Mittwoch, 21. März 2012

Es gibt so Tage...

... die könnte ich ohne zu zögern aus dem Kalender streichen. Da fühlt sich auch der völlig unanstrengende Alltag schon anstrengend an und was passiert, wenn ich an so einem Tag dann auch noch probiere Tempo-Intervall-Läufe zu machen, hab ich heute gesehen (und gespürt).
Es lief einfach gar nicht. Ich lief einfach gar nicht. Sondern schleppte mich so seltsam dahin, Zementbeine und der Rest war auch nicht gerade fluffig leicht...
Schon beim (NEIN! nicht beim 1. Intervall, sondern) Einlaufen (!?!) schnaufte ich wie eine nicht mehr gute, aber sehr alte Dampflock. Das erste Intervall hab ich dann mit ziemlich viel würgen durchgebracht, das 2. schon nach 1,2 (statt 1.6) km aufgegeben und das 3. war gar nicht mehr messbar, so kurz durfte es sein Dasein fristen. Die Gesamtstrecke haben wir dann abgekürzt und sind mehr oder weniger (ich mehr, Gabriela weniger) schlurfend in Richtung Ausgangspunkt zurückgel?. Wie nennt man sowas? Laufen war das nicht...

Aber egal - irgendwie hab ich mich dann soweit wieder zusammengerichtet, um den Heimweg mit O-Bus und Bus anzutreten. Der O-Bus kam dann auch brav nach gut 5 Minuten, den nächste Bus, den ich gebraucht hätte, sah ich gerade beim einfahren in die Station losfahren (andere Straßenseite, keine Chance). Egal dachte ich mir, es ist ja nicht mehr weit bis zum Bahnhof, nimmst du halt die S-Bahn. Irgendwie schien sich aber die Hälfte der salzburger Bevölkerung entschlossen zu haben, den Weg zum Bahnhof mit Autos und sonstigen Gefährten zu verstopfen, denn der Bus traf genau 1 Minute nach Abfahrt der S-Bahn dort ein!  Aber so leicht bin ich ja nicht zu entmutigen, ich suchte mir also einen Sitzplatz am Busbahnhof und beschloss mir die Wartezeit auf den nächsten Bus mit etwas Musik zu versüssen. Hol meinen mp3-Player aus dem Rucksack, starte ihn mit zufälliger Reihenfolge aller ca. 350 Stücke und bekomme folgendes zu hören: YOU CAN'T ALWAYS GET WHAT YOU WANT - dem habe ich nichts hinzuzufügen!

Kommentare:

  1. Solche Tage gibt es halt einfach, da heißt es nur abhaken.

    Das nächste Mal klappt es bestimmt besser.

    Liebe Grüße Bärbel

    AntwortenLöschen
  2. Stimmt! Abgehakt hab ich ihn gestern endgültig, nachdem ich mein Telefon im Mangomolkeglas versenkt habe !?! Ich habs dann noch auseinandergebaut und in Wasser gebadet, damit es nicht mehr klebt - jetzt liegt es am Balkon in der Sonne zum trocknen... Ob das jemals wieder wird?
    Jedenfalls, heute ist ein neuer ....

    ;D Lieben Gruß, Doris

    AntwortenLöschen