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Sonntag, 12. Juli 2020

Schwitzend zum Gipfelkreuz*

Dass 7 Uhr als Treffpunkt für eine gemeinsame Wanderung zu dieser Jahreszeit schon sehr spät sein kann, war mir schon klar. Aber dass der Freitag wirklich der heisseste Tag der Woche (des Monats) sein würde, hätte ich nicht gedacht, war doch im Vorfeld von Bewölkungszunahme ab Mittag die Rede. 
Jedenfalls starteten Ingrid und ich frühmorgens noch sehr motiviert unsere gemeinsame Wanderung in Hintersee. Aber schon auf dem ersten Wegstück spürte ich ganz deutlich, dass ich nicht unbedingt in Höchstform war. Trotzdem gingen wir - nicht schnell, aber stetig - weiter, schwitzten und plauderten vor uns hin. 
Zweimal fragte mich Ingrid bei einer Abzweigung, ob ich auf den Gipfel wolle oder ob wir die kürzere Runde zur Bergalm gehen sollten. Und ich antwortete beide Male ganz schnell, bevor die Vorstellung mir einige Höhenmeter zu ersparen zu verlockend werden konnte mit: Gipfel!
Also gingen wir weiter und je steiler es wurde, desto beeindruckter war ich, wie langsam man sich fortbewegen kann, ohne umzufallen! Allerdings fiel mir auch auf, dass auch Ingrid des öfteren eine kurze Verschnaufpause zu brauchen schien. Aber auch im Schneckentempo kommt der Gipfel immer näher und nach knapp zweieinhalb Stunden hatten wir es geschafft! 😌
Geschafft!
 
 
 
Zumindest den Aufstieg. Denn wirklich viel einfacher war das erste Stück bergab auch nicht unbedingt. Da bot es sich an auf der Neureithütte eine Rast einzulegen und einen Most und eine Käseplatte dort zu genießen! Ziemlich fertig saßen wir dort fast eine Stunde und stellten fest, dass wir "eigentlich" beide die Runde lieber abgekürzt hätten, aber nicht diejenige sein wollten, die es vorschlägt! 😵
Tja, blöd gelaufen! Danach war es aber nur mehr eine knappe Stunde gemütlich bergab zum Parkplatz und als Belohnung stürzten wir uns am Heimweg noch in den Hintersee, den ich zwar auch gequert habe (sogar hin- und zurück), aber eben nicht der Länge nach, warum ich ihn auch nicht in meine Liste der Seecrossings aufnehme.
Den Nachmittag und den Samstag habe ich dann sehr ruhig und viel ruhend zuhause verbracht, was mir die Gelegenheit gab, die Entstehung eines Bombenmuskelkaters genau zu verfolgen. Der war auch heute Morgen ausschlaggebend, dass ich nicht mit Heide nach Strobl geradelt bin, sondern mich erst gegen Mittag auf eine sehr kurze, sehr gemütliche Laufrunde gemacht habe, um die Beinmuskulatur wieder etwas zu lockern. 
Wie heißt es so schön? Der Schmerz geht... ich hoffe bald! 😁

*in Anlehnung an Elkes Blogbeitrag: "Gemütlich zum Gipfelkreuz", den ich gerade gelesen habe!