Nach dem Motto: Das Beste kommt zum Schluß (stimmt meiner Meinung zwar nicht immer), hatte ich noch ein tolles Wochenende vor dem gestern erfolgten Arbeitsbeginn.
Wieder verwöhnte mich herrlich nebeliges Herbstwetter, als ich am Samstag zu Chaya radelte, um ihr tagsüber Gesellschaft zu leisten. An gewissen Stellen der Strecke konnte ich schon erahnen, dass die Sonne sehr nah war.
Und so begann mein Spaziergang, den ich wie immer als Barfußtraining nutzte, noch leicht gräulich,
aber schon ein paar Meter weiter oben erhöhte sich der Blauanteil enorm und kaum war ich noch einmal abgebogen, strahlte der Herbst wieder in all seinen Farben!
Ich wechselte ab der Hälfte kurze Geh- und Laufpassagen ab, je nach Strecke und Chayas Schnofelbedürfnis.

Wunderbare eineinhalb Stunden später waren wir wieder zurück und ich holte mir erst einmal zur Stärkung einen Haufen von den noch am Stock verbliebenen Trauben!
Die Trauben in Schwesters Garten sind noch besser, als die Kirschen in Nachbars Garten, weil sie erreichbar sind und mittlerweile so süß, dass sie locker als Mordinstrument für eine Diabetikerin durchgehen würden!
Dann hatte ich noch Zeit und kam auf die Idee, Chaya mal wieder ein bißchen zu bürsten, weil sie so stark haart, dass einmal begrüßen schon ausreicht, damit (fast) mehr Haare an mir hängen, als an ihr. Sie selbst fand die Idee nicht so prickelnd und beschwerte sich umgehend bei 4 Pfoten (Anruf: die zieht mir schon wieder das Fell über die Ohren!), machte ein Foto vom "Corpus delicti"
und war erst zufrieden, als der Verein eine unabhängige Beobachterin vorbeischickte, die sich die Lage genau ansah!

Danach verzog sie sich wieder in ihren Garten und war zufrieden.
Ich blieb noch ein wenig auf der Sonnenbank sitzen und fuhr dann noch zum Vereinshäuschen am See, um die Sonne noch einmal für eine SUP-Ausfahrt zu nutzen. Der See wird immer leerer, mittlerweile sind auch alle Boote, die sonst neben unserem Seezugang am Hafen liegen in ihren Winterquartieren und ich genoß, die Wellen, die Sonne, den Wind, die Ausblicke.... einfach nur schön!
Anschließend radelte ich in der Sonne wieder zurück, besuchte hier im Ort noch einen Kunstmarkt im Kulturzentrum, bei dem es immer ganz fantastisches vegetarisches und veganes Essen gibt, mit dem ich mich für den Abend stärkte.
Da ging es dann nämlich noch nach Salzburg zu einem Konzert der Jungen Philharmonie Salzburg. Das war ein Benefizkonzert der Hospizbewegung und so traf ich auch eine ganze Menge lieber Ex- und aktueller Kolleginnen. Die Musik war ein Genuss, die Unterhaltungen ebenso. Herz, was willst du mehr?
Der Sonntag verlief dann wieder etwas "gemächlicher" mit Schwimmtraining am Morgen, Sonnenbankschreibereien mit dem ersten Faschingskrapfen der Saison über Mittag, einem Laufspaziergang nach Obertrum am Nachmittag zu dem dort stattfindenden Hallen-Stabitraining und einem faulen Abend. Dann früh ins Bett, dass ich zumindest den ersten Arbeitstag nach dem heurigen Haupturlaub gut ausgeschlafen antreten konnte. Perfekt!






















































