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Freitag, 8. August 2025

To Tri or not to Tri - That is the Question

Sorry, lieber William, dass ich bei dir geklaut habe, aber ich könnte es selbst nun mal nicht besser ausdrücken!
Mag ich überhaupt noch bei Triathlons starten? Meine Unlust in diesem Jahr, mich auch nur gedanklich mit einem Start bei einem Triathlon - oder zur Schonung der Ferse auch noch bei einem Aquabike, die immer öfter angeboten werden - zu beschäftigen, lässt diese Frage immer öfter auftauchen. 
Ich schwimme noch immer leidenschaftlich im See herum, fahre gerne mit dem Rad eine kleine Runde (das Radreisen ist heuer bisher leider dem Wetter zum Opfer gefallen und der August + Teile des Septembers sind wochenendmässig völlig verplant ...) und freue mich wie eine Schneekönigin, dass ich jetzt wieder abends nach der Arbeit einfach mal eine halbe Stunde vor mich hintraben kann. Aber das alles kombinieren? Wettbewerbe? Puh ...
Andererseits fahre ich begeistert zu den Triathlons in meiner Umgebung, schaue zu und finde eben gerade die Kombination aus diesen drei Sportarten grandios. Auch werde ich immer hellhörig, wenn mir jemand von einem geplanten Start bei einem Triathlon (danke Karina!) erzählt oder ich mir die Starts der Lieblingsschwester in meinen Kalender eintrage, um sie dort anzufeuern. 

Dass mich diese Frage gerade jetzt so beschäftigt, ist natürlich ein Klassiker - die von mir bevorzugten "kleineren" Veranstaltungen in der Gegend sind schon vorbei, die kommenden Wochenenden sehr verplant (heute geht es nach Kärnten auf ein Yoga-Seminar!) und so kann ich den einfachsten Lösungsansatz: einfach mal wieder zu starten, vergessen und hirne eben zuhause herum.

Wenn ich den Kopf frei kriegen will, hilft eines ganz sicher: raus gehen!
Mal mit dem Rad - wie am Dienstag in der Mittagspause, wo ich eine wunderbare Runde nach Berndorf gefahren bin,
mal in den Laufschuhen, wie mittwochs nach der Arbeit, da lief ich eine kleine Runde (4km) in der Abendsonne, ganz ohne Plan, alle Anstiege bin ich gegangen und kam so zu den guttuenden Pausen für die Ferse. Danach dehnen ist schon Gewohnheit geworden und mir helfen die Videos dabei, lange genug in der Position zu bleiben.
Und da ich ja drei Sportarten betreibe, gehe ich jetzt gleich noch eine Runde schwimmen! 

Dienstag, 22. Juli 2025

Zwei Wochenenden

Wenn ich noch länger damit warte, einen neuen Beitrag zu schreiben, kann ich ihn, in Anlehnung an den Letzten "Raus aus dem Juli" nennen! 
Manchmal passiert einfach nichts Berichtenswertes und manchmal ist so viel los, dass ich nicht dazu komme, die Fotos zu sortieren und ein paar Worte dazu zu schreiben. 

In der zweiten Juniwoche fuhr ich wieder nach Lauterach - wieder war ein Konzert der Anlass und wieder fand es Lindau statt! Bevor es soweit war, nutzte ich meine Zeit dort, um mich mit lieben Freundinnen zu treffen, 
im Park der Inatura auf einer Bank zu sitzen und die Seerosen zu bewundern, 
im Dreierlei köstlich zu speisen,
gleich dort ums Eck ein Buchcafé zu entdecken (und natürlich ein paar Bücher zu kaufen), im Bodensee zu schwimmen und sogar nach Feldkirch zu fahren, um dort die Zieleinfahrt der Tour of Austria mitzuverfolgen. Naja, zumindest stand ich an der vorletzten Kurve vor dem Ziel und stellte fest, je höher die Blaulichtfahrzeugdichte, desto näher der Sieger! Da ich keine Ahnung hatte, wer mitfuhr, führte oder ähnliches, hielt sich meine Aufregung in Grenzen, aber es war schon beeindruckend und die Stimmung sehr gut. 

Trotzdem war mir mein Abendprogramm dann doch lieber - ich fuhr früh genug nach Lindau, um dort noch gemütlich am See Abend zu essen und ging dann (wieder) zum Zeughaus, wo das Konzert auf dem Innenhof davor stattfand. 
Wenn die Ohren jubilieren und die 
Herzen übergehen - Max Prosa in Lindau
Das Wetter hielt durch, die prognostizierten Gewitter blieben aus, ich genoss den wunderschönen Abend, die Stimmung, die Musik, die Schwalben, die uns Gesellschaft leisteten und fuhr überglücklich wieder nach Hause.  
In meiner Abwesenheit scheint sich ein Eichhörnchen auf meiner Terrasse eingenistet zu haben, das sehr verwirrt war, als ich am Dienstag wieder an meinem Tisch saß und schrieb. Mittlerweile kommt es nicht mehr vorbei, zumindest nicht, wenn ich da bin. 

Das zweite Wochenende gehörte wieder ganz dem Trumer Triathlon und ich war vier Tage wieder entweder als Helferin bei der Vorbereitung und Ausgabe der Startnummern vor Ort,

als Starterin beim Charity-Run, bei dem ich immerhin 5 Spendenrunden (= 4km) beisteuern konnte, stand zum Anfeuern an der Strecke und 
betreute zwischendurch auch Chaya, deren Rudel auch durchgehend eingespannt war. (Was für mich immer der angenehmste Teil des ganzen Wochenendes ist!)



Seit gestern hat der Alltag wieder Einzug gehalten und ich genieße die unangestrengte Routine! 

Dienstag, 27. Mai 2025

3T - Vereinsmeisterschaft 2025



Ach war das ein herrlicher Sonntag! Nach meinem fersenbedingten Nichtantreten im Vorjahr, war ich heuer schon ein wenig nervös, wie es mir bei der Vereinsmeisterschaft gehen würde. Nicht nur beim Laufen selbst, sondern auch von der Kondition, denn auch wenn ich regelmäßig schwimme, gerne mal mit dem Rad eine Runde fahre und 1-2x die Woche spazierlaufe, Training ist was anderes. 
Aber diese Bedenken wurden schon im Laufe der Woche immer mehr zerstreut, denn es schien, als ob der Wettergott eine ganz eigene Herausforderung für uns bereithalten wollte - nämlich nicht zu erfrieren! 




Für die Kinderbewerbe wurde deshalb schon am Vortag das Schwimmen gestrichen, für die Erwachsenen nicht. Empfohlen wurde mit Neoprenanzug zu schwimmen, aber da es dann doch einige/viele Anfragen gab, ob man das Schwimmen nicht ganz weglassen könne, fand der Vorstand eine Spezialregelung, um allen eine Möglichkeit zu bieten, mitzumachen:
Niemand muss schwimmen. Diejenigen, die sich dagegen entscheiden, müssen aber im Schwimmoutfit beim Schwimmausstieg warten, bis die/der Letzte ihrer Klasse aus dem Wasser kommt und dann zur Wechselzone laufen. Dadurch haben sie dann die langsamste Schwimmzeit, werden aber gewertet. 
Wettkampfbesprechung
Das haben dann doch einige in Anspruch genommen - was mich im Vorfeld auf die Idee brachte, dass ich, wenn ich gaaaaanz langsam schwimme (im Wasser war es mit 15-16° deutlich wärmer als draußen mit ~10°) den Nichtschwimmerinnen ein ungewohnt schlechtes Ergebnis bescheren könnte - was ich dann natürlich nicht gemacht habe!
Vor dem Schwimmstart
Das Schwimmen verlief wie immer - ich bin gemütlich in der letzten Reihe gestartet und ohne große Hektik die kurze Runde zu Ende geschwommen. 
Die Wasserrettung steht bereit
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Zur Wechselzone habe ich dann gleich mal meinen Fuß getestet, habe ein paar Laufschritte gemacht und war erfreut, wie ruhig er dabei blieb. 
Dann kam der schwierige Teil, nass in zwei (ja ehrlich!) Jacken zu schlüpfen, Socken und Schuhe anzuziehen und raus auf die Radstrecke zu kommen. Nachdem auch in der Wechselzone ja alles nass war, beschloss ich, dass einmal Schuhkampf ausreicht und bin gleich in die Laufschuhe geschlüpft.
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Ich hatte mich entschieden, nicht mit dem Rennrad zu starten, weil ich bei nassen Straßen immer etwas unsicher bin und stattdessen mit dem Gravelbike gefahren. Das hat breitere Reifen, ein wenig Profil und Scheibenbremsen, was sich für mich einfach besser anfühlte. 
Fotoquelle:https://kc-photography.at/
Das tolle an dem kühlen Regenwetter war, dass wir weit weniger Verkehr um den Obertrumer See hatten, als bei Stahle-, Badewetter! So fuhr sich diese Runde auch ohne größere Vorkommnisse, außer dass ich kurz nach der Hälfte schon ziemlich ins Schnaufen kam. So wurde mir zumindest innerhalb der Regenjacke warm! Die Oberschenkel blieben eher unterkühlt, aber das kann ich ihnen auch nicht vorwerfen. 
Dann ging es schon zurück zum zweiten Wechsel, der war superschnell (klar, ohne Schuhwechsel!), eine Jacke zog ich aus und begann mit meinem Lauf-, Geh-Wechselmodus.
Fürs Foto wird natürlich
gelaufen! ;)
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Nach der Hälfte war der Fuß immer noch ganz friedlich und so bin ich auf dem Rückweg sogar etwas mehr gelaufen und kam mit einer wunderschönen binären Zeit ins Ziel!
Danach kam der gesellige Teil - Wechselzone abbauen, umziehen, feiern! 
Es war einfach herrlich, wieder dabei gewesen zu sein und ein wenig Triathlonluft schnuppern zu können. 

Montag, 4. September 2023

Finally

Sonntag 8:10 Uhr. Es ist September und ich stehe das erste Mal in dieser Saison am Start eines Triathlons - und bin ganz schön nervös. Die fehlende Routine machte sich schon am Vorabend bemerkbar, als ich zuhause mühsam alle nötigen Utensilien für den Bewerb zusammensuche. 
Aber kaum stehe ich im Wasser, freue ich mich auf ein bißchen pritscheln im und anschließend etwas kurbeln um den Mondsee. Danach ist für mich Schluss. Um die zarten Fortschritte in punkto Laufen nicht zu gefährden (und nicht brutalst auf meine nicht mehr vorhandene Kondition hingewiesen zu werden), habe ich mich für den Aquabike-Bewerb in der Sprintdistanz angemeldet. 
Die Mitteldistanzler sind schon seit 45 Minuten auf der Strecke, als um 8.15 Uhr der Startschuss für uns fällt. Und hach - das Wasser ist herrlich, die Wendeboje gut sichtbar und (vermutlich) wegen des Neoverbotes schwimme ich gemütlich abwechselnd im Wasserschatten eines Athleten oder zwischen zwei brustschwimmenden Herren, die auf Grund ihres Schwimmstils ja viel mehr sehen und daher - so hoffe ich - Idealline schwimmen. Dass ich trotzdem im Endeffekt 870 m statt der 750 auf meiner Uhr habe, schiebe ich auf den Wellengang, vermutlich hat die Uhr die Höhenmeter auch mitgezählt. 😉
Danach spaziere ich gemächlich (laufen ist heute nicht) in Richtung Wechselzone, genieße einmal mehr, dort viel Platz zu haben, schnappe mein Rad und spaziere zum Radstart. Dann ist erst mal Schluss mit rumtrüddeln, die Strecke ist leider nicht gesperrt und so heißt es aufmerksam sein. Wenn der Autoverkehr das Tempo bremst, nutze ich das als Verschnaufpause, habe ich freie Bahn versuche ich mein Tempo möglichst gleichmässig zu halten, zu überholen wenn geht und natürlich auch die tollen Ausblicke auf den Mondsee zu genießen. Der wird nämlich einmal umrundet - 20km sagt die Ausschreibung, 23 km sagt meine Uhr. (Ich glaube, da ein Prinzip zu erkennen.) Die Beine muss ich ja nicht schonen, nach der Runde ist für mich der Bewerb schon wieder vorbei. 
Da geht es nur noch raus aus der Wechselzone und rein ins Ziel! 
Kurz erschrecke ich, als der Moderator mich als 2. des Aquabike-Bewerbs begrüßt. Da waren doch 4 Teilnehmerinnen angemeldet, unter ihnen auch C. die Vereinskollegin, die wie ich bei der Vereinsmeisterschaft nicht nicht-gelaufen ist. (LINK) Wo sind denn die anderen geblieben? Haben die sich verfahren? 
Nach einer kurzen Pause im Zielbereich erfahre ich den Grund - die anderen beiden sind gar nicht gestartet und so bekommen wir eine vereinsinterne Ehrung, zu der wir uns gegenseitig natürlich höflichst gratulieren!
Sehr sympathisch, bei diesem Veranstalter gibt es anstatt eines Pokals eine Flasche Traubensaft und die Siegerin bekommt eine Ananas!

Freitag, 14. Juli 2023

RambaZamba

Von sehr viel RambaZamba wird das kommende Wochenende begleitet, findet in Obertrum doch wieder der Trumer Triathlon statt. Gestern ging es (für die Helfer) schon los, ich sortierte wieder mal Startnummern ein und werde heute und morgen noch bei der Zielverpflegung einige Zeit verbringen. 
Da tut es gut, zwischendurch zuhause die Ruhe ganz bewußt zu genießen, den See nur am frühen Vormittag zu besuchen, bevor die Badegäste das Strandbad stürmen und einfach mal die Terrassentüre zuzumachen, um den Alltag auszusperren.

So ganz kann ich aber von meiner Terrasse doch nicht lassen, befindet sich dort mittlerweile mein persönlicher Hofladen.
Mit meinem Salat kann ich schon meine Kolleginnen mitversorgen, die ersten Tomaten erröten schon zaghaft, die Stachelbeeren liefern täglich süß-saure Gaumenfreuden und mein Lieblingskaktus erfreut mich heuer gleich mit vier Blüten!

Montag, 5. Juni 2023

Aufhören ist gar nicht so einfach ...

Was tun, wenn die Lauferei vorübergehend eingestellt ist, jedoch das Jahreshighlight - die Vereinsmeisterschaft - ansteht?
Angemeldet hatte ich mich schon lange vorher, der Termin stand im Kalender und nicht hingehen ist keine Option. Allerdings musste ich mich entscheiden, ob ich den Start sausen lasse und mich als Helferin an die Strecke stelle oder ob ich starte und nach dem radeln aufhöre. 
Sonntagmorgen - ich war noch etwas groggy von den vergangenen beiden Tagen mit Kurzurlaub im Ländle, Chorfest in Seekirchen und abendlicher Lesung mit musikalischer Begleitung - tendierte ich stark zu Ersterem. 
Dann aber läutete das Telefon und C., eine weitere "Versehrte" (2 Kreuzband-OPs in den letzten Monaten), rief an, um mir mitzuteilen, dass sie auf jeden Fall starten, aber auf keinen Fall auf die Laufstrecke gehen würde. Um auch ganz sicher zu gehen - wir kennen uns ja beide gut und wissen, dass wenn wir mal dran sind, das triathlieren doch Spaß macht und man/frau gerne die eigenen Bedenken beiseite wischt, hätte sie nur ihre sehr klobigen MB-Schuhe eingepackt, damit könne sie gut radeln, aber gehen/laufen sei kein Thema.
Ok, das klang nach einem Plan. Dann wären wir beide eben nach dem radeln fertig und könnten gemeinsam die echten Finisher ins Ziel klatschen. 

Also trafen wir beiden vernünftigen Personen uns vor dem Vereinsheim, versicherten uns noch mal, dass unser Plan super sei und bewegten uns in Richtung Rad-CheckIn. Dann nahm alles seinen gewohnten Lauf. 
Wettkampfbesprechung, Spaziergang zum Schwimmstart, bissi plaudern, gemütliches Schwimmen durch den wunderbaren Obertrumer See, dann der Spaziergang zur Wechselzone, umziehen, rauf aufs Rad und eine Runde um den See. Da habe ich dann doch versucht, immer wieder mal ein wenig Druck auf die Pedale zu bekommen, weil ich ja wußte, danach ist Schluss, wozu noch Körner sparen?
Wieder in der Wechselzone stellte ich mein Rad ab, schlüpfte aus den Radschuhen und -helm und zog die Laufschuhe an. Die würde ich zum rumstehen ja eh noch brauchen. Und weil ich nicht so blöd in der Wechselzone rumstehen wollte, ging ich eben raus. Erst zur Labe, trank etwas und spazierte dann um den Zielbereich herum ... auf die Laufstrecke. Da überlegte ich dann, wie weit ich wohl gehen sollte, bevor ich umdrehen und den Triathlon abbrechen würde. Weil ich mir nicht sicher war, bin ich dann auch einfach mal ein paar Schritte getrabt, damit die anderen auch sehen, dass ich es ja versucht hätte. Und dann kamen mir die ganzen anderen ja dauernd entgegen und feuerten mich an, und klatschten ab und ... 
Ich kürze ab: Die Laufstrecke habe ich nicht abgekürzt, sondern in einem grandiosen 8er Schnitt geh-laufend absolviert. Irgendwann überlegte ich, was sich C. wohl denkt, wenn sie mich nicht wie ausgemacht in der Wechselzone findet. Die Antwort darauf bekam ich früher als gedacht, nämlich exakt an der Stelle, an der man nach einer kleinen Schlaufe wieder in den Gegenverkehrsbereich der Laufstrecke kommt. Da kam sie mir nämlich - gehend und grinsend - entgegen!
C in gelb, ich in orange eingezeichnet!
Mit diesem Heldinnengang wurde sie dann auch verdiente Genussfinisherin und bekam den schönsten Pokal des Tages!
Danach wurde aufgeräumt, gegrillt, gegessen und getrunken und ein gemütlicher Sonntagnachmittag verbracht. Falls ich noch Fotos bekomme, auf denen ich zu sehen bin, reiche ich sie noch nach, das beste ist aber ganz sicher das Gruppenbild von uns.
 
Und hier, wie versprochen noch ein paar Fotos (Quelle: triyourlife) von der Strecke:
vorher
während
geschafft!

Sonntag, 24. Juli 2022

Alternativen

Um meine sommerliche Chill-Phase nicht allzusehr zu unterbrechen, die "Vorbereitung" auf den Triathlon nächste Woche aber auch nicht ganz aus den Augen zu verlieren, gab es diese Woche einfach mal einen Tag mit allen drei Disziplinen. Die Reihenfolge stimmte zwar nicht, aber so genau will ich ja auch gar nicht sein. 
Mittwoch abends fuhr ich mit dem Rad einen Miniumweg zum Lauftreff, lief dort eine frühabendliche Hitzerunde mit B. und A. und nach einer kurzen Verschnaufpause beim Vereinsheim weiter zum Seespitz. Dort schwamm ich einmal in der Bucht hin und her und fuhr mit dem Rad wieder nach Hause. (In Zahlen: 8 - 6 - 0,6 - 6 Kilometer; Fotos: 0)
Am Freitag gab es dann immerhin noch eine Koppeleinheit mit schwimmen und laufen. Ich nutzte die vormittägliche Sonne, für einen Wärmegewöhnungslauf, machte beim Strandbad halt und schwamm eine Viertelstunde. Wassergekühlt und gut erfrischt ging es danach wieder zurück. (4,5 - 0,5 - 1,5 Kilometer; Fotos 0)
Habt ihr es auch bemerkt? Irgendwie fehlt mir momentan beim sporteln die Muße fürs fotographieren. 
Also müssen alternative Fotomotive her. Die waren heute schnell gefunden, ich war nämlich beim Linzer Pflasterspektakel. Das ist ein großes Straßenkunstfestival, das so viele Aufführungsorte und Programmpunkte bietet, dass man unmöglich alles sehen kann. Also ließ ich mich einfach treiben, bewunderte Akrobaten und Jongleure, Clownereien und Musiker, Theateraufführungen und Menschenstatuen, und blieb schließlich bei einem Bluegrass Konzert hängen. 
Das war ein herrlicher Nachmittag mit Kunst und Unterhaltung vom feinsten. Auf dem Heimweg im Zug war ich richtig müde, meine Aufnahmefähigkeit war völlig ausgereizt!

Montag, 23. Mai 2022

3T Vereinsmeisterschaft 2022

Ein prall gefülltes Startersackerl zur 10. VM

Gestern durfte nach 2 Jahren Wartezeit nun endlich die 10. Vereinsmeisterschaft des TrumerTriTeams über die Bühne gehen. Von meiner "Vorbereitung" darauf nach 2 Jahren Triathlonpause habe ich ja schon ein wenig berichtet, lustig war, dass es den meisten wohl ganz ähnlich ging, wie mir. Da wurde in der Wechselzone gerätselt, ob auch wirklich alles an Ort und Stelle lag, die Ein- und Ausfahrten wurden noch mal abgerufen und die Vorfreude war bei (fast) allen zu spüren. 
Die Stimmung ist bei dieser Veranstaltung immer sehr gelöst, weil sie vereinsintern aber trotzdem sehr professionell organisiert abläuft. 
Aufs schwimmen habe ich mich dieses Jahr sehr gefreut, die Wassertemperatur war einfach nur herrlich und beim kurzen einschwimmen habe ich überlegt, ob es nicht angenehmer wäre, einfach eine Stunde lang im See zu bleiben, um dann zum Ziel zu spazieren.
Aber was würde sich dann mein Rad denken, wenn es als einziges in der Wechselzone hätte bleiben müssen... Also habe ich es dann doch geholt und bin mit ihm eine Runde um den See gefahren.
Alle Fotos von: triyourlife.at
Man beachte die leere Wechselzone hinter mir!
Und wenn ich schon schwimme und radle, kann ich ja zum Abschluss auch noch eine Runde spazieren gehen. 
Und als ich so durch die schöne Landschaft schlendere fällt mir ein: es heißt doch immer swim-bike-run. Sollte ich dann nicht vielleicht auch ein wenig schneller? Na gut...
Und so lief ich dann die kleine Runde aus, kam glücklich ins Ziel und freute mich, dabei gewesen zu sein!
Den Tag ließ ich dann bei der obligatorischen Grillfeier ausklingen und war am Abend müde und zufrieden wieder daheim. 
 
Zufrieden war ich zumindest so lange, bis ich mich wieder mit meinen Fortschritten beim AppRun beschäftigt habe. Ich hatte die Läufe und Spaziergänge der Woche zusammengezählt.
Meine Rechnung lautete:
Dienstag 6 km spazieren,
Mittwoch 10 km laufen (bin ein Teilstück in die Arbeit gelaufen - sooo schön!)
Mittwoch am Weg zur Arbeit, Blick auf den Gaisberg
Donnerstag war ich nur schwimmen und radeln (Training und so...), aber
Freitag war ich dann wieder 5 km mit Chaya unterwegs und am 
Samstag noch mal gut 5 km laufen mit ein wenig Tempospielereien bei angenehmen Temperaturen und leichter Bewölkung!
Blümchen, Wolken, See - schon fast kitschig oder?
Alle Läufe hatte ich brav mit der App aufgezeichnet, um meine fehlenden Kilometer zügig aufzufüllen. Nach meiner Rechnung hätte ich also bei gut 216 Kilometer landen müssen.
Aber ein Blick in die App zeigt mir folgendes: 
Wollen die mich verarschen? Erst wollte ich ja noch die Laufkilometer des Triathlons und meinen heutigen Regenerationslauf extern dazu laden, aber ich glaube, bei deren Zählweise kann ich mir das sparen.

Sonntag, 1. Mai 2022

Training?

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. 
So auch die 3T Vereinsmeisterschaft, die in exakt drei Wochen stattfinden wird. Angemeldet habe ich mich gleich nach Bekanntgabe des Termins und schön langsam dämmert mir, dass ich da ja wieder einen Triathlon machen werde. Ok, die Distanzen sind so gewählt, dass jede/r vom Verein sie absolvieren kann, aber angenehmer verläuft auch so eine Fun-Distanz, wenn frau ein klein wenig vorbereitet ist. 
Wie war das gleich noch mal? Die Pausen, die ich letztes Jahr bei meinem einzigen Triathlon (JFF) gemacht habe, sind im Original gar nicht vorgesehen? Und beim Radeln sollte ich auch nirgends stehen bleiben, um mir ein Eis zu kaufen? Hmmm... ob ich mir das wirklich antun will? Vielleicht, so überlege ich weiter, wäre es ja hilfreich, vor dem Datum das in der einen oder anderen Form mal auszuprobieren. Oder ist das dann schon Training???

Heute - gemütlich auf der Couch sitzend und in den Garten hinausschauend, der gerade von einem herrlichen Nieselregen bewässert wird, nachdem ich ihn über drei Stunden lang bearbeitet habe (Tomaten-, Paprika-, Salat-, Zucchini- und Kohlrabipflänzchen sind eingesetzt, die Zwiebeln der verblühten Märzenbecher eingebuddelt, Kräuterbeete angelegt usw.) - muss ich das ja noch nicht entscheiden. Heute ist sowieso ein Ruhetag, in der vergangenen Woche bin ich ausgiebieg geradelt, ein bißchen gelaufen 
Ruhepause vor dem Lauf mit
Chaya
und war gestern mit Ingrid und Lisbeth gut zwei Stunden wandern, 
bevor wir unsere kleinen grauen Zellen bei einem Spielenachmittag "trainiert" haben. 
Also entscheide ich mich dafür, die Entscheidung zu vertagen. Nächste Woche bin ich sicher schlauer! 😀

Dienstag, 21. September 2021

Tempolauf (fast) alleine und anstrengender Passivsport

Mein Plan, durch die Teilnahme an einem offiziellen Lauf zu einem Tempolauf "gezwungen" zu werden, ging am Samstag nur zum Teil auf. 
Nachdem ich schon beim Parkrun gespürt habe, dass mich schnellere MitläuferInnen und Zeitnehmung durchaus dazu animieren können, mein nun schon so lange eingeübtes Trotttempo zu verlassen, wollte ich diesen Trick gleich ein weiteres Mal anwenden. Meine Wahl fiel auf den Grabenseelauf, der heuer zwar mit kürzeren Strecken stattfand, aber auf Grund fehlender langen Läufe, kam mir das sehr gelegen.
Eine Runde war 6,7km und wer will, kann auch zwei (=Langstrecke) laufen. Ich wollte nicht. 
Das Starterfeld: erst überschaubar, aber nach 3 Kilometern nicht mehr zu sehen! Da war dann auch bei mir ein wenig die Luft raus, aber da ich nicht stundenlang alleine durch die Gegend irren wollte, riss ich mich zusammen und lief die Runde so halbwegs mit Anstand zu Ende. Erstaunt erfuhr ich im Ziel, dass hinter mir noch andere Genussläufer waren! Das hätte ich nicht erwartet - meine Platzierung: 27. von 30! 😂
Da ich alleine unterwegs war, gibt es keine Bilder von mir - die offiziellen Lauffotos sind noch nicht online gestellt, aber falls noch welche kommen, werde ich hier noch das eine oder andere nachreichen. 
nachgereicht
Am nächsten Tag fuhr ich dann gegen Mittag nach Klagenfurt, um ein wenig Passivsport zu betreiben. Da die Lieblingsschwester und Heide, sowie noch ca. 10 andere VereinskollegInnen oder gute Bekannte in Kärnten beim IM starteten, konnte ich mich heuer nicht drücken und feuerte zumindest am Nachmittag die fleissigen LangdistanzlerInnen an, was ging!
Birgit am Weg zum 2. Wechsel
Und ich bin mir wirklich nicht sicher, ob nicht der Passivsport anstrengender war, als der Lauf vom Vortag!
Da mir ein Nachmittag für einen Kärntenausflug doch etwas zu kurz erschien, blieb ich gleich bis heute dort, sah mir die Stadt und das Strandbad am Wörthersee (ohne Rambazamba) in Ruhe an.

Heute fuhr ich gemütlich wieder zurück und glich die viele Zugsitzzeit durch eine schöne und ruhige Zehnerlaufrunde wieder aus,
Lieblingsbaum
Kühe unter Schäfchen(?)wolken
bei der ich kurz vor Ende im Froschteich noch diese Schönheit entdeckt habe!