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Freitag, 29. November 2024

Ruhiger November

Im November ist bei mir nicht wirklich viel Berichtenswertes passiert.
Ich habe die Vogelbesucher (darunter ein wirklich ungewöhnlich gezeichneter Amselmann) auf meiner Terrasse beobachtet,
habe Lizzys Pilzentdeckung auch bei uns gefunden,
war regelmässig mit Chaya spazieren
und bin des öfteren auf der Rolle gesessen, weil es mir draußen mittlerweile für Ausfahrten außer meinen Alltagswegen, zu kalt ist.
Das sind alles ganz wunderbare Dinge, nur geben sie halt, wie auch das Schwimmtraining in der Halle für einen Blogbeitrag nicht so besonders viel her.
Letzte Woche fand eine Jubiläumsfeier der Flachgauer Hospizgruppe statt, bei der ich einige Jahre als Ehrenamtliche mitgearbeitet habe. Das war ein herrlicher Abend, mit vielen schönen Begegnungen, Vorträgen, Rückblicken und viel zu lachen!
Diese Woche habe ich am Montag nur ein paar Stunden gearbeitet und bin schon zu Mittag in meine letzte Urlaubswoche des Jahres 24 gestartet. Da es an diesem Tag zur Abwechslung mal richtig sonnig war, bin ich mit dem Bus zum Grabensee gefahren, um ihn halb laufend, halb gehend zu umrunden.
Mittwoch fuhr ich dann wieder nach Lauterach, wo mich am Donnerstag gleich mal Schütteregen empfangen hat. Der trieb mich dann auch ins Bregenzer Hallenbad, wo ich
 
die #26 der nassen 1000er absolvierte!

Auch sonst war mir das nasse Grau egal - ich hatte schon mit 2 Freundinnen Treffen ausgemacht, einen Servicetermin für Brommi, eine Lesung in der Landesbibliiothek und ein Konzert am Sonntag Abend in meinem Kalender stehen. Wer schaut da noch aufs Wetter?
Ich! Weil es nämlich heute Morgen genau das Gegenteil von grau- nass-bäh war. Von der Früh weg, schien die Sonne und lockte mich nicht nur auf eine sonnige Mittagsrunde, sondern danach auch gleich noch in den Bodensee, wo ich mit zwei anderen WinterschwimmerInnen eine herrliche Runde drehte!

Sonntag, 31. März 2019

Fast Fotofrei

verlief die restliche Woche.
Nicht, dass es nicht traumhaft schön und frühlingshaft gewesen wäre, aber irgendwie kam ich nicht zum fotographieren. 
Beim Mittwochslauf habe ich ja noch zuminest die Ausrede, dass es finster war, Freitag lief ich dann aber am Vormittag bei schönstem Wetter, sehr entspannt eine kleine Runde nach Bayerham, meinen Hügelfreund hinauf, vorher 20 Ausfallschritte, erste Kurve langsam, Pause, zweite Kurve schnell, Pause und den Rest wieder ganz gemütlich weiter. Am Rückweg gab es dann noch dreimal eine Minute schnell mit jeweils einer Minute Gehpause und schon war ich wieder bei der Seeburg und trabte gemütlich den Bahngleisen entlang nach Hause. Insgesamt kam ich so auf gute fünfeinhalb Kilometer.
Der Samstag gehörte der Beiratssitzung der Hospizbewegung. Wir trafen uns in Flachau, für die Anfahrt in den Pongau bildeten wir zu dritt eine Fahrgemeinschaft. Lustigerweise fanden sich so drei absolute Orientierungslegasthenikerinnen zusammen und selten habe ich auf einer einstündigen Autofahrt so viel gelacht!
Damit der Tag nicht nur die Sitz-, Lach- und Verdauungsmuskulatur beansprucht, spazierten Angelika und ich beim Heimweg, die letzten paar Kilometer dann noch zum "auslüften" in der Abendsonne nach Seekirchen. So konnte ich wunderbar auseiern und ein paar Stunden später wieder entspannt Taxi für die Kröten spielen.
Heute war der nächste strahlende Frühlingstag. 
Beim Schwimmen erzählte Angelika, dass sie am Nachmittag ihre erste Seerunde radeln möchte - da schloß ich mich doch gleich an, wir trafen uns eine Stunde vor dem Stabitraining und kurbelten gemütlichst um den Obertrumersee. Sogar das "Hallentraining" wurde dann nach draußen auf den Rasenplatz verlegt, so konnte ich heute die gestern versäumten Sonnenstunden locker wieder aufholen!
Über Mittag durfte das Rad schon mal raus zum akklimatisieren!
Die erste Rennradrunde  2019!

Samstag, 2. März 2019

Ereignislos

kommt mir die vergangene Woche vor, wenn ich zurückblicke.

Keine Fotoserien, die unbedingt hergezeigt werden wollen, keine "besonderen Ereignisse", ein paar Tage ein entzündetes Fingergelenk, das mir die Tippslerei (und leider auch das handschriftliche Schreiben) vermiest hat. Das hat mich gerade sehr getroffen, wo ich doch gerade so in Schreiblust bade und im Schreibfluss bin. Eine kleine Serie Kürzestbiographien schreibe ich täglich für den Schreibblog, Übungen aus meinen neuen Büchern in meine Schribbelhefte, Tagebuch sowieso immer und das alles so ganz ohne Vorgaben!

Seit gestern regnet es bei uns und der sanfte und relativ milde Regen frisst in zwei Tagen mehr Schnee, als die Sonne an doppelt so vielen, sehr viel wärmeren Tagen. Die Temperaturen waren insgesamt wieder so angenehm, dass ich am liebsten schon wieder barfuss durch die Gegend gestiefelt wäre, lass das aber wegen der Unmengen an Rollsplit und der Streusalzreste auf den Straßen noch bleiben. Aber nachdem ich ja mittlerweile zwischen den verschiedensten Barfuß-Schuhmodellen wählen kann, gibt es trotzdem jede Woche einen kurzen (momentan zwischen 4 und 8 km) und vor allem langsamen Lauf damit.
Ansonsten gab es eine halbtägige sehr interessante Fortbildung vom Hospiz aus, die ersten Pflänzchen sind ausgesät und ich freue mich täglich an den zunehmenden Tageslichtstunden.

Freitag, 28. Dezember 2018

Sehr praktisch!

Sehr praktisch sind momentan meine Hospizeinsatzorte. Erst war es Neumarkt - gut 11 Kilometer entfernt, momentan ist es Mattsee, ein paar Meterchen weiter, aber in die andere Richtung. Diese Distanz lädt ein, die Strecke an milderen Tagen mit dem Rad oder aber (zumindest heimwärts) laufend zu absolvieren. So kam auch der Lauf (nicht auf, sondern) unter Wolken zustande und heute ein weiterer Sonnenlauf.
Am Samstag war es noch an mir für ein bisschen Farbe zu sorgen, denn die Wolken färbten den Tag ziemlich grau, waren aber trotzdem schön anzusehen.
Eine schöne runter-rauf-runter-Treppenkombination fiel mir knapp einen Kilometer vor Ende des Laufs noch ins Auge. Das nächste Mal werde ich sie von der anderen Seite aus probieren!
Meine Neuen liefen sich jedenfalls sehr gut und harmonierten auch gleich mit meinen Lieblingshandschuhen. 😄
Dienstag gab es dann einen fotofreien Klausurlauf und Mittwoch besuchte ich Chaya. Und wie so oft - wenn Hundeengel spazieren, dann scheint ihnen die Sonne auf den Rücken! 😎
Heute nutzte ich, wie oben beschrieben, meine Begleitung als Startpunkt für einen Lauf nach Hause. Allerdings hatte ich leider meinen Schnupfen ein klein wenig unterschätzt. Es lief von Anfang bis Ende sehr zäh und  weder die schönen Anblicke des Mattsees,
der Egelseen
 oder des vereisten Froschteichs, noch die Fotopausen änderten da viel daran.
So lief es eben mal eineinhalb Stunden lang äußerst zäh, aber trotzdem kam ich irgendwann zuhause an und schlürfe jetzt Tee und lege die Beine hoch, damit ich für den Silvesterlauf wieder fit bin!

Dienstag, 13. November 2018

Das Beste ...

Nach dem Motto: Das Beste kommt zum Schluß (stimmt meiner Meinung zwar nicht immer), hatte ich noch ein tolles Wochenende vor dem gestern erfolgten Arbeitsbeginn.
Wieder verwöhnte mich herrlich nebeliges Herbstwetter, als ich am Samstag zu Chaya radelte, um ihr tagsüber Gesellschaft zu leisten. An gewissen Stellen der Strecke konnte ich schon erahnen, dass die Sonne sehr nah war. 
Und so begann mein Spaziergang, den ich wie immer als Barfußtraining nutzte, noch leicht gräulich,
aber schon ein paar Meter weiter oben erhöhte sich der Blauanteil enorm
 und kaum war ich noch einmal abgebogen, strahlte der Herbst wieder in all seinen Farben!
Ich wechselte ab der Hälfte kurze Geh- und Laufpassagen ab, je nach Strecke und Chayas Schnofelbedürfnis.


Wunderbare eineinhalb Stunden später waren wir wieder zurück und ich holte mir erst einmal zur Stärkung einen Haufen von den noch am Stock verbliebenen Trauben! 
Die Trauben in Schwesters Garten sind noch besser, als die Kirschen in Nachbars Garten, weil sie erreichbar sind und mittlerweile so süß, dass sie locker als Mordinstrument für eine Diabetikerin durchgehen würden!
Dann hatte ich noch Zeit und kam auf die Idee, Chaya mal wieder ein bißchen zu bürsten, weil sie so stark haart, dass einmal begrüßen schon ausreicht, damit (fast) mehr Haare an mir  hängen, als an ihr. Sie selbst fand die Idee nicht so prickelnd und beschwerte sich umgehend bei 4 Pfoten (Anruf: die zieht mir schon wieder das Fell über die Ohren!), machte ein Foto vom "Corpus delicti"
und war erst zufrieden, als der Verein eine unabhängige Beobachterin vorbeischickte, die sich die Lage genau ansah!















Danach verzog sie sich wieder in ihren Garten und war zufrieden.


Ich blieb noch ein wenig auf der Sonnenbank sitzen und fuhr dann noch zum Vereinshäuschen am See, um die Sonne noch einmal für eine SUP-Ausfahrt zu nutzen. Der See wird immer leerer, mittlerweile sind auch alle Boote, die sonst neben unserem Seezugang am Hafen liegen in ihren Winterquartieren und ich genoß, die Wellen, die Sonne, den Wind, die Ausblicke.... einfach nur schön!
 

Anschließend radelte ich in der Sonne wieder zurück, besuchte hier im Ort noch einen Kunstmarkt im Kulturzentrum, bei dem es immer ganz fantastisches vegetarisches und veganes Essen gibt, mit dem ich mich für den Abend stärkte. 
Da ging es dann nämlich noch nach Salzburg zu einem Konzert der Jungen Philharmonie Salzburg. Das war ein Benefizkonzert der Hospizbewegung und so traf ich auch eine ganze Menge lieber Ex- und aktueller Kolleginnen. Die Musik war ein Genuss, die Unterhaltungen ebenso. Herz, was willst du mehr?
Der Sonntag verlief dann wieder etwas "gemächlicher" mit Schwimmtraining am Morgen, Sonnenbankschreibereien mit dem ersten Faschingskrapfen der Saison über Mittag, einem Laufspaziergang nach Obertrum am Nachmittag zu dem dort stattfindenden Hallen-Stabitraining und einem faulen Abend. Dann früh ins Bett, dass ich zumindest den ersten Arbeitstag nach dem heurigen Haupturlaub gut ausgeschlafen antreten konnte. Perfekt!

Sonntag, 25. März 2018

Sonne und Bewegung

Hach was war das für ein Wochenende. Pünktlich am Samstag Morgen kam die Sonne zurück und blieb bis heute Abend! Sie konnte ja nicht wissen, dass ich am Samstag eine Fortbildung für die Hospizarbeit hatte und den Tag in einem Kellerraum verbringen durfte.... Gngngngngrrr... Aber so leicht, lasse ich mich nicht abschütteln. Bewegung war ganz dringend Not, also nutzte ich das Strahlewetter, um zumindest mit dem Rad dem Wallersee entlang zum und vom Seminar wieder heim zu fahren.
Wallersee-Ostbucht
Wieder daheim, machte ich mich gleich noch auf, um ein paar Löcher im Froschzaun zu "flicken", durch die uns sonst Molche entwischen könnten. Es war so herrlich draußen sein zu können, ohne sieben Schichten anhaben zu müssen, dass ich gar nicht genug kriegen konnte.

Heute war erst mal das sonntägliche Schwimmtraining dran, aber anschließend ging es zum Sonne tanken auf die Terrasse. Und dort blieb ich auch, bis ich mein Auto nach Mattsee in die Werkstatt fuhr. Zurück ging es dann in einem gemütlichen Wanderlauf oder Spaziergang mit Laufeinlagen (?) über den Buchberg wieder nach Hause. "Eigentlich" wäre diese Woche noch ein Langer drangewesen, aber wenn ich auch nicht weit gelaufen bin, so war ich durch die Geh-Laufkombination zumindest lange unterwegs! 
Los geht es in Mattsee - ich nehme gleich mal einen Weg zum Buchberg, den ich noch nie gegangen bin.
Er ist ziemlich steil und Reste von Schnee und Eis verbunden mit nassem schlammigen Boden bilden eine wunderbare Rutschbahn!
Dann geht es wieder ein Stück der Straße entlang, aber schon bald zweige ich wieder ab und gehe und laufe abwechselnd den Wildkräuterweg Richtung Gipfel.
Auch hier gibt es noch Reste von Schnee, aber zum Glück nicht mehr so rutschig!
 
Ich achte darauf, möglichst viel auf der Sonnenseite zu laufen, denn im Schatten werden die Hände ganz schnell eisig kalt! Für ein Foto vom Gipfel aus musste aber schon Zeit sein.
Beim Restweg lege ich dann noch eine (ungeplante) Schleife ein und bin nach knapp zwei Stunden mit den letzten Sonnenstrahlen, aufgetankt mit frischer Luft und Licht, wieder daheim.

Samstag, 17. März 2018

Alternativprogramm

Die zweite Woche sportfrei ist so gut, wie vorbei. Zum Glück habe ich die eine oder andere Alternativbeschäftigung gefunden, die mir die trainingsfreie Zeit kürzer erscheinen ließ.
Zum einen ist am Montag wieder der Froschzaun aufgestellt worden, was für mich bedeutet, nun wieder zweimal die Woche morgens regelmässige Amphibien-Taxi-Dienste zu leisten.
Gleich bei meinem ersten Einsatz habe ich neben den Fröschen, Kröten und Molchen noch eine etwas wirre Maus gefunden, die, kaum dass ich sie aus ihrem nächtlichen Gefängnis befreit hatte, loslief und "rummms" in den nächsten Auffangkübel stürzte!
Schlechte Qualität, aber mein Wischfon ist in der Dämmerung
oft überfordert
Beim nächsten Mal, dachte ich schon, ich hätte einen der seltenen Kammmolche entdeckt, weil dieses Exemplar so einen tollen Rückenschmuck trug,
aber da lag ich falsch. Es handelt sich um einen Bergmolch.

Dann war ich natürlich auch wieder mit Chaya unterwegs - einmal sogar wieder mit kurzen Laufpassagen - nie lange, einfach nur um von meinem Schlurfspazierschritt  etwas weg zu kommen und das zweite Mal wieder ganz gemächlich. Sie freut sich jetzt wieder über die aufgetauten Bäche, in denen sie mit Vorliebe nach Steinen grabbelt, die sie dann sorgsam aus dem Wasser ans Ufer trägt.
Die restliche Bewegung habe ich mir auf der Matte mit Yoga- und ein paar Stabiübungen geholt, gestern saß ich mal für eine halbe Stunde ruhig kurbelnd auf der Rolle und morgen werde ich wieder ins Hallenbad gehen - habe allerdings schon angekündigt, dass ich noch ein Schonprogramm schwimmen werde. Den heutigen Tag verbrachte ich eher sitzlastig - es stand die halbjährliche Ehrenamtsbeiratssitzung an, aber nachdem sich das Wetter grauwindigsaukalt zeigte, kam mir dieser Innentermin gerade recht!

Nächste Woche geht es dann wieder los, dann kann ich hoffentlich wieder von meinen Läufen und vielleicht sogar wieder von einer kleinen Radrunde berichten!

Donnerstag, 1. Februar 2018

Vollmond

Einen wunderbaren Vollmondlauf bescherte mir der gestrige Lauftreff. Die frühlingshaften Temperaturen des Nachmittages waren zwar schon wieder vorbei, aber netterweise wartete die Kaltfront mit Regen und Schnee, entgegen der Wetterprognose, bis heute mit ihrem Besuch bei uns. 
Die Strecke führte uns über kleine Straßen ein paar Höhenmeter hinauf, was uns dort dann wunderbare Weitsicht im Mondlicht bescherte. Wir schalteten auch für kurze Zeit die Stirnlampen ganz aus, weil der Mond genügend Helligkeit spendete, um sicher laufen zu können. Nur waren leider noch einige Autos unterwegs und um früher gesehen zu werden, liefen wir den Großteil der Strecke dann doch mit künstlicher Beleuchtung. 😕
9,25km in 1.04h ohne einen einzigen Werwolf gesehen zu haben!


Direkt vor dem Lauftreff war ich singen (sehr gute Vorbereitung, um Zwerchfell und Lungen aufs Laufen vorzubereiten!). Ich schnuppere gerade bei einem neuen Chor, den es in der Klinik gibt. Bisher bin ich nie hingegangen, weil er an meinem freien Mittwoch die Probe hat, aber in 2 Monaten wird sich bei mir von den Arbeitszeiten etwas ändern und dann bietet er mir einen tollen Übergang in den Feierabend. ♯♬♫♬♩♪

Die Änderung meines Arbeitsumfanges bringt leider auch einige Änderungen für meine ehrenamtliche Arbeit im Hospiz mit sich. Diese Tätigkeit werde ich für ein halbes Jahr ruhend legen. Da kam das gestrige Mitarbeitergespräch mit meiner Einsatzkoordinatorin gerade recht, um alles notwendige zu besprechen. 
Spazierten wir letztes Jahr noch über den Wallersee, begrüßten uns heuer die Frühlingsboten! 
Vorsicht: Pollenallergiker - NICHT weiterscrollen!

Mittwoch, 19. Juli 2017

Tal und Berg

Nachdem morgen wieder DAS Triathlonereignis in der Region, der Trumer Triathlon losgeht (bzw. die Vorbereitungsarbeiten dafür. Die Bewerbe beginnen erst am Freitag), bei dem ich als Helferin gut beschäftigt sein werde, wollte ich die 3 Tage zwischen Kölnbesuch und Helfereinsatz möglichst ruhig begehen.
Montag radelte ich am Nachmittag zum baden ins Naturstrandbad nach Zell. Weil aber die Strecke dorthin nur ca. 4km lang ist, habe ich ein paar Umwege dazugenommen und sammelte zusätzliche 40km auf mein Radelkonto. Ach war das herrlich, danach in den Wallersee einzutauchen! Im Wasser probiere ich momentan Strategien aus, wie ich am besten durchschwimmen kann. Durchgehend zu kraulen, schaffe ich noch immer nicht, aber die Anteile werden immer mehr und länger. Na also! Endlich mal ein Fortschritt im nassen Element zu vermelden!
wunderbare Sommerlandschaft
 

Dienstag habe ich dann  - ähem - Gartentraining betrieben. Viele, viele Kniebeugen, Hebe-  (50 Liter Gartenerde wird mit der Zeit immer schwerer, statt leichter) und Gießkannenschleppübungen. Schließlich will ich mir ja auch im 2. Sommerteil meine Kalorien aus dem Garten holen können.

Heute durfte ich erst als Urlaubsvertreterin für meine Einsatzleiterin der Hospizgruppe aktiv werden, aber danach schnappte ich mir so schnell es ging Wasserflasche und Sonnenschutz und fuhr in die Tiefbrunnau. Das Zwölferhorn war mein Ziel. Es war zwar schon nach halb 10, bis ich dort losgehen konnte, aber ich wählte den alten Almweg und den Lichteneggersteig hinauf, die beide durch den Wald führen und kam so ganz ohne Sonnenstichgefahr am Gipfel an. Kaum saß ich oben und genoß den Ausblick, zog es ein wenig zu und beim Rückweg über den Elferstein trauten sich sogar ein paar vereinzelte Regentröpfchen herunter.
 
am Steig gefunden

Den Nachmittag verbummelte ich auf der Terrasse (die Wolken hatten sich schon auf meiner Heimfahrt wieder verzogen) und statt abends noch nach Obertrum zum Lauftreff zu fahren, hüpfte ich hier im Strandbad noch mal ins Wasser, schwamm eine halbe Stunde und lag dann noch lesend in der Abendsonne, bis sie hinter den Hügeln verschwand.
Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte... ich liebe Sommer!

Mittwoch, 25. Januar 2017

Über den Wallersee

Momentan stecke ich meine Zeit und Energie zum größten Teil in die Vorbereitung meines Umzugs. Da tut es dann extra gut, wenn ein Termin mal draußen und in Bewegung stattfindet! 
So wie heute mein anstehendes Mitarbeitergespräch mit der Einsatzleiterin der Hospizgruppe, in der ich ehrenamtlich tätig bin. Wir verbinden beide gerne ein Gespräch mit einem Spaziergang und so sind wir heute Morgen zwei Stunden lang über den Wallersee spaziert!
Das hat schon was! 
Erst bleiben wir noch am Rand
die dicke Eisschicht ist dort richtig aufgeworfen
dann werden wir mutiger und gehen über Schnee und Eis
und Eis und Schnee
Hält das Eis? Da knackt doch was???


Von solchen Rissen lassen wir uns nicht abhalten
Da hinten sind wir losgegangen