In meiner ersten Urlaubswoche nutzte ich gleich mal das stabile Wetter, um eine kleine Radtour zu machen, die ich seit letztem Jahr auf meiner Want-to-Do-Liste stehen habe.
Sie beinhaltet den Isar- und den Donauradweg und kann je nach Lust und Laune zwischen 2 und 5(6?) Tagen dauern.
Die Strecke ist fast ein Quadrat - von hier Richtung Landshut,
dann den Isarradweg bis zur Isarmündung in die Donau![]() |
| Isarmündung |
Ich habe mich für eine dreitägige Zug-Rad-Zug-Variante entschieden und bin von hier bis Mühldorf am Inn mit dem Zug gefahren. Von dort aus ging es auf kleinen Straßen mit erfreulich wenig Autoverkehr nach Landshut, wo ich Kalorien auffüllte, durch die Altstadt spazierte und schließlich am Isarradweg weiterfuhr.
Eine Übernachtung später ging es weiter zur Isarmündung und dem Donauradweg. Und mit dem wurde ich von Anfang an nicht so richtig warm. Meine geplante Route verlief links der Donau, doch dafür hätte ich sie kurz nach der Isarmündung schon queren sollen.
Aber:
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| Niedrigwasser an der Donau |
Als ich dann zufällig doch noch einen offenen Edeka fand, saß davor eine andere Radlerin neben ihrem aufgepackten Rennrad, die von Regensburg losgefahren und Richtung Linz unterwegs war. Wir unterhielten uns über unsere Eindrücke des Donauradwegs und sie schien ähnlich genervt zu sein, wie ich. Als sie mich fragte, wie weit ich noch fahre, sagte ich (zu meiner Überraschung) wie aus der Pistole geschossen: bis Passau (statt, wie geplant bis Linz). Und genau so machte ich es dann auch.
Statt mir in Passau noch mal ein Zimmer zu suchen, fuhr ich zum Bahnhof und tschuckelte dann mit ein paar Umstiegen zurück nach Seekirchen.
Fazit: Der Donauradweg kann mich mal!
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| Im letzten Zug auf der Heimfahrt! |
Der nächste Ausflug fand mit Brownie statt - weil ich im Südtirol in der Region, wo ich hinwollte, keinen Platz auf einem Campingplatz fand, fuhr ich stattdessen in den Norden Richtung Nürnberg. Etwas westlich davon liegt Cadolzburg, das nicht nur an sich ein wunderhübsches Städtchen ist, sondern auch ein ganz besonderes Buchcafé bieten kann, das ich mir schon länger mal anschauen wollte. (Letztes Jahr war geplant auf meinem Heimweg von Weimar dort Halt zu machen, aber das war blöderweise am Montag = Schließtag des Buchcafés!)
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| Cadolzburg |
Durch diesen Torbogen durch, gleich dahinter links liegt: "Janas kleine Buchhandlung", die ich nicht nur besucht, sondern natürlich auch durch den Kauf von einem oder zwei Büchern ein klein wenig unterstützt habe.
Mein Plan, auf dem dortigen WoMo-Stellplatz zu übernachten, scheiterte leider an der defekten/gesperrten WC-Anlage. Nach längerer Grübelzeit (zurück nach Hause? weiterfahren, bis ich einen Campingplatz finde? am Parkplatz übernachten und den Resttag nichts mehr trinken ;) ?) fuhr ich noch 30km weiter nach Veitsbronn. Dort wollte ich heuer im Jänner hinfahren (Gekniffen!), um an einem Eisschwimmbewerb teilzunehmen. Eis gab es nicht, aber die äußerst nette Zimmervermietung, bei der ich mein gebuchtes Zimmer im Jänner leider wieder stornieren musste hatte Platz für mich und auch das Veitsbad war noch geöffnet, was mir am nächsten Morgen eine knappe Stunde herrliches Schwimmen auf einer 50m Bahn ermöglichte!
Danach fuhr ich wieder zurück in den Süden, allerdings blieb ich noch zwei Nächte und eine schöne kleine Wanderung auf einem Campingplatz am "Schwarzen Regen" , wo es sich ganz gut aushalten ließ.


















































