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Dienstag, 22. Juli 2025

Zwei Wochenenden

Wenn ich noch länger damit warte, einen neuen Beitrag zu schreiben, kann ich ihn, in Anlehnung an den Letzten "Raus aus dem Juli" nennen! 
Manchmal passiert einfach nichts Berichtenswertes und manchmal ist so viel los, dass ich nicht dazu komme, die Fotos zu sortieren und ein paar Worte dazu zu schreiben. 

In der zweiten Juniwoche fuhr ich wieder nach Lauterach - wieder war ein Konzert der Anlass und wieder fand es Lindau statt! Bevor es soweit war, nutzte ich meine Zeit dort, um mich mit lieben Freundinnen zu treffen, 
im Park der Inatura auf einer Bank zu sitzen und die Seerosen zu bewundern, 
im Dreierlei köstlich zu speisen,
gleich dort ums Eck ein Buchcafé zu entdecken (und natürlich ein paar Bücher zu kaufen), im Bodensee zu schwimmen und sogar nach Feldkirch zu fahren, um dort die Zieleinfahrt der Tour of Austria mitzuverfolgen. Naja, zumindest stand ich an der vorletzten Kurve vor dem Ziel und stellte fest, je höher die Blaulichtfahrzeugdichte, desto näher der Sieger! Da ich keine Ahnung hatte, wer mitfuhr, führte oder ähnliches, hielt sich meine Aufregung in Grenzen, aber es war schon beeindruckend und die Stimmung sehr gut. 

Trotzdem war mir mein Abendprogramm dann doch lieber - ich fuhr früh genug nach Lindau, um dort noch gemütlich am See Abend zu essen und ging dann (wieder) zum Zeughaus, wo das Konzert auf dem Innenhof davor stattfand. 
Wenn die Ohren jubilieren und die 
Herzen übergehen - Max Prosa in Lindau
Das Wetter hielt durch, die prognostizierten Gewitter blieben aus, ich genoss den wunderschönen Abend, die Stimmung, die Musik, die Schwalben, die uns Gesellschaft leisteten und fuhr überglücklich wieder nach Hause.  
In meiner Abwesenheit scheint sich ein Eichhörnchen auf meiner Terrasse eingenistet zu haben, das sehr verwirrt war, als ich am Dienstag wieder an meinem Tisch saß und schrieb. Mittlerweile kommt es nicht mehr vorbei, zumindest nicht, wenn ich da bin. 

Das zweite Wochenende gehörte wieder ganz dem Trumer Triathlon und ich war vier Tage wieder entweder als Helferin bei der Vorbereitung und Ausgabe der Startnummern vor Ort,

als Starterin beim Charity-Run, bei dem ich immerhin 5 Spendenrunden (= 4km) beisteuern konnte, stand zum Anfeuern an der Strecke und 
betreute zwischendurch auch Chaya, deren Rudel auch durchgehend eingespannt war. (Was für mich immer der angenehmste Teil des ganzen Wochenendes ist!)



Seit gestern hat der Alltag wieder Einzug gehalten und ich genieße die unangestrengte Routine! 

Sonntag, 15. Juni 2025

Kurzbesuch bei den 24h um den Obertrumer See

Alle Jahre wieder, radeln sie um den See ... (auch wenn ich so gar kein Weihnachtsfan bin, die Melodie passt!)
Nämlich immer dann, wenn der Verein das "24h um den Obertrumer See- Radeln" ausschreibt. Es war heuer meine dritte Teilnahme, nach 2017 und 2024 und nachdem ich letztes Jahr die ganzen 24h dort war, hatte ich für heuer nur einen Kurzbesuch geplant. So richtig motiviert war ich nämlich nicht, auch hatte ich am Samstag Nachmittag schon eine Verabredung, die ich nicht absagen wollte und das Stadtfest, das mir letztes Jahr noch zusätzlichen Antrieb gab, nicht zu Hause zu übernachten, fand heuer nur von Freitag auf Samstag statt!
Trotzdem hatte ich mit Heide vereinbart, zumindest am Samstag Abend mal bei ihnen vorbeizuschauen. Ob zum radeln oder nur als Streckenposten, ließ ich mir noch offen. 
Nach einem frühen Abendessen auf der Terrasse fuhr ich dann gegen halb7 Uhr nach Obertrum, stellte Brownie ab und setzte mich erst Mal gemütlich zum quatschen ins Zelt. 
Erfreulicherweise waren da auch (noch) ein paar Bekannte, mit denen ich dann doch eine Runde radeln wollte und so ging es dann doch los!
Am Ende wurden es 4 Runden vor Mitternacht, dann eine kurze Ruhepause in Brownie und dann eine wunderschöne Vollmondrunde um 3 Uhr morgens und eine mit Mond auf der einen und Morgendämmerung auf der anderen Seite um 4 Uhr. Danach packte ich zusammen und war nach knapp 10h wieder daheim. Mein Ergebnis - 6 Runden, 80km - war deutlich mehr, als ich mir am Samstag Abend selbst zugetraut hätte!
Hier noch ein paar Eindrücke.
Der Versuch im Finstern zu fotographieren
scheitert doch immer an den Reflektoren!
Da ich am Samstag nicht beim Aufbau dabei war, bin ich am Sonntag Mittag zum Ende der 24h noch mal nach Obertrum gefahren, um beim Aufräumen mitzuhelfen. 
Ein paar Räder sind noch da
Und schon wieder wurde es sehr heiß!
Was ich an dieser Veranstaltung so gerne mag ist, dass wirklich alles möglich ist. Egal, was einem gerade zusagt, langsam radeln, schnell fahren, alleine seine Runden drehen, mit anderen zu zweit oder in der Gruppe, 24h durchgehend oder auch mal nur für eine Stunde. Jeder ist willkommen und das absolute Tüpfelchen auf dem i ist, die unübertroffene Ergebnisliste!

Dienstag, 27. Mai 2025

3T - Vereinsmeisterschaft 2025



Ach war das ein herrlicher Sonntag! Nach meinem fersenbedingten Nichtantreten im Vorjahr, war ich heuer schon ein wenig nervös, wie es mir bei der Vereinsmeisterschaft gehen würde. Nicht nur beim Laufen selbst, sondern auch von der Kondition, denn auch wenn ich regelmäßig schwimme, gerne mal mit dem Rad eine Runde fahre und 1-2x die Woche spazierlaufe, Training ist was anderes. 
Aber diese Bedenken wurden schon im Laufe der Woche immer mehr zerstreut, denn es schien, als ob der Wettergott eine ganz eigene Herausforderung für uns bereithalten wollte - nämlich nicht zu erfrieren! 




Für die Kinderbewerbe wurde deshalb schon am Vortag das Schwimmen gestrichen, für die Erwachsenen nicht. Empfohlen wurde mit Neoprenanzug zu schwimmen, aber da es dann doch einige/viele Anfragen gab, ob man das Schwimmen nicht ganz weglassen könne, fand der Vorstand eine Spezialregelung, um allen eine Möglichkeit zu bieten, mitzumachen:
Niemand muss schwimmen. Diejenigen, die sich dagegen entscheiden, müssen aber im Schwimmoutfit beim Schwimmausstieg warten, bis die/der Letzte ihrer Klasse aus dem Wasser kommt und dann zur Wechselzone laufen. Dadurch haben sie dann die langsamste Schwimmzeit, werden aber gewertet. 
Wettkampfbesprechung
Das haben dann doch einige in Anspruch genommen - was mich im Vorfeld auf die Idee brachte, dass ich, wenn ich gaaaaanz langsam schwimme (im Wasser war es mit 15-16° deutlich wärmer als draußen mit ~10°) den Nichtschwimmerinnen ein ungewohnt schlechtes Ergebnis bescheren könnte - was ich dann natürlich nicht gemacht habe!
Vor dem Schwimmstart
Das Schwimmen verlief wie immer - ich bin gemütlich in der letzten Reihe gestartet und ohne große Hektik die kurze Runde zu Ende geschwommen. 
Die Wasserrettung steht bereit
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Zur Wechselzone habe ich dann gleich mal meinen Fuß getestet, habe ein paar Laufschritte gemacht und war erfreut, wie ruhig er dabei blieb. 
Dann kam der schwierige Teil, nass in zwei (ja ehrlich!) Jacken zu schlüpfen, Socken und Schuhe anzuziehen und raus auf die Radstrecke zu kommen. Nachdem auch in der Wechselzone ja alles nass war, beschloss ich, dass einmal Schuhkampf ausreicht und bin gleich in die Laufschuhe geschlüpft.
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Ich hatte mich entschieden, nicht mit dem Rennrad zu starten, weil ich bei nassen Straßen immer etwas unsicher bin und stattdessen mit dem Gravelbike gefahren. Das hat breitere Reifen, ein wenig Profil und Scheibenbremsen, was sich für mich einfach besser anfühlte. 
Fotoquelle:https://kc-photography.at/
Das tolle an dem kühlen Regenwetter war, dass wir weit weniger Verkehr um den Obertrumer See hatten, als bei Stahle-, Badewetter! So fuhr sich diese Runde auch ohne größere Vorkommnisse, außer dass ich kurz nach der Hälfte schon ziemlich ins Schnaufen kam. So wurde mir zumindest innerhalb der Regenjacke warm! Die Oberschenkel blieben eher unterkühlt, aber das kann ich ihnen auch nicht vorwerfen. 
Dann ging es schon zurück zum zweiten Wechsel, der war superschnell (klar, ohne Schuhwechsel!), eine Jacke zog ich aus und begann mit meinem Lauf-, Geh-Wechselmodus.
Fürs Foto wird natürlich
gelaufen! ;)
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Nach der Hälfte war der Fuß immer noch ganz friedlich und so bin ich auf dem Rückweg sogar etwas mehr gelaufen und kam mit einer wunderschönen binären Zeit ins Ziel!
Danach kam der gesellige Teil - Wechselzone abbauen, umziehen, feiern! 
Es war einfach herrlich, wieder dabei gewesen zu sein und ein wenig Triathlonluft schnuppern zu können. 

Sonntag, 13. April 2025

Bald aus!

Nur noch 17 Tage läuft mein "nasse 1000er" Spiel - oje, da war ja im heurigen Jahr gar nicht mehr viel los. Eigentlich schon seit Oktober nicht mehr, wenn ich mir meine Liste so anschaue. Aber ein paar Tage bleiben mir noch, wer weiß, wohin es mich noch verschlägt. 

Was tut sich sonst?
Das wöchentliche Hallentraining vom Verein ist seit Ende März wieder in der Sommerpause - das heißt, ich muss mich jetzt wieder selbst aufraffen, um regelmäßig zu meinen Stabitrainingseineheiten zu kommen. Puh ....
Letzte Woche war ich stattdessen mit der Lieblingsschwester bei einer Laufveranstaltung in der Nähe zum anfeuern mit dabei. Während sie ihre Startunterlagen abgeholt und sich rennbereit gemacht hat, bin ich in der Nähe an der Oichten eine knappe Stunde durch die Gegend spaziert, um mich anschließend an die Strecke zu stellen und die LäuferInnen anzufeuern.

Die Froschwanderung ist für heuer auch vorbei - der Zaun wird wieder abgebaut und Bilder, wie dieses
gibt es erst wieder nächstes Jahr.

Gestern habe ich das erste Mal im heurigen Jahr in Brownie geschlafen. Ich war in Ebensee und hatte geplant, dort ein Konzert zu besuchen und danach auf einem Stellplatz am Traunsee zu übernachten. Aber da ich ja Meisterin bin, meine Pläne abzuändern, habe ich das auch gestern getan!
Lag vielleicht daran, dass ich nach meinem Tagesprogramm schon etwas müde war. Ab Vormittag fand in Seekirchen der Radfrühling statt, heuer erstmals mit einer Raddemo (LINK) für mehr Radwege in der Stadt. Da war ich natürlich dabei! 
Da das Tempo bei so einer Demo naturgemäß sehr gemächlich ist, wollte ich anschließend noch ein wenig schwitzen. Also habe ich mal wieder meine Standardrunde gestartet, diesesmal auch wieder mit Versuchen, mich mit Selbstauslöser zu fotographieren ... Tja. Das ist noch ausbaufähig!

Dann wurde Brownie gesattelt und auf ging es an den Traunsee. Dort hatte ich mir einen Stellplatz gesucht, der sich dann allerdings als etwas überteuerter Schotterparkplatz herausgestellt hat. Da ich für die eine Nacht keinen Strom brauchte, habe ich mich auf die "Nicht-Stellplatz-Seite" gestellt und statt 30,- nur 4,- Euro Parkgebühr bezahlt. Dann habe ich mir den Ort angeschaut, bin am See herumspaziert und war nach knapp drei Stunden so richtig müde! 

Das Konzert ging erst um 20.30 Uhr los und ich hatte gar keine Lust, mich so lange in ein Lokal zu setzen. Also spazierte ich zurück zu Brownie und entdeckte auf der Strecke eine Ankündigung einer Lesung im dortigen Museum von Tarek Leitner (ehemaliger Nachrichtensprecher im ORF), die um 19 Uhr stattfand. Hmmm.... da könnte ich doch zuerst noch zu einer Lesung gehen und dann ...
So überlegte ich, während ich es mir für eine gute Stunde in Brownie bequem machte, ein wenig las und prompt einschlief! Kurz nach halb 7 wachte ich wieder auf, spazierte zum Museum, genoss die Lesung, die mehr eine Erzählung des Autors war, wie und warum er dieses Buch geschrieben hat, ergänzt durch viel Hintergrundinformationen über seine Familie und deren Nachbarschaft, kaufte mir (natürlich!) das Buch und beschloss, dass es reichte! 
Kurz blieb ich noch im Museum, plauderte mit meinen Sitznachbarinnen, spazierte dann zurück und fuhr (es war noch nicht mal 21 Uhr) nach Hause. So war es zwar keine Übernachtung, aber auch für einen erholsamen Nachmittagsschlaf, eignet sich Brownie ganz wunderbar!

Freitag, 13. Dezember 2024

Wenn zwei sich ergänzen

freut sich die Doris!

Jahreschallenge trifft Adventskalender-Turnen könnte ich als Überschrift für diesen Dezember auch wählen. Denn einerseits mache ich mit Lisbeth (wenn's sein muss, auch mal gemeinsam in der Mittagspause) auch heuer wieder die Adventskalender Übungen wie jedes Jahr,
was mir schon mal jeden Tag zumindest zu ein klein bisschen Bewegung verhilft,
andererseits bin ich auch wieder bei der Vereins-Jahreschallenge mit dabei, bei der wir jeden Monat eine bestimmte Aufgabe bekommen. Und wie es der Zufall so will, lautet die für Dezember:

Täglich schaffe ich diese 20 Minuten zwar nicht, aber oft ist es so, dass ich, wenn ich schon mal am Boden oder auf der Matte bin, gleich noch die eine oder andere Übung dazu mache, dann noch ein wenig dehne und streche und so doch immer wieder auf die erforderlichen 20 Minuten üben komme. In der WhatsApp-Gruppe der Challenge kursieren immer tolle Videos für kurze Krafteinheiten und als Ausgleich dazu auch mal "Couch-Yoga". So ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Das war's auch schon für heute - die Matte wartet! 

Freitag, 6. Dezember 2024

87 Wochen

ist es her, dass ich das letzte Mal bei einem Lauftreff war. Am 5.4.2023 ist der letzte Eintrag in meinen Aufzeichnungen. Danach habe ich darauf verzichtet, extra nach Obertrum (zwar nicht weit, aber um rumzuhumpeln dann eben doch zu weit) zu fahren und wenn ich mir die Strecke und das Tempo von dem Abend anschaue, war das auch nicht mehr so richtig laufen. 

Als aber diese Woche ein Glühweinlauftreff im Nachbarort bei einer sehr lieben Vereinskollegin ausgeschrieben war, habe ich beschlossen, diese lange Pausenzeit zu beenden. 
Ich habe Claudia gefragt, ob sie mit mir 20min Geh-Laufen würde, damit ich nicht ganz alleine durch die Gegend stolpere, was sie netterweise getan hat und so hatte ich meine "Rechtfertigung" mich danach mit den anderen ans Feuer zu stellen, Kekse zu knurpsen und Glühmost zu trinken!
Schee war's!

Dienstag, 18. Juni 2024

"5 aus 24" oder 24h Trumer See gemütlich

Als Abschluss meines zweiwöchigen Urlaubs, habe ich heuer beschlossen, bei einer Veranstaltung des TrumerTriTeams teilzunehmen.
Die "24h um den Trumerseen" ist eine feine kleine Wochenendveranstaltung, die schon ein paar Mal stattgefunden hat. Start ist Samstag 12 Uhr und dann hat man 24h Zeit, den Obertrumersee im Uhrzeigersinn zu umradeln. Sie eignet sich super, um Langzeitfahren, Fahren in der Nacht, etc. auszuprobieren. Auch Ausrüstung testen klappt gut, da man ja alle knapp 14 km wieder am Stützpunkt vorbei kommt. 
Vom Verein wird am Seeparkplatz ein Zelt und eine Biertisch Garnitur hingestellt, es gibt Strom und meistens ist auch jemand da, damit man seine Sachen dort liegen lassen kann. Verpflegung muss selbst mitgebracht werden, am Ende landet jedoch alles auf dem großen Tisch und jeder nimmt sich. 
Es ist kein Rennen und keine offizielle Veranstaltung, die Strecke ist auch nicht gesperrt und jede/r fährt auf eigene Gefahr. Man kann dort 24h bleiben, eine bestimmte Strecke radeln oder einfach mal ein paar Runden drehen und wieder heimfahren. 
Soweit die Eckdaten.

Ich war vor ein paar Jahren schon einmal dort (LINK), allerdings nur als Abendsupport und bin dann am Sonntag noch bei der Schlussrunde mitgefahren. Heuer wollte ich mal selbst länger radeln und auch in der Nacht länger am Rad sitzen. 
Punkt 12 Uhr starteten 8 ErstrundenradlerInnen. Ich fuhr hinten, staunte aber, dass die Gruppe vor mir noch erreichbar war. Also beschloss ich, die Gunst der Stunde zu nutzen, mich in den Windschatten zu hängen und versuchen, so lange, wie möglich dran zu bleiben. 
Es funktionierte fast 3/4 der Runde, dann kam ein kleiner Anstieg und weg waren sie. Puh, war ich froh! Dieses Tempo hätte mich nämlich innerhalb kürzester Zeit fertig gemacht. 
Mit einem weiteren 3Tler, der ein wenig später losgefahren ist, beendete ich Runde 1 und machte gleich mal eine Pause, um meinen Puls wieder nach unten zu kriegen. In der Zeit quatschte ich mit ein paar Zuseherinnen und fuhr dann kurz darauf mal für mich alleine 2 Runden. Und in diesem Go-Stop-Go Modus ging es weiter. 
Für den späten Nachmittag war Regen prognostiziert, also versuchten Heide, Romana und ich am Nachmittag zu dritt noch die eine oder andere Runde einzuheimsen, was ganz gut gelang. 
Ich hatte an dem Tag eigentlich so gar keinen Biss, ziemlich schwere Beine und überlegte gegen Abend dann, ob ich nicht einfach über Nacht heimfahren sollte. Allerdings fand in Seekirchen ein Dorffest statt, das mich schon in der vorherigen Nacht um den Schlaf (zumindest bis 3 - halb4 Uhr) gebracht hatte. Und wenn ich eh nicht schlafen kann, kann ich auch noch des Nächtens mit den beiden anderen Damen eine Runde radeln gehen!
Die einzigen 3 Nachtradlerinnen!
Um kurz vor 2 Uhr lockte mich dann aber die Waagrechte und ich zog mich in meinen Brownie zurück. (Heide fuhr unbeirrt eine Runde nach der anderen, weil "nass bin ich ja schon!") Ich schlief ziemlich komfortabel fast 3 h lang, dann gab es Frühstück und wir fuhren weiter. 
Auch wenn es in der Nacht geregnet hatte und ich natürlich wenig gesehen habe, so war doch sehr angenehm, dass weniger Autos auf der Straße waren. Der starke Verkehr hat mich am Samstag Nachmittag nämlich ziemlich genervt. Sonntag Morgen war es zuerst noch ruhig, doch in der 2. Runde merkte man schon wieder, wie die Straßen voller wurden. 
Also fuhr ich nur bis kurz nach 8 Uhr, machte noch eine kleine Minischleife, um meine Fahrt mit genau 120 km zu beenden und stoppte den Tacho. 
Höchstprofessionelle Aufzeichnungen!
Insgesamt bin ich nur gut 5 von 24h gefahren, den Rest der Zeit muss ich wohl als gesellschaftliches Ereignis verbuchen. Mein Lerneffekt: lange Regenhose über kurzer Radhose ist bäh, wenn sie nass ist!

Montag, 3. Juni 2024

#4 der nassen 1000er mit freundlicher Unterstützung des Vereins



Weiter geht's!

Ein kurzes Hustenintermezzo ließ mich bei meinem Schwimmspiel ein wenig pausieren. Sogar das letzten Montag wieder begonnene Open-Water-Training des Vereins ließ ich ausfallen, obwohl es mir sicher einen weiteren See für meine Sammlung eingebracht hätte. Zwar war ich an dem Tag erstmals wieder mit dem Rad zur Arbeit gependelt, hatte aber noch keine Lust, den Kopf ins Wasser zu tauchen.
Außerdem fing am Donnerstag (gefühlt), bzw. fängt heute (offiziell) mein Urlaub an und den wollte ich mir nicht mit einem künstlich verlängerten Husten vermiesen.

Also blieb ich am/im Trockenen. (Sofern man bei diesen herrlichen Regengüssen von trocken sprechen mag.)
Donnerstag war ich bei einer wunderbaren Führung im Wenger Moor, organisiert von unserer Froschklaubergruppenkoordinatorin. Drei Stunden lang spazierten wir durch das Moor, und ich erfuhr dabei sehr viel Neues über eine Gegend, die ich schon gut zu kennen glaubte! (LINK) Netterweise machte der Regen genau da eine Pause und setzte erst am Abend wieder ein.

Am nächsten Tag fiel er wieder durchgehend vom Himmel, was ich dazu nutzte, meine Terrasse ganz neu zu gestalten; Typ Möbellager! Freitag war ich beim schwedischen Möbelriesen einen Couchtisch und Sessel kaufen, heute noch ein Regal beim österreichischen (?) Pendant. 

Das benötigte Werkzeug habe ich leihweise schon vom Schwager geholt und ein Tisch ist (hoffentlich) in drei Tagen in der Filiale im Ländle abholbar. 
Sollte es also in der zweiten Wochenhälfte noch immer regnen, besteht trotzdem keine Gefahr, dass mir in Lauterach langweilig werden könnte! (Wie beruhigend ... 😉 )

So, jetzt aber zum "eigentlichen" Thema dieses Beitrags!

Die #4 der nassen 1000er
habe ich gestern, am 2.6. im AYA-Freibad eingesammelt. 

Den Anstoß dazu gab mir netterweise die 3T-Jahreschallenge, bei der wir jeden Monat eine Aufgabe bekommen, die es zu erledigen gilt. Siehe folgende WA-Nachricht:
Na wenn das kein Anreiz ist!
Also kurz überlegt - es regnete zwar gerade nicht, sah aber auch nicht sehr nach Badewetter aus. Das könnte ich doch nutzen, ein Freibad in Salzburg zu besuchen, da müsste es ziemlich ruhig sein. So war es auch - mit der Lieblingsschwester, die ich kurzerhand eingesammelt hatte, waren wir zu dritt im Becken! Ein Punkt für mich und die ersten 1050m für die 3T-Challenge!

Samstag, 6. Januar 2024

Wenn schon, denn schon!

Nachdem es für mich beschlossene Sache ist, die Mittelpunktchallenge beiseite zu legen, habe ich heute für einen, wie ich finde, würdigen Abschluss gesorgt. 
Erst überlegte ich, aus den bisherigen Beiträgen einen Abschlussbeitrag zu basteln, dann aber fiel mir ein, dass mir jemand mal vom "Baum mitten in der Welt" erzählt hat. 
Der steht in Kremsmünster, knapp 100 Kilometer von hier. Auch das Stift Kremsmünster habe ich noch nie besucht, also nichts wie hin!
Das hier so liebevoll beschriebene Panorama bleibt mir zwar verborgen, aber ich bin mir sicher, bei klarer Sicht wäre es umwerfend!
Nass und windig
aber interessant!
Den anschließenden Besuch im Stift Kremsmünster muss ich leider wiederholen, da ich zur letzten Führung zu spät dran war. Aber ein kurzer Besuch im Klosterladen und der dortigen Infothek war auch sehr interessant. 
Und mit der "Mitte der Welt" lasse ich die Mittelpunkte nun gut sein. Wohin es mich heuer treiben wird, werde ich bekannt geben, sobald mein Plan etwas konkreter geworden ist.

Und sonst so?

Der Jahreswechsel verlief mit lauter schönen Ereignissen und Begegnungen.

Samstag ein herrlicher Altjahresschwumm mit Lisa.
Zu zweit macht das warmzittern mehr Spaß!

Der Silvesterlauf heuer im Geh-Lauf-Modus gemeinsam mit Claudia und Heide.
Vorher

beim Start

im Ziel

Heuer haben wir die ehrenvolle Aufgabe übernommen, als Besenläuferinnen alle VereinskollegInnen vor uns her ins Ziel zu treiben, was uns auch gut gelungen ist. 
Und auch am ersten Tag des Neuen Jahres haben wir auf Altbewährtes zurückgegriffen und sind in einer kleinen Gruppe in den Obertrumer See gesprungen. 
Umtrunk danach
So darf das Jahr 2024 gerne weitergehen!