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Dienstag, 13. August 2024

Eine Woche mit 1000er - Dreierlei

Hurra! Drei neue 1000er in einer Woche!

Nach meinem Schonwochenende zuhause, habe ich ein wenig Lagerkoller bekommen und deshalb den ersten Radel- und Schwimmversuch nach Bad Ischl verlegt. Die ganze Strecke wollte ich (noch) nicht radeln, außerdem war ich zu Rückenschonungszwecken mit meinem guten, alten Tourenrad unterwegs. Also erst mal mit dem Zug von hier los, bis Bad Ischl gemütlich durch die Landschaft getuckert und dann der Traun entlang bis zum Hallstätter See geradelt. 
Der Traun entlang des Salzkammergut Radwegs
Einmalige Kulisse
Es war herrlich! Die Wassertemperatur des Hallstätter Sees ist noch sehr angenehm und das Dachsteinmassiv als Begleitkulisse zum Schwimmen ist einfach unschlagbar.

#17 der nassen 1000er
am 6.8. im Hallstätter See

Zwei Tage später musste ich mal wieder mit dem Auto (wegen eines "Schwertransports") nach Salzburg fahren. Um nicht 2x am Tag hin und herfahren zu müssen, fuhr ich daher gleich morgens damit zur Arbeit und hatte mir für den Nachmittag aus diesem Grund noch eine kleine Schleife für den Nachhauseweg überlegt. 
In gut 30 Minuten kam ich zum Waginger See und nutzte dort die letzte trockene halbe Stunde, um meine

#18 der nassen 1000er
am 8.8. zu schwimmen.
Kaum aus dem Wasser, fing es an zu tröpfeln! Glück gehabt, dass ich beim Schwimmen nicht nass geworden bin! 

Freitag auf Samstag durfte ich mal wieder die Vorteile einer Hundesitterin genießen und die Zeit bei Chaya in "ihrem" Haus und Garten verbringen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - Chaya passt immer ganz genau auf, dass ich mich in der Nacht nicht heimlich aus dem Staub mache!

Und die Nummer Drei "erledigte" ich gestern nach der Arbeit. Gemeinsam mit Lisbeth fuhr ich nach der Arbeit nach Hof, sammelten Ingrid dort auf und fuhren gemeinsam zum Hintersee und den Feierabend mit einem erholsamen Schwumm ebendort zu begehen.

#19 der nassen 1000er
am 12.8. im Hintersee

Anschließend gab es noch eine Stärkung in Hof in einem sehr netten Lokal, das ganz im Stil der 50er, 60er Jahre eingerichtet ist und zum Abschluss noch den rotesten aller Sonnenuntergänge im Westen, während ein Gewitter östlich von uns vorbeigezogen ist. 

Sonntag, 12. Juli 2020

Schwitzend zum Gipfelkreuz*

Dass 7 Uhr als Treffpunkt für eine gemeinsame Wanderung zu dieser Jahreszeit schon sehr spät sein kann, war mir schon klar. Aber dass der Freitag wirklich der heisseste Tag der Woche (des Monats) sein würde, hätte ich nicht gedacht, war doch im Vorfeld von Bewölkungszunahme ab Mittag die Rede. 
Jedenfalls starteten Ingrid und ich frühmorgens noch sehr motiviert unsere gemeinsame Wanderung in Hintersee. Aber schon auf dem ersten Wegstück spürte ich ganz deutlich, dass ich nicht unbedingt in Höchstform war. Trotzdem gingen wir - nicht schnell, aber stetig - weiter, schwitzten und plauderten vor uns hin. 
Zweimal fragte mich Ingrid bei einer Abzweigung, ob ich auf den Gipfel wolle oder ob wir die kürzere Runde zur Bergalm gehen sollten. Und ich antwortete beide Male ganz schnell, bevor die Vorstellung mir einige Höhenmeter zu ersparen zu verlockend werden konnte mit: Gipfel!
Also gingen wir weiter und je steiler es wurde, desto beeindruckter war ich, wie langsam man sich fortbewegen kann, ohne umzufallen! Allerdings fiel mir auch auf, dass auch Ingrid des öfteren eine kurze Verschnaufpause zu brauchen schien. Aber auch im Schneckentempo kommt der Gipfel immer näher und nach knapp zweieinhalb Stunden hatten wir es geschafft! 😌
Geschafft!
 
 
 
Zumindest den Aufstieg. Denn wirklich viel einfacher war das erste Stück bergab auch nicht unbedingt. Da bot es sich an auf der Neureithütte eine Rast einzulegen und einen Most und eine Käseplatte dort zu genießen! Ziemlich fertig saßen wir dort fast eine Stunde und stellten fest, dass wir "eigentlich" beide die Runde lieber abgekürzt hätten, aber nicht diejenige sein wollten, die es vorschlägt! 😵
Tja, blöd gelaufen! Danach war es aber nur mehr eine knappe Stunde gemütlich bergab zum Parkplatz und als Belohnung stürzten wir uns am Heimweg noch in den Hintersee, den ich zwar auch gequert habe (sogar hin- und zurück), aber eben nicht der Länge nach, warum ich ihn auch nicht in meine Liste der Seecrossings aufnehme.
Den Nachmittag und den Samstag habe ich dann sehr ruhig und viel ruhend zuhause verbracht, was mir die Gelegenheit gab, die Entstehung eines Bombenmuskelkaters genau zu verfolgen. Der war auch heute Morgen ausschlaggebend, dass ich nicht mit Heide nach Strobl geradelt bin, sondern mich erst gegen Mittag auf eine sehr kurze, sehr gemütliche Laufrunde gemacht habe, um die Beinmuskulatur wieder etwas zu lockern. 
Wie heißt es so schön? Der Schmerz geht... ich hoffe bald! 😁

*in Anlehnung an Elkes Blogbeitrag: "Gemütlich zum Gipfelkreuz", den ich gerade gelesen habe!

Samstag, 19. August 2017

Berg und See

und anderes...

Irgendwie kam ich diese Woche nicht zum posten. Dabei gab es doch so allerlei berichtenswertes! Also hier eine kurze Zusammenfassung der Sport"ereignisse"! 😄

Montag fuhr ich am frühen Abend mit Andrea nach Mattsee. Dort findet seit vergangener Woche wieder das wöchentliche Vorbereitungslauftraining für den Frauenlauf statt. Die Organisatoren bieten das jedes Jahr an und wenn es zeitlich möglich ist, gehe ich immer gerne hin, denn Koordinationsübungen, Lauf-ABC und auch gelegentliche Hügel-Sprints, sind in der Gruppe einfach lustiger!
Hüpfend über die "Legosteine"
Dann erst durften wir auf die Strecke!

Am Dienstag wollte ich daher meinen Beinen etwas "Laufruhe" gönnen und machte mich auf eine schöne Radtour zum und um den Irrsee auf. Diese Idee hatten übrigens an diesem Feiertag auch ziemlich viele andere, so dass das umrunden des Sees auch nicht schneller war, als wenn ich gelaufen wäre!
Nach gut 60km sprang ich dann kurz vor Seekirchen noch in den Wallersee und ruhte mich und meine Beine im Naturstrandbad aus, bis die ersten Gewitterwolken aufzogen.


Erster Blick auf mein Ziel!
Mittwoch nutzte ich das bewölkte Wetter, um zu Mittag GANZ ALLEINE in der Westbucht des Wallersees zu schwimmen! Wahnsinn - außer mir waren ein paar Enten, Möven und vermutlich ein paar Fischlein unterwegs, aber kein Mensch weit und breit! Erst, als ich aus dem Wasser stieg, kam eine weitere Schwimmerin, die auch ganz irritiert war und mich fragte, ob das Wasser recht kalt sei, weil sie auch nicht verstand, dass es so leer war! 
Am Abend war Lauftreff und nachdem die Strecke diesesmal lautete: Obertrum - Seekirchen und zurück, dachte ich mir, ich dreh das ganze einfach um und lief von hier alleine nach Obertrum und dann mit der Gruppe zurück nach Seekirchen! So sparte ich mir das hin- und herfahren. (14,6km und 200 HM)
Abendstimmung über Obertrum
Für Freitag hatte ich mich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin verabredet, um mit ihr eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ihren Vorschlag, auf den Regenspitz zu gehen, nahm ich sofort an, weil ich immer gerne neue Strecken kennenlerne und sie kennt massenhaft schöne Gipfel, hier in der Nähe.
Da will ich rauf!
Es war eine wunder-, wunderschöne Bergtour bei traumhaftem Wetter und wenig Menschen. Der einzige kleine Nachteil an dieser Runde ist, dass man auf dem Gipfel von Fliegenschwärmen derartig umschwärmt und attackiert wird, dass man das Panorama nur sehr kurz genießt und sich dann gerne wieder an den Abstieg macht!


















Dafür rasteten wir dann etwas länger auf der Bergalm (bei guter Jause) und gönnten uns als Abschluss noch ein kühlendes Bad im Hintersee.
Heute spüre ich ein "leichtes Ziehen" in meinen Beinen und werde ihnen wohl wieder mal eine schöne Yoga-Dehneinheit zukommen lassen. (Schließlich dürfen sie morgen wieder Tempotraining versuchen.)