Meine Mittendrin-Challenge will irgendwie noch nicht anlaufen. Das wäre ja nicht so schlimm, wollte ich doch einfach mal sehen, wie weit ich in einem Jahr mit meinen Besuchen komme.
"Eigentlich" hatte ich vor, im Februar zu starten, aber da wurde es dann ja gleich so kalt und so schneeig und überhaupt würde ich gerne mit den näheren Mittelpunkten beginnen, und, und, und ...
Aber - was ich diese Woche bei der genaueren Planung festgestellt habe, ärgert mich wirklich ein wenig.
Wiens Mitte hätte ich locker vor/nach meinem Besuch beim Badeschiff erledigen können, liegt sie doch gerade mal 2 U-Bahnstationen entfernt!
UND: Niederösterreichs Mittelpunkt ist nur einen (zugegebenermassen ziemlich weiten) Steinwurf von der Strecke entfernt, die ich Anfang Jänner von dem Schwimmbewerb in Altenwörth in die Steiermark gefahren bin!
So ein Mist - hätte ich früher damit angefangen, hätte ich schon zwei Ziele in der Tasche. Grrrr....
Aber gut, es geht ja um nichts und vielleicht bringen mir die neuerlichen Fahrten dorthin ja irgendeinen Zusatzgewinn, den ich jetzt noch nicht kenne.
Der Zusatzgewinn der Februar 3T-Challenge zeigte sich heute das erste mal ganz deutlich - es läuft immer runder! Die Wade ist ruhig auch wenn ich bergauf gehe, längere Stückchen laufe egal ob auf Schotter, Waldboden oder Straße. Yipiehh! (Für den NRFTW hätte es trotzdem nicht gereicht, bis jetzt sind es gerade mal 8 Einheiten!)
Nächste Woche lasse ich auch die zweite Seite noch bearbeiten, damit sie sich nicht vernachlässigt fühlt und danach hoffe ich, wieder in meinen gewohnten Laufrhythmus zu kommen.
Langweilig wird mir trotz des verzögerten Starts und des minimierten Laufens nicht - ich frag mich ja immer, wie andere das machen, dass ihnen Zeit überbleibt.
Gerade habe ich ein wunderbares Buch von E. Kagge gelesen. "Gehen. Weitergehen" in dem ich diesen wunderschönen Gedanken gefunden habe, den man ja auch auf den NRFTW anwenden könnte. Denn wer nur bei Tag/im Hellen aus der Tür rausgeht, verpasst ja auch was, wie wir alle wissen.
Ansonsten spaziere ich mit Chaya durch den Winter
und schwimme gelegentlich mit anderen in kalten Seen.