Am Donnerstag fahre ich direkt von der Arbeit los. Wangen im Allgäu ist das erste Ziel dieses Wochenendes. Da ich am nächsten Tag nach Trier weiter will, liegt dieser hübsche Ort ja auf der Strecke - naja, zumindest ungefähr in der gewollten Richtung - und netterweise findet in der Stadtbücherei eine Lesung mit Milena Moser statt, bei der ich vor ein paar Jahren zwei Schreibseminare in Aarau besucht und das Entstehen des neuen Buches über ihren Blog verfolgt habe.
Grund genug, diesen hübschen Ort als Zwischenziel zu wählen.
Dass ich am nächsten Tag für die zweite Etappe ungefähr die Zeit brauche, wie am Sonntag auf der Heimfahrt für die Gesamtstrecke, sei hier nur am Rande erwähnt und ist auch sofort wieder vergessen, als ich mich bei Karin und Rainer aus dem Auto schäle.
Es ist einfach nur schön und gemütlich, bei meinen Gastgebern in der Küche zu sitzen und mit ihnen zu plaudern.
Kurze Zeit später trifft auch Manfred ein und wir lassen den Abend mit einem köstlichen Essen in Blesius Garten ausklingen.
Kurze Zeit später trifft auch Manfred ein und wir lassen den Abend mit einem köstlichen Essen in Blesius Garten ausklingen.
Der Samstag glaubt dann tatsächlich den Wetterprognosen entsprechen zu müssen und lässt wunderbaren Landregen vom Himmel strömen. Die Freude auf den Lauf kann er mir ganz sicher nicht trüben und so scheint es auch vielen anderen zu gehen. Niemand will sich diesen wunderbar organisierten Freundschaftslauf des SV Olewig entgehen lassen und der befürchtete wetterbedingte Teilnehmerschwund bleibt aus.
Ich laufe, wie schon die letzten beiden Male die 10 Kilometerstrecke mit, heuer in bester Begleitung von Karina und Andi laufend und Helge auf dem MB. So hat sie ausreichend Zeit und Puste (als ob ihr die laufenderweise sonst gefehlt hätte!), uns auf die wunderbaren Grüntöne der Bäume, Sträucher und Wiesen aufmerksam zu machen.
Nach der Hälfte der Strecke machen wir Rast bei Karin und laufen danach hauptsächlich wieder abwärts zurück zum Vereinsheim, um uns mit köstlichen Schlemmereien zu stärken. Hach was bin ich froh beim "nassesten Freundschaftslauf aller Zeiten" (Zitat Rainer) dabeigewesen zu sein!

Da sich der Regen beinahe zeitgleich mit dem Eintreffen der letzten Läufer der langen Runde verabschiedet, machen sich Rainer, Manfred und ich abends noch einmal auf, um die Stadt von oben zu bewundern und einen traumhaften Sonnenuntergang am Turm Luxemburg zu genießen.

Der Sonntag Vormittag wird dann (dank Volker schon obligatorisch) im Nordbad schwimmend verbracht,
bevor wir uns für unsere weiteren sehr unterschiedlichen Pläne mit einem herrlichen Brunch im Haus Midlaufcrisis stärken.
Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Karin und Rainer für eure angenehme und wohltuende (Gast)freundschaft!