Starke Fluchttendenzen verspür(t)e ich diese Woche.
Waren es zu Beginn der Woche noch die Zweifel, ob ich die richtige Person für die Stelle bin, die ich letzte Woche angetreten hatte, die mich schon wieder nach Alternativen Ausschau halten (und auch prompt finden) ließen, ist es seit gestern der Wunsch mein Häuschen abzusperren, zu verammeln und mich aus dem Staub zu machen.
Der Reihe nach: Die Arbeitssituation hat sich seit Donnerstag wieder entspannt. Der Haken an der Sache war, dass ausser meinem Chef scheinbar niemand wußte, was mein Aufgabengebiet dort sein würde und er gleich mal 10 Tage auf Dienstreise war. Also saß ich etwas überflüssig meine Stunden ab und fühlte mich nicht sonderlich wohl dabei. Bei einem kurzen Gespräch am Donnerstag gab er zu, dass es da einige Kommunikationsdefizite gegeben hatte und beseitigte diese. Ergebnis: jetzt hab ich was zu tun und auch die restliche Abteilung weiß, warum ich seit einiger Zeit einen Arbeitsplatz in Anspruch nehme!
Flucht Nummer zwei wird heute Nachmittag/Abend vollzogen denn:
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| Aussicht, wenn ich aus dem Haus komme |
Die Freiwillige Feuerwehr im Ort feiert. Sie haben ein neues Feuerwehrhaus fertiggestellt und um dieses Eregnis zu würdigen, wurde ein riesengroßes (am Foto wirkt es eher mickrig, aber das ist die Perspektive) Festzelt DIREKT in der Wiese vor meiner Haustüre aufgestellt. Der Rest der Wiese wurde als Parkplatz umfunktioniert und da gibt es jetzt 3 Tage lang Volksfest!
Gestern begann es am Abend mit der "Starnacht am Wallersee", was bedeutete, dass ab 19 Uhr ein Schlagersternchen dem nächsten das Mikrophon weitergab. Nach ca. einer Stunde ging ich laufen. In den Wald, in die Ruhe. (8,9km, 170Hm, 1:02h, 24°C)
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| Die Sonne fing gerade an unterzugehen |
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| Im Wald wurde es angenehm kühl |
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| und die Ausblicke waren ein Traum! |
Nach meiner Heimkehr schloss ich alle Fenster und Türen, schwitzte die halbe Nacht vor mich hin und träumte wirres Zeug. Heute wird am Nachmittag dann das Programm weiter geführt, am Abend gibt's Bierzelt mit Humptata-Musik und morgen Vormittag noch Frühschoppen.
Da ich morgen Vormittag aber sowieso nach Obertrum geradelt/-laufen/-fahren wäre, um die Lieblingsschwester und ihre Vereinskolleginnen bei ihrer Vereinsmeisterschaft anzufeuern, werde ich die "Abreise" einfach vorziehen und bei ihr nächtigen! Dann habe ich Triathlon-Action, statt bierselige Grölerei. Dann noch ein Sprung in den einen oder anderen See und bis ich wieder heimkomme, ist der ganze Spuk (hoffentlich) wieder vorbei!