Montag, 13. August 2018

Sonntag, 12. August 2018

Verpasst!

So ein Mist!
Da regnet es nach Jahren und Jahrzehnten endlich mal wieder einen Tag und ich komme nicht zum Laufen! 😢

Irgendetwas scheint mir Mitte der Woche über die Leber durch den Magen-Darmtrakt gelaufen sein, seit Donnerstag Abend war mir schon etwas flau. Am Freitag steigerte sich das ganze zu einer ständigen Übelkeit, was meinen Regenlauf bei herrlich angenehmen 15°C leider verhindert hat. Die Entscheidung war zwar bitter, aber wohl richtig, denn  auch der Versuch am nächsten Tag den Lauf nachzuholen scheiterte an einem ziegelsteinähnlichen Gefühl im Bauch. 
Also erst mal nach Hause, gedehnt und geruht und erst am späten Nachmittag dann wieder raus aus der Wohnung. 





Ich fuhr nach Obertrum, um dort am See eines unserer neuen, vereinseigenen SUPs auszuprobieren. Nach einer halben Stunde rumwackeln war ich allerdings wieder streichfähig - aber ich bin kein einziges Mal reingefallen und erfolgreich zwei Booten ausgewichen! 











Nachdem ich von gestern auf heute 14h durchgeschlafen und meinen Wecker, den ich mir für meine geplante Wanderung heute gestellt hatte, überhört habe, gönne ich mir heute gleich noch einen Faultag auf der Terrasse und auf der Couch. Eingewickelt in meine orange Fleecedecke versuche ich dem Tag so ein wenig Happiness abzuringen!

Mittwoch, 8. August 2018

Zittern oder nicht zittern - das war die große Frage

Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, den Bericht über meinen zweiten "Zitterbewerb" (remember? "ganz bewußt") zu schreiben.

Nach dem Traillauf im Juni fand am vergangenen Samstag der zweite Bewerb statt, bei dem ich etwas tun sollte, was ich "eigentlich" gar nicht kann. Diesesmal war es schwimmen auf Zeit. Und nicht nur das - seit ich mit dem kraulen begonnen habe, kämpfe ich ja nicht nur mit meinem "Tempo", sondern auch damit, dass ich es nicht schaffe eine längere Distanz durchzukraulen. Schon die 750m beim Sprinttriathlon heuer waren für mich eine Schallmauer, am Samstag ging es allerdings um 2,1km! 
Das Seecrossing in Hallstatt kenne ich ja schon als Begleiterin der Lieblingsschwester, die dort schon öfter gestartet war. Heuer durfte ich allerdings nicht in Obertraun gemütlich im Strandbad bleiben und auf die Ankunft der SchwimmerInnen warten. Da ging es nach einem schnellen Vorherfoto
gleich mal mit dem Transferboot ans andere Ufer nach Hallstatt, wo der Start war. 
Geballte Schwestern-Power!
Interessanterweise war ich überhaupt nicht nervös. Einzig die Frage, ob ich (wie fast alle) mit Neoprenanzug starten sollte oder lieber ohne (weil ich bei den heurigen Seetemperaturen so gut wie nie die Chance hatte, mit Neo zu trainieren ohne dabei dem Hitzestautod zum Opfer zu fallen), beschäftigte mich. Der Hallstättersee ist für seine eher gedämpften Temperaturen bekannt, allerdings konnte auch er dem heurigen Sommer nicht widerstehen und erwärmte sich für ihn auf kuschlige 20 - 22°C. Da auch die Sonne kräftig vom Himmel schien, beschloß ich mir die Wärmeschicht zu ersparen und startete ganz (statt nur die Ärmel) in orange!

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuß und 100 Paar Arme und Beine brachten Bewegung in den See! Ich hielt mich gleich am Anfang schon (vornehm) zurück und wartete ab, bis ich mit ein wenig Abstand in Ruhe losschwimmen konnte. Ich wollte mich nicht mitziehen lassen, weil mir wichtig war, gleich von Beginn an, mein eigenes Tempo schwimmen zu können. 
Und was soll ich sagen - es hat funktioniert! 
Ich bin (fast) keine Umwege geschwommen, habe alle drei Bojen  knapp passiert und konnte die gesamte Strecke durchkraulen!
Als ich dann nach einer knappen Stunde in Obertraun aus dem Wasser stieg, war ich einfach nur begeistert!
Alle anderen Vereinskollegen waren natürlich schon lange im Ziel (die Lieblingsschwester hat mal wieder einen Treppchenplatz ergattert - 2. in ihrer AK), für ein gemeinsames Foto haben wir sie aber noch mal eingesammelt.
Fazit: Kein Zittern - weder wegen der Strecke und schon gar nicht wegen der Wassertemperatur!!

Zur Belohnung gönnte ich mir am Sonntag dafür einen ganz besonders schönen Lauf auf einer meiner Neumarkter Lieblingsstrecken. Mit dem Rad fuhr ich bis ganz in die Nähe meines früheren Häuschens, spazierte von dort nach Sommerholz und lief durch den Wald und über die Jägerwiese zurück.
Im Steinbach gab es knapp vor dem Ende noch ein erfrischendes Fußbad
und anschließend radelte ich im Schontempo wieder nach Hause, wo ich das Wochenende mit einer ausgiebigen Siesta, einem großen Eis und ein wenig ausschwimmen im warmen Wallersee ausklingen ließ.

Freitag, 3. August 2018

Sommer - Sonne - Sport?

Ich gestehe - ich beneide momentan niemanden, der sich gezielt auf einen Lauf vorbereiten muss. So sehr ich den Sommer mit Sonne und Hitze liebe, so sehr freue ich mich auch momentan einfach mal an besonders heißen Tagen die Laufschuhe stehen lassen zu "dürfen".
Trotzdem macht mir das Laufen bei großer Wärme Spaß, solange es in moderatem Tempo ist. Beim Lauftreff am Mittwoch habe ich zwar den Buchberggipfel als Ziel verweigert und bin dafür dem Obertrumersee entlang gemütlich dahingetrabt und zum Schluss noch in selbigen reingehüpft, um den Lauf wassergekühlt beenden zu können. (Der Rest des Lauftreffs, ließ sich übrigens von meiner Idee überzeugen - hihi!)
Radeln geht irgendwie immer - wenn es sehr heiß ist, strebe ich eben keine Bestzeiten am Weg zur oder von der Arbeit an, sondern trete gemütlich vor mich hin. Apropos gemütlich: Der nächste (Rad)urlaub kommt ja bestimmt und da habe ich doch vor kurzem etwas ganz wunderhübsches entdeckt und gekauft!
Sie sind orange!
Leider ist das Schwimmen im Wallersee zwar noch immer eine gute Bewegungsalternative, aber nicht mehr erfrischend. Die Wassertemperatur beträgt schon fast 30°, da fühlt man sich eher wie in der Wanne! 
Da werde ich dieses Wochenende wohl mal fremdseen müssen, um wieder in den Genuß des "Zisch-Gefühls" zu kommen.
Jedenfalls zog es mich heute nach einem kurzen Abendlauf gar nicht mehr in Richtung Wasser. Naß(geschwitzt) war ich eh schon und so beendete ich meine Runde nach Bayerham
 
nicht im Strandbad, sondern am Stadtplatz.
Dort fanden nämlich die Highland Games statt und so lauschte ich noch eine Weile den schottischen Klängen und fühlte mich in den Urlaub 98 zurückversetzt!

Sonntag, 29. Juli 2018

Drum herum und durch

Meine Regenerationswoche habe ich gestern genüsslich mit einem Hundesittertag ausklingen lassen. In der Hängematte unter Bäumen und im kühlen Wald(bach) ließ es sich auch bei über 30° wunderbar aushalten. 

Und dann musste ich am Abend doch glatt in Volkers Blog lesen, dass er mittlerweile öfter schwimmt, als ich! Das konnte ich doch nicht auf mir sitzen lassen. 😄

Also wurden heute gleich zwei Seen "in Angriff" genommen.
Morgens um 8 Uhr machten wir uns zu viert auf, den Mattsee laufend zu umrunden. Das ist zwar für hochsommerliche Temperaturen sehr spät, aber wir hatten Glück und aus den dichten Wolken fiel sogar ein klitzekleinwenig Regen!
Hier der Beweis - Regentropfen (MZ)
Ok, von Wasserkühlung konnte man nicht gerade sprechen, aber immerhin dämpfte der bewölkte Himmel die Temperaturen auf ein angenehmes Maß. Da wir außerdem Plaudertempo einhielten, war es ein richtig gemütlicher Ausdauerlauf
mit schöpferischen Pausen
Brombeerfrühstück
herrlicher Gegend
und einem Sprung in den Mattsee zum Abschluß!
Viel geschwommen bin ich allerdings nicht, hatte ich doch für den Nachmittag noch eine längere Schwimmeinheit geplant. 

Wie schon in den vergangenen Jahren querten die Lieblingsschwester und ich den Obertrumersee der Länge nach. Start war wieder in Mattsee und Ziel in Obertrum. 3,9 Kilometer standen auf der Uhr und nach 1h38 stieg/schwankte ich ziemlich fertig aus dem Wasser. 
Gekocht wurde danach nur mit Zutaten aus den unteren Kühlschrank- und Küchenregalen und ob ich morgen Früh die Arme wieder über den Kopf heben kann, wage ich zu bezweifeln!

Freitag, 27. Juli 2018

Regenerationswoche

Unglaublich, wieviel Zeit übrig bleibt, wenn man mal ein paar Tage so gar nichts sportliches unternimmt! Ich hatte Zeit einfach mal rumzusitzen und in den Garten zu schauen, Zeit den (etwas) überfälligen Papierkram zu erledigen und abzulegen, Zeit eine neue Kurzgeschichte zu schreiben, Zeit neue Ausflugspläne zu schmieden, Zeit ins Sommerkino zu gehen! 

Am Sonntag lockerte ich meine Beine ein bißchen aus, als ich zwischen Morgendienst und anfeuern mit Chaya eine Runde spazierenging und -lief, Montag und Dienstag war einfach mal totale Pause angesagt, Mittwoch fuhr ich dann immerhin schon mal mein Rennrad wieder von Obertrum nach Hause (stolze 8kim!) und gestern sprang ich das erste Mal wieder in den See, um ein paar Kraulzüge zu tun.
Sommerabend in Obertrum
Heute fand ich in der Arbeit einen Katalog von einem Radgeschäft über der Grenze und beschloß mir einen neuen Radhelm zu leisten. Leider war ich nicht mit dem Rad zur Arbeit gefahren, aber 10 ebene Kilometer hin und auch wieder zurück müssen doch auch mit meinem Stadtflitzer drinnen sein!
So radelte ich sehr entschleunigt an Schloß Kleßheim vorbei zur Saalach und durch die Auen ins benachbarte Hammerau, wo ich zwar nicht das Sommerausverkaufsschnäppchen aus dem Katalog, aber diesen neuen Kopfschutz












zum ebenfalls ermäßigten Preis erstanden habe!

Dann kühlte ich auf meiner Terrasse ein wenig aus, bevor ich mich noch auf einen Sonnenuntergangslauf bei angenehmen 25°C machte. Da ich nur einen Kurzlauf geplant hatte, durfte sogar ein kleines Hügelchen mit dabei sein, das mir diesen schönen Blick über Seekirchen bescherte.
Und dann traf ich auf den letzten Metern noch eine sympathische Dame mit Stock, die sich gerne von mir ablichten ließ.

Montag, 23. Juli 2018

Trumer Triathlon 2018

Wo soll ich anfangen? 
Wieder vier Tage Triathlon pur, als Helferin, heuer auch selbst als Teilnehmerin bei der Sprintdistanz, Zuschauerin und erstmals Gastgeberin für eine ganz besondere Starterin aus Trier!

Wie habe ich mich gefreut, als ich vor gut zwei Wochen plötzlich ein Email von Karina in meinem Posteingang fand, in dem sie mir von ihrer Anmeldung zum Seecrossing beim Trumer Triathlon berichtete! Yipieh! Bloggerbesuch!!
Einziger Wehmutstropfen an der Sache war, dass ich, wie jedes Jahr, bei dieser Veranstaltung als Helferin gut eingeteilt und daher meine frei verfügbare Zeit nicht unbedingt im Überfluss vorhanden war! 
Der Donnerstag und Freitag Vormittag gehörten den Vorbereitungen, dann fuhr ich zwischendurch nach Hause, um Karina und Torsten in Empfang zu nehmen und ihnen den Wohnungsschlüssel zu überreichen, denn sie durften an diesem Wochenende den Part der "Schlüsselkinder" übernehmen. 
Wieder getroffen haben wir uns erst nach Karinas Seeüberquerung (ich hatte mich einfach kurz vom "Dienst" abgemeldet, um sie und die Lieblingsschwester ins Ziel zu klatschen) und kurz danach trafen wir uns wieder in Seekirchen, um den Abend gemütlich beim Italiener ums Eck ausklingen zu lassen.
Am Samstag zeigte sich der Himmel dann leider etwas trüb und traurig, auch ein paar einzelne Tränchen kamen ihm aus. Das verhinderte einerseits den geplanten Besuch im Strandbad von Karina und Torsten und dämpfte ein wenig meine Vorfreude auf den eigenen Start am Nachmittag. Trotzdem war mir das grau-diesige Wetter lieber, als die prognostizierten (und nicht eingetroffenen) Gewitter! Das tolle am Mithelfen bei einer Veranstaltung ist ja, dass einem kaum Zeit bleibt, nervös zu werden! Die Zeit, die danach dafür noch übrig geblieben wäre, verbrachte ich mit erfahrenen Triathletinnen, die mich ganz wunderbar ablenkten! Danke dafür !!!
Vor dem Schwimmstart verabschiedete ich mich dann noch von Karina und Torsten, die sich nach meinem Wechsel aufs Rad wieder in Richtung Garmisch-Partenkirchen auf den Weg machten. Danke für euren Besuch!

Dann ging es erstmals für mich auf eine 750m lange Schwimmstrecke. Bei den beiden Sprintdistanzen, die ich heuer und letztes Jahr absolviert hatte, waren nur 400, bzw. 600m zu schwimmen. Erstaunlicherweise machte mir die längere Distanz aber richtig Spaß! Ich schwamm immer in Sichtkontakt zu zwei Brustschwimmerinnen, die ja die bessere Orientierung haben und ließ mich von ihnen zu den Bojen um zum Schwimmausstieg leiten. Die größte Freude hatte ich, als ich auf den letzten 200 Metern doch glatt einen Mann überholen konnte, der in der Startwelle2, sprich: 5 Minuten vor mir ins Wasser gegangen war!
In der Zwischenzeit war dann auch die Sonne wieder vorbeigekommen, trocknete die Straße auf und so konnte ich am Rad endlich mal meine Lieblingsabfahrt (die ich immer als Belohnung für die fünf fiesen Hügel davor ansehe) im High-Speed Tempo runtersausen! Yihaaa!!!!
Das Laufen ging dann zu Beginn zwar etwas zäh, wurde aber mit jedem Kilometer besser und runder, sodass ich fast (naja) enttäuscht war, nach meiner zweiten Runde schon ins Ziel einlaufen zu dürfen!
Anschließend blieb ich noch bis zu den Siegerehrungen, um allen Schnellen zu applaudieren und sank kurz danach zuhause zufrieden in meine Wanne!
Am Sonntag stand wieder "Frühdienst" bei der Startnummernausgabe am Programm, danach war alles nur mehr Privatvergnügen! Wobei - Vergnügen ist relativ. War der Himmel am Samstag etwas traurig, entwickelte er am Sonntag eine ausgewachsene Depression und heulte an einer Tour! Die Starterinnen durften sich auf der Kurz- und der Mitteldistanz durch Windböen, Regengüsse und Nebel kämpfen, umso beachtlicher die Erfolge. Die Lieblingsschwester finishte ihre erste Mitteldistanz bravourös und sprang über die Ziellinie, als wäre sie gerade erst losgestartet!