Pläne und ihre Änderungen ...
Wie im letzten Post schon geschrieben, wollte ich am Sonntag Vormittag vor meiner Rückfahrt noch eine kleine Runde (nur 3-4km!!) an der Bregenzer Ach laufen, in der Hoffnung dort der Sonne etwas zu entkommen. Der Schatten hielt sich vornehm zurück, aber mir fiel ein, dass ich ja auch zum Fitnessparcours weiterlaufen, der fast ausschließlich im Wald ist und von dort aus mit dem Bus zurück nach Lauterach fahren könnte.
Dort war ich zwar schon zweimal, muss aber jedes Mal wieder überlegen auf welcher Höhe ich nach links in den Auwald abzweigen muss. Deswegen habe ich auch etwas aufmerksamer auf die Schilder geachtet, die am Achweg herumstehen und da las ich plötzlich das:
Das konnte doch nur ein Fingerzeig sein, mal endlich wieder eine Nachbarsgemeinde zu besuchen. Hard war noch offen (eigentlich wollte ich aus Hard und Fußach wieder einen Doppelpack schnüren, aber das muss ja nicht sein), also nichts wie hin!
Das Tolle am Laufen nach Hinweisschildern ist, dass man an Orte kommt, die man sonst nie gesehen hätte. So wie der Kinderspielplatz mit einer wunderbaren Schaukel, auf der ich einen kurzen Zwischenstopp eingelegt habe, um dann den Spazierwegschildern in eine hübsche Wohngegend zu folgen. Dort war ich mir schon ziemlich sicher, irgendwo falsch abgebogen zu sein, als ich plötzlich die Kirchturmspitze hinter einem Haus hervorblitzen sah!
Damit war auch die Richtung klar und ein paar hundert Meter weiter stand ich vor meinem Ziel.Beweisfoto von der einen und
von der anderen Seite gemacht, ein kurzer Schwenk auf die andere Straßenseite zum Hafen
und dann Maps befragt, wie denn nun der direkteste Weg zurück nach Lauterach wäre. Der verlief dann leider mehr an Straßen, aber da ich bei der Temperatur nicht länger laufen wollte, als es sein musste, nahm ich ihn trotzdem und fiel wieder mal in meinen gewohnten Lauf-Geh-Modus. Gerade, als ich wieder mal am Telefon kontrollieren wollte, ob ich noch am richtigen Weg bin, sah ich auch schon das Ortsschild von Lauterach
und von da an dauerte es gar nicht mehr lange, bis ich mich wieder auskannte und dann waren es auch nur mehr knapp zwei Kilometer bis zur Wohnung. Bei exakt 10km drückte ich die Uhr ab und hatte zwar den geplanten Zug verpasst, aber dafür wieder eine Nachbarin mehr auf dem Sammelkonto!



















































