Mittwoch, 30. April 2025

Goethe Kultur Lauf - Der Urlaub geht weiter!

Der eigentliche Grund für mich, diese beiden Wochen im April Urlaub zu nehmen, war der "Goethe-Kultur-Lauf" in Weimar. 
Elke erzählte mir schon im Herbst davon und nachdem ich das Konzept schon beim Bauhaus-Marathon 2019 faszinierend fand, meldete ich mich an. 

Zwar plagte mich die Frage, welche der vier angebotenen Distanzen ich laufen sollte, weil ich ja das eine oder andere kleine Problemchen mit meinem linken Fuß hatte. 

Aber durch das Laufkonzept dort, das ja Pausen nicht nur erlaubt, sondern geradezu vorschreibt, traute ich mich dann doch auf die Strecke "Sinnlichkeit", mit 7,8km. 

Aber von vorne. 
Ich fahre ja nicht so gerne lange mit dem Auto, also habe ich beschlossen, die Fahrt nach Weimar in zwei Etappen anzugehen. Ein kurzer Blick auf die Karte zeigte mir, dass ich einen Halt in Regensburg einlegen könnte - die Stadt wollte ich schon letztes Jahr besuchen, damals war aber gerade Hochwasser in der ganzen Region und ich habe verschoben.
Dann entdecke ich noch zusätzlich den Termin einer Lesung in Regensburg, die mich sehr interessiert und schon ist der Campingplatz für Donnerstag bis Samstag gebucht.
Das Wetter meint es gut mit mir, hat es in den Tagen vor meiner Abfahrt geregnet, ist der Himmel zwar grau, aber kurz nach meiner Ankunft lässt sich sogar die Sonne kurz blicken und ermöglicht mir eine erste Stärkung im Freien. 
Anschließend fahre ich mit dem Rad (Brommi leistet auch in diesem Urlaub wieder sehr gute Dienste) in die Altstadt und drehe schon ein paar Runden. 
Die Lesung - Pippo Pollina "Der Andere" findet in einer Buchhandlung mitten in der Altstadt  statt und ist sehr gut besucht. Ich kannte ihn bisher nur als Sänger und war gespannt auf das Buch. So gespannt, dass ich es schon gelesen habe, als es mir in der Stadtbücherei "zufällig" mal unterkam! So kannte ich den Inhalt schon, umso interessanter waren aber die Zusatzinfos über die Hintergründe dieses Werks.
Was für ein toller Auftakt!
Nach ein paar netten Gesprächen sause ich mit Brommi wieder zurück zum Campingplatz. Wobei "sausen" es nicht ganz trifft. Der Radweg entlang der Donau ist nämlich zappenduster. Und das Radlicht jetzt nicht unbedingt schnellfahrtauglich! Aber egal, ich komme heil beim Campingplatz an und mache es mir im Auto gemütlich. 
Den einsetzenden Regen höre ich noch, als ich einschlafe und nachdem er auch am Morgen noch andauert, gibt es den Kaffee eben drinnen.
Zum Glück nieselt es den restlichen Freitag nur, sodass ich in Ruhe die Altstadt besichtigen kann, Goethe winkt mir auch hier schon zu!
Am Samstag geht es weiter nach Weimar. Die Wolken lasse ich hinter mir und komme bei strahlendem Sonnenschein an, richte mich am Campingplatz ein und sause mit dem Rad den Hügel von Ettersburg nach Weimar. Dort hole ich als erstes meine Startunterlagen für den nächsten Tag, was schnell erledigt ist und treffe mich anschließend mit Elke und Chris für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffeeklatsch und einem herrlichen Abendessen!
Zurück am Campingplatz fällt mir der klitzekleine Nachteil des klaren Himmels auf, es kühlt empfindlich ab! Aber ein kurzer Abschluss des Tages vor dem Auto muss noch sein - bei diesen Ausblicken! 
Am nächsten Tag ist es dann soweit. Als ich gemütlich zum Start spaziere - Rad und Tasche mit Wechselkleidung im Zielbereich deponiert - sind Elke und Chris schon eine Stunde unterwegs. 
Ich sehe noch die Läufer die sich für die Strecke "Phantasie" entschieden haben, auf die Strecke gehen, zehn Minuten später bin ich dann an der Reihe.

Ach ist das hier gemütlich. Ein paar traben an, ein paar gehen, ich entscheide mich für einen gemütlichen Trippeltrab, den ich für die Etappe bis zur ersten Auszeit "Römisches Haus" beibehalte. Hier kann man Postkartengrüße verfassen, ob in Goethes Stil oder im eigenen, bleibt offen!
Weiter geht es durch den Ilmpark und dann eine leichte Steigung hinauf bis zum Schloss Belvedere, das mir Wasser (draußen) und eine wunderbaren Aussicht und Musikgenuss (drinnen) bietet, sodass ich körperlich und geistig erfrischt und beschwingt, den Weg zurück in Angriff nehmen kann. 
Auch den Rückweg absolviere ich in meinem bewährten Spazierlauf-Modus und komme zufrieden nach 1:18:57 ins Ziel.
Nach einer kurzen Pause mache ich mich wieder auf den Weg zum Campingplatz und lasse mich von Google-Maps dazu verführen, einen "schnelleren" Weg zu nehmen. 
Ähem. Brommi schieben macht ja auch Spaß! 
Nach diesem ungeplanten Trailintermezzo beschließe ich am Nachmittag den Bus nach Weimar zu nehmen, besuche dort noch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, bevor ich meinen Ausflug zu diesem wunderbaren Lauferlebnis bei einem gemeinsamen Abendessen mit Elke und Chris abschließe. 

Am Montag wird Brownie wieder aufgesattelt und es geht erst nach Bamberg, wo ich einen sonnigen Tag verbringe
und später wieder nach Hause, wo ich jetzt noch ein paar Tage das süße Nichtstun genieße! 

Montag, 21. April 2025

Urlaubseinstimmung gelungen

Ich mag es, gleich das erste Wochenende vor dem eigentlichen Urlaubsbeginn etwas zu unternehmen, weil er sich dadurch - gefühlt - verlängert. Und so fuhr ich letzten Donnerstag nach der Arbeit in meine Zweitheimat. Zwar war dort gerade ein Temperatursturz mit Regen im Gange, aber außer, dass ich bei 20 Grad mehr in den Zug gestiegen war, störte mich das am Donnerstag Abend nicht mehr. Am Freitag beschloss ich dann, den kühlen Tag dazu zu nutzen, meine "Nasse1000er-Statistik" noch mal ein wenig aufzubessern. 
Ich hatte gehofft, dass das neue Hallenbad in Bregenz vielleicht schon geöffnet hat, aber leider ist das Eröffnungsdatum erst Mitte Mai. Das Freibad dort hat noch nicht geöffnet, also fuhr ich nach Dornbirn. Im Stadtbad war ich schon ewig nicht mehr - warum eigentlich? Es ist sehr geräumig und trotz Osterferien und Regenwetter hatte ich herrlich Platz zum Schwimmen. Zwar füllte es sich dann gegen Mittag immer mehr, aber das war mir dann schon egal, denn ich hatte 45 Minuten Bewegung und meine

#28 der nassen 1000er!
am 18.4. in Dornbirn - yipieh!


Anschließend belohnte ich mich gleich dafür im "dreierlei", das ist ein Bioladen, nicht weit von meiner Wohnung, in dem man auch essen kann und zwar so richtig gut! 
Weiter ging es mit dem Belohnen dann auf meiner Couch mit einem Buch und Tee und einem entspannenden Nachmittagsschläfchen ...

Am nächsten Tag nutzte ich den Sonnenschein (es war auch wieder deutlich milder!) für eine kleine Laufrunde - es ist so herrlich, einfach wieder in die Laufsachen steigen und loslaufen zu können. Das Tempo ist immer noch sehr gemächlich, wenn ich länger, als eine halbe Stunde unterwegs bin, mache ich auch noch bewusst Lauf-Geh-Kilometer, aber es tut so gut!
Das Telefon blieb zuhause und so müsst ihr mir einfach glauben, dass es wunder-, wunderschön war! 

Zu Mittag traf ich mich mit Pia in Bregenz. Bei unserem letzten Treffen hatten wir aus dem KUB einen Folder einer Ausstellung mitgenommen, die wir uns angeschaut haben. (HIER der Link) Die Ausstellung zieht sich über das ganze Gebäude, vom Keller bis in den zweiten Stock und ich war sehr beeindruckt! Die Nachbesprechung fand dann in unserem Lieblingscafé statt und bei einem abschließenden Spaziergang am See.

Den Sonntag nutzte ich, um mit Brommi ein wenig durch die Gegend zu cruisen. 
Zwar habe ich es wieder geschafft, eine andere Strecke zu fahren, als geplant, aber so kam ich dafür an ein paar "hier-war-ich-ja-schon-ewig-nicht-mehr-Orte" und die geplante Strecke kann ich ja dann beim nächsten Mal in Angriff nehmen. 
Am frühen Nachmittag war ich wieder zurück, fast zeitgleich mit dem Föhnzusammenbruch, der mich dann vom Balkon vertrieb. 
Also packte ich meine Siebensachen und fuhr am späteren Nachmittag wieder nach Hause. Brommi fuhr gestern mit, weil es mich kommende Woche in den Urlaub Teil2 begleiten darf!

Sonntag, 13. April 2025

Bald aus!

Nur noch 17 Tage läuft mein "nasse 1000er" Spiel - oje, da war ja im heurigen Jahr gar nicht mehr viel los. Eigentlich schon seit Oktober nicht mehr, wenn ich mir meine Liste so anschaue. Aber ein paar Tage bleiben mir noch, wer weiß, wohin es mich noch verschlägt. 

Was tut sich sonst?
Das wöchentliche Hallentraining vom Verein ist seit Ende März wieder in der Sommerpause - das heißt, ich muss mich jetzt wieder selbst aufraffen, um regelmäßig zu meinen Stabitrainingseineheiten zu kommen. Puh ....
Letzte Woche war ich stattdessen mit der Lieblingsschwester bei einer Laufveranstaltung in der Nähe zum anfeuern mit dabei. Während sie ihre Startunterlagen abgeholt und sich rennbereit gemacht hat, bin ich in der Nähe an der Oichten eine knappe Stunde durch die Gegend spaziert, um mich anschließend an die Strecke zu stellen und die LäuferInnen anzufeuern.

Die Froschwanderung ist für heuer auch vorbei - der Zaun wird wieder abgebaut und Bilder, wie dieses
gibt es erst wieder nächstes Jahr.

Gestern habe ich das erste Mal im heurigen Jahr in Brownie geschlafen. Ich war in Ebensee und hatte geplant, dort ein Konzert zu besuchen und danach auf einem Stellplatz am Traunsee zu übernachten. Aber da ich ja Meisterin bin, meine Pläne abzuändern, habe ich das auch gestern getan!
Lag vielleicht daran, dass ich nach meinem Tagesprogramm schon etwas müde war. Ab Vormittag fand in Seekirchen der Radfrühling statt, heuer erstmals mit einer Raddemo (LINK) für mehr Radwege in der Stadt. Da war ich natürlich dabei! 
Da das Tempo bei so einer Demo naturgemäß sehr gemächlich ist, wollte ich anschließend noch ein wenig schwitzen. Also habe ich mal wieder meine Standardrunde gestartet, diesesmal auch wieder mit Versuchen, mich mit Selbstauslöser zu fotographieren ... Tja. Das ist noch ausbaufähig!

Dann wurde Brownie gesattelt und auf ging es an den Traunsee. Dort hatte ich mir einen Stellplatz gesucht, der sich dann allerdings als etwas überteuerter Schotterparkplatz herausgestellt hat. Da ich für die eine Nacht keinen Strom brauchte, habe ich mich auf die "Nicht-Stellplatz-Seite" gestellt und statt 30,- nur 4,- Euro Parkgebühr bezahlt. Dann habe ich mir den Ort angeschaut, bin am See herumspaziert und war nach knapp drei Stunden so richtig müde! 

Das Konzert ging erst um 20.30 Uhr los und ich hatte gar keine Lust, mich so lange in ein Lokal zu setzen. Also spazierte ich zurück zu Brownie und entdeckte auf der Strecke eine Ankündigung einer Lesung im dortigen Museum von Tarek Leitner (ehemaliger Nachrichtensprecher im ORF), die um 19 Uhr stattfand. Hmmm.... da könnte ich doch zuerst noch zu einer Lesung gehen und dann ...
So überlegte ich, während ich es mir für eine gute Stunde in Brownie bequem machte, ein wenig las und prompt einschlief! Kurz nach halb 7 wachte ich wieder auf, spazierte zum Museum, genoss die Lesung, die mehr eine Erzählung des Autors war, wie und warum er dieses Buch geschrieben hat, ergänzt durch viel Hintergrundinformationen über seine Familie und deren Nachbarschaft, kaufte mir (natürlich!) das Buch und beschloss, dass es reichte! 
Kurz blieb ich noch im Museum, plauderte mit meinen Sitznachbarinnen, spazierte dann zurück und fuhr (es war noch nicht mal 21 Uhr) nach Hause. So war es zwar keine Übernachtung, aber auch für einen erholsamen Nachmittagsschlaf, eignet sich Brownie ganz wunderbar!

Freitag, 4. April 2025

Frühlingserledigungen

Bei einem meiner letzten Besuche im Strandbad, hatte ich plötzlich einen Flashback zu einem Kurzurlaub 2018 ... (Herrnbaumgarten 2018) - hmmmm... wieso wohl?
Woher die Socken plötzlich kamen, konnte ich nicht herausfinden, aber es erinnerte mich daran, dass ich nach diesem Urlaub gewissenhaft Einzelsocken gesammelt und in irgendeine Schublade gelegt habe. Kaum war ich zuhause, suchte ich den Beutel und schickte die Ausbeute der letzten gut 6 Jahre nach Herrnbaumgarten. 
Diese eine (halb)leere Schublade war dann ein guter Motivationsschub, mich auch anderen Frühlingserledigungen zu widmen. (Von Frühjahrsputz kann ich leider noch nicht sprechen ...)

Da wurde dann nach und nach der Kleiderkasten umgeräumt, die Rolle in, die Terrassenmöbel und leeren Blumentöpfe aus dem Keller geschleppt, das Rennrad wieder für den Echteinsatz hergerichtet und heute habe ich dann sogar damit begonnen, Kräuter auszusäen und saß das erste Mal gemütlich über Mittag draußen. 
Brownie habe ich auch wieder campingbereit gemacht und prompt beim Einräumen ein Kaufangebot für ihn erhalten! Aber nachdem die ersten beiden Fahrten mit ihm schon geplant sind, habe ich dankend abgelehnt. 

Wenn ich nicht gerade irgendwelches Zeugs hin- und herräume, mache ich auch immer wieder mal einen kleinen Spazierlauf. Einmal, um ein bestimmtes Fotomotiv endlich zu erwischen, das ich sonst immer nur vom Bus aus gesehen habe. Das liegt nur leider direkt an der Landstraße und da ich keine Lust hatte, dort auch wieder zurück zu laufen, bog ich einfach in der Nähe des Froschteichs in den Wald ab, wo ich einen Weg vermutete. Und tatsächlich brachte mich ein wirklich schöner Waldweg das kurze Stück fernab der Straße wieder zurück, bis ich wieder auf gewohnten Laufwegen nach Hause traben konnte. 
Am neu gefundenen Weg

Marillenblüte beim Hundesitten

Heute wählte ich für mein Läufchen eine leicht hügelige Strecke, die auch ein Stück durch den Wald führt. Die Temperaturen waren richtig angenehm, der böige Ostwind ließ mich allerdings noch mal zurück in die Wohnung gehen und eine dünne Weste holen, die ich auch laufend gut vertragen habe. Als ich aus dem Waldstück rauskam, hatte ich es als Windschutz hinter mir und nutzte die Gelegenheit, mich kurz auf eine Sonnenbank zu setzen und den Moment zu genießen.

Mittlerweile behagt mir die Kombination aus gehen und laufen richtig gut und ist bis zu einer Stunde auch ganz ohne Nachwirkungen. 

Freitag, 21. März 2025

Herausfinden was passt

Wie hieß das gleich noch mal? "Trial and Error" oder war es doch "Learning by Doing"

Seit dem Ende des restless february versuche ich, herauszufinden, was den Füßen behagt und was nicht. Interessanterweise spüre ich jetzt auch im Alltag wieder öfter "etwas" an der Ferse, was trotz (oder gar wegen?) der vielen Spaziergänge im Februar nicht so war. Eines muss ich ihr lassen: sie ist eine gute Lehrmeisterin, was Selbstdisziplin in Bezug auf Dehn- und Kräftigungsübungen betrifft und macht mich freundlich darauf aufmerksam, wenn ich in Gefahr laufe, sie zu vernachlässigen. 
Eine weitere Schraube, an der ich drehe ist das Thema Ernährung. Allerdings bin ich hier - leider - nicht sehr konsequent. Am leichtesten ist es für mich, wenn ich beim Einkaufen aufpasse, denn was nicht im Kühlschrank ist, kann nicht (regelmäßig) gegessen werden. Wobei ich davon überzeugt bin, dass Nahrung besser, als jede andere Therapie ist, weil sie von innen wirkt und alles andere von außen.

Von außen gab es noch etwas, was mir in den letzten Wochen geholfen hat, nämlich die Fersenkeile, die ich mir vor Jahren wegen meines Fersensporns gekauft habe. Da diese weiche, leichte Erhöhung momentan gut zu tun scheint, habe ich mich dazu durchgerungen, es auch (wieder) mal mit Laufschuhen mit mehr Sprengung zu versuchen. Die mit denen ich sonst laufe, sind da eher sparsam ausgestattet.
Es wurden schließlich Brooks Ghost, die ich jetzt einmal in der Woche für meine Lauf- und Geh-/Laufversuche trage. 

Ließ ich mich etwa vom "Parkrun"
Zeichen verführen?
Und so sieht es momentan mit der "Lauferei" aus. Auch wenn der Fortschritt nicht leicht ersichtlich ist, für mich ist es einer, weil ich doch den Laufanteil nach und nach erhöhen und gelegentlich, wenn es mal klappt, nach einer Radeinheit auch einen ganz kurzen Koppellauf dranhängen kann.


Soviel zu meinen Fuß- und Fersenexperimenten!
Und wenn ich nicht gerade herumprobiere, gibt es natürlich noch den grauen Alltag, der momentan aber gar nicht (mehr) so graubraun ist, denn auch wenn es nach wie vor sehr trocken ist, lässt sich der Frühling nicht aufhalten und schickt seine Boten, die ich bei meinen Besuchen am Froschzaun ebenso entdecken kann, 
wie bei meinen Chaya-Spaziergängen. 

Dienstag, 11. März 2025

Frühlingswochenende

Wenn es mich im Moment in den Westen zieht, muss ich immer überlegen, ob ich die beiden Schwimmtrainings (Do Abend und Sa Vormittag) auch wirklich schwänzen mag. Letzte Woche fiel mir die Entscheidung leicht, denn schon am Donnerstag wachte ich mit etwas Schluckweh auf, das mich vermutlich auch ohne Reisepläne vom Schwimmen abgehalten hätte. 
Zum Glück entwickelte sich daraus kein Infekt, nur die Nase und die Nebenhöhlen waren ein wenig "verschnupft", was mich an einem Wochenende ohne größere sportliche Pläne aber nicht gestört hat. 
Und so fuhr ich wieder Donnerstag nach der Arbeit gen Westen, und nutzte den Freitag Vormittag gleich dazu, meinen Balkon ein wenig frühlingshaft zu gestalten.
Wie sinnig es ist, ihn überhaupt zu bepflanzen, wo ich doch oft wochen- und monatelang nicht dort bin, darüber könnte man streiten, aber ich dachte mir, bevor ich mir Schnittblumen kaufe und auf den Tisch stelle, grabe ich lieber ein paar Blümchen samt Zwiebel ein und habe vielleicht auch in den nächsten Jahren was davon. 
Am Nachmittag ging es dann ins Oberland zu einem schönen Bloggertreffen mit Anna! Wir nutzten das Strahlewetter für einen herrlichen Spaziergang oberhalb von Nenzing und hatten viel zu besprechen. Danach ging es noch auf Kaffee und Kuchen zu ihr, bevor ich mich wieder in den Zug zurück ins Rheintal setzte. 
Den Abend verbrachte ich mit "alten" Freunden in Dornbirn. Es fasziniert mich immer, wie unkompliziert es sein kann, sich nach so vielen Jahren einfach wieder zusammenzusetzen und zu erzählen, zu plaudern, sich auf den neuesten Stand zu bringen. Es war einfach herrlich.

Am Samstag ging es dann mit Brommi Richtung Bregenz. Zuerst mal an den See, einfach nur sitzen und schauen und genießen. Diese wohltuende Landschaft ist für mich jedes mal wieder ein Genuss!
Danach gab es noch einen anderen Genuss,
bevor ich wieder zurückgefahren bin. Da ich mich nicht entscheiden konnte, welche Strecke ich nehmen sollte, beschloss ich bis zur Achmündung zu fahren und von dort versuchen mich nach den Hinweisschildern zu richten. 
Das hat nicht nur super geklappt, so habe ich auch wieder eine neue Strecke kennen gelernt und das Textildruckmuseum Mittelweiherburg gefunden. Es hatte zwar geschlossen, aber wenn ich zwischen April und Oktober wieder im Ländle bin, werde ich es sicher mal besuchen. 
Und am Abend ging es dann noch zum Funken. Traditionell müsste der zwar am Sonntag (jeweils der 1. Sonntag nach Aschermittwoch) stattfinden, aber einige Gemeinden, wie auch Lauterach, haben ihn schon am Samstag gezündet. Dort gab es dann natürlich ein Funkenküachle und als er begann in sich zusammenzufallen, bin ich wieder nach Hause spaziert.
Am Sonntag gab es dann noch ein kurzes, sehr schönes, komplett beschwerdefreies Läufchen zur Bregenzer Ach, bevor ich die Wohnung wieder zusammengeräumt und mich am Nachmittag wieder in den Zug nach Salzburg gesetzt habe. 

Mittwoch, 5. März 2025

Völlig frei

Mit dem Start in den März genieße ich erst mal die Freiheit, losspazieren, loslaufen zu können, wann, wie lange und wie weit ich mag. Die Frequenz meiner zu Fuß absolvierten Einheiten wird wieder zurückgeschraubt, zwischendurch setze ich mich auch mal auf die Rolle (wenn es draußen kalt oder bäh ist) oder aufs Rad, um draußen eine kurze Runde zu drehen (und hoffe dabei, dass bald mal der Rollsplit von den Straßen kommt).
Spezielle Dehneinheiten für den Rücken und die Ferse, die mir Lizzy zukommen ließ ergänzen das Programm und mit gelegentlichen Schwimmeinheiten in der Halle und im See, komme ich schon wieder annähernd an ein ausgewogenes Bewegungsprogramm. So darf es gerne weitergehen!

Gestern am Grabensee hatte ich dann endlich auch wieder das Gefühl zu laufen. Klar sind jetzt noch sehr viele Gehpausen dabei, aber alleine mal ein Stückchen durch den Wald zu traben ist herrlich!
Ich übe schon für Weimar - dort Kulturauszeit, 
hier Sonnenbankauszeit!
Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder Pausentage, an denen ich es mir einfach gut gehen lasse, wie am Sonntag bei C. in Radstadt.
Camping-Raclette in der Sonne
Essplatz with a view

Damit ich nicht den kalten Entzug des restless february erleiden muss, gehe ich wieder regelmäßig abends in den Wald um Kröten, Frösche und Molche über die Straße zu tragen. Da bin ich dann auch alleine unterwegs und kann die Nachtslots noch mal ein wenig nachfühlen. 

Außerdem hat mich Lizzy auf eine lustige Schreib-Bloggergruppe gebracht, die wöchentlich ein oder zwei Runden Drabble "spielen". Ha, das ist was, ganz nach meinem Geschmack. Kurze Geschichten - es müssen genau 100 Wörter sein - zu drei vorgegebenen Begriffen.
Wer Lust hat, hier mitzulesen, meine Versuche stelle ich auf meinen Schreibblog unter diesem Link (oder einfach von dieser Seite aus oben auf den Tab "Meine Schreibereien" klicken).