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Montag, 5. Dezember 2022

PBC - die zweite Runde geht los

Jetzt wird es interessant.
Den ersten Monat der PolarBear Challenge habe ich geschafft. Das war allerdings auch keine große Leistung, denn so warm, wie die Wassertemperaturen hier den Großteil des Monats noch waren, zählte ich die Schwümme noch nicht mal zum Winterschwimmen. Das beginnt unter 10°C. 
Jeden Monat erhält man von MamaBear ein Formular, in das man seine absolvierten Distanzen einträgt, für die Einhaltung der Vorgaben ist man selbst verantwortlich. Wie eigentlich überall, bescheißt man ja nur sich selbst, wenn man schwindelt. 
Gestern Mittag war ich das erste Mal im Dezember schwimmen und seit langem mal wieder im Wallersee. Laut Gemeinde sind die Blaualgen weg (oder zumindest im Bereich des Strandbades nicht mehr zu sehen.) Allerdings bin ich in Richtung Zell ausgewichen, 
weil im Strandbad irgendwelche Zelte herumstehen, die äußerst interessant sein dürften, zumindest ziehen sie haufenweise Menschen an. Und da ich es lieber ruhig und friedlich habe, gehe ich eben erst im Jänner dann wieder ins Strandbad. Jedenfalls war das im heurigen Herbst das erste Winterschwimmen und ich merke jetzt schon, dass die Distanzvorgaben ihre Wirkung zeigen. 
Soviel zur PBC.

Am Mittwoch widmete ich mich noch einer anderen Challenge - der vom Verein! Da gibt seit Oktober jeden Monat eine "Aufgabe" die man erfüllen muss/kann. Die Ergebnisse werden an Lisa geschickt, die Punkte vergibt. Das eigentliche Ziel ist aber oft mitzumachen, weil es darum geht, im Laufe des Jahres möglichst viele Punkte zu sammeln. 

Bisher hatten wir im Oktober: längstes Schwimmen am Stück (ohne Hilfsmittel)
Im November: Laufen - 3km schnell
Im Dezember: Radtrainingskilometer sammeln

Jedenfalls bin ich nach der Arbeit gleich in Salzburg noch gelaufen - erst Richtung Salzach zum Aufwärmen und dann den Treppelweg bis zu den Salzachseen, eine kleine Runde durch den Auwald und ein Stück wieder zurück. Das hatte den Vorteil der brettlebenen Strecke, die noch dazu zur Hälfte beleuchtet war. Mit ein- und auslaufen kam ich auf fast 7 Kilometer und war erstaunt, dass meine Beine doch noch schneller, als Nebenbeiblümchenpflücktempo kennen!
Das durften sie dann auch gestern gleich nochmal beweisen, weil die für den Silvesterlauf in Seekirchen obligatorischen Vorbereitungsläufe wieder begonnen haben. Da ich sowieso nur eine kleine Runde laufen wollte, nutzte ich die Gelegenheit und ließ mich von meiner Gruppe zum 2. Tempolauf diese Woche ziehen. Das reicht mir jetzt erst mal mit schnell und heute gibt es als Kontrastprogramm dafür langsames Schlendern über den Weihnachtsmarkt mit der Schreibgruppe!

Freitag, 1. Mai 2020

Ach nee

Auf die Frage der Lieblingsschwester gestern Abend, ob ich heute mit jemandem etwas unternehmen würde (nachdem die Ausgangsbeschränkungen bei uns mit 1. Mai aufgehoben/gelockert wurden), meinte ich nur: Ach nee. 
Jetzt habe ich mich gerade so schön an den Luxus gewöhnt, nach Lust und Laune aufzustehen und Laufen / Radeln / Schwimmen zu gehen, dass ich nicht so schnell wieder auf Verabredungen umstellen mag. 
Ich denke mir, das kommt eh nach und nach, so werde ich sie am Sonntag nach dem WingsforLife-AppRun auch besuchen gehen. Starten werden wir beide, aber genau bei diesem Lauf ist ja das Tolle, das es völlig egal ist, wo man gerade ist, die Distanz wird hier genau so aufgezeichnet, wie dort.
Heute habe ich bei meinem Vormittagslauf schon mal die App getestet - der Sonntag kann kommen. Denn wie heißt es so schön, wenn die Generalprobe daneben geht, klappt es bei der Premiere!
Schön war es trotzdem, auch wenn ich mehr Warnmeldungen, als Informationen erhalten habe und die App dann irgendwann ganz weggebrochen ist. Nach einem Neustart, hat sie mir immerhin zu 5 gelaufenen Kilometern gratuliert. Keine Ahnung warum, aber nett ist das ja auch irgendwie. 😁
 

Eine ganz besondere Verabredung hatte ich diese Woche auch schon.
 
Das Hundesitten hat wieder begonnen - hach so schön!!!

Freitag, 13. Dezember 2019

Jahressoll erfüllt

Gestern Abend habe ich mein Jahressoll an Weihnachtsgedöns erfüllt. 
Mittwoch sang unser Chor am Nachmittag auf zwei Geriatrie-Stationen und danach noch im Pflegezentrum unserer Klinik, wo wir das ganze Jahr über proben dürfen und gestern durften wir bei der "großen" Weihnachtsfeier auch noch ein paar Stücke zum Besten geben.


















Damit ist für mich der offizielle Teil an adventlichen / vorweihnachtlichen Aktionen erledigt und ich kann mich jetzt so richtig auf die (für mich) ruhige und geruhsame Zeit freuen, in der ich das tun (und lassen) kann, was ich will.
Wobei: wenn ich ehrlich bin, ist das bei mir ja meistens so...
Letzte Woche habe ich mal wieder ein wenig Hexenküche veranstaltet und eine Seife gesiedet. Leider war die NaOH schon ziemlich alt und hat nicht mehr so gut reagiert... naja, mal sehen, ob die Verseifung trotzdem funktioniert. In ein paar Wochen bin ich klüger.
Am Sonntag war ich zuerst mit ein paar Freunden beim Vorbereitungslauf hier in Seekirchen und dann noch (zum abkühlen) bei Strahlewetter für ein paar Züge im Wallersee.
 
Und auch gelaufen wurde ein bißchen in dieser Woche:
Mittwoch Abend beim Lauftreff, der diesesmal wieder mit Glühmost und köstlicher Jause bei Claudia und Fabrizio stattfand
und heute in aller Ruhe mal wieder etwas länger, um das gute und reichliche Essen von gestern zu verbrennen!
 
Nach knapp eineinhalb Stunden war ich wieder zuhause und entkam gerade noch dem nächsten Schneeregenschauer!

Sonntag, 9. Dezember 2018

Wolken

Leider nicht "wie auf", sondern "unter Wolken" lief ich am Freitag bei unangenehm warmer Temperatur von meinem früheren Wohnort am Ostende des Wallersees nach Hause. Die Beine waren sauschwer und so nutzte ich Fotostopps als Ausrede für viele, viele Pausen. Leider sind aber nur die Bilder vom letzten Stopp am Telefon geblieben - seltsam, aber nicht mehr zu ändern.
Gut 11km in ruhigem Tempo und trotzdem war ich ziemlich erledigt. Auch gestern wollten meine Lebensgeister einfach nicht erwachen, also blieb ich einfach auf der Couch liegen und habe den Tag größtenteils verschlafen.
Heute lief es wieder (fast) wie gewohnt - Schwimmtraining am Morgen, anschließend zum Vorbereitungslauf hier im Ort und nach einem putzlastigen Mittag zu Chaya nach Obertrum. Abgeschlossen habe ich den Sonntag mit einer Stunde Stabitraining, das von unserem Trainer mal wieder sehr muskelkaterverdächtig gestaltet wurde!

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das Comeback des Jahres!

Ach da ist er ja doch noch gekommen im Jahr 2018. Ich hatte wirklich schon befürchtet, er wäre durch die Dominanz des Spätsommers beleidigt und hätte sich schmollend nach irgendwo verzogen.
Aber seit dem Wochenende ist nun doch der "richtige" Herbst hier angekommen. Mit milderen Temperaturen, Regen, grauen Tagen.
Den Schnee hat er schnell gefressen, erst noch für ein wenig Straßenglätte gesorgt und es sich jetzt hier gemütlich gemacht. Was bin ich froh! 

Sonntag lief ich zwar noch im Trockenen, aber die dicken Wolken ließen den Regen schon erahnen. Es war nur eine kurze Runde beim Vorbereitungslauftreff für den Silvesterlauf hier im Ort und gerade geeignet, nach dem Schwimmtraining noch ein wenig auszutraben. Mit der Frau des Veranstalters und einer Vereinskollegin quatschten wir uns gemütlich durch die zwei Runden.

Heute bekam ich zwar den meisten Regen beim radeln ab, aber nach der langen Durststrecke kann mich nicht mal das aus der Ruhe bringen. Außerdem war es nur eine relativ kurze Strecke von gut 11km, für die ich aber wegen des "munteren" Westwinds, der (natürlich) von vorne kam, ganz schön lange gebraucht habe.
Dafür kam die Belohnung dann am Nachmittag.
Der kleine Feuersalamander ist schon arg spät dran, mit der Suche nach einem Winterquartier!
Großes Panorama mit kleinem Hund!
Chaya liebt dieses Wetter auch - heute ist sie nur rumgefetzt!
Und ich habe den Regen, die Wolken und den wieder aufgewärmten, weichen, nassen Boden genossen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Etappenlauf

Nachdem mir 2 Läufe für eine Woche so fürchterlich wenig vorkamen, habe ich heute gleich 4 gemacht, um meine Statistik ein wenig aufzuhübschen!   :D
Auch wenn es momentan wettertechnisch gar nicht so aussieht, der Silvesterlauf in Seekirchen naht und dort gibt es jedes Jahr an den 4 Sonntagen davor jeweils einen Vorbereitungslauf. Dabei kann man sich die Strecke anschauen, wenn man noch nie daran teilgenommen hat oder, wie es bei mir der Fall ist, einfach jede Menge nette Leute treffen und mit ihnen quatschend die knapp 6km lange Runde drehen.
Nachdem die vergangene Woche laufmässig etwas zu kurz gekommen war, beschloss ich die Runde ein wenig aufzupeppen und lief erst mal von mir zum Bahnhof in Neumarkt. (Lauf #1). Dann fuhr ich mit der S-Bahn Richtung Seekirchen, stieg aber schon eine Station früher aus und wollte eigentlich dem See entlang zum Treffpunkt laufen (ich hatte noch eine gute halbe Stunde Zeit und hätte die Strecke auf ca. 3,5km geschätzt).
Aber meine Planungen sind ja meistens nur so ganz grobe Anhaltspunkte, an die ich selbst nicht so ganz glaube.
Also stieg ich zwar an der Haltestelle aus, lief aber nicht zum See, sondern den Hügel rauf nach Bayerham. 
Weil: genau auf diesem Abschnitt der Strecke hing der Nebel so dicht und tief (ich kam aus der Sonne und war deswegen auch nicht so warm angezogen), dass ich beschloss, die höhergelegene Variante zu wählen und dort in der Sonne laufend auf die Nebelsuppe runterzuschauen. Nur kostete mich das ein wenig Zeit. Nicht nur wegen des Hügelchens, sondern weil die Straße zu Beginn im Schatten lag und so eisig und glatt war, dass ich wie auf rohen Eiern hinaufgetapst bin! (Und insgesamt war sie vielleicht auch einen Kilometer länger als gedacht, aber so schlecht war meine Schätzung auch nicht.)
Oben lief es dann besser und mein Sonnenplan ging auf. Aber irgendwie verging die Zeit schneller, als geplant und ein dringend notwendiger Zwischenstopp am Bahnhofs-WC ließ meine Zeitreserven weiter schrumpfen! (Nur gut, dass ich keine Kamera mit dabei hatte, das Bild des herumwabernden Nebels über dem See war so traumhaft, dass ich mich vor lauter fotographieren völlig verfranst hätte!)
Knapp vor dem Start kam ich dann doch noch zum Treffpunkt (Lauf #2) und hatte sogar noch Zeit ein paar Bekannte zu begrüßen.
Dann kam der eigentliche Lauf (#3) auf der schon bekannten Strecke und nach der Heimfahrt per Bahn noch der letzte Lauf (#4) wieder zurück nach Hause.
Insgesamt waren es wohl so um die 13km, die sich aber durch das gemütliche Tempo und die vielen Pausen nach viel weniger anfühlten!