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Montag, 9. Mai 2016

WingsForLifeWorldRun - München 2016

Ach was war das gestern für eine lustige Veranstaltung. Ich habe selten während gut einer Stunde mit sovielen Leuten gequatscht, fotographiert und gleichzeitig ein wenig Sightseeing gemacht. Ich finde, jeder sollte mal bei so einem "Verfolgungslauf" dabei gewesen zu sein, um die Atmosphäre genießen zu können. Für eine Jagd auf "Beststrecken" eignet er sich vermutlich nur für die ganz schnellen und ich hoffe, auch die hatten ihren Spass!

Nachdem der Lauf selbst ja erst um 13 Uhr startet (also ungefähr zu der Zeit, zu der mein Mittagsschlafbedürfnis so richtig erwacht), fuhren wir erst um 8 Uhr morgens los. Wir waren zu acht unterwegs, die meisten vom Verein, plus zwei Arbeitskollegen von einem davon.
Die Suche nach dem "richtigen" Parkhaus, das im Internet angegeben wurde, gaben wir auf Grund fehlender Beschilderung nach 2 Umrundungen des Olympiaparks auf und parkten absolut genial in einem anderen, das nicht nur (auch) ganz nahe war, sondern zusätzlich neben einer Toilettenanlage lag, die immer frei war!!! Ein Traum! Grundsätzlich ist natürlich die Anlage rund um das Olympiastadion absolut perfekt für so ein Großereignis (8000 Starter + nicht wenige Zuschauer), was das Ganze sehr enstpannt ablaufen ließ.
Gemeinsam spazierten wir zur Startunterlagenausgabe (kein Mensch vor mir), zum Abholen der T-Shirts (3 Personen vor mir) und waren schneller, als gedacht fertig und bereit für den Lauf. Also blieb noch genügend Zeit ein wenig rumzueiern,
 für Gruppenfotos vor
 und nach dem Umziehen.
Die ganze Zeit schien die Sonne und es ging ein ziemlich starker Wind. Erst dachte ich noch, dass mir der zu schaffen machen würde, aber beim Lauf selbst, war ich froh, um jeden Lufthauch! Es war einfach nur heiß. Was man zuvor auf dem freien Gelände des Olympiaparks noch gar nicht so gespürt hatte, war danach auf der Straße, zwischen den Häusern doppelt stark, weil die Hitze reflektiert wurde und ich mir wie in einer Infrarotkabine mit rundum Wärmestrahlern vorkam!
Im Startblock angelangt (die Schnellen standen weiter vorne), machte ich noch ein paar "Überkopfbilder" - sooo viele Menschen. Und alle wollten Punkt 13 Uhr loslaufen. Das führte natürlich zu Beginn zu ein wenig Stop-and-Go Verkehr, was mir aber die Zeit gab, die vielen Zuschauer am Rand zu bewundern.
Fast so viele Zuseher, wie Läufer --> Richtiges Paparazzi Feeling!
Schon nach den ersten beiden Kilometern stand für mich fest, dass ich hier einfach nur ganz gemütlich durch die Gegend traben würde, weil es einfach zu voll auf der Strecke war, um konzentriert und insgesamt zu warm (noch ungewohnt), um zügig laufen zu können.
Also machte ich Foto-Sightseeing in München!

Hier sieht man die schnelleren Läufer oben auf der Brücke und weiß schon wohin uns der Weg führen wird.
Moment mal... den Turm kenne ich doch schon!
Was für eine gute Idee! Eine riesige Läuferdusche!!
Lustig war es auch, die Mitläufer in ihren verschiedenen Outfits zu bewundern. Kurze Zeit lief eine junge Frau in einem Thermo-Überziehrock vor mir... vielleicht hatte sie die Laufhose vergessen, denn sooo kalt war es dann doch wieder nicht.
Es gab ganze Gruppen in Tüllröckchen (erinnerte mich ein wenig an Roni in ihrem Tutu!),
hier einen sehr sportlichen Polizisten, rechts im Bild, der wohl einen Bekannten entdeckt und einfach mal ein paar Meter mitgelaufen ist
 und ein mobiler Cheerleader.
 Immer mit dabei - die Sonne!!!

Und dann ging es plötzlich ganz "schnell". Nach ca. 1h10min hörte ich von hinten Motorräder kommen, die laut das Catcher-Car ankündigten, was eine sehr lustige Dynamik, der noch laufenden auslöste. Die meisten wurden wieder schneller und schneller, einige drehten sich um und fielen fast über den nächsten Randstein oder ihre eigenen Füße, ein paar wenig blieben stehen und stellten sich auf die Seite. 
Ich versuchte einfach weiterzulaufen und gleichzeitig zu fotographieren, was auch ganz gut geklappt hat.














Sehr genial war, dass mich die fahrende Ziellinie überholt hat und direkt an diesem Punkt die ersten Shuttle-Busse standen, die uns zurück ins Olympiazentrum bringen sollten. So musste ich nur mehr die Straße überqueren und in den ersten Bus einsteigen, der uns dann  zurückfuhr. 


Aussteigen durften wir direkt im Stadion - was noch mal tolle An- und Ausblicke mit sich brachte. Besonders nett war, dass alle, die schon oben im Zielbereich waren, bzw. an der Treppe saßen, applaudierten, wenn unten im Stadion die Türen der Busse sich öffneten. Das gab einem dann noch mal ein "Zieleinlauf-Feeling".
wieder zurück
die letzte Hürde! ;)
Mir blieb danach noch genügend Zeit zum stärken, ruhen und sinnieren, ich saß noch eine Weile an der Treppe und begrüßte klatschend die nach mir Ankommenden, um mich dann gemütlich zu dem vorher vereinbarten Treffpunkt zu begeben (in einer schattigen Wiese), wo nach und nach alle wieder eintrudelten, von ihrem eigenen Lauferlebnis berichteten. 
Auch auf der Heimfahrt verglichen wir ein wenig unsere Eindrücke und für mich ging so ein absolut genialer Tag gemütlich zu Ende.