Sonntag, 21. Juli 2013

Helfen macht Spass!

Wie schon im letzten Jahr, habe ich mich auch heuer wieder als Helferin beim Trumer Triathlon gemeldet. Heuer war ich am Samstag für 4 Bewerbe als Streckenposten an der Laufstrecke eingeteilt, was einerseits den Vorteil hatte, dass man mehr von den Athleten mitbekommt, als auf der Radstrecke, andererseits dauerte der "Dienst" dort eben auch bis zum allerletzten Läufer. Die ca. 28 Grad am Nachmittag kamen eher den Badegästen entgegen, als den Teilnehmern und ich habe wohl einen neuen Trinkrekord in der Zeit zwischen 13 und 20.30 Uhr aufgestellt! Trotzdem hat es einfach wieder Spass gemacht dabei zu sein und einen kleinen Beitrag zu einer Super-Veranstaltung leisten zu können! Die Autofahrer, die wir "umleiten" mussten waren bis auf ein paar sehr wenige Ausnahmen alle nett und verständnisvoll, oft dankbar für die Tipps, die wir ihnen geben konnten und einige Ortsansässige kamen auf dem Weg zum einkaufen bei uns vorbei um zu fragen "warum denn da so viele Menschen durch die Gegend rennen"! ;D
Ganz wichtig: meinen Neffen konnte ich am Vormittag noch direkt anfeuern und meine Schwester am Nachmittag schon von meinem Posten aus!

Heute morgen bemerkte ich allerdings, dass sich meine Füße und Sohlen noch nicht so ganz mit dem gestrigen Tag abgefunden hatten und hab daher den geplanten Morgenlauf durch ein Frühstück auf der Terasse ersetzt und ihnen dann ein langes Schwimmen im Wallersee gegönnt.
Den Lauf hab ich schließlich um halb 8 Uhr abends nachgeholt - naja, es wurde ein sogenannter Laufspaziergang. Nach 2,5km beschloss ich den langen Lauf zu streichen und nach Hause zu spazieren, kam dann aber zu einer Abzweigung, die mich schon immer interessiert hat. Also hab ich mal nachgesehen, wohin der Weg denn führt. Angeschrieben war die nächste Ortschaft (die ca. 10km entfernt ist), allerdings war ich mir sicher, dass ich irgendwo eine Abkürzung zu meiner bekannten Laufstrecke, die fast parallel dazu verläuft, finden werde. Tja.
Die erste Abkürzung war ein Forstweg, der fast senkrecht (naja, steil halt) in den Wald hineinführte, um dort im Nichts zu enden.
Die zweite war dann aber der große Renner, weil der Weg wirklich dorthin führte, wo ich hinwollte (fast zumindest) wunder-, wunderschön durch Waldstücke und über Wiesen, mit Ausblicken zum niederknien (ich natürlich ohne Kamera unterwegs), die letzten Sonnenstrahlen des Tages mit einem Ausblick auf das gesamte Ostufer des Wallersees....... Wer da nicht stehenbleibt und genießt ist selbst schuld. Die Richtung stimmte auch - und so kam ich nach 14,6km (die ich allerdings nicht alle gelaufen bin, da war heute wirklich viel gehen mit dabei) wieder nach Hause.

Kommentare:

  1. Ein erfolgreiches Wochenende, liebe Doris! Kein Wunder, dass dir nach einem so langen Samstag die Füße wehtaten. In so einem Fall muss man das Programm einfach flexibel umbauen. Egal ob gerannt oder gelaufen. Wenn man einen so schönen Weg entdeckt wie du, ist Gehen und Genießen sicher die bessere Entscheidung. Beim nächsten Mal aber bitte mit Kamera ... ;-)

    Liebe Grüße,
    Anne

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    1. Hallo Anne,
      ja, die Nachwirkungen hielten auch gestern noch an... Also hab ich die Woche gleich mit einem Ruhetag begonnen ;).

      Ich werde den Weg sicher noch des öfteren laufen - und versuchen den Zauber dort einzufangen :).

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  2. Ich finde es auch ganz schön, bei einem Sportveranstaltung zu helfen. Man kann etwas von dem wiedergeben, was man sonst selber in Anspruch nimmt, das ist gut.

    Ausblicke zum Niederknien und Du hast keinen Fotoapparat dabei. Was sagt uns das? Da mußt Du nochmal wieder hin! Schließlich wollen wir auch niederknien!

    Liebe Sommergrüße aus Oldenburg
    Volker

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    1. Ich werde des öfteren gefragt, warum ich so gerne ehrenamtlich wo mitarbeite. Sicher ist es gerade bei Sportveranstaltungen, dass auch ich immer wieder von Helfern profitiere, andererseits hat man halt auch dadurch die Möglichkeit sich mit Dingen zu beschäftigen, die einem am Herzen liegen. Und gerade wenn die Erwerbstätigkeit halt nicht so ganz die Erfüllung ist, bringt so eine Nebentätigkeit halt Freude. :)

      Wie bei Anne schon geschrieben - ich werde den Weg sicher noch öfter laufen - und hoffe sehr, dass sich die Stimmung noch mal ähnlich zeigt, wie Sonntag Abend!

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  3. Schließe mich Volker an, wenn es keine Helfer gäbe, wär es mit Sportveranstaltungen schwierig.
    Ich helfe manchmal -je nach Zeit- im Tierheim.
    Ja und ist das nicht schön, wenn man bei einer unverhofften Gelegenheit einmal noch unbekanntes Terrain entdeckt?! Ich wünsche Dir weitere solche Entdeckungen ;-) !

    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Hallo Elke,
      willkommen auf meinem Blog! Habe gerade in deinem Profil gelesen, dass du ein "bißchen Schweiz" als Wohnort hast :) - da bin ich geboren und noch immer gerne auf Besuch!

      Im Tierheim zu helfen würde ich nicht schaffen, weil ich dort alles mit nach Hause nehmen würde, was ich in die Finger kriege ?!? Aber ich passe gerne auf die Hunde meiner Schwester auf, sozusagen, als Leihhundersatz.
      Lieben Gruß, Doris

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    2. Hallo Doris,
      das ist witzig - als Schweizerin in Österreich! Mein Mann ist Berner und wir sind daher oft dort.
      Deine Tierheim-Sorge hatte ich ursprünglich auch, geht aber, ich freue mich sogar immer, wenn wieder ein Tier ein neues Daheim findet. Nur manchmal, bei speziellen Fällen, bin ich auch "gefährdet". Aber wir haben auch selber 2 Katzen von dort.
      Liebe Grüße
      Elke

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    3. Hallo Elke,
      nein, ich bin schon Österreicherin, nur geboren in der Schweiz, aufgewachsen aber in Vorarlberg (halt gleich daneben ;) ).
      Ich glaube, wenn man von vornherein die richtige Einstellung hat, nämlich den Tierheimtieren ihre Zeit dort schöner zu gestalten, geht das auch gut. Ich finde es jedenfalls sehr bewundernswert!

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  4. Lobenswert, sehr lobenswert. Und das bei dieser Hitze. Die Hilfe meine ich. In Sachen Fotos schließe ich mich Anne und Volker an: Wer so schwärmt, muss einfach auch in Bildern zeigen, was das Besondere an diesem Weg ist.

    Also: Den Weg nochmal laufen/gehen, aber bitte mit Kamera!

    Liebe Grüße
    Rainer

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    1. Tja, wer konnte denn ahnen, dass der Samstag der heisseste Tag am Wochenende werden würde! ;)

      Schon verstanden, diese Strecke wird mit Sicherheit noch des öfteren gelaufen/gegangen, mit Kamera! :D
      Lieben Gruß, Doris

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  5. Das hast du gut gemacht Doris :-). Super Einsatz in der Hitze. Es ist ja ganz einfach mal so, das ohne die vielen freiwilligen Helfer unsere ganzen Laufveranstaltungen und Triathlons gar nicht stattfinden könnten. Und wie schön es doch ist, irgendwo unterwegs zu sein und ein freundliches Gesicht zu sehen, das einem Trinken reicht oder den Weg weist.
    Für unsere Beine/Füße ist es leider so, das stunden langes Stehen (grad in dieser Wärme) diese sehr viel mehr stressen und ermüden, als ein lockerer Dauerlauf. Aber du hast ja deine Entschädigung bekommen :-). Ein neu entdeckter Weg! Zu der vergessenen Kamera sag ich nix mehr, haben ja alle anderen schon genug dazu gesagt :-D.
    Aber wenn wir ganz ehrlich sind dann wissen wir auch, kein Bild dieser Welt wird die Aussichten so einfangen, wie du sie gesehen hast :-). Manches kann eine Kamera einfach nicht erfassen. Auf Bilder freue ich mich trotzdem ;-).
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Stimmt beides!
      Obwohl ich im Job immer wieder viel stehe, ist das oft anstrengender, als zu laufen oder zu gehen.
      Und zum Ausblick: Mir geht es oft so, dass mir richtiggehend der Atem wegbleibt, wenn ich einen solchen Ausblick sehe, ihn gerne auf einem Foto festhalten möchte und dann beim betrachten der Bilder denke - aber in echt, war das doch viiieeel schöner!
      Trotzdem mag ich diese Bilder, weil sie mich zumindest an diese tollen Momente erinnern :).
      Aber beim nächsten mit Kamera "bewaffneten" Auslauf, werde ich mir alle Mühe geben ;).

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  6. Sehr lobenswert, bei der Hitze besonders!
    VG
    Elke

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    1. Solange man immer beschäftigt ist, bemerkt man die Hitze gar nicht so. Und wenn es mal Pausen gab, haben wir uns immer in den Schatten eines Bauzaunes gestellt, um zumindest mal kurzzeitig aus der Sonne zu sein.
      Allerdings habe ich die 2 kommenden Tage schon bemerkt, dass ich mich sehr schnell immer in den Schatten verzogen habe!

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  7. Man sollte öfters mal von den "bekannten" Wegen abweichen und einfach das Neue suchen. Meistens erlebt man postirive Überraschungen.
    Was das Helfen bei einer Sportveranstaltung abbetrifft bist Du mir da einiges voraus. So etwas fehlt noch auf meiner Liste. Aber vielleicht ergint sich ja mal die Gelegenheit. Als "Nichtvereinsmensch" bin ich da meistens außen vor!
    Gruß aus dem Urlaub!
    Gerd

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    1. Hallo Gerd,
      ich bin ja auch keine Vereinsmeierin, aber auch als "externe Helferin" wird man gerne gesehen (und immer wieder mal kontaktiert). Zumindest 1x im Jahr versuche ich immer, wo mitzuhelfen.
      Der neue Weg hat mich wirklich erstaunt... vor allem weil er ja in unmittelbarer Nähe von einem meiner Standardwege liegt! Jetzt werde ich öfter mal ein paar andere Abzweigungen ausprobieren!
      Wünsch dir noch einen feinen Urlaub!

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