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Freitag, 8. August 2025

To Tri or not to Tri - That is the Question

Sorry, lieber William, dass ich bei dir geklaut habe, aber ich könnte es selbst nun mal nicht besser ausdrücken!
Mag ich überhaupt noch bei Triathlons starten? Meine Unlust in diesem Jahr, mich auch nur gedanklich mit einem Start bei einem Triathlon - oder zur Schonung der Ferse auch noch bei einem Aquabike, die immer öfter angeboten werden - zu beschäftigen, lässt diese Frage immer öfter auftauchen. 
Ich schwimme noch immer leidenschaftlich im See herum, fahre gerne mit dem Rad eine kleine Runde (das Radreisen ist heuer bisher leider dem Wetter zum Opfer gefallen und der August + Teile des Septembers sind wochenendmässig völlig verplant ...) und freue mich wie eine Schneekönigin, dass ich jetzt wieder abends nach der Arbeit einfach mal eine halbe Stunde vor mich hintraben kann. Aber das alles kombinieren? Wettbewerbe? Puh ...
Andererseits fahre ich begeistert zu den Triathlons in meiner Umgebung, schaue zu und finde eben gerade die Kombination aus diesen drei Sportarten grandios. Auch werde ich immer hellhörig, wenn mir jemand von einem geplanten Start bei einem Triathlon (danke Karina!) erzählt oder ich mir die Starts der Lieblingsschwester in meinen Kalender eintrage, um sie dort anzufeuern. 

Dass mich diese Frage gerade jetzt so beschäftigt, ist natürlich ein Klassiker - die von mir bevorzugten "kleineren" Veranstaltungen in der Gegend sind schon vorbei, die kommenden Wochenenden sehr verplant (heute geht es nach Kärnten auf ein Yoga-Seminar!) und so kann ich den einfachsten Lösungsansatz: einfach mal wieder zu starten, vergessen und hirne eben zuhause herum.

Wenn ich den Kopf frei kriegen will, hilft eines ganz sicher: raus gehen!
Mal mit dem Rad - wie am Dienstag in der Mittagspause, wo ich eine wunderbare Runde nach Berndorf gefahren bin,
mal in den Laufschuhen, wie mittwochs nach der Arbeit, da lief ich eine kleine Runde (4km) in der Abendsonne, ganz ohne Plan, alle Anstiege bin ich gegangen und kam so zu den guttuenden Pausen für die Ferse. Danach dehnen ist schon Gewohnheit geworden und mir helfen die Videos dabei, lange genug in der Position zu bleiben.
Und da ich ja drei Sportarten betreibe, gehe ich jetzt gleich noch eine Runde schwimmen! 

Dienstag, 22. Juli 2025

Zwei Wochenenden

Wenn ich noch länger damit warte, einen neuen Beitrag zu schreiben, kann ich ihn, in Anlehnung an den Letzten "Raus aus dem Juli" nennen! 
Manchmal passiert einfach nichts Berichtenswertes und manchmal ist so viel los, dass ich nicht dazu komme, die Fotos zu sortieren und ein paar Worte dazu zu schreiben. 

In der zweiten Juniwoche fuhr ich wieder nach Lauterach - wieder war ein Konzert der Anlass und wieder fand es Lindau statt! Bevor es soweit war, nutzte ich meine Zeit dort, um mich mit lieben Freundinnen zu treffen, 
im Park der Inatura auf einer Bank zu sitzen und die Seerosen zu bewundern, 
im Dreierlei köstlich zu speisen,
gleich dort ums Eck ein Buchcafé zu entdecken (und natürlich ein paar Bücher zu kaufen), im Bodensee zu schwimmen und sogar nach Feldkirch zu fahren, um dort die Zieleinfahrt der Tour of Austria mitzuverfolgen. Naja, zumindest stand ich an der vorletzten Kurve vor dem Ziel und stellte fest, je höher die Blaulichtfahrzeugdichte, desto näher der Sieger! Da ich keine Ahnung hatte, wer mitfuhr, führte oder ähnliches, hielt sich meine Aufregung in Grenzen, aber es war schon beeindruckend und die Stimmung sehr gut. 

Trotzdem war mir mein Abendprogramm dann doch lieber - ich fuhr früh genug nach Lindau, um dort noch gemütlich am See Abend zu essen und ging dann (wieder) zum Zeughaus, wo das Konzert auf dem Innenhof davor stattfand. 
Wenn die Ohren jubilieren und die 
Herzen übergehen - Max Prosa in Lindau
Das Wetter hielt durch, die prognostizierten Gewitter blieben aus, ich genoss den wunderschönen Abend, die Stimmung, die Musik, die Schwalben, die uns Gesellschaft leisteten und fuhr überglücklich wieder nach Hause.  
In meiner Abwesenheit scheint sich ein Eichhörnchen auf meiner Terrasse eingenistet zu haben, das sehr verwirrt war, als ich am Dienstag wieder an meinem Tisch saß und schrieb. Mittlerweile kommt es nicht mehr vorbei, zumindest nicht, wenn ich da bin. 

Das zweite Wochenende gehörte wieder ganz dem Trumer Triathlon und ich war vier Tage wieder entweder als Helferin bei der Vorbereitung und Ausgabe der Startnummern vor Ort,

als Starterin beim Charity-Run, bei dem ich immerhin 5 Spendenrunden (= 4km) beisteuern konnte, stand zum Anfeuern an der Strecke und 
betreute zwischendurch auch Chaya, deren Rudel auch durchgehend eingespannt war. (Was für mich immer der angenehmste Teil des ganzen Wochenendes ist!)



Seit gestern hat der Alltag wieder Einzug gehalten und ich genieße die unangestrengte Routine! 

Dienstag, 27. Mai 2025

3T - Vereinsmeisterschaft 2025



Ach war das ein herrlicher Sonntag! Nach meinem fersenbedingten Nichtantreten im Vorjahr, war ich heuer schon ein wenig nervös, wie es mir bei der Vereinsmeisterschaft gehen würde. Nicht nur beim Laufen selbst, sondern auch von der Kondition, denn auch wenn ich regelmäßig schwimme, gerne mal mit dem Rad eine Runde fahre und 1-2x die Woche spazierlaufe, Training ist was anderes. 
Aber diese Bedenken wurden schon im Laufe der Woche immer mehr zerstreut, denn es schien, als ob der Wettergott eine ganz eigene Herausforderung für uns bereithalten wollte - nämlich nicht zu erfrieren! 




Für die Kinderbewerbe wurde deshalb schon am Vortag das Schwimmen gestrichen, für die Erwachsenen nicht. Empfohlen wurde mit Neoprenanzug zu schwimmen, aber da es dann doch einige/viele Anfragen gab, ob man das Schwimmen nicht ganz weglassen könne, fand der Vorstand eine Spezialregelung, um allen eine Möglichkeit zu bieten, mitzumachen:
Niemand muss schwimmen. Diejenigen, die sich dagegen entscheiden, müssen aber im Schwimmoutfit beim Schwimmausstieg warten, bis die/der Letzte ihrer Klasse aus dem Wasser kommt und dann zur Wechselzone laufen. Dadurch haben sie dann die langsamste Schwimmzeit, werden aber gewertet. 
Wettkampfbesprechung
Das haben dann doch einige in Anspruch genommen - was mich im Vorfeld auf die Idee brachte, dass ich, wenn ich gaaaaanz langsam schwimme (im Wasser war es mit 15-16° deutlich wärmer als draußen mit ~10°) den Nichtschwimmerinnen ein ungewohnt schlechtes Ergebnis bescheren könnte - was ich dann natürlich nicht gemacht habe!
Vor dem Schwimmstart
Das Schwimmen verlief wie immer - ich bin gemütlich in der letzten Reihe gestartet und ohne große Hektik die kurze Runde zu Ende geschwommen. 
Die Wasserrettung steht bereit
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Zur Wechselzone habe ich dann gleich mal meinen Fuß getestet, habe ein paar Laufschritte gemacht und war erfreut, wie ruhig er dabei blieb. 
Dann kam der schwierige Teil, nass in zwei (ja ehrlich!) Jacken zu schlüpfen, Socken und Schuhe anzuziehen und raus auf die Radstrecke zu kommen. Nachdem auch in der Wechselzone ja alles nass war, beschloss ich, dass einmal Schuhkampf ausreicht und bin gleich in die Laufschuhe geschlüpft.
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Ich hatte mich entschieden, nicht mit dem Rennrad zu starten, weil ich bei nassen Straßen immer etwas unsicher bin und stattdessen mit dem Gravelbike gefahren. Das hat breitere Reifen, ein wenig Profil und Scheibenbremsen, was sich für mich einfach besser anfühlte. 
Fotoquelle:https://kc-photography.at/
Das tolle an dem kühlen Regenwetter war, dass wir weit weniger Verkehr um den Obertrumer See hatten, als bei Stahle-, Badewetter! So fuhr sich diese Runde auch ohne größere Vorkommnisse, außer dass ich kurz nach der Hälfte schon ziemlich ins Schnaufen kam. So wurde mir zumindest innerhalb der Regenjacke warm! Die Oberschenkel blieben eher unterkühlt, aber das kann ich ihnen auch nicht vorwerfen. 
Dann ging es schon zurück zum zweiten Wechsel, der war superschnell (klar, ohne Schuhwechsel!), eine Jacke zog ich aus und begann mit meinem Lauf-, Geh-Wechselmodus.
Fürs Foto wird natürlich
gelaufen! ;)
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Nach der Hälfte war der Fuß immer noch ganz friedlich und so bin ich auf dem Rückweg sogar etwas mehr gelaufen und kam mit einer wunderschönen binären Zeit ins Ziel!
Danach kam der gesellige Teil - Wechselzone abbauen, umziehen, feiern! 
Es war einfach herrlich, wieder dabei gewesen zu sein und ein wenig Triathlonluft schnuppern zu können. 

Mittwoch, 30. April 2025

Goethe Kultur Lauf - Der Urlaub geht weiter!

Der eigentliche Grund für mich, diese beiden Wochen im April Urlaub zu nehmen, war der "Goethe-Kultur-Lauf" in Weimar. 
Elke erzählte mir schon im Herbst davon und nachdem ich das Konzept schon beim Bauhaus-Marathon 2019 faszinierend fand, meldete ich mich an. 

Zwar plagte mich die Frage, welche der vier angebotenen Distanzen ich laufen sollte, weil ich ja das eine oder andere kleine Problemchen mit meinem linken Fuß hatte. 

Aber durch das Laufkonzept dort, das ja Pausen nicht nur erlaubt, sondern geradezu vorschreibt, traute ich mich dann doch auf die Strecke "Sinnlichkeit", mit 7,8km. 

Aber von vorne. 
Ich fahre ja nicht so gerne lange mit dem Auto, also habe ich beschlossen, die Fahrt nach Weimar in zwei Etappen anzugehen. Ein kurzer Blick auf die Karte zeigte mir, dass ich einen Halt in Regensburg einlegen könnte - die Stadt wollte ich schon letztes Jahr besuchen, damals war aber gerade Hochwasser in der ganzen Region und ich habe verschoben.
Dann entdecke ich noch zusätzlich den Termin einer Lesung in Regensburg, die mich sehr interessiert und schon ist der Campingplatz für Donnerstag bis Samstag gebucht.
Das Wetter meint es gut mit mir, hat es in den Tagen vor meiner Abfahrt geregnet, ist der Himmel zwar grau, aber kurz nach meiner Ankunft lässt sich sogar die Sonne kurz blicken und ermöglicht mir eine erste Stärkung im Freien. 
Anschließend fahre ich mit dem Rad (Brommi leistet auch in diesem Urlaub wieder sehr gute Dienste) in die Altstadt und drehe schon ein paar Runden. 
Die Lesung - Pippo Pollina "Der Andere" findet in einer Buchhandlung mitten in der Altstadt  statt und ist sehr gut besucht. Ich kannte ihn bisher nur als Sänger und war gespannt auf das Buch. So gespannt, dass ich es schon gelesen habe, als es mir in der Stadtbücherei "zufällig" mal unterkam! So kannte ich den Inhalt schon, umso interessanter waren aber die Zusatzinfos über die Hintergründe dieses Werks.
Was für ein toller Auftakt!
Nach ein paar netten Gesprächen sause ich mit Brommi wieder zurück zum Campingplatz. Wobei "sausen" es nicht ganz trifft. Der Radweg entlang der Donau ist nämlich zappenduster. Und das Radlicht jetzt nicht unbedingt schnellfahrtauglich! Aber egal, ich komme heil beim Campingplatz an und mache es mir im Auto gemütlich. 
Den einsetzenden Regen höre ich noch, als ich einschlafe und nachdem er auch am Morgen noch andauert, gibt es den Kaffee eben drinnen.
Zum Glück nieselt es den restlichen Freitag nur, sodass ich in Ruhe die Altstadt besichtigen kann, Goethe winkt mir auch hier schon zu!
Am Samstag geht es weiter nach Weimar. Die Wolken lasse ich hinter mir und komme bei strahlendem Sonnenschein an, richte mich am Campingplatz ein und sause mit dem Rad den Hügel von Ettersburg nach Weimar. Dort hole ich als erstes meine Startunterlagen für den nächsten Tag, was schnell erledigt ist und treffe mich anschließend mit Elke und Chris für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffeeklatsch und einem herrlichen Abendessen!
Zurück am Campingplatz fällt mir der klitzekleine Nachteil des klaren Himmels auf, es kühlt empfindlich ab! Aber ein kurzer Abschluss des Tages vor dem Auto muss noch sein - bei diesen Ausblicken! 
Am nächsten Tag ist es dann soweit. Als ich gemütlich zum Start spaziere - Rad und Tasche mit Wechselkleidung im Zielbereich deponiert - sind Elke und Chris schon eine Stunde unterwegs. 
Ich sehe noch die Läufer die sich für die Strecke "Phantasie" entschieden haben, auf die Strecke gehen, zehn Minuten später bin ich dann an der Reihe.

Ach ist das hier gemütlich. Ein paar traben an, ein paar gehen, ich entscheide mich für einen gemütlichen Trippeltrab, den ich für die Etappe bis zur ersten Auszeit "Römisches Haus" beibehalte. Hier kann man Postkartengrüße verfassen, ob in Goethes Stil oder im eigenen, bleibt offen!
Weiter geht es durch den Ilmpark und dann eine leichte Steigung hinauf bis zum Schloss Belvedere, das mir Wasser (draußen) und eine wunderbaren Aussicht und Musikgenuss (drinnen) bietet, sodass ich körperlich und geistig erfrischt und beschwingt, den Weg zurück in Angriff nehmen kann. 
Auch den Rückweg absolviere ich in meinem bewährten Spazierlauf-Modus und komme zufrieden nach 1:18:57 ins Ziel.
Nach einer kurzen Pause mache ich mich wieder auf den Weg zum Campingplatz und lasse mich von Google-Maps dazu verführen, einen "schnelleren" Weg zu nehmen. 
Ähem. Brommi schieben macht ja auch Spaß! 
Nach diesem ungeplanten Trailintermezzo beschließe ich am Nachmittag den Bus nach Weimar zu nehmen, besuche dort noch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, bevor ich meinen Ausflug zu diesem wunderbaren Lauferlebnis bei einem gemeinsamen Abendessen mit Elke und Chris abschließe. 

Am Montag wird Brownie wieder aufgesattelt und es geht erst nach Bamberg, wo ich einen sonnigen Tag verbringe
und später wieder nach Hause, wo ich jetzt noch ein paar Tage das süße Nichtstun genieße! 

Mittwoch, 26. Februar 2025

Der Abschluss des NRftW 2025 und (sonnen)baden in Bad Goisern

#21 - Sonntag 11 Uhr

Nach einem strahlend sonnigen Samstag, den ich aus unten noch näher ausgeführten Gründen nicht dem Februarspiel widmen kann, zeigt sich der Sonntag grau in grau. Ich sitze zu Hause rum und warte, bis es 11 wird, als die Lieblingsschwester auf einen Sprung vorbeikommt. Sie will um kurz vor 11 den Bus zurück nehmen - das passt doch perfekt, um mitzufahren, auf halber Strecke auszusteigen und beim zurück spazieren einen kleinen Farbtupfer in den grauen Tag zu bringen. 

#22 - Montag 23 Uhr

Das Wissen noch mal raus zu müssen, scheint mein Schlafbedürfnis erheblich zu steigern. Schon wieder bin ich gegen 9 auf der Couch eingeschlafen und dementsprechend verpeilt schaue ich dann auch in die Kamera, als ich Punkt 23 Uhr vor dem Haus auf ein GPS-Signal warte. Das ist der einzige Nachtslot, der mir einfach keinen Spaß macht. Liegt vielleicht daran, dass ich nachmittags schon mit Chaya unterwegs war oder an der komischen Luft - es ist viel zu warm.
#23 - 19 Uhr Dienstag 

Noch mal eine Runde im Dunkeln. Herrscht beim losgehen noch überall Geschäftigkeit, habe ich das Gefühl, dass es mit jeder Minute die ich durch den Ort mäandre, ruhiger wird. Angenehm. So komme ich viel zum schauen, das Gehen verselbständigt sich, irgendwann schaue ich auf die Uhr und sehe, dass ich gar nicht mehr weit habe, drehe auf der Stelle um und gehe nach Hause!

#24 - 7 Uhr Mittwoch

Obwohl ich gerade noch mehr als lustlos fast 45 Minuten zu Hause herumsitze, nachdem ich vom ersten Froschklaubereinsatz des Jahres zurückgekommen bin, ändert sich meine Laune schlagartig, als ich draußen bin. Ich trällere fröhlich: "This will be my last time" (die Stones mögen mir die geringe Änderung des Textes verzeihen) vor mich hin und genieße das Regentröpfeln.
Genau in dem Moment, als ich vom See kommend in meine Straße einbiege, springt die Distanzanzeige auf 5.00 um! Hurra - der NRftW 2025 ist geschafft!
C'est tout, c'est fini!

Dass ich am Samstag das tolle Wetter nicht für den einen oder anderen Slot genutzt habe, war so geplant. Da fuhr ich nämlich mit Lisa nach Bad Goisern an den Hallstätter See, um dort mit vielen anderen ein bisschen rumzuplantschen und das schöne Wetter zu genießen. 
Man könnte auch sagen, um an den Österreichischen Meisterschaften im Eisschwimmen teilzunehmen, aber das klingt so ernst. 
Ernst wollte ich das Ganze diesesmal wirklich nicht nehmen. Nach dem Katastrophen-Start in Burghausen war meine Motivation für diese Veranstaltung nämlich so gut wie nicht vorhanden. Ich war für die 250m Freistil und für 50m Kraul gemeldet und hatte einfach gar keine Lust. Also habe ich einen Rückzieher gemacht und bei der Anmeldung bekannt gegeben, dass ich nur bei den 50m starten werde. 
Den Rest des Tages saß ich in der Sonne herum, unterhielt mich mit Vereinskolleginnen, Bekannten von früheren Eisschwimmveranstaltungen und genoss einfach den herrlichen Tag. 
Die 50m klappten ganz wunderbar, keine Schnappatmung, kein Wasser in der Brille, einfach nur Freude am schwimmen, der Sonne und dem herrlich klaren Wasser des Hallstätter Sees!
(Und jetzt kann ich mir auch wieder vorstellen, nächstes Jahr eine längere Distanz zu starten - vielleicht!!)