Mit dem Juli beginnt ja die zweite Jahreshälfte und damit (bei mir) auch immer ein kurzer Kontrollblick auf meine, für das Jahr geplanten Ausflüge und Unternehmungen.
Radtouren sind heuer noch nicht wirklich zustande gekommen, was einerseits meiner bescheidenen Kondition zu Beginn des Jahres geschuldet ist, andererseits auch ein bisschen den eher wechselhaften Wetterbedingungen. Aber die Räder laufen mir nicht weg, die Radwege auch nicht und gelegentlich schaffe ich zumindest eine hübsche Ausfahrt, wie an meinem Ländlebesuch vergangenes Wochenende.
Brommie trug mich brav bis Langenargen
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Erster Stopp in Wasserburg |
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Überall große Haufen Schwemmholz aus dem See |
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Hängebrücke über die Argen |
vorbei an wunderschönen An- und Ausblicken. Dort winkte ich kurz in die Schweiz rüber, beim letzten Mal war ich ja nach "gegenüber" nach Arbon geradelt.
Danach gönnte ich mir ein kühles Getränk in einem Café mit Seeblick und fuhr gemütlich wieder zurück.
Am nächsten Tag durfte Brommie gleich wieder raus - diesesmal ging es aber nur an den ca. 3km entfernten Jannersee, wo ich meine
#12 der nassen 1000er einheimste!
Am Nachmittag ignorierte ich die Gewitterwarnungen und fuhr mit dem Zug nach Feldkirch, um dort das buddhistische Zentrum Letzehof und die Stupa zu besuchen.
Der nächste "Radausflug" führte mich dann - wieder von daheim aus - nach Bad Reichenhall, bzw. etwas weiter zum Thumsee, wo ich meine
#13 der nassen 1000er
schwamm. Das war der erste See, in dem ich richtige Fischschwärme unter und neben mir sah. Dass gelegentlich mal ein Einzelexemplar neben mir vorbeischwimmt bin ich ja gewohnt, aber das war richtig toll!
Die #14 der nassen 1000er
gab es dann schon drei Tage später in St.Gilgen, wo ich im Wolfgangsee meinen Kilometer absolviert habe. Im dortigen Strandbad zahlt man keinen Eintritt, was für mich als Kurzbesucherin sehr praktisch ist.
Und heute machte ich (um nicht zur Amphibie zu mutieren) mal wieder einen Laufversuch. Dazu fuhr ich zum Grabensee, wo sich der Straßenanteil der Umrundung durch unterschiedliche Busaus- und Einstiegstellen minimieren lässt.
Die weichen Wald- und Wiesenwege behagen meinem Haxen mehr, als härterer Untergrund und so kam ich heute schon fast auf eine Rekorddistanz von 3 gelaufenen Kilometern! Beim Tempo gleiche ich mich mehr und mehr dem Schwimmtempo an, aber so habe ich halt auch länger was davon.