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Dienstag, 10. Juni 2025

Versuch macht (nicht immer) kluch ...

... heute machte der Versuch nämlich statt dessen eine dicke fette Blase an meiner linken Ferse. 

Aber von vorne.
Nachdem die Ferse bei meinen zwei kurzen Läufchen pro Woche schon relativ stabil ist und ich gelegentlich in der gleichen Woche auch einen etwas längeren Spaziergang zusätzlich einstreuen konnte, wollte ich es heute mit einer kleinen Wanderung versuchen. (Den Ausflug auf den Schloßberg in Hohenems zähle ich nicht als Wanderung, der war schon sehr kurz.) Wenn heute der Versuch gut gehen würde, hätte ich nämlich eine hübsche Idee für den nächsten Brownie-Urlaub. 
Also beschloss ich, mit dem Bus nach Koppl zu fahren und von dort aus den Ostgrat entlang auf den Gaisberg zu wandern. Das ist eine sehr angenehme Strecke, nur gut 6km bis zum Gipfel, die Anfahrt ist kurz und sollte ich Probleme mit der Ferse bekommen, fährt von dort alle 2 Stunden ein Bus nach Salzburg.
Zur Sicherheit wollte ich auch die Wanderstöcke einpacken, zu trinken brauchte ich auch was, also einen kleinen Laufrucksack gepackt und wenn ich den schon am Rücken habe, kann ich doch auch gleich eine kleine Jause für "oben" einstecken, schließlich will ein Gipfelsturm nach so langer Zeit doch gebührend gewürdigt werden!
Nur die Wahl der Schuhe bereitete mir einiges Kopfzerbrechen. Gelaufen bin ich jetzt immer in gut gedämpften Laufschuhen, gewandert bin ich früher aber am liebsten mit den VFF oder den sehr leichten Trail-Laufschuhen. Aber ob ich die schon wieder so gut vertrage? Ein Blick in meinen Schuhschrank brachte mich dann auf eine ganz andere Idee. Ich habe ein Paar festere, halbhohe Trekking-Schuhe, die ich sonst nur bei sehr kalter und nasser Witterung für meine Chaya-Spaziergänge trage. Zwar kam ich mir dann mit diesen Schuhen, dem Laufrucksack und den Wanderstöcken fast ein wenig "overdressed" vor, aber was soll's.
Von der Bushaltestelle spaziere ich auf einer kleinen Straße direkt Richtung Ortszentrum, wo die Wanderwege dann los gehen. Mein Weg führt mich erst ein kurzes Stück durchs Koppler Moor, bevor er dann abzweigt und durch den Wald den Gaisberg hinauf führt. Doch schon nach gut zwei Kilometern spüre ich, dass da an der Ferse etwas gar nicht so ist, wie es sein sollte. Nein, es ist nicht die mir wohlbekannte Stelle selbst, sondern ein reiben und brennen, das eindeutig vom Schuh verursacht wird!
Grmmmpffffff... was tun? Ignorieren oder umkehren? Noch ist es nicht so schlimm, dass ich nicht weitergehen könnte, allerdings liegt die eigentliche Steigung ja noch vor mir. Bei der nächsten Weggabelung bleibe ich vor den Hinweisschildern stehen. Rechts geht es zum Gaisberg, links zurück zum Ort.
Ich gehe nach links, jetzt in dem Wissen, dass Wanderstöcke und Jause wirklich etwas zu viel des Guten waren und fahre mit dem nächsten Bus wieder nach Hause. 
Die Blase ist trotz der frühen Umkehr riesig, aber zum Glück noch zu - die werde ich nun erst mal verheilen lassen, bevor ich den nächsten Versuch starte. Dann aber sicher mit anderen Schuhen! 

Montag, 5. April 2021

Frühling und Winter

Abwechslung beim Wetter - Abwechslung beim Wochenprogramm.
Die letzte Woche kam der Frühling mit aller Kraft auf Besuch und wollte genutzt werden. Nicht nur von mir, sondern auch von über Tausend Kröten, die fanden, jetzt hätten sie lange genug gewartet, um endlich in den Teich zur großen Krötenparty zu gelangen!
Seit einem Monat steht der Amphibienzaun schon, aber da das Wetter wieder auf Winter eingestellt war, war (außer Schnee aus den Eimern zu schaufeln) nicht viel zu tun. Das änderte sich schlagartig, mit den wärmeren Temperaturen und so verbrachte ich vergangene Woche doch so einige Stunden bei meinen Hübschen in Wirthenstätten. 
Und wenn die Kröten wandern, kann ich das ja auch machen. Also setzte ich mich am Dienstag in den Zug und fuhr einfach mal ein Stückchen weiter an einen anderen See. Den Zeller See hatte ich schon jahrelang nicht mehr besucht und genoß den Spaziergang und den Besuch in Zell am See sehr.
In den nächsten Tagen war ich dann außer mit meinen Krötentaxidiensten noch mit Änderungen in meinem Berufsleben beschäftigt. So kam es mir sehr gelegen, dass ich ab Samstag als Quarantänespaziergehaushilfe für Chaya benötigt wurde. Das entspannt und bringt mich auch aus dem Haus, obwohl sich das Wetter am Samstag wieder auf winterliche Temperaturen rückbesonnen hat. 
Die windigen 3° mit Graupelschauern nutzte ich dann auch gleich, um ein weiteres Feld in meinem Bingokästchen abhaken zu können. 

Ich habe wirklich alle Leute gegrüßt, die mir begegnet sind. Was kann denn ich dafür, wenn die meisten glauben, am Samstag vor Ostern noch einkaufen gehen zu müssen oder sich hinterm Ofen verkriechen?

Chaya und mir war das Wetter egal, wir spazierliefen eine schöne Runde und ich bewunderte besonders diesen einen Garten mit einem wahren Himmelschlüsselteppich! (Kommt leider am Foto nicht gut raus.)
Gestern wollte ich die Kleine dann ein wenig länger für mich haben und fuhr mit ihr nach Koppl, um dort die Wege rund um den Plötzer Wasserfall zu erlaufen.
Viel Wald, wenig Menschen (es war mit 4 Grad und Wind auch noch nicht unbedingt kuschlig warm), wunderschöne Wege! Am Heimweg machten wir noch einen kleinen Zwischenstop bei mir bevor ich sie am Nachmittag wieder zu ihren Menschen zurückbrachte.
Und weil mich Elke vor kurzem mal gefragt hat, wie das navigieren mit der Uhr funktioniert, habe ich bei unserer Runde ein paar Fotos gemacht. Die Route zum Plötzer Wasserfall hatte ich mir letztes Jahr mal auf die Uhr geladen und ließ sie gestern dann mitlaufen.
So sieht die Detailansicht aus, wenn man "am richtigen Weg" ist,
so die Streckenübersicht.
Und wenn man vom Weg abkommt, sieht es so aus. Zwar gibt es keine Hinweise, wie man wieder auf die geplante Strecke kommt, aber man sieht zumindest, ob die Richtung noch stimmt.

Sonntag, 31. Mai 2020

Abwechslungsreich

lief und radelte es sich in der vergangenen Woche. 
Vom Wetter her spannte sich der Bogen von drückend-vorgewittrigen 20°+ bis zu kühl-regnerischen 8°. Aber auch die Gründe loszulaufen waren ganz unterschiedlich.
Vergangenen Samstag wollte ich "eigentlich" nur zur Bäckerei, die quasi ums Eck von meiner Wohnung liegt. Das war mir dann doch etwas zu wenig Bewegung, also trabte ich eine schöne Runde und aus 250m wurden 6,5 schweißtreibende Kilometer. Erst auf dem letzten Kilometer öffneten sich die Schleusen und ich kam in den Genuss eines herrlich warmen Frühsommergewitterregens!
Sogar im Wald war es drückend
Am Sonntag war ich dann etwas faul und lustlos. Schrieb ein wenig, las ein wenig, überlegte, ob ich mich noch zum Laufen aufraffen sollte, tat es aber nicht. Heide ging es ganz ähnlich und so beschlossen wir, der Faulheit gemeinsam entgegenzuwirken und verabredeten uns zu einem Kurzlauf in Obertrum. Wir trabten ca. 6 Kilometer gemeinsam vor einer traumhaften Sonne-Wolken-Kulisse und dann spazierlief ich noch zurück nach Hause.
Am Dienstag leistete mir Chaya Gesellschaft
und am Freitag beschloss ich das lange Wochenende mit einem Wanderlauf zu beginnen. Der Plötzer Wasserfall war mein Ziel und so lief/wanderte ich durch die schöne Umgebung von Koppl. (Liebe Helge - kommt dir die Gegend bekannt vor?)
 
 
 
 
Aber auch die Gemeindeämter riefen und nachdem mir Heide am Freitag mit 11 neuen Kirchtürmen (auf insgesamt 15 gesammelte) davongestürmt war, wollte ich den Abstand zwischen uns zumindest ein klein wenig verringern und machte mich mit meinem Rennflitzer auf eine erweiterte Runde um den Wallersee. 
Allerdings spürte ich schon beim ersten Hügelchen Richtung Henndorf, dass meine Oberschenkel noch die Höhenmeter vom Vortag in sich trugen. Aber ich hatte es ja nicht eilig und so cruiste ich gemütlich unter einem phänomenalen Wolkenhimmel dahin. Die letzten drei der insgesamt acht geplanten Ämter strich ich dann allerdings doch, weil meine Beine einfach nicht mehr willig waren ein weiteres Hubbelchen hinaufzukurbeln. 
Henndorf (leicht am Wappen zu erkennen)
 
 
 
 
 
 
Schleedorf

12 von 37 erledigt!