Montag, 19. Oktober 2020

Herbst

Sehr eindrücklich hat sich der Herbst hier in der letzten Woche gemeldet. Tageshöchsttemperaturen im einstelligen Bereich und viel Niederschlag, ließen mehr an Ende November, als an Mitte Oktober denken. 
Zu schade, dass meine Laufpause noch ein wenig anhält, aber immerhin konnte ich einen wunderschönen Spaziergang mit Chaya machen
und am Samstag, wie geplant das "offizielle" Abschwimmen vom Verein mit Birgit, Heide und Kerstin absolvieren.
Draußen war es schon richtig frisch,
drinnen aber noch ganz angenehm.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Ich hinke hinterher

Momentan in verschiedenen Bedeutungen.
 
Im Blog - tja der Berufsalltag hat mich wieder und auch wenn ich ja wirklich viel Freizeit habe, muss ich doch erst mal wieder in diesen "geregelten" Tagesrhythmus zurückfinden. "Erschwerend" kommt noch hinzu, dass das Septemberende und der Oktoberbeginn sehr geburtstagslastig ist, was Familie und liebe Freundinnen betrifft - das muss eben auch alles erst mal gefeiert werden!
 
Sonst - ähem... ich hab mich mal wieder auf die Straße gelegt und mit dem linken Knie gebremst. Ist ja nicht das erste Mal, aber diesesmal reagiert mein Knie äußerst beleidigt und das schränkt meinen Bewegungsradius (und vor allem mein Tempo!) ganz gewaltig ein. 
Bis auf kurzes Schwimmen und gelegentliches lockeres Spazierradeln geht grad nicht viel und das gibt halt auch nicht soviel Stoff für einen Blogbeitrag her. 😉
 
Deswegen gibt es heute eine Kurzfassung der letzten 10 Tage.
 
Sonntag vor dem Arbeitsbeginn habe ich einen schönen Spazierlauf nach Sommerholz gemacht, um die letzten Nachmittagssonnenstrahlen einzufangen.
Dienstag war ich dann gleich wieder bei Chaya, um mich vom Arbeitsbeginn zu "erholen"
und am Mittwoch beim Lauftreff war dann eben mein Kniefall, den ich jetzt noch deutlich spüre... Also wurde Sport erst mal von der Tagesliste gestrichen, aber einen sonnigen Freitagnachmittag bei Claudia in Schleedorf zu verbringen, ist immer möglich. Soweit komme ich sogar mit dem Rad.
Am Heimweg
Da passte es ausgezeichnet, dass am Samstag wieder unser monatlicher Schreibtreff im Literaturhaus Salzburg stattgefunden hat. Unsere Gruppe hat sich wieder vergrößert und für die nächsten Treffen stehen auch neue Herausforderungen auf dem Programm! Spannend!!
Literaturhaus im Herbst
Am Sonntag machte Ingrid dann den Vorschlag, statt im Wallersee zu schwimmen, einen Ausflug nach Bad Goisern zum Hallstätter See zu machen. Vorschlag angenommen und schon waren wir am Weg!
Das war es auch schon - mehr gibt es hier momentan nicht zu berichten. Heute werde ich (ganz gemächlich) mit Chaya durch den Herbstregen spazieren und mein beleidigtes Knie ein wenig pflegen!

Sonntag, 4. Oktober 2020

Schnitzeljagd entlang der Traun

Nachdem mir die Fahrt am Mattigtalradweg zu Beginn meines Urlaubs so viel Spaß gemacht hat (Link - R24) und die Wettervorhersage ab Mittwoch dieser Woche wieder auf sehr radelfreundliches Wetter hoffen ließ, habe ich in meiner dritten und letzten Urlaubswoche noch den Traunradweg unter die Pedale genommen!
Ca. 85 Kilometer ist er lang und führt von Gmunden am Traunsee bis zur Einmündung der Traun in die Donau ein paar Kilometer östlich von Linz. Gut fahrbar an einem Tag also, sogar die Anfahrt mit dem Zug nach Gmunden würde sich in der Früh leicht ausgehen. 
Da ich aber noch nie in Gmunden war und mir die Stadt auch gerne ansehen wollte und außerdem ja Urlaub und viiieeel Zeit hatte, beschloss ich einen Zweitagesausflug daraus zu machen.
 
Also wurde am Mittwoch mein Rad gesattelt und eine Jause eingepackt.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dann fuhr ich mit dem Zug nach Vöcklabruck, wo ich die Wahl hatte, umzusteigen oder die restlichen paar (ca. 17) Kilometer mit dem Rad zu fahren. Meine Wahl fiel auf zweiteres und sobald ich aus Vöcklabruck draußen und von der Bundesstraße weg war, führten mich kleine Nebenstraßen in Richtung Süden. Nach ein paar Kilometern verlief die Strecke, die ich mir über Komoot planen ließ, dann dem Salzkammergutradweg entlang direkt bis nach Gmunden.
Quietschi mit dem Schlosshotel Orth im Hintergrund
Gefunden und für Elke geknipst


 
 
 
 
 
 
Nach Sightseeing, Kaffee- und Kuchenpause am See und ausgiebigem rumsitzen auf den Schaukelliegen an der Esplanade, fuhr ich am späteren Nachmittag zu meinem Quartier.  
 




Am nächsten Tag begrüßte mich schon zum Frühstück blauer Himmel und Sonnenschein. Allerdings war es noch relativ kühl, sodass ich mir mit dem Start bis neun Uhr Zeit ließ. Aber dann ging es los, der Radweg startet direkt im Ort und ist übrigens auch sehr gut beschildert. Mir hat er jedenfalls nur einen einzigen Verfahrer beschert. Da man flußabwärts fährt ist es ein sehr entspanntes dahinkurbeln und es bleibt genügend Zeit, die Gegend zu bewundern. 
Kurz vor Lambach - erste Pause
Schilder über Schilder!
Am Weg zum Mittagessen
Kaum zu glauben - schon aus!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Fahrt ohne Navi-Unterstützung funktionierte wirklich sehr gut nur musste ich zwischendurch schon über mich selbst lachen, weil jedes grüne Täfelchen, das irgendwo auftauchte, sofort von mir auf Radweghinweis gescannt wurde. So kam ich mir wirklich vor, wie auf einer Schnitzeljagd, nur dass es die kleinen (oder auch größeren) R4-Schilder waren, nach denen ich immer Ausschau hielt.
 
Direkt am Ende des Traunradwegs ist das Kraftwerk Asten, das auch dazu genutzt werden kann, die Donau zu überqueren, um zB. auf der anderen Uferseite den Donauradweg zu nehmen. Ich habe mich dort allerdings dafür entschieden, den restlichen Nachmittag an einem kleinen Badesee - dem Ausee - zu verbringen
und mich dann mit dem Zug wieder nach Hause kutschieren zu lassen. Obwohl ich dort einen Zug gerade mal um drei Minuten verpasst habe, war ich doch mit einmaligem Umsteigen in Linz um acht Uhr abends wieder zufrieden zurück zu Hause.

Mittwoch, 30. September 2020

Das ging ja schnell!

Nämlich der Übergang des (Spät)sommers in den Herbst. 
Meine restlichen Urlaubstage in Kärnten verliefen wunderbar gemächlich, mit weiteren kleinen Läufen, einem lustigen und netten Besuch einer Freundin in Klagenfurt mit Ausflug auf den Magdalensberg und nach Maria Saal,
einer wunderbaren Wanderung zu der ich statt 10 Minuten mit dem Zug lieber 30 Minuten mit dem Boot angefahren bin

und natürlich weiteren Schwimmereien im Ossiacher See.

Am Freitag habe ich noch Burg Hochosterwitz besucht
und gerade, als ich mich zum Essen im Burghof niederlassen wollte, ging ein Gewitterregen nieder, der den oben genannten Wetterumschwung einleitete.
Ich glaub, ich hab das Tor erschreckt!
Das musste natürlich am Samstag Vormittag sofort für einen Herbst-Regenlauf ins Bleistätter Moor genutzt werden. 
(Elke du hast recht, wenn ich mir meine Fotos so anschaue... ziemlich viel Wasser dabei! 😉)

Für Sonntag war dann eigentlich meine Weiterfahrt geplant, aber da für alle zur Auswahl stehenden Orte die kommenden Tage nur Starkregen und Kälte prognostiziert war, beschloss ich einfach nach Hause zu fahren (hier war der Sonntag noch wunderbar sonnig), Wäsche zu waschen und neue Pläne zu schmieden.

Dienstag, 22. September 2020

Ab in den Süden

Nachdem sich der Sommer heuer so gar nicht vom Kalender beeindrucken lässt, mache ich das auch nicht und schwimme, radle und laufe weiter fröhlich durch die Gegend. Das klappt bei mir drum so gut, weil ich ja Urlaub habe und meine sportlichen Aktivitäten auf die schönste Tageszeit legen kann. 
Am Samstag gab es noch ein gemeinsames Mini-Seecrossing, diesesmal über den Grabensee. Da man bei dem aber nur an bestimmten Stellen hinein darf, gab es einfach ein "Breitenquerung" hin und zurück. 
Vorher

Nachher
Am Nachmittag packte ich dann die Schwimmbrille, Laufschuhe und noch ein paar andere "essentielle" Dinge in einen Rucksack, leerte meinen Kühlschrank und fuhr ausnahmsweise mal nicht in den Westen, sondern in den Süden!
Da ich so schnödes hin- und herfahren ja gar nicht mag, habe ich die Anreise gleich mal unterbrochen und einen Tag in Altaussee verbracht. So darf ein Urlaubstag von mir aus gerne aussehen... ein paar Tausend Menschen weniger hätten auch gereicht, aber man kann ja nicht alles haben. 
Und auch an den schönsten Orten findet man früher oder später ein ruhiges Plätzchen, wo man einfach nur rumsitzen kann...

Anschließend ging es dann weiter nach Kärnten, das ja auch nicht wenig Seen hat und hier habe ich eine Ferienwohnung bezogen, die nicht nur einen eigenen Seezugang, sondern auch ein paar Räder vor dem Haus stehen hat, die man sich "einfach so" nehmen kann, wenn man Lust auf eine kleine Radrunde hat oder nur mal schnell zum einkaufen will.
Also mache ich hier im Prinzip nicht unbedingt etwas Neues oder gar ungewohntes... Warum sollte ich auch?
Schwimmen im Ossiacher See - meistens alleine, obwohl das Wasser noch über 20°C hat...
Wandern...
Essen... 😉
und mit dem Rad den See umrunden...