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Freitag, 29. Januar 2021

Und gleich noch mehr...

Farben bescherte mir der heutige Mittagslauf.
Nach dem doch recht eintönigen matschweiß, glitzerweiß, dumpfweiß, grauweiß, strahlendweiß, kaltweiß und nassweiß, gab es heute grün, blau, braun, grau, gelb, rot und noch viel mehr zu sehen. 
Links die Kapelle
rechts die Krähen.
Ein wenig später war dann nach rechts vorne der Himmel wolkig-blau
und nach hinten links düster-grau.
Aber das hätte sich wohl auch ständig geändert, wenn ich einfach stehen geblieben wäre. Der Wind, der diesen Warmlufteinbruch vor sich her trieb, war nämlich ganz schön kräftig. 
Wer braucht schon Friseure, wenn man auch so ein völlig neues "Styling" haben kann.
Wieder ein Stückchen weiter sah ich dann ein paar Überreste vom Weihnachtsgedöns und prompt  fielen mir die Waldweihnachtsbäume von Elke, Volker und Oliver ein. Was ist eigentlich aus denen geworden? Fragen über Fragen.
Danach lief ich eine leicht wellige Straße heimwärts und fühlte mich wie beim Slalom. Links eine Wasserlache, rechts eine Wasserlache. (Ist mir noch nie aufgefallen, dass dieses Wort so lustig ist - aber vielleicht habe ich noch nie zweimal hintereinander Wasserlache geschrieben.) Dann plötzlich keine Straße mehr, sondern eine kleine Furt!
Wollte ich nun philosophisch werden würde ich sagen - alles fließt!



Sonntag, 23. Februar 2020

3T Faschingskrapfenlauf 2020

Ich weiß nicht genau, seit wann es den Faschingskrapfenlauf unseres Vereins schon gibt. Für mich war es heuer die Premiere, denn bisher ließ ich mich immer von der Strecke (ca. 40 km), dem Tempo (da laufen schon die, die ich sonst auch meist nur von hinten sehe) und den kulinarischen Anforderungen (bei jedem Stopp mindestens einen Faschingskrapfen essen) abhalten. 
Da ich aber heuer schon des öfteren bei den Sonntags-Wallerseerunden mitgelaufen bin (die Genussläufer*innen starten früher und die Schnellen hängen gelegentlich eine Schleife dran), wollte ich auch hier mal dabei sein.

Die Eckdaten:
  • Start Faschingssonntag 7 Uhr, Bahnhof Seekirchen
  • Es werden alle um den Wallersee liegenden Leimüller Filialen angelaufen, um dort einen Krapfen zu essen; das sind: Zell, Neumarkt, Henndorf, Eugendorf und Seekirchen
Heide und ich beschlossen heuer also auch mitzulaufen und uns nicht an die Originalstrecke zu halten, sondern gelegentlich ein wenig abzukürzen, um beim Einkehren immer wieder dabei zu sein. 
Das Wetter meinte es heute nicht besonders gut mit uns, zwar war es gar nicht sooo kalt, aber der Regen und vor allem der echt fiese Wind, forderten unseren Humor schon sehr heraus. Alleine wäre ich heute jedenfalls am Bahnhof schon wieder umgekehrt um heimgelaufen, aber wenn da so eine bunte Truppe steht, läuft man eben doch auch los...
Die Gruppe zog sich dann auch schnell auseinander
aber zumindest konnten wir noch sehen, welche Strecke unsere Vorläufer wählten. Wir verfolgten sie einfach bis zur ersten Filiale
um danach schon die erste Abkürzung zu nehmen.
Ob wir dadurch schneller waren, ist zu bezweifeln, aber kürzer war die Strecke auf jeden Fall! 
Solche Stunteinsätze kosten naürlich Kraft und so war es gut, dass wir nicht mehr weit bis Neumarkt hatten.
I do my very best!




















Dann machten Heide und ich uns über eine tolle Abkürzung auf nach Henndorf, wo wir dadurch auch prompt als Erste eintrafen! Das war gar nicht schlecht, so hatten wir diesesmal die längere Pause, die uns doch sehr entgegenkam!
Da strahlen sie!
Und weiter geht's!
Da sich die Etappe bis hierhin für mich schon viel weiter, als die gelaufenen 20 km anfühlten, beschlossen wir (= die beiden Genussläuferinnen), die vorletzte Filiale auszulassen, direkt zurück nach Seekirchen zu laufen und uns vor der Schlusseinkehr eine heiße Dusche zu gönnen. (Es war wirklich sehr kühl heute!!)
Gesagt, getan! So trabten wir zum See hinunter, um dort auf unserer gewohnten Sonntagslaufstrecke den Lauf nach knapp 28 Kilometern zu beenden. 
Da konnten wir uns ruhig Zeit für ein paar Fotopausen nehmen, die Motive drängten sich ja geradezu auf.
Nach einer Dusche fühlte ich mich dann auch wieder so halbwegs als Mensch und das anschließende Zusammensitzen - und Krapfen essen - rundete diesen Laufsonntag ganz wunderbar ab!

Samstag, 16. März 2019

Wenig Schlaf und schwarze Nägel

deuten beide auf die momentane Amphibienwanderung hin. Wenn ich abends zwischen acht und zehn Uhr unruhig werde und immer öfter zu meinem warmen Anorak und den Gummistiefeln schiele, statt entspannt auf der Couch zu liegen und ein Buch zu lesen, kann ich ja auch gleich noch mal beim Froschteich vorbeischauen!
Gestern war schon ganz schön was los und mit den für heute und morgen prognostizierten milden Temperaturen wird sich das auch noch verstärken!
Soviel zum "Nachtsport"!

Tagsüber habe ich mich in den letzten Tagen aber auch gelegentlich bewegt - montags nach einem neuerlichen Wintereinbruch zwar nur auf der Rolle,
Blick am Montagvormittag aus dem Bürofenster
aber Dienstag und Mittwoch ging sich wieder ein kurzer Lauf aus. Beide waren "sehr erfrischend", einmal hatte ich die Wärmkraft der Sonne über- und am Mittwoch, beim abendlichen Lauftreff die Kühlwirkung des starken Windes unterschätzt!
Dienstag - schön, aber eisig kalt!


Da störte es mich dann auch gar nicht, dass ich am Donnerstag "nur" ins Hallenbad ging und gestern bei Schütteregen und Windboen einen Ruhetag einlegen durfte. Für den Frischluftbedarf und die Regenerationsbewegung sorgten ja die insgesamt drei Stunden Froschzaun!

Samstag, 23. Februar 2019

Sicher ist sicher

Um weitere Eingriffe des Universums in meine materiellen Besitztümer abzuwenden, habe ich kräftig ausgemistet. Bücher, Kleidung und allgemeines "Zeugs". Mit zwei großen Säcken fuhr ich gestern Nachmittag zum Flohmarkt hier im Ort und habe abgeliefert!

So konnte ich heute erleichtert in den zweiten Lauf der Woche starten. Ich wollte etwas länger laufen, dafür schön langsam und gemütlich.
Netterweise begleitete mich Andrea die erste halbe Stunde, dann bog sie nach rechts ab und lief zurück, ich lief nach links, um die Runde noch ein wenig auszudehnen. Leider blieben uns heute die frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Woche verwehrt, gestern war es kühl und regnerisch,
Die Weyerbucht in Mattsee
in der Nacht kühlte es dann noch mehr ab und heute blies ein beissender Ostwind. So bereute ich nach einem knappen Kilometer, die Überhose zu Hause gelassen zu haben und am Heimweg, als der Wind von hinten kam, brauchte ich die Kapuze der Jacke, um nicht in eine Kälte-Nackenstarre zu verfallen.
Gefrorenes am Straßenrand

An den Sonnenhängen ist wieder Farbe zusehen!
Aber die paar Meterchen, die ich windgeschützt erwischt hatte, waren ganz wunderbar!
Knapp 90 Minuten war ich unterwegs und gelegentlich stellte sich schon wieder so etwas, wie Leichtigkeit und entspanntes Laufen ein. Herrlich!
Am Rückweg machte ich noch einen Kontrollblick zum Froschteich... das wird noch etwas dauern, bis die Wanderung losgeht!

Dienstag, 8. Januar 2019

Regenfreude

Manchmal sind mir die Wettergötter hold und lassen die Schneefallgrenze soweit ansteigen, dass ich ganz unverhofft zu einem wunderbaren Regenlauf komme. 
Eigentlich wollte ich heute Vormittag das erste Mal in diesem Jahr meine Langlaufschi ausführen,  aber schon gestern stiegen die Temperaturen ein wenig an und heute Vormittag schüttete, nieselte, tröpfelte, plätscherte es fröhlich vom Himmel. Bestes Laufwetter, also nichts wie raus!
Da Geh- und Spazierwege nicht oder schlecht geräumt sind, suchte ich mir eine Strecke über kleine Straßen, die fast durchwegs alle gut zu laufen waren. Der Wind wollte mir zwar an ausgesetzten Stellen des öfteren mein Regenkäppi klauen, aber bis auf einmal habe ich es immer noch rechtzeitig festhalten können.
Eine wunderbare gut nasse Zehnerrunde wurde es schlußendlich, zwar nicht genau so, wie geplant, aber die gelaufene Strecke kam der geplanten immerhin sehr nahe! Einfach nur herrlich!

Samstag, 5. Januar 2019

Abgesagt

aktuelle Verkehrslage in Österreich
Es ist das Wochenende der Absagen.
Warum? Weil Frau Holle scheinbar auf Speed ist und nicht mehr aufhören kann, Kissen auszuschütteln. Da wird das Einkaufen im Ort zum Abenteuerspaziergang, bei dem man immer wieder mal bis übers Knie im Schnee versinkt, der Verkehr staut sich durch die Gegend und auch Züge fahren nur eingeschränkt und oft verspätet.
Aus diesem Grund fuhr ich schon Donnerstag abends nicht mehr zum Schwimmtraining (obwohl es an dem Abend noch mehr der Wind war, der für Schneeverwehungen sorgte, als die Schneemenge), heute nicht zu einer Generalprobe in die Stadt und morgen nicht nach Schildorn zum Dreikönigslauf.

Meinen Frischluftbedarf sichere ich mir durch Schneeschaufeln - heute war es nicht nur zu Trainingszwecken, sondern wirklich notwendig, da meine beiden Terrassentüren zugeweht waren und ich sie nicht mehr öffnen konnte, weil sonst  der Schnee reingekippt wäre!








Und zum Glück gibt es ja genügend Beschäftigungsalternativen zum Outdoortraining.
Zum einen hat mir am Freitag Abend eine Freundin von einem Schreibwettbewerb erzählt, der zwar leider schon am Montag abläuft, aber es ist trotzdem lustig zu probieren, wie weit ich in drei Tagen komme.



Und dann ist ja auch noch die gute, alte Rolle im Wohnzimmer und sorgt dafür, dass sich weder am Rad, noch am Fernseher Staub ansetzen kann!






Nicht abgesagt wurde hingegen das Silvesterschwimmen!
Auch wenn ich aus Zeitgründen nicht mit den anderen Vereinskollegen in Obertrum in die Fluten springen konnte, so ging sich doch ein kurzer, aber sehr erfrischender Schwumm am Vormittag im Wallersee aus.
Zum Strandbad bin ich einen kleinen Umweg gelaufen, um mich aufzuwärmen,
kurze Temperaturkontrolle vor dem ausziehen, dann schnell rein
 schwimmen, lächeln
 und wieder raus!

Dienstag, 11. Dezember 2018

Frischer Wind

Was mir da heute Nachmittag um die Ohren blies, war schon etwas mehr, als "Wind" und auf jeden Fall mehr, als "frisch", aber mit Chaya an meiner Seite ertrage ich es mit Fassung, dass das Wetter sich nun scheinbar der Jahreszeit angepasst hat.
Gestern fing es schon sehr früh an zu schneien und schneeregnete den ganzen Tag fröhlich vor sich hin. Um liegen zu bleiben war es dem Schnee dann aber doch zu warm und so nutzte ich gestern Abend eine fast trockene halbe Stunde, um eine kleine Lockerungsrunde zu laufen und anschließend daheim im Warmen ausgiebig zu dehnen. 

Heute Vormittag verweigerte ich erst mal das rausgehen und setzte mich für eine halbe Stunde auf die Rolle. Draußen radeln mag ich bei diesen Bedingungen einfach nicht mehr. Raus ging es dann eh noch am Nachmittag mit Chaya. Beim Start war es kalt und windig, aber trocken. Das änderte sich aber schon bald.
Der Blick zum Buchberg zeigt nicht nur die ersten Flocken, sondern auch, wie knapp unter der Schneegrenze ich unterwegs war.
Dann legte der Wind zu, aus den Schneeflocken wurde Graupel und innerhalb kürzester Zeit ar alles weiß. Chaya und ich stellten uns zum Schutz bei einer Halle in den Windschatten und warteten das Schlimmste ab.
Auf unserem weiteren Weg wurden wir zuerst noch von sehr bedrohlich wirkenden Wolken begleitet, die aber sehr schnell aufbrachen und vereinzelt den blauen Himmel wieder durchblitzen ließen.
 Der Graupel verschwand wieder von der Straße und nur mehr ein paar weiße Flecken blieben übrig.
Dann kam die Sonne ganz heraus und wärmte mir für die letzten Kilometer noch den Rücken.
Das war heute mal (Kalt)Föhnen-Waschen-Trocknen vom Wetterfriseur!

Samstag, 17. November 2018

Der Wind, der Wind

Dass die Temperaturen sich irgendwann mal nach unten bewegen mussten, war klar. 
Aber dass sie das so schnell und intensiv tun, überfordert mal wieder mein nicht übermässig spontanes Wesen.
Am Mittwoch lief ich abends beim Lauftreff noch mit 3/4-Hosen und heute Mittag mit langer Tight, Langarmshirt, Winterjacke und Handschuhen! Die Temperaturen lagen um 11 Uhr gerade mal bei 3°C, der kalte Ostwind ließ sie aber wie Minusgrade wirken.
Gleich nach dem Loslaufen bereute ich erst mal, nicht die Windstopper-Laufhose angezogen zu haben und überlegte, welcher Weg wohl der beste wäre. Da ich vorhatte ein Stück dem See entlangzulaufen, war schon mal klar: hin - Gegenwind, heim - Rückenwind. 
Dann traf ich aber schon nach einem kurzen Stück eine Freundin, die gerade am Heimweg war und da wir sowieso etwas ausmachen wollten, spazierte ich mit ihr ein paar hundert Meter mit und lief dann wieder an. Tja, der Temposchnitt war hin, also musste ich mich dann auch nicht mehr hetzen! 😂

Und so hatte ich genügend Zeit zum fotographieren,
mich über den sich im Schatten noch immer haltenden Rauhreif freuen und den Gedanken freien Lauf lassen. 
Ab der Wende - zurück lief ich dann direkt dem See entlang, wo es nicht mehr ganz so ausgesetzt ist, hatte ich den Wind im Rücken - herrlich!
Der Wallersee präsentierte sich heute wieder von seiner rauheren Seite, was den Kite-Surfern sichtlich behagte. Dann kam ich kurz vor dem Seekirchner Strandbad noch an ein paar nicht alltäglichen Zaungästen vorbei,
bevor ich abschließend diesen kleinen Film machte.

Nach etwas mehr, als einer Stunde und gut 9km war ich durchgelüftet wieder zurück und habe den Nachmittag dann gerne in der warmen Wohnung verbracht. Abends fand die Jahresabschlussfeier des TrumerTriTeams statt. Wie immer in gemütlicher Atmosphäre und mit mehr netten Menschen, als man an einem Abend reden kann. Aber die Aussicht auf das morgige Schwimmtraining um 8 Uhr, ließ mich doch relativ bald aufbrechen! 😉

Montag, 1. Oktober 2018

Socken gibt's...

Um den Abschluss des halben Jahres "Mehrarbeit" gebührend zu würdigen, habe ich das letzte Wochenende verlängert, bzw. die Woche verkürzt. Und was könnte ich mit drei freien Tagen im Frühherbst anfangen? Schlafen, Schwimmen, Laufen, Wandern, Radeln?
Ich entschied mich für letzteres und wählte als Ziel einen kleinen Ort im östlichen Weinviertel namens Herrnbaumgarten, von dem ich vor ein paar Wochen erzählt bekommen hatte.  Dieser Weinbauort ist nämlich eines sicher nicht - alltäglich! Ganz offiziell wird damit geworben "Das verruckte Dorf" zu sein, statt eines gewöhnlichen "Mu-" gibt es das "Nonseum" mit lauter Erfindungen, die die Welt nicht braucht, Einzelsocken werden geehrt und manch Alltagsgegenstand wird wörtlicher genommen, als man es gewohnt ist!
Das alles klingt doch perfekt, um aus dem Alltag auszusteigen!

Freitags fuhren mein aufgepacktes Eselchen und ich erst mal mit der Westbahn nach Wien und von dort noch einige Kilometer weiter in den Norden. In Wolkersdorf stiegen wir aus und schon begann das fröhliche Verfahren!?! Wer will denn schon einen Ort auf dem direkten Weg verlassen, wenn sie auch sieben unterschiedliche Runden um den Bahnhof drehen kann??
Irgendwann fand ich aber doch die passende Losfahrrichtung, um knapp zwei Kilometer später an der nächsten Kreuzung wieder zweifelnd auf meine Wegbeschreibung zu starren. Oje, in diesem Tempo würde ich die drei Tage nur für die Anfahrt brauchen. Also beschloss ich mich von der netten Stimme von Komoot leiten zu lassen, die es mir auch nicht übel nahm, wenn ich sie als "blöde Kuh" bezeichnete, wenn sie mich über solche
"Radwege" jagte!
So kam ich jedenfalls auf sehr abwechslungsreicher Strecke meinem Ziel immer näher und bewunderte die viele Gegend rings um mich.
 
 
Nach knapp 60km war ich dann am Ziel, fand schnell meine Pension und bekam ein wunderbar gemütliches Zimmer im Weingut zur Schlafmütze zugewiesen.
Nach dieser Radelei fand ich ein paar Spazierschritte ganz angenehm und ich sah mich schon mal im Ort ein wenig um.


Dabei entdeckte ich nicht nur wunderbare Kellergassen (der Ort hat mehr Keller- als Straßenkilometer), sondern auch schon ein paar Eigenheiten, wie die Kiste vor dem Gemeindamt des Ortes (gleich neben dem Gemeinderad).
Dass Socken - besonders Socken-Singles - einen ganz besonderen Stellenwert haben, wurde mir schon klar, als ich bei der Buchungsbestätigung den Zusatz fand, ich möge mich doch nach Einzelsocken umsehen und sie gegebenfalls mitbringen.
Und so fand eine schon länger bei mir im Dornröschenschlaf liegende Einzelsocke eine neue Besitzerin!
Hildegard Parth
Mein Verdacht, dass ich nicht die Einzige war, die dieser Aufforderung nachkam, bestätigte sich gleich nach einem herrlichen Frühstück!
Spiegelei



  Anschließend besuchte ich noch das Nonseum, mit seinen gar nicht soooo unnützen Erfindungen
 
 
 
 
und machte am Nachmittag ein wenig Sightseeing an und über der tschechischen Grenze.

Am Sonntag schrie die Sonne wieder nach einer längeren Radtour uns so wurde wieder aufgesattelt und ich machte mich auf den Weg in Richtung Donau. Warum mich der Wind mit aller Kraft davon abhalten wollte anzukommen, konnte ich nicht herausfinden, aber höflichst umschrieben könnte man sagen, dass ich ihm an diesem Tag nicht unbedingt freundlich gestimmt blieb!
Aber alles hat ein Ende, ein wunderbarliches Wochenende genauso, wie eine anstrengende Radfahrt und so kam ich nach 80? 90? Kilometer (ich habe scheinbar zwischendurch meine Uhr abgestoppt und es erst sehr viel später bemerkt!) irgendwann doch nach Korneuburg, von wo aus ich nur mehr ein paar ebene, beinahe windfreie Radkilometer zu meinem Abfahrtsbahnhof dahingleiten musste!