Sonntag, 15. Januar 2023

Altes und Neues

Immer wenn ich nach einem Wochenende unterwegs wieder eines zuhause bin, erscheint es mir viel länger, als sonst. Ich sollte wohl öfter wegfahren! 
Ich hatte allerdings auch gerade drei Tage am Stück mit lauter Lieblingsbeschäftigungen.   
Freitag (nach eeewig langer Winterferienpause) ein Spaziergang mit Flying-Ear-Chaya. Ganz ohne den angekündigten Regen, dafür zeigten sich zweieinhalb mal ganz schüchtern ein paar Sonnenstrahlen.
Abends dann eine sehr interessante Theateraufführung im Emailwerk. "Kunst" - vielleicht hat ja jemand das Stück auch schon gesehen. Hier noch der Link zur Besprechung, falls es jemanden interessiert.

Am Samstag - nach einer ganzen Woche Pause - wieder ein schöner Winterschwumm. Der Eisbär hat mittlerweile den Zaun durchbrochen und die Pinguine planen, ihn auf seiner Flucht zu begleiten. Ich bin gespannt, ob ich sie noch mal sehen werde!
Das Wasser war mal wieder spiegelglatt und herrlich anzusehen. Diesesmal habe ich versucht, mich selbst beim Schwimmen zu filmen. C. gab mir den Tipp, das Telefon in den Schuh zu stellen und ein Video zu machen. Ich nutzte die Sitzbank und lehnte es noch zusätzlich an meinen Rucksack. Allerdings hatte ich danach ein über 13minütiges Video, auf dem ich zweimal kurz und sehr, sehr weit weg zu sehen bin. Also ist die Methode für meine Zwecke noch nicht das Gelbe vom Ei!
Die beiden kamen netterweise erst, als ich schon wieder
beim umziehen war!
Heute lud mich das grau-nieselige Wetter zu einem kurzen Vormittagslauf ein. Ich wählte eine schöne Runde oberhalb von Waldprechting durch den Wald, wo ich heute ein paar neue Laufschuhe getestet habe.
Nachdem ich auf verschiedenen Blogs immer wieder mal von Xero-Schuhen lesen durfte, war ich neugierig. Meine Inov8-Trailtalon haben nicht mehr viel Profil, das Modell gibt es nicht mehr, also musste etwas Neues her. Es wurden die Xero Mesa Trail und ich bin sehr begeistert! Tragen sich bequem, Grip ausgezeichnet und da es sich wohl um ein Restpaar handelte, war auch der Preis sehr moderat.
Testlauf bestanden!

Dienstag, 10. Januar 2023

Getraut - Ice Bear Trophy Altenwörth 2023

Neues Jahr, neue Pläne? 
Ja und nein, denn das erste Samenkorn dieses Plans wurde mir schon Anfang Dezember eingepflanzt, bei einer eigentlich ganz harmlosen WhatsApp-Unterhaltung mit einer Vereinskollegin.
Nachdem ich weiß, dass sie dem Winterschwimmen auch nicht abgeneigt ist, fragte ich sie, ob sie mit nach Burghausen fahren will, um dort beim Winterswimming World Cup zuzuschauen. Sie antwortete, dass sie leider nicht kann, weil sie nicht da ist. Wenn sie nicht weg wäre, wäre sie nämlich mitgeschwommen.
Da verschlug es mir erst mal die Sprache, denn auf die Idee bei einem Wettkampf mitzuschwimmen, war ich von alleine überhaupt noch nicht gekommen. Das waren ja völlig neue Ansätze (für mich!). 
Dass ich dort eine weitere Teilnehmerin der virtuellen PolarBearChallenge getroffen habe, habe ich hier ja schon berichtet. Wie es so kommt, haben wir uns danach auch auf fb verlinkt und da schrieb sie von einer Schwimmveranstaltung Anfang Jänner bei ihrem Verein. Ein Blick auf den Kalender zeigte mir, dass ich da "leider" nicht hinfahren kann, weil ich Brownie am Montag drauf in die Steiermark zu seinem Umbau bringen durfte. Und zweimal in so kurzer Zeit hin- und herzufahren wäre dann doch zuviel. Außer ...
Außer ich frage, ob ich das Auto schon am Sonntag zur Werkstatt stellen kann und verbinde die beiden Fahrten miteinander.
Dann ging es schnell. Das ok der Werkstatt kam, am gleichen Tag fand ich ein günstiges Zimmer in der Nähe des Veranstaltungsortes. Angemeldet habe ich mich dann - noch immer mit etwas Bauchweh - drei Tage später. Aus den vielen Bewerben suchte ich mir 50 m Kraul und 100 m Freistil aus. Um das Zimmer nicht umsonst gebucht zu haben ... oder so. 
 
Und so fuhr ich letzten Freitag mit etwas Magenflattern Richtung Osten. Bezog mein Zimmer, fuhr zum Veranstaltungsort,
Noch alles ruhig
holte meine Startunterlagen ab und durfte schon mal etwas "Probeschwimmen".
Der restliche Tag verlief dann so la-la. Zu sagen, ich sei tiefenentspannt gewesen, wäre wohl nicht ganz richtig, allerdings schlief ich doch tief und fest und freute mich sogar auf das Frühstück am Samstag. Da traf ich dann auch meine Zimmernachbarn, die sich ebenfalls als Eisschwimmer herausstellten! So kannte ich schon ein paar Gesichter dort, traf auch eine Passauerin, die ihre Tochter (Julia Wanke - ein absoluter Shooting-Star!) betreute wieder, mit der ich mich schon am Freitag unterhalten hatte.
Und so bekam das ganze einen richtig netten, beinahe familären Charakter.
Zuschauer von nah und fern
Trotzdem musste ich ja auch noch schwimmen. Wobei ich mir sogar das dann irgendwann egal war, weil das Wetter so schön war und ich schwimm ja auch gerne im kalten Wasser und hetzen muss ich auch nicht, weil ich ja sowieso keinen Blumentopf gewinnen kann!
Und siehe da, mit dieser Einstellung kam ich durch beide Bewerbe ohne abzusaufen, wurde zweimal Vorletzte in meiner Altersklasse und hatte wirklich Spaß dabei!
Auch hatte ich Glück, dass meine Starts sehr knapp aufeinander stattfanden und ich danach dann wirklich den restlichen Tag mit anfeuern, beklatschen und ratschen genießen konnte. 
Nach dem Schwimmen - neben Julia
im Hot-Tub
Grinsend wie ein Honigkuchenpferd fuhr ich am späten Nachmittag wieder in meine Pension und gönnte mir einen ruhigen Abend. 
Im nachhinein bin ich einfach nur froh, mich drübergetraut zu haben und dabei gewesen zu sein. Bei Lisa bedanke ich mich noch mal für die Initialzündung!

Dienstag, 3. Januar 2023

Ausgelaufen und eingeschwommen

 
Herzlich willkommen im Jahr 2023 - wie schön, dass es euch gibt!
 
Herrlich entspannt verliefen meine letzten Tage des alten Jahres und diese Stimmung nahm ich auch gerne mit ins Jahr 2023.
Am Donnerstag nutzte ich die milden Temperaturen, um gleich von der Arbeit aus mit meinem 3-Gang-Körberl-Rad eine Runde der Salzach und der Saalach entlang zu drehen. So konnte ich noch im Tageslicht durch die Gegend radeln, meine Rolle hatte Pause und weniger geschwitzt als drinnen, habe ich auch nicht. 
Das Strahlewetter des nächsten Tages nutzten die Lieblingsschwester und ich für einen Kurzspaziergang und gemeinsamen Mittagessen nach dem Schwimmen, weil wir uns zwar am Samstag und Sonntag schon auch treffen, aber schon ahnten, dass wir da nicht so richtig zum reden Zeit haben würden.
Chaya testet die Wassertemperatur für mich
Am Samstag war es dann wieder soweit - pünktlich um 13.30 Uhr fiel der Startschuss zum Leimüller Silvesterlauf. Davor kam wieder dieses Klassentreffenfeeling auf, wenn man überall wo man hingeht, bekannte Gesichter sieht und Freunde trifft.
Der Lauf selbst verlief sehr kurzweilig, weil Claudia mich ausgezeichnet unterhielt, mir laufend noch Tipps für meine Achillessehne gab,
Wir bewerben uns hiermit um die Stelle
der Chefdirigentin für das nächste
Neujahrskonzert!
bis ich sie  auf dem letzten Kilometer dann vorschickte, um eine kurze schöpferische Gehpause einzulegen. Die verhalf mir dann noch zu der Möglichkeit eines klitzekleinen Schlusssprints und lächelnd ins Ziel laufen zu können!
Man beachte mein Challengebewußtsein - Eisbär im Hintergrund!
Danach gab es das alljährliche gemütliche Zusammensitzen während der Siegerehrung, gutes Essen, viel zu trinken und jede Menge Spaß!
Den Abend verbrachte ich dann mit einer Queen-Dokumentation und netter Gesellschaft,
um am nächsten Tag fit für das alljährliche Neujahrsschwimmen des TrumerTriTeams zu sein.
Bei den milden Temperaturen trauten sich wieder ein paar Rookies ins Wasser - es waren übrigens mehr, als auf dem Foto, weil einige erst etwas später eintrudelten. 
Und damit 2023 wieder die Chance hat, ein besonderes Jahr zu werden, steht diese Woche für mich noch eine neue Herausforderung auf dem Programm - davon mehr nächste Woche.

Montag, 26. Dezember 2022

24 x 15 Minuten

Mein heuriger (sportlicher) Adventkalender war sehr unspektakulär, was mich zu der Idee gebracht hat, die tägliche Übung nur als Starthilfe zu sehen und daran anschließend jeweils  eine Viertelstunde Stabi- und/oder Kraftübungen zu machen. Weil wenn ich schon mal auf der Matte stand, kniete oder lag, war es auch nicht schwer, noch ein wenig weiter zu machen.
Beim "eigentlichen" Kalender haben wieder meine beiden Arbeitskolleginnen mitgemacht, weil es so einfach mehr Spaß macht und die soziale Kontrolle sehr dabei mithilft, den Schweineyeti in Schach zu halten, wenn er einem um 23 Uhr ins Ohr flüstert: "Ist doch egal, mach die heutige Übung einfach morgen mit."
Nur an den Tagen, an denen sowieso noch Stabi-Hallentraining vom Verein anstand, habe ich auf die Verlängerung verzichtet, nur die einzelne Übung gemacht und das organisierte Training für den Adventkalender gewertet. 
Dachte ich zumindest!!! Denn bei der Durchsicht meiner Aufzeichnungen fehlen mir zwei Tage. Am 7. und am 20.12. finde ich keine Aufzeichnung. Was ist da passiert? Lag ich kurzfristig und unbemerkt im Koma? Fiel ich durch ein Wurmloch aus dem Raum-Zeit-Kontinuum? Betrügt mich Garmin, runalyze oder das Internet? Habe ich mich selbst betrogen und wenn ja, was bedeutet das. Muss ich wieder von vorne anfangen, weil Weihnachten so gar nicht stattgefunden haben kann? Fragen über Fragen!
Dass ich die Übungen gemacht habe, weiß ich ganz sicher, aber vielleicht nicht am richtigen Tag. Aber da sich - trotz dieser Vergehen - die Erde weiter zu drehen scheint und mir auch noch kein zorniger Stabigott eine Kurzhantel nachgeworfen hat, nehme ich an, dass ich wohl noch einmal davon gekommen bin. Puh - Glück gehabt!

Dienstag, 20. Dezember 2022

Ungeplant

Ungeplant, aber nicht ganz unerwartet schlich sich bei mir in der vergangenen Woche eine kurze Laufpause ein.  
Nach dem Schnee kam nämlich erst mal die Kälte. Und wenn ich schon im Schonprogramm für meine Achillessehne unterwegs bin, werde ich sie doch nicht mit Läufen bei zweistelligen Minustemperaturen fordern.
Da setze ich mich doch auch gerne mal auf meine Rolle und radle per Video durch sonnige Frühsommertage in Norwegen. Und das so lange, bis mir die Cleats von den Schuhen fallen!
Bei mir ist eine Schraube locker

Aber weil die Sonne so verführerisch durch die (schmutzige) Scheibe fiel, schnappte ich mir danach doch noch meinen Schwimmrucksack und spazierte zum Strandbad. 
Und siehe da, da warteten - passend zu meiner Schwimmchallenge - Eisbären und Pinguine auf mich!
Gut, dass ich noch rausgegangen bin, die nächsten Tage waren dann mit Pubquiz, Chor-Adventskonzert, Kraulkurs, Abteilungsweihnachtsfeier und Schlaf nachholen gut gefüllt.
Die nächste Portion Schnee kam dann pünktlich zum Wochenende, so dass ich drei Tage Schnee "genießen" durfte.
Mal mit Chaya, mal mit einer Freundin am Haunsberg und dann seit langem mal wieder mit den Langlaufschiern und der Lieblingsschwester.

Da muss ich ehrlich zugeben, dass es sogar mir als nicht so ganz Schneebegeisterter ein Lächeln aufgezogen hat!
Für diese Woche sind aber erst mal wieder Plusgrade angesagt, mal sehen, ob der Schnee ihnen widerstehen kann oder ob er sich bis nach den Feiertagen erst mal wieder verabschiedet.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Crème de la Crème

Einen Rollentausch gab es gestern bei mir. 
Ich fuhr mit meiner Nachbarin an den Wöhrsee nach Burghausen, um dort beim Winter Swimming World Cup zuzuschauen. Also stand diesesmal ich in warmer Kleidung am Rand
und schaute der Crème de la Crème des Winterschwimmens dabei zu, wie sie durch das 3 Grad kalte Wasser schwammen. Es war sehr beeindruckend, welches Tempo da von so einigen vorgelegt wurde! Da hab ich noch viiieeel Luft nach oben!
Besonders gefreut hat mich, dass ich dort Pauline Barker getroffen habe. Sie ist die Initiatorin der Polar Bear Challenge und eine hervorragende Eisschwimmerin. Auch eine weitere PBC-Teilnehmerin aus Niederösterreich lernte ich kennen und es war ein super lustiger und interessanter Ausflug! 
 
Und sonst so? 
Diese Woche kam der Schnee. Erst nur ganz zögerlich am Dienstag, da verzog er sich im Laufe des Vormittags auch "eine Etage höher". Als ich mit Chaya durch die Gegend spazierte, sah das sehr lustig aus.
Mittwoch fand unser erster Kekselauftreff heuer statt. Es war herrlich zu laufen, der Mond fast voll, die Straßen trocken. Genauso wolkenlos verlief auch der Donnerstag, was mich auf den Buchberg trieb, um dort zuerst Sonne pur zu tanken
und danach in Mattsee für ausreichend Keksvorräte von der Bäckerei Neuhofer zu sorgen. 
Am Wochenende schlug der Schnee dann wieder zu, was meinen Garten heute morgen sehr verträumt aussehen ließ,
mich aber nicht unbedingt gleich hinaustrieb. Da so ein Sonntag ganz ohne Frischluft aber auch keinen Spaß macht, gab es dann noch einen ersten Winterspaziergang nach Obertrum.  

Montag, 5. Dezember 2022

PBC - die zweite Runde geht los

Jetzt wird es interessant.
Den ersten Monat der PolarBear Challenge habe ich geschafft. Das war allerdings auch keine große Leistung, denn so warm, wie die Wassertemperaturen hier den Großteil des Monats noch waren, zählte ich die Schwümme noch nicht mal zum Winterschwimmen. Das beginnt unter 10°C. 
Jeden Monat erhält man von MamaBear ein Formular, in das man seine absolvierten Distanzen einträgt, für die Einhaltung der Vorgaben ist man selbst verantwortlich. Wie eigentlich überall, bescheißt man ja nur sich selbst, wenn man schwindelt. 
Gestern Mittag war ich das erste Mal im Dezember schwimmen und seit langem mal wieder im Wallersee. Laut Gemeinde sind die Blaualgen weg (oder zumindest im Bereich des Strandbades nicht mehr zu sehen.) Allerdings bin ich in Richtung Zell ausgewichen, 
weil im Strandbad irgendwelche Zelte herumstehen, die äußerst interessant sein dürften, zumindest ziehen sie haufenweise Menschen an. Und da ich es lieber ruhig und friedlich habe, gehe ich eben erst im Jänner dann wieder ins Strandbad. Jedenfalls war das im heurigen Herbst das erste Winterschwimmen und ich merke jetzt schon, dass die Distanzvorgaben ihre Wirkung zeigen. 
Soviel zur PBC.

Am Mittwoch widmete ich mich noch einer anderen Challenge - der vom Verein! Da gibt seit Oktober jeden Monat eine "Aufgabe" die man erfüllen muss/kann. Die Ergebnisse werden an Lisa geschickt, die Punkte vergibt. Das eigentliche Ziel ist aber oft mitzumachen, weil es darum geht, im Laufe des Jahres möglichst viele Punkte zu sammeln. 

Bisher hatten wir im Oktober: längstes Schwimmen am Stück (ohne Hilfsmittel)
Im November: Laufen - 3km schnell
Im Dezember: Radtrainingskilometer sammeln

Jedenfalls bin ich nach der Arbeit gleich in Salzburg noch gelaufen - erst Richtung Salzach zum Aufwärmen und dann den Treppelweg bis zu den Salzachseen, eine kleine Runde durch den Auwald und ein Stück wieder zurück. Das hatte den Vorteil der brettlebenen Strecke, die noch dazu zur Hälfte beleuchtet war. Mit ein- und auslaufen kam ich auf fast 7 Kilometer und war erstaunt, dass meine Beine doch noch schneller, als Nebenbeiblümchenpflücktempo kennen!
Das durften sie dann auch gestern gleich nochmal beweisen, weil die für den Silvesterlauf in Seekirchen obligatorischen Vorbereitungsläufe wieder begonnen haben. Da ich sowieso nur eine kleine Runde laufen wollte, nutzte ich die Gelegenheit und ließ mich von meiner Gruppe zum 2. Tempolauf diese Woche ziehen. Das reicht mir jetzt erst mal mit schnell und heute gibt es als Kontrastprogramm dafür langsames Schlendern über den Weihnachtsmarkt mit der Schreibgruppe!