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Mittwoch, 8. August 2018

Zittern oder nicht zittern - das war die große Frage

Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, den Bericht über meinen zweiten "Zitterbewerb" (remember? "ganz bewußt") zu schreiben.

Nach dem Traillauf im Juni fand am vergangenen Samstag der zweite Bewerb statt, bei dem ich etwas tun sollte, was ich "eigentlich" gar nicht kann. Diesesmal war es schwimmen auf Zeit. Und nicht nur das - seit ich mit dem kraulen begonnen habe, kämpfe ich ja nicht nur mit meinem "Tempo", sondern auch damit, dass ich es nicht schaffe eine längere Distanz durchzukraulen. Schon die 750m beim Sprinttriathlon heuer waren für mich eine Schallmauer, am Samstag ging es allerdings um 2,1km! 
Das Seecrossing in Hallstatt kenne ich ja schon als Begleiterin der Lieblingsschwester, die dort schon öfter gestartet war. Heuer durfte ich allerdings nicht in Obertraun gemütlich im Strandbad bleiben und auf die Ankunft der SchwimmerInnen warten. Da ging es nach einem schnellen Vorherfoto
gleich mal mit dem Transferboot ans andere Ufer nach Hallstatt, wo der Start war. 
Geballte Schwestern-Power!
Interessanterweise war ich überhaupt nicht nervös. Einzig die Frage, ob ich (wie fast alle) mit Neoprenanzug starten sollte oder lieber ohne (weil ich bei den heurigen Seetemperaturen so gut wie nie die Chance hatte, mit Neo zu trainieren ohne dabei dem Hitzestautod zum Opfer zu fallen), beschäftigte mich. Der Hallstättersee ist für seine eher gedämpften Temperaturen bekannt, allerdings konnte auch er dem heurigen Sommer nicht widerstehen und erwärmte sich für ihn auf kuschlige 20 - 22°C. Da auch die Sonne kräftig vom Himmel schien, beschloß ich mir die Wärmeschicht zu ersparen und startete ganz (statt nur die Ärmel) in orange!

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuß und 100 Paar Arme und Beine brachten Bewegung in den See! Ich hielt mich gleich am Anfang schon (vornehm) zurück und wartete ab, bis ich mit ein wenig Abstand in Ruhe losschwimmen konnte. Ich wollte mich nicht mitziehen lassen, weil mir wichtig war, gleich von Beginn an, mein eigenes Tempo schwimmen zu können. 
Und was soll ich sagen - es hat funktioniert! 
Ich bin (fast) keine Umwege geschwommen, habe alle drei Bojen  knapp passiert und konnte die gesamte Strecke durchkraulen!
Als ich dann nach einer knappen Stunde in Obertraun aus dem Wasser stieg, war ich einfach nur begeistert!
Alle anderen Vereinskollegen waren natürlich schon lange im Ziel (die Lieblingsschwester hat mal wieder einen Treppchenplatz ergattert - 2. in ihrer AK), für ein gemeinsames Foto haben wir sie aber noch mal eingesammelt.
Fazit: Kein Zittern - weder wegen der Strecke und schon gar nicht wegen der Wassertemperatur!!

Zur Belohnung gönnte ich mir am Sonntag dafür einen ganz besonders schönen Lauf auf einer meiner Neumarkter Lieblingsstrecken. Mit dem Rad fuhr ich bis ganz in die Nähe meines früheren Häuschens, spazierte von dort nach Sommerholz und lief durch den Wald und über die Jägerwiese zurück.
Im Steinbach gab es knapp vor dem Ende noch ein erfrischendes Fußbad
und anschließend radelte ich im Schontempo wieder nach Hause, wo ich das Wochenende mit einer ausgiebigen Siesta, einem großen Eis und ein wenig ausschwimmen im warmen Wallersee ausklingen ließ.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Einfach Urlaub...

Einfach mal Zeit haben, nach einer gemeinsamen Laufveranstaltung noch ein paar gemütliche Tage mit Ausflügen zu verbringen...
da lacht er (noch?)
Höhenmeter mal nicht zu Fuß
Nach einem schönen Regenerationsmontag fuhren Volker und ich am Dienstag ins benachbarte Bundesland, um das Städtchen Hallstatt zu besuchen. Schon bei der Parkplatzsuche fiel uns die Standseilbahn zur Aussichtsplattform ins Auge. Die befindet sich gut 300m über Hallstatt und bietet wunderbare Ausblicke. Den Klettersteig daneben ließen wir allerdings links liegen!
sicher oder nicht? ;)
unwirklich!
der Ort scheint zu schweben
Danach besichtigten wir den Ort selbst mit seinem berühmten Beinhaus, gingen allerfeinst Mittagessen und ließen uns ein wenig durch die Gassen treiben, nach dem Motto:
Einfach mal gut gehen lassen...

Am Mittwoch verabschiedete Volker sich dann wieder in Richtung Heimat und ich nutzte die frühe Stunde, um mich wieder mit Hallenbadbesuchen außerhalb des Schwimmkurses anzufreunden. Eine gute halbe Stunde zog ich meine Bahnen - naja. Im See verging die Zeit ehrlich gesagt immer ein bißchen schneller! ;)
Am Abend versuchte ich es dann wieder mit dem Lauftreff - die Runde führte uns in den Teufelsgraben, von dem ich allerdings nur sehr wenig zu sehen bekam, weil das Licht meiner Stirnlampe gerade mal den Boden erreichte! (Notiz am Einkaufszettel ist schon erledigt!) Die Runde ist auch nicht gerade eben, aber mit Kerstin, die sich von einer Magen-Darm-Erkrankung noch erholt und auch nicht Tempo machen wollte, lief/ging ich die Runde ganz gemütlich als Schlusslicht zu Ende.

Und jetzt... liegen noch ein paar nicht verplante Urlaubstage vor mir... und ich glaube, ich hab da auch noch die eine oder andere Idee, wie ich sie verbringen werde!