Sonntag, 15. September 2019

Urlaub?

Mein "eigentlicher" Urlaub fängt erst morgen in einer Woche an, aber trotzdem hatte ich die letzten beiden Tage schon Urlaubsgefühle.
Schwester und Schwager waren zwei Tage lang mit dem Vereinsvorstand auf Klausur/Ausflug und so durfte ich mal wieder auf Chaya aufpassen. Mein Neffe ist nun in dem Alter, in dem ein Wochenende bei Oma und Opa nicht mehr so verlockend ist wie früher und schlug vor, dass er doch zuhause bleiben könnte, wenn nicht ich Chaya zu mir hole, sondern statt dessen bei ihnen im Haus übernachte.
Was könnte mir Schöneres passieren?
Freitag Abend bezog ich also das Gästezimmer und nutzte Haus, Garten, Hund und Neffe (der mich ganz genlemenlike Samstags zum Essen einlud!!) das ganze Wochenende, um einfach nur mein Leben zu genießen! 😁
Morgenspaziergang am Samstag
Chaya durfte gleich am Samstag Morgen schwimmen gehen, ich fuhr dann etwas später mit dem Rad zum See, um im herrlich ruhigen Wasser genügend Hunger für die Essenseinladung zu holen.
Den Nachmittag verbrachten wir im Garten und später noch bei einem Abendlauf im Wald.
Der Sonntag startete dann wieder mit einem Bilderbuchsonnenaufgang... ich wollte gar nicht mehr aufhören, spazieren zu gehen!
 
 
So zogen wir etwas länger, als geplant durch die Gegend.  Nach einem guten Frühstück, zog ich mich dann wieder für einen kurzen Lauf an, was Chaya allerdings kein bißchen interessierte! 😏

Außerdem geht jetzt auch die wunderschöne Wanderzeit wieder los.
Dienstag war ich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin auf der Bergalm. Das ist ein wunderschöner Vormittagsspaziergang, bei dem wir uns über die vergangenen Sommerwochen austauschen konnten.





















Jetzt habe ich noch eine Woche Arbeit vor mir und dann kann ich - gut vorbereitet - in meinen "großen Urlaub" gehen!

Montag, 9. September 2019

Rupertilauf Seekirchen 2019

Als Wiederholungstäterin stand ich gestern schon zum 3. Mal beim Start des Rupertilaufs hier in Seekirchen. Die Temperaturen waren mit 11 Grad heuer mehr als läuferfreundlich, der prognostizierte Regen blieb aus und so sprach nichts gegen eine neue Bestzeit. Theoretisch zumindest. Praktisch macht sich heuer ganz eindeutig meine Trainingsfaulheit bemerkbar.
Klar kann ich die 10,2 Kilometerstrecke für mein Gefühl schnell laufen. Nur ist es eben objektiv gemessen deutlich langsamer, als die letzten beiden Jahre. Also war der Plan heuer (ganz ernsthaft) erst mal kontrolliert bis zum Wendepunkt zu laufen, dann (wie jedes Jahr) den Anstieg nach Bayerham zügig hinaufzugehen und auf der restlichen Strecke zu sehen, ob ich noch ein wenig zulegen kann.
Das hat auch wunderbar funktioniert, ich konnte sogar noch sowas ähnliches, wie einen Zielsprint hinlegen und wurde (was für eine dankbare AK!) noch 2. bei den W50.
Danach kam der gemütliche Teil, zusammensitzen, quatschen, lachen!
 
Kleines (für mich äußerst beeindruckendes) Detail am Rande: der junge Mann, der am 2. Foto außen rechts steht ist Norbert Lüftenegger, ein Vereinskollege, der gerade Ende August einen neuen Weltrekord im Double Deca Ultratriathlon (sprich: 20 Langdistanzen an 20 aufeinanderfolgenden Tagen) in 241h und ein paar zerquetschten aufgestellt hat!

Samstag, 7. September 2019

Sommer oder Herbst?

Volker hat in seinem letzten Post (Link) ganz wunderbar den Wetterwechsel der vergangenen Woche auf Bildern festgehalten und scheinbar verhielt sich das Wetter "hier und dort" ganz ähnlich.
Fuhr ich Anfang der Woche bei angenehmen, gut 20°C mit dem Rad nach Zell am Moos an den Irrsee, um dort in einem ganz wunderbaren Mostheurigen den Ausblick auf den Zeller See, einen guten Most und eine noch bessere Jause zu genießen,
Auf der Hinfahrt - am Berg sieht man die Kirche von Sommerholz
Blick von der Mostschenke zum Irrsee
konnte ich gestern Nachmittag bei knappen 15° mal wieder im Wald ein wenig Gatschhupfen! 
"Eigentlich" hätte ich ja geplant gehabt, mich etwas zivilsierter auf einen der nächsten, bereits gebuchten Bewerbe vorzubereiten, aber die Versuchung war zu groß und der Spaß, den ich dabei hatte, machte jedes Gewissensaufflackern sofort zunichte!
 


Da hätte es mir fast die Schuhe ausgezogen!

Aber auch im Wald war es lustig!

Und "ernst" mach ich dann morgen wieder! 😁

Sonntag, 1. September 2019

Glückskind II

Die letzten Tage waren so wunderbar, als wollten sie mich für alles entschädigen, was mir in den Wochen davor durch Husten-Schnupfen-Heiserkeit entgangen war!
Freitag eroberte ich mal wieder das 12er-Horn und die Pillsteinhöhe
 

 
und begrüßte am Abend die Lieblingsschwester und Chaya, die nach gut zwei Wochen Urlaub wieder nach Hause gekommen sind. Da ein Abend kaum ausreichte, um fertig zu ratschen, fuhren wir am Samstag Vormittag gleich noch eine schöne große Runde (inklusive verfahren auf dead-end Straßen) um den Wallersee. 
kaum zurück, schon wieder sehr gefragt!
we're on our road to nowhere!
 
Später am Nachmittag sprang ich dann noch in selbigen, schwamm eine wellige Runde und blieb bis zum Sonnenuntergang am Steg sitzen. Wer weiß, wie oft das heuer noch möglich sein wird.
Heute holte ich das Programm des Mittwoch-Lauftreffs nach. Fabio hatte Laktat-Clearing ausgeschrieben, was mir an diesem Tag aber einfach zu anstrengend war. Claudia wollte lieber nur kurz laufen und Heide befand sich noch in der Regenerationsphase, nachdem sie letzte Woche bravourös mit 3 Vereinskollegen die Wahnsinnsfahrt Paris-Brest-Paris in 86 Stunden gemeistert hatte. So liefen wir am Mittwoch nur zum See, schwammen ein bißchen, liefen noch einen Kilometer, schwammen wieder und liefen zurück.
Heute gab es dann die vorgegebenen Intervalle, die ich dazu nutzte, um schnell nach Zell zum Naturstrandbad zu gelangen. Meine Belohnung lautete nämlich: Wasser! Es war herrlich, denn obwohl ein paar Wolken die Temperatur ein wenig dämpften, war ich nach 5 Kilometer komplett durchgeschwitzt. Dort schwamm ich dann mit Blick auf den Gaisberg meine Runde und trabte anschließend gut erfrischt wieder nach Hause, wo ich den Sonntag auf der Terrasse schreibend und lesend zu Ende gehen ließ!

Dienstag, 27. August 2019

Glückskind!

Was bin ich doch für ein Glückskind, dass ich bei meiner Berufswahl nicht in Richtung Gemüsebäurin tendiert habe. Sonst hätte mich das gestrige Gewitter mit Sturm, Hagel und Starkregen sicher mehr getroffen, als es so der Fall ist.
Irgendwie war schon einige Stunden davor spürbar, dass die Luft wie aufgeladen war. Ich lief am Nachmittag von Neumarkt nach Hause und stöhnte unter der Hitze, der Himmel war noch wolkenlos, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es am Abend noch ein Gewitter geben würde. Beinahe hätte ich das vergessen, ich saß noch auf meiner Terrasse bis es dunkel wurde und da fiel mir die seltsame gelb-orange Stimmung auf. 
Dann kam das Wetterleuchten, ein wenig Wind und dann von einer Minute auf die andere krachte und schepperte es schon los!
 
Kurz hatte ich noch die Idee, schnell rauszulaufen, um die Tomatentöpfe irgendwie in die Wohnung zu bringen... (äh ja genau. Zehn große, nasse, teilweise mit Schnüren am Oberbalkon befestigte Pflanzentöpfe bei Sturm und Hagel ins Wohnzimmer schleppen.... ), kam aber selbst drauf, dass das nicht die hellste meiner Ideen war und ließ es bleiben. Ein paar Fotos habe ich dann aber doch noch gemacht.
Heute Morgen sah es dann so bei mir aus.
Viele kleine Pflanzenteilchen lagen gut verteilt auf der Terrasse rum. Jetzt mag ich es zwar gerne grün vor meiner Wohnung, aber so dann doch wieder nicht. Also ging ich erst mal schwimmen und räumte anschließend zwei Stunden lang zusammen, schnitt weg, band auf, kehrte und zupfte. 
Danach war mir so heiß, dass ich gleich noch mal zum See radelte, diesesmal aber nach Obertrum, um dort mit Heide eine knappe Stunde SUPen zu gehen, dann sah ich im Garten der Lieblingsschwester nach dem rechten, da sie im Moment gerade urlaubt und nutzte ihn dann auch gleich noch für ein Halbschattenschläfchen, bevor ich über einen kleinen Umweg wieder nach Hause fuhr.
War das ein schöner Tag - ich sag's doch, ich bin ein Glückskind!

Sonntag, 25. August 2019

Weiter geht's

Zwar bin ich noch meilenweit von meiner Kondition von vor dem Infekt entfernt, aber schön langsam wird die Alltagsbewegung wieder normal.
Vergangene Woche traute ich mich endlich auch wieder mal in den Wallersee. Einfach herrlich! 
Sonst saß ich bis Donnerstag fast nur am Rad, meine abgelaufene Öffis Jahreskarte und eine grosse Baustelle an der Westbahnstrecke bestärken mich, meine Arbeitswege mit dem Rad zurückzulegen. 😉
Und das Wissen, dass ich am Wochenende kein Rad zur Verfügung haben würde.
Ich bin nämlich mal wieder im Ländle und genieße den Bodensee schwimmend und laufend
und habe es gestern Vormittag sogar geschafft, mal wieder dem Hausberg von Dornbirn spazierlaufend einen Besuch abzustatten!
Ansonsten gibt es hier wie immer viel Sitzzeit, aber das lässt sich nächste Woche sicher wieder ausgleichen.  😃

Montag, 19. August 2019

Wiedereinstiegswochenende

Schön langsam verzieht sich der Husten und auch wenn der Kopf noch nicht so 100%ig frei ist, habe ich das vergangene lange Wochenende dazu genutzt, mich langsam wieder an Bewegung zu gewöhnen! 
Kaum zu glauben, wie schlapp ich mich nach diesen knapp 2 Wochen Pause fühlte, aber soviel vorne weg, es wurde von Tag zu Tag besser.
Am Donnerstag sattelte ich mein Tourenrad, rollte damit gemütlich nach Salzburg und drehte dort eine Ratschrunde mit meiner Kollegin. Nach Hause fuhr ich dann allerdings mit dem Zug, fürs erste reichten mir die 30 Kilometer und es fing auch gerade an zu tröpfeln, was mich meinen Entschluss als "für die Gesundung notwendig" begründen ließ!

Den Freitag verbrachte ich dann größtenteils faul im Garten, riss mich aber doch noch am späteren Nachmittag am Riemen und ging am Buchberg eine kleine Runde spazierwandern. Zwar war ich nur knapp eine Stunde unterwegs, aber die Höhenmeter brachten mich trotzdem ins Schwitzen und Husten.


Am Samstag werkelte ich so wild im Garten rum, dass ich mir seit langem mal wieder richtig viele Blasen an den Händen geholt habe, aber eine kleine Laufrunde mit Andrea war schon ausgemacht, also liefen wir. Naja. Als Laufen kann man das Tempo, das wir da vorlegten, eigentlich nicht mehr bezeichnen, aber ein paar Laufschritte waren doch dabei. Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine Kneipprunde bei der Seeburg, das war dann auch das Beste an der ganzen Unterehmung!
Daher war ich am Sonntag auch erst noch unschlüssig, ob ich Pause machen oder mich doch aufs Rennrad setzen sollte. Das Rad hat gesiegt und so fuhr ich auf einigen Umwegen nach Obertrum, 
goss bei der Lieblingsschwester die Tomaten und Topfpflanzen und lungerte ein wenig in ihrem Garten herum, bevor ich wieder nach Hause fuhr. Das war die erste Bewegung, die nicht nur anstrengend war, sondern auch wieder Spaß machte. Dafür könnte natürlich auch an Quietschi verantwortlich sein, die einen neuen Helm bekommen hat und nun wieder mitfahren darf!