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Dienstag, 13. Oktober 2020

Ich hinke hinterher

Momentan in verschiedenen Bedeutungen.
 
Im Blog - tja der Berufsalltag hat mich wieder und auch wenn ich ja wirklich viel Freizeit habe, muss ich doch erst mal wieder in diesen "geregelten" Tagesrhythmus zurückfinden. "Erschwerend" kommt noch hinzu, dass das Septemberende und der Oktoberbeginn sehr geburtstagslastig ist, was Familie und liebe Freundinnen betrifft - das muss eben auch alles erst mal gefeiert werden!
 
Sonst - ähem... ich hab mich mal wieder auf die Straße gelegt und mit dem linken Knie gebremst. Ist ja nicht das erste Mal, aber diesesmal reagiert mein Knie äußerst beleidigt und das schränkt meinen Bewegungsradius (und vor allem mein Tempo!) ganz gewaltig ein. 
Bis auf kurzes Schwimmen und gelegentliches lockeres Spazierradeln geht grad nicht viel und das gibt halt auch nicht soviel Stoff für einen Blogbeitrag her. 😉
 
Deswegen gibt es heute eine Kurzfassung der letzten 10 Tage.
 
Sonntag vor dem Arbeitsbeginn habe ich einen schönen Spazierlauf nach Sommerholz gemacht, um die letzten Nachmittagssonnenstrahlen einzufangen.
Dienstag war ich dann gleich wieder bei Chaya, um mich vom Arbeitsbeginn zu "erholen"
und am Mittwoch beim Lauftreff war dann eben mein Kniefall, den ich jetzt noch deutlich spüre... Also wurde Sport erst mal von der Tagesliste gestrichen, aber einen sonnigen Freitagnachmittag bei Claudia in Schleedorf zu verbringen, ist immer möglich. Soweit komme ich sogar mit dem Rad.
Am Heimweg
Da passte es ausgezeichnet, dass am Samstag wieder unser monatlicher Schreibtreff im Literaturhaus Salzburg stattgefunden hat. Unsere Gruppe hat sich wieder vergrößert und für die nächsten Treffen stehen auch neue Herausforderungen auf dem Programm! Spannend!!
Literaturhaus im Herbst
Am Sonntag machte Ingrid dann den Vorschlag, statt im Wallersee zu schwimmen, einen Ausflug nach Bad Goisern zum Hallstätter See zu machen. Vorschlag angenommen und schon waren wir am Weg!
Das war es auch schon - mehr gibt es hier momentan nicht zu berichten. Heute werde ich (ganz gemächlich) mit Chaya durch den Herbstregen spazieren und mein beleidigtes Knie ein wenig pflegen!

Mittwoch, 29. Juli 2020

Seecrossing #3 - Obertrumer See

Geht doch!
Gestern starteten Heide und ich unseren zweiten Anlauf, den Obertrumer See zu durchqueren und waren erfolgreich! 
Frühmorgens um halb sieben Uhr trafen wir uns beim Seespitz in Obertrum, um - ganz wichtig - die Windrichtung festzustellen und danach unsere Schwimmrichtung festzulegen. Ganz sanft kam ein Lüftchen von Süd bis Südwest, was für uns bedeutete, von Obertrum zur Überfuhr zu schwimmen. Also erst mal in die Autos, um meines am Ausstiegsort zu parken und dann ging es wieder zurück zum Treff- und Startpunkt.
Bei Sonnenschein und sehr milden Wassertemperaturen (sogar Heide fand, das Wasser sei warm!!!), starteten wir pünktlich um 7 Uhr. Schwammen so vor uns hin, immer den Wartstein als Orientierungspunkt vor Augen. 
Irgendwann bemerkte ich, dass ein paar, beim Start noch sehr harmlos über dem Haunsberg liegende Quellwolken immer mehr, immer dunkler und immer schneller wurden. Außerdem stieg meine Schwimmgeschwindigkeit, denn der Wind schob von hinten an und brachte auch so einige Wellen mit sich. Dass die Wolken die Sonne abschirmten, war mir nur recht und so beachtete ich sie nicht weiter.
Knapp vor dem Wartstein blieben wir dann aber mal kurz stehen, um uns die Wettersituation etwas genauer anzuschauen. Allerding sah es so aus, als würden die Wolken nur schnell vorbeiziehen, es regnete nicht und der Wind war auch eher wieder weniger geworden. Also schwammen wir weiter und begannen unseren Ausstiegspunkt zu suchen, was vom Wasser aus gar nicht so einfach ist. Geholfen hat uns dabei die Landstraße, die direkt über die Überfuhr geht, denn die darüberfahrenden Autos konnte man schon bald gut erkennen. 
Mittlerweile war auch die Sonne wieder zurück und so stiegen wir nach gut zwei Stunden und ca. fünf Kilometern wieder aus dem Wasser!
Geschafft!
Die Schwimmzeit war für mich absolut phänomenal, aber gut, wenn man sich vom Wind schieben lässt, geht es natürlich leichter - hihi!

Aber wieso eigentlich der zweite Anlauf? 
Und wo waren denn die anderen Seecrosser?
Was ich bisher verschwiegen hatte, war unser erster - für Heide und mich mißlungener - Versuch, den Obertrumersee zu queren vor gut drei Wochen.
Damals starteten wir zu viert - Kerstin konnte wegen Fußproblemen leider nicht dabei sein - in Überfuhr, weil wir die dritte und letzte gemeinsame Seequerung eben gerne in Obertrum beenden wollten. Der Tag war sehr warm, die Sonne schien vom Himmel und es war... windig! Auch an diesem Tag kam der immer mehr auffrischende Wind aus südlicher Richtung, was für uns bedeutete gegen die Wellen schwimmen zu müssen. Und zwar gleich von Anfang an. 
Meine Hoffnung, dass es weniger werden würde, wenn wir erstmal um den "Knick" bei der Überfuhr herumgeschwommen wären, erfüllte sich nicht und mit jedem Schluck Wasser, den ich ungewollt schluckte oder inhalierte, sank meine Laune und mein Bewältigungsglaube. 
Meine Beine fühlten sich an wie Senkbleie (lag vielleicht an der 90km Radfahrt vom Vortag?) und kurz vor dem Wartstein sah ich, wie vor uns eine Regatta Aufstellung nahm. Das hieß, geradeaus weiterschwimmen ging nicht, sondern wir müssten ganz ans Ufer, um den Seglern nicht in die Quere zu kommen. Das war bei mir (und bei Heide) der Punkt, wo wir ans Aufgeben dachten und nachdem keine von uns die andere vom Gegenteil zu überzeugen versuchte, taten wir genau das!
Kletterten aus dem See und machten uns zu Fuß auf Richtung Obertrum. Dabei konnten wir sogar vom Weg aus Birgit und Stefan schwimmen sehen, wie sie sich gegen die Wellen vorankämpften. Und - wie es nun mal so ist - kaum ging es uns ein wenig besser,  packte uns schon das schlechte Gewissen, weil wir aufgegeben hatten und nicht weitergekämpft. Da schien uns dann auch das Heimspazieren nicht mehr so toll und so beschlossen wir, wieder ins Wasser zu steigen, um zumindest noch ein weiteres Teilstück zu schwimmen.
Einstiege in und um Obertrum kennen wir ja zur Genüge und so ging es zurück ins kühle Nass, wir schwammen ein Stück in den See, um dort "stehenzubleiben" und Birgit und Stefan zu applaudieren, die schon bald angeschwommen kamen. Mit, bzw. hinter ihnen schwammen wir dann ans Ziel.
Und auch wenn wir aufs Finisher-Foto mit drauf durften, war uns ganz klar, dass wir diese offene Rechnung noch begleichen mussten, was gestern geschehen ist!

Montag, 27. April 2020

Sonntagsausflug

Grabensee

Was für ein herrlicher Sonntag! Da könnte ich doch ein wenig radfahren gehen. Oder laufen. Oder schwimmen. Eis essen wäre auch nicht schlecht.... 
Ja, ich gestehe, ich bin manchmal sehr unentschlossen, wenn es darum geht, was ich mir Gutes tun will. So saß ich gestern Vormittag daheim und weil ich mich einfach nicht für eine Sache entscheiden konnte, machte ich schlußendlich einfach alles! 
Erst mal radelte ich am Buchberg vorbei zum Grabensee, stellte mein Rad ab und umrundetete ihn. Dass ich dafür fast doppelt so lange unterwegs war, wie geplant, liegt daran, dass ich ca. in der Hälfte eine nette Vereinskollegin samt ihrer Tochter auf dem Rad getroffen habe und wir (nach fast 2 Monaten Pause) ein wenig kommunikativen Aufholbedarf hatten!
Dafür lief sich die zweite Hälfte gleich noch beschwingter und wieder an meinem Ausgangspunkt angekommen, radelte ich weiter zum nächsten See, nach Obertrum. Dort schwamm ich ein wenig in der Bucht hin und her, gönnte mir anschließend ein warmes Süppchen, das ich mitgenommen hatte und als Nachspeise noch ein Eis!
Danach war ich schon mal rundum glücklich und als besonders nette Draufgabe, radelte Heide dann noch ein Stückchen mit mir Richtung Seekirchen, da sie sich zur gleichen Zeit auf eine Radrunde machte, als ich meinen Heimweg antrat!

Heute war ich dann aber weitaus bescheidener und trabte nach einem kurzen Stabi-Training nur noch eine halbe Stunde durch die tiefstehende Abendsonne.
 So lässt sich das Leben aushalten! 😉

Samstag, 4. Januar 2020

The same procedure as every year

Der Jahreswechsel verlief auch heuer wieder nach mittlerweile liebgewordener Tradition.
Erst kam der Silvesterlauf am Dienstag Nachmittag mit herrlichstem Laufwetter. 
Gemeinsames Aufwärmen vor dem Lauf
Der Start - pünktlich um halb2
Es war kühl und trocken und schon lange lief ich nicht mehr so locker-flockig diese zwei Runden durch Seekirchen. Sehr geholfen hat natürlich auch die super Begleitung von Heide und Claudia, die verhinderte, dass mich mein Schweineyeti nach der ersten Runde runtergebremst hat. So liefen wir ziemlich konstant die 5,8 Kilometer mit einer kleinen Besonderheit.
Der Tagesschnellste - Lukas Hollaus (Pace 2:54), der damit einen neuen Streckenrekord aufstellte - kam direkt hinter uns in den Zielkanal. Ok, er durfte dann ins Ziel laufen, während wir auf die zweite Runde gingen. Trotzdem gefallen mir die Bilder dazu!


Interessanterweise fiel mir die zweite Runde dann sogar ein wenig leichter und nach knapp 33 Minuten (Eigenmessung), bzw. 33Min 21 Sek Bruttozeit hatten wir es auch geschafft. 

 
Anschließend wurde noch ausgiebig gefeiert und auch wieder eine großzügige Jause, als Preis für den Verein mit den meisten Startern eingeheimst. Die wurde dann auch gleich am nächsten Tag nach dem Mittwochs-Lauftreff gemeinsam verspeist.
Ebenfalls zur Tradition wird nun auch das Neujahrsschwimmen, das ich letztes Jahr noch aus Termingründen alleine absolviert hatte (die anderen schwammen erst später). Heuer waren wir schon zu 8. (!) im Wasser. Jede(r) nach eigenem Belieben länger oder kürzer. Gemeinsam war uns jedenfalls das Breite Grinsen danach!
2°C Lufttemperatur
 
 
 
Das nenne ich dann einen guten Start ins Jahr 2020!

Samstag, 7. Dezember 2019

Jetzt aber wirklich

Hatte ich bis letzte Woche noch behauptet, der Herbst sei mir zu kurz vorgekommen und zu schnell vergangen, bin ich gefühlsmässig jetzt wirklich im Winter angekommen. 
Der Alltag hat mich wieder und nach meiner Rückkehr aus Oldenburg begrüsste ich den Winter (meteorologisch hat er ja am Sonntag begonnen) mit einem ruhigen Läufchen entlang des Wallersees.
 
Am späten Nachmittag machte ich mich auf nach Salzburg, um mich mit meinen Kolleginnen am Salzburger Christkindlmarkt zu treffen. Das machen wir jedes Jahr und dazu kommen auch drei Pensionistinnen, die ich sonst nur sehr selten sehe. Dort wärmten wir uns erst mal mit einem guten Glühmost auf (jaaaa, schon wieder 😉) und schlenderten dann herum, quatschten viel und kauften ein, was wir uns vorgenommen hatten. Die Kälte war beissend und das hielt scheinbar viele vom Besuch des Marktes ab, denn abseits der Glühweinstände hatten wir ausreichend Platz!
Oder lag das an unseren Mäntelchen? ;)
Der nächste Lauf fand dann am Freitag bei strahlendem Sonnenschein statt. Vormittags hatte ich Besuch von einer lieben Freundin aus der Schweiz und so bot es sich an, das Frühstück am Nachmittag durch ein paar Laufschritte zu "neutralisieren". 
Heide begleitete mich durch Obertrum, zum See
Schattenspiele
 
und bei einem Blick auf die Wassertemperatur fiel mir ein, dass ich schon lange nicht mehr Winterschwimmen war. Das muss sich ändern!

Sonntag, 20. Oktober 2019

Herbstfreuden

Nach meinem Urlaub ist ja nun auch für mich "richtig" Herbst geworden und den genieße ich mit seinen vielen bunten Seiten. 
Sei es auf der Radheimfahrt von der Autowerkstatt, beim Aufwärmlauf zum Obertrumersee (um in diesem noch ein paar hundert Meter zu schwimmen) oder bei einer schönen Rennradrunde mit einer Vereinskollegin.
Überall sind bunte Farben, tolle Herbstnebelstimmungen, warme Tage und kühle Abende. 
Ausfahrt am Samstag Vormittag
Im Garten sind die gröbsten Arbeiten schon abgeschlossen, die Tomatenstauden weggeräumt und die Resternte gesichert.
Sie reifen nach




















Ein paar unerschrockene Zucchinitriebe durften noch stehen bleiben, weil sie noch immer Blüten und Früchte erzeugen. Mal sehen, ob sie es noch schaffen, erntereif werden.

Gestern und heute war wieder Mithilfe beim Verein am Programm: die jährliche Tauschbörse findet dieses Wochenende statt und sie ist nicht nur, eine tolle Möglichkeit, für sich selbst günstige Artikel zu finden, sondern auch, den eigenen Kasten (oder Keller) mal auszumisten und Sportsachen, die man nicht mehr braucht an die Frau oder den Mann zu bringen und dabei die Nachwuchsarbeit des Vereins zu unterstützen. 


Donnerstag, 13. Juni 2019

Nur kurz!

Schwupp-di-wupp - wie schnell so ein paar letzte Urlaubstage immer rum sind! 
Irgendwie hat mich wohl der Hitze-Alzheimer erwischt, denn ohne Blick auf meine Fotos der letzten Tage und die Trainingsübersicht, wüßte ich gar nicht mehr, was ich seit letztem Samstag noch gemacht habe. 
Ziemlich viel, aber das meiste nur kurz.
So sieht die Übersicht auch viel "angeberischer" aus, als es eigentlich war. 
Samstag war mir das Wetter hold und ich konnte zu Mittag bei frischem Wind und 20° einen wunderbaren Entspannungslauf machen. Da ich mir unbedingt die 11,11km eingebildet hatte, wurde das Ende zwar noch ziemlich verschnörkelt, aber ich habe es geschafft!

Am Sonntag war eine Vereinsausfahrt zum Mondsee geplant und da ich praktischerweise an der Strecke wohne, wurde ich von 4 weiteren TrumerTri-Ladies direkt vor der Türe abgeholt. Dann radelten wir an den Mondsee, genossen das unglaublich schöne Panorama der Drachenwand und legten direkt darunter einen kurzen Schwimm- und Erfrischungsstop ein.
Nach Hause rollte es dann fast wie von selbst (wir hatten Rückenwind) und so war ich zu Mittag schon wieder zurück und konnte noch etwas ruhen, bevor ich am Nachmittag mit Andrea ins Strandbad nach Zell radelte, dort etwas länger schwamm (dafür war ja auch die Anfahrt viel kürzer) und nach kurzer Ruhepause, in der ich Trillionen von Mücken als Live-Buffett diente, erst noch auf ein Eis und dann wieder nach Hause rollte.

Montags war ich dann faul, erst am Abend entschloss ich mich zum Turnen ins Strandbad zu laufen. "Bewegt im Park" bietet dort 2x in der Woche gratis Bewegungskurse. Den Badeanzug nahm ich auch mit - der See bietet sich nach einer solchen Trainingsstunde ja förmlich als Erfrischungsspender an. 
Vorsorglich hatte ich mich mit Mückenschutzmittel eingesprüht, was auch etwas half, allerdings können die Biester auch durch Kleidung stechen und da war ich natürlich ungeschützt!
Langer Rede kurzer Sinn: nach ca. 20 Minuten gab die ganze Gruppe auf und floh nach Hause oder in den See! Dort war es erst ja noch herrlich,  nur war danach leider auch der Mückenschutz weg (und die Spraydose zu Hause, wo sie nicht verloren gehen kann). Kaum war ich aus dem Wasser stürzten sich alle wieder auf mich. Es war wirklich so extrem, dass ich pitschnass in meine Laufshorts und -shirt gesprungen bin, die VFFs blieben in der Hand weil ich die nicht so schnell anziehen konnte. Barfuß ging es dann nach Hause, wobei ich ganz sicher einen ohne-Schuhrekord aufgestellt habe!

Am Dienstag nutzte ich einen Hospizeinsatz für ein wenig Radpendeln. Der Weg führte mich nach Straßwalchen, die Strecke ist zwar nicht ganz flach, aber sehr angenehm zu radeln.
Wieder zuhause bekam ich ein WhatsApp von einer Vereinskollegin, dass sie am Nachmittag mit ihrer Schwester (die nicht weit entfernt von mir wohnt), eine kleine Runde laufen geht. Ich sagte sofort zu und schwang mich auf mein Rennrad, um mitzumachen. 
Warum keiner von uns dreien, die wir alle keine Hitzelaufliebhaberinnen sind, in den Sinn gekommen ist, dass es um 16 Uhr Nachmittags heiß sein könnte, konnten wir weder beim, noch nach dem Lauf noch eruieren. (Vermutlich Hirnüberhitzung oder sowas ähnliches!)
Aber irgendwie sind wir trotzdem über die Runde gekommen und das Heimradeln ging bergab und mit Rückenwind äußerst angenehm!

Zum Abschluss gab es gestern dann das erste Seetraining. Orientieren war das Thema und wenn ich auch nicht die Sprintwertung gewonnen habe, so doch sicher die, für das schönste Zick-Zackmuster beim vermeintlichen Geradeausschwimmen!
Dann noch ein Lauf durch den Teufelsgraben im Anschluss und heute ließ ich ohne den Hauch eines schlechten Gewissens mein Rad in der Früh stehen, fuhr mit dem Zug zur Arbeit und legte meine Beine sofort nach dem Heimkommen hoch, wo sie sich noch immer befinden!

Sonntag, 31. März 2019

Fast Fotofrei

verlief die restliche Woche.
Nicht, dass es nicht traumhaft schön und frühlingshaft gewesen wäre, aber irgendwie kam ich nicht zum fotographieren. 
Beim Mittwochslauf habe ich ja noch zuminest die Ausrede, dass es finster war, Freitag lief ich dann aber am Vormittag bei schönstem Wetter, sehr entspannt eine kleine Runde nach Bayerham, meinen Hügelfreund hinauf, vorher 20 Ausfallschritte, erste Kurve langsam, Pause, zweite Kurve schnell, Pause und den Rest wieder ganz gemütlich weiter. Am Rückweg gab es dann noch dreimal eine Minute schnell mit jeweils einer Minute Gehpause und schon war ich wieder bei der Seeburg und trabte gemütlich den Bahngleisen entlang nach Hause. Insgesamt kam ich so auf gute fünfeinhalb Kilometer.
Der Samstag gehörte der Beiratssitzung der Hospizbewegung. Wir trafen uns in Flachau, für die Anfahrt in den Pongau bildeten wir zu dritt eine Fahrgemeinschaft. Lustigerweise fanden sich so drei absolute Orientierungslegasthenikerinnen zusammen und selten habe ich auf einer einstündigen Autofahrt so viel gelacht!
Damit der Tag nicht nur die Sitz-, Lach- und Verdauungsmuskulatur beansprucht, spazierten Angelika und ich beim Heimweg, die letzten paar Kilometer dann noch zum "auslüften" in der Abendsonne nach Seekirchen. So konnte ich wunderbar auseiern und ein paar Stunden später wieder entspannt Taxi für die Kröten spielen.
Heute war der nächste strahlende Frühlingstag. 
Beim Schwimmen erzählte Angelika, dass sie am Nachmittag ihre erste Seerunde radeln möchte - da schloß ich mich doch gleich an, wir trafen uns eine Stunde vor dem Stabitraining und kurbelten gemütlichst um den Obertrumersee. Sogar das "Hallentraining" wurde dann nach draußen auf den Rasenplatz verlegt, so konnte ich heute die gestern versäumten Sonnenstunden locker wieder aufholen!
Über Mittag durfte das Rad schon mal raus zum akklimatisieren!
Die erste Rennradrunde  2019!

Donnerstag, 28. März 2019

Geht doch!

Mittwoch Abend, 19:15 Uhr, Start Lauftreff;
Vorgegebene Strecke: einmal um den Obertrumer See
Um 21 Uhr die Erkenntnis: na also - es geht auch eine volle Umrundung!  😉

Sonntag, 29. Juli 2018

Drum herum und durch

Meine Regenerationswoche habe ich gestern genüsslich mit einem Hundesittertag ausklingen lassen. In der Hängematte unter Bäumen und im kühlen Wald(bach) ließ es sich auch bei über 30° wunderbar aushalten. 

Und dann musste ich am Abend doch glatt in Volkers Blog lesen, dass er mittlerweile öfter schwimmt, als ich! Das konnte ich doch nicht auf mir sitzen lassen. 😄

Also wurden heute gleich zwei Seen "in Angriff" genommen.
Morgens um 8 Uhr machten wir uns zu viert auf, den Mattsee laufend zu umrunden. Das ist zwar für hochsommerliche Temperaturen sehr spät, aber wir hatten Glück und aus den dichten Wolken fiel sogar ein klitzekleinwenig Regen!
Hier der Beweis - Regentropfen (MZ)
Ok, von Wasserkühlung konnte man nicht gerade sprechen, aber immerhin dämpfte der bewölkte Himmel die Temperaturen auf ein angenehmes Maß. Da wir außerdem Plaudertempo einhielten, war es ein richtig gemütlicher Ausdauerlauf
mit schöpferischen Pausen
Brombeerfrühstück
herrlicher Gegend
und einem Sprung in den Mattsee zum Abschluß!
Viel geschwommen bin ich allerdings nicht, hatte ich doch für den Nachmittag noch eine längere Schwimmeinheit geplant. 

Wie schon in den vergangenen Jahren querten die Lieblingsschwester und ich den Obertrumersee der Länge nach. Start war wieder in Mattsee und Ziel in Obertrum. 3,9 Kilometer standen auf der Uhr und nach 1h38 stieg/schwankte ich ziemlich fertig aus dem Wasser. 
Gekocht wurde danach nur mit Zutaten aus den unteren Kühlschrank- und Küchenregalen und ob ich morgen Früh die Arme wieder über den Kopf heben kann, wage ich zu bezweifeln!

Samstag, 13. Januar 2018

Ausgetrickst

Nachdem dieser Winter mich mit Schneefreiheit verwöhnt, wie kaum einer vor ihm, nutze ich die freien Straßen und Wege doch einfach schon mal, um meine Laufumfänge langsam wieder nach oben zu schrauben. 
Zwar sind es bis zum nächsten geplanten Bewerb noch Wochen und Monate hin, aber wer weiß, ob nicht weiße Ostern die Schneearmut vom Jänner wieder wettmachen wollen! 

Allerdings hat sich die Sonne wieder in andere Gebiete verzogen und das winterliche grau-braun zurückgelassen, das nicht unbedingt stimmungsaufhellend auf mich wirkt. Aber trotzdem habe ich mir gestern eine schöne Runde überlegt, erst ein wenig den Hügel nach oben und dann am Hochplateau einen Bogen und von der Seeseite wieder zurück. Geplant waren knapp 13km. 
Vor dem Lauf wollte ich noch auf dem Wochenmarkt etwas besorgen, spazierte zum Stadtplatz und ... fror! Zwar sollte es gerade noch Plusgrade haben, aber der Wind ließ die +2 bis 3°C eher wie Minusgrade wirken. Gar nicht motivierend für einen langsamen Langen! Zuhause angekommen, verstaute ich meine Einkäufe und beschloß kurzerhand, eine andere Runde zu laufen. Ähnlich weit, abkürzen allerdings nicht möglich, bzw. nicht, ohne noch mehr frieren zu müssen. 
So lief ich heute nach langem mal wieder um den Obertrumer See! Abkürzen nur für Eisschwimmer möglich und eine fast flache Strecke, die ein gleichmässiges Tempo zulässt!
Ca. in der Hälfte, am Übergang zwischen Grabensee und Obertrumer See blieb ich mal kurz für eine Fotopause stehen, aber schon für einen zweiten Versuch war mir zu kalt! Also ging es über Mattsee wieder zurück und nach 1h37 und genau 14km war ich wieder am Startpunkt angekommen!