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Freitag, 10. Januar 2020

Neues Spiel

Gehört hatte ich früher schon mal von der Idee, aber so richtig draufgebracht hat mich Markus mit seinem Blogbeitrag "Kreuz und Quer".
Es heißt "every single street" und geht darum, in seiner Heimatstadt (oder auch woanders, wenn man genug Zeit mitbringt), jede einzelne Straße abzulaufen. Und wenn das einer in San Francisco schafft, müsste das doch in meiner "Großstadt" auch möglich sein. 
Um mir die Sache lustiger zu machen, habe ich zwei Freundinnen aus dem Ort eingeladen, bei dem Spiel/Projekt mitzumachen. Egal ob laufend oder spazierend, hauptsache zu Fuß und alle Straßen. Am Ende schauen wir dann, wer es geschafft hat, am wenigsten Gesamtkilometer zu brauchen! Weil ein bißchen Planung muss dabei schon sein, sonst rennt man viele Wege doppelt und dreifach!
Mal sehen, was dabei herauskommt. 

Ich habe heute schon mal mit einem kleinen Teil der Stadt begonnen, in dem ich mich auch sehr gut auskenne und musste feststellen, dass ich die Gesamtstrecke schwer unterschätzt hatte! Ich hatte für den Bereich zwischen Seeburg und Mühlbergstraße gut 5 Kilometer geschätzt und kam mit über 9 nicht mal ganz soweit! 
Trotzdem hat es mir richtig Spaß gemacht soviele neue Straßen und Wege anzuschauen. Nächste Woche geht es weiter!

Montag, 9. September 2019

Rupertilauf Seekirchen 2019

Als Wiederholungstäterin stand ich gestern schon zum 3. Mal beim Start des Rupertilaufs hier in Seekirchen. Die Temperaturen waren mit 11 Grad heuer mehr als läuferfreundlich, der prognostizierte Regen blieb aus und so sprach nichts gegen eine neue Bestzeit. Theoretisch zumindest. Praktisch macht sich heuer ganz eindeutig meine Trainingsfaulheit bemerkbar.
Klar kann ich die 10,2 Kilometerstrecke für mein Gefühl schnell laufen. Nur ist es eben objektiv gemessen deutlich langsamer, als die letzten beiden Jahre. Also war der Plan heuer (ganz ernsthaft) erst mal kontrolliert bis zum Wendepunkt zu laufen, dann (wie jedes Jahr) den Anstieg nach Bayerham zügig hinaufzugehen und auf der restlichen Strecke zu sehen, ob ich noch ein wenig zulegen kann.
Das hat auch wunderbar funktioniert, ich konnte sogar noch sowas ähnliches, wie einen Zielsprint hinlegen und wurde (was für eine dankbare AK!) noch 2. bei den W50.
Danach kam der gemütliche Teil, zusammensitzen, quatschen, lachen!
 
Kleines (für mich äußerst beeindruckendes) Detail am Rande: der junge Mann, der am 2. Foto außen rechts steht ist Norbert Lüftenegger, ein Vereinskollege, der gerade Ende August einen neuen Weltrekord im Double Deca Ultratriathlon (sprich: 20 Langdistanzen an 20 aufeinanderfolgenden Tagen) in 241h und ein paar zerquetschten aufgestellt hat!

Montag, 31. Dezember 2018

Ein guter Rutsch!

 
Der Silvesterlauf zeigte sich heuer von seiner winterlichen Seite. Seit dem frühen Morgen schneeregnete und schneite es vor sich hin und nur die Plusgrade der vergangenen Tage verhinderten eine Eis- statt einer Laufstrecke. 
Nach drei Schnupfen-Ruhetagen ging es mir heute wieder ziemlich gut und mitlaufen wollte ich auf jeden Fall, hat sich der Leimüller-Silvesterlauf und das gemütliche zusammensitzen danach doch schon zu einer schönen Jahresabschlusstradition entwickelt. 



Die Startunterlagen holte ich schon am Vormittag ab, eine gute halbe Stunde vor dem Start ging es mit der Lieblingsschwester zum einlaufen (das ich aber schnell abgebrochen habe - mehr als die 5,8km traute ich mir heute noch nicht wieder zu.) Im Startbereich trafen wir dann schon die ersten Vereinskollegen und Freunde 
und die Zeit bis zum Start ging schnell vorbei. Ich reihte mich ganz am Ende des Starterfeldes ein, um am Anfang schön langsam loszutraben. Das funktionierte auch ganz gut, aber nach einem Kilometer beschloss ich dann doch, ein wenig schneller zu werden und näherte mich meinem üblichen Wettkampftempo um die 6 min/km an. Die Straßen waren immer wieder mal seifig, was mich bei meinem Tempo sicher weniger gestört hat, als die schnellen Läufer, die in den Kurven ganz schön geschlittert sind!
Nach zwei Runden ging es auch schon wieder ins Ziel und danach schnell wieder nach Hause, um mich "trockenzulegen". Dann folgte noch der gemütliche Teil erst in der Sporthalle mit Vereinskolleginnen
und anschließend noch direkt in der Nachbarschaft mit zwei Freundinnen, mit denen ich schon die ersten Pläne für das neue Jahr geschmiedet habe. (Ich werde berichten!)

Ich wünsche Euch allen einen guten Start
ins Neue Jahr,
viel Gesundheit und Freude bei allen Unternehmungen!

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das Comeback des Jahres!

Ach da ist er ja doch noch gekommen im Jahr 2018. Ich hatte wirklich schon befürchtet, er wäre durch die Dominanz des Spätsommers beleidigt und hätte sich schmollend nach irgendwo verzogen.
Aber seit dem Wochenende ist nun doch der "richtige" Herbst hier angekommen. Mit milderen Temperaturen, Regen, grauen Tagen.
Den Schnee hat er schnell gefressen, erst noch für ein wenig Straßenglätte gesorgt und es sich jetzt hier gemütlich gemacht. Was bin ich froh! 

Sonntag lief ich zwar noch im Trockenen, aber die dicken Wolken ließen den Regen schon erahnen. Es war nur eine kurze Runde beim Vorbereitungslauftreff für den Silvesterlauf hier im Ort und gerade geeignet, nach dem Schwimmtraining noch ein wenig auszutraben. Mit der Frau des Veranstalters und einer Vereinskollegin quatschten wir uns gemütlich durch die zwei Runden.

Heute bekam ich zwar den meisten Regen beim radeln ab, aber nach der langen Durststrecke kann mich nicht mal das aus der Ruhe bringen. Außerdem war es nur eine relativ kurze Strecke von gut 11km, für die ich aber wegen des "munteren" Westwinds, der (natürlich) von vorne kam, ganz schön lange gebraucht habe.
Dafür kam die Belohnung dann am Nachmittag.
Der kleine Feuersalamander ist schon arg spät dran, mit der Suche nach einem Winterquartier!
Großes Panorama mit kleinem Hund!
Chaya liebt dieses Wetter auch - heute ist sie nur rumgefetzt!
Und ich habe den Regen, die Wolken und den wieder aufgewärmten, weichen, nassen Boden genossen.

Samstag, 9. Juni 2018

Nachtrag und Nachbarschaft

Schon zum zweiten Mal hatten wir bei unserer Vereinsmeisterschaft die Ehre von "triyourlife" fotografiert worden zu sein. Da ich ja selbst schon ein paar Mal als Zaungast/Streckenposten/Anfeurerin/Hobbyfotographin dabei war, sticht mir der Unterschied zwischen meinem Geknipse und den professionellen Fotos von Kathi und Christian ganz besonders ins Auge. 
Daher hier noch ein kleiner bildlicher Nachtrag zu letztem Sonntag.
 
 

Gelaufen bin ich seit Sonntag fast gar nicht. Ein bißchen radpendeln zur Arbeit und abendliches Schwimmen im See reichten mir für die ersten paar Tage nach dem Triathlon. Mittwoch fand wieder der Lauftechnikkurs statt, der diesesmal "Tempoläufe" am Programm hatte. Gut, dass die Beine ausgeruht waren! 😃
Donnerstag war dann die Premiere des Seetrainings - ok, das war dann doch ein deutlicher Unterschied zu meinem gemütlichen Rundendrehen, das ich sonst als Seeschwimmen bezeichne! Technik- und spezielle Übungen fürs OpenWater Schwimmen wechselten sich ab, zwischendurch mal ein simulierter Massenstart mit "Prügelei", zum "auflockern" Sprint zum Steg, raus und Liegestütze, wieder zurück, usw. usf! So ging es eine Stunde dahin, dass nicht nur das Wasser kochte!
Gut, dass ich gestern keine Zeit für Sport hatte! 😉
Unser Chor gestaltete in Minimalbesetzung zum endgültigen Abschluß vor der Sommerpause einen Gottesdienst mit Krankensalbung im Pflegeheim, das im Gelände der Klinik angesiedelt ist mit und gleich danach bereitete ich mit zwei Vereinskolleginnen das Geschenk für meinen Schwager vor, der heute einen runden Geburtstag feiert. 
Daher ließ ich heute morgen auch den ursprünglich am Plan stehenden langen Lauf ausfallen, lief eine schöne (fast)10er Runde rund um Seekirchen und war ganz begeistert von meiner mir noch völlig unbekannten Nachbarschaft!
So herrlich zum laufen!

Nicht so herrlich für Pinkelpausen!

Die Temperaturen waren durch das gestrige Gewitter noch gedämpft, ein paar hohe Wolken taten auch gut und so lief es sich sehr locker auf der abwechslungsreichen Runde!

Montag, 30. Januar 2017

Viele erste Male

Geschafft!
Der Umzug in meine neue Wohnung verlief am Samstag frostig und dank meiner wunderbaren Helferleins sehr zügig! Geschwitzt habe ich trotzdem genug und ein halber Tag Krafttraining (Kisten, Kartons und Möbel auf- und abladen) plus ca. 8 Stunden Geduldsspiel und Denkaufgaben (ausräumen der eingepackten Sachen und die immer wieder auftauchende Frage: wohin räume ich das jetzt wieder?) haben mich trotzdem ganz schön geschafft.
Mein Rücken protestierte am Abend ganz schön, was mich dazu veranlasste, nur mehr eine ganz bestimmte Reisetasche zu suchen in der, wie ich wußte, meine Schwimmsachen waren, um am nächsten Tag um 8 Uhr zum Schwimmtraining nach Salzburg fahren zu können.
Ach tat das gut! Raus aus dem Chaos in einen ganz "normalen" Sonntagsablauf. 
Das erste Mal von meinem neuen Wohnort aus. Und diesem ersten Mal folgen jetzt noch viele andere. Das erste Mal von hier aus laufen gehen. Das erste Mal von hier aus zur Arbeit fahren. Das erste Mal dies, das erste Mal das.
Und das tut auch gut, nach den vielen "letzten Malen" der vergangenen Wochen und Monate.
Hier ein paar Eindrücke...
Alles wartet auf den Transport
Bücher und Ordner sind wie immer am schwersten
 
Alles will mit!

und landet in der neuen Wohnung - Paul und Chaya haben schon
ein Plätzchen gefunden!

Samstag, 31. Dezember 2016

Der 600ste

Bevor ich mich auf den Weg mache, um nach Seekirchen zum obligatorischen Silvesterlauf zu fahren, noch ein kurzer Post.
Viel gibt es nicht zu berichten. Die letzte Woche des Jahres war ich noch mal so richtig faul. Ein gemütlicher Ratschlauf mit meiner Schwester am Montag, ein langer Spaziergang am Dienstag, eine Stunde entspanntes Schwimmen am Mittwoch und aus. Heute Nachmittag noch die 2 Runden in Seekirchen und anschließend erst mit Vereinskollegen und danach noch mit Andrea gemütlich zusammensitzen.
Ein wenig habe ich die viele "ungelaufene" Zeit damit verbracht, Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Allzu konkret sind sie noch nicht, aber zwei bis drei "Wunschveranstaltungen" gibt es, ich muss nur erst noch sehen, wie ich sie im Trainingsverlauf  unterbringe. Mehr dazu im nächsten Jahr. 😃
Das Silvesterschwimmen werde ich heuer wieder nicht angehen, obwohl die Sonne schon seit dem frühen Morgen vom Himmel strahlt, aber die Wassertemperaturen sind nun mal nichts für Hallenbad verwöhnte Weicheier, wie mich!
Quelle: https://www.salzburg.gv.at/wasserwirtschaft/6-64-seen/hdweb/5.2.html

Und so verabschiede ich mich mit meinem insgesamt sechshundertsten Post für dieses Jahr und wünsche allen, die hier mitlesen und kommentieren (vielen Dank dafür - ich freue mich über jeden Kommentar von euch, egal ob schriftlich oder mündlich!) einen

Guten Rutsch ins Jahr 2017!

Sonntag, 6. Dezember 2015

Etappenlauf

Nachdem mir 2 Läufe für eine Woche so fürchterlich wenig vorkamen, habe ich heute gleich 4 gemacht, um meine Statistik ein wenig aufzuhübschen!   :D
Auch wenn es momentan wettertechnisch gar nicht so aussieht, der Silvesterlauf in Seekirchen naht und dort gibt es jedes Jahr an den 4 Sonntagen davor jeweils einen Vorbereitungslauf. Dabei kann man sich die Strecke anschauen, wenn man noch nie daran teilgenommen hat oder, wie es bei mir der Fall ist, einfach jede Menge nette Leute treffen und mit ihnen quatschend die knapp 6km lange Runde drehen.
Nachdem die vergangene Woche laufmässig etwas zu kurz gekommen war, beschloss ich die Runde ein wenig aufzupeppen und lief erst mal von mir zum Bahnhof in Neumarkt. (Lauf #1). Dann fuhr ich mit der S-Bahn Richtung Seekirchen, stieg aber schon eine Station früher aus und wollte eigentlich dem See entlang zum Treffpunkt laufen (ich hatte noch eine gute halbe Stunde Zeit und hätte die Strecke auf ca. 3,5km geschätzt).
Aber meine Planungen sind ja meistens nur so ganz grobe Anhaltspunkte, an die ich selbst nicht so ganz glaube.
Also stieg ich zwar an der Haltestelle aus, lief aber nicht zum See, sondern den Hügel rauf nach Bayerham. 
Weil: genau auf diesem Abschnitt der Strecke hing der Nebel so dicht und tief (ich kam aus der Sonne und war deswegen auch nicht so warm angezogen), dass ich beschloss, die höhergelegene Variante zu wählen und dort in der Sonne laufend auf die Nebelsuppe runterzuschauen. Nur kostete mich das ein wenig Zeit. Nicht nur wegen des Hügelchens, sondern weil die Straße zu Beginn im Schatten lag und so eisig und glatt war, dass ich wie auf rohen Eiern hinaufgetapst bin! (Und insgesamt war sie vielleicht auch einen Kilometer länger als gedacht, aber so schlecht war meine Schätzung auch nicht.)
Oben lief es dann besser und mein Sonnenplan ging auf. Aber irgendwie verging die Zeit schneller, als geplant und ein dringend notwendiger Zwischenstopp am Bahnhofs-WC ließ meine Zeitreserven weiter schrumpfen! (Nur gut, dass ich keine Kamera mit dabei hatte, das Bild des herumwabernden Nebels über dem See war so traumhaft, dass ich mich vor lauter fotographieren völlig verfranst hätte!)
Knapp vor dem Start kam ich dann doch noch zum Treffpunkt (Lauf #2) und hatte sogar noch Zeit ein paar Bekannte zu begrüßen.
Dann kam der eigentliche Lauf (#3) auf der schon bekannten Strecke und nach der Heimfahrt per Bahn noch der letzte Lauf (#4) wieder zurück nach Hause.
Insgesamt waren es wohl so um die 13km, die sich aber durch das gemütliche Tempo und die vielen Pausen nach viel weniger anfühlten!