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Sonntag, 13. April 2025

Bald aus!

Nur noch 17 Tage läuft mein "nasse 1000er" Spiel - oje, da war ja im heurigen Jahr gar nicht mehr viel los. Eigentlich schon seit Oktober nicht mehr, wenn ich mir meine Liste so anschaue. Aber ein paar Tage bleiben mir noch, wer weiß, wohin es mich noch verschlägt. 

Was tut sich sonst?
Das wöchentliche Hallentraining vom Verein ist seit Ende März wieder in der Sommerpause - das heißt, ich muss mich jetzt wieder selbst aufraffen, um regelmäßig zu meinen Stabitrainingseineheiten zu kommen. Puh ....
Letzte Woche war ich stattdessen mit der Lieblingsschwester bei einer Laufveranstaltung in der Nähe zum anfeuern mit dabei. Während sie ihre Startunterlagen abgeholt und sich rennbereit gemacht hat, bin ich in der Nähe an der Oichten eine knappe Stunde durch die Gegend spaziert, um mich anschließend an die Strecke zu stellen und die LäuferInnen anzufeuern.

Die Froschwanderung ist für heuer auch vorbei - der Zaun wird wieder abgebaut und Bilder, wie dieses
gibt es erst wieder nächstes Jahr.

Gestern habe ich das erste Mal im heurigen Jahr in Brownie geschlafen. Ich war in Ebensee und hatte geplant, dort ein Konzert zu besuchen und danach auf einem Stellplatz am Traunsee zu übernachten. Aber da ich ja Meisterin bin, meine Pläne abzuändern, habe ich das auch gestern getan!
Lag vielleicht daran, dass ich nach meinem Tagesprogramm schon etwas müde war. Ab Vormittag fand in Seekirchen der Radfrühling statt, heuer erstmals mit einer Raddemo (LINK) für mehr Radwege in der Stadt. Da war ich natürlich dabei! 
Da das Tempo bei so einer Demo naturgemäß sehr gemächlich ist, wollte ich anschließend noch ein wenig schwitzen. Also habe ich mal wieder meine Standardrunde gestartet, diesesmal auch wieder mit Versuchen, mich mit Selbstauslöser zu fotographieren ... Tja. Das ist noch ausbaufähig!

Dann wurde Brownie gesattelt und auf ging es an den Traunsee. Dort hatte ich mir einen Stellplatz gesucht, der sich dann allerdings als etwas überteuerter Schotterparkplatz herausgestellt hat. Da ich für die eine Nacht keinen Strom brauchte, habe ich mich auf die "Nicht-Stellplatz-Seite" gestellt und statt 30,- nur 4,- Euro Parkgebühr bezahlt. Dann habe ich mir den Ort angeschaut, bin am See herumspaziert und war nach knapp drei Stunden so richtig müde! 

Das Konzert ging erst um 20.30 Uhr los und ich hatte gar keine Lust, mich so lange in ein Lokal zu setzen. Also spazierte ich zurück zu Brownie und entdeckte auf der Strecke eine Ankündigung einer Lesung im dortigen Museum von Tarek Leitner (ehemaliger Nachrichtensprecher im ORF), die um 19 Uhr stattfand. Hmmm.... da könnte ich doch zuerst noch zu einer Lesung gehen und dann ...
So überlegte ich, während ich es mir für eine gute Stunde in Brownie bequem machte, ein wenig las und prompt einschlief! Kurz nach halb 7 wachte ich wieder auf, spazierte zum Museum, genoss die Lesung, die mehr eine Erzählung des Autors war, wie und warum er dieses Buch geschrieben hat, ergänzt durch viel Hintergrundinformationen über seine Familie und deren Nachbarschaft, kaufte mir (natürlich!) das Buch und beschloss, dass es reichte! 
Kurz blieb ich noch im Museum, plauderte mit meinen Sitznachbarinnen, spazierte dann zurück und fuhr (es war noch nicht mal 21 Uhr) nach Hause. So war es zwar keine Übernachtung, aber auch für einen erholsamen Nachmittagsschlaf, eignet sich Brownie ganz wunderbar!

Dienstag, 29. Oktober 2019

Sonntagsprogramm

Wie könnte ich einen Sonntag im Herbst mit Strahlewetter und beinahe sommerlichen Temperaturen am besten nutzen? 
Letzten Sonntag entschied ich mich für: Radeln, Laufen und somit möglichst viel von der Herbstsonne genießen. Da ich schon für die "Herbstrosen-Trophy" im nahen Lengau angemeldet war, entfiel die Frage der Streckenwahl und ich machte mich am frühen Vormittag mit dem Rad auf den Weg. (Beim nächsten Mal werde ich auch die Ausschreibung etwas genauer lesen und dann vielleicht zwischen dem Start der Veranstaltung und Start des Laufs unterscheiden!)

Die Kirche von Lengau - diese Straße war Teil der
Laufstrecke
Jedenfalls hatte ich ausreichend Zeit, meine Startunterlagen abzuholen, mit meinen Nachbarn, die für die Zeitnehmung verantwortlich waren, zu plaudern und nach und nach das Eintrudeln einiger Vereinskollegen zu beobachten. Ich saß gemütlich in der Sonne und schwitzte vor mich hin. Eines wurde mir da schon klar - das wird ein "heißer Lauf"!
Eine knappe halbe Stunde vor dem Start machte ich mich fertig und trabte ein wenig durch die Straßen, um mich "aufzuwärmen". Meine Beine schienen von dieser Idee nicht so ganz überzeugt zu sein und versuchten mich dauernd zum Stehenbleiben zu überreden, aber ich konnte mich durchsetzen und so stand ich schon bald im Startbereich und ließ mir die Sonne auf den Rücken scheinen. Und auch ganz ohne Bewegung war mir einfach nur heiß. Ein paar Mitläufer, die mich kennen meinten danach, dass ich wohl den Unterschied zum erfrischenden Schwimmen am Vortag so stark gespürt hätte! Gut möglich. 
Jedenfalls beschloss ich am Anfang gut auf mein Tempo zu achten, mich nicht mitziehen zu lassen, um möglichst gleichmässig die fünf Kilometer durchlaufen zu können. 
Der Startschuss fiel und meine Beine maulten. Nach dem ersten Kilometer wollten sie wieder stehen bleiben, aber ich war sturer. Beim zweiten Kilometer hätten sie mich dann fast überredet, aber die Aussicht, dass es kurz danach weg von der ganz leicht aber stetig ansteigenden, sonnigen Straße auf einen schattigen Schotterweg durch ein Waldstück gehen würde, war ein Argument doch weiterzulaufen. Es war herrlich. Zwar sind auf diesem Stück ein paar Mini-Anstiege, aber die trabte ich entweder ganz langsam oder ging auch ein paar Schritte. Ich wollte diesen herrlichen Schatten möglichst lange auskosten, aber interessanterweise beschlossen meine Beine nun, dass laufen gar nicht so schlecht sei! (Wir sollten an der internen Kommunikation arbeiten...)
Auf der anderen Seite des Waldweges ging es dann fast parallel zum ersten Streckenteil wieder zurück zum Ort, hier leicht abfallend, was das fertiglaufen der 5km Runde natürlich zu einer reinen Freude machte! 
Meine Betriebstemperatur konnte es zwar mittlerweile mit jedem Hochofen aufnehmen, aber da ich das Ziel schon riechen konnte, waren diese letzten zwei Kilometer dann auch meine schnellsten. 

Rein ins Ziel und erst mal trinken! Nach kurzem Verschnaufen ging ich zu den Duschen, um mich für die Siegerehrung (die Vereinskollegen hatten mal wieder Stockerlplätze abgesahnt) frisch zu machen. Und hier kommt das bemerkenstwerteste an diesem Tag: das Wasser in den Duschen war so heiß, dass ich es kaum aushielt, darunter stehen zu bleiben! Wo gibt's denn sowas? Normalerweise müssen sich die hinteren Platzierungen ja mit Wassertemperaturen von laufwarm bis kalt begnügen und hier war Verbrühungsgefahr gegeben??? Etwas sauberer, aber noch immer sehr erhitzt versuchte ich mir dann etwas frisches anzuziehen, aber da die Garderobe direkt an die Duschen anschloß und fensterlos war (die Türe wollten wir nicht aufmachen, weil sie direkt neben der Turnhalle lag, wo gerade die Siegerehrung vorbeireitet wurde und die Teilnehmer hinströmten) lag die Luftfeuchtigkeit bei gefühlten 500% und ich schaffte es einfach nicht mich abzutrocknen, weil ich immer gleich wieder nachschwitzte! Puh! Dieser Teil war fast so anstrengend, wie die 5km zuvor. 
Irgendwann war ich dann umgezogen und stürmte hinaus, um viel, viel, viel zu trinken und mich draußen abzukühlen.
Danach knipste ich für den Verein noch die Siegerfotos, gewann einen super Preis bei der Tombola
und radelte wieder nach Hause.
 
Dass ich am Abend dann noch ins Hallentraining ging, um beim HIT-Training die letzten Überreste meiner Energie zu verpulvern, muss wohl unter Sonnenstich an diesem Tag angeführt werden!

Freitag, 23. November 2018

Wechselzonentraining und Vollmond

Was ich in dieser Jahreszeit so genieße, ist einfach völlig planlos herumlaufen, -radeln und -schwimmen zu können. Ich habe zwar das restliche Jahr auch keinen Trainingsplan, aber doch meistens das eine oder andere "Ziel" im Hinterkopf, nachdem ich meine Sporteinheiten ausrichte.
Trotzdem gehe ich regelmässig in mein Schwimmtraining und zum Mittwochlauftreff des Vereins. Das beschert mir nun schon seit einiger Zeit ein kleines "Zusatztraining".
Mittwoch ist nämlich auch Chorprobe und die Zeit danach reicht gerade so aus, um mich schnell umzuziehen, zum Zug zu sausen und dann vom Bahnhof in Seekirchen zum Lauftreff zu fahren. Dafür sprinte ich nach dem Singen ins nächste WC, ziehe mich dort auf engstem Raum um und los gehts zum Rad in Richtung S-Bahnhof! 
Je kälter der Abend, desto höher die Haufen!
Das perfekte Wechselzonentraining! 😂

Da war meine Zeit gestern vor dem Schwimmtraining wesentlich entspannter. Mit Chaya spazierte ich eine gute Stunde durch den Vollmondabend, brauchte nur eine ganz kurze Strecke, die (sehr hubbelig) durch den Wald führt kurz die Hirnbirn und ließ mich sonst vom Mond bescheinen, der netterweise vom wolkenfreien Himmel schien.
Die Fotos, die in klein auf dem Telefon gar nicht soooo schlecht gewirkt hatten, sind mal wieder richtig scheiße, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen, zu versuchen ein tolles Vollmondfoto zu schießen!

 

Donnerstag, 20. September 2018

Wiedersehen macht Freude

Zumindest das Wiedersehen, das ich letztes Wochenende in Dornbirn hatte.
Mein 30jähriges Maturatreffen stand an und nachdem ich schon beim letzten Termin vor 5 Jahren gefehlt hatte, wollte ich diesesmal wieder dabei sein. Da war es mir auch egal, dass ich dafür am Samstag hin- und am Sonntag wieder heimfahren musste, weil gerade um dieses Wochenende kein Urlaubstag möglich war.
Zumindest konnte ich die Zugfahrt so legen, dass sich am Nachmittag noch eine schöne Wanderung auf den Staufen ausging.
Der Staufen, rechts davor der Karren
Die ersten paar Kilometer ging es gleich mal kräfig bergauf. Für Kurzstrecken-und/oder HöhenmeterliebhaberInnen (Anna??) wäre sicherlich der Staufenlauf eine wunderbare Option. Mich brachte dieses Schild eher ins grübeln, als dass es mich aufbaute.
Aber ich hatte Zeit und spazierte einfach gemütlich in meinem Tempo weiter, über den Kühberg zum Rundwanderweg
 mit seinen herrlichen Ausblicken.
 
 
 
Wieder zurück im Hotel brauchte ich erst mal ziemlich viel Wasser für innen und außen! Die Temperaturen waren  nämlich durchaus noch sehr sommerlich! 
Das Maturatreffen am Abend fand in einem Lokal gleich in der Nähe meines Hotels statt. Gut so, vom runtergehen waren meine Beine nämlich ganz schön schwer! Aber schon bald vergaß ich schwere Beine, Zugfahrt und sonstiges, denn der Abend war einfach nur nett und interessant. Ich habe es (glaube ich) geschafft, mit jeder/m, die da war eine Zeitlang zu reden. 
Viel später, als geplant kam ich ins Bett und der für Sonntag geplante Morgenlauf fiel erstmal aus. Erst später, bei meiner Mutter packte mich die Lauflust, als um elf Uhr im benachbarten Park der Inatura der Startschuß für einen Spenden-Stundenlauf fiel. Da sah ich die ganzen Läufer direkt beim Haus vorbeisausen und beschloß es ihnen gleich zu tun!
Von sausen konnte bei mir allerdings keine Rede sein, ich trabte nur gemütlich vor mich hin und zwar zum Fitnessparcours an der Dornbirner Ache. Ich wollte meine Beine ein wenig auslockern und mich einmal "durchbewegen". Dafür eignet sich diese Anlage bestens!
Nach einer Runde mit allen möglichen und (für mich) unmöglichen Übungen ging es wieder zurück zur Wohnung meiner Mutter,
wo ich bis zur Heimfahrt blieb.
Um acht Uhr abends war ich wieder zurück und war zwar nicht unbedingt ausgeruht von den beiden Tagen, aber trotzdem sehr froh, dabei gewesen zu sein.

Freitag, 19. Januar 2018

Fließende Übergänge

Das schönste am Sport ist ja, wenn der Muskelkater nachlässt. 😉 Diese Woche kam es aber gar nicht dazu. Nicht, weil ich keinen entwickelt hätte, sondern weil einer, in den Nächsten, in den Nächsten überging!
Begonnen hat es am Sonntag Nachmittag mit einer Stunde Stabi-Training, die gaaaanz harmlos begann (mit Balance-Boards), sich dann aber kräftig steigerte! Das Ergebnis am Montag: deutliches Ziehen im Bauch-Rumpfbereich, lachen, husten und niesen wird vom Tagesplan gestrichen!
Trotzdem hielt ich an meinem Nacharbeitslauf fest und trabte vorsichtig los. Die Sonne kam gerade wieder vorbei und ich genoss die wärmenden Strahlen. (Nachdem ich am Samstag eher fröstelig unterwegs war, hatte ich an diesem Tag kompensatorisch ein bißchen zu warme Kleidung eingepackt). Schnell laufen, wäre also unklug (ich könnte ja überhitzen!), außer.... da gibt es doch direkt an meiner Standardstrecke diese Sportanlage mit Laufbahn. Ich bog ab und da war sie... halb in der Nachmittagssonne, ganz verwaist! 
Ich also hin, Jacke ausgezogen, aufgewärmt war ich ja schon (ca. 3km einlaufen reicht) und hab versucht eine Runde Tempo zu machen. Puh, das war anstrengend. Aber lustig! Kurze Pause und eine zweite Runde gleich hinten nach.
Das musste für das erste Tempotraining des Jahres reichen und ich trabte gemütlich wieder zurück zur Arbeit. 

Am Dienstag fühlten sich meine Beine ziemlich schwer an und so gönnte ich ihnen am Abend ein knappes Stündchen Rolle zum auslockern.

Mittwoch war Lauftreff und ständig wechselnder Schnee-Regen-Gewitter-Sturm. Gut, dass die Strecke in den Teufelsgraben führte, eine hügelige Waldstrecke, da ist man ein bißchen geschützt. Spannend, wenn die Lieblingsschwester mitläuft und wir ihr Trainingsprogramm (teilweise) mitmachen. Sprich nach 10 Minuten laufen, ca. 5 Minuten Stabiübungen. Kniebeugen, Ausfallschritte, Standsprünge. Nach 70 Minuten sind wir wieder im Vereinsheim und ich verabschiede mich schnell, um meine jaulende Oberschenkelhinterseite in der Badewanne zu besänftigen!

Gut, dass ich am Donnerstag nur ganz ruhig mit Chaya eine Runde drehen darf (obwohl ich kaum die paar Stiegen, die am Weg liegen, hinauf komme - hihi), bevor es am Abend ins Schwimmtraining geht!
Die Ruhe vor dem Sturm (wetter- und trainingstechnisch) tut gut und sieht schön aus!
da ganz weit hinten scheint sogar die Sonne noch!
Kurz darauf - stürmische Wolkenformationen
bis es finster wird
Zum Schwimmtraining fahre ich dann mit sehr müden Beinen, aber als ich erst die 100 m Kraulbeine überlebt habe, kann mich nichts mehr erschüttern! Das Pyramidenschwimmen zum Schluß ist auch irgendwann überstanden und heute kann ich wirklich nicht mehr genau sagen, welcher Muskel mir von welchem Training weh tut! Ist aber auch egal. Es ist Pausentag und erst morgen wird wieder gelaufen!

Freitag, 16. Juni 2017

Die Ruhe dauert an...

Was auch immer mich da am letzten Wochenende angesprungen ist, es war sehr ermüdend! Ich schlafe ja immer gerne und viel, aber von Sonntag bis Mittwoch waren 11 - 13h komatöser Schlaf nächtlich noch nicht genug, mich ausgeschlafen zu fühlen. Dazu kam am Montag noch ein extrem drückendes Wetter dazu, dass mir den Rest gab!
Jedenfalls war ich dadurch gezwungen, die Ruhewoche zu verlängern... 
Ich hätte ja gerne die letzten 4 Wochen vor meiner Triathlonpremiere den Trainingsplan eingehalten, ging aber nicht. Noch dazu muckt meine linke Ferse wieder vermehrt, so dass ich mir einen Termin bei meinem Lieblingsmasseur für kommende Woche ausgemacht habe (statt Trainingstreffen mit Freunden!) 
Aber immerhin konnte ich am Mittwoch beim Lauftreff wieder langsam und gemächlich die 10km mitlaufen (Pace: 7:10, aber schon darüber war ich mehr als erfreut!) und gestern die Schwester auf einem Teil ihrer vorgegebenen Radrunde begleiten (schwitz!!).
30km bei fast 30°C!

Den Rest des Tages verbrachte ich im Schatten einer Labestation, wo sich die fleißigen Randonneure (Link hier) auf ihrem West-Ost Brevet (680km plus ca. 8000HM vom Bodensee zum Neusiedlersee, sprich: längs durch Österreich) nach gut 300km einfanden, um zu rasten und aufzutanken. 
Alles vorbereitet
Pause!!

Rast im Schatten

Heute wird wieder ein bißchen gearbeitet und morgen werde ich mich mal wieder schwimmerisch versuchen... (Bericht folgt).

Freitag, 26. Mai 2017

Schwimmhalle adé - ich geh' jetzt in den See!

Das Vereinsschwimmtraining fand am vergangenen Sonntag zum letzten mal in diesem Semester statt, die Grundtemperatur der Seen hier in der Umgebung ist relativ stabil (zumindest bis zum nächsten Wetterumschwung), und so habe ich für mich die Hallenbadsaison beendet.
Das tolle an den Seen hier ist, dass man sie einfach so als kurze Schwimmunterbrechung bei einem Abendlauf nutzen kann. Habe ich am Montag gemacht und kam auf gut 4km hin, 15min schwimmen und knapp 5km zurück. Zuhause war ich dann (fast) so frisch, wie beim loslaufen! Hihi!!

Heute fuhr ich nach Obertrum und schwamm eine halbe Stunde einfach mal so ruhig dahin und wünschte den Fischlein einen schönen Nachmittag, bevor ich meine Schwester bei einem Wechseltraining "begleitet" habe. Nachdem sie doppelt so schnell schwimmt und auch schneller läuft, als ich, beschränkte sich die Begleitung darauf, das gleiche Programm zu machen! Es waren je 3x 10 Minuten schwimmen im Wechsel mit 5 Minuten laufen. Kann ja nicht schaden, da ja Wechselzonen auch gerne die Eigenschaft haben, einige hundert Meter vom Schwimmausstieg entfernt zu liegen!
Schon einladend: der Weg zum See
Bilderbuchwetter
 

Ansonsten spare ich noch immer mit den Laufeinheiten und versuche dafür meine Radelumfänge etwas zu steigern, was mir in den letzten Wochen auch ziemlich gut gelingt. Nur habe ich dabei oft mein Telefon als Notfallnavi an den Lenker gebunden und fotografiere dadurch noch weniger, als sonst. 
Daher gibt es mal wieder ein Foto vom Hundespaziergang mit Chaya - sie findet die Knipserei meistens ja zum gähnen!
Und eines von heute Nachmittag, da habe ich mich Eis essend ins Seekirchner Strandbad gesetzt und einfach nur vor mich hingeschaut. (frei nach Astrid Lindgren)

Montag, 7. November 2016

Nightswimming

Ich bin mir sicher, REM haben mit ihrem Lied (LINK) etwas anderes gemeint. 



Heute beginnt für mich jedenfalls auch die Nightswimming-Phase, da die Kraulkurse von unserem Verein auf "ab 21 Uhr" verlegt wurden. 
Der Grund dafür ist, dass eines der beiden Salzburger Hallenbäder abgerissen/neugebaut/renoviert wird und sich nun alle Vereine, Schulen und Publikumsschwimmer im Verbleibenden auf sechs 25m Bahnen tummeln. Damit das überhaupt noch möglich ist, wurden zwar die Öffnungszeiten verlängert, aber die Schwimmzeiten der Vereine eben ganz an den Rand gedrängt. 
Falls ihr also von mir nichts mehr lest oder hört, bin ich heute gegen 21.30 Uhr zur Gitterbettsperre im Wasser eingeschlafen und ertrunken!

Montag, 12. September 2016

1 Woche Sportverbot

oder was sonst so hinter dem Wörtchen "Regeneration" steckt.... 

Nachdem ich meinen Entschluss, den Marathon auf das kommende Jahr zu verschieben meiner Trainerin mitgeteilt hatte, dachte ich, dass ich jetzt mit Schwung auf die Vorbereitung zum Halbmarathon wechseln könnte. Sie sah das ein wenig anders und "verordnete" mir eine Woche Sportverbot. Kein laufen, kein radeln, kein schwimmen.
Ui! Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber nachdem ich in der Woche nach dem "heißen Halbmarathon" wirklich nur sehr schleppende Läufe absolviert hatte, ließ ich mich darauf ein und machte eben all das, wozu sonst keine Zeit bleibt.
Ich bin spaziert,

habe neue Yoga-Kanäle auf You-Tube ausprobiert (von hmmmmmmm-so fein bis aua-fieser Muskelkater),
war Genußwandern
Filblingsee
am Gipfel gab's Frühstück
Mini-Frösche entdeckt
und habe gestern wie schon im letzten Jahr mitgeholfen eine Labestelle für die Eddy Merckx Classic zu betreiben. Den Nachmittag habe ich dann mit einer Freundin im Strandbad verbracht und für mich beschlossen, dass Fortbewegung im Wasser, bei der noch gesprochen werden kann, nicht unter das (verbotene) Schwimmen fällt! 
Aber heute durfte ich wieder laufen. Erst las ich mir den Plan durch und überlegte schon eine geeignete Strecke. Dann saß ich noch ein wenig auf der Terrasse herum und wartete, bis die Nachmittagshitze vom frühen Abend ein wenig gedämpft wird und stellte fest, dass ich überhaupt keine Lust auf einen Lauf nach Vorgabe hatte! Ich wollte einfach nur in den Sonnenuntergang laufen, nicht auf meinen Puls oder die Pace achten und keine vorher festgelegte Strecke absolvieren.
Es war einfach herrlich! Und den Rest der Woche halte ich mich wieder an die Vorgaben! :D

Mittwoch, 29. Juni 2016

Trainingsplan

Schon fast 2 Monate trainiere ich nun schon nach "meinem" Trainingsplan. Es ist das erste Mal für mich, dass ich einen für mich abgestimmten Plan habe und war ja schon sehr gespannt, wie es mir damit gehen würde, nachdem ich ja eher die Spassläuferin bin. Klar habe ich mich auch auf meine Halbmarathons oder die Wolfgangsseerunde im vergangenen Jahr ein wenig an Laufplänen aus dem Internet orientiert, aber eben nie soo genau.
Grundsätzlich lief ich immer 3-4x die Woche, einmal davon irgendwas mit Tempo (da kam mir der Lauftreff immer sehr gelegen, da wurden oft in der Gruppe Intervalle gelaufen oder ich versuchte einfach an einer für ich zu schnellen Läuferin so lange wie möglich dran zu bleiben), einmal etwas längeres, wobei die Umfänge dann auch immer etwas gesteigert wurden und den Rest nach Lust und Laune, zum Beineausschütteln oder ratschen, je nachdem, was sich ergeben hat.

Jetzt schaue ich eben immer erst mal in den Plan, was für den Tag/die Woche so vorgegeben  ist und laufe dann. Wenn sich zeitlich mal eine Einheit nicht ausgeht, schiebe ich ein wenig und wenn die Beine sehr müde sind, weil wir (wie letzte Woche) beim Lauftechniktraining Sprintintervalle gelaufen sind, ziehe ich eine Regenerationseinheit vor, um die Planintervalle dann mit ausgeruhten Beinen laufen zu können. Nachdem ich ja auch Radfahren und Schwimmen oder mal eine Wanderung mit im Plan habe, kommt die Abwechslung auch nicht zu kurz!
Das tolle ist, dass ich plötzlich auch Dinge, wie Rumpfstabi, Kraftübungen oder ähnliches mache. "Nur" weil sie im Plan stehen. Hihi!

Am liebsten mag ich aber nach wie vor die Läufe, bei denen ich einfach nur so durch die Gegend traben kann, in meinem Wohlfühltempo. Und wenn dann das Wetter sich auch noch von seiner grauen und nassen Seite zeigt, bin ich rundum glücklich.
So wie am Sonntag...
Schön grau
Die Wiesenseen sind auch zurück

Mittwoch, 22. Juni 2016

Endlich eine Ahnung

von Sommer!
Nach dem gestrigen Lauftechniktraining, das wegen Millionen und Abermillionen hungriger Stechmücken ungewollt dynamisch verlaufen war (es gab nur die Möglichkeit zu laufen oder schuhplattelmässig rumzuhampeln, um nicht bis auf den letzten Tropfen Blut ausgesaugt zu werden...), saß ich später noch auf der Terrasse und ließ den Abend ausklingen. 
Neben mir tanzten ein paar Glühwürmchen über den Sträuchern, eine (?) Fledermaus sauste wiederholt an mir vorbei - und ich konnte vor lauter Freude gar nicht mehr aufhören zu grinsen. :)

Sonntag, 19. Juni 2016

Folgsam!

Ich war ja schon immer ein sehr folgsamer Mensch. 
Und wenn in meinem Trainingsplan heute drin steht: "Grabenseerunde", dann mach ich das prompt! Nicht etwa, weil es dort eventuell schöne Gatschwege gibt! Neeeiiiinnn!!!
Der Mückenschwarm, der sich nach dem Aussteigen aus dem Auto auf mich gestürzt hat, deutete schon auf viel Feuchtigkeit hin und so kam es auch.
Erst noch eher zurückhaltend
dann schon "etwas" mehr. Gut, dass ich du Schuhe ausnahmsweise mal fest geschnürt hatte!!
Da entwickeln sich Wegränder plötzlich zu Wasserabläufen!
Bei jedem Wetter wunderschön, die Kornfelder...
Kleine Gräben zwischen den Feldern entwickeln sich zu Bächen
und bilden gemeinsam mit dem über den Weg ablaufenden Wasser, neue Wege.
Dem Abflussweg lang bin ich dann weitergelaufen (allerdings auf der trockeneren Seite) und kam dann (leider) bald auf den Rückweg der Runde, der über die Straße verläuft. Zeit für ein Kornblumenbild musste aber trotzdem noch sein
und für die 6 Steigerungsläufe am Ende der Runde war die Straße dann doch besser geeignet, als der Waldsumpf!