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Freitag, 6. Dezember 2024

87 Wochen

ist es her, dass ich das letzte Mal bei einem Lauftreff war. Am 5.4.2023 ist der letzte Eintrag in meinen Aufzeichnungen. Danach habe ich darauf verzichtet, extra nach Obertrum (zwar nicht weit, aber um rumzuhumpeln dann eben doch zu weit) zu fahren und wenn ich mir die Strecke und das Tempo von dem Abend anschaue, war das auch nicht mehr so richtig laufen. 

Als aber diese Woche ein Glühweinlauftreff im Nachbarort bei einer sehr lieben Vereinskollegin ausgeschrieben war, habe ich beschlossen, diese lange Pausenzeit zu beenden. 
Ich habe Claudia gefragt, ob sie mit mir 20min Geh-Laufen würde, damit ich nicht ganz alleine durch die Gegend stolpere, was sie netterweise getan hat und so hatte ich meine "Rechtfertigung" mich danach mit den anderen ans Feuer zu stellen, Kekse zu knurpsen und Glühmost zu trinken!
Schee war's!

Sonntag, 27. November 2022

Wieder am Wolfgangsee

Um noch ein wenig bei den Gelegenheiten der vergangenen Woche zu bleiben ... Dieser Teil meines Chayaspazierganges, gab mir am Dienstag die wunderbare Gelegenheit zu testen, wie es mit meinem Muskelkater im Hintern und den hinteren Oberschenkel bestellt war.
Stairway to Heaven
Nachdem ich diese Prüfung mit Bravour bestanden habe, traute ich mich auch am Mittwoch wieder zum Lauftreff, bei dem Hügelsprints auf dem Plan standen. Die Idee, diese mit A. gemeinsam zu absolvieren, gab ich allerdings schon nach 1km einlaufen wieder auf, weil ihr gemütliches Einlauftempo schon sehr nah an meinem 5km-Wettkampftempo lag! Aber da wir unsere Sprints immer 30 sec schnell rauf und 1 min langsam runter liefen, blieb die Gruppe trotzdem ziemlich beisammen und ich war nicht ganz alleine auf weiter Flur. 
Sehr viel gemütlicher liessen Ingrid und ich es am Freitag angehen. Der Plan war, mit dem Bus nach St.Gilgen zu fahren und über den Falkenstein bis nach St.Wolfgang oder Strobl zu wandern in umgekehrter Richtung des Wolfgangseelaufs.
Das Wetter war eher kühl, der See kabbelig und wir spazierten vorbei an Fürberg auf den Falkenstein zu. Gerade als die Steigung begann, zwang uns eine Totalsperre (Wald- und Seilbahnarbeiten) allerdings zu umdrehen. 
Also änderten wir den Plan, gingen zurück nach St. Gilgen und fuhren einfach mit dem Bus weiter nach Strobl. Bis wir dort ankamen, passierten 2 Dinge. 
1 - es kam die Sonne raus und wurde angenehm "warm".
2 - wir hatten Hunger und Durst.
Da traf es sich ganz wunderbar, dass der Wolfgangseer Advent schon mit ein paar Hütten genügend Auswahl an leiblichen Genüssen bot und wir vertrödelten unsere Zeit an der Stelle, an der ich noch vor ein paar Wochen zu meinem 5,2km Lauf gestartet war!
Natürlich war das nicht unsere Endstation und so gingen wir von dort aus wieder im Uhrzeigersinn Richtung Gschwendt (wo übrigens die 10er Strecke beim Wolfgangseelauf startet) durch das Blinklingmoos (LINK). Herrlich diese wunderschöne Gegend mal so leer und gemütlich zu genießen!
Schaukelboot
St.Wolfgang in der Nachmittagssonne
Kaum war die Sonne hinter den Gipfeln verschwunden kamen die kalten Nasen und Finger wieder zurück und wir beendeten unseren Ausflug an der nächstgelegenen Bushaltestelle, von wo aus uns der Linienbus wieder zurück nach Hause brachte!

Samstag, 27. August 2022

Leichter Sommermix

Passend zum Wetter ging es diese Woche mit einem locker-leichten Sommerbewegungsmix weiter. 
Am Dienstag schwang ich mich aufs Rennrad und umrundete die drei Trumer Seen. Dabei verhalf mir ein Kind auf einem E-Bike zu einem neuen Segmentrekord bei Strava! Erst überholte er mich in einer Steigung, um dann völlig unmotiviert mitten auf der Straße dahinzuträumen. Also gab ich ein wenig Gas, um mich an ihn ranzuhängen und den Windschatten zu genießen (die einzige für mich gültige Daseinsberechtigung für diese Dinger), was ihn scheinbar anstachelte und schneller werden ließ. Sein hektisches rumschalten fand ich witzig, also wiederholte ich nach der nächsten Steigung das ganze Spiel noch mal. Er auch. Danach folgte ein ebenes Stück und ich war gespannt, wie lange er das Tempo halten würde, da bog der Sack einfach ab und spielte nicht mehr mit. Frechheit!
Aber immerhin konnte ich so ein wenig Tempo machen, war danach gut aufgewärmt und genoß den Rest der Runde. Kurz vor dem Ende der Ausfahrt legte ich noch eine schöpferische Pause auf der Wippliege in Obertrum ein,
bevor ich nach Hause fuhr, um mich für die schöne Ausfahrt auch noch mit einem guten Essen zu belohnen!
Am Mittwoch war ich endlich mal wieder beim Lauftreff, wo auch netterweise die Lieblingsschwester auftauchte, die erst an diesem Tag aus ihrem Ostsee-Urlaub zurückgekommen war. Heide komplettierte unsere Cappucinogruppe und wir genossen den Ausblick vom Buchberg auf den Sonnenuntergang, der jetzt schon wieder verflixt früh ist. Meine Stirnlampe wird wohl bald wieder zum Einsatz kommen!

Heute ignorierten Ingrid und ich die Wettervorhersage, die von möglichen gewittrigen Regenschauern sprach und schwitzen uns aus der Faistenau über den Lidaun bis nach Hof. Es war zwar nicht extrem warm, aber die Luftfeuchtigkeit bewirkte beim hinaufgehen einen tollen Dampfbadeffekt, sodass uns beiden der Schweiß von der Nase tropfte! Zum Glück hatte ich fürs runtergehen ein zweites Shirt dabei (ich dachte mehr an nass durch Regen), das erste war zum auswringen und ließ mich im Wind  kurzzeitig richtig frösteln. 
Blick zum Fuschlsee
Bei Ingrid im Garten gab es dann noch in netter Gesellschaft ein äußerst wohlschmeckendes Nachmittagsessen, bevor ich mich wieder auf den Heimweg machte.
Quak!

Donnerstag, 28. April 2022

Anfeuern und der AppRun

Am Sonntag war der Tag der Tage. Nicht für mich, ich war dieses Mal nur (Überraschungs)zaungast. sondern für die Lieblingsschwester. Sie lief in Wien ihren ersten Solo-Marathon, der "eigentlich" für 2020 geplant war, als Test für den IM. Hat dann irgendwie nicht funktioniert und so wurde der Startplatz auf heuer weitergeschoben. 
Da bot es sich an, gemeinsam mit einer Freundin in einen Zug zu springen (ungefähr zur gleichen Zeit, als ihr Startblock losgelassen wurde) und sie zuerst bei km 30 und dann noch mal 500m vor dem Ziel lautstark anzufeuern und zu bejubeln.
In den Tagen vor dem Lauf hatte ich schon begonnen, sie nach geplanter Pace und Endzeit zu befragen - natürlich immer nur beiläufig, damit sie nicht mißtrauisch würde. Im Zug stellten wir dann noch fest, dass das Tracking überhaupt nicht funktioniert, was uns aber egal war, da sie noch dazu mit einer falschen Startnummer gestartet war! Also fuhren wir einfach auf Verdacht zu unserer ersten Anfeuerungsstelle und siehe da, nach knapp 10 Minuten lief sie lächelnd bei uns vorbei. Danach war es einfach. Wieder in die U-Bahn Richtung Zielgelände, von wo aus wir soweit gingen, bis wir einen schönen Platz an der Strecke fanden und alle Marathonis anfeuerten, bis sie kam. 
Danach trafen wir uns bei der Kleiderbeutelausgabe, spazierten zur nächsten U-Bahnstation und fuhren mit dem nächsten Zug wieder nach Hause.
Glaubt man ihren Beteuerungen, erholen sich ihre Beine in Windeseile und sie plant scheinbar noch für heuer den ersten Stock ihres Hauses wieder zu besuchen! 😉

Und dann war da noch: der AppRun.
Nach der Fastpause letzte Woche geht es schön langsam wieder weiter. Blöderweise denke ich oft nicht daran, die App zu starten, wenn ich durch die Gegend wandere, aber die fehlenden ca. 120km werden sich sicher in den nächsten 5 Wochen noch ausgehen. 
Gestern kamen jedenfalls wieder 8 wunderbare Regenwaldlaufkilometer dazu
und heute waren es ein paar Spazierkilometer mit einer müden Chaya (sie hatte einen Nachteinsatz) am Vormittag
und abends noch ein paar gemütliche gelaufene in netter Gesellschaft beim Lauftreff. 
Läuft! 

Samstag, 8. Januar 2022

War ja klar

Dass es mit den Temperaturen so nicht weitergehen würde!
Am Mittwoch schlug das Wetter um und brachte erst mal kräftig Regen und im Laufe des Tages auch deutlich kühlere Temperaturen, als zuvor. Da kam es mir sehr entgegen, dass am Vortag ein Email vom Verein gekommen war, dass unsere bestellte Vereinsbekleidung eingetroffen und am Mittwoch Abend vor dem Lauftreff abzuholen sei.
Weil, wenn ich schon mal dort bin, kann ich auch gleich eine Runde mitlaufen und in der Gruppe fällt es am Abend ja doch deutlich leichter! Das dürften sich auch ein paar andere gedacht haben und so liefen wir in einer 5er-Cappuccinogruppe eine gemütliche 6km Runde. 

Am nächsten Tag fuhr ich mit I. nach Bad Goisern, um dort dem Hallstätter See unseren jährlichen Besuch abzustatten. 
Den Sprung vom Sprungbrett habe ich mir geschenkt, aber für ein klein wenig Paddelei hat es gereicht.
Danach sind wir noch eine Minischleife spaziert, bei der mir eine Idee für einen kleinen Fahrradausflug (wenn es wieder wärmer ist) gekommen ist! Die habe ich mir auch gleich in meinem "Want-to-Do-Heft" notiert, damit sie nicht im Alltag verloren geht. 
 
Am Freitag habe den strahlend schönen Vormittag inspiriert von Karina für einen kurzen VFFs Hügellauf genutzt, bei dem die Füße eindeutig die wärmsten Körperteile waren. Das war trotz seiner Kürze mal wieder ein Lauf "fürs Gemüt". Einfach nur schön!

Donnerstag, 9. September 2021

Sternenhimmel

So ein Sternenhimmel ist ja was ganz wunderbares und in einer klaren Sommernacht, kurz nach Neumond scheinen sie ja auch besonders intensiv. 
ABER: muss er denn schon am Ende einer ganz normalen Runde beim Lauftreff sichtbar sein? Gestern war das erste Mal heuer, dass wir auf einem kurzen Stück durch den Wald richtig Probleme hatten, den Weg zu sehen. 
Ergebnis: 
Für die Heimfahrt hatte ich wohl an ein Radlicht gedacht, aber dass die Hirnbirn auch zum laufen schon wieder nötig ist, hat mich (wie wohl jedes Jahr) überrascht. 
 
Was gab es sonst noch?
Hoher Besuch von Chaya mit einem Spaziergang bei dramatischen Wetterstimmungen!
Üppige Tomatenernte trotz Hagel im Frühsommer und Regen im August! Noch schaffe ich es, sie frisch zu essen, aber wenn erst mal die Strauchtomaten alle reif sind, werde ich mich ans Einkochen machen.
Ein Donnerstagsschwimmtreff bei Hochwasser. Die Stimmung täuscht ein wenig, es hatte ca. 12 Grad und war sehr windig - das Wasser war aber noch kuschelig warm!
Und last but not least:
Meine Parkrunpremiere!
Letzten Samstag hat dann alles gepasst. Ich hatte Zeit, Lust zu laufen, kein Schweineyeti hat mich ins Bett zurückgedrückt, das Wetter war herrlich - 
bei mir hing noch der obligatorische Frühnebel über dem Bahnhof, aber in Salzburg blitzte schon der blaue Himmel - also ging es nach Hellbrunn. Nach kurzer Suche fand ich auch den Startpunkt im Park und die ersten paar LäuferInnen.
Es waren außer mir noch ein paar andere Ersttäter unterwegs und wir schauten uns erst mal in Ruhe die Strecke und den Zielkanal an.
Danach ging es gemeinsam zum Start, alle sprinteten los und ich lief einfach mal dem Feld hinterher. Ein Pärchen lief direkt vor mir und da sie ungefähr mein Wohlfühltempo zu laufen schienen, blieb ich erst mal an ihnen dran. Irgendwann wurden sie dann aber ein kleines bißchen langsamer, ich ein kleines bißchen schneller und so wechselten wir die Positionen. Nach drei Runden war ich gerade so richtig warm, aber dann hieß es schon ab ins Ziel. 
Barcode scannen, danke für den 5k Tempolauf! Ich unterhielt mich noch mit einem Engländer, der schon lange in Salzburg lebt und sehr begeistert ist, dass es hier nun auch endlich Parkruns gibt und bin mir sicher, dass das nicht mein letzter Besuch dort war. 
Zurück lief ich dann bis in die Innenstadt von Salzburg mit traumhafter Kulisse.
Von dort ging es mit dem Zug wieder nach Hause. So lässt sich ein Samstagvormittag gut aushalten!

Samstag, 4. Januar 2020

The same procedure as every year

Der Jahreswechsel verlief auch heuer wieder nach mittlerweile liebgewordener Tradition.
Erst kam der Silvesterlauf am Dienstag Nachmittag mit herrlichstem Laufwetter. 
Gemeinsames Aufwärmen vor dem Lauf
Der Start - pünktlich um halb2
Es war kühl und trocken und schon lange lief ich nicht mehr so locker-flockig diese zwei Runden durch Seekirchen. Sehr geholfen hat natürlich auch die super Begleitung von Heide und Claudia, die verhinderte, dass mich mein Schweineyeti nach der ersten Runde runtergebremst hat. So liefen wir ziemlich konstant die 5,8 Kilometer mit einer kleinen Besonderheit.
Der Tagesschnellste - Lukas Hollaus (Pace 2:54), der damit einen neuen Streckenrekord aufstellte - kam direkt hinter uns in den Zielkanal. Ok, er durfte dann ins Ziel laufen, während wir auf die zweite Runde gingen. Trotzdem gefallen mir die Bilder dazu!


Interessanterweise fiel mir die zweite Runde dann sogar ein wenig leichter und nach knapp 33 Minuten (Eigenmessung), bzw. 33Min 21 Sek Bruttozeit hatten wir es auch geschafft. 

 
Anschließend wurde noch ausgiebig gefeiert und auch wieder eine großzügige Jause, als Preis für den Verein mit den meisten Startern eingeheimst. Die wurde dann auch gleich am nächsten Tag nach dem Mittwochs-Lauftreff gemeinsam verspeist.
Ebenfalls zur Tradition wird nun auch das Neujahrsschwimmen, das ich letztes Jahr noch aus Termingründen alleine absolviert hatte (die anderen schwammen erst später). Heuer waren wir schon zu 8. (!) im Wasser. Jede(r) nach eigenem Belieben länger oder kürzer. Gemeinsam war uns jedenfalls das Breite Grinsen danach!
2°C Lufttemperatur
 
 
 
Das nenne ich dann einen guten Start ins Jahr 2020!

Freitag, 20. Dezember 2019

Umwerfend

Dass jedes Jahr kurz vor oder zu den Weihnachtsfeiertagen ein Warmlufteinbruch kommt, ist mittlerweile ja schon Tradition. Dass aber eine Woche lang hier Föhnwetter mit Sturmböen und Temperaturen bis 20°C vorherrscht, ist doch ein wenig extrem. Klar genieße ich einerseits die eisfreien Wege zum laufen, die Möglichkeit mich über Mittag auf der Terrasse in die Sonne zu setzen um Vitamin D zu tanken, aber andererseits verursacht dieses Wetter auch ständig leichte Kopfschmerzen, die sich heute blöderweise zu einem umwerfenden Druck im Kopf gesteigert haben. Naja - den Lauf von heute kann ich nachholen und so habe ich mich ersatzweise so schönen hausfraulichen Tätigkeiten, wie Recyclingmüll entsorgen, einkaufen und putzen gewidmet. 
Bis auf heute verlief die letzte Woche sehr unaufgeregt mit 
Schwimmen im See am Samstag
Traumhaftes Wetter, aber ein eisiger Wind
Heide kam vorbei - da hinten schwimme ich!
Vorbereitungslauf und Stabitraining am Sonntag
Chayaspaziergang am Montag (spätnachmittags und zappenduster), 
einem kleinen Ausflug nach Berchtesgaden am Dienstag



 
und dem letzten Glühwein-Lauftreff für dieses Jahr am Mittwoch bei der Lieblingsschwester.
Das gestrige Schwimmtraining rundete die Woche ab und heute Nachmittag werde ich mich intensiv mit Extrem-Couching auseinandersetzen!
Schönes Wochenende euch allen!