Dienstag, 15. Oktober 2019

Eine Woche ohne

Meine dritte und letzte Urlaubswoche war die Woche "ohne".
Ohne viele Pläne...
Ohne größere Unternehmungen...
Ohne Fotos!
Ja im Ernst, ich war schon so tiefenentspannt, dass ich mein Telefon entweder überhaupt daheim oder im Auto liegen ließ oder schlicht und einfach vergessen habe, es zu verwenden! 
Sehr entspannend.

Montag lief ich eine kleine und ruhige Regenrunde mit Andrea, die Temperaturen waren mehr als herbstlich und erstmals in der heurigen Saison trug ich Handschuhe!
Dienstag war dann mein üblicher Chayaspaziergang am Plan und - nachdem nun wirklich der Herbst hier ist und alle Indoorkurse im Verein wieder begonnen haben - auch der Yogakurs. Einfach herrlich! 
Am Mittwoch besuchte ich trotz Urlaubs die Chorprobe in der Arbeit, weil am Freitag ein "Auftritt" bei einer Messe im Pflegezentrum anstand und ich die dort zu singenden Lieder zumindest einmal vorher geprobt haben wollte! (Hat geholfen!!)  Danach fuhr ich gleich zum 3T-Lauftreff, wo sich trotz des äußerst feuchten Wetters ein paar Unverzagte eingefunden hatten.
Ja, Lauftreff findet JEDEN Mittwoch statt!
 Die Belohnung dafür gab es danach...
 (oder war es doch nur ein verspäteter Geburtstagskuchen?)

Donnerstag musste ich mich dann wirklich überwinden, da ging es das erste Mal wieder ins Hallenbad zum Schwimmtraining. Ach ja, leicht fällt es mir nicht, wenn ich nun wieder Kacheln zählen muss, da fehlt mir mein See schon sehr. So sehr, dass ich am Samstag noch einmal den Sprung in den Wallersee gewagt habe, um ein paar Meter geradeausschwimmen zu genießen. Viele waren nicht mehr im Wasser, was mir aber nur recht ist. Umso ruhiger ist es.
Die Abkühlung tat jedenfalls gut, denn zwischen dem Livestream von INEOS 1:59 und Ironman Kona musste ich meinen Kopf doch ein wenig runterkühlen.
Etwas müde, aber gut gelaunt startete ich dann am Sonntag beim Gesunde Gemeinde Fitnesslauf in Straßwalchen. Eine kurze, leicht hügelige Strecke war zu laufen und für die wenigen Tempoläufe in der Vorbereitung war ich mit meiner Zeit sehr zufrieden. So komme auch ich gelegentlich zu ein wenig "Tempotraining", mit Startnummer fällt es mir einfach leichter, mich anzustrengen. Hihi!
Seit gestern hat mich nun der Alltag wieder, der erste Arbeitstag ist geschafft, alle Passwörter und Codes sind mir wieder eingefallen und die Stapel, die sich während meiner Abwesenheit angesammelt haben, sind zumindest schon mal sortiert.

Montag, 7. Oktober 2019

Allgäu SwimRun 2019

Was tut frau, wenn das Wetter in der zweiten Urlaubswoche zu nass und zu kalt für die geplante Radtour ist? Sie geht schwimmen. 😄
Aber von vorne: da die Lieblingsschwester schon seit einigen Jahren bei SwimRun-Bewerben antritt, hatte ich ja schon das ein oder andere Mal die Gelegenheit, mit ihr ein paar Trainingsrunden zu drehen. Fand das auch immer ganz lustig, allerdings fehlte mir der Ehrgeiz, intensiver in diese Richtung zu trainieren.
Bis ich vor gut zwei Monaten entdeckte, dass es bei der heurigen Ausgabe des Allgäu SwimRun auch einen Sprintbewerb geben wird, der - tadaaa - auch als Einzelstarterin möglich sein würde. Das wäre doch mal ..., da könnte ich doch..., soll ich das probieren... So ganz ließ mich diese Idee nicht mehr los und ich erzählte sogar einer Freundin und Vereinskollegin davon. Die hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt noch Paris-Brest-Paris vor sich, fand die Idee dort zu starten aber auch nicht uninteressant. Kurz danach stellten wir bei der Expedition Wallersee fest, dass wir das gleiche Schwimmtempo haben.
Langer Rede kurzer Sinn: nach Heides Gewaltbrevet in Frankreich beschlossen wir, als Team bei der Sprintdistanz anzutreten. (Weil es ja irgendwie doof wäre, wenn wir beide einzeln starten und dann doch gemeinsam laufen würden).

So liefen wir in den vergangenen Wochen des öfteren zum See, sprangen rein, schwammen, rannten raus und weiter usw. usf., schließlich wollten wir uns schon ein wenig auf diese, für uns ungewohnte Disziplin vorbereiten. Leider kam uns das Wetter hier aber gar nicht entgegen, denn es wollte einfach nicht dauerhaft kühl werden und so hielt sich zumindest die Wassertemperatur bis Anfang Oktober bei mindestens 18 Grad. Trotzdem schaffte ich es zumindest einmal zu einem Durchgang mit Neoprenanzug, denn das laufen darin, ist auch sehr gewöhnungsbedürftig.
Zwei Tage vor dem Bewerb tat uns dann der Obertrumersee den Gefallen auf 16 Grad abzukühlen, was wir noch für eine kurze Kältetoleranzübung nutzten, da die Seen im Allgäu immer deutlich unter 15 Grad liegen.

Die Wetterprognosen für Oy waren - spannend. Da war von 10 Grad, starkem Regen und Sturmböen zu lesen. Als wir am Freitag Nachmittag dort ausstiegen war es - schlimmer!
Schon der Weg vom Auto zur Pension und danach zum Treffpunkt der Veranstaltung ließ uns zittern und bibbern. Ich sah den großen Vorteil darin, dass ich beim laufen im Neo zumindest keinen Hitzeschlag erleiden würde.


Bei der Startnummernausgabe am Samstag war zwar noch von 14° Wassertemperatur gesprochen, aber das dürfte eine etwas zu optimistische Aussage gewesen sein. Wegen des Sturmes musste für den Hauptbewerb die Strecke geändert werden, da eine Seequerung am ersten See nicht möglich war.
Unser Start war erst um 12 Uhr, so hatten wir den ganzen Vormittag für uns zum lesen, aufwärmen und rumlungern.







Da war es sehr von Vorteil, im Team zu starten, denn ob ich so ganz alleine in dieses unwirtliche Wetter getreten wäre, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.





So aber quetschten wir uns nach dem Race-Briefing in unsere Leih-Neos. Heide hatte sich in der Früh spontan für ein langes Modell umentschieden, ich blieb bei dem für mich vorgesehenen eher dünnen kurzen Anzug.

Dann hieß es nur noch alle notwendigen Utensilien umhängen, Badekappen aufsetzen (schließlich regnete es draußen ja die ganze Zeit), Schwimmbrille einstecken und ab zum Start. 
Das Starterfeld war überschaubar und um die Sache erst mal ganz locker anzugehen, reihten wir uns ganz hinten ein. Glücklicherweise hatten wir erst mal ein paar Kilometer, um uns warmzulaufen (und ich, um gleich mal über einen Stein zu stolpern und eine Bruchlandung hinzulegen). Heide legte bergab gleich ein flottes Tempo vor und ich begann nach ca. 200 Metern innerlich zu fluchen, nicht öfter mit Neo gelaufen zu sein. Ich bekam nämlich (gefühlt) schlicht und ergreifend kaum Luft. Zwar hatte ich den Reißverschluss vorne geöffnet, aber mit Startnummer und Restube war die Sache trotzdem noch ungewohnt eng. So liefen wir auch eher wortkarg den ersten Teil bis zum ersten Schwimmeinstieg. Die erste Querung war 900 Meter, wobei meine Zick-Zackroute die Strecke "ein wenig" verlängerte. Was unsere Schwimmzeit verlängerte, waren die Strömung, die Wellen und ich. Ich brauchte unglaublich lange, um in einen halbwegs vernünftigen Schwimmrhythmus zu kommen und hatte dabei ständig ein schlechtes Gewissen Heide gegenüber, die (scheinbar) ruhig dahinschwamm, weil ich wußte, dass sie im Vergleich zu mir sehr viel schneller auskühlt und in diesem kalten Wasser auf mich warten musste! Ab der Hälfte der Strecke fühlte es sich dann für mich etwas besser an, da hatte sie schon mit der Kälte zu kämpfen. Die Helfer beim Schwimmausstieg waren bestens vorbereitet und hatten sogar warmes Wasser, das sie sich dann über die Zehen goß, um weiterlaufen zu können. Nach diesem Teil wußten wir, dass es nun nicht mehr ganz so schlimm werden würde. Es kamen noch 2 kurze Schwimmabschnitte kurz hintereinander und dann die letzten 2-3 Laufkilometer zum Ziel. 
Nach dem dritten Mal schwimmen, wobei die Wellen von hinten links kamen und ein "tolles" Wellenreitergefühl aufkommen ließen, bat ich Heide, mir auch den hinteren Reißverschluss des Neos aufzumachen, weil ich hoffte, dadurch mehr Luft und Energie für die letzte Etappe zu kriegen. Nur hatte mir da blöderweise schon jemand den Stecker gezogen und so zuckelten wir im Sparmodus den Weg zurück. 
Aber angekommen sind wir trotzdem und wurden - leider für sie, aber netterweise für uns - im Ziel von der Lieblingsschwester begrüßt, die mit ihrer Teampartnerin wegen Unterkühlung aufgeben musste.
Dort gab es erst mal heiße Suppe (für mich), Tee und Schokolade für Heide und nachdem wir uns umgezogen und das Nudelbuffett geplündert hatten, kehrten auch die Lebensgeister zurück.
Dass wir es mit dieser Leistung auf den dritten Platz der Damenteams geschafft haben, lag daran, dass es nur drei Teams gab! Trotzdem war es ein unglaublich tolles Erlebnis, das ich alleine wohl nie so hätte durchziehen können!
9km laufen, 1,5km schwimmen, 8° Luft-, ca.10° Wassertemperatur, Regen, stürmischer Wind, 1h41;

Sonntag, 29. September 2019

Das fängt ja gut an!

Nach einem weiteren Chayasitterwochenende fuhr ich am Montag Richtung Lungau. Und weil genau an diesem Tag das Wetter grad gar so nass und grau war, ließ ich mir Zeit, schlief erst mal aus und fuhr dann gegen Mittag los. Auf dem Weg machte ich in Radstadt einen Zwischenstopp, ging eine knappe Stunde spazieren und bestaunte den Radgarten. (Hier der Link)



      





 





 







Da gab es einige ganz spezielle Exemplare zu bestaunen, unter anderem das größte Laufrad und die größte Hochzeitsrikscha! 
















Danach ging es weiter nach Mariapfarr, wo ich einige Tage blieb und die schöne Landschaft genoss. Hier ein paar Eindrücke.
Am Weg zum Wirpitschsee
Wirpitschsee
:)
Prebersee

Mauterndorf
Nach den vier Tagen gehen, wandern, spazieren war ich ganz schön froh zur Abwechslung mal wieder auf meinem Rad zu sitzen!

Der gestrige geplante Radausflug zum Chiemsee fiel zwar ins Wasser, aber eine gut zweistündige Ersatzrunde ging sich am Nachmittag noch aus. 

Heute strahlt die Sonne wieder vom Himmel und so werde ich nach einem kleinen Läufchen vielleicht auch noch dem Wallersee, der übrigens immer noch eine gut "beschwimmbare" Temperatur hat, einen Besuch abstatten. 

Also von mir aus, darf mein Urlaub ruhig so weitergehen, wie er begonnen hat.

Freitag, 20. September 2019

Urlaub!

Jetzt aber wirklich!
Lustigerweise beginnt mein Urlaub ganz ähnlich, wie das letzte Wochenende verlaufen ist - mit Hundesitten. Chayas Rudel fährt nach Wien und ich komme wieder zu meinem Hundegenuss.
Danach wird ein wenig gewandert, hoffentlich auch noch geradelt und geschwommen (so es das Wetter zulässt) und viel geruht. Die eine und andere ehrenamtliche Tätigkeit ist zu erledigen, dann gibt es ein paar nette Wettkämpfe in der Zeit, die mich reizen könnten, ein paar Bücher, die gelesen werden wollen, und, und, und....
Es kann also gut sein, dass die Zeit für Online-Aktivitäten etwas kurz kommt!

Sonntag, 15. September 2019

Urlaub?

Mein "eigentlicher" Urlaub fängt erst morgen in einer Woche an, aber trotzdem hatte ich die letzten beiden Tage schon Urlaubsgefühle.
Schwester und Schwager waren zwei Tage lang mit dem Vereinsvorstand auf Klausur/Ausflug und so durfte ich mal wieder auf Chaya aufpassen. Mein Neffe ist nun in dem Alter, in dem ein Wochenende bei Oma und Opa nicht mehr so verlockend ist wie früher und schlug vor, dass er doch zuhause bleiben könnte, wenn nicht ich Chaya zu mir hole, sondern statt dessen bei ihnen im Haus übernachte.
Was könnte mir Schöneres passieren?
Freitag Abend bezog ich also das Gästezimmer und nutzte Haus, Garten, Hund und Neffe (der mich ganz genlemenlike Samstags zum Essen einlud!!) das ganze Wochenende, um einfach nur mein Leben zu genießen! 😁
Morgenspaziergang am Samstag
Chaya durfte gleich am Samstag Morgen schwimmen gehen, ich fuhr dann etwas später mit dem Rad zum See, um im herrlich ruhigen Wasser genügend Hunger für die Essenseinladung zu holen.
Den Nachmittag verbrachten wir im Garten und später noch bei einem Abendlauf im Wald.
Der Sonntag startete dann wieder mit einem Bilderbuchsonnenaufgang... ich wollte gar nicht mehr aufhören, spazieren zu gehen!
 
 
So zogen wir etwas länger, als geplant durch die Gegend.  Nach einem guten Frühstück, zog ich mich dann wieder für einen kurzen Lauf an, was Chaya allerdings kein bißchen interessierte! 😏

Außerdem geht jetzt auch die wunderschöne Wanderzeit wieder los.
Dienstag war ich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin auf der Bergalm. Das ist ein wunderschöner Vormittagsspaziergang, bei dem wir uns über die vergangenen Sommerwochen austauschen konnten.





















Jetzt habe ich noch eine Woche Arbeit vor mir und dann kann ich - gut vorbereitet - in meinen "großen Urlaub" gehen!

Montag, 9. September 2019

Rupertilauf Seekirchen 2019

Als Wiederholungstäterin stand ich gestern schon zum 3. Mal beim Start des Rupertilaufs hier in Seekirchen. Die Temperaturen waren mit 11 Grad heuer mehr als läuferfreundlich, der prognostizierte Regen blieb aus und so sprach nichts gegen eine neue Bestzeit. Theoretisch zumindest. Praktisch macht sich heuer ganz eindeutig meine Trainingsfaulheit bemerkbar.
Klar kann ich die 10,2 Kilometerstrecke für mein Gefühl schnell laufen. Nur ist es eben objektiv gemessen deutlich langsamer, als die letzten beiden Jahre. Also war der Plan heuer (ganz ernsthaft) erst mal kontrolliert bis zum Wendepunkt zu laufen, dann (wie jedes Jahr) den Anstieg nach Bayerham zügig hinaufzugehen und auf der restlichen Strecke zu sehen, ob ich noch ein wenig zulegen kann.
Das hat auch wunderbar funktioniert, ich konnte sogar noch sowas ähnliches, wie einen Zielsprint hinlegen und wurde (was für eine dankbare AK!) noch 2. bei den W50.
Danach kam der gemütliche Teil, zusammensitzen, quatschen, lachen!
 
Kleines (für mich äußerst beeindruckendes) Detail am Rande: der junge Mann, der am 2. Foto außen rechts steht ist Norbert Lüftenegger, ein Vereinskollege, der gerade Ende August einen neuen Weltrekord im Double Deca Ultratriathlon (sprich: 20 Langdistanzen an 20 aufeinanderfolgenden Tagen) in 241h und ein paar zerquetschten aufgestellt hat!

Samstag, 7. September 2019

Sommer oder Herbst?

Volker hat in seinem letzten Post (Link) ganz wunderbar den Wetterwechsel der vergangenen Woche auf Bildern festgehalten und scheinbar verhielt sich das Wetter "hier und dort" ganz ähnlich.
Fuhr ich Anfang der Woche bei angenehmen, gut 20°C mit dem Rad nach Zell am Moos an den Irrsee, um dort in einem ganz wunderbaren Mostheurigen den Ausblick auf den Zeller See, einen guten Most und eine noch bessere Jause zu genießen,
Auf der Hinfahrt - am Berg sieht man die Kirche von Sommerholz
Blick von der Mostschenke zum Irrsee
konnte ich gestern Nachmittag bei knappen 15° mal wieder im Wald ein wenig Gatschhupfen! 
"Eigentlich" hätte ich ja geplant gehabt, mich etwas zivilsierter auf einen der nächsten, bereits gebuchten Bewerbe vorzubereiten, aber die Versuchung war zu groß und der Spaß, den ich dabei hatte, machte jedes Gewissensaufflackern sofort zunichte!
 


Da hätte es mir fast die Schuhe ausgezogen!

Aber auch im Wald war es lustig!

Und "ernst" mach ich dann morgen wieder! 😁

Sonntag, 1. September 2019

Glückskind II

Die letzten Tage waren so wunderbar, als wollten sie mich für alles entschädigen, was mir in den Wochen davor durch Husten-Schnupfen-Heiserkeit entgangen war!
Freitag eroberte ich mal wieder das 12er-Horn und die Pillsteinhöhe
 

 
und begrüßte am Abend die Lieblingsschwester und Chaya, die nach gut zwei Wochen Urlaub wieder nach Hause gekommen sind. Da ein Abend kaum ausreichte, um fertig zu ratschen, fuhren wir am Samstag Vormittag gleich noch eine schöne große Runde (inklusive verfahren auf dead-end Straßen) um den Wallersee. 
kaum zurück, schon wieder sehr gefragt!
we're on our road to nowhere!
 
Später am Nachmittag sprang ich dann noch in selbigen, schwamm eine wellige Runde und blieb bis zum Sonnenuntergang am Steg sitzen. Wer weiß, wie oft das heuer noch möglich sein wird.
Heute holte ich das Programm des Mittwoch-Lauftreffs nach. Fabio hatte Laktat-Clearing ausgeschrieben, was mir an diesem Tag aber einfach zu anstrengend war. Claudia wollte lieber nur kurz laufen und Heide befand sich noch in der Regenerationsphase, nachdem sie letzte Woche bravourös mit 3 Vereinskollegen die Wahnsinnsfahrt Paris-Brest-Paris in 86 Stunden gemeistert hatte. So liefen wir am Mittwoch nur zum See, schwammen ein bißchen, liefen noch einen Kilometer, schwammen wieder und liefen zurück.
Heute gab es dann die vorgegebenen Intervalle, die ich dazu nutzte, um schnell nach Zell zum Naturstrandbad zu gelangen. Meine Belohnung lautete nämlich: Wasser! Es war herrlich, denn obwohl ein paar Wolken die Temperatur ein wenig dämpften, war ich nach 5 Kilometer komplett durchgeschwitzt. Dort schwamm ich dann mit Blick auf den Gaisberg meine Runde und trabte anschließend gut erfrischt wieder nach Hause, wo ich den Sonntag auf der Terrasse schreibend und lesend zu Ende gehen ließ!

Dienstag, 27. August 2019

Glückskind!

Was bin ich doch für ein Glückskind, dass ich bei meiner Berufswahl nicht in Richtung Gemüsebäurin tendiert habe. Sonst hätte mich das gestrige Gewitter mit Sturm, Hagel und Starkregen sicher mehr getroffen, als es so der Fall ist.
Irgendwie war schon einige Stunden davor spürbar, dass die Luft wie aufgeladen war. Ich lief am Nachmittag von Neumarkt nach Hause und stöhnte unter der Hitze, der Himmel war noch wolkenlos, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es am Abend noch ein Gewitter geben würde. Beinahe hätte ich das vergessen, ich saß noch auf meiner Terrasse bis es dunkel wurde und da fiel mir die seltsame gelb-orange Stimmung auf. 
Dann kam das Wetterleuchten, ein wenig Wind und dann von einer Minute auf die andere krachte und schepperte es schon los!
 
Kurz hatte ich noch die Idee, schnell rauszulaufen, um die Tomatentöpfe irgendwie in die Wohnung zu bringen... (äh ja genau. Zehn große, nasse, teilweise mit Schnüren am Oberbalkon befestigte Pflanzentöpfe bei Sturm und Hagel ins Wohnzimmer schleppen.... ), kam aber selbst drauf, dass das nicht die hellste meiner Ideen war und ließ es bleiben. Ein paar Fotos habe ich dann aber doch noch gemacht.
Heute Morgen sah es dann so bei mir aus.
Viele kleine Pflanzenteilchen lagen gut verteilt auf der Terrasse rum. Jetzt mag ich es zwar gerne grün vor meiner Wohnung, aber so dann doch wieder nicht. Also ging ich erst mal schwimmen und räumte anschließend zwei Stunden lang zusammen, schnitt weg, band auf, kehrte und zupfte. 
Danach war mir so heiß, dass ich gleich noch mal zum See radelte, diesesmal aber nach Obertrum, um dort mit Heide eine knappe Stunde SUPen zu gehen, dann sah ich im Garten der Lieblingsschwester nach dem rechten, da sie im Moment gerade urlaubt und nutzte ihn dann auch gleich noch für ein Halbschattenschläfchen, bevor ich über einen kleinen Umweg wieder nach Hause fuhr.
War das ein schöner Tag - ich sag's doch, ich bin ein Glückskind!

Sonntag, 25. August 2019

Weiter geht's

Zwar bin ich noch meilenweit von meiner Kondition von vor dem Infekt entfernt, aber schön langsam wird die Alltagsbewegung wieder normal.
Vergangene Woche traute ich mich endlich auch wieder mal in den Wallersee. Einfach herrlich! 
Sonst saß ich bis Donnerstag fast nur am Rad, meine abgelaufene Öffis Jahreskarte und eine grosse Baustelle an der Westbahnstrecke bestärken mich, meine Arbeitswege mit dem Rad zurückzulegen. 😉
Und das Wissen, dass ich am Wochenende kein Rad zur Verfügung haben würde.
Ich bin nämlich mal wieder im Ländle und genieße den Bodensee schwimmend und laufend
und habe es gestern Vormittag sogar geschafft, mal wieder dem Hausberg von Dornbirn spazierlaufend einen Besuch abzustatten!
Ansonsten gibt es hier wie immer viel Sitzzeit, aber das lässt sich nächste Woche sicher wieder ausgleichen.  😃