Nachdem der Kulturlauf in Weimar vor drei Wochen so gut funktioniert hat, habe ich beschlossen, in Salzburg am Cup&Cino Frühstückslauf teilzunehmen, der jedes Jahr im Rahmen des Salzburg Marathon Wochenendes angeboten wird.
Im Prinzip handelt es sich dabei um geführte Sightseeingläufe, die alle (es gibt vier verschiedene Routen) in einem Café in Salzburg, dem "Cup&Cino" bei einem Frühstück enden. Ich habe mich für die Route "Run of Modern Art" entschieden, die uns vom Volksgarten in Salzburg
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Unser Guide |
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Die Sprache der Vögel (Anselm Kiefer) |
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Connection (Manfred Wakolbinger) |
und von dort wieder auf die andere Salzachseite. Durch die Steingasse liefen wir - übrigens immer in einem sehr gemütlichen Quatschtempo, dass wirklich alle locker mithalten konnten, wobei auch hinten noch ein Guide mitlief, um eventuell Langsamere noch aufzuklauben - zum Makartplatz. An dieser Stelle kam dann auch der für den ganzen Vormittag prognostizierte Regen auf einen Sprung vorbei, verzog sich aber wieder, kaum dass wir alle unsere Kapuzen und Kappen aufgesetzt hatten.
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Caldera (Anthony Cragg) |
Danach ging es wieder zur Salzach, genauer gesagt, zur Staatsbrücke, wo wir gleich zwei Kunstwerke bewundern konnten. Warum das Foto des zweiten (Beyond Recall von Brigitte Kowanz) verschwunden ist, kann ich auch nicht beantworten!
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Spirit of Mozart (Marina Abramovic) |
Nach diesen luftigen Höhen (15m hoch) kehrten wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und liefen in die Altstadt, genauer gesagt, in den Innenhof der Universität.
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AWILDA (Jaume Plensa) |
Von dort aus ging es weiter zum Dom, vorbei am Residenz- und Domplatz auf die Hinterseite, wo Stephan Balkenhols "Spheara" (sprich: Mann auf Kugel) zu sehen ist. Warum der Künstler ihn überlebensgroß und das weibliche Pendant dazu,
Von dort aus war es nur ein Katzensprung zu den Gurken von Erwin Wurm, die gegenüber der Festspielhäuser und morgen direkt neben dem Zielbereich des Salzburg Marathons geduldig ihre zahlreichen BetrachterInnen hinnehmen.
Danach liefen wir durch die Gstättengasse entlang des Mönchbergs zum letzten Halt vor der Frühstückseinkehr.
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Mozart (Markus Lüpertz) |
Das Frühstück war köstlich, das Wetter hielt, der Fuß auch (fast) und ich war froh die morgendlichen Unlustgefühle nicht ernst genommen zu haben, die mich am liebsten wieder ins Bett zurückgeschickt hätten!