Montag, 29. Juli 2013

Lernfähig

Mensch ist ja doch noch ein wenig lernfähig. Finde ich. Angesichts der Temperaturen, die sich so schön zwischen 30 und 40 Grad bewegen (herrlich - ich liebe den Sommer - hab ich das schon mal erwähnt ;) ?) habe ich meinen Tagesablauf, so er nicht von irgendeiner Erwerbstätigkeit irritiert wird, an südliche Erfahrungen angepasst.
Früh auf und alles, was mit Bewegung und/oder Anstrengung zu tun hat, gleich in den frühen Morgenstunden erledigen (gestern zB. Spaziergang mit den Hunden von 6 - 7Uhr). Am Vormittag folgen dann die "leichten Aktivitäten" (baden am Wallersee, damit die beiden auch mal rauskommen und andere Hunde treffen) und ab Mittag heißt es dann: Siesta machen! Am besten im kühl(er)en Wohnzimmer, auch möglich, ein Schatteneck im Garten.
Spät nachmittags wird dann ein leichter Salat gegessen und danach darf der immer noch über 30 Grad warme Abend auf der Terasse und einem guten Buch (Michael Köhlmeier - Abendland) ausklingen.

Mir ist heiß!
ich stürz mich in die Fluten!
Max, nach einem kühlen Bad

Samstag, 27. Juli 2013

Akku schwach

Das war auf meinem Garminchen heute morgen kurz vor 7 zu lesen. Warum eigentlich? Gestern war er noch voll aufgeladen und ich hab auch nicht (wie früher schon mal) vergessen, ihn auszuschalten...
Ich nehme an, man könnte hier vom ersten Hitzeopfer sprechen.
Dabei war es noch gar nicht soooo heiß - trotzdem bewegte ich mich schön langsam und gemütlich (~6km in ~40min -- beides geschätzt, bzw. am Telefon abgelesen), schlich vorsichtig am Sighartsteiner Weiher vorbei, um die Enten nicht aus ihrem Morgenschlaf zu reissen
und kehrte der Sonne nach einer kurzen Runde wieder den Rücken zu.
Nein, ich trage KEINEN langen Hosen!
Anschließend ging es nach Obertrum ins POKO's zum Frühstück mit Andrea und nach einer kleinen Schwimmeinlage im See zu Max und Chaya, die dieses Wochenende bei mir verbringen dürfen. Da es im Moment allerdings gut 34°C hat, liegen wir abwechselnd im Garten im Schatten oder im kühlen Wohnzimmer rum, wie die toten Fliegen und bewegen uns nur, um Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Für die Hunde habe ich ein großes Schaffel mit Wasser in den Schatten gestellt, das Chayana mit Begeisterung "ausräumt" und Max und ich sitzen/liegen daneben und lassen uns auf diese Art von ihr duschen!

Freitag, 26. Juli 2013

Früher Gast

Scherenschnittaussicht um 5 nach 5
Heute hab ich mich mal aufgerafft, um die kühlen Morgentemperaturen für einen kleinen Lauf zu nutzen. Allerdings war bei mir nur ein kurzer, ruhiger Lauf angesagt, kein Tempotraining, kein langer Ausdauerlauf!
Wie ich um 5 Uhr morgens aus dem Haus ging, war die Freude groß, denn da war ein richtig dicker, großer Igel bei mir im Garten zu Besuch! Ich hoffe, er bringt in den nächsten Tagen und Wochen seine ganze Verwandschaft mit, um den Schneckenbestand zu minimieren! Leider habe ich vor lauter Freude, das Telefon nicht aus der Tasche bekommen und bis ich so weit war, wollte er sich nicht mehr ablichten lassen und verschwand im Gartendschungel.

Der Lauf selbst war ganz wunderbar - 17 Grad, kaum Menschen unterwegs, 5,5km im 6.44er Schnitt. Wieder zuhause gab es eine kalte Dusche und einen heißen Kaffee! :)

Sonntag, 21. Juli 2013

Helfen macht Spass!

Wie schon im letzten Jahr, habe ich mich auch heuer wieder als Helferin beim Trumer Triathlon gemeldet. Heuer war ich am Samstag für 4 Bewerbe als Streckenposten an der Laufstrecke eingeteilt, was einerseits den Vorteil hatte, dass man mehr von den Athleten mitbekommt, als auf der Radstrecke, andererseits dauerte der "Dienst" dort eben auch bis zum allerletzten Läufer. Die ca. 28 Grad am Nachmittag kamen eher den Badegästen entgegen, als den Teilnehmern und ich habe wohl einen neuen Trinkrekord in der Zeit zwischen 13 und 20.30 Uhr aufgestellt! Trotzdem hat es einfach wieder Spass gemacht dabei zu sein und einen kleinen Beitrag zu einer Super-Veranstaltung leisten zu können! Die Autofahrer, die wir "umleiten" mussten waren bis auf ein paar sehr wenige Ausnahmen alle nett und verständnisvoll, oft dankbar für die Tipps, die wir ihnen geben konnten und einige Ortsansässige kamen auf dem Weg zum einkaufen bei uns vorbei um zu fragen "warum denn da so viele Menschen durch die Gegend rennen"! ;D
Ganz wichtig: meinen Neffen konnte ich am Vormittag noch direkt anfeuern und meine Schwester am Nachmittag schon von meinem Posten aus!

Heute morgen bemerkte ich allerdings, dass sich meine Füße und Sohlen noch nicht so ganz mit dem gestrigen Tag abgefunden hatten und hab daher den geplanten Morgenlauf durch ein Frühstück auf der Terasse ersetzt und ihnen dann ein langes Schwimmen im Wallersee gegönnt.
Den Lauf hab ich schließlich um halb 8 Uhr abends nachgeholt - naja, es wurde ein sogenannter Laufspaziergang. Nach 2,5km beschloss ich den langen Lauf zu streichen und nach Hause zu spazieren, kam dann aber zu einer Abzweigung, die mich schon immer interessiert hat. Also hab ich mal nachgesehen, wohin der Weg denn führt. Angeschrieben war die nächste Ortschaft (die ca. 10km entfernt ist), allerdings war ich mir sicher, dass ich irgendwo eine Abkürzung zu meiner bekannten Laufstrecke, die fast parallel dazu verläuft, finden werde. Tja.
Die erste Abkürzung war ein Forstweg, der fast senkrecht (naja, steil halt) in den Wald hineinführte, um dort im Nichts zu enden.
Die zweite war dann aber der große Renner, weil der Weg wirklich dorthin führte, wo ich hinwollte (fast zumindest) wunder-, wunderschön durch Waldstücke und über Wiesen, mit Ausblicken zum niederknien (ich natürlich ohne Kamera unterwegs), die letzten Sonnenstrahlen des Tages mit einem Ausblick auf das gesamte Ostufer des Wallersees....... Wer da nicht stehenbleibt und genießt ist selbst schuld. Die Richtung stimmte auch - und so kam ich nach 14,6km (die ich allerdings nicht alle gelaufen bin, da war heute wirklich viel gehen mit dabei) wieder nach Hause.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Kluge Entscheidung?

Ob das eine kluge Entscheidung war, das für diese Woche geplante Intervalltraining ausgerechnet auf den Tag/Morgen nach den Grillabend mit den Kollegen zu legen, weiß ich nicht.
Aber trotz gutem und ausreichendem Essen und Trinken gestern Abend, habe ich mich heute um kurz nach 7 aufgemacht, um auch mal wieder etwas Geschwindigkeit zu trainieren.
Zum anfangen hätte ich mir mal ganz moderat 3 Intervalle à 1000m vorgenommen - in der Realität wurden es 2 zu 1000 (5.09 und 5.17) und 2 zu ca.500 (4.56 und 5.11) (aber ich konnte doch das nette Touristenpaar nicht einfach in der Pampa stehen lassen, ohne ihnen die richtige Richtung für ihre Weiterfahrt zu sagen!) Während der Intervalle habe ich jeden Knubbel auf der Straße angeknurrt, jede noch so kleine Steigung gespürt und die "eigentlich" angenehmen 19 Grad als brütend heiß empfunden! :)
Aber egal - es ist geschafft und für nächste Woche denk ich mir dann wieder was anderes aus!

Sonntag, 14. Juli 2013

Wochenend und Sonnenschein

Der gestrige Samstag gehörte ganz dem Faulenzen - erst im Garten, dann im Strandbad. Schön, aber da geht doch auch noch mehr.
Heute morgen also erst mal um halb 8 nach Obertrum, um dort mit meiner Schwester eine kleine Runde zu laufen, bevor sie in den Schwimmkurs geht und ich zurück zum Wallersee zum schwimmen fahre. Herrlich! Ein Strandbad, sonntags bei Sonnenschein und nur 4 weiter Besucher, außer mir. Gegen Mittag ändert sich das drastisch - Zeit für mich, wieder nach Hause zu fahren. Dort warten ein halber Hausputz und der Garten.

Die Weinbeeren fühlen sich ohne Thujen sehr wohl
und versprechen eine gute Ernte
Brokkoli heuer in der ehemaligen Regentonne
vor Schneckenangriffen geschützt

Zucchini zwischen Frauenmantel und Pfefferminze

Hauptsache orange!

Da lacht mein Herz!

Der Borretsch hat sich selbst ausgesät

Die Bienen lieben ihn

und mir gefällt und schmeckt er!

Wochenend und Sonnenschein, weiter brauch' ich nichts zum glücklich sein ;)

Samstag, 13. Juli 2013

Ich laufe noch...

Auch wenn die letzten Posts sich eher um andere Dinge gedreht haben, laufe ich doch immer noch meine 3-4x die Woche.
Nach der Wallersee-Expediton hätte ich vermutet, dass ich nur schwere Arme haben werde und daher war für den nächsten Tag der lange Lauf der Woche geplant. Tja - da durfte ich dann feststellen, dass scheinbar auch die Beine einen regen Anteil an meiner Schwimmerei genommen hatten, denn sie fühlten sich so tonnenschwer an, dass ich die ursprünglich geplante Strecke nach 2/3 ein wenig abgekürzt habe. So wurden es dann gut 11km, die ich um 8 Uhr morgens, bei herrlich erfrischenden 18 Grad gelaufen bin.
Montag war dann nur ein kurzer Lauf zum Beine ausschütteln dran, ebenfalls am Morgen, weil ich den Tag ja noch frei hatte. Danach ging es dann jeweils wieder zu Max und Chaya, die ich mal wieder besuchen durfte.

Am Mittwoch (meinem "regulären" freien Tag) war dann der 3. Lauf um 8 Uhr dran, diesesmal mit Sandra. Wir liefen mal wieder zum See runter und da kamen wir dann auch bei der tollen Hängeschwebeliege vorbei, die sofort von ihr getestet wurde!
Danach liefen wir noch den Seeweg bis Maierhof und dann mit einem kleinen Umweg über meine Lieblingsbäckerei wieder zurück zu mir, wo wir mit einem ausgiebigen Frühstück, die "verlorenen" Kalorien wieder nachfüllten!
Gestern war dann - zumindest von der Uhrzeit her - der Ausnahmelauf dran. Ein gemütlicher langer Lauf sollte es werden, mit mindestens 15km. Kurz nach 19 Uhr lief ich los. Leider war schon der Beginn nicht so prickelnd - Seitenstechen nach gut 1km! (Hätte ich das Laugengebäck kurz vorher vielleicht doch nicht mehr runterschlingen sollen???) Das ließ sich ja noch wegatmen. Nach gut 6km fing dann allerdings mein Magen/Darm zu grummeln an (was dem wohl über die Leber gelaufen ist? Ich tippe auf L..........k!) Irgendwann war dann laufen nicht mehr so prickelnd, also habe ich eine längere Gehpause eingelegt. "Gerettet" hat mich mal wieder das WC im Strandbad von Zell.
Die Dusche direkt an der Laufstrecke :D
Dort habe ich dann auch einfach umgedreht und bin die gleiche Strecke wieder zurückgetrabt. Die Mücken ließen erstaunlich viel von mir über, obwohl ich durch das Moor zurück gerade zu ihrer Hochzeit bei Sonnenuntergang lief. Die letzten 5km nahm ich dann noch Musikdoping durch die Rolling Stones (Flashpoint) in Anspruch und kam insgesamt auf 15,4 gelaufene km. Durch diverse Stopps und Geheinlagen war die Gesamtzeit zwar haarsträubend, aber um Tempo ging es gestern ja nicht ;).
Am Heimweg, kurz vor Weng