Posts mit dem Label Hügel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hügel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 8. August 2018

Zittern oder nicht zittern - das war die große Frage

Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, den Bericht über meinen zweiten "Zitterbewerb" (remember? "ganz bewußt") zu schreiben.

Nach dem Traillauf im Juni fand am vergangenen Samstag der zweite Bewerb statt, bei dem ich etwas tun sollte, was ich "eigentlich" gar nicht kann. Diesesmal war es schwimmen auf Zeit. Und nicht nur das - seit ich mit dem kraulen begonnen habe, kämpfe ich ja nicht nur mit meinem "Tempo", sondern auch damit, dass ich es nicht schaffe eine längere Distanz durchzukraulen. Schon die 750m beim Sprinttriathlon heuer waren für mich eine Schallmauer, am Samstag ging es allerdings um 2,1km! 
Das Seecrossing in Hallstatt kenne ich ja schon als Begleiterin der Lieblingsschwester, die dort schon öfter gestartet war. Heuer durfte ich allerdings nicht in Obertraun gemütlich im Strandbad bleiben und auf die Ankunft der SchwimmerInnen warten. Da ging es nach einem schnellen Vorherfoto
gleich mal mit dem Transferboot ans andere Ufer nach Hallstatt, wo der Start war. 
Geballte Schwestern-Power!
Interessanterweise war ich überhaupt nicht nervös. Einzig die Frage, ob ich (wie fast alle) mit Neoprenanzug starten sollte oder lieber ohne (weil ich bei den heurigen Seetemperaturen so gut wie nie die Chance hatte, mit Neo zu trainieren ohne dabei dem Hitzestautod zum Opfer zu fallen), beschäftigte mich. Der Hallstättersee ist für seine eher gedämpften Temperaturen bekannt, allerdings konnte auch er dem heurigen Sommer nicht widerstehen und erwärmte sich für ihn auf kuschlige 20 - 22°C. Da auch die Sonne kräftig vom Himmel schien, beschloß ich mir die Wärmeschicht zu ersparen und startete ganz (statt nur die Ärmel) in orange!

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuß und 100 Paar Arme und Beine brachten Bewegung in den See! Ich hielt mich gleich am Anfang schon (vornehm) zurück und wartete ab, bis ich mit ein wenig Abstand in Ruhe losschwimmen konnte. Ich wollte mich nicht mitziehen lassen, weil mir wichtig war, gleich von Beginn an, mein eigenes Tempo schwimmen zu können. 
Und was soll ich sagen - es hat funktioniert! 
Ich bin (fast) keine Umwege geschwommen, habe alle drei Bojen  knapp passiert und konnte die gesamte Strecke durchkraulen!
Als ich dann nach einer knappen Stunde in Obertraun aus dem Wasser stieg, war ich einfach nur begeistert!
Alle anderen Vereinskollegen waren natürlich schon lange im Ziel (die Lieblingsschwester hat mal wieder einen Treppchenplatz ergattert - 2. in ihrer AK), für ein gemeinsames Foto haben wir sie aber noch mal eingesammelt.
Fazit: Kein Zittern - weder wegen der Strecke und schon gar nicht wegen der Wassertemperatur!!

Zur Belohnung gönnte ich mir am Sonntag dafür einen ganz besonders schönen Lauf auf einer meiner Neumarkter Lieblingsstrecken. Mit dem Rad fuhr ich bis ganz in die Nähe meines früheren Häuschens, spazierte von dort nach Sommerholz und lief durch den Wald und über die Jägerwiese zurück.
Im Steinbach gab es knapp vor dem Ende noch ein erfrischendes Fußbad
und anschließend radelte ich im Schontempo wieder nach Hause, wo ich das Wochenende mit einer ausgiebigen Siesta, einem großen Eis und ein wenig ausschwimmen im warmen Wallersee ausklingen ließ.

Montag, 14. Mai 2018

Lang und laaangsam

Sie sind orange! :)

Laufen auf Zeit war letzte Woche.
Zeit (lange) zu laufen war gestern.

Und weil ich schon wieder ein wenig vorplane, probiere ich bei diesem Lauf auch wieder etwas Neues aus. Premiere für meine bei der Marathonmesse letzte Woche gekauften Kompressionsstrümpfe und ein "neues" Verpflegungskonzept. Eigentlich laufe ich meine langsamen Läufe ja gerne nüchtern, aber dieser ist mir dafür zu lange und  außerdem starte ich erst um 11 Uhr mittags. Also nehme ich mal wieder meinen (stark unter Vernachlässigung leidenden) Trinkrucksack mit und packe mir zusätzlich noch ein Säckchen Studentenfutter zur Trinkblase. Ein paar Salztabletten, das Telefon zum fotographieren und fertig.

Geplant ist eine große Runde im Uhrzeigersinn um und über den Buchberg. Ich möchte ein paar Kilo- und Höhenmeter machen - sprich: ein Spazierlauf, wie ich ihn gerne mag.

Das Wetter ist eher strandbadtauglich, als laufgeeignet, aber das kann mir ja auch bei einem Wettbewerb passieren, also bleibt das Schwimmzeug zuhause.
Etwas geknickt bemerke ich, dass meine Beine nach der Schonwoche alles andere, als leicht und laufwillig sind und plage mich über die ersten paar Kilometer. Es geht immer wieder moderat bergauf, meine gewählte Strecke führt auf halber Höhe um den Buchberg herum nach Mattsee.
Was mich ablenkt (und vor dem umdrehen rettet), ist die traumhafte Gegend, die sich links, rechts und vor mir auftut.
Ein wenig wehmütig blicke ich zum Obertrumer See, aber ich bleibe hart und trotte weiter.
Dann kommt auch der Mattsee (und der Ort Mattsee) in meinen Blick und die negativen Höhenmeter machen mir das weitertraben leichter. Außerdem ist  hier auch schon die halbe Strecke geschafft, umkehren bringt mir jetzt also gar nichts mehr!
Danach geht es erst mal steil bergauf durch ein schönes Waldstück. Was mich dabei etwas verwirrt, ist lautes und aufgeregtes Hühnergegacker, das viel zu nah für den nächsten Bauernhof oberhalb des Waldrandes klingt. Und dann sehe ich sie - unsere scheuen Waldbewohner!
Vielleicht war ihnen in der prallen Sonne auch zu heiß oder sie haben einfach einen Sonntagsausflug unternommen! 
Die nächsten 2 Kilometer geht es jetzt stetig bergauf und so wandere ich gemütlich vor mich hin. Naja, heiß ist mir noch immer und die Beine sind trotz der bereits zurückgelegten 12km noch immer nicht lockerer geworden. Daher beschließe ich am Gipfel eine kurze Rast einzulegen, setze mich gemütlich auf eine Bank, esse ein paar viele Handvoll Nüsse und zuzle an meinem Trinkschlauch.
Gerade noch rechtzeitig, bevor mich die große Faulheit packt, packe ich wieder zusammen und trabe gemächlich wieder den Hügel hinunter, leider auch raus aus dem Schatten und über ein paar kleine Straßen zurück nach Hause. Nach gut dreieinhalb Stunden und knapp 24km bin ich wieder zuhause. 
Erstaunt war ich, dass ich mit den 1,5l Wasser ausgekommen bin und ein paar Nüsse gefühlt mehr Energie liefern, als eine Flasche Iso. Ob die Salztabletten "geholfen" haben, kann ich schwer beurteilen, aber meine linke Wade, die sonst ganz gerne mal ein wenig krampft, war ausgesprochen friedlich. 
Fazit: Testlauf geglückt!

Freitag, 20. April 2018

Sommerfrühling

Sommerfeeling im April? Ja geht denn das? Obwohl mir doch fb gerade erst eine "Erinnerungsfoto" aus dem letzten Jahr gezeigt hat, auf dem weiße Wiesen nach einem Schneegewitter zu sehen sind...

Aber was war, ist mir egal - ich genieße die mittlerweile wirklich sehr sommerlichen Temperaturen in vollen Zügen.
Samstag ging es erstmals auf eine etwas längere Rennradrunde. An zwei Treffpunkten sammelten sich lauter "gelbe" und gemeinsam fuhren wir gut zweieinhalb Stunden eine entspannte Runde. Ungefähr in der Hälfte kam uns dann noch eine Vereinskollegin entgegen, sah uns, drehte um und fuhr mit uns zurück!
Yellow Girls - vor dem Start
Knapp vor Ende der Strecke beschloss ich abzubiegen und direkt nach Hause zu fahren. Das brachte mir zwar noch einen Extrahügel ein, bot aber auch die Gelegenheit vorher noch eine kurze Besinnungspause einzulegen, ein Verschnauffoto zu schießen und ihn dann ganz gemächlich hoch zu treten.
Mattsee kurz vor Gebertsham
Beim radeln in der Gruppe stellte  ich mal wieder fest, wie schlecht ausgerüstet ich beim Rennradfahren bin und habe am Montag, beim abholen meines anderen Rades vom Service gleich etwas gegen diese Tatsache unternommen. Ein zweiter Flaschenhalter wurde diese Woche montiert und die Pumpe auch endlich dort angebracht, wo sie sein soll - am Rad und nicht mehr im Kellerregal!
Den langen Lauf habe ich am Sonntag dann allerdings geschwänzt. Die Beine waren müde und so lief ich am späten Nachmittag nur eine Gewissenrunde zum Fitnesspoint, machte dort ein wenig Stabi und trabte wieder zurück.

Dann verlangte mein Körper einfach so zu Wochenbeginn nach einer Sportpause. Da ich weiß, dass er in manchen Dingen sehr unnachgiebig ist, versuchte ich gar nicht erst mit ihm zu diskutieren und kümmerte mich statt dessen um mein Schlafkonto (wieder aufgefüllt) und meinen Garten (erste Salate ausgesät, erste Pflänzchen eingesetzt).





Auch die Sträucher, die ich letztes Jahr eingesetzt habe, zeigen schon was sie können. Es ist dadurch gleich viel farbiger und fröhlicher auf der kleinen Grünfläche.
Die Tulpen sind auch schon ganz knapp vor der Blüte... einfach wunderschön!

























Nach den zwei Tagen Pause war gestern aber wieder Schluß mit lustig. Der Mittwoch-Lauftreff stand an und der Buchberg war ausgeschrieben. Puh! Klar kann man ihn auch umlaufen, aber auch diese Strecke hat so einige Höhenmeter und ist ziemlich lang. Danach war mir gestern aber gar nicht, also haben wir eine "Beinahe-Überquerung" gewählt und sind dann noch eine kleine Schleife wieder zurück zum Vereinsheim gelaufen. Die Variante war zwar steil, aber wunderschön, weil viele Waldabschnitte dabei waren und wir so statt im Bergschatten direkt in den Sonnenuntergang gelaufen sind. Und das alles ohne irgendein-Fon und daher auch ohne Bilder!!!

Die habe ich dann wieder heute gemacht. Meine Beine durften bei einem Spaziergang mit Chaya entspannen, die Füße bei viel Kontakt zum Boden. Nur für einen knapp 1 km langen Abschnitt mit groben Schotter nahm ich die Lunas zur Hilfe, der Rest war wieder Barfußtraining.
 
Fernsicht, wie im Herbst!
Pause
Dann ging der Tag ungewöhnlich bewegt weiter. Aufräumen im Archiv war in der Arbeit angesagt. Nach der ersten Stunde habe ich aufgehört mitzuzählen, wie oft ich die Stehleiter durchs halbe Archiv getragen habe, raufgestiegen, einsortiert und wieder runtergestiegen bin. Insgesamt war ich drei Stunden beschäftigt und habe schon ernsthaft überlegt, das Schwimmtraining zu schwänzen! Dabei hat das Schwimmen noch richtig gut getan. Aber ob ich morgen früh wirklich mit dem Rad zur Arbeit fahre, wage ich zu bezweifeln!


Samstag, 14. April 2018

So zwischendurch

Ich mag es, wenn ich Bewegung "einfach so" in meinen Alltag integrieren kann. Klar macht es Spaß zum Sport zu gehen, aber gerade das, was so zwischendurch dazukommt, peppt so eine Trainingswoche immer wieder ein bißchen auf.
So nutze ich nun (wieder) meinen Arbeitsweg gelegentlich für ein paar zusätzliche Radkilometer. Diese Woche haben die Lieblingsschwester und ich es sogar mal geschafft, das am gleichen Tag zu tun und gemeinsam heim zu radeln! Das ist kurzweilig und bietet gleichzeitig fast eine Stunde lang die Möglichkeit viele "wichtige" Dinge zu besprechen.
Beim Froschklauben habe ich am Mittwoch hauptsächlich meine Augen trainiert. Diese beiden Minifrösche waren im Eimer wirklich nicht leicht zu sehen. Um sie herauszuholen, machte ich ein paar Kniebeugen extra,


in der Arbeit gibt es zwischendurch immer mal wieder stehen am Stabipad, statt Bürosessel.
Eine Nachkontrolle in meiner Autowerkstatt nutzte ich für ein paar Barfuß-Höhenmeter den Buchberg hinauf, Chaya begleitete mich dabei und - Hurra! der vermutete Schaden war gar keiner!
Heute Vormittag stellte ich mein Alltags-Rad zum Händler meines Vertrauens, es hat sich mal wieder ein großes Service verdient. Die gut 6km zurück wurde locker getrabt, um die Beine nicht zu sehr zu beanspruchen. Die dürfen heute nämlich auch noch "richtig" Sport bei einer Ausfahrt mit Vereinskolleginnen machen!

Sonntag, 25. März 2018

Sonne und Bewegung

Hach was war das für ein Wochenende. Pünktlich am Samstag Morgen kam die Sonne zurück und blieb bis heute Abend! Sie konnte ja nicht wissen, dass ich am Samstag eine Fortbildung für die Hospizarbeit hatte und den Tag in einem Kellerraum verbringen durfte.... Gngngngngrrr... Aber so leicht, lasse ich mich nicht abschütteln. Bewegung war ganz dringend Not, also nutzte ich das Strahlewetter, um zumindest mit dem Rad dem Wallersee entlang zum und vom Seminar wieder heim zu fahren.
Wallersee-Ostbucht
Wieder daheim, machte ich mich gleich noch auf, um ein paar Löcher im Froschzaun zu "flicken", durch die uns sonst Molche entwischen könnten. Es war so herrlich draußen sein zu können, ohne sieben Schichten anhaben zu müssen, dass ich gar nicht genug kriegen konnte.

Heute war erst mal das sonntägliche Schwimmtraining dran, aber anschließend ging es zum Sonne tanken auf die Terrasse. Und dort blieb ich auch, bis ich mein Auto nach Mattsee in die Werkstatt fuhr. Zurück ging es dann in einem gemütlichen Wanderlauf oder Spaziergang mit Laufeinlagen (?) über den Buchberg wieder nach Hause. "Eigentlich" wäre diese Woche noch ein Langer drangewesen, aber wenn ich auch nicht weit gelaufen bin, so war ich durch die Geh-Laufkombination zumindest lange unterwegs! 
Los geht es in Mattsee - ich nehme gleich mal einen Weg zum Buchberg, den ich noch nie gegangen bin.
Er ist ziemlich steil und Reste von Schnee und Eis verbunden mit nassem schlammigen Boden bilden eine wunderbare Rutschbahn!
Dann geht es wieder ein Stück der Straße entlang, aber schon bald zweige ich wieder ab und gehe und laufe abwechselnd den Wildkräuterweg Richtung Gipfel.
Auch hier gibt es noch Reste von Schnee, aber zum Glück nicht mehr so rutschig!
 
Ich achte darauf, möglichst viel auf der Sonnenseite zu laufen, denn im Schatten werden die Hände ganz schnell eisig kalt! Für ein Foto vom Gipfel aus musste aber schon Zeit sein.
Beim Restweg lege ich dann noch eine (ungeplante) Schleife ein und bin nach knapp zwei Stunden mit den letzten Sonnenstrahlen, aufgetankt mit frischer Luft und Licht, wieder daheim.

Freitag, 9. Februar 2018

Schneewellig

Auch wenn ich so gar nicht begeistert bin, dass der Winter sich hier nach dem wunderbar schneearmen Jänner noch mal blicken lässt, den Kopf in den Schnee zu stecken, bringt ja auch nichts, also wird gelaufen!
Meine krampfige Beinmuskulatur habe ich am Dienstag noch mal langsam laufend und mit einem anschließendem Saunabesuch besänftigen können und außerdem habe ich am Mittwoch (ohne Beweisfotos) auch noch was Neues ausprobiert, das mir das weiße Zeugs sympathischer machen soll. Schneeschuhwandern! Nachdem alle in den vergangenen Jahren immer begeistert davon berichtet hatten, habe ich bei einem Angebot im Dezember einfach mal zugeschlagen und bin seitdem auch im Besitz dieser Plastiklöffel, auf denen man quasi über den Schnee schreiten kann! Nur benutzt hatte ich sie noch nicht, weil hier Schnee ja eher Mangelware war und extra wohin fahren, um mir kalte Füsse zu holen? Nö, lieber nicht.
Am Mittwoch stand jedenfalls ein Besuch / Spaziergang mit Ingrid, einer ehemaligen Arbeitskollegin am Plan. Da sie in Hof am Fuschlsee wohnt, das als Schneeloch bekannt ist, lag es also nahe, die Löffel einzupacken und mit ihr gemeinsam auf Jungfernhatsch zu gehen. Und soll ich euch was sagen? Das macht richtig Spaß!
Gut eineinhalb Stunden stapften wir durch die Gegend, über Wiesen und Waldwege und hatten (zwar beide keine Wischfone dabei, um das ganze zu dokumentieren, aber) unseren Spaß.

Nach dem gestrigen Regenerationstag für die Beine (es stand nur Schwimmtraining am Programm), stürzte ich mich also heute wieder laufend in den Winter. Und wenn schon, dann nehme ich auch das volle Programm. 
Von der Seeburg über die Landstraße und gleich abgebogen auf einen Feldweg, der durch einen kleinen Wald zu einer Wohnsiedlung führt.
da will ich hin





War es auf der Wiese noch sehr leicht zu laufen, änderte sich das, sobald ich den Weg durch den Wald erreicht hatte. 
Vereiste Traktorspuren machten nur mehr vorsichtiges trippeln möglich, also nutzte ich das nicht vorhandene Tempo, um Fotos zu machen! 



von da komme ich





Hinter der Kuppe liegt die Landstraße und dahinter geht es runter zum Wallersee.




















Wenn ich nur wüßte, wo ich meine Yaktrax hingeräumt habe, hätte ich heute jede Menge Verwendung für sie gehabt!










Nach ein bißchen Gleichgewichtstraining kam dann aber wirklich ein sehr schöner Teil - ein kurzes Stück, auf dem nur ein paar Fußspuren waren und die Bäume schon fast kitschig winterlich aussahen.

Kaum kam ich wieder auf der Straße war es überraschend gut zu laufen. Die Straßen waren größtenteils frei und nass, keine eisigen Stellen. Also konnte ich so richtig abschalten und lief über Zaisberg und Waldprechting wieder zurück nach Hause. 
Waldprechtinger Kirche
10,1km in 1h13, 0°C




Samstag, 27. Januar 2018

Spinne ich?

Ja und in Zukunft auch öfter!
Gestern war ich das erste Mal in dem Spinning-Kurs, der von unserem Verein im Obertrumer Fitness-Center angeboten wird. Puh! Das ist ja mal ganz was anderes. Am meisten hatte ich mit Koordinationsproblemen zu kämpfen, wenn es um Tempowechsel ging und wenn abwechselnd im Stehen und im Sitzen geradelt wurde. Da hatte ich so damit zu tun, nicht vornüber vom Rad zu fallen, dass ich gar nicht bemerkte, dass das ganze wohl ziemlich anstrengend war! 😄


Als ich ein Paar Schuhe dafür einpacken wollte, kontrollierte ich, ob die Sohle halbwegs sauber ist und zupfte an ein paar Hälmchen, die an der Schuhsohle klebten (so dachte ich). Erst, als ich das Teil ganz herausgezogen hatte, sah ich das Loch, das es in der Schuhsohle hinterlassen hat. Hoppla - da bin ich ja froh, an dem Tag Schuhe angehabt zu haben, sonst wäre meine Fußsohle perforiert worden!

Ebenfalls mit Schuhen und mit von gestern doch sehr schweren Beinen, lief ich heute Vormittag eine kleine Runde. Der Hochnebel hing hartnäckig über dem Flachgau, aber mir gefiel die Wetterstimmung trotzdem.
Vielleicht war ich auch deshalb so gut gelaunt, weil ich gerade zuvor meinen neuen Hügelfreund gelaufen bin, diesesmal wie geplant, ohne Pause vor der Steigung! Hier habe ich versucht, die Stelle von oben zu fotographieren.

Nach erfolgreicher Hügelbezwingung lief ich nur mehr eine kleine Schleife zurück, weil ich wußte, dass ich am Nachmittag noch ausreichend an die frische Luft kommen würde.
7.6km in ca. 50 Minuten

Gleich nach dem Lauf ging es nach Obertrum, um meinen Wochenendgast zu mir zu holen. Um nicht ständig, zwischen Seekirchen und Obertrum hin- und herfahren zu müssen, habe ich dann einfach mein Auto beim Haus meiner Schwester stehen lassen und bin mit Chaya zurückspaziert.
Kaum 10 Minuten unterwegs, ließ der Hochnebel dann auch endlich ein paar Sonnenstrahlen durch und dank einer "Abkürzung", die ich durch den Wald nehmen wollte, waren wir statt 75 Minuten fast 2 Stunden unterwegs! Nachmittagsspaziergang erledigt!!


Morgen früh geht es dann wieder zurück (da nehme ich aber den schon bekannten Weg), denn während ich mich im Hallenbad vergnüge, darf Chaya in ihrem eigenen Bett ein wenig nachschlafen!

Samstag, 6. Januar 2018

Schildorner Dreikönigslauf

Wups, diese Woche war vielleicht schnell vorbei! Der Silvesterlauf war schon Geschichte
Silvesterlauf 1. Runde - später zog es sich mehr auseinander!
und ein ruhiger Neujahrstag, dessen Wetter herrlich zum Couchgammeln einlud leitete eine gemütliche erste Januarwoche ein. Erst am Nachmittag konnte ich mich dazu motivieren, mal in die Senkrechte zu kommen und beschloß, dass mir ein wenig Frischluft sicher gut tun würde.
Zum laufen hatte ich keine Lust, also habe ich die "Jungfernfahrt" mit meiner neuesten Errungenschaft absolviert!
Ein Bummelrad für die Stadt
Da ich im Dezember eine Radbox an "meinem" S-Bahnhof in der Stadt ergattern konnte, habe ich mir ein neues Stadtrad gegönnt. Das alte drohte schon unter mir zusammenzubrechen und mit dem einen (kleinen) Gang, kam ich zwar in höchste Trittfrequenzen, aber kaum von der Stelle! Am Montag fuhr ich es von Seekirchen in seine neue Garage, wo es jetzt für Fahrten im Bereich von Salzburg immer zur Verfügung steht. 
Nutzen konnte ich es schon gestern - es war ein strahlend sonniger und sehr milder Tag. Am Nachmittag hatte ich mich für einen Schreibworkshop angemeldet und die Zeit über Mittag nutzte ich, um eine Stunde gemütlich an der Saalach und Salzach entlangzurollen, so kam ich an die Sonne und war "bewegt" bevor ich den Nachmittag still sitzen musste/durfte!

Heute war eine Laufveranstaltung der besonderen Art dran. Der Schildorner Dreikönigslauf (Link) ist ein Lauf-, Walking-, Radelbewerb, bei dem man sich zwischen einer 10, 14, 18, 22 und 30km langen Runde entscheiden kann. Die Radler können auch 60km fahren. Dabei handelt es sich um eine große Runde von 30km, die man früher oder später abkürzen kann. Entscheiden kann man sich während des Laufs und am Ziel gibt man einfach an, welche Strecke man absolviert hat und so wird das dann notiert.
Strahlewetter vom Sonnenauf- bis zum Sonnenuntergang und frühlingshafte Temperaturen lockten so einige Läufer und Radler an und auch wir fuhren vom Verein zu acht
ins nahe Innviertel, um uns auf die verschiedensten Distanzen zu begeben.





Zum Glück war die Runde so hügelig, so hatte ich genügend Gehpassagen, um auch immer wieder Fotos von der traumhaften Landschaft machen zu können. Bis zum ersten Anstieg lief ich noch im "Pulk",








dann dünnte es sich schön langsam aus und nach der Abzweigung zur 10km Runde lief ich ganz alleine in meiner Geschwindigkeitsklasse.

















Zwar war ich zeitweise etwas verunsichert, ob ich nicht einen Abzweigungshinweis übersehen habe, aber die meiste Zeit genoss ich einfach diesen traumhaft schönen Tag.






 
 
 

14km, 200HM, 1:42h, 10°C, mit Krampfgefahr für die Gesichtsmuskulatur, weil da muss man doch einfach dauergrinsen!