Samstag, 20. Juli 2019

No Sports!

Puh! Kaum zu glauben, wie anstrengend so eine sportfreie Woche sein kann. 
Ganz bewußt wollte ich diese Woche nichts tun. No Sports! Nur faulenzen, essen, ausschlafen. (Neben der Arbeit und dem Alltag!)
Natürlich bekam ich trotzdem ein wenig Bewegung, sonst wäre das ja gar nicht auszuhalten. 

Am Montag war ja der Abbau unseres Zeltlagers in Bad Blumau fällig, am Dienstag dann erst mal die "Spurenbeseitigung", sprich waschen, auslüften, verräumen
sämtlicher Utensilien und gebrauchter Sportkleidung. Und das war gar nicht wenig!



Den Nachmittag durfte ich mit Chaya verbringen - so war mir ein gemütlicher Spaziergang sicher. 😍

Am Mittwoch machte ich mich am späteren Nachmittag daran, in meinem Garten aufzuräumen - unfassbar, wie heuer alles wächst und wuchert. So nebenbei naschte ich auch noch kiloweise Stachelbeeren und erntete die erste Portion Mangold.

Am Donnerstag wurde dann noch der "Rasen" gemäht und der Efeu zurückgeschnitten, dann war draußen erst mal alles wieder so, wie ich es mag.

Ausgelastet war ich aber scheinbar noch immer nicht, denn obwohl ich es in diesen Tagen auch endlich geschafft habe, drei Bücher fertigzulesen, die ich parallel (eines im Zug, eines tagsüber und eines vor dem Einschlafen) angefangen hatte, saß ich noch stundenlang im Internet surfend herum. Immer, wenn ich weniger oder gar keinen Sport mache, neige ich dazu mir wahlweise Sportkleidung oder -ausrüstung zu kaufen oder mich für neue Bewerbe anzumelden! 😵 Und das ist gar nicht ungefährlich für mein Konto!!! 
Jedenfalls bin ich dann ganz schnell von der Suche nach einem Rad (ich überlege schon seit längerem, mir ein Gravel Bike zu kaufen) auf ungefährlichere Seiten mit Radzubehör umgeschwenkt, weil da gibt es doch immer etwas, was ich gerade dringend brauche!? Aber die Idee mit dem Drittrad ließ mich trotzdem nicht los. 

Da war es nur meinem von Grund auf vernünftigem Wesen zu verdanken, dass ich heute nach dem Besuch bei einer Freundin nicht zum nächsten Radladen gefahren bin, sondern, wie geplant zum Möbelriesen, um meine (ebenfalls schon länger) geplante Wohnungsumgestaltung anzugehen. 

Da ich mein 3. Zimmer, das als Büro gedacht war, so gut wie nie nütze, habe ich beschlossen, ein Gästezimmer daraus zu machen und das "Büro" ins Wohnzimmer zu holen. Bei dieser Gelegenheit wollte ich dann auch gleich ein altes Regal, das ich einfach aus Verlegenheit noch mal aufgestellt hatte, austauschen.
Das Möbelrücken geht los!
Fast fertig!
Mittlerweile steht das Ding und wenn ich mich nicht völlig verzettle, müsste ich es am Wochenende schaffen auch die restlichen Umräumarbeiten abzuschließen, dann wird noch das alte Regal entsorgt und dann habe ich wieder alle Zeit der Welt, um mich sportlich zu betätigen!


Dienstag, 16. Juli 2019

Ultratriathlon Bad Blumau Megastaffel oder: Heute schon geduscht?

Wie beschreibe ich ein langes Wochenende bei dem es um soviel mehr gegangen ist, als "nur" um die Teilnahme an einer Sportveranstaltung?
Ich versuche es einfach mal (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Vom TrumerTriTeam nahmen 2 Staffeln zu je 6 Personen (eine Herren- und eine Damenstaffel), 2 Einzelstarter beim Triple und ein Einzelstarter beim Double-Triathlon im Rahmen des Ultratriathlons Bad Blumau teil. Außerdem - und mindestens genau so wichtig - 10 Betreuer, die sich, während wir durch die Gegend schwammen, radelten und rannten/liefen/schlurften, um uns gekümmert haben. 
Es war also eine kleine Zeltstadt, die da zwischen Mittwoch und Freitag direkt an der Laufstrecke entstand. Ich reiste mit zwei weiteren Staffelkolleginnen und Gerhard am Donnerstag an und so hatten wir gut einen Tag Zeit uns die Strecken und die Umgebung genau anzusehen und uns einzuleben.
Unser Staffelstart wurde aus organisatorischen Gründen von Freitag 13 Uhr auf 19 Uhr verschoben, so dass wir gleich mal in die erste Nacht hineinschwimmen durften.
Kurz vor meinem ersten Schwimmeinsatz
beim Zweiten war es schon dunkel
Anschließend radelten wir los - wir bildeten jeweils 2er Teams in denen jede dreimal je 5 Runden radelte, danach kam das nächste 2erTeam und danach das dritte. Dadurch hatten wir zwischendurch mal Pause - ich erwischte es wettertechnisch perfekt, der Regenguß der Nacht kam genau zu der Zeit, in der ich mich im Zelt ausruhte. 
Mein zweiter Radturnus ging dann schon im Hellen über die Bühne, was ich als sehr angenehm empfand. Das zeigte sich sogar noch in den Zeiten, die ein klein wenig besser waren, als beim ersten Durchgang. Und das obwohl die Beine schon deutlich schwerer waren.
Der Wechsel auf die dritte Distanz fand dann am Samstag Nachmittag statt - ich war die erste, die auf die Laufstrecke durfte, kurz vor 17 Uhr war es soweit und  - weil einfach viel zu viel in dieser Zeit passiert ist, als dass ich es hier wiedergeben könnte, die Kompaktversion - ca. 12einhalb Stunden später liefen wir alle gemeinsam ins Ziel ein!!!
Die letzte Runde - knapp vor Sonnenaufgang!
Dass dieses Wochenende so viel Spass gemacht hat und mir ganz, ganz lange im Gedächtnis bleiben wird hängt ganz sicher mit der tollen Planung zusammen, die wir unserer "Staffel-Präsidentin" Heide zu verdanken haben, 
aber auch mit jeder einzelnen Staffelkollegin - Alexandra, Heide, Martina, Sonja und Verena,

mit den anderen Staffel- und Einzelteilnehmern,

mit unseren super Unterstüzern und Helfern, wie zB.
Karin - die die ganze Nacht und mehr als den halben Tag danach DURCHGEHEND beim Radwechsel ausharrte und sich um den Chipwechsel gekümmert hat,
Claudia, die einfach so mal eine Runde mir mitgelaufen ist, für freie Bahn gesorgt und mit unterhalten hat, als es schon arg zäh wurde,
Claudia und Alexandra
allen, die eingekauft, gekocht, abgewaschen, geholfen, unterhalten, aufgemuntert, massiert und zugehört haben,
Eva zählt unsere zurückgelegten Schwimmbahnen,
damit wir wissen, wann wir wechseln dürfen


die an der Rad- und Laufstrecke bei Tag und Nacht und jedem Wetter geblieben sind und angefeuert haben,
ohne Worte
"Kurz" vor unserem Zieleinlauf - die letzten Laufkilometer
werden aufgeteilt, Christoph und Lukas von der schnellen
Herrenstaffel leisten uns Gesellschaft
die fotographiert und Fotos gepostet haben,

und, und, und......

Mein Fazit: Gemeinsam sind wir stark und ich bin echt stolz mit meinen Vereinskolleginnen die  11,4km schwimmend, 540km radelnd und 126,6km laufend in 34 Stunden 24 Minuten und 51 Sekunden geschafft zu haben!!
 
... und weil wir uns gerade so schön an den Schlafmangel
gewöhnt hatten, haben wir die letzte Nacht dann einfach
durchgefeiert! 😏

PS: um noch mal auf den Titel zurückzukommen: Ich habe während des Bewerbs insgesamt 5 (!) Mal geduscht - hauptsächlich, um mich wieder aufzuwärmen!!

Freitag, 5. Juli 2019

Fast fertig

Seit knapp zwei Jahren fehlte mir das letzte Stück des Innradwegs. Damals habe ich die Fahrt ja in Braunau beendet, die Etappe bis Passau blieb offen.
Da las ich dann vor ein paar Tagen bei Karina, dass sie ihre Wochenschwimmkilometer einfach so an einem Tag erledigt hat und fand die Idee ganz wunderbar. Das müsste doch mit anderen Sporteinheiten auch möglich sein... Allerdings ist die noch offene Etappe "nur" 65 Kilometer, das war mir ein bißchen zu wenig. Wenn ich von daheim aus fahre, verdoppelt sich die Länge, das widerum war mir etwas zu viel. (Gar nicht leicht, mir was recht zu machen, gell?)
Also fuhr ich nicht ganz daheim weg, sondern erst in Steindorf und fuhr nicht ganz nach Passau, sondern beendete die Fahrt in Schärding. So sparte ich mir am Anfang und am Ende der Tour jeweils ca. 10 - 15 Kilometer und kam auf eine runde 100er Strecke.

Besonders lustig fand ich, dass ich mich am Anfang in mir bekannter Gegend öfter verfahren habe, als später! Irgendwie sehen die Abzweigungen alle gleich aus und wenn ich dachte, ja das ist der Weg den ich letzthin mit dem Rennrad in die andere Richtung gefahren bin, kam sowas dabei raus!

Ab Braunau ist der Weg aber wunderbar beschildert. Teilweise hat mir die Strecke sehr gut gefallen,
 
 

teilweise war ich ziemlich genervt. Zum Beispiel bei dem Abschnitt, der direkt neben der A8 entlang führt. Da kann man den Autofahrern, die am Rastplatz sitzen ins Essen spucken, so eng ist das.
Aber insgesamt war es ein wunderbarer Ausflug, das Wetter war gnädig, leichte Wolken schirmten ab Mittag die Sonne ab und es war auch überraschend leer auf dem Innradweg!
Leere Wege!
 
Wenn man vergisst, die Suunto aufzuladen...
Abwechslungsreich war die Strecke auch!

Dienstag, 2. Juli 2019

Sommer!

Ich liebe den Sommer! (Hab ich das in den vergangenen Jahren vielleicht schon mal erwähnt???)
Ja, es ist heiß, ja man schwitzt andauernd, ja gewisse Sporteinheiten machen nur bedingt Spass und auch die eiskalten Klimaanlagen in den Zügen sind oft nur mit Humor (oder besser einer Fleecejacke) auszuhalten, aber trotzdem: 
ich liebe den Sommer!
Man braucht nicht viel anziehen, kann Tag und (noch besser) Nacht draußen rumliegen oder sitzen, wenn man frei hat, kann man morgens zum See
 

oder auf dem Rad eine kleine Runde drehen
bevor man dann die Siesta genießt und erst spätnachmittags auf ein Eis oder eine Grillerei fährt. 

Zwischendurch kommen auch mal Gewitter vorbei, die die Temperaturen wieder senken und es mal so richtig krachen lassen. Dann nutze ich die Restwolken für gemütliche Waldspazierläufe 











und freue mich, dass Sommer ist!

Freitag, 28. Juni 2019

Schatten

Den Schatten zu suchen ist in den heißen Tagen wohl das klügste, was frau tun kann. So beschränken sich meine sportlichen Betätigungen diese Woche auch hauptsächlich auf solche, die im Wasser stattfinden oder auf Pendelfahrten mit dem Rad. 
Montag zur Arbeit nach Salzburg, Dienstag nach einem kurzen Vormittagsläufchen nach Obertrum zum Hundesitten
und Mittwoch nach der Arbeit mit dem Rennrad zum Lauftreff, weil ich dort meine neue Errungenschaft von Vereinskollegen überprüfen lassen wollte. Auch "große Ereignisse" werfen ihre Schatten voraus und deswegen bereite ich nun nicht mehr nur mich, sondern auch langsam meine Ausrüstung vor, damit ich in 2 Wochen gerüstet sein werde.
Und so hat mein RR nun nicht nur diese Beleuchtungs-Hupen-Motivations-Kombi


Ich liebe meine Quietschi - und bei der VM
hat sie ein bisschen mitgeholfen, sich in die
Kurven gelegt und vor Freude gequietscht, wenn
wir jemanden überholt haben!
sondern auch ein "richtiges Licht", das ich am Mittwoch gleich beim heimfahren ausprobiert habe, ob es meinen Ansprüchen beim fahren in der Dunkelheit genügt. 
 

Mein Fazit: nach ein wenig hin und hergedrehe, um den Neigungswinkel zu justieren, ist mit dieser Lampe das Nachtradeln gut möglich! Passt!!

Montag, 24. Juni 2019

Mal hier, mal da...

Der Donnerstagsfeiertag machte auch aus der letzten Woche ein kurzes Arbeitsvergnügen und so blieb genügend Zeit, sich am Wochenende hier und da mal aufzuhalten.
Donnerstag und Freitag kam ich ungeplanterweise zu einem Kurzbesuch in Dornbirn,
schwamm am Freitag Nachmittag (ich hatte am Heimweg auf der Bundesstraße Richtung Grenze schon Stau und bog kurzentschlossen noch mal ab) ein halbes Stündchen im Bodensee und verließ die Autobahn dann wieder kurz nach München, um am späteren Nachmittag noch einen zweiten Zwischenstopp in Rabenden einzulegen, eine kleine Runde zu laufen und anschließend, die Lieblingsschwester und 3 weitere Vereinskolleginnen beim dortigen Sprinttriathlon anzufeuern.
Nach so vielen absolvierten Kilometern bewegte ich mich am Samstag nur einmal kurz aus meiner Wohnung raus - nämlich um einzukaufen, weil ich für den wichtigsten Wettkampf des Jahres einen Salat für das Buffett beisteuern wollte.
Sonntag war es nämlich mal wieder soweit: die Vereinsmeisterschaft des TTT stand an und wie jedes Jahr war dieser Wettbewerb einfach nur spitze.
Das Startersackerl gefüllt bis obenhin, alles bis ins letzte toll organisiert und geplant, die nettesten Mitstarter*innen, die es gibt, eine fantastische Grillerei am Nachmittag und supertolle Tombola- und andere Preise. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, bot einen glatten See und gegenwindfreies Radeln auf trockenen Straßen.

Foto von https://triyourlife.at
Zur Draufgabe haben uns auch heuer wieder Katharina und Christian in Begleitung von Shi-Fu, das Team von TriYourLife, professionell abgelichtet.
Foto von https://triyourlife.at
So darf ein Wochenende gerne zu Ende gehen! 




Sonntag, 16. Juni 2019

Gegensteuern

Kaum war der letzte Blogbeitrag geschrieben, änderte sich natürlich mein "Bewegungsmuster" wieder hin zu 1x täglich (reicht doch auch!) 
Nach einem ruhigen Donnerstag, wagte ich mich am Freitag das erste Mal heuer wieder zum Stand-Up-Paddlen auf den Obertrumersee. Ui, war das wacklig! Aber kein Wunder, der auffrischende Ostwind war ja schließlich auch der Grund, dass ich eine geplante, längere Radtour (Richtung Osten) auf später verschoben habe. Trotzdem hielt ich tapfer eine halbe Stunde durch, ganz ohne Sturz ins Wasser! In das stürzte ich mich danach freiwillig, weil ich von der Paddelei ziemlich durchgeschwitzt war.

Am Samstag fand wieder eine Radausfahrt statt, wieder waren wir zu fünft und diesesmal führte uns der Weg in den Kobernausserwald ins benachbarte Oberösterreich.
Wenn ich mich nicht von Anfang an konsequent bei einer meiner Mitradlerinnen in den Windschatten geflüchtet hätte, hätte ich wohl die gut 80km nicht mithalten können. Sowas geht für mich wirklich nur in der Gruppe! Und auch die Belohnung schmeckt so viel besser!
Heute war ich wieder etwas länger laufen - Andrea leistete mir bis Zell am Waller noch Gesellschaft, danach ging es weiter über Bayerham nach Gezing. Kurz überlegte ich, die angepeilten 90 Minuten etwas zu verkürzen, aber da die Bedingungen so herrlich waren, nahm ich dann noch Zaisberg mit und lief mit einem kleinen Schlenker über die Sportanlage wieder zurück nach Hause.
Geregnet hat es (mal wieder) nicht, aber die Wolken waren echt toll anzusehen!


















Und dann war da noch....
Ein bißchen Zeit in meinem Garten...
 















 
Und ein ganz besonderes "Pflänzchen". Ich nenne es auch gerne "mein Monster" oder "den Mutanten". Anfangs dachte ich nämlich noch, es handle sich dabei um eine mutierte Löwenzahnpflanze, weil es zwischen vielen anderen Löwenzähnen steht und die Blätter doch irgendwie ähnlich aussahen.





Dann fielen mir aber die seltsamen Knospen auf. Übers Internet fand ich dann das Jakobskraut, das auch ähnlich aussieht, bin mir aber nicht sicher. Vielleicht kennt es jemand von euch?












Jedenfalls wird es erst mal nicht gegessen, weil dafür gibt es genügend Anderes/Bekannteres auf meiner Terrasse.


























Und das Schatteneck hinter dem Hochbeet habe ich auch mal neu gestaltet!
 
Das Wochenende werde ich heute noch geruhsam mit einer Vorbesprechung für ein "sich-mit-Riesenschritten-näherndes-Projekt" beenden. Schön langsam werde ich nervös!