Freitag, 18. Januar 2019

Witterungsbedingt

verlagere ich meine Läufe momentan entweder in die Tageslichtstunden und/oder nach Salzburg. Die Straßen sind hier tagsüber oft nass und abends eisig, die Offroadstrecken noch ein wenig zu tiefschneeig, um gut laufbar zu sein, also weiche ich aus.
Dienstag war nach dem Nightrun sowieso erst mal ein Tag Pause angesagt, ich wollte am Nachmittag gemütlich mit Chaya über ein paar Wiesen spazieren. Das sind wir dann auch ganz kurz, bis wir mehr oder weniger stecken geblieben sind. Hihi!
Natürlich nicht ganz, aber mit der Zeit wurde die Stapferei durch den Tiefschnee ganz schön anstrengend. Auf dem Foto "rettete" sich Chaya an den Waldrand, weil dort schon eine alte Spur gezogen war und die Schneeverwehungen nicht hinkamen. Zwar mussten wir später dann doch noch ein Stück durch den richtig tiefen Schnee, aber nach gut eineinhalb Stunden war die sonst 50 Minutenrunde auch geschafft! 

Deswegen fuhr ich am Mittwoch mit einem früheren Zug nach Salzburg, stieg bei einer anderen Station aus und lief in der Vormittagssonne ein paar Umwege zur Arbeit. Sieben herrlich sonnige Kilometer waren das und abends gleich noch mal drei auf direkterem Weg zurück zum Hauptbahnhof.
An der Salzach

Heute ging es wieder auf die Loipe - diesesmal in Obertrum. Gemeinsam mit Angelika, mit der ich sonst im Sonntag-Kraulkurs schwimme, lief ich zwei Stunden über die ziemlich eisigen Spuren. So hatten wir endlich mal ausgiebig Zeit zum quatschen, was ja im Wasser oft viel zu kurz kommt! 
 

Montag, 14. Januar 2019

Schnee - Nacht - Lauf

Da hab ich mich letzte Woche wohl zu früh gefreut. 
Nach meinem wunderbaren Regenlauf kam am Mittwoch nämlich der Schnee zurück. Und zwar ziemlich viel auf einmal, was die Fahrt zur Arbeit am Donnerstag in der Früh mal wieder äußerst abwechslungreich gestaltete.

Wie hier vielleicht ersichtlich fuhr ich dann mit dem Zug um 6:44, der auch nur ein paar Minuten Verspätung hatte (der sollte mal Nachhilfeunterricht für die anderen geben), wie auch alle Fahrgäste dieses und der drei Züge, die vorher hätten kommen sollen. Da fürchtet man auch keine Notbremsung mehr, weil umfallen geht nicht!
Lustigerweise traf ich dann in dem Zug eine Nachbarin und Vereinskollegin aus Seekirchen (nimmt sonst immer den um 6:28 Uhr), einen Vereinskollegen aus Köstendorf (fährt sonst schon vor 6 Uhr los) und eine ehemalige Nachbarin und Arbeitskollegin aus Neumarkt (fährt auch immer früher). So hatten wir es ziemlich lustig, bevor sich unsere Wege in Salzburg am Hauptbahnhof wieder trennten!

 
Bewegungstechnisch tat ich in diesen Tagen das, was unsere Hausbesorgerfirma nicht tat - nämlich Schneeschaufeln.
Das Bild rechts zeigt den Weg von meiner Haustüre zur Straße... das Foto habe ich eigentlich nur für die nächste Eigentümerversammlung gemacht. 😉



Zum Laufen fehlte mir am Mittwoch die Zeit und am Donnerstag die Energie. Auch das Schwimmtraining fiel aus, weil keiner am Abend (da schneite es noch immer) Lust und Nerven hatte, die gut 35km hin- und um halb 11 Uhr abends wieder zurück zu fahren! Eine gute halbe Stunde Rolle brachten mich dann drinnen noch zum Schwitzen, das musste reichen!
Freitags war dann eine Schneepause, für Roni habe ich noch ein bißchen den Ausblick aus meinem Wohnzimmer fotographiert.
 
Mittlerweile sieht man die Hochbeete gar nicht mehr, weil der Obernachbar seinen Balkon abräumen musste, weil der Schnee zu nass und zu schwer wurde. Und bevor mir der Balkon auf den Kopf fällt, ließ ich ihn "seinen" Schnee zu mir runter schaufeln! 😄
Am Nachmittag hatte ich eine kurze Pause zwischen zwei Hospizeinsätzen und nutzte sie, um die Langlaufschi mal wieder mit Schnee in Berührung zu bringen. 
Hach war das wieder wacklig - zumindest die erste halbe Stunde. Nach und nach wurde es besser, aber ich brauche jetzt mal neue Schuhe, nach einer Stunde habe ich an der linken Ferse immer eine Blase.
Schön war es trotzdem!
 
 

Und dann habe ich heute meinen ersten (offiziellen) Nachtlauf hinter mich gebracht!
Die Uni Seeburg (ca. 1,3km Luftlinie von meiner Couch entfernt) ließ ihre Sport- und Veranstaltungsstudenten einen Lauf organisieren. 22 Studenten hatten 2 Monate Zeit, einen Lauf für 222 Läufer auf die Beine zu stellen.
Der Lauf fand statt, die Anzahl der Teilnehmer dürfte aber nicht ganz geschafft worden sein, was sicher auch an der Witterung lag, denn seit heute Mittag schneite, schneeregnete und graupelschauerte es wieder fröhlich vor sich hin, ein Teil der Strecke liegt im Naturschutzgebiet, wo natürlich nicht geräumt wird, was das Laufen dort mehr in ein Schlingern im Gänsemarsch verwandelt hat und auch die Anfahrt war wohl für manche ein Hinderungsgrund. 
Aber wenn es schon so eine "einmalige" Laufveranstaltung gibt, hält mich auch das richtig ekelhafte Kopfweh, das mich seit heute Mittag mehr als geplagt hat, nicht davon ab, teilzunehmen.
Der Weg zum Start eignete sich zum Einlaufen gemeinsam mit der Lieblingsschwester, die 10 Minuten bis zum Start vertrödelten wir dann mit Heide und fruchtlosen Selfie-Versuchen, bis ein netter Nachbar von mir sich erbarmte und uns ablichtete!
Dann liefen wir - mehr oder weniger - schnell die vier Kilometerrunde und machten uns danach wieder auf den Heimweg. Wäre ich heute Abend alleine gelaufen, wäre ich zwar sicher weiter gekommen, aber so ziert eine neue Medaille meinen Trophäenbaum!

Dienstag, 8. Januar 2019

Regenfreude

Manchmal sind mir die Wettergötter hold und lassen die Schneefallgrenze soweit ansteigen, dass ich ganz unverhofft zu einem wunderbaren Regenlauf komme. 
Eigentlich wollte ich heute Vormittag das erste Mal in diesem Jahr meine Langlaufschi ausführen,  aber schon gestern stiegen die Temperaturen ein wenig an und heute Vormittag schüttete, nieselte, tröpfelte, plätscherte es fröhlich vom Himmel. Bestes Laufwetter, also nichts wie raus!
Da Geh- und Spazierwege nicht oder schlecht geräumt sind, suchte ich mir eine Strecke über kleine Straßen, die fast durchwegs alle gut zu laufen waren. Der Wind wollte mir zwar an ausgesetzten Stellen des öfteren mein Regenkäppi klauen, aber bis auf einmal habe ich es immer noch rechtzeitig festhalten können.
Eine wunderbare gut nasse Zehnerrunde wurde es schlußendlich, zwar nicht genau so, wie geplant, aber die gelaufene Strecke kam der geplanten immerhin sehr nahe! Einfach nur herrlich!

Samstag, 5. Januar 2019

Abgesagt

aktuelle Verkehrslage in Österreich
Es ist das Wochenende der Absagen.
Warum? Weil Frau Holle scheinbar auf Speed ist und nicht mehr aufhören kann, Kissen auszuschütteln. Da wird das Einkaufen im Ort zum Abenteuerspaziergang, bei dem man immer wieder mal bis übers Knie im Schnee versinkt, der Verkehr staut sich durch die Gegend und auch Züge fahren nur eingeschränkt und oft verspätet.
Aus diesem Grund fuhr ich schon Donnerstag abends nicht mehr zum Schwimmtraining (obwohl es an dem Abend noch mehr der Wind war, der für Schneeverwehungen sorgte, als die Schneemenge), heute nicht zu einer Generalprobe in die Stadt und morgen nicht nach Schildorn zum Dreikönigslauf.

Meinen Frischluftbedarf sichere ich mir durch Schneeschaufeln - heute war es nicht nur zu Trainingszwecken, sondern wirklich notwendig, da meine beiden Terrassentüren zugeweht waren und ich sie nicht mehr öffnen konnte, weil sonst  der Schnee reingekippt wäre!








Und zum Glück gibt es ja genügend Beschäftigungsalternativen zum Outdoortraining.
Zum einen hat mir am Freitag Abend eine Freundin von einem Schreibwettbewerb erzählt, der zwar leider schon am Montag abläuft, aber es ist trotzdem lustig zu probieren, wie weit ich in drei Tagen komme.



Und dann ist ja auch noch die gute, alte Rolle im Wohnzimmer und sorgt dafür, dass sich weder am Rad, noch am Fernseher Staub ansetzen kann!






Nicht abgesagt wurde hingegen das Silvesterschwimmen!
Auch wenn ich aus Zeitgründen nicht mit den anderen Vereinskollegen in Obertrum in die Fluten springen konnte, so ging sich doch ein kurzer, aber sehr erfrischender Schwumm am Vormittag im Wallersee aus.
Zum Strandbad bin ich einen kleinen Umweg gelaufen, um mich aufzuwärmen,
kurze Temperaturkontrolle vor dem ausziehen, dann schnell rein
 schwimmen, lächeln
 und wieder raus!

Montag, 31. Dezember 2018

Ein guter Rutsch!

 
Der Silvesterlauf zeigte sich heuer von seiner winterlichen Seite. Seit dem frühen Morgen schneeregnete und schneite es vor sich hin und nur die Plusgrade der vergangenen Tage verhinderten eine Eis- statt einer Laufstrecke. 
Nach drei Schnupfen-Ruhetagen ging es mir heute wieder ziemlich gut und mitlaufen wollte ich auf jeden Fall, hat sich der Leimüller-Silvesterlauf und das gemütliche zusammensitzen danach doch schon zu einer schönen Jahresabschlusstradition entwickelt. 



Die Startunterlagen holte ich schon am Vormittag ab, eine gute halbe Stunde vor dem Start ging es mit der Lieblingsschwester zum einlaufen (das ich aber schnell abgebrochen habe - mehr als die 5,8km traute ich mir heute noch nicht wieder zu.) Im Startbereich trafen wir dann schon die ersten Vereinskollegen und Freunde 
und die Zeit bis zum Start ging schnell vorbei. Ich reihte mich ganz am Ende des Starterfeldes ein, um am Anfang schön langsam loszutraben. Das funktionierte auch ganz gut, aber nach einem Kilometer beschloss ich dann doch, ein wenig schneller zu werden und näherte mich meinem üblichen Wettkampftempo um die 6 min/km an. Die Straßen waren immer wieder mal seifig, was mich bei meinem Tempo sicher weniger gestört hat, als die schnellen Läufer, die in den Kurven ganz schön geschlittert sind!
Nach zwei Runden ging es auch schon wieder ins Ziel und danach schnell wieder nach Hause, um mich "trockenzulegen". Dann folgte noch der gemütliche Teil erst in der Sporthalle mit Vereinskolleginnen
und anschließend noch direkt in der Nachbarschaft mit zwei Freundinnen, mit denen ich schon die ersten Pläne für das neue Jahr geschmiedet habe. (Ich werde berichten!)

Ich wünsche Euch allen einen guten Start
ins Neue Jahr,
viel Gesundheit und Freude bei allen Unternehmungen!

Freitag, 28. Dezember 2018

Sehr praktisch!

Sehr praktisch sind momentan meine Hospizeinsatzorte. Erst war es Neumarkt - gut 11 Kilometer entfernt, momentan ist es Mattsee, ein paar Meterchen weiter, aber in die andere Richtung. Diese Distanz lädt ein, die Strecke an milderen Tagen mit dem Rad oder aber (zumindest heimwärts) laufend zu absolvieren. So kam auch der Lauf (nicht auf, sondern) unter Wolken zustande und heute ein weiterer Sonnenlauf.
Am Samstag war es noch an mir für ein bisschen Farbe zu sorgen, denn die Wolken färbten den Tag ziemlich grau, waren aber trotzdem schön anzusehen.
Eine schöne runter-rauf-runter-Treppenkombination fiel mir knapp einen Kilometer vor Ende des Laufs noch ins Auge. Das nächste Mal werde ich sie von der anderen Seite aus probieren!
Meine Neuen liefen sich jedenfalls sehr gut und harmonierten auch gleich mit meinen Lieblingshandschuhen. 😄
Dienstag gab es dann einen fotofreien Klausurlauf und Mittwoch besuchte ich Chaya. Und wie so oft - wenn Hundeengel spazieren, dann scheint ihnen die Sonne auf den Rücken! 😎
Heute nutzte ich, wie oben beschrieben, meine Begleitung als Startpunkt für einen Lauf nach Hause. Allerdings hatte ich leider meinen Schnupfen ein klein wenig unterschätzt. Es lief von Anfang bis Ende sehr zäh und  weder die schönen Anblicke des Mattsees,
der Egelseen
 oder des vereisten Froschteichs, noch die Fotopausen änderten da viel daran.
So lief es eben mal eineinhalb Stunden lang äußerst zäh, aber trotzdem kam ich irgendwann zuhause an und schlürfe jetzt Tee und lege die Beine hoch, damit ich für den Silvesterlauf wieder fit bin!

Freitag, 21. Dezember 2018

Es wird....

wärmer und heller. 
Heute ist der kürzeste Tag im Jahr und ab morgen nimmt Stück für Stück die Dauer des Tageslichts wieder zu. Wie schön!
Wärmer wird es zumindest für die nächsten paar Tage, aber der Winter holt in dieser Zeit ja erst so richtig Luft, damit er danach loslegen kann. 
Das Kalt-Wärmer-Regen-Tauwetter brachte uns beim Mittwochlauftreff (dem letzten mit Jause und Glühwein dieses Jahr) sehr interessante Straßenabschnitte, am Donnerstagmorgen ein grandioses Blitzeis, auf dem ich äußerst unelegant zum Bahnhof geschlittert bin und heute zumindest wieder so angenehme Temperaturen, dass ich mit dem Rad zu meinem Hospizeinsatz nach Mattsee radeln konnte. In der Früh waren Kurven und Brücken zwar noch "ui-ui-ui!", aber am Heimweg war alles an- und weggetaut.
Meine alljährliche Jahresabschlussfeier mit anschließender Klausurpause wird morgen stattfinden. Heute und morgen habe ich äußeres Auf- und Ausräumen auf dem Plan. In Kästen und Schubladen haben sich schon wieder einige Dinge angesammelt, die ich nicht mehr brauche, auch wenn sich einige meiner Lieblingsteile heuer von selbst verabschiedet haben.


















Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich wunderbarliche Feiertage, die ihr hoffentlich so verbringen könnt, wie es euch behagt. Ich mach jetzt erst mal Pause bis Mitte nächster Woche, dann ruft die Arbeit wieder und holt mich aus der Offlinephase zurück.