Jetzt wird es interessant.
Den ersten Monat der PolarBear Challenge habe ich geschafft. Das war allerdings auch keine große Leistung, denn so warm, wie die Wassertemperaturen hier den Großteil des Monats noch waren, zählte ich die Schwümme noch nicht mal zum Winterschwimmen. Das beginnt unter 10°C.
Jeden Monat erhält man von MamaBear ein Formular, in das man seine absolvierten Distanzen einträgt, für die Einhaltung der Vorgaben ist man selbst verantwortlich. Wie eigentlich überall, bescheißt man ja nur sich selbst, wenn man schwindelt.
Gestern Mittag war ich das erste Mal im Dezember schwimmen und seit langem mal wieder im Wallersee. Laut Gemeinde sind die Blaualgen weg (oder zumindest im Bereich des Strandbades nicht mehr zu sehen.) Allerdings bin ich in Richtung Zell ausgewichen,
weil im Strandbad irgendwelche Zelte herumstehen, die äußerst interessant sein dürften, zumindest ziehen sie haufenweise Menschen an. Und da ich es lieber ruhig und friedlich habe, gehe ich eben erst im Jänner dann wieder ins Strandbad. Jedenfalls war das im heurigen Herbst das erste Winterschwimmen und ich merke jetzt schon, dass die Distanzvorgaben ihre Wirkung zeigen.
Soviel zur PBC.
Am Mittwoch widmete ich mich noch einer anderen Challenge - der vom Verein! Da gibt seit Oktober jeden Monat eine "Aufgabe" die man erfüllen muss/kann. Die Ergebnisse werden an Lisa geschickt, die Punkte vergibt. Das eigentliche Ziel ist aber oft mitzumachen, weil es darum geht, im Laufe des Jahres möglichst viele Punkte zu sammeln.
Bisher hatten wir im Oktober: längstes Schwimmen am Stück (ohne Hilfsmittel)
Im November: Laufen - 3km schnell
Im Dezember: Radtrainingskilometer sammeln
Jedenfalls bin ich nach der Arbeit gleich in Salzburg noch gelaufen - erst Richtung Salzach zum Aufwärmen und dann den Treppelweg bis zu den Salzachseen, eine kleine Runde durch den Auwald und ein Stück wieder zurück. Das hatte den Vorteil der brettlebenen Strecke, die noch dazu zur Hälfte beleuchtet war. Mit ein- und auslaufen kam ich auf fast 7 Kilometer und war erstaunt, dass meine Beine doch noch schneller, als Nebenbeiblümchenpflücktempo kennen!
Das durften sie dann auch gestern gleich nochmal beweisen, weil die für den Silvesterlauf in Seekirchen obligatorischen Vorbereitungsläufe wieder begonnen haben. Da ich sowieso nur eine kleine Runde laufen wollte, nutzte ich die Gelegenheit und ließ mich von meiner Gruppe zum 2. Tempolauf diese Woche ziehen. Das reicht mir jetzt erst mal mit schnell und heute gibt es als Kontrastprogramm dafür langsames Schlendern über den Weihnachtsmarkt mit der Schreibgruppe!