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Dienstag, 8. Juli 2025

Rein in den Juli

Der Juli bringt heuer erst mal große Hitze mit sich, die ich gemeinsam mit Chaya "bewältigen" darf. So kurz vor den Sommerferien darf ich nämlich öfter zu ihr, da Notenkonferenzen und ähnliches meinen Schwager beschäftigen.
Zum spazieren gehen ist es tagsüber zu heiß und so weichen wir auf die nächste Abkühlungsmöglichkeit aus, den Quellenbach, nur ein paar hundert Meter von ihrem Garten entfernt. Dort ist es schattig und Chaya kann im Wasser herumpritscheln, während gefühlt hunderte von Bremen versuchen, mich auszusaugen. 
Sonst bleiben wir lieber im schattigen Garten und meine Hundesitterdienste beschränken sich aufs Gesellschaft leisten. Chaya scheint damit zufrieden zu sein und so bin ich es auch. 
Auch wenn ich alleine bin,  fehlt mir ein wenig der Antrieb, mich tagsüber zu bewegen und so schaffe ich es am Samstag erst gegen Abend, mich aufs Rad zu schwingen und zumindest noch ein Stündchen in der Abendsonne durch die Gegend zu rollen. Der Vorteil: es ist kaum Verkehr, was sehr entspannend ist.
Für Sonntag ist dann zwar Regen prognostiziert, der scheint aber vorerst noch im Süden des Bundeslandes zu verweilen, also beschließe ich, nach vormittäglichem Challenge-Roth-Livestream schauen, einen neuen Anlauf für die Wanderfestigkeit meiner Ferse zu starten, wenn auch in der Light-Version. An den Füssen trage ich dieses Mal die Xero Mesa Trail, fahre mit dem Bus nach Mattsee und spaziere über den Sagenweg auf den Buchberg. Oben angekommen wird erst mal der schöne Ausblick bewundert, die Wolken versucht zu benennen
und dann geht es über den Vogelweg wieder zurück. Immer wieder werde ich von Schmetterlingen umflattert, gelegentlich schaffe ich es sogar, sie zu fotographieren.
In Mattsee habe ich dann schon 10 Minuten später einen Bus zurück, was mich zwar um meinen "geplanten" Eiscafé im Dorfcafé bringt, aber dafür gibt es zuhause frische Stachelbeeren vom Strauch, bevor der Regen einsetzt. 
Fazit: nach der kurzen Busfahrt fühlt sich der linke Fuss ziemlich bamstig an, aber das Gefühl verschwindet bis Montag und nach 24h spüre ich kaum noch was davon. Yipieh! Klar war die Strecke deutlich kürzer, die Höhenmeter weniger, als es am Gaisberg der Fall gewesen wäre, aber insgesamt war ich doch länger (und ohne Sitzpausen) am Weg, als sonst. 
Das heißt, das nächste Mal, probiere ich wieder eine Vollversion! 

Dienstag, 13. August 2024

Eine Woche mit 1000er - Dreierlei

Hurra! Drei neue 1000er in einer Woche!

Nach meinem Schonwochenende zuhause, habe ich ein wenig Lagerkoller bekommen und deshalb den ersten Radel- und Schwimmversuch nach Bad Ischl verlegt. Die ganze Strecke wollte ich (noch) nicht radeln, außerdem war ich zu Rückenschonungszwecken mit meinem guten, alten Tourenrad unterwegs. Also erst mal mit dem Zug von hier los, bis Bad Ischl gemütlich durch die Landschaft getuckert und dann der Traun entlang bis zum Hallstätter See geradelt. 
Der Traun entlang des Salzkammergut Radwegs
Einmalige Kulisse
Es war herrlich! Die Wassertemperatur des Hallstätter Sees ist noch sehr angenehm und das Dachsteinmassiv als Begleitkulisse zum Schwimmen ist einfach unschlagbar.

#17 der nassen 1000er
am 6.8. im Hallstätter See

Zwei Tage später musste ich mal wieder mit dem Auto (wegen eines "Schwertransports") nach Salzburg fahren. Um nicht 2x am Tag hin und herfahren zu müssen, fuhr ich daher gleich morgens damit zur Arbeit und hatte mir für den Nachmittag aus diesem Grund noch eine kleine Schleife für den Nachhauseweg überlegt. 
In gut 30 Minuten kam ich zum Waginger See und nutzte dort die letzte trockene halbe Stunde, um meine

#18 der nassen 1000er
am 8.8. zu schwimmen.
Kaum aus dem Wasser, fing es an zu tröpfeln! Glück gehabt, dass ich beim Schwimmen nicht nass geworden bin! 

Freitag auf Samstag durfte ich mal wieder die Vorteile einer Hundesitterin genießen und die Zeit bei Chaya in "ihrem" Haus und Garten verbringen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - Chaya passt immer ganz genau auf, dass ich mich in der Nacht nicht heimlich aus dem Staub mache!

Und die Nummer Drei "erledigte" ich gestern nach der Arbeit. Gemeinsam mit Lisbeth fuhr ich nach der Arbeit nach Hof, sammelten Ingrid dort auf und fuhren gemeinsam zum Hintersee und den Feierabend mit einem erholsamen Schwumm ebendort zu begehen.

#19 der nassen 1000er
am 12.8. im Hintersee

Anschließend gab es noch eine Stärkung in Hof in einem sehr netten Lokal, das ganz im Stil der 50er, 60er Jahre eingerichtet ist und zum Abschluss noch den rotesten aller Sonnenuntergänge im Westen, während ein Gewitter östlich von uns vorbeigezogen ist. 

Samstag, 22. Juli 2023

Schon immer

war es so, dass ich mehr einkaufe, wenn ich weniger sportle. Also Sportzeugs. Alles, was ich sonst nicht so gern kaufe. Schuhe, Radzubehör, orange Trisuits, etc. Ich könnte auch sagen, ich kaufe das, was ich in dem Moment gar nicht brauche, aber vielleicht kommt es mir ja nur deshalb so vor, als ob es mehr sei. Wobei natürlich auch die übriggebliebene Zeit irgendwie genutzt werden will. Aber das soll hier jetzt keine philosophisch-psychologische Betrachtung meines Kaufverhaltens werden, sondern ein Bericht über meine neue Kamera.
 
Nachdem meine Chefin von ihrem letzten Kroatienurlaub so wunderschöne Unterwasserbilder vom schnorcheln mitgebracht hat, war ich so begeistert, dass ich meinem jedes Jahr 2-3 mal aufflackernden Wunsch nach einer "Action-Cam" nachgegeben habe und mir ein Auslaufmodell (weil gerade günstig zu kriegen) gekauft habe. Und damit ging der Spaß los. Erst mal, legte ich sämtliche Zubehörteile vor mir auf den Tisch, um (so hoffte ich) gleich mal die für mich wichtigsten Teile zu erkennen. Naja, der Erfolg war bescheiden. Also doch erst mal die Bedienungsanleitung lesen. 
Aber sowas dauert, also habe ich das aufs Wochenende verschoben, weil ich da mal wieder als Hundesitterin bei Chaya sein darf, was an sich ja schon sehr anstrengend ist
Hundesitter-Stress
und da passt eine zweite Herausforderung doch bestens dazu.
Sah auf der Verpackung viel ordentlicher aus ...
Heute wird Chaya mein Testmodell und morgen soll das Wetter wieder radeltauglich sein (das Foto oben täuscht ein wenig, an dem Tag sind regelmässig Gewitter runtergekommen), das heißt bis dahin muss ich rauskriegen, wie ich sie wo befestigen kann und dann wird einfach mal ein Stück der Radausfahrt mitgefilmt.

Donnerstag, 14. April 2022

Zweimal Halbzeit

Heute kann/muss ich zweimal Halbzeit vermelden!
 
Die Erste beim AppRun: da ich in meinem Urlaub mit Chaya so einige Kilometer in ihrer Gesellschaft spazierend, wandernd und spazierlaufend zurücklege, hat mich das auf der virtuellen Salzburgumrundung schon bis zur Hälfte der Strecke gebracht. Heute Morgen war der Stand bei 129,35 Kilometern!

Die zweite Halbzeit ist nicht ganz so erfreulich, mein Hunde- und Haussitterurlaub ist mit dem heutigen Tag nämlich ebenfalls in die zweite Hälfte eingebogen.
Gerade erst spielt sich der Wechsel zwischen faulem Nichtstun, Hundebeschäftigung, Lesen und Schreiben so richtig ein. Auch die Frage, ob wir uns an Chayas oder meinen Schlaf- und Wachrhythmus halten, ist geklärt! Tja, da heißt es jetzt die nächsten Tage so richtig genießen, was mir hier im Haus meiner Schwester auch überhaupt nicht schwerfällt.
Auch Chaya scheint die Trennung von ihrem Rudel gut zu verkraften und ich unterstütze sie dabei, so gut ich kann.
Für sportliche Großtaten fehlt mir der Antrieb, einzig die Vereinsfixpukte wie Lauftreff, Schwimmkurs und einen extra in der Karwoche angesetzten Radtechnikkurs morgen Nachmittag, nehme ich wahr. 
Dem "Restrudel" scheint es in NY auch gut zu gehen (was die Fotos eben so verraten) und somit sind alle Beteiligten zufrieden!

Montag, 3. Januar 2022

Jahreswechsel

Und dann war da noch...  Der Jahreswechsel!
Kaum ist der Adventkalender geschlossen, folgen schon die nächsten "Termine"! Wegen des abgesagten Silvesterlaufes hier im Ort, wurde kurzfristig vom Verein ein außertourlicher Silvesterlauftreff ausgeschrieben, zu dem sich auch einige Lauffreudige eingefunden haben. Wir laufen einen kleinen Rundkurs, drei, dreieinhalb oder viermal.

Danach spaziere ich mit der Lieblingsschwester noch zu ihr, stoße prophylaktisch schon mal aufs Neue Jahr an und nehme meinen "Partygast" für den Abend gleich mit nach Hause.
Halli-Galli!
Nach der durchfeierten  -schlafenen Nacht tut es gut, das frischgeschlüpfte Jahr mit ein paar anderen bei einem kurzen Bad bei frühlingshaften Temperaturen zu begrüßen.
Und auch am zweiten Tag des Jahres steht schon ein Termin im Kalender: Der Jahreswechselbloggerlauf! War da nicht die Rede von 10 - 21km? Irgendwas mit orange? Ich glaube ja. Also schnell das passende Outfit rausgekramt und los kann's gehen. 
Naja, wenn die Temperaturen so wie am Vortag gewesen wären, hätte das gut gepasst, aber... 
Da kam doch über Nacht eine kleine Kaltluftströmung bei uns an, die die Temperaturen deutlich unter die 0 Gradmarke gedrückt hat. Also noch eine Schicht drüber und dann geht es raus in die Sonne.
10 Kilometer sind mein Plan und ich habe mir auch eine schöne Runde rausgesucht, die gut 11km lang ist. Allerdings sind an diesem Sonntag Vormittag schon ziemlich viele Spaziergänger unterwegs, als ich am Seeweg entlang Richtung Huttich laufe. Also ändere ich die Route und bleibe am Rückweg einfach eine Etage höher, anstatt die Schleife auszulaufen und den gleichen Weg zurück zu wählen. Wird sich schon nicht so stark auf die Länge auswirken.

Kalt im Schatten, warm in der Sonne
Tut es dann aber doch! Als ich gerade noch zwei Kilometer von zuhause weg bin, sehe ich auf der Uhr, dass mir aber noch dreieinhalb auf die gewünschten zehn fehlen! Also einfach noch ein kleines Eck dazu, das müsste reichen. Tut es nicht! Dann eben noch ein Eck und tadaaaa vor der Haustüre springt die Uhr auf zweistellig und ich kann sie abdrücken und den ersten (halb)offiziellen Lauf des Jahres somit beenden.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Wurm drin?

Ich weiß, ich bin nicht unbedingt die begnadetste aller Einkäuferinnen. Aber nichtsdestotrotz war es mir in meinem bisherigen Leben durchaus möglich, Dinge / Gegenstände zu erstehen, wenn mir der Sinn danach stand. 
Beim Kauf meines Gravelbikes ist aber irgendwie der Wurm drin...
Im letzten Post habe ich ja von dem nicht mehr getätigten Kauf in Deutschland und dem geschlossenen Geschäft in Salzburg geschrieben. So leicht lasse ich mich aber nicht aus der Kauflaune bringen und suchte weiter. Und fand im Internet ein hübsches Rädchen, bei dem alles so zu sein schien, wie ich es gerne haben würde und tadaaa das ganze auf der Homepage eines Salzburger Händlers. Also habe ich per Mail angefragt, ob das Rad in meiner Größe noch verfügbar ist und bekam die Antwort: Ja!
Freudig radelte ich also am Monat Nachmittag nach der Arbeit durch den dichten Salzburger Verkehr zu der Filiale um dort von einem Mitarbeiter erklärt zu bekommen, dass mein Rad nicht bei ihnen verfügbar sei, sondern in der "anderen" Filiale. Dazu muss ich erklärend hinzufügen, dass es zwei Filialen gibt. xxxx-Rad in Salzburg Stadt und xxxx-Süd (auf Bergsport spezialisiert) in Puch, südlich von Salzburg. Das hat mich dann doch etwas überrascht/geärgert und auf meine Anfrage, ob es denn nicht möglich sei, das Rad nach Salzburg bringen zu lassen, meinte er nur, dass sich so ein Aufwand nicht lohnen würde und mein Ärger wuchs.
Ziemlich sauer und radlos fuhr ich also wieder zurück. Traf mich noch mit einer Freundin, erzählte ihr von dem Erlebten und radelte anschließend wieder zurück zum S-Bahnhof, an dem mein Stadtrad seine Garage hat. Dort angekommen sah ich, dass ich es gerade noch schaffen würde, die S-Bahn Richtung Puch zu erwischen und dort noch eine knappe halbe Stunde Zeit haben würde, das Rad anzuschauen. 
Hechte also zum Bahnsteig hinauf, Zug 4 Min verspätet. 
Macht nix, denke ich mir, die holt er auf. 
Zug kommt, ich steige ein, Zug steht. 
5 Minuten später, Zug steht. 
10 Minuten später, Zug fährt langsam an, rollt aus, steht. 
Ich knurre.
Dann fährt er langsam an, aber meine Hochrechnung zeigt mir, dass ich so maximal noch 10 Minuten Zeit haben würde, das Rad anzuschauen und zu testen. Das ist zu kurz. Also steige ich bei der nächsten Station wieder aus, wo kurz darauf "meine" S-Bahn kommt und mich nach Hause bringt.
Da will man einmal im Leben über seinen Schatten springen und einem doofen und kundenunfreundlichen Laden trotzdem was abkaufen und dann bremst mich die ÖBB aus!!! 

Soviel zum Ärger diese Woche.

Sonst war aber alles ganz wunderbar und ich habe die Eisheiligentemperaturen genossen, danach viel Zeit damit verbracht meine Terrasse nach- und neuzubestücken


 
eine wunderschöne sonntägliche Rennradtour zu unternehmen
und natürlich meinen heißgeliebten Chayaspaziergang zu genießen, der gestern schon wieder bei solch unsäglich heißen Temperaturen (behauptet Chaya) stattgefunden hat, dass sie dringend eine Abkühlung im Wasser brauchte!

Sonntag, 15. September 2019

Urlaub?

Mein "eigentlicher" Urlaub fängt erst morgen in einer Woche an, aber trotzdem hatte ich die letzten beiden Tage schon Urlaubsgefühle.
Schwester und Schwager waren zwei Tage lang mit dem Vereinsvorstand auf Klausur/Ausflug und so durfte ich mal wieder auf Chaya aufpassen. Mein Neffe ist nun in dem Alter, in dem ein Wochenende bei Oma und Opa nicht mehr so verlockend ist wie früher und schlug vor, dass er doch zuhause bleiben könnte, wenn nicht ich Chaya zu mir hole, sondern statt dessen bei ihnen im Haus übernachte.
Was könnte mir Schöneres passieren?
Freitag Abend bezog ich also das Gästezimmer und nutzte Haus, Garten, Hund und Neffe (der mich ganz genlemenlike Samstags zum Essen einlud!!) das ganze Wochenende, um einfach nur mein Leben zu genießen! 😁
Morgenspaziergang am Samstag
Chaya durfte gleich am Samstag Morgen schwimmen gehen, ich fuhr dann etwas später mit dem Rad zum See, um im herrlich ruhigen Wasser genügend Hunger für die Essenseinladung zu holen.
Den Nachmittag verbrachten wir im Garten und später noch bei einem Abendlauf im Wald.
Der Sonntag startete dann wieder mit einem Bilderbuchsonnenaufgang... ich wollte gar nicht mehr aufhören, spazieren zu gehen!
 
 
So zogen wir etwas länger, als geplant durch die Gegend.  Nach einem guten Frühstück, zog ich mich dann wieder für einen kurzen Lauf an, was Chaya allerdings kein bißchen interessierte! 😏

Außerdem geht jetzt auch die wunderschöne Wanderzeit wieder los.
Dienstag war ich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin auf der Bergalm. Das ist ein wunderschöner Vormittagsspaziergang, bei dem wir uns über die vergangenen Sommerwochen austauschen konnten.





















Jetzt habe ich noch eine Woche Arbeit vor mir und dann kann ich - gut vorbereitet - in meinen "großen Urlaub" gehen!

Donnerstag, 21. Februar 2019

Vermisst

Vermisst wird von mir aktuell gerade: meine Kondition und meine Beweglichkeit. 
Letztesmal gesehen habe ich erstere in Bregenz vor zwei Wochen und letztere einen Tag vor meinem Sturz.
Halleluja, wie schnell man doch einrosten kann! Die ersten Wiedereinstiegsversuche fühlten sich jeder für sich anstrengender an, als alles, was ich in diesem Jahr davor gemacht hatte!

 
Nach dem Samstags-Langlaufkurs wollte ich als Gegenstück ein wenig Frühlingsgefühle produzieren und beschloss den Weg zum sonntäglichen Chayasittereinsatz mit dem Rad zu absolvieren. Obwohl die Sonne vom Himmel strahlte, hatte es nur 5°C, die sich allerdings in den schattigen Passagen deutlich kühler anfühlten. Da spürt man ganz deutlich den Kühlschrankeffekt, wenn der Boden die Kälte noch so richtig abstrahlt. Naja, ich war ja mehrschichtig angezogen (das ist die Untertreibung des Jahrhunderts - noch mehr und ich wäre gar nicht mehr aufs Rad gekommen!) und genoss das schöne Wetter und die Sonne. 
Dass es allerdings so anstrengend sein kann, nach einem schönen langen Spaziergang eine altbekannte Strecke dann auch wieder heim zu radeln, hat mich schon ziemlich geschreckt! 
Jedenfalls legte ich Montag gerne wieder einen Ruhetag ein.
Dienstag ging es dann wieder auf die Loipe, um das am Samstag erlernte auszuprobieren und anzuwenden. 
So der Plan.
Die Realität sah anders aus.
Durch die milden Tagestemperaturen am Samstag, Sonntag und Montag taute der Schnee überall etwas an, in den noch kalten Nächten, gefror die angetaute Schicht wieder. Das Ergebnis - eine harte Eisschicht auf der länger nicht mehr gespurten Loipe. Den Hügel rauf bin ich mehr gerutscht, als beim ersten Mal ohne Kurs, im Geraden waren die Spuren so schlecht, dass ich neben der Spur gefahren bin und den Hügel runter sauste ich wie in einem Eiskanal! Da ging einfach gar nichts und nach einer dreiviertel Runde nutzte ich mit schlotternden Knien den nächsten Ausstieg und ging zu Fuß nach Hause!
Beruhigt habe ich mich am Nachmittag in Chayas Gesellschaft - vor allem, weil man jetzt schon überall sehen kann, wie es taut
Der Schnee sackt zusammen!
und beim anschließenden Yoga-Kurs. 
Allerdings bemerkte ich genau da, dass die fehlende sportliche Betätigung leider auch bedeutet, dass das ausgleichende Dehnen oder Stabi-Training fehlt. Die Gelenke haben gekracht und selten bin ich so schnell wieder aus der einen oder anderen Übung rausgegangen, wie gestern!

Heute war der nächste Schritt dran. Der erste Rekonvaleszenzlauf. Die heutige "Aufgabe" für die Laufteffrunde wäre eigentlich gewesen: 10min einlaufen, dann 4x 10sec Intervalle mit jeweils 2 Minuten Pause, dann 4x 20sec Intervalle, dann 4x 30 sec Intervalle, meine Aufgabe lautete - die Runde ohne zuviele Geheinlagen überleben.
Hat zumindest teilweise geklappt - überlebt habe ich, aber den Anstieg in der ersten Hälfte der Runde musste ich gehen. 
Ich würde mal sagen: da ist noch Luft nach oben! 😂


Donnerstag, 13. September 2018

Spätsommertage

Ich bin gerade mehr als begeistert von diesen wunderbaren Spätsommertagen. Klar, der Hochsommer ist vorbei, die Tage schon wieder deutlich kürzer, die Morgenstunden und Abende zum Teil schon empfindlich kühl.
Aber dieses Licht,
die Farben, die feuchten Wiesen, die ich jetzt beim morgendlichen in die Arbeit radeln wieder ungestört bewundern kann, weil ja kaum mehr Radler auf meiner Strecke unterwegs sind, einfach nur herrlich.
Die Schule hat wieder begonnen und ich darf wieder regelmässig Chayasitten.



















Wo man hinschaut gibt es Äpfel und Zwetschken ab Hof (oder ab Tisch) zu kaufen,
im See treffe ich fast nur mehr Enten, Schwäne und Fische und kaum mehr Menschen - einfach traumhaft. Besonders das spätnachmittägliche Schwimmen ist so schön, wenn die Sonne schon sehr tief steht.
Beim gestrigen Lauftreff habe ich auf die 21km Runde verzichtet, weil ich mir knapp 2 Stunden vorher zwei meiner Zehen sehr unelegant aufgeschreddert habe, als mein Roller beim Start aus dem Zug heraus einfach zusammengeklappt ist. Publikum hatte ich genug, Applaus gab es aber keinen! Hihi!
Dafür habe ich gemeinsam mit Heide einen Weg erkundet, den wir eigentlich vor ein paar Wochen in die Gegenrichtung hätten laufen wollen, aber nicht gefunden haben. Das war sehr lustig und brachte uns auf gut 6km immerhin 110 HM ein. Der Zeigezeh ist heute bläulich, aber sonst wieder fast wie neu.
Heute Morgen gab es dann diese tolle Wolkenstimmung über dem Gaisberg aus meinem Bürofenster zu bewundern.
Apropos Büro - in gut zwei Wochen ist meine Zeit der Mehrarbeit wieder vorbei und es darf wieder mein "normaler" Arbeitsrhythmus einkehren. Yipieh!

Sonntag, 19. August 2018

Abwechslung tut gut

Manchmal läuft der Alltag einfach so dahin, aber zwischendurch gibt es auch Wochen, die "mehr" zu bieten haben, als sonst ein Monat. So kommt es mir zumindest vor!

Außerdem durfte ich ein paar neue Erkenntnisse gewinnen, wie zB.:
SUPn und Radfahren sind irgendwie miteinander verwandt - der Wind kommt bei beiden Sportarten immer von vorne. 😆
Gleich am Mittwoch startete ich einen neuen Paddelversuch - der Anfang war wieder sehr wackelig, aber nach gut 10 Minuten hatte ich das Gefühl etwas sicherer zu werden. Blöd nur, dass ich da schon wieder knapp vor dem Ufer war!
Am Samstag traute ich mich dann in Gesellschaft etwas weiter - über 2 Kilometer in ca. 35 Minuten kamen wir. Das macht echt Spaß!

Aber jetzt erst mal der Reihe nach.
Gelaufen bin ich nach dem grandiosen Gewitterregen vom Montag nur mehr im Trockenen. Mittwoch beim Lauftreff um den Obertrumersee. Schön langsam möchte ich ja auch wieder fit für längere Strecken werden, die ich in der Triathlonvorbereitung völlig ignoriert hatte. Es klappte ganz gut, aber die Erkenntnis, dass ich bei einem langen Lauf, der um 19.15 Uhr beginnt jetzt wieder in der schon sehr fortgeschrittenen Dämmerung zurückkomme, hat mich etwas überrascht. Nach dem Lauf war ich in etwa gleich nass, wie am Montag, nur kam die Wasserkühlung von innen!
Am Freitag gönnte ich mir dann einen klitzekleinen Regenerationslauf in Seekirchen und im Anschluß noch ein Sonnenuntergangsausschwimmen, bevor ich mit ein paar netten Menschen ein tolles "Dude-Picknick" am Steg des Seekirchner Strandbades genoß!
Der Donnerstag war mein quasi-Ruhetag. Ich hatte mit meinen Kolleginnen ausgemacht, nach der Arbeit in einen schattigen Gastgarten zu radeln - dafür nahm ich mein Rad für den Weg zur Arbeit. Zwar hatte dann nur eine der beiden Zeit, aber es war trotzdem sehr lustig. Beim Heimradeln genossen wir noch die Abendsonne
Lisbeth zwischen D und A!
und ich danach besonders die schon wieder angenehmen Temperaturen für die letzten 15 Kilometer.
Gestern durfte ich mich den ganzen Tag mit Chaya in ihrem Garten, dem nahen Wald, dem Quellenbach und dem Obertrumersee vergnügen, ihre Menschen besuchten eine Hochzeit, wir hielten dafür ausgiebigst Siesta!
Und heute hatte ich zwar eine größere Wanderung geplant, allerdings hielt mich meine Bettdecke unbarmherzig bis fast acht Uhr gefangen, sodass ich auf Plan B, sprich: Sonntagsspaziergang, umschwenken "musste".
Mit dem Zug fuhr ich nach Neumarkt, überquerte den Irrsberg und fand nach einigen Wirrungen, gut zwei Stunden und knapp 13 Kilometer später, zum Bahnhof nach Straßwalchen, von wo aus mich ein Zug wieder nach Hause brachte.


Am Nachmittag erntete ich wie jedes Jahr um diese Zeit, Unmengen an Kräutern. Zum Teil wurden sie zum Trocknen aufgehängt, in Öl eingelegt, zerkleinert oder auch frisch eingefroren. Ich habe noch immer das Gefühl in einem Gewürzladen zu stehen!
Und last but not least kam noch die Lieblingsschwester auf einen kurzen gemeinsamen Schwumm im Wallersee und ein wochenendabschließendes Eis vorbei!