Auch wenn ich so gar nicht begeistert bin, dass der Winter sich hier nach dem wunderbar schneearmen Jänner noch mal blicken lässt, den Kopf in den Schnee zu stecken, bringt ja auch nichts, also wird gelaufen!
Meine krampfige Beinmuskulatur habe ich am Dienstag noch mal langsam laufend und mit einem anschließendem Saunabesuch besänftigen können und außerdem habe ich am Mittwoch (ohne Beweisfotos) auch noch was Neues ausprobiert, das mir das weiße Zeugs sympathischer machen soll. Schneeschuhwandern! Nachdem alle in den vergangenen Jahren immer begeistert davon berichtet hatten, habe ich bei einem Angebot im Dezember einfach mal zugeschlagen und bin seitdem auch im Besitz dieser Plastiklöffel, auf denen man quasi über den Schnee schreiten kann! Nur benutzt hatte ich sie noch nicht, weil hier Schnee ja eher Mangelware war und extra wohin fahren, um mir kalte Füsse zu holen? Nö, lieber nicht.
Am Mittwoch stand jedenfalls ein Besuch / Spaziergang mit Ingrid, einer ehemaligen Arbeitskollegin am Plan. Da sie in Hof am Fuschlsee wohnt, das als Schneeloch bekannt ist, lag es also nahe, die Löffel einzupacken und mit ihr gemeinsam auf Jungfernhatsch zu gehen. Und soll ich euch was sagen? Das macht richtig Spaß!
Gut eineinhalb Stunden stapften wir durch die Gegend, über Wiesen und Waldwege und hatten (zwar beide keine Wischfone dabei, um das ganze zu dokumentieren, aber) unseren Spaß.
Nach dem gestrigen Regenerationstag für die Beine (es stand nur Schwimmtraining am Programm), stürzte ich mich also heute wieder laufend in den Winter. Und wenn schon, dann nehme ich auch das volle Programm.
Von der Seeburg über die Landstraße und gleich abgebogen auf einen Feldweg, der durch einen kleinen Wald zu einer Wohnsiedlung führt.
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| da will ich hin |
War es auf der Wiese noch sehr leicht zu laufen, änderte sich das, sobald ich den Weg durch den Wald erreicht hatte.
Vereiste Traktorspuren machten nur mehr vorsichtiges trippeln möglich, also nutzte ich das nicht vorhandene Tempo, um Fotos zu machen!
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| von da komme ich |
Hinter der Kuppe liegt die Landstraße und dahinter geht es runter zum Wallersee.
Wenn ich nur wüßte, wo ich meine Yaktrax hingeräumt habe, hätte ich heute jede Menge Verwendung für sie gehabt!
Nach ein bißchen Gleichgewichtstraining kam dann aber wirklich ein sehr schöner Teil - ein kurzes Stück, auf dem nur ein paar Fußspuren waren und die Bäume schon fast kitschig winterlich aussahen.
Kaum kam ich wieder auf der Straße war es überraschend gut zu laufen. Die Straßen waren größtenteils frei und nass, keine eisigen Stellen. Also konnte ich so richtig abschalten und lief über Zaisberg und Waldprechting wieder zurück nach Hause.
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| Waldprechtinger Kirche |
10,1km in 1h13, 0°C