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Samstag, 2. Oktober 2021

Die Qual der Wahl

Da saß ich heute Morgen mit meiner Kaffeetasse in der Hand auf der Couch und musste mich entscheiden.  Entweder mit dem Zug nach Salzburg und dort mit ein paar netten Menschen eine "schnelle" 5km Runde durch den Park in Hellbrunn laufen oder aber einen langen Lauf ins Wenger Moor.
Erschwerend kam dazu, dass ich sowohl Tempo- als auch Ausdauertraining gut gebrauchen kann, denn schon in einer Woche ist der GP von Bern und meine Vorbereitung darauf fiel in jeder Hinsicht sehr mager aus. Entschieden habe ich mich dann für den langen, langsamen Lauf, weil ich die einfach lieber mag, als Tempoläufe und ich eine kurze, schnelle Einheit nächste Woche noch leichter unterbringe.
Und was soll ich sagen - die Entscheidung war sowas von goldrichtig, denn schon nach ca. zwei Kilometern strahlte ich wie das vielbesungene Honigkuchenpferd und genoss den Lauf, das Wenger Moor, die herrlich frische Luft, die Ruhe und einfach alles!
Da machte es mir auch fast nichts aus, dass die Beine am Rückweg doch etwas schwer wurden, ein paar leichte Bodenwellen bin ich spaziert und den Rest einfach gemütlich und genüsslich vor mich hingetrabt.
Auch wenn es manchmal eine Anmeldung zu einem offiziellen Lauf braucht, um meinen Schweineyeti zu übertölpeln und mal über zwei Stunden unterwegs zu sein, sind es genau diese Läufe, wegen denen ich diesen Sport so liebe.
PS am Sonntag 9 Uhr: gerade lese ich auf fb, dass ich - hätte ich mich gestern doch für den Parkrun in Hellbrunn entschieden - mit Flo Neuschwander die Runden hätte drehen können! Hihi.

Sonntag, 20. Oktober 2019

Herbstfreuden

Nach meinem Urlaub ist ja nun auch für mich "richtig" Herbst geworden und den genieße ich mit seinen vielen bunten Seiten. 
Sei es auf der Radheimfahrt von der Autowerkstatt, beim Aufwärmlauf zum Obertrumersee (um in diesem noch ein paar hundert Meter zu schwimmen) oder bei einer schönen Rennradrunde mit einer Vereinskollegin.
Überall sind bunte Farben, tolle Herbstnebelstimmungen, warme Tage und kühle Abende. 
Ausfahrt am Samstag Vormittag
Im Garten sind die gröbsten Arbeiten schon abgeschlossen, die Tomatenstauden weggeräumt und die Resternte gesichert.
Sie reifen nach




















Ein paar unerschrockene Zucchinitriebe durften noch stehen bleiben, weil sie noch immer Blüten und Früchte erzeugen. Mal sehen, ob sie es noch schaffen, erntereif werden.

Gestern und heute war wieder Mithilfe beim Verein am Programm: die jährliche Tauschbörse findet dieses Wochenende statt und sie ist nicht nur, eine tolle Möglichkeit, für sich selbst günstige Artikel zu finden, sondern auch, den eigenen Kasten (oder Keller) mal auszumisten und Sportsachen, die man nicht mehr braucht an die Frau oder den Mann zu bringen und dabei die Nachwuchsarbeit des Vereins zu unterstützen. 


Dienstag, 13. August 2019

Das Paradies ist nah...

Gerade mal 150 Kilometer muss ich dafür zurücklegen. Das geht doch auch mit einem kleinen "Schnupfen". So die Überlegung letzten Freitag, bevor ich zum "Biogarten Eden", der Landesgartenschau 2019 starte. Sport kann ich mit meiner Erkältung eh nicht machen, aber gemütlich durch einen Garten spazieren geht doch immer.

 
So fahre ich am Vormittag bei schönstem Wetter nach Nordosten. Aigen-Schlägl im Mühlviertel ist mein Ziel und ich erreiche es mit ein paar Extraschleifen nach knapp zwei Stunden.  
Schnell ist die Tageskarte gelöst und die nächsten Stunden spaziere ich durch das Gartengelände, bleibe stehen und lasse Teile der Gartenausstellung auf mich wirken, halte ein (oder mehrere) Nickerchen in Liegestühlen oder Hängematten, mache Fotos und fühle mich wie im Paradies!

Die Besucher verlaufen sich auf dem Gelände
Es gibt verschiedene Themenecken, wie zB. die Granitausstellung, wo verschiedene Künstler aus einem Grantiblock Kunstwerke geschaffen haben,
 
 Lebens- und Gemeinschaftsgärten
 
 
 
 
 
und die Gemeindebank-Ausstellung.
 
 
 
 
 
Das Gelände führt auch an der Großen Mühl vorbei, wo es sich wunderbar sitzen und erfrischen lässt
es grenzt an das Stift Schlägl, wo ich vor vielen Jahren ein ganz wunderbares Seminar besucht habe
und bietet ausreichende ruhige Ecken, um die Seele baumeln zu lassen
 
 
aber auch Schaukeln, um sie ins schwingen zu bringen!
Kunstausstellungen 
 
 
und ein Bioladen vervollständigen das Ganze und so kann ich nach einem erfüllten Tag mit ausreichend Vorräten wieder nach Hause fahren.

Dienstag, 16. Mai 2017

Alle (zwei) Jahre wieder....


Keine Sorge, ich werde keine Weihnachtslieder anstimmen. Obwohl - von mir aus müsste das Fest des Konsums auch nur alle zwei Jahre stattfinden. Oder seltener...
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Alle zwei Jahre zieht es mich im Wonnemonat Mai in wärmere Gefilde. Dorthin, wo die Sträucher schon viel grüner, die Blumen bunter, die Temperaturen milder sind und viele nette Menschen wohnen, die abwechselnd durch die Gegend laufen, radeln und schwimmen. Nein, ich spreche nicht von einem Trainingslager in Kroatien, ganz im Gegenteil. Mich zieht es in den Nord(west)en, genauer gesagt nach Trier!
So auch vergangenes Wochenende. Da sich eine Teilnahme am Hospizlauf heuer für mich leider wieder nicht ausgehen wird, das Wochenende des Freundschaftslaufes des SV Olewig aber völlig unberührt vor mir lag, meldete ich mich kurzentschlossen am Dienstag noch an. Das hieß: Mittwoch packen, denn am Donnerstag machte ich mich direkt nach der Arbeit auf den Weg.

In zwei Etappen und mit vielen schönen Zwischenstopps an der südlichen Weinstraße näherte ich mich ganz gemütlich meinem Ziel bei Familie Midlaufcrisis. Ein gemütlicher Nachmittag auf deren Terrasse in angenehmer Gesellschaft von Karin und wunderbarem Wolkenkino,
stimmte schon auf den Abend ein, an dem wir gemeinsam mit Anne vorsorglich genügend Kalorien für den nächsten Tag (oder war's für die nächste Woche?) zu uns nahmen.
Der Samstag führte mich dann erst mal in die Innenstadt von Trier, wo ich heuer erst den Dom unter Rainers kundiger Führung und anschließend die Porta Nigra besser kennen lernte.
Der Kreuzgang des Trierer Domes
In der Porta Nigra
 
Am Nachmittag ging es dann los. Treffpunkt war am Sportplatz Olewig, wo wir uns für eine Strecke (10, 16 oder 25km) entscheiden durften. Ich wählte in weiser Voraussicht und noch lebhafter Erinnerung an meine Teilnahme vor 2 Jahren die kürzeste Distanz, da sich die Höhenmeter in dieser wunderschönen Gegend irgendwie immer nach "etwas mehr" anfühlen!
Anne lief in Rainers Gruppe die 16km mit, Karin sorgte bei Kilometer 5 für Erfrischungen an der Strecke.

Ein Panoramalauf war uns versprochen worden und wer Panorama will, muss erst mal nach oben! Also führten uns unsere beiden Guides 
erst mal 5 Kilometer lang einige viele zum Glück noch ziemlich schattige Höhenmeter nach oben. Die Temperaturen waren wärmer, als gedacht und so manch eine(r) stöhnte nicht schlecht. Aber die wunderbaren An- und Ausblicke entschädigten für das Schnaufen und Schwitzen und die vielen Fotopausen hielten den Puls im vertretbaren Bereich.
 
Dann begegneten wir noch den sympatischsten Rasenmähern überhaupt und von da an waren es nur mehr negative Höhenmeter, die uns unter die Beine kamen und schon bald waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt zurück.
 
 
Wer Lust hat, noch mehr tolle Fotos von diesem Lauf zu sehen, kann bei Anne oder Rainer weiterschwelgen!
Nach und nach trudelten dann alle Gruppen wieder beim Sportplatz ein, wo eine weitere Höchstleistung zu vollbringen war, nämlich sich zu entscheiden, welche der mehr als reichlich vorhandenen Verpflegung vernichtet werden sollte! Yammie!!

Nach einem gemütlichen Abend und einem üppigen Sonntagsfrühstück auf der Terrasse
 
ging es für mich als 2017er Premiere ins Wasser ohne Halle drum rum! Für eine halbe Stunde lockerte ich meine Beine im Nordbad noch ein wenig aus, bevor ich mich wieder auf den Heimweg machte.
Auch hier noch mal vielen Dank liebe Karin und lieber Rainer für eure Gastfreundschaft, es war ein herrliches Wochenende bei euch!