8 Jahre ist es her, dass ich in Nußdorf gestartet bin. 2018 war es der 10er, den ich in Angriff nahm, in den Jahren davor schon ein paar Mal den 5km Lauf.
Und der war heute auch endlich mal wieder am Programm! Erfreulicherweise war auch die Lieblingsschwester (und viele, viele andere VereinskollegInnen) am Start. Wir fuhren bei leicht bewölktem Himmel gemeinsam über den Haunsberg nach Nußdorf, holten unsere Unterlagen ab, quatschten hier und da mit Bekannten und gingen dann eine gute halbe Stunde vor Start (sehr "sonntagsgerecht" erst um 10:53 Uhr) zum umziehen und einlaufen. Allerdings zog es genau dann zu. Der Wind war auffrischend und die Hoffnung, dass der prognostizierte Regen an dem Tag erst nach dem Lauf eintreffen würde, schien sich zu zerschlagen.
Mein Ziel war es, einen 6.30er Schnitt zu laufen, allerdings verlief ein Versuch mit Intervallen in genau diesem Tempo eine Woche zuvor eher ernüchternd. Aber hey, langsamer laufen muss ich nicht planen, das geht immer!
Die dünne Jacke, die ich erst noch anhatte, zog ich dann doch kurz vor dem Start noch aus, hatte aber keine Zeit mehr, sie irgendwo zu deponieren. Also hielt ich sie eben in der Hand. Netterweise standen ja genügend Bekannte an der Strecke, so drückte ich sie schon auf den ersten 100 Metern einer Vereinskollegin in die Hand und lief weiter. Ich lief gefühlt viel zu schnell an, meine Uhr zeigte mir allerdings eine 6.48er Pace. Upsi - wenn sich das schon schnell anfühlt, ist die 6.30 wohl nicht ganz so realistisch. Also warf ich sämtliche Pläne über den Haufen und lief einfach so, wie es sich gerade noch gut anfühlte. Die Strecke ist ja wunderbar einteilbar, da sie nur 2,5km auf einer Hauptstraße misst.
Start ist in der Mitte, man läuft aus dem Ort 1,25km zum ersten Umkehrpunkt, dann zurück, passiert den Start bei 2,5km, läuft daran vorbei wieder 1,25km in die andere Richtung aus dem Ort dort ist der zweite Umkehrpunkt und dann geht es (für die 5k Läuferinnen) zurück zum Ziel.
Auf dem ersten Streckenabschnitt blies uns der Wind gewaltig um die Ohren, aber da war ich gut abgelenkt, weil ich im Gegenverkehr alle StarterInnen vom Verein sah. Danach setzte der Regen ein und vertrieb den Wind und so konnte ich ungestört vor mich hin traben. Gerade auf der zweiten Hälfte des Laufs konnte ich immer wieder andere LäuferInnen überholen, was natürlich Spaß machte!
Den letzten Kilometer versuchte ich dann noch ein klein wenig schneller zu werden - naja, einen Versuch war's wert!

















































