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Montag, 5. Dezember 2016

Eins, Zwei, Drei und das Zehn-Seen-seh'n ist vorbei! #10 - Der/die Salzachsee(n)

Das war es also mit der 10-Seen-sehn-Idee im heurigen Jahr. 
Auch wenn ich als Nummer Zehn eigentlich noch einen anderen See im Sinn hatte, habe ich nun doch die bequeme Variante direkt vor der (Arbeits)haustüre gewählt. Sie bot sich an, da ich jetzt wieder beginne, einmal pro Woche direkt nach der Arbeit eine Runde in Salzburg zu laufen, um so mehr Tageslicht zu erwischen. Die andere Möglichkeit wird sich schon noch ergeben, vielleicht sogar noch heuer und wenn nicht, dann spätestens am ersten Augustwochenende 2017.

Dafür handelt es sich bei der Nummer Zehn um drei Miniseen, die ich einzeln umlaufen habe. Sozusagen ein Kringellauf.
Direkt von der Salzach biegt man zweimal ab
und kommt zum ersten der drei Seen. Hübsch liegt er noch in der schon sehr tiefstehenden Sonne, ein paar Angler tummeln sich an der gegenüberliegenden Seite, sonst ist es ruhig. 
Nur ein Fußweg führt zwischen dem ersten und dem zweiten See durch, von dort aus mache ich auch gleich das Foto vom größten der drei Seen. Ihn kenne ich am besten, weil um ihn herum die Laufstrecke beim Firmentriathlon führt, die ich schon zweimal als Staffelläuferin absolviert habe.
Durch ein kurzes Waldstück geht es dann zur Nummer Drei, dem kleinsten, der als Badesee bewirtschaftet wird. (Dort dürfen sich die Staffelschwimmer um 2 Bojen prügeln kämpfen).
Auch er ist schnell umrundet und nach kurzem Suchen finde ich auch den Ausgang zum Treppelweg an der Salzach zurück. Unfroh bin ich nicht darüber, denn kaum ist die Sonne weg, fühlt es sich an, als würde die vorher auch schon um den Gefrierpunkt gelegene Temperatur ins unermessliche fallen!
Mit Anlauf von der Arbeit und Rückweg kam ich so immerhin auf gemütliche 10 Kilometer.
Eins, Zwei und Drei gegen den Uhrzeigersinn umrundet
Zu klein - leider nicht zu sehen! ;)

Und das waren meine 10 umrundeten Seen:

#1 - Der Grabensee
#2 - Der Irrsee
#3 - Der Fuschlsee
#4 - Der Mattsee
#5 - Der Obertrumer See
#6 - "Mein" Wallersee
#7 - Der Altausseer See
#8 - Der Wolfgangsee
#9 - Der Waginger See
# 10 - Salzachseen

Montag, 14. November 2016

#9 - Waginger See

Schon bei meinem letzen Ausflug an den Chiemsee im Oktoberurlaub habe ich kurz mit der Idee gespielt, die Fahrt dorthin zu unterbrechen und den Waginger-See für meine 10 Seen Idee "mitzunehmen", allerdings blieb es da noch bei der Idee.
Gestern war aber wieder ein Besuch einer Freundin am Chiemsee geplant (und für alle, die auf die witzige Idee kommen, mich zu fragen, warum ich nicht gleich um den gelaufen bin: Ultraumrundungen sind heuer einfach nicht bei mir am Programm!) und sonst hatte ich auch keine großen Pläne für den Sonntag, also Laufsachen angezogen, Wechselkleidung eingepackt und nix wie los!
Als Startpunkt wählte ich das Strandcamping bei Waging, die Gegend kenne ich vom jährlich dort stattfindenden Triathlon, bei dem ich schon als Begleiterin dabei war. Dort gibt es genügend Parkplätze und der See ist schon mal zu sehen, was mir die Orientierung stark erleichtert! Die Strecke selbst kannte ich nämlich nicht und wer weiß, wie planlos ich oft durch die Gegend laufe, versteht, dass ich jede Hilfestellung in Anspruch nehme, die ich kriegen kann.
Das klappte erst auch ganz gut. Ich bin gegen den Uhrzeigersinn gelaufen, erst ein Stückchen am Gehweg einer Straße entlang, dann aber bald mal ab durch Wald und über Wiesen.
Das kommt dabei heraus, wenn ich versuche, mit Handschuhen, mein Smartphone wieder auszuschalten! 
So richtig locker lief es gestern allerdings nicht und irgendwann stellte ich fest, dass ich schon ziemlich lange nichts mehr vom See gesehen habe. Dafür gab es sonst viel Gegend...
Eine nette Spaziergängerin versicherte mir, dass ich trotzdem noch in die richtige Richtung lief und beschrieb mir die nächsten Kilometer so detailliert, dass ich bei jedem Strauch und jeder Abzweigung genau wußte, wie es weiterging.
Und dann war er ja auch plötzlich wieder zu sehen! Ganz im Gegensatz zur Sonne, die zwar lustig ihre Strahlen ausbreitete, aber von einer zähen Hochnebelschicht abgeschirmt wurde. So kam die Temperatur auch nie über den Gefrierpunkt +/-1 hinaus! Gemütlich ist was anderes!!!
Kaum war der See wieder zu sehen, fand ich auch die Hinweisschilder wieder häufiger, die ich zuvor schon etwas vermisst hatte.
Und dann lief ich noch ein wenig weiter und plötzlich war auch schon das Ende des Sees da. Das kam wirklich ein wenig überraschend, weil da ja noch ein 2. kleinerer See am Waginger dranhängt und ich der Meinung war, ich müsse noch ein gutes Stück weiter!
Blick von der Brücke
 
 
Nachdem ich über die Brücke war ging es zwar wieder zurück an die Straße, aber da half das "Heimweh" nach meinem Auto und vor allem dem darin liegenden Getränk etwas mit, dass dieser Teil dann auch noch zu schaffen war. Begeisterung kam da aber nicht mehr so richtig bei mir auf! 😉
Egal! Geschafft!!!
18,8km in 2h09 bei graudiesigen 1°C

9 von 10

Freitag, 4. November 2016

#8 - Wolfgangsee

Ich war mir lange nicht ganz sicher, ob es mir Spaß machen würde, den Wolfgangsee alleine zu umrunden. Ich würde viel, viel länger brauchen, als beim offiziellen Lauf und so richtig lange Strecken hatte ich heuer auch gar nicht trainiert. Deshalb schob ich ihn immer ein wenig vor mir her, bis ich am 16.10. beim offiziellen Lauf ein ganz klein wenig alle Läufer beneidete, die nach 27km mit einem strahlenden Gesicht über die Ziellinie liefen. Da wußte ich, dass ich es versuchen wollte.

Ein Mitgrund war auch, dass ich von heute 16 bis morgen 17 Uhr ein Seminar habe, das sehr "sitzlastig" ist und ich zumindest an einem der beiden Tage die Herbstsonne draußen laufend möglichst lange genießen wollte.
Allerdings fuhr ich nicht extra nach St.Wolfgang, sondern startete an dem für mich nähesten Ort am Wolfgangsee, in St.Gilgen.
So hatte ich einen kürzeren Anfahrtsweg und den für mich am wenigsten reizvollen Teil der Strecke gleich am Anfang und somit schnell vorbei! Im Sinne der Erfinder lief ich gegen den Uhrzeigersinn los in Richtung 
Tja, was soll ich sagen. Enthusiasmus ist was anderes. Lockere Beine auch. Da ging ich im Kopf schon mal die Alternativmöglichkeiten zu einer vollen Umrundung durch. (Umdrehen - Nö; mit dem Schiff abkürzen - hmmmm....; Autostopp - nicht bei diesen Rasern), aber je länger ich lief, desto mehr wurde der Kopf von den Farben und der Umgebung zur Ruhe gebracht. 
 
Das einzige, worauf ich noch geachtet habe, war regelmässig zu trinken und immer schön im Entspannungstempo zu bleiben.
Hat funktioniert. Gelegentlich mussten zwar auch Hühner als Fotomodell herhalten, um eine kleine Fotopause zu rechtfertigen, aber die meiste Zeit lief es da schon ziemlich rund.
Kurz vor Strobl hatte ich dann doch noch einen kleinen Durchhänger, weil sich beim Anblick dieser hübschen Kilometerangabe 
der Gedanke "wenn-ich-jetzt-nur-mehr-bis-St.Wolfgang-laufen-müsste-wie-sonst-immer" plötzlich breitmachen wollte. Den habe ich dann aber zum Glück mit einer kurzen Geh- und Jausenpause wieder zum Schweigen gebracht. Nix da, der Falkenstein gehört dazu!
Und damit ich nicht so völlig unvorbereitet von der "flachen" Strecke bergauf gehen muss, nahm ich auch den Bürgelstein wieder mit. Die Strecke ist einfach hübscher, als die offizielle mit den Holzstegen, die heute nass-gefroren-rutschig zu ein oder zwei uneleganten Schlittereinlagen geführt haben!
 
Dann den Bürgelstein rauf (schnauf!) und wieder runter (rutsch).
Die Strecke nach St.Wolfgang war ganz ungewohnt. Keine Läufer, keine überfüllten Parkplätze, kein Beschleunigen in Richtung Ziel. Dafür habe ich mir in Ruhe alle Geschäfte im vorbeilaufen angesehen und das staufreie Weiterkommen Richtung Schafbergbahn genossen.
Weiterlaufen bis die Straße endet und dann rauf auf den Falkenstein. Puh! Es hat schon was für sich, dass man diesen Hubbel beim offiziellen Lauf bereits in den ersten Kilometern hinter sich bringt. Mit bereits 21km in den Beinen ist die Steigung nämlich richtig fies! Da half nur Blick stur auf den Boden und weitergehen. Irgendwann war ich dann auch wirklich oben und freute mich sehr. Allerdings nur kurz, weil runter ist auch nicht so toll. Also erst ein Stück gehen und gegen Ende wieder langsam ins Laufen kommen.
 
Die restliche Strecke war dann wieder sehr angenehm, weil "flach" und nach einer kurzen Ehrenrunde in St.Gilgen fand ich auch mein Auto wieder!


Donnerstag, 13. Oktober 2016

#7 - Altausseer See

Lange war hier Pause bei meiner 10-Seen-Idee.
Einerseits gingen mir die "kleinen" Seen hier in der Nähe aus, die ich mal so schnell an einem Nachmittag nach der Arbeit umrunden hätte können, andererseits fehlte es an Zeit, etwas weiter zu fahren, um weiterzumachen und an Kondition, die größeren in Angriff zu nehmen!
Aber kommt Zeit, kommt Urlaub (oder umgekehrt?) und so geht es heute mit der Nummer Sieben weiter!

Allerdings käme es mir seltsam vor, nur für eine kleine Seerunde ins Ausseer Land zu fahren, also habe ich einfach einen Tagesausflug daraus gemacht.
Vormittags ging es erst mal los mit ein wenig Schnee schnuppern
 und einem kleinen Spaziergang durch den Ort, bei dem ich mich in Ruhe umgesehen habe.


 Ein paar hübsche Fleckchen entdeckt
 und die Gradieranlage besucht.
von außen
und innen
Dann siegte der Bewegungsdrang und ich machte eine kleine Aufwärmrunde zu einem hübschen Aussichtspunkt, vorbei an einem Wasserfall.



herrliche Aussicht
Zu Mittag wurden auch die Temperaturen etwas freundlicher und ich drehte meine Runde um den See. Spaziergänger waren zuhauf unterwegs (kein Wunder, bei dem Wetter), Läufer habe ich sonst aber keine getroffen. 
Ich lief gegen den Uhrzeigersinn, erst auf der schattigen Seite (mit eiskalten Händen, Jacke und Stirnband) und dann hinein in die Sonne, die mir heute bei meinem gemütlichen Tempo aber sehr willkommen war!
Blick nach Altaussee
wunderschöne 8,3km
7 von 10



Samstag, 23. Juli 2016

#6 - Wallersee

So was Gemeines! Da hab ich mich gestern noch auf einen Regenlauf um "meinen" Wallersee gefreut, wache heute auf und schaue in einen strahlend blauen Himmel! Ich konnte es gar nicht glauben und habe erst mal einfach ein wenig abgewartet, ob sich die Wolken nicht doch noch zeigen wollen, dann aber recht schnell auf "ok-es-wird-sauheiß, macht-aber-nix, kann-dir-beim-August-Halbmarathon-ja-auch-passieren" umgeschwenkt.
Da wußte ich aber auch noch nicht, WIE heiß es werden würde! :D

Langer Einleitung kurzer Sinn: ein Spaßlauf ist was anderes, aber auch im Geh-lauf-geh-Modus sind 18km irgendwann mal vorbei!
Los ging es im Uhrzeigersinn über den Mörderhügel nach Enzing
bei neugierigen Mädels vorbei weiter nach Fischtagging

immer mit der Option im Hinterkopf, bevor der Sonnenstich mich ereilt,
geh ich in die Fluten!

Nach der Hälfte der Strecke in Seekirchen die erfrischende Fischach bewundert
und zum Glück noch rechtzeitig vor dem großen Verzweifeln festgestellt:
Kein Wunder, dass ich so schwer schnaufe, da hat sich ein blinder
Passagier bei mir eingenistet!

Dieses "Zusatzgewicht" hat die ganze Sache natürlich sehr erschwert! :D