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Dienstag, 11. Februar 2025

No Rest for the Wicked - 5 bis 10

Das Wetter meint es gut mit mir und meinen Spaziergängen und Langsamläufchen, die ich für den restless february absolviere.

Hier ein kleiner Zwischenbericht: 

#5 - Mittwoch 16 Uhr

Bis kurz vor Dienstschluss sehe ich die Sonnenstrahlen noch in den Bäumen und auf den gegenüberliegenden Hausdächern, aber dann verschwindet sie in der Minute, in der ich aus dem Büro auf die Straße trete hinter einem dünnen Wolkenband.
Auch gut, dann eben ohne und die Festung sieht auch im Dämmerlicht noch hübsch aus! Ich spaziere in Mäandern zum Bahnhof und fahre heim.
Den Donnerstag verbringe ich sitzend. Erst in der Arbeit, dann im Zug nach Lauterach und dann noch im Lokal neben meiner Wohnung, weil ich kurz vor meiner Ankunft im Ländle plötzlich Heißhungerattacken entwickle.

#6 - Freitag 10 Uhr

Die Sonne lockt mich nach draußen und ich lenke meine Schritte Richtung Bregenzer Ach. Dort kann ich ein Weilchen entlangtraben, bevor ich wieder zurück zur Wohnung gehe. 
Interessiert schaue ich mir auch die Tafel an, die mir auf dieser Strecke begegnet. Gut zu wissen, denn in und um Lauterach bin ich noch immer auf der Suche nach Lauf- (und Schwimm-)strecken! 
Dass ich an diesem Tag gleich noch einen Slot fülle ist Zufall.
Ich bin mit Pia verabredet und da wir ja sowieso ein paar Schritte spazieren wollen, starte ich die Uhr einfach mal, als ich sie um 13 Uhr am Bahnhof in Bregenz abhole. Dann schlendern wir zum Yachthafen und anschließend in Richtung KUB, wo sie sich das Ausstellungsprogramm holen will. Der Weg dorthin führt uns bei diesem Knotenpunkt vorbei
danach geht es in Richtung unseres Lieblingscafés. Kurz davor schaue ich auf die Uhr und sehe, dass wir schon gut 4km gegangen sind! Also wird die Uhr kurz gestoppt, nach den kulinarischen Genüssen und herrlichen Gesprächen wieder gestartet und am Bahnhof, wo wir in unterschiedliche Richtungen wieder abfahren, habe ich auch die 

# 7 - Freitag 13 Uhr erledigt.

# 8 - Samstag 22 Uhr

fällt mir erst mal sauschwer. 
Ich war am Vormittag erst eine kleine Runde mit Brommi unterwegs und anschließend habe ich mich mit Schreibblock auf eine Bank in der Sonne gesetzt. Zurück in der Wohnung habe ich gekocht, gegessen und dann schon begonnen, zusammenzupacken, weil ich am Sonntag Früh wieder zurück fahren wollte. Da hielt mich dann die Couch schon sehr fest, aber da ich bisher nur einen nächtlichen Slot erledigt habe, muss ich da irgendwann mal dran. 
Also geht es warm eingepackt noch mal raus. Erst mal ein kurzes Stück der Bundesstraße entlang, dann biege ich links ab Richtung Wolfurt. An dieser Straße gibt es einen tollen Apfelautomaten, den ich bei meinem nächsten Besuch endlich mal ausprobieren will.
Es fällt mir in dieser Umgebung viel schwerer, die Distanzen abzuschätzen und so geht es ein wenig hin und her, hier noch ein Schleifchen und da noch einmal um den Häuserblock, um dann bei exakt 5,00 km wieder vor der Haustüre zu stehen. 

Sonntag bin ich gegen Mittag wieder daheim und fahre erst mal noch zum Schwimmtreff nach Perwang, weil ich froh bin über die Gesellschaft. Für mich alleine fehlt mir an dem Tag die Motivation. 
Die kommt dann aber zum Glück wieder nach einem faulen Nachmittag auf der Couch.

# 9 - Sonntag 20 Uhr

Der Himmel ist wolken-/nebelfrei und der fast volle Mond versüßt mir den ruhigen Spaziergang.
# 10 - Dienstag 0 Uhr

10 Tage sind vom Februar schon vorbei und die große Lücke zwischen 0 und 7 Uhr in der Anzeige der Veranstaltung drückt auf mein Gewissen. Also schalte ich am Montag Abend den Fernseher ein, schlafe genüsslich daneben ein und wache kurz nach 23 Uhr wieder. Passt doch perfekt!

Samstag, 8. Januar 2022

War ja klar

Dass es mit den Temperaturen so nicht weitergehen würde!
Am Mittwoch schlug das Wetter um und brachte erst mal kräftig Regen und im Laufe des Tages auch deutlich kühlere Temperaturen, als zuvor. Da kam es mir sehr entgegen, dass am Vortag ein Email vom Verein gekommen war, dass unsere bestellte Vereinsbekleidung eingetroffen und am Mittwoch Abend vor dem Lauftreff abzuholen sei.
Weil, wenn ich schon mal dort bin, kann ich auch gleich eine Runde mitlaufen und in der Gruppe fällt es am Abend ja doch deutlich leichter! Das dürften sich auch ein paar andere gedacht haben und so liefen wir in einer 5er-Cappuccinogruppe eine gemütliche 6km Runde. 

Am nächsten Tag fuhr ich mit I. nach Bad Goisern, um dort dem Hallstätter See unseren jährlichen Besuch abzustatten. 
Den Sprung vom Sprungbrett habe ich mir geschenkt, aber für ein klein wenig Paddelei hat es gereicht.
Danach sind wir noch eine Minischleife spaziert, bei der mir eine Idee für einen kleinen Fahrradausflug (wenn es wieder wärmer ist) gekommen ist! Die habe ich mir auch gleich in meinem "Want-to-Do-Heft" notiert, damit sie nicht im Alltag verloren geht. 
 
Am Freitag habe den strahlend schönen Vormittag inspiriert von Karina für einen kurzen VFFs Hügellauf genutzt, bei dem die Füße eindeutig die wärmsten Körperteile waren. Das war trotz seiner Kürze mal wieder ein Lauf "fürs Gemüt". Einfach nur schön!

Freitag, 29. Januar 2021

Und gleich noch mehr...

Farben bescherte mir der heutige Mittagslauf.
Nach dem doch recht eintönigen matschweiß, glitzerweiß, dumpfweiß, grauweiß, strahlendweiß, kaltweiß und nassweiß, gab es heute grün, blau, braun, grau, gelb, rot und noch viel mehr zu sehen. 
Links die Kapelle
rechts die Krähen.
Ein wenig später war dann nach rechts vorne der Himmel wolkig-blau
und nach hinten links düster-grau.
Aber das hätte sich wohl auch ständig geändert, wenn ich einfach stehen geblieben wäre. Der Wind, der diesen Warmlufteinbruch vor sich her trieb, war nämlich ganz schön kräftig. 
Wer braucht schon Friseure, wenn man auch so ein völlig neues "Styling" haben kann.
Wieder ein Stückchen weiter sah ich dann ein paar Überreste vom Weihnachtsgedöns und prompt  fielen mir die Waldweihnachtsbäume von Elke, Volker und Oliver ein. Was ist eigentlich aus denen geworden? Fragen über Fragen.
Danach lief ich eine leicht wellige Straße heimwärts und fühlte mich wie beim Slalom. Links eine Wasserlache, rechts eine Wasserlache. (Ist mir noch nie aufgefallen, dass dieses Wort so lustig ist - aber vielleicht habe ich noch nie zweimal hintereinander Wasserlache geschrieben.) Dann plötzlich keine Straße mehr, sondern eine kleine Furt!
Wollte ich nun philosophisch werden würde ich sagen - alles fließt!



Sonntag, 17. Januar 2021

Laufen gestrichen

Da hatte ich scheinbar am Dienstag, als ich meinen Lauf verlängert habe, schon so eine Ahnung, wie sich die weitere Woche bewegungstechnisch entwickeln würde. Die 10er Runde blieb tatsächlich der einzige Lauf diese Woche.
Mittwoch pflegte ich nach der Arbeit meine Beziehung zu meiner Couch und Donnerstag gönnte ich mir erst ein halbes Stündchen Beine lockern auf der Rolle und danach eine knackige Yogaeinheit. Für den Freitag war ich dann mit einer ehemaligen Arbeitskollegin zu einer Schneeschuhwanderung verabredet. Das Wetter spielte Kitsch-as-Kitsch-can und wir waren die meiste Zeit einfach nur sprachlos, wie wunderschön der Tag, die Strecke, einfach alles war!
Nach knapp dreieinhalb Stunden waren wir zurück und das war auch gut so, meine Oberschenkel fühlten sich sehr nach Mus an und mein Hintern war "not amused".
Zur Erholung hüpfte ich dann gestern wieder in den See - drinnen war ja ok, aber der eiskalte, böige Wind heraussen hat mich ganz schön genervt. Am Abend dann prompt noch die zweite Rolleneinheit, wieder nur locker dahingerollt zur Regeneration.
Nach diesen beiden Wintersporttagen dachte ich mir: alle guten Dinge sind drei und habe meine Langlaufski ausgekellert und mich todesmutig das erste Mal nach 2 Jahren wieder auf eine Loipe gestürzt. 

 
Dass das ohne Sturz ablief, hing nicht mit meinem Können zusammen, sondern mit den herrlichen Schneebedingungen und der sehr flachen Runde. Nach einer Stunde hatte ich dann genug und fuhr wieder nach Hause. 

Jetzt sitze ich gemütlich an meinem Schreibtisch und schaue in das Schneerieseln nach draußen und freu mich, dass ich schon meine Portion Bewegung erledigt habe. 
Lazy Sunday!

Dienstag, 12. Januar 2021

Wärmer als gedacht, länger als geplant

Da raffe ich mich heute Mittag auf, um in der (geglaubten) Eiseskälte einen kurzen Lauf zu machen und muss nach dem ersten Kilometer die Route ändern, wieder heimlaufen und eine Schicht ausziehen, weil ich VIEL zu warm angezogen war!
Der Plan war einfach nur 5 Kilometer durch den Ort zu traben.Gestern und vorgestern kletterten die Temperaturen nämlich nie höher, als -4°C und das brachte mir zumindest am Sonntag schon fast Frostbeulen ein.
Vormittags am See
und nachmittags bei einem 45minütigem Lauf, warm eingemummelt. Etwas stutzig gemacht hat mich, dass ich beim loslaufen, diesem Herrn begegnet bin, der eindeutig in Richtung meiner Wohnung unterwegs war. Ob der meine Scheefrau besucht hat? Es war allerdings nichts aus ihr herauszukriegen!
Gestern war es dann noch kälter. Aber klar und sonnig. Und ich saß den ganzen Tag in der Arbeit... also beschloss ich, nicht nach Hause zu fahren, sondern einfach ein Stück meines Heimwegs zu spazieren, um so noch die letzten Sonnenstrahlen genießen zu können. 
Ui, war das kalt! Meine Beine wurden die ganzen eineinhalb Stunden nicht wirklich warm. Warm ums Herz wurde mir allerdings, als ich zumindest von einem Schneehaufen am Boden angelächelt wurde. 
Auch heute Früh hatte es noch so um die -5° und danach war ich nicht mehr draußen, bis zu meinem Laufstart.
Fischach
... und plötzlich war da sowas
Helles am Himmel
Naja, das Versehen war dann ja auch schnell beseitigt und nach einer kleinen Änderung der geplanten Route lief es sich plötzlich viel leichter und anstatt nach knapp 4 Kilometer rechts zurück zum Ort zu laufen, bog ich links ab, schaute nach, ob der Schnee schon für eine gespurte Loipe reicht
nein, tut er nicht!
und trabte über eine kleine Anhöhe ein schöne Runde und wieder zurück nach Hause. So kamen ganz ungeplant 10 Kilometer auf mein Laufkonto und die, für die nächsten drei Tage angesagten Schneefälle, lassen mich kalt!

Freitag, 8. Januar 2021

3x Schnee

3x Schnee in einer Woche... es wird doch nicht schon Ostern sein?

Dienstag ging ich mal wieder mit einer ehemaligen Arbeitskollegin ein wenig spazierwandern. Praktischerweise geht das bei ihr von der Haustüre aus. Da sie in einem "Schneeloch" wohnt, hatte ich vorsichtshalber auch meine Schneeschuhe eingepackt, die ich dann aber gar nicht gebraucht habe, weil weniger Schnee als erwartet lag und wir eine Runde auf der Forststraße gegangen sind. 
So ganz konnten wir dem Hochnebel zwar nicht entkommen,
aber immerhin war am höchsten Punkt schon fast sowas, wie blauer Himmel hinter dem Dunst zu erkennen!
Das meiste Weiß ist übrigens Rauhreif, kein Schnee...
Am Mittwochfeiertag schneite es dann Vormittags fröhlich vor sich hin und nachdem ich mein Mittagessen verdaut hatte, wollte ich mal nachschauen, wie es mit der Belaufbarkeit der Straßen aussah. Und was soll ich sagen - ich war begeistert! Der Schnee lag auf den Wiesen und den Straßenrändern und ich konnte ohne Rutschen eine Stunde lang durch die Gegend traben! Das hat mich scheinbar so begeistert, dass ich völlig vergessen habe, Fotos zu machen. 
Aber das habe ich heute nachgeholt, als ich über Mittag ein wenig Frischluft tanken ging. 
Wieder gut laufbare Straßen und heute sogar ein paar Sonnenstrahlen, die zwischen den Wolken durchblitzten. Hinter mir war sogar des öfteren der Himmel richtig blau!
Lieblingskreuzung
Gut durchgelüftet und grinsend kam ich nach 10 km und gut einer Stunde wieder heim. Dort trieb mich dann eine kurze WA-Unterhaltung mit Volker gleich wieder auf die Terrasse. Er war mir nämlich einen Schneemann voraus!! Das konnte ich doch nicht auf mir sitzen lassen.
Und so darf ich stolz meine erste - etwas buddhahaft glücklich lächelnde - Schneefrau des heurigen Jahres vorstellen!

Samstag, 19. Dezember 2020

Winterwetter

Nachdem Volker und Manfred schon übers Wetter geschrieben haben, will ich hier nichts nachstehen und gebe auch noch einen Einblick ins Flachgauer Winterwetter. 
Es ist einfach herrlich! 
Nach dem Regenlauf letzten Sonntag hat sich wieder eine hier sehr typische Wetterlage breitgemacht. An "guten" Tagen Nebel am Vormittag und am Abend und dazwischen ein paar Sonnenstunden, an den anderen Tagen Nebel am Vormittag und am Abend und dazwischen Hochnebel! Hihi!
Warum das so gut ist?
Einerseits liebe ich ja den Nebel und finde es einfach saugemütlich, an einem grauen Tag zuhause auf der Couch rumzulungern, zu schreiben, zu lesen, zu schlafen und Tee zu trinken. (Gerade habe ich eine Schnupfennase und verzichte deswegen auf Läufe oder Radfahrten und das geht noch leichter, wenn es draußen trüb und grau ist.)
Andererseits weiß ich ja genau, dass das Wetter trotzdem sonnig und schön ist, auch wenn ich es von meiner Wohnung aus nicht sehen kann. Und wenn ich es sehen will, geh ich eben hin. 
So wie heute.
Erst mit dem Bus nach Mattsee - Hochnebel. 
Dann rauf auf den Buchberg - erst Nebel und dann....
Ich liebe es!