Donnerstag, 13. Mai 2021

WingsforLifeAppRun 2021

Gut, dass es beim WingsforLifeWorldRun keine vorgegebene Distanz gibt, ich glaube nämlich, dass ich sie heuer nicht erreicht hätte. Grund dafür war der Sommer, der genau an diesem Wochenende mit knallender Sonne und über 26°C auf Kurzbesuch vorbeikommen musste.
Wir beschlossen heuer die Strecke so zu wählen, dass sie direkt bei Heide und Stefan vorbeiführt, so konnten wir ihren Garten als "Labestation", Start und Ziel wählen. Die Lieblingsschwester kam mit dem Sohnemann auch dorthin und so sahen wir uns zumindest die paar Minuten vor dem Start. 
Dann kam der Countdown, der Start und wir gingen/liefen/rannten los. Interessanterweise müssen unglaublich viele Läufer entweder die gleiche Strecke wie wir gewählt haben oder es lief einfach die halbe Nachbarschaft der beiden, denn in den ersten paar Minuten hatten wir fast das Gefühl in einen Flashmob geraten zu sein, weil überall Läuferinnen und Läufer mit Kopfhörer, Telefon in der Hand oder WingsforLife-Shirts unterwegs waren. Zwar lockerte sich das dann schnell auf, aber trotzdem war es sehr lustig!
Ich lief heuer mit Musik am Ohr und hatte mir eine Live-CD der Stones (Flashpoint) dafür ausgesucht. Das Ergebnis - wenn ich lief, war ich zu schnell, was bei dieser ungewohnt hohen Temperatur nicht unbedingt klug war. Also wurde der Lauf zu einem ungewollten Intervalltraining, weil ich immer wieder mal ein paar Gehpausen zur Erholung einlegte. 
Netterweise bescherten mir dann auch noch mein Schwager mit seinen Eltern und Chaya an der Strecke eine kurze Pause, weil ich (sehr gerne) bei ihnen stehen blieb und ein wenig plauderte. Weit kam ich auf diese Weise nicht, aber das war mir ziemlich egal und so wechselte ich sofort nachdem ich vom CatcherCar überholt worden war, in den Schlendermodus und verzichtete darauf den restlichen Kilometer zum auslaufen zu nutzen.
Auch die Lieblingsschwester war zu diesem Zeitpunkt gerade an unserem Start/Ziel und erwischte mich im Schlendermodus!
Es waren allerdings auch sehr viel ausdauerndere Läufer von unserem Verein unterwegs, für Rekorde hat es allerdings soviel ich mitbekommen habe, bei keinem gereicht. Trotzdem war es schön, mal wieder offiziell an einem Lauf mitgemacht zu haben.
 
Was war sonst noch? 
Hier noch ein Nachtrag zu ein paar erledigten Bingopunkten:

 

 

Laufschuhe geputzt (auch wenn die schon jahrelang nicht mehr zum laufen verwendet werden) habe ich Ende April. Dazu konnte ich mich überwinden, weil dieses Paar jetzt bis zum nächsten Wintereinbruch im Kasten verschwinden darf.








Müll sammeln beim Laufen: das habe ich mir jetzt für meine Chaya-Spazierläufe angewohnt. Da habe ich dann immer die Gack-Sackerl mit dabei, in die man auch mal rumliegenden Müll geben kann, bis man beim nächsten Mülleimer ist.

Sommerlaufsachen aussortiert: da muss ich gestehen, dass ich geschummelt habe. Ich räume ja 2x im Jahr meine Laufsachen um und dabei wird immer aussortiert, was nicht mehr passt oder gemocht wird. Also wurden beim Umräumen im Frühling Winterlaufsachen aussortiert. 2 Shirts und eine 3/4 Tight.
 
Heute habe ich mich dann auf die beiden Haken links unten "gestürzt". 
Bei herrlichem Landregen lief ich zuerst auf einer etwas öden Strecke, die ich mit ein wenig Lauf ABC versüßte, zu Seekirchens einziger Ampel. 
 
 
 
Leider ist dort ein echter Ampelsprint schwierig, weil es eine Fußgängerampel ist, die man erst mal bitten muss, grün zu werden! Aber das hinderte mich nicht daran, den Knopf zu drücken und dann vor den Augen einiger verwunderter (verärgerter?) Autofahrer einmal auf die andere Straßenseite und wieder zurück zu sprinten! Für ein "Grün-Foto" blieb da leider keine Zeit mehr!



Kurz danach bog ich auf den schönen Teil des heutigen Laufs ein.: Wald - Regen - Grün - Gatsch!

Samstag, 8. Mai 2021

Kurz und gut

Das schwierige nach einer längeren (3 Wochen - naja) Blogpause ist ja immer: was schreiben?
Weil das Blöde ist, je länger man nicht schreibt, desto mehr gibt es zu berichten. Dann wird der geplante Post im Kopf immer länger und länger und man bräuchte immer mehr Zeit dafür. Und mehr Fotos. Und den Kalender, denn so ganz ordentlich sind die ja auch nicht abgelegt und beschriftet. So viel Zeit hat man dann aber gerade nicht, also...
Ich lasse den Versuch hier was nachzuholen deshalb einfach bleiben und melde mich nur mit ein paar traumhaften Wolkenstimmungen von gestern Abend zurück.
Der Lauf war kurz und gut. Ich wollte vor morgen noch die WingsforLifeWorldRun-App testen, aber nicht allzuweit laufen. Also ließ ich mir beim Wolkenschauen viel Zeit und das Catcher-Car näher kommen. 
Sportzentrum Aug

Wolken gab es genug und so hatte ich auch gleich Gelegenheit die Kamera an meinem neuen Smartphone ein wenig auszuprobieren. So ganz einig sind wir uns bei manchen Einstellungen noch nicht, aber wir freunden uns schön langsam an. 
Als ich wieder zuhause war, war die fahrende Ziellinie nur mehr ein paar hundert Meter hinter mir und ich spazierte noch eine Runde um den Block, bis sie mich eingeholt hatte. 
Morgen werde ich dann vermutlich den gestrigen Temperaturen nachtrauern - es war bei windigen 6 Grad sehr angenehm. Morgen sollen es 20 Grad mehr werden! Hurra!! 

Samstag, 17. April 2021

Warteschleife

In der Warteschleife befinden sich momentan:
Frühling
Sandalentest
Bingovervollständigung
regelmässiges Stabitraining
Urlaubspläne
 
Aber sobald ich dazu komme und die nötige Energie dazu habe, lass ich eines nach dem anderen raus aus der Parkposition und werde mich aktiv damit beschäftigen. 😉
Einstweilen gibt es nur ein paar Fotos vom dieswöchigen Spaziergang mit Chaya in den Teufelsgraben. Es war ein richtiger Apriltag mit Sonnenschein und Graupelgewitter im schnellen Wechsel. Beim losgehen war es dazu noch so windig, dass ich meine Standardrunde verließ und statt nach links Richtung Oberbruckmoos, nach rechts in Richtung windgeschützte Waldrunde abbog. Konnte ja auch keiner ahnen, dass die Sonne genau dann rauskommen würde, wenn ich in den Wald eintauche! 
Erst so
dann so
auch schön zum laufen - mit Chaya war es aber gemächlicher
http://www.kugelmuehle.at/
Blick zurück ohne Zorn
Fairerweise muss ich aber zugeben, dass sie auch noch ein bißchen länger zwischen den Wolken durchstrahlte, nur konnte ich davon keine Beweisfotos mehr machen, weil mein Telefon fand, mit 2% Restakkuladung sei es viel zu mühsam zu fotographieren. Tja. Sonst gäbe es hier an dieser Stelle noch ein Foto aus der Perspektive der Wippliege, die einen wunderbaren Blick über den Obertrumer See zum Buchberg hin bietet.  
Als Kontrast zum winterlichen Mittwoch kann ich aber noch einen Eindruck vom föhnigen Sonntagslauf (bei ca. 16°C) bieten. 
Es war perfektes Ausflugswetter und so traf ich auch auf dem ersten Kilometer gleich eine Vereinskollegin, mit der ich ein wenig länger plaudern musste... und dann kurz vor Ende des Laufs gleich noch mal ein befreundetes Ehepaar. Und so kam es, dass ich für 11 Kilometer insgesamt fast zweieinhalb Stunden unterwegs war! Da war die Stehzeit länger, als die aktive... Aber wenn man sich halt so selten trifft, ist das auch kein Wunder.

Samstag, 10. April 2021

Oben und unten neu!

Heute lief ich erstmals diese Woche - nach den 4 aufeinanderfolgenden Chayaspazierlauftagen vergangenes Wochenende legte ich einen Schneeverweigerungstag, einen Ruhetag und einen von der Arbeit-Heimgeradelttag ein. 
Eingebettet zwischen einem Putzanfall und einem Friseurbesuch lief ich gut 40 Minuten ganz locker eine schöne Runde über Weinberg und den Pfaffenhügel und dann durch den Ort wieder heim.
Der Schnee, der bis gestern noch liegengeblieben war, ist zum Glück wieder weg, auch wenn man es hinten im Bild noch weiß vom Gaisberg herunterblitzen sieht. Die Temperatur war mit 10° ideal und es lief sich einfach nur herrlich.
Hier sieht man, dass am Waldrand an den schattigeren Stellen noch ein paar weiße Flecken übrig geblieben sind.
Irgendwie scheint mich Roni am Mittwoch mit ihrer Bemerkung über das selbst Haare schneiden inspiriert zu haben, denn am Donnerstag stand ich am Abend mit frisch gewaschenen Haaren und der Schere in der Hand im Badezimmer. Aber kurz bevor ich anfing, verließ mich der Mut wieder. Dafür vereinbarte ich am Freitag dann einen Termin für heute und:
tadaaa - weg sind sie! Die Haare sind bereit für den Frühling und den Sommer, vielleicht hilft das ja den für nächste Woche prognostizierten Schnee fern zu halten!
Und als ich mit wichtigen "bald-ist-Sommer-Utensilien" nach Hause kam (sehr zur Freude meiner Tigerente!)
fand ich eine Paketbenachrichtigung in meinem Postkasten. Also lief ich schnell ums Eck, um das Paket zu holen, denn darin sind meine neuen Sandalen!
Danke an Oliver für die Vorstellung der Shammas! Ich bin schon gespannt, wie sie sich tragen und werde sicher bald darüber berichten.

Mittwoch, 7. April 2021

Stop and Go

Der Frühling kommt heuer einfach nicht so richtig zum Zug. Da ist es schon fast wieder verständlich, wenn er dann, wenn ihm der Winter mal ein kurzes Intermezzo gönnt, etwas übertreibt. 
Auch die Amphibienwanderung ist in diesen Wochen ein von 0 auf 100 (bzw. 1000) und wieder zurück zum Stillstand. Vergangene Woche nutzten innerhalb von 5 Tagen ca. 1500 Erdkröten unsere Taxidienste, seit gestern ist wieder nur Laub oder Schnee in den Eimern! 
Der stürmische Wind am Montag, der mich eine geplante Radrunde schon beim ersten Gegenwindstück akut abkürzen ließ, brachte noch mehr Kälte und (mal wieder) Schnee. Und so schlitterte ich gestern Vormittag mit Chaya durch eine frisch verschneite Frühlingslandschaft.

Montag, 5. April 2021

Frühling und Winter

Abwechslung beim Wetter - Abwechslung beim Wochenprogramm.
Die letzte Woche kam der Frühling mit aller Kraft auf Besuch und wollte genutzt werden. Nicht nur von mir, sondern auch von über Tausend Kröten, die fanden, jetzt hätten sie lange genug gewartet, um endlich in den Teich zur großen Krötenparty zu gelangen!
Seit einem Monat steht der Amphibienzaun schon, aber da das Wetter wieder auf Winter eingestellt war, war (außer Schnee aus den Eimern zu schaufeln) nicht viel zu tun. Das änderte sich schlagartig, mit den wärmeren Temperaturen und so verbrachte ich vergangene Woche doch so einige Stunden bei meinen Hübschen in Wirthenstätten. 
Und wenn die Kröten wandern, kann ich das ja auch machen. Also setzte ich mich am Dienstag in den Zug und fuhr einfach mal ein Stückchen weiter an einen anderen See. Den Zeller See hatte ich schon jahrelang nicht mehr besucht und genoß den Spaziergang und den Besuch in Zell am See sehr.
In den nächsten Tagen war ich dann außer mit meinen Krötentaxidiensten noch mit Änderungen in meinem Berufsleben beschäftigt. So kam es mir sehr gelegen, dass ich ab Samstag als Quarantänespaziergehaushilfe für Chaya benötigt wurde. Das entspannt und bringt mich auch aus dem Haus, obwohl sich das Wetter am Samstag wieder auf winterliche Temperaturen rückbesonnen hat. 
Die windigen 3° mit Graupelschauern nutzte ich dann auch gleich, um ein weiteres Feld in meinem Bingokästchen abhaken zu können. 

Ich habe wirklich alle Leute gegrüßt, die mir begegnet sind. Was kann denn ich dafür, wenn die meisten glauben, am Samstag vor Ostern noch einkaufen gehen zu müssen oder sich hinterm Ofen verkriechen?

Chaya und mir war das Wetter egal, wir spazierliefen eine schöne Runde und ich bewunderte besonders diesen einen Garten mit einem wahren Himmelschlüsselteppich! (Kommt leider am Foto nicht gut raus.)
Gestern wollte ich die Kleine dann ein wenig länger für mich haben und fuhr mit ihr nach Koppl, um dort die Wege rund um den Plötzer Wasserfall zu erlaufen.
Viel Wald, wenig Menschen (es war mit 4 Grad und Wind auch noch nicht unbedingt kuschlig warm), wunderschöne Wege! Am Heimweg machten wir noch einen kleinen Zwischenstop bei mir bevor ich sie am Nachmittag wieder zu ihren Menschen zurückbrachte.
Und weil mich Elke vor kurzem mal gefragt hat, wie das navigieren mit der Uhr funktioniert, habe ich bei unserer Runde ein paar Fotos gemacht. Die Route zum Plötzer Wasserfall hatte ich mir letztes Jahr mal auf die Uhr geladen und ließ sie gestern dann mitlaufen.
So sieht die Detailansicht aus, wenn man "am richtigen Weg" ist,
so die Streckenübersicht.
Und wenn man vom Weg abkommt, sieht es so aus. Zwar gibt es keine Hinweise, wie man wieder auf die geplante Strecke kommt, aber man sieht zumindest, ob die Richtung noch stimmt.

Samstag, 27. März 2021

Der Mittelteil

Das ein oder andere Foto von Teilen meiner Arbeitsstrecke habe ich hier ja bereits gepostet. Zwar radle ich doch des öfteren nach Salzburg, aber gerade am Rad frisst das "stehenbleiben - Telefon rauskramen - Foto machen - Telefon verstauen - weiterfahren" doch relativ viel Zeit und deshalb habe ich es noch nie geschafft, eine Fotostrecke meines Arbeitsweges zu machen.
Am Mittwoch bin ich mal wieder ein Stück in die Arbeit gelaufen und darum gibt es heute ein paar Bilder vom Mittelteil. Der ist ja auch am schönsten. 
Den Weg von Seekirchen nach Eugendorf (ca. 4 km) habe ich im Bus zurückgelegt und euch somit die Fotos vom Radweg entlang der Landstraße und mir  die einzigen positiven Höhenmeter erspart. 😁
In Eugendorf geht es dann ca. 500m einer verkehrsberuhigten Straße entlang, bevor ich auf die Ischler Trasse (LINK) abbiegen kann. 
1. Fotostopp nach gut 3km
Die führt mich dann direkt nach Salzburg. Der größte Teil der Trasse ist ein Geh- und Radweg und in der wärmeren Jahreszeit zu Pendlerzeiten, bzw. an sonnigen Nachmittagen auch gut frequentiert. Momentan hat man dort allerdings noch seine Ruhe.
Auf der Höhe von Hallwang sieht man dann rechts die A1, die über das Viadukt führt.
Von dort sind es dann noch gut 2km bis nach Salzburg. Dort muss ich dann kurz auf den Gehsteig wechseln, unter der Bahnbrücke durch, kann aber schon 500m weiter wieder auf den nächsten Geh- und Radweg abbiegen, der dem Alterbach entlang zur Salzach führt.
Der wurde vor zwei Jahren stellenweise renaturiert und bietet jetzt wirklich schöne Plätzchen zum verweilen.
Die Zeit dafür hatte ich aber leider nicht mehr und so ging es ungebremst weiter zur Salzach, von dort aus der Glan entlang (HIER gab es schon mal ein Foto der letzten eineinhalb Kilometer) und rein in "die Anstalt". 😉

Am Abend wieder zuhause musste ich leider feststellen, dass meine beiden Schneefrauen den sonnigen Tag nicht so toll fanden und sich einfach verdünnisiert hatten. 
Zumindes größtenteils!
Schneefrau zwei hat auf der Flucht dann auch noch Nase und Hut von sich geworfen... na die hatte es vielleicht eilig.