beiden Tagen.