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Freitag, 13. Dezember 2024

Wenn zwei sich ergänzen

freut sich die Doris!

Jahreschallenge trifft Adventskalender-Turnen könnte ich als Überschrift für diesen Dezember auch wählen. Denn einerseits mache ich mit Lisbeth (wenn's sein muss, auch mal gemeinsam in der Mittagspause) auch heuer wieder die Adventskalender Übungen wie jedes Jahr,
was mir schon mal jeden Tag zumindest zu ein klein bisschen Bewegung verhilft,
andererseits bin ich auch wieder bei der Vereins-Jahreschallenge mit dabei, bei der wir jeden Monat eine bestimmte Aufgabe bekommen. Und wie es der Zufall so will, lautet die für Dezember:

Täglich schaffe ich diese 20 Minuten zwar nicht, aber oft ist es so, dass ich, wenn ich schon mal am Boden oder auf der Matte bin, gleich noch die eine oder andere Übung dazu mache, dann noch ein wenig dehne und streche und so doch immer wieder auf die erforderlichen 20 Minuten üben komme. In der WhatsApp-Gruppe der Challenge kursieren immer tolle Videos für kurze Krafteinheiten und als Ausgleich dazu auch mal "Couch-Yoga". So ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Das war's auch schon für heute - die Matte wartet! 

Samstag, 27. April 2024

Mir fehlt(e) was

Als ich vorgestern meine Fotos der letzten beiden Wochen sortiere, habe ich die Idee, einen Blogbeitrag übers Wetter hier zu schreiben. Das war ja schon recht abwechslungsreich, aber hmmmm... im Ernst jetzt? 
Was sonst? Kurzurlaube, Ausflüge, Wettkämpfe ... nichts davon in Sicht. 
Ich hatte doch mal so eine vage Idee, was ich heuer statt der Mittelpunkt- Challenge machen könnte. Das war aber noch nicht so ganz durchdacht und ausformuliert. 
Da treffe ich gestern meine Nachbarin I. auf einen gemütlichen Kaffeetratsch und sie befragt mich zu einer ganz anderen Challenge, die gerade in den sozialen Medien kursiert. Ich erzähle ihr, dass ich mich heuer noch nicht entscheiden konnte, was ich mache und bemerke, dass in ein paar Tagen das erste Jahresdrittel schon um ist. Zuhülf!! So geht das nicht weiter! Ein spielefreies Jahr ist ja einfach nur bäh.
Und während ich ihr von meiner vagen Idee erzähle, bemerke ich, dass mir ja niemand vorschreiben kann, am 1.1. mit einem neuen Spiel zu beginnen! Ha!! 
Also wird hiermit festgelegt, dass mein neues Spiel am 1.5. startet und "Nasse1000er" lauten wird. Mal sehen, in wie vielen unterschiedlichen Gewässern ich innerhalb eines Jahres 1 Kilometer schwimmen werde. Egal ob Seen oder Pfützen, Hallen- oder Freibädern, Freistil oder Omabrust, Winter oder Sommer, Wettkampf oder rumtrüddelnd. 
Hurra!!!

Und mit dieser beruhigenden Aussicht kann ich jetzt ins Wochenende starten und euch vorher noch ein paar Wetterfotos der letzten beiden Wochen zeigen!
16.4.2024 Tolle Wolken mit Chaya

21.4.2024 Sonntagsschnee
Die Stachelbeeren sind not amused

2 Tage später - diese Blüten haben überlebt
Chaya und die Blumenwiese

Samstag, 22. Juli 2023

Schon immer

war es so, dass ich mehr einkaufe, wenn ich weniger sportle. Also Sportzeugs. Alles, was ich sonst nicht so gern kaufe. Schuhe, Radzubehör, orange Trisuits, etc. Ich könnte auch sagen, ich kaufe das, was ich in dem Moment gar nicht brauche, aber vielleicht kommt es mir ja nur deshalb so vor, als ob es mehr sei. Wobei natürlich auch die übriggebliebene Zeit irgendwie genutzt werden will. Aber das soll hier jetzt keine philosophisch-psychologische Betrachtung meines Kaufverhaltens werden, sondern ein Bericht über meine neue Kamera.
 
Nachdem meine Chefin von ihrem letzten Kroatienurlaub so wunderschöne Unterwasserbilder vom schnorcheln mitgebracht hat, war ich so begeistert, dass ich meinem jedes Jahr 2-3 mal aufflackernden Wunsch nach einer "Action-Cam" nachgegeben habe und mir ein Auslaufmodell (weil gerade günstig zu kriegen) gekauft habe. Und damit ging der Spaß los. Erst mal, legte ich sämtliche Zubehörteile vor mir auf den Tisch, um (so hoffte ich) gleich mal die für mich wichtigsten Teile zu erkennen. Naja, der Erfolg war bescheiden. Also doch erst mal die Bedienungsanleitung lesen. 
Aber sowas dauert, also habe ich das aufs Wochenende verschoben, weil ich da mal wieder als Hundesitterin bei Chaya sein darf, was an sich ja schon sehr anstrengend ist
Hundesitter-Stress
und da passt eine zweite Herausforderung doch bestens dazu.
Sah auf der Verpackung viel ordentlicher aus ...
Heute wird Chaya mein Testmodell und morgen soll das Wetter wieder radeltauglich sein (das Foto oben täuscht ein wenig, an dem Tag sind regelmässig Gewitter runtergekommen), das heißt bis dahin muss ich rauskriegen, wie ich sie wo befestigen kann und dann wird einfach mal ein Stück der Radausfahrt mitgefilmt.

Montag, 10. April 2023

Abschluss und Neustart

Auch wenn die Seetemperaturen hier noch immer Winterschwümme erlauben, ist für mich das Thema für diese Saison gedanklich abgeschlossen. Im März war ich, nachdem ich die erforderlichen 1000 m für die PolarBear Challenge aufgezeichnet hatte, noch zweimal schwimmen und hatte beidemale die Uhr zuhause (bzw. in Bregenz im Auto) liegenlassen. 
Ihren offiziellen Abschluss hat die PolarBear-Challenge allerdings erst letzte Woche gehabt, als ich Post aus England bekam.
 
Was für eine Freude! Nicht nur ein Zertifikat und eine Medaille, sondern auch noch ein paar Goodies, die einfach gute Laune machen. Für mich war diese Challenge ein voller Gewinn, weil sie mir gezeigt hat, was möglich ist. 
















Und weil das Leben ohne Spiele ja nur halb so viel Spaß macht, ging es vom Winterschwimmen gleich weiter zum dauerlaufen. 
Ja, ich hab mich letztes Jahr über die Mängel bei der Kilometeraufzeichnung geärgert, aber mal ganz ehrlich, wen juckt es, ob da 10 Kilometer mehr oder weniger neben meinem Namen auf der Liste stehen und so habe ich mich auch heuer wieder beim AppRun angemeldet. 
Verlief die virtuelle Strecke letztes Jahr noch um das Bundesland Salzburg, führt sie die Läuferinnen heuer von Salzburg nach St.Pölten.
Allerdings versuche ich heuer erst gar nicht, die App für die Aufzeichnung der Läufe zu verwenden, weil ich dann ja immer das Telefon mitschleppen müsste, was mir so gar nicht behagt. Trotzdem bemerke ich jedesmal, wenn ich in die Ergebnisliste schaue, dass sich auch heuer wieder eine gewisse Sogwirkung entwickelt, die mich dann doch noch die eine oder andere kleine Runde drehen lässt, die sonst vielleicht ausgefallen wäre. 
Nicht ausgefallen wäre aber sicher dieser vorösterliche Grabenseelauf, den ich in der Mittagssonne des Karfreitags absolviert habe.
Es war wärmer, als gedacht, ich genoss die Sonne auf den Waden und die fast menschenleeren Wege. Ein echter Gute-Laune-Lauf!

Montag, 26. Dezember 2022

24 x 15 Minuten

Mein heuriger (sportlicher) Adventkalender war sehr unspektakulär, was mich zu der Idee gebracht hat, die tägliche Übung nur als Starthilfe zu sehen und daran anschließend jeweils  eine Viertelstunde Stabi- und/oder Kraftübungen zu machen. Weil wenn ich schon mal auf der Matte stand, kniete oder lag, war es auch nicht schwer, noch ein wenig weiter zu machen.
Beim "eigentlichen" Kalender haben wieder meine beiden Arbeitskolleginnen mitgemacht, weil es so einfach mehr Spaß macht und die soziale Kontrolle sehr dabei mithilft, den Schweineyeti in Schach zu halten, wenn er einem um 23 Uhr ins Ohr flüstert: "Ist doch egal, mach die heutige Übung einfach morgen mit."
Nur an den Tagen, an denen sowieso noch Stabi-Hallentraining vom Verein anstand, habe ich auf die Verlängerung verzichtet, nur die einzelne Übung gemacht und das organisierte Training für den Adventkalender gewertet. 
Dachte ich zumindest!!! Denn bei der Durchsicht meiner Aufzeichnungen fehlen mir zwei Tage. Am 7. und am 20.12. finde ich keine Aufzeichnung. Was ist da passiert? Lag ich kurzfristig und unbemerkt im Koma? Fiel ich durch ein Wurmloch aus dem Raum-Zeit-Kontinuum? Betrügt mich Garmin, runalyze oder das Internet? Habe ich mich selbst betrogen und wenn ja, was bedeutet das. Muss ich wieder von vorne anfangen, weil Weihnachten so gar nicht stattgefunden haben kann? Fragen über Fragen!
Dass ich die Übungen gemacht habe, weiß ich ganz sicher, aber vielleicht nicht am richtigen Tag. Aber da sich - trotz dieser Vergehen - die Erde weiter zu drehen scheint und mir auch noch kein zorniger Stabigott eine Kurzhantel nachgeworfen hat, nehme ich an, dass ich wohl noch einmal davon gekommen bin. Puh - Glück gehabt!

Freitag, 18. März 2022

259,98 Kilometer sind das Ziel

Nach einem schweren Abschied von Bregenz und dem Bodensee bei herrlich strahlendem Winterwetter
saß ich diese Woche also wieder in Salzburg in der Arbeit. Nicht unbedingt freudestrahlend, wie ich zugegben muss, aber so war es nun mal. 
Meine Lichtblicke sind wie immer mein wöchentlicher Chayabesuch
 immer häufiger anzutreffende Frühlingsboten
Osterhasi???
und die nun doch langsam anlaufende Froschklaubersaison.  

Da entdecke ich am Mittwoch eine Einschaltung der BGF (Betriebliche Gesundheitsförderung) im Intranet der SALK, dass in Salzburg wieder der App-Run (HIER der Link) stattfindet. Das Ziel: einmal die Strecke um das Bundesland zu laufen -  259,98 Kilometer. Jeder Lauf zählt, jeder Kilometer, egal wo absolviert, kann eingetragen werden. Das lustige daran, es gibt eine Karte, die einem zeigt, wie weit man auf der angenommenen Strecke einmal um das Bundesland herum schon gekommen ist und kann auch seine MitläuferInnen tracken. 
Die Aktion läuft bis 31.Mai. Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde!

Sonntag, 20. Februar 2022

No Rest for the Wicked - Finish!

Ganz unspektakulär ging heute die "No Rest for the Wicked-Challenge" mit einem gemütlichen 10 Uhr Vormittagsläufchen für mich zu Ende. Bei zwei späten Abendeinheiten zu Beginn der Woche und zwei Nachtläufen von Freitag auf Samstag durfte ich die nächtliche Ruhe noch mal genießen, die mir schon ein wenig fehlen wird. Dass ich aber "nur so" des nächtens loslaufe, um dieses Gefühl zu wiederholen, erscheint mir eher unwahrscheinlich.
Bei den beiden Slots Samstag Nacht mäanderte ich durch den Ort, weil mir der Wind auf freier Strecke etwas zu heftig war. Dabei musste ich wieder an die "Every Single Street-Challenge" von vor zwei Jahren denken und war froh, jede der kleinen Straßen schon mal gelaufen zu sein und zu wissen, wohin sie führen würde.
Besonders schön fand ich unsere WhatsApp Gruppe für diese Laufveranstaltung, weil wir nicht nur Fotos von nur teilweise begeisterten Gesichtern vor Nachteinheiten, sondern auch Erfahrungen über nächtliche Begebenheiten austauschten. Da ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen Lisa, die direkt in Salzburg wohnt und weitaus mehr Action hat, zu Elke, die Hühner gerettet und Katzen verfolgt hat oder zu Heide und mir, die wir doch sehr ländlich ruhig unsere Runden drehen konnten. 
Am meisten begeistert hat mich das heurige Februarwetter, das mir nur einen einzigen Schneelauf (den am 1.2. um 0 Uhr) und ebenfalls einen einzigen rutschigen Lauf (diesen Mittwoch um 8 Uhr morgens) beschert hat. So ein Glück muss man erst mal haben!

Für heute habe ich schon bewußt eine andere Strecke und eine andere Distanz gewählt, um gleich mit der "Vorgaben-Entwöhnung" zu beginnen. Es ging einmal um den Grabensee bei noch immer sehr munterem Wind, der im Wald netterweise gar nicht zu spüren war und auf der freien Strecke zumindest nur von seitlich hinten kam! Ich ließ mir Zeit, machte Fotos und kostete die letzte Einheit so richtig aus. 
Mattsee
Gatsch!
Mehr Gatsch!
Heiter bis wolkig
Grabensee
Mattig
Überfuhr
Jetzt kommt für mich erst mal eine völlig "planlose" (Ruhe-)Woche, mal sehen, wann es mich wieder in die Laufschuhe zieht und vor allem wie lange und wie weit die nächste Runde dann sein wird!

Freitag, 11. Februar 2022

Keine Sterne in Athen...

In Seekirchen auch nicht. Dichte Wolken, aber kein Regen. Dabei habe ich doch Elke versprochen - aus Solidaritätsgründen, da sie ihre letzten beiden Einheiten des "restless february" im strömenden Regen absolviert hat - Ausschau nach dem prognostizierten Niederschlag zu halten. 

Aber von vorne:
Das Februar-Spiel läuft und es läuft auch ziemlich problemlos! Das Wetter ist mir hold und hat mich bisher mit Straßenglätte verschont, mein Vorsatz, jeden 2. Tag 2 Einheiten zu absolvieren funktioniert auch im großen und ganzen. 
In unserer WA-Gruppe purzeln die absolvierten Einheiten nur so daher und auch auf den einen oder anderen Blogger scheint der Funke übergesprungen zu sein!
Ich absolviere meine Einheiten mal tagsüber - wie hier am Samstag spazierend
oder am Dienstag laufend auf "neuen" Strecken
mal abends oder nachts. Wie heute.
Der Freitag fehlte mir noch als einziger Wochentag, also lag es nahe, ihn für ein oder zwei nun schon eher dringende Nachtslots zu wählen (sonst laufe ich in der letzten Woche ja nur mehr zwischen Mitternacht und Morgendämmerung!)
Ob es dieses Vorhaben ist, das mich am Vorabend um halb 7 auf der Couch vor dem Fernseher für zwei Stunden einschlafen lässt oder die Extraportion Frischluft, die ich mir am Donnerstag Nachmittag nach der Arbeit noch auf einer Genussradrunde geholt habe? Ich weiß es nicht und es ist auch egal. Der 19 Uhr Slot ist jedenfalls verpasst, also wähle ich den um 22 Uhr nachdem ich die absolvierten Einheiten von meinen Mitspielerinnen kommentiert habe.
23:20 Uhr: nach der 22 Uhr Runde bin ich wach. Also nutze ich die Zeit, um Rechnungen zu zahlen, meine Buchhaltung zu erledigen, Emails zu beantworten und schwupp-di-wupp ist es schon kurz vor Zwei. Also nichts wie raus!
2:50 Uhr: noch immer kein Regen! Zwar hatte ich auf dem letzten Kilometer mal das Gefühl, als ob sich ein Microregentropfen auf meine Nase verirrt hätte, aber das war es dann auch. Auf meiner Runde durfte ich schon den Bäckerduft meiner Lieblingsbäckerei schnuppern. Dort wurde schon eifrig gearbeitet. Mit diesem Lauf habe ich 12 von 24 erledigt! Jupidu!!
4:20 Uhr: zwischen den einzelnen Läufen müssen 90 Minuten liegen. Und die vergehen - auch des nächtens - schneller, als man glaubt. (Jetzt ist die Wäsche verräumt, die Einkaufsliste geschrieben, die Fotos der letzten Wochen in den passenden Ordnern abgespeichert und ein bißchen Schreiben geht ja immer...) Ich geh dann mal laufen!
5:15 Uhr: auch die 13. Einheit lief ich im Trockenen. Sorry Elke, ich hab's probiert! 😉

Samstag, 5. Februar 2022

Neu

Durch das Februarspiel kommen ganz neue Gedanken und Überlegungen auf.
Noch nie, hatte ich so intensiv darüber nachgedacht, 
wieviele 5km Schleifen ich kenne, 
wie ich am gleichmässigsten eine 9er Pace laufen kann,
welche Runde ich locker in 45 Minuten absolvieren kann,
ob ich den Wecker auf 0:45 oder 3:45 Uhr stellen soll 
und eine der drängendsten Überlegungen - zumindest bei den Nachteinheiten:
ob meine Laufuhr auch ja genügend Akku hat! 😁

Und wer jetzt glaubt, das ganze könne ja keinen Spass machen, wenn man sich so viele Gedanken zum Laufen machen muss, der täuscht sich. Weil da gibt es ja noch meine drei Mitstreiterinnen, die unermüdlich in unserer WA-Gruppe ihre absolvierten Einheiten zu allen Tages- und Nachtzeiten posten - oder eben auch mal die Info, dass der Schlaf dann eben doch wichtiger war, als die Lauferei!
Das hilft einem dann schon mal über die nicht gerade überschießende Vorfreude über eine Nachteinheit hinweg.
 
Ich habe gestern mal komplett verweigert und bin am Nachmittag eine wunderschöne Runde in der tiefstehenden Sonne geradelt, hach war das herrlich! Und heute wird wieder gelaufen.

Dienstag, 1. Februar 2022

Lasst die Spiele beginnen!

Wie in meinem letzten Post schon erwähnt, habe ich irgendwann mal Ende September etwas unüberlegt zugesagt, bei einem Bewerb/Spiel im Februar mitzumachen. Die Teilnahmebedingungen habe ich nur überflogen und befand sie damals als machbar. 
Die Zeit verging, der Winter kam, der Jänner war zu Ende und heute begann das Februarspiel namens: No Rest for the Wicked
Die Bedingungen sind ganz einfach. Im Laufe des Monats muss an jedem Wochentag und zu jeder Stunde je einmal gelaufen werden. Mindestens 5 Kilometer und mindestens 45 Minuten. Es darf auch gegangen werden, aber alle Einheiten müssen draußen stattfinden. Und da ich mir in den letzten Tagen dann doch mal überlegt habe, wann ich welche Uhrzeiten laufen soll, wollte ich eben gleich mal mit einer Doppeleinheit starten, auch weil ich ganz gerne Pausentage zwischen meinen Läufen habe.
Mein "Plan"
Ja und weil der Spass um 0 Uhr losging, ging/lief auch ich um 0 Uhr los. 
Was ziemlich doof war, weil es ca. um 23 Uhr wieder zu schneestürmen begonnen hat (was ich aber nicht gemerkt habe, weil ich vorher schon geschlafen habe). Also absolvierte ich die erste Einheit bei nassem, fast waagrechtem Schneebatz, rutschend und nach 5 Minuten mit patschnassen Füssen. Aber bei Schönwetter kann ja jede! 😁
Die zweite Einheit habe ich mir dafür sehr viel angenehmer gestaltet (ich glaube, ich bleib dabei, dass ich zwischen herausfordernden und angenehmen Varianten wechsle!) nämlich 12h später bei Tageslicht und in Begleitung von Chaya! 
Und als ich wieder zuhause war und mich zum zweiten Mal trocken gelegt hatte, habe ich ein Ansuchen an die Wettergötter geschrieben, ob sie nicht den Winter für die nächsten 27 Tage einfach aussetzen könnten. 
Die Antwort steht noch aus.

Sonntag, 23. Januar 2022

Spieltrieb

Wer von euch hatte als Kind auch einen Hula-Hoop Reifen? Ich hatte einen und habe es geliebt. Seit einigen Jahren hört man ja immer wieder mal, dass das "hullern" nicht nur lustig, sondern auch gesund sein soll. Naja, das mag zwar so sein, aber trotzdem konnte mich das nicht davon abhalten, mir vor kurzem wieder so einen Reifen zu kaufen und meinen Spieltrieb damit auszuleben!
Ich glaube zwar, dass das früher einfacher war, was sicher an der in den letzten dreißig (oder vierzig) Jahren extrem zugenommenen Schwerkraft liegt. Eine Richtung hat gleich zu Beginn zumindest für ein paar Schwünge funktioniert, bei der anderen habe ich mehr Wirbelsäulenbeweglichkeit trainiert, als sonst was. Aber mittlerweile gehen sich gelegentlich auch da schon ein paar Schwünge aus. Ich bleibe auf jeden Fall dran und hoffe schon bald von Erfolgsmeldungen berichten zu können!
 
Ein anderes "Spiel", das ich völlig vergessen hatte, als wir beim letzten Bloggerstammtisch über Pläne für das neue Jahr gesprochen hatten, findet im Februar statt, startet also in gut einer Woche. Angemeldet habe ich mich dafür schon im Herbst, als mir Heide davon erzählte und ich fand, dass es ziemlich lustig klingt. Erst vergangene Woche fand ich den Eintrag in meinem Kalender und musst wirklich ein wenig überlegen was: "Start NRftW" bedeuten könnte. Jetzt weiß ich es wieder und bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Wort "lustig" wirklich das passende war und ich es wirklich durchziehen werde. Aber einen Versuch ist es wert!

Samstag, 25. Dezember 2021

Adventkalender - die letzte Woche

So das war's für heuer! Hier noch die letzte Woche meines Adventkalenders. 

Den Sonntag habe ich ganz langweilig so absolviert, wie er gedacht war: 19km Rolle am 19.12.
Am Montag überlegte ich mir zuerst noch eine Lauf-/Stabikombination, allerdings reichte meine Motivation nicht aus, im Finstern noch laufen zu gehen und so nutzte ich die für die Yogaeinheit schon parat liegende Matte für mein Vorhaben.
Den Dienstag habe ich wieder geschwänzt. Zwar war ich mit Chaya eine gute Stunde spazierlaufen, aber der Abend gehörte dann voll und ganz meiner Sonnwendfeier und so kümmerte ich mich nicht weiter um irgendwelche Zahlenspielereien.
Die gab es dann am Mittwoch wieder, als ich das strahlendschöne, aber saukalte Wetter (-7°C) dafür nutzte, um vor der Arbeit ein wenig Licht und Luft zu tanken. Und siehe da - bei der Aufzeichnung stellte ich fest, dass ich doppelt fleißig gewesen war: 2x 22 Minuten! ✅
Im Laufe des Donnerstags wurde es wieder etwas wärmer und so nutzte ich die zaghaften Plusgrade am Nachmittag, um mit meinem Stadt-Bummelrad schon mal ein paar Punkte für den Adventkalender zu sammeln. Die fehlenden wurden dann später zuhause noch aufgefüllt, bevor der Muskelkater vom Montag in Vergessenheit geraten konnte.
Und für den letzten Tag hatte ich mir einen langen Lauf in der Art des BYU vorgenommen. Vier 6km Runden (so ungefähr jedenfalls) sollten es sein, die ich, mit jeweils mit kurzer Pause zuhause, laufen wollte. Das hatte den Vorteil, dass ich keine Verpflegung oder gar Ersatzjacken oder ähnliches mitnehmen musste.
Start war um 10 Uhr, Runde 1 führte mich gleich mal ein wenig hügelan, zum Froschteich, Gezing und wieder zurück. Bei der ersten Pause tauschte ich dann gleich mal die leichte Laufjacke gegen eine Regenjacke aus, weil es doch viel nasser war, als gedacht. Ein paar Schluck getrunken, einmal in die Hocke und wieder hoch und weiter ging es um Punkt 11 in Runde 2.
Das ist meine Standardrunde nach Bayerham und zurück mit einer winzigkleinen Schleife am Ende beim Strandbad vorbei und wieder zu mir. Erfreulicherweise hatte ich damit schon mehr als die Hälfte erledigt, denn die ersten beiden Runden waren jeweils etwa 6,5 km gewesen.
In der zweiten Pause aß ich eine Kleinigkeit, trank ein paar Schlucke Kombucha und tauschte nun auch das Buff gegen ein Regenkäppi aus. 
Start der Runde 3 war dann um 12:01, aber zum Glück hat das niemand außer mir bemerkt! Hier lief ich erst mal zurück Richtung Strandbad, dann den Hügel rauf nach Weinberg und weiter durch den Wald. Von dort aus wollte ich eigentlich über den Pfaffenbühel wieder runter zur Hauptstraße und durch den Ort zurück nach Hause. Als ich aber so durch den Wald trabte, hatte ich plötzlich Zweifel, ob ich wirklich ein viertes Mal aus der warmen Wohnung rauskommen würde. Zwar war der Dauerregen herrlich, aber ein zum Teil sehr unangenehm böiger Wind machte die ungeschützten Laufpassagen etwas mühsam. Also lief ich einfach noch ein Stückchen weiter als geplant und nahm die vierte Runde dann von der anderen Seite in Angriff und kam tatsächlich nach ziemlich genau 24km wieder bei meiner Wohnung an.
Tadaa! Ziel erreicht, Adventkalender hiermit geschlossen und ich hab Pause!

Samstag, 18. Dezember 2021

Die drei Ks

Je weiter der Dezember voranschreitet, desto mehr Kreativität ist gefragt (1. K!), um meinen Adventkalender erfüllen zu können. 
Zum Glück kam ich am Donnerstag auf die grandiose Idee zu einer Bäckerei hier in meiner Nähe zu fahren, um dort Kekse in rauhen Mengen (2. K!) zu kaufen, die mir nun helfen, die fehlenden Kilometer (3. K!) des jeweiligen Tagesdatums aufzufüllen. 😋
 
Und so sieht die Woche bisher aus.


Montag nutzte ich die schon schneefreien Wege in Salzburg für eine Runde um die Klinik. Da die 13 km noch nicht ganz voll waren, als ich wieder zurück war, musste der Weg zum Büro und zur S-Bahn (inklusive umziehen) auch noch mit aufgezeichnet werden!
Ohne Kommentar!
 


Mittwoch durfte dann die Rolle wieder herhalten. Es gab da ein YouTube-Video, das ich mir schon lange mal ansehen wollte, da passten die 15 Kilometer ganz ausgezeichnet dazu.


Donnerstag - geschwänzt! Einfach nur Kekse gegessen, ohne sie zu zählen. Skandalös!! 😁



Am Freitag war dann wohl irgendwie ein Zahlendreher mit dabei. Die 7,1 km waren sicher 17 Kilometer... oder so ähnlich.



Und heute habe ich das Tagesdatum fein säuberlich zwischen K2 und K3 aufgeteilt. Gerechtigkeit muss sein und wird sogar mit ein paar schüchternen Sonnenstrahlen belohnt. 
Mein Lieblingsbaum sieht auch vor grauen Wolken gut aus.
Dabei kam genau in diesem Moment die Sonne kurz zum Vorschein, begleitete mich den Hügel hinauf und fast bis zum Froschteich, wo noch tiefe Winterruhe herrscht.