Posts mit dem Label Trier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Trier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 14. Mai 2019

Ein Wochenende bei Freunden

Am Donnerstag fahre ich direkt von der Arbeit los. Wangen im Allgäu ist das erste Ziel dieses Wochenendes. Da ich am nächsten Tag nach Trier weiter will, liegt dieser hübsche Ort ja auf der Strecke - naja, zumindest ungefähr in der gewollten Richtung - und netterweise findet in der Stadtbücherei eine Lesung mit Milena Moser statt, bei der ich vor ein paar Jahren zwei Schreibseminare in Aarau besucht und das Entstehen des neuen Buches über ihren Blog verfolgt habe. 
Grund genug, diesen hübschen Ort als Zwischenziel zu wählen.






















Dass ich am nächsten Tag für die zweite Etappe ungefähr die Zeit brauche, wie am Sonntag auf der Heimfahrt für die Gesamtstrecke, sei hier nur am Rande erwähnt und ist auch sofort wieder vergessen, als ich mich bei Karin und Rainer aus dem Auto schäle. 
Es ist einfach nur schön und gemütlich, bei meinen Gastgebern in der Küche zu sitzen und mit ihnen zu plaudern.
Kurze Zeit später trifft auch Manfred ein und wir lassen den Abend mit einem köstlichen Essen in Blesius Garten ausklingen.

Der Samstag glaubt dann tatsächlich den Wetterprognosen entsprechen zu müssen und lässt wunderbaren Landregen vom Himmel strömen. Die Freude auf den Lauf kann er mir ganz sicher nicht trüben und so scheint es auch vielen anderen zu gehen. Niemand will sich diesen wunderbar organisierten Freundschaftslauf des SV Olewig entgehen lassen und der befürchtete wetterbedingte Teilnehmerschwund bleibt aus.
Ich laufe, wie schon die letzten beiden Male die 10 Kilometerstrecke mit, heuer in bester Begleitung von Karina und Andi laufend und Helge auf dem MB. So hat sie ausreichend Zeit und Puste (als ob ihr die laufenderweise sonst gefehlt hätte!), uns auf die wunderbaren Grüntöne der Bäume, Sträucher und Wiesen aufmerksam zu machen.
Nach der Hälfte der Strecke machen wir Rast bei Karin und laufen danach hauptsächlich wieder abwärts zurück zum Vereinsheim, um uns mit köstlichen Schlemmereien zu stärken. Hach was bin ich froh beim "nassesten Freundschaftslauf aller Zeiten" (Zitat Rainer) dabeigewesen zu sein!

















Da sich der Regen beinahe zeitgleich mit dem Eintreffen der letzten Läufer der langen Runde verabschiedet, machen sich Rainer, Manfred und ich abends noch einmal auf, um die Stadt von oben zu bewundern und einen traumhaften Sonnenuntergang am Turm Luxemburg zu genießen.









Der Sonntag Vormittag wird dann (dank Volker schon obligatorisch) im Nordbad schwimmend verbracht,






bevor wir uns für unsere weiteren sehr unterschiedlichen Pläne mit einem herrlichen Brunch im Haus Midlaufcrisis stärken.









Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Karin und Rainer für eure angenehme und wohltuende (Gast)freundschaft!

Dienstag, 16. Mai 2017

Alle (zwei) Jahre wieder....


Keine Sorge, ich werde keine Weihnachtslieder anstimmen. Obwohl - von mir aus müsste das Fest des Konsums auch nur alle zwei Jahre stattfinden. Oder seltener...
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Alle zwei Jahre zieht es mich im Wonnemonat Mai in wärmere Gefilde. Dorthin, wo die Sträucher schon viel grüner, die Blumen bunter, die Temperaturen milder sind und viele nette Menschen wohnen, die abwechselnd durch die Gegend laufen, radeln und schwimmen. Nein, ich spreche nicht von einem Trainingslager in Kroatien, ganz im Gegenteil. Mich zieht es in den Nord(west)en, genauer gesagt nach Trier!
So auch vergangenes Wochenende. Da sich eine Teilnahme am Hospizlauf heuer für mich leider wieder nicht ausgehen wird, das Wochenende des Freundschaftslaufes des SV Olewig aber völlig unberührt vor mir lag, meldete ich mich kurzentschlossen am Dienstag noch an. Das hieß: Mittwoch packen, denn am Donnerstag machte ich mich direkt nach der Arbeit auf den Weg.

In zwei Etappen und mit vielen schönen Zwischenstopps an der südlichen Weinstraße näherte ich mich ganz gemütlich meinem Ziel bei Familie Midlaufcrisis. Ein gemütlicher Nachmittag auf deren Terrasse in angenehmer Gesellschaft von Karin und wunderbarem Wolkenkino,
stimmte schon auf den Abend ein, an dem wir gemeinsam mit Anne vorsorglich genügend Kalorien für den nächsten Tag (oder war's für die nächste Woche?) zu uns nahmen.
Der Samstag führte mich dann erst mal in die Innenstadt von Trier, wo ich heuer erst den Dom unter Rainers kundiger Führung und anschließend die Porta Nigra besser kennen lernte.
Der Kreuzgang des Trierer Domes
In der Porta Nigra
 
Am Nachmittag ging es dann los. Treffpunkt war am Sportplatz Olewig, wo wir uns für eine Strecke (10, 16 oder 25km) entscheiden durften. Ich wählte in weiser Voraussicht und noch lebhafter Erinnerung an meine Teilnahme vor 2 Jahren die kürzeste Distanz, da sich die Höhenmeter in dieser wunderschönen Gegend irgendwie immer nach "etwas mehr" anfühlen!
Anne lief in Rainers Gruppe die 16km mit, Karin sorgte bei Kilometer 5 für Erfrischungen an der Strecke.

Ein Panoramalauf war uns versprochen worden und wer Panorama will, muss erst mal nach oben! Also führten uns unsere beiden Guides 
erst mal 5 Kilometer lang einige viele zum Glück noch ziemlich schattige Höhenmeter nach oben. Die Temperaturen waren wärmer, als gedacht und so manch eine(r) stöhnte nicht schlecht. Aber die wunderbaren An- und Ausblicke entschädigten für das Schnaufen und Schwitzen und die vielen Fotopausen hielten den Puls im vertretbaren Bereich.
 
Dann begegneten wir noch den sympatischsten Rasenmähern überhaupt und von da an waren es nur mehr negative Höhenmeter, die uns unter die Beine kamen und schon bald waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt zurück.
 
 
Wer Lust hat, noch mehr tolle Fotos von diesem Lauf zu sehen, kann bei Anne oder Rainer weiterschwelgen!
Nach und nach trudelten dann alle Gruppen wieder beim Sportplatz ein, wo eine weitere Höchstleistung zu vollbringen war, nämlich sich zu entscheiden, welche der mehr als reichlich vorhandenen Verpflegung vernichtet werden sollte! Yammie!!

Nach einem gemütlichen Abend und einem üppigen Sonntagsfrühstück auf der Terrasse
 
ging es für mich als 2017er Premiere ins Wasser ohne Halle drum rum! Für eine halbe Stunde lockerte ich meine Beine im Nordbad noch ein wenig aus, bevor ich mich wieder auf den Heimweg machte.
Auch hier noch mal vielen Dank liebe Karin und lieber Rainer für eure Gastfreundschaft, es war ein herrliches Wochenende bei euch!

Montag, 4. Mai 2015

Kurzurlaub bei Freunden

Kurzurlaube können manchmal ganz schön anstrengend sein. Kaum ist man so richtig angekommen, muss man schon wieder seine Sachen packen und wieder abfahren. Erholungswert fraglich...

Oder aber - es ist völlig anders! :D
Donnerstag Nachmittag fahre ich mit einem kleinen Abstecher über Hagenau am Bodensee
in Richtung Nordwesten, um ein paar Tage im Hotel Weinbergschnecke zu verbringen. Als "Wiederholungstäterin" fühle ich mich bei Anne von der ersten Minute an so wohl, dass die lange Fahrt bereits vergessen ist, bevor wir uns hinlegen, um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.
Den verbummeln wir dann nach einem ausgiebigen Frühstück in Trier,
bevor wir uns am späteren Nachmittag mit Volker und Jens zu einem wunderbaren Grillabend bei Familie miflaufcrisis treffen.
Und was tun Laufblogger, wenn sie gemeinsam an einem Tisch sitzen (außer essen, trinken, lachen, erzählen!)? Sie schreiben einen gemeinsamen Post - nachzulesen HIER!

Samstag streife ich mit Anne bei Sonnenschein und angenehmen Spaziertemperaturen durch die Weinberge, wo nicht nur wir die Sonne genießen!

Aber wir wären ja keine Laufblogger, wenn wir nicht auch laufen würden! Der Freundschaftslauf des Lauftreffs Olewig lädt am Samstag zu einem wunderbaren Lauferlebnis. Anne nimmt heuer nicht daran teil, geleitet mich aber netterweise bis zum Start (damit ich nicht schon davor verloren gehe!)
Die Streckenlängen sind mit 27, 16 und 10km so gestaffelt, dass für jede(n) eine passende Strecke dabei ist und zu meiner großen Freude treffe ich dort noch mehr bekannte Gesichter!
 
Das Tridreamteam Helge und Karina laufen ebenfalls die 10km und so versuche ich die von mir aufgenommene Sauerstoffmenge möglichst gerecht zwischen Muskelversorgung in den Beinen und Unterhaltung aufzuteilen! Irgendwann verstumme ich dann, um das Tempo nicht bis zum Stillstand reduzieren zu müssen, aber die Unterhaltung geht selbstverständlich nach dem Lauf (und einer warmen Dusche) bei Kuchen und Kaffee wieder weiter! Auch an dieser Stelle noch einmal ein großes Lob an das Orga-Team des Lauftreffs Olewig für diese rundum gelungene Veranstaltung!
Zufriedenes Grinsen nach dem Lauf!
Dass uns der Gesprächsstoff nicht so schnell ausgeht, beweist auch der gemeinsame Schwimmbadbesuch am Sonntag Vormittag, bei dem Volker seine Schwimmkenntnisse in Gesellschaft auffrischt - Bilder davon gibt es bei den anderen, da meine Kamera zu diesem Zeitpunkt schon im vollgepackten Auto lag!

Es stimmt - Kurzurlaube können anstrengend sein - aber Kurzurlaub bei Freunden ist einfach nur schön!

Dienstag, 14. Mai 2013

Eine Urlaubswoche - mal ganz persönlich

Urlaub ist doch was wunderbares. Er verändert völlig jegliches Zeitempfinden, denn die letzte Arbeitswoche bis Tag X war eindeutig 17-35x länger, als die "gleiche" Zeitspanne ab diesem Tag.
Aber trotzdem war er ganz plötzlich da, der 1. Urlaubstag und mit ihm auch der Start nach Trier zum Bloggertreffen, organisiert von Anne und Rainer. Einen Gesamtbericht des Treffens werde ich hier nicht mehr schreiben, denn das haben sowohl die beiden oben genannten unter Weinbergschneckes Blog und Midlifecrisis, als auch die anderen Läuferblogger Christian, Gerd und Martin schon so profimässig erledigt, dass ich mich nicht entscheiden könnte, bei wem ich hätte abschreiben sollen ;).

Dafür gibt es hier ein paar ganz persönliche Eindrücke der ersten Urlaubswoche.
Anne und ich holen Gerd ab
Tag 1 - Pforzheim: "Der Neue" darf erstmals zeigen was er kann und bringt mich durch ein paar wenige Staus zu meinem ersten Zwischenstopp. Dort stelle ich fest: Bach wird völlig überbewertet und ersetze spontan den geplanten Chorkonzertbesuch, durch ein zweites Hefeweizen im Biergarten in der Abendsonne.

Tag 2 - Ankunft und Trier und erstes Kennenlernen: Sapperlot haben die hier viele Hügel! Bergauf laufen und reden gleichzeitig geht noch immer nicht, also konzentriere ich mich auf ersteres. Die kulinarische Belohnung und die nette Gesellschaft am Abend tun gut!

 
 
Blick über die Mosel
Tag 3 - Mal treiben lassen: Tagsüber nehme ich mir "frei" und schlendere durch die Stadt, mit den Infos und
Tipps von Anne lasse ich die Stadt auf mich wirken und freue mich danach auf das gemeinsame Abendprogramm. "Valerius" hat auch bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen!

Tag 4 - Laufen mit Freunden: So problemlos kann also eine große Läufergruppe, die sich aus völlig unterschiedlichen Leistungsgruppen zusammensetzt, über eine Stunde gemeinsam laufen. Dank den ortskundigen Teilnehmern war dieser Lauf ein kurzweiliges Sightseeing verbunden mit einem herrlichen Samstag-Vormittagslauf. Das Grillen bei Karin und Rainer rundet dieses Treffen ab und lässt es so angenehm ausklingen, dass ich beim Aufbruch kurz mal das Gefühl bekomme, noch gar nicht genügend Zeit gehabt zu haben, um wirklich mit allen Teilnehmern so ausführlich ins Gespräch gekommen zu sein, wie ich es mir gewünscht hätte! Da hilft nur eines - weiterhin in Kontakt bleiben und sich wieder persönlich treffen. :)

Auwald entlang der Dornbirner Ache
Tag 5 - Aufbruch nach Dornbirn: Das Wetter nimmt mir die Entscheidung ab, ob ich die "schönere Route" über Colmar oder die direkte, über die Autobahn wähle. Dabei stelle ich fest - auf der Autobahn fotographiert zu werden macht nicht so viel Freude, wie beim Bloggertreffen! Am Nachmittag lande ich in Dornbirn, wo ich mir am Abend die Beine noch bei einer sehr kurzen, sehr flachen Runde etwas auslockere.


Tag 6 - Austausch in Bregenz: Mit Pia spaziere ich in Bregenz über die Seebühne und danach 2h lang dem Bodensee entlang durch den Regen. Unser beinahe regelmässiger Austausch tut wie immer gut und lässt die nicht sehr frühlingshaften Temperaturen vergessen.

Die Kulisse für "Die Zauberflöte" wird aufgebaut

Tag 7 - wieder daheim: Jetzt brauch' ich erst mal etwas Zeit, die ganzen Eindrücke nachwirken zu lassen. Die Berichte und Fotos von den befreundeten Bloggern helfen dabei. Schon jetzt spüre ich - da hat sich doch so einiges verändert: Das Tiergartental und der Petrisberg sind nicht mehr nur Namen, sondern Erlebnisse. Oldenburg, Stuttgart und der Pfälzerwald sind nicht mehr nur Hinweisschilder/Ortsnamen auf einer Fahrt von A nach B sondern haben "Gesichter" bekommen. Das bereichert nicht nur das zukünftige Bloggen sondern mich ganz persönlich.