Donnerstag, 21. November 2013

Was ist heute anders?

frage ich mich auf den ersten paar Metern des heutigen Abendlaufs. Ok, ich bin spät dran, aber nach der Arbeit war ich erst mal hungrig (-> essen!), dann müde (-> ruhen!) und erst so gegen 20 Uhr konnte mich die Aussicht eine kleine Runde durch den gefrierenden Nebel zu laufen, locken.
Plötzlich dämmert es mir! Oder besser gesagt: nix dämmert - es bleibt einfach zappenduster! Ich habe meine Stirnlampe vergessen!! Nachdem ich  erst ein paar 100 Meter gelaufen bin, überlege ich ganz kurz, ob ich zurücklaufen soll, um sie zu holen, entschließe mich dann aber, meinen Tastsinn und die Nachtsehschärfe zu trainieren und eine kurze, dunkle Runde zu laufen. Schwierig/unsicher/tapsig ist nur der 1. Übergang vom Hellen ins Dunkle, wie die Straßenlampen hinter mir verschwinden und meine Augen einen Moment brauchen, bis sich sich auf die auf Dunkelheit eingestimmt haben.
Sonst ist es einfach nur schön. Der Nebel ist nicht allzu dicht, so dass auch ein paar Sterne und vor allem der noch 3/4 volle Mond zu sehen sind, was die Sicht eindeutig verbessert. Die Strecke ist einfach - alles kleine Straßen, auf denen mir zum Glück keine Autos begegnen und selbst das kurze Stück unebener Schotterweg am Sighartsteiner Weiher vorbei, lässt sich mit "gedrosseltem" Tempo ganz wunderbar mit den Füssen "tastend" laufen.
So kam ich heute spät aber doch auf 5km im 6.31er Schnitt!

Kommentare:

  1. Liebe Doris,

    Restlicht und Mondlicht reichen in 90% der Fälle in der Nacht aus, damit der Lauf sicher zu Ende gebracht werden kann, wenn nicht gerade der dichte Wald oder wilde Trails anstehen ;-)
    Stirnlampe habe ich immer dabei, jedoch nur ganz selten an. Der Akku reicht bei mir ewig.

    Salut und schönes WE

    Christian

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Christian,
      früher bin ich öfters im Dunkeln herumspaziert - nur mit dem Laufen hatte ich bis jetzt noch nicht so viel Erfahrung. Aber das ist etwas, was ich sicher noch des öfteren "üben" werde - es war einfach so schön.
      Auch dir ein schönes Wochenende!

      Löschen
  2. Hallo,

    ja, es ist auch mal schön in der Stille der Dunkelheit zu laufen, aber aus Gründen der Sicherheit solltest lieber MIT laufen.
    Gerade in einer nebeligen Nacht ohne viel Mondschein.

    Was ich voll schön finde ist ein Nachtlauf mit gefrorenem Schnee. Der reflektiert dann alles und es ist gleich viel heller :)

    Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Markus,
      schön, dass du auf meinen Blog gefunden hast!
      Also für jeden Tag wäre das dunkellaufen wahrscheinlich nichts, aber als Abwechslung für Zwischendurch ist es wirklich sehr erholsam! Kommt natürlich immer auch auf die Strecke drauf an!
      Mit gefrorenem Schnee hab ich grundsätzlich nicht so viel Freude, weil ich die Rutscherei nicht mag - aber das ist wieder ein gaaanz anderes Kapitel! ;D

      Löschen
  3. Mutig, mutig, ohne Lampe zu laufen... Gut, im Nebel würde da eventuell sogar das Licht zu sehr reflektiert werden (gibt es eigentlich schon Nebelleuchten für Läufer...?), andererseits ist die Gefahr abe auch, dass Du zu spät gesehen wirst.
    Aber ist ja gut gegangen!
    Liebe Grüße und schönes Wochenende!
    Elke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elke,
      die Gefahr dass ich nicht gesehen werde, bestand nicht, weil ich ja brav Reflektorband umhatte + die reflektierenden Applikationen auf Laufjacke und Hose! Außerdem hatte ich das Glück, niemandem zu begegnen!

      Löschen
  4. Ich denke ja mal, dass Du ausreichend mit heller Kleidung und Reflektoren bestückt warst, dass Du auch gesehen wurdest. Selber hast Du ja genüg gesehen.

    Grundsätzlich gehe ich in Sachen Sehen lieber auf Nummer sicher. Ein neues unbekanntes Loch im Asphalt wäre sonst sicher meins ;-)

    Liebe Grüße und ein guten Start ins Wochenende
    Volker

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Volker,
      ja, da hatte ich Glück, dass nirgendwo neue, mir unbekannte Schlaglöcher aufgetaucht sind. Wobei ich die vermutlich schon gesehen hätte. Ähem - glaub ich zumindest! :D
      Auch dir ein schönes Wochenende!

      Löschen
  5. Ich habe keine Stirnlampe. Deshalb laufe ich im Winter bei Dunkelheit immer nur Dorfrunden. Aber auch da gibt es einige Stellen, an denen so eine Lampe nützlich wäre. Nur welche...? Und stört die mich dann.. ? Bisher habe ich mich noch zu keinem Lauf durchringen können.
    Schönes Wochenende,
    Bianca

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Bianca,
      solange ich in Salzburg gewohnt habe, hatte ich auch keine Stirnlampe - in der Stadt und außenrum gibt es ja genügend Strecken, die soweit ausgeleuchtet sind, dass keine notwendig war. Seit ich aber "am Land" wohne und außerdem keine flexiblen Arbeitszeiten mehr habe, laufe ich doch so oft im Dunkel, dass ich mir eine gekauft habe. Ich nahm damals einfach die günstigste vom Diskounter und bin noch immer sehr zufrieden damit!

      Löschen
  6. In der Regel weiche ich im Dunkeln auf beleuchtete Straßen aus. Aber kurze Abschnitte ganz ohen Licht sind immer willkommen.
    Irgendwann muss doch mal eine richtig gute (sprich helle und ausdauernde) Lampe her.
    Ich kann mir vorstellen dass du es genossen hast, einfach mal was anderes.
    Liebe Grüße
    Birthe

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt Birthe,
      es war wirklich einfach mal etwas anderes. Und nachdem ich früher auch gerne im dunkeln rumspaziert bin, war ja die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ich Spass haben würde!
      Ein schönes Wochenende!

      Löschen
  7. Neulich bin ich auch mal wieder ein gutes Stück im Dunkeln gelaufen und hab die Lampe bewusst ausgelassen. Ich mag solche Läufe, sie haben ein bisschen was "Magisches".

    Ich kann sie aber nur dort machen, wo ich den Untergrund kenne und wo zumindest eine gewisse Menge Streulicht aus der Zivilisation (oder Mondlicht) hilft, den Boden zu beurteilen. Ich bin ziemlich nachtblind und will das Risiko nicht eingehen, in einem zu spät gesehenen Loch umzuknicken oder über ein Hindernis zu stolpern.

    Liebe Grüße,
    Anne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Anne,
      stimmt - die Stimmung bei einem Dunkellauf ist einfach speziell! Wie ich oben schon geschrieben habe, habe auch ich Wege und Straßen gewählt, die ich gut kenne und der Mond hat mir die Sache erleichtert. Das mit dem Stolpern ist bei mir ja nicht von der Sicht abhängig, das schaffe ich auch am taghellen Nachmittag! :D (http://www.adora-blog.blogspot.co.at/2012/06/autsch.html)

      Löschen
  8. Läufe in der Finsternis? Ich glaube, die wären nichts für mich. :)

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das weißt du erst, wenn du es mal ausprobiert hast ;D!

      Löschen