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Dienstag, 12. November 2019

Ich bin nicht allein...

... mit meinen Spinnereien!

Anfang letzter Woche habe ich auf fb eine (für mich) sehr interessante Veranstaltung entdeckt.
Da lud einer (der schon an so manchem Eis-Schwimmwettbewerb erfolgreich teilgenommen hat) am Samstag Nachmittag zum "Kaltwasser-Schnuppern" an/in den Hallstätter See ein. Das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen, habe ich doch schon öfters festgestellt (wie auch bei meinem SwimRun-Debut heuer), dass ich kühle Wassertemperaturen besser (v)ertrage, als andere. Erste Mini-Versuche in Richtung Winterschwimmen habe ich am Neujahrstag auch schon unternommen. Diesesmal wollte ich es aber "richtig" versuchen. Also nicht nur 5 Omabrustschwimmzüge raus und gleich wieder zurück, sondern kraulen und das auch eine messbare Strecke.
Und weil es mehr Spass macht, wenn andere auch mitschwimmen (oder mitspinnen?) fragte ich Ingrid, ob sie Lust hätte und sie sagte sofort zu.
So tuckerten wir am Samstag gemeinsam nach Bad Goisern, warteten auf die Local Heroes (2 Frauen, 2 Männer), die das schon öfters gemacht hatten und stiegen, nachdem ich sie ein wenig befragt hatte und die Wassertemperatur als passend befunden wurde, gemeinsam in die Fluten!
 
Und was soll ich sagen - es hat geklappt!
Hatte ich auf der ersten Länge noch Probleme beim Atmen und musste zwischen Brust und Kraul wechseln, gelang es mir beim Schwumm zurück schon relativ gut. Wieder am Steg angekommen fragte ich Ingrid, wie es ihr gefällt und wußte die Antwort schon, als ich ihren Grinser sah. Also schwammen wir die Strecke gleich noch mal hin und zurück und waren nach knapp 10 Minuten wieder am Ufer, wo wir uns schnell abtrockneten, umzogen und heißen Tee und Suppe tranken.    
Beschwingt fuhren wir wieder nach Hause und beschlossen, uns dieses Vergnügen nun öfter mal zu gönnen. Ich glaube, daran könnte ich mich gewöhnen!  
PS: Ich hatte auch diesesmal wieder, wie schon beim offiziellen Abschwimmen vom Verein mein Neoprenstirnband an. Das ist so herrlich, da behält man auch bei richtig kaltem Wasser, kuschlig warme Ohren!

Samstag, 9. September 2017

Veränderungen #2

 


Autsch! Kennt ihr die Art Muskelkater, die man bekommt, wenn man zwei Tage hintereinander im Garten gräbt und sät, auszupft und gestaltet? 
Genau so einer meldet sich in meinem "oberen Oberschenkelbereich" bis hin zum "unteren Rücken"! Tja, das wird ja ein lustiger Lauf morgen Vormittag, wenn sich der noch weiter ausdehnt! Aber egal.
Ich wollte Veränderungen im Garten und hab was gemacht.



Erst mal hab ich meine Hauswurzsammlung etwas mehr zusammen gestellt. Hier ein Topf, da eine Kiste, das sieht so zerstreut aus. Also alle auf einen Fleck. Ob sie dort bleiben, ist aber noch nicht ganz sicher.


Dann habe ich entlang des Grünstreifens, der sich "mein Garten" nennt, ein bißchen rumgegraben. (Gefühlte) 20000 Blumenzwiebeln vergraben. Ok, es ware vermutlich nur 100, aber trotzdem. Nächstes Jahr sollten sich Krokusse und Schneeglöckchen, Tulpen und Narzissen, Zierlauch und Märzenbecher entlang der Hausmauer und auch verteilt auf ein paar andere Stellen zeigen!





Ein Stück Wiese, das mit (ertraglosen) Erdbeerpflanzen zugewuchert war, habe ich nachgesät und auch gleich ein paar Krokuszwiebel versenkt. Ins Eck habe ich Herbstastern gesetzt, die liebe ich schon, seit ich ein Kind war. Das waren immer unsere Geburtstagsblumen.




Enlang der Schmal- und der Längsseite des Zaunes habe ich den uralt Weinstock, der immer umgefallen ist, entsorgt und ein paar Blühsträucher gepflanzt. Forsythie, Hibiskus, Spiere und Gaisblatt dürfen sich da in Zukunft ausbreiten und hoffentlich bald den alten Sichtschutz überflüssig machen.



Hier noch mal ein Bild von der anderen Seite aus.
Jetzt hoffe ich einfach, dass der für heute Nacht und morgen prognostizierte Regen auch wirklich eintrifft, denn eingegossen habe ich die neuen Pflanzen noch nicht!

Nachdem ich ausgesehen habe, wie ein Erdferkel (und meine Dusche nicht versauen wollte), bin ich anschließend noch ein bißchen schwimmen gegangen. 
Die Sonne hat sich netterweise kurz hinter Wolken versteckt, so dass ich beim Neo anziehen nicht gleich einen Hitzeschlag bekommen habe und kam dann wieder raus, als ich im Wasser rumplantschte.



Jetzt hole ich mir noch die Startunterlagen für morgen, dann muss ich morgen nur kurz vor dem Start hier loslaufen, dann bin ich aufgewärmt, bis ich am Start bin und kann gleich weiterlaufen! Und außerdem stand da was von Pasta-Party in der Ausschreibung und hungrig bin ich auch! 😉

Samstag, 20. Mai 2017

Kaltes Wasser - kurzer Lauf - langes Radeln

Ein bißchen geärgert habe ich mich diese Woche, dass die Wassertemperaturen der Seen in meiner Umgebung, dank der (früh)sommerlichen Wetterlage
Sie hat sich am Donnerstag auch in der Sonne geaalt
schon wieder im Plantschbeckenbereich lagen und mir somit die Möglichkeit verwehrt blieb, endlich meinen neuen, noch nie getragenen Neoprenanzug auszuprobieren.  (Ich wollte ja keinen Kreislaufkollaps wegen Überhitzung riskieren!)
Ein toller Sturm gestern Abend, der auch einen Wetterumschwung mit sich brachte, kam mir da gerade gelegen. Er senkte Luft- und Wassertemperaturen wieder in Aprilbereiche (10° Luft- und 14° Wassertemperatur) und ich bestieg erstmals als schwarz-orange Knackwurst verkleidet den Wallersee.
Lange sind wir allerdings nicht geschwommen, weil einerseits muss ich mich an die 2.Haut noch etwas gewöhnen und andererseits stand heute Nachmittag noch eine Laufveranstaltung auf meinem Plan.
Ich startete beim Fitnesslauf in Straßwalchen auf der kurzen aber nicht wenig anspruchsvollen, weil seltsam hügeligen Strecke (4,35km in 25:45min) und damit das Ganze nicht schon nach einer halben Stunde vorbei ist, radelte ich gemütlich die 17 km hin und 14 wieder zurück. Dann war der Vorderreifen platt und ich so ganz ohne Flickzeug und Reserveschlauch unterwegs, trug/schob das Rad bis zur nächsten mit dem Auto erreichbaren Stelle (sooo faul) und lief die restliche Strecke nach Hause. (Ich hätte nicht so viel über die kurze Laufstrecke mosern sollen!)
Zuhause warf ich mal den ersten Schwung verschwitzte Laufsachen aus dem Rucksack, sprang ins Auto, holte mein Rad heim, sprang aus dem Auto, zog mich gleich noch mal um, sprang wieder ins Auto und fuhr nach Obertrum. Dort wollte ich nämlich um 18 Uhr sein, weil sich ein Vereinskollege in den Kopf gesetzt hatte, 24h lang um den Obertrumer See zu radeln und er von einigen Freunden als Geburtstagsgeschenk die Versorgung für dieses Unternehmen geschenkt bekommen hatte.
Natürlich gab/gibt (sie sind jetzt, wenn ich das schreibe noch unterwegs - mittlerweile 11h12min) es ein paar Mitstreiter für die ganze Dauer und zusätzlich auch einige Unterstützer, die sich mal für ein paar Stunden/ein paar Runden anhängen.
Jedenfalls hatte ich versprochen ab 18 Uhr die Labestation zu betreuen und kam genau richtig, als die Truppe eine Pause einlegte.
 
 
Tja, was gibt es denn lustigeres, als am Samstagabend gemeinsam mit einigen anderen Freunden und Bekannten in einem Zelt auf einem Parkplatz zu sitzen und den verdutzten Spaziergängern zu erklären, was der "Sinn" hinter all dem ist! Hihi!!
Gegen 22 Uhr habe ich ich wieder verabschiedet, werde allerdings morgen Vormittag sicher noch die eine oder andere Runde mitradeln und die tapferen Langzeitradler nach ihren 24h jubelnd in Empfang nehmen.