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Freitag, 21. März 2025

Herausfinden was passt

Wie hieß das gleich noch mal? "Trial and Error" oder war es doch "Learning by Doing"

Seit dem Ende des restless february versuche ich, herauszufinden, was den Füßen behagt und was nicht. Interessanterweise spüre ich jetzt auch im Alltag wieder öfter "etwas" an der Ferse, was trotz (oder gar wegen?) der vielen Spaziergänge im Februar nicht so war. Eines muss ich ihr lassen: sie ist eine gute Lehrmeisterin, was Selbstdisziplin in Bezug auf Dehn- und Kräftigungsübungen betrifft und macht mich freundlich darauf aufmerksam, wenn ich in Gefahr laufe, sie zu vernachlässigen. 
Eine weitere Schraube, an der ich drehe ist das Thema Ernährung. Allerdings bin ich hier - leider - nicht sehr konsequent. Am leichtesten ist es für mich, wenn ich beim Einkaufen aufpasse, denn was nicht im Kühlschrank ist, kann nicht (regelmäßig) gegessen werden. Wobei ich davon überzeugt bin, dass Nahrung besser, als jede andere Therapie ist, weil sie von innen wirkt und alles andere von außen.

Von außen gab es noch etwas, was mir in den letzten Wochen geholfen hat, nämlich die Fersenkeile, die ich mir vor Jahren wegen meines Fersensporns gekauft habe. Da diese weiche, leichte Erhöhung momentan gut zu tun scheint, habe ich mich dazu durchgerungen, es auch (wieder) mal mit Laufschuhen mit mehr Sprengung zu versuchen. Die mit denen ich sonst laufe, sind da eher sparsam ausgestattet.
Es wurden schließlich Brooks Ghost, die ich jetzt einmal in der Woche für meine Lauf- und Geh-/Laufversuche trage. 

Ließ ich mich etwa vom "Parkrun"
Zeichen verführen?
Und so sieht es momentan mit der "Lauferei" aus. Auch wenn der Fortschritt nicht leicht ersichtlich ist, für mich ist es einer, weil ich doch den Laufanteil nach und nach erhöhen und gelegentlich, wenn es mal klappt, nach einer Radeinheit auch einen ganz kurzen Koppellauf dranhängen kann.


Soviel zu meinen Fuß- und Fersenexperimenten!
Und wenn ich nicht gerade herumprobiere, gibt es natürlich noch den grauen Alltag, der momentan aber gar nicht (mehr) so graubraun ist, denn auch wenn es nach wie vor sehr trocken ist, lässt sich der Frühling nicht aufhalten und schickt seine Boten, die ich bei meinen Besuchen am Froschzaun ebenso entdecken kann, 
wie bei meinen Chaya-Spaziergängen. 

Mittwoch, 5. März 2025

Völlig frei

Mit dem Start in den März genieße ich erst mal die Freiheit, losspazieren, loslaufen zu können, wann, wie lange und wie weit ich mag. Die Frequenz meiner zu Fuß absolvierten Einheiten wird wieder zurückgeschraubt, zwischendurch setze ich mich auch mal auf die Rolle (wenn es draußen kalt oder bäh ist) oder aufs Rad, um draußen eine kurze Runde zu drehen (und hoffe dabei, dass bald mal der Rollsplit von den Straßen kommt).
Spezielle Dehneinheiten für den Rücken und die Ferse, die mir Lizzy zukommen ließ ergänzen das Programm und mit gelegentlichen Schwimmeinheiten in der Halle und im See, komme ich schon wieder annähernd an ein ausgewogenes Bewegungsprogramm. So darf es gerne weitergehen!

Gestern am Grabensee hatte ich dann endlich auch wieder das Gefühl zu laufen. Klar sind jetzt noch sehr viele Gehpausen dabei, aber alleine mal ein Stückchen durch den Wald zu traben ist herrlich!
Ich übe schon für Weimar - dort Kulturauszeit, 
hier Sonnenbankauszeit!
Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder Pausentage, an denen ich es mir einfach gut gehen lasse, wie am Sonntag bei C. in Radstadt.
Camping-Raclette in der Sonne
Essplatz with a view

Damit ich nicht den kalten Entzug des restless february erleiden muss, gehe ich wieder regelmäßig abends in den Wald um Kröten, Frösche und Molche über die Straße zu tragen. Da bin ich dann auch alleine unterwegs und kann die Nachtslots noch mal ein wenig nachfühlen. 

Außerdem hat mich Lizzy auf eine lustige Schreib-Bloggergruppe gebracht, die wöchentlich ein oder zwei Runden Drabble "spielen". Ha, das ist was, ganz nach meinem Geschmack. Kurze Geschichten - es müssen genau 100 Wörter sein - zu drei vorgegebenen Begriffen.
Wer Lust hat, hier mitzulesen, meine Versuche stelle ich auf meinen Schreibblog unter diesem Link (oder einfach von dieser Seite aus oben auf den Tab "Meine Schreibereien" klicken).

Mittwoch, 1. Januar 2025

Kleine Schritte


Auch wenn ich viele dieser kleinen Schritte hier nicht erwähnt oder auf Strava veröffentlicht habe, es gibt sie doch! Und dass es sie gibt, gibt mir Hoffnung, dass es im nächsten Jahr mit dem Aufwärtstrend so weitergeht. 

Den Silvesterlauf (für den ich mich sehr optimistisch schon Anfang November angemeldet habe), habe ich ebenfalls in kleinen, ruhigen Schritten absolviert. Claudia hat mich netterweise begleitet, obwohl ich beim Start noch nicht sagen konnte, ob ich ihn zu Ende laufen, oder nach der ersten Runde aufhören würde. Gerade mittendrin fühlte es sich aber so richtig gut an und so trabten wir gemütlich weiter und kamen ins Ziel! Somit kann ich die erfolgreiche Teilnahme an einer Laufveranstaltung im Jahr 2024 verbuchen. Jupidubidei! 

Und jetzt?
Mein Plan ist, erst mal zu versuchen auf diesem Niveau (zwei kurze Läufchen pro Woche) zu bleiben, um ein wenig mehr Sicherheit in die Lauferei zu bringen, damit das immer übervorsichtige in sich hineinhören sich wieder verflüchtigt.

Andere Pläne in sportlicher Hinsicht habe ich nicht, eher ein paar Wünsche, wie zB. ein paar der letztes Jahr wegen Dauerregen, Hochwasser oder Unlust nicht gefahrenen Radausflüge zu machen, bis Ende April noch ein paar 1000er einzusammeln und wenn der Fuß es zulässt, auch wieder Browniecampen mit wandern zu verbinden. 
Und natürlich weiterhin mit Chaya meine Runden zu drehen!

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Neue Jahr!

Freitag, 6. Dezember 2024

87 Wochen

ist es her, dass ich das letzte Mal bei einem Lauftreff war. Am 5.4.2023 ist der letzte Eintrag in meinen Aufzeichnungen. Danach habe ich darauf verzichtet, extra nach Obertrum (zwar nicht weit, aber um rumzuhumpeln dann eben doch zu weit) zu fahren und wenn ich mir die Strecke und das Tempo von dem Abend anschaue, war das auch nicht mehr so richtig laufen. 

Als aber diese Woche ein Glühweinlauftreff im Nachbarort bei einer sehr lieben Vereinskollegin ausgeschrieben war, habe ich beschlossen, diese lange Pausenzeit zu beenden. 
Ich habe Claudia gefragt, ob sie mit mir 20min Geh-Laufen würde, damit ich nicht ganz alleine durch die Gegend stolpere, was sie netterweise getan hat und so hatte ich meine "Rechtfertigung" mich danach mit den anderen ans Feuer zu stellen, Kekse zu knurpsen und Glühmost zu trinken!
Schee war's!

Dienstag, 8. Oktober 2024

Und jetzt?

Nach einem Urlaub ist es immer ein bisschen so, wie nach einem Wettkampf, auf den man sich mit einem Trainingsplan vorbereitet hat. Die (Urlaubs)pläne sind erledigt und im Alltag muss man sich erst wieder einfinden.
Letzte Woche habe ich mir deshalb auch gar nicht viel vorgenommen. Statt draußen zu radeln, habe ich - den Temperaturen entsprechend - meine Rolle aus dem Keller geholt und wieder aktiviert und war einmal in der Watzmanntherme statt im See.
Außerdem hatte ich den ersten Termin bei einem Physiotherapeuten, mal wieder wegen der Ferse. Weil der Urlaub mit den vielen, vielen Schritten hat ihr so gar nicht behagt. Also werden jetzt doch schwerere Geschütze aufgefahren und sie bekommt die Stoßwellentherapie. Mal sehen, was das bewirkt.

Laufen soll ich in der Zeit leider nicht, also versuche ich mich mit (wieder begonnenen) Schwimmtrainings, radeln und ein bisschen schwitzen auf der Matte zu beschäftigen. 
Zwischendurch muss aber auch ein kleiner Spaziergang drinnen sein, wie am Sonntag Nachmittag. Da habe ich zuerst stundenlang, Blumentöpfe ausgeleert, ausgewaschen und im Keller verstaut, die Terrasse geputzt und den Großteil der Möbel weggeräumt. Danach brauchte ich dringend ein paar Schritte, um meinen Rücken wieder auszulockern.

Den Spaziergang habe ich genutzt, um mal wieder mit meiner sehr selten benutzten ActionCam rum zu spielen. Also die Videos sind bei mir noch nicht zeigetauglich, die Fotos sind ok.

Samstag, 3. August 2024

Halb-Halb

Bevor ich allzu euphorisch, und vom Übermut gepackt werde, was die Fortschritte beim Laufen betrifft, hat mein Körper beschlossen, mich darauf hinzuweisen, dass allzu schnelles Steigern nicht so klug ist. 
Im letzten Monat konnte ich immer 2 Läufe pro Woche machen, ohne danach irgendwelche negativen Nachwirkungen zu spüren. Auch im Alltag war wieder viel möglich, was in den letzten Monaten sonst immer Schmerzen verursacht hat und das obwohl ich die Behandlungen bei meiner Osteopathin momentan pausiert habe. 
Ok, gelegentlich ist mal ein Lauf dabei, der sich noch immer sehr unrund anfühlt und wo ich auch danach das Gefühl habe, dass etwas nicht ganz passt, aber das darf ja auch sein. Dann lasse ich mir einfach wieder ein oder zwei Tage mehr Pause und dann passt es wieder. 
Das Tollste war letzten Freitag ein Koppellauf nach einer wunderschönen 90 minütigen Radrunde
Treffpunkt zwischen Seekirchen
 und Obertrum
mit der Lieblingsschwester, bei dem ich so richtig das Gefühl hatte, ganz normal losrennen zu können. Yupiduuuu!

Die letzte Woche verlief dann aber nur mehr halb yupiduu ... 
Samstag konnte ich den Schweineyeti frühmorgens um halb 5 niederringen, stand auf und radelte zum Strandbad, um dort den absolut schönsten Schwumm dieses Jahres kurz vor Sonnenaufgang zu genießen. Danach setzte ich mich auf den Steg und wartete, bis die Sonne kam, trank meinen Kaffee, den ich in der Thermoskanne mitgenommen hatte und war kurz vor 7 Uhr wieder daheim.
Am Sonntag nutzte ich mal wieder das Regenwetter, um mir einen 1000er zu holen. Ich fuhr zum Attersee an einen öffentlichen Badeplatz, der für einen Sonntagvormittag herrlich ruhig und verlassen war und stieg ins Wasser. 
Ok, es war ziemlich windig und auch zogen noch ein paar sehr dunkle Wolken über die Berge, aber schwimmen war gut möglich. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Wellen weniger werden. Dann nach ca. 400 Metern änderte ich die Richtung, weil ich in einem großen Bogen wieder zurückschwimmen wollte. Und was sehe ich da, als ich zum Badeplatz zurückschaue? Orange blinkende Lichter. So ein Mist - Sturmwarnung, denke ich mir und ärgere mich, dass ich überhaupt geschaut habe. Weil das ist so ziemlich der einzige Grund für mich, einen Schwumm abzubrechen. 
Also gut, dann schwimme ich eben wieder zurück. Im Wasser ist niemand zu sehen, aber am Ufer stehen ein paar Leute in Grüppchen herum. Wieder Mist! Wenn mich jemand sieht, kann ich auch nicht direkt vor dem Ufer noch auf- und abschwimmen, um auf die 1000 Meter zu kommen. Also schwimme ich (fast) direkt wieder zurück und stelle fest, das wird sich nicht ausgehen. Jetzt habe ich aber schon in Oldenburg getrickst, um den Bornhorster See einsammeln zu können, ein zweites Mal erlaube ich mir das nicht. Da bleibt nur übrig - raus aus dem Wasser, Uhr stoppen, warten bis die Sturmwarnung vorbei ist und dann den Rest schwimmen. 
Also greife ich bei 930 Meter auf der Uhr nach dem Schwimmausstieg, schaue noch mal zur Badehütte und sehe ... einen Einsatzwagen des ÖAMTC mit orange blinkenden Warnleuchten daneben auf der Straße stehen!!!! 
Ha! Nix wie zurück ins Wasser und noch mal eine Minirunde geschwommen und tadaaa

die #16 der nassen 1000er
am 28.7. im Attersee ist erledigt!
Montag nutzte ich nach der Arbeit das Angebot der "Siemens Festspielnächte" in der Salzburger Altstadt, um mir eine Jedermannaufführung aus dem Jahre 1983 mit Klaus Maria Brandauer und Helmut Lohner anzuschauen. Am Kapitelplatz gibt es während der Festspiele jeden Tag gratis Aufzeichnungen von früheren und aktuellen Aufführungen. Sehr praktisch! 

Soweit die erste Hälfte der Woche. Die zweite verlief dann sehr viel weniger abwechslungsreich. Am Mittwoch bekam ich spätabends plötzlich starke Schmerzen im linken Bein, liegen ging gar nicht, sitzen auch nicht gut, herumwandern in der Wohnung nur mit Abstützen. 
Am Morgen beschloss ich trotzdem zur Arbeit zu gehen, weil dort wäre ich zumindest abgelenkt und meine Vermutung, dass die Schmerzen von der Wirbelsäule (bzw. den Bandscheiben) verursacht werden, ließ mir die Nähe zur neurochirurgischen Wirbelsäulenambulanz sehr positiv erscheinen. Allerdings ließen die Schmerzen bis Mittag so nach, dass ich ohne weitere Abklärung wieder nach Hause fuhr. 
Die geplante Fahrt nach Lauterach (der Koffer stand schon gepackt im Gang) für dieses Wochenende blies ich ab, weil 5h Zugsitzen in dem Zustand nicht so verlockend klang und außerdem wollte ich auf Nummer sicher gehen, falls die Verbesserung nur kurz dauern würde. Hier habe ich die Hausärztin ums Eck und kenne sämtliche Ärzte der Wirbelsäulenstation persönlich. 
Zwar wurde es nicht mehr schlimmer, aber meine Hoffnung, wenn die Schmerzen in den ersten 12h nach Auftreten schon nur mehr halb so schlimm waren, sie in den folgenden 12h wieder ganz verschwinden, erfüllte sich nicht. Also ging es gestern doch zu meiner Hausärztin, bekam Schmerzmittel, Verordnung für Physiotherapie und eine Zuweisung zum MRT.
Das Telefonat mit einem befreundeten Physiotherapeuten hat mich dann noch mal etwas runtergebremst. Er hat mir Tipps zur Entlastung der Wirbelsäule beim Liegen gegeben und mir für die ersten 3 Tage Schonung empfohlen. Spazieren und Alltagsbewegung ja, aber kein Sport, kein Turnen. 
Also spaziere ich seit gestern eben nur durch die Gegend, bemerke aber schon deutlich, wie die Schmerzmittel greifen, die ja auch entzündungshemmend sind. Die Räder und den See lasse ich jetzt einfach mal links liegen, werde mich ins Wenger Moor begeben und dort ein wenig "draußen" genießen. 

Freitag, 21. Juni 2024

Laufen?

Wie war das eigentlich, als ich noch regelmäßig gelaufen bin? Und auch noch darüber geschrieben habe??
Schön langsam muss ich da wirklich überlegen. Bevor ich also alles vergesse, hier mal ein ganz kurzer Zwischenbericht, wie es in dieser Hinsicht aussieht. 
Nach dem Motto - Bilder sagen mehr als tausend Worte

hier die Übersicht über meine "Umfänge". 

Angefangen habe ich wieder mit 100 Schritte laufen, 100 Schritte gehen. Entweder behalte ich das die ganze Zeit bei, wenn sich alles gut anfühlt, wechsle ich zwischendurch auch mal ganz mutig zu 200 laufen 100 gehen oder ähnliche Zahlenspielereien. 
Im letzten Monat habe ich auch immer wieder mal versucht, 1km zu laufen kurz zu gehen und dann wieder zu laufen, das klappt über 2-3km mittlerweile auch schon.
Allerdings laufe ich nur 1x pro Woche und wenn ich - wie letzte Woche mal versuche wieder etwas länger (ca. 1-2h) zu wandern, lass ich das Laufen noch ganz weg.

Der Trend geht in die gewünschte Richtung und solange das so ist, bleibt hoffentlich auf mein Geduldsfaden heil!

Samstag, 22. Juli 2023

Schon immer

war es so, dass ich mehr einkaufe, wenn ich weniger sportle. Also Sportzeugs. Alles, was ich sonst nicht so gern kaufe. Schuhe, Radzubehör, orange Trisuits, etc. Ich könnte auch sagen, ich kaufe das, was ich in dem Moment gar nicht brauche, aber vielleicht kommt es mir ja nur deshalb so vor, als ob es mehr sei. Wobei natürlich auch die übriggebliebene Zeit irgendwie genutzt werden will. Aber das soll hier jetzt keine philosophisch-psychologische Betrachtung meines Kaufverhaltens werden, sondern ein Bericht über meine neue Kamera.
 
Nachdem meine Chefin von ihrem letzten Kroatienurlaub so wunderschöne Unterwasserbilder vom schnorcheln mitgebracht hat, war ich so begeistert, dass ich meinem jedes Jahr 2-3 mal aufflackernden Wunsch nach einer "Action-Cam" nachgegeben habe und mir ein Auslaufmodell (weil gerade günstig zu kriegen) gekauft habe. Und damit ging der Spaß los. Erst mal, legte ich sämtliche Zubehörteile vor mir auf den Tisch, um (so hoffte ich) gleich mal die für mich wichtigsten Teile zu erkennen. Naja, der Erfolg war bescheiden. Also doch erst mal die Bedienungsanleitung lesen. 
Aber sowas dauert, also habe ich das aufs Wochenende verschoben, weil ich da mal wieder als Hundesitterin bei Chaya sein darf, was an sich ja schon sehr anstrengend ist
Hundesitter-Stress
und da passt eine zweite Herausforderung doch bestens dazu.
Sah auf der Verpackung viel ordentlicher aus ...
Heute wird Chaya mein Testmodell und morgen soll das Wetter wieder radeltauglich sein (das Foto oben täuscht ein wenig, an dem Tag sind regelmässig Gewitter runtergekommen), das heißt bis dahin muss ich rauskriegen, wie ich sie wo befestigen kann und dann wird einfach mal ein Stück der Radausfahrt mitgefilmt.

Freitag, 17. Februar 2023

Schlecht geplant

Meine Mittendrin-Challenge will irgendwie noch nicht anlaufen. Das wäre ja nicht so schlimm, wollte ich doch einfach mal sehen, wie weit ich in einem Jahr mit meinen Besuchen komme.  
"Eigentlich" hatte ich vor, im Februar zu starten, aber da wurde es dann ja gleich so kalt und so schneeig und überhaupt würde ich gerne mit den näheren Mittelpunkten beginnen, und, und, und ...
Aber - was ich diese Woche bei der genaueren Planung festgestellt habe, ärgert mich wirklich ein wenig. 
Wiens Mitte hätte ich locker vor/nach meinem Besuch beim Badeschiff erledigen können, liegt sie doch gerade mal 2 U-Bahnstationen entfernt! 
UND: Niederösterreichs Mittelpunkt ist nur einen (zugegebenermassen ziemlich weiten) Steinwurf von der Strecke entfernt, die ich Anfang Jänner von dem Schwimmbewerb in Altenwörth in die Steiermark gefahren bin! 
So ein Mist - hätte ich früher damit angefangen, hätte ich schon zwei Ziele in der Tasche. Grrrr....
Aber gut, es geht ja um nichts und vielleicht bringen mir die neuerlichen Fahrten dorthin ja irgendeinen Zusatzgewinn, den ich jetzt noch nicht kenne. 


Der Zusatzgewinn der Februar 3T-Challenge zeigte sich heute das erste mal ganz deutlich - es läuft immer runder! Die Wade ist ruhig auch wenn ich bergauf gehe, längere Stückchen laufe egal ob auf Schotter, Waldboden oder Straße. Yipiehh! (Für den NRFTW hätte es trotzdem nicht gereicht, bis jetzt sind es gerade mal 8 Einheiten!)
Nächste Woche lasse ich auch die zweite Seite noch bearbeiten, damit sie sich nicht vernachlässigt fühlt und danach hoffe ich, wieder in meinen gewohnten Laufrhythmus zu kommen. 

Langweilig wird mir trotz des verzögerten Starts und des minimierten Laufens nicht - ich frag mich ja immer, wie andere das machen, dass ihnen Zeit überbleibt.
Gerade habe ich ein wunderbares Buch von E. Kagge gelesen. "Gehen. Weitergehen" in dem ich diesen wunderschönen Gedanken gefunden habe, den man ja auch auf den NRFTW anwenden könnte. Denn wer nur bei Tag/im Hellen aus der Tür rausgeht, verpasst ja auch was, wie wir alle wissen.
Ansonsten spaziere ich mit Chaya durch den Winter
und schwimme gelegentlich mit anderen in kalten Seen.

Freitag, 12. August 2022

Alles neu

Der Mai ist zwar (schon länger) vorbei, aber trotzdem gibt es bei mir ein paar Neuerungen.

Punkt eins und am allerwichtigsten. Meine Energie ist zurück. Ok, die ist vielleicht nicht ganz neu, aber ich fühle mich doch wie ein neuer Mensch. Seit Dienstag muss ich keine Antibiotika mehr nehmen, der Appetit ist zurück und auch die Lust mich zu bewegen. Das Amselmädchen, das mir meinen Krankenstand sehr versüsst hat, kommt immer noch jeden Nachmittag vorbei, mittlerweile setzt sie sich sogar auf die Lehne der Bank auf der ich sitze!
Sehr dabei geholfen haben mir natürlich Chaya, die mit mir auch die langsamsten Spazierrunden geduldig absolviert hat
und jede Menge Vitamine aus dem Hochbeet! Das heißt am Wochenende werde ich mal wieder versuchen, wie das mit diesem ominösen Sport funktioniert. Alltagsbewegungen (mit dem Rad zur Arbeit) gehen schon wieder ganz gut.
Und gestern kamen dann gleich 2 Neuerungen dazu. 
Zuerst mal eine neue Garmin.
Ich hatte mir ja letztes Jahr (Belohnung) eine neue Laufuhr gekauft. Mit Solarladefunktion, die aber heuer irgendwann nicht mehr funktionierte. Im Krankenstand hat man ja viel Zeit und so versuchte ich mit dem Online-Kundendienst gemeinsam eine Lösung für dieses Problem zu finden, dass dann leider lautete: die Uhr wird ausgetauscht!
Die "alte" schickte ich zurück und bekam umgehend
ein Austauschmodell, das gestern im/am Postkasten lag, als ich nach Hause kam. Ich kam gerade zurück von Lofer, wo ich noch was neues erstanden habe.
Ich hab ein neues Auto!
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich von meinem autolosen Zustand die letzten eineinhalb Jahre genug habe. Ich habe mir nämlich - ganz entgegen meiner Vorlieben - ein riiiiieeeeesengroßes Ding gekauft, das ich in der nächsten Zeit zu einem Mini-WoMo umbauen lassen möchte. Erst mal wird improvisiert mit umgelegter Sitzbank, einer Matratze und ein paar Stapelkisten und wenn ich eine Werkstatt oder einen Bastler finde, möchte ich es mir dann etwas gemütlicher gestalten. Auf meinem TG Parkplatz passt es gerade noch hin (aussteigen muss ich hinten durch die Schiebetür, aber das hält beweglich!) und klar kann ich im Notfall auch mal im Alltag damit durch die Gegend fahren, aber es wird wohl mehr als Urlaubsgefährt herangezogen werden. 

... und dann war da noch ... ein phänomenal schöner Vollmondspaziergang um Mitternacht, den ich letzte Nacht dem Schlaf vorgezogen habe. Noch während des NRftW fand ich, dass ein gelegentlicher Nachtspaziergang oder -lauf sehr lohnend sein könnte, konnte mich seit dem aber nie dazu aufraffen, des nächtens wieder loszuziehen. Bis gestern. Zwar schirmten immer wieder ein paar lockere Wölkchen den Mondschein ein wenig ab, aber zwischendurch war es faszinierend durch das helle Mondlicht zu spazieren. Leider ist in so einer Sommernacht weitaus mehr los, als im Februar und so waren zumindest die ersten und letzten paar Meter nicht ganz einsam, der Rest war aber einfach nur aaaahhhh....

Donnerstag, 28. Juli 2022

KO vor der ersten Runde

So war das aber nicht geplant!
 
Am Sonntag Vormittag fuhren die Lieblingsschwester und ich nach Anger, um dort die Radstrecke des Triathlons abzufahren. Ui, das war eine gute Entscheidung, die hat es nämlich durchaus in sich. Eine kurze knackige Steigung mit bis zu 14%, längere Anstiege mit wechslender Steilheit und eine kurvige, steile Abfahrt. Dazu kommen noch so einige 90 Grad Abzweige und enge Kurven im Ort selbst - zusammengefasst könnte man sagen, nicht unbedingt eine Bestzeitstrecke. Das kurze Koppelläufchen hinten dran wandelte ich in eine Geh-/Laufeinheit um, denn meine Beine fühlten sich nach der Radrunde irgendwie tot an. 
Am Montag gab es deshalb auch nur eine knapp halbstündige Schwimmeinheit im brühwarmen Wallersee. Für Dienstag war kühleres Wetter angesagt, das ich für einen morgendlichen Lauf nutzen wollte. Nur spürte ich beim aufwachen sehr schnell, dass da irgendwas nicht stimmte. Hals zugeschwollen, Schluckweh, Nebenhöhlen voll. Tadaa der Sommerschnupfen ist voll da!
Seit dem (mit einer kurzen Unterbrechung gestern, wo ich dachte, ich könnte schon wieder arbeiten), liege ich zuhause rum, trinke schlückchenweise Tee und ärgere mich über die hohen Temperaturen, bei denen es unmöglich ist, sich in Wollpullover und Fleecedecken einzuwickeln und langsam gesund zu werden. 
Meinen Startplatz für Samstag habe ich schon in unserer Vereins-Wettkampfgruppe zur Weitergabe angeboten und ich werde mich wohl die nächsten Tage mehr mit "inhäusigen" Aktivitäten beschäftigen.

Donnerstag, 17. September 2020

Im Dienste der Wissenschaft oder: "Luke I'm Your Mother"

 

 
Warum verkleide ich mich einen Tag lang als "Darth Moeder" und erschrecke (oder belustige?) damit so einige Wandertouristen im Salzburger Pongau?
Alles im Dienste der Wissenschaft!




Von vorne: 
Vor ein paar Wochen las ich einen Aufruf im Intranet, dass Probanden für eine Wanderstudie gesucht werden. Dafür wäre Zeit für eine sportmedizinische Untersuchung, einen Test am Laufband und eine Wanderung in Werfenweng nötig.
Ich fand, das klang sehr nett - und so eine umfangreiche Untersuchung kann ja auch nie schaden - und meldete mich gleich an. Noch am selben Tag kam die Antwort, die Terminvereinbarung verlief problemlos und am Dienstag war es soweit und ich fand mich um 7.45 Uhr in der Sportmedizin ein, um dort den ersten Teil der Studie zu absolvieren. 
Dafür wurde ich zuerst mal auf Herz und Nieren befragt, untersucht, schließlich verkabelt wie ein Weltklasserechner und aufs Laufband gestellt. Die Stufen dauerten jeweils drei Minuten und dann wurde das Tempo und die Steigung erhöht. Puh! Schon relativ schnell musste ich aufgeben, weil das Tempo am Ende für mich schon sehr fordernd war und ich die nächste Steigungszunahme eventuell noch ein wenig länger mithalten hätte können, schneller ging aber auf keinen Fall mehr!
Dann war ich für den ersten Teil entlassen und entspannte den restlichen Tag mit Chaya im Wald
und bei einer grandiosen herbstlichen Schwimmerei im Obertrumersee.
Gestern fuhr ich am Vormittag nach Werfenweng, wo der zweite Teil über die Bühne ging. Ich durfte ein tragbares Spirometer anziehen (siehe Foto) und dann eine 1km Strecke mit 100 HM möglichst zügig (um sie später mit dem Test am Laufband vergleichen zu können) hinaufwandern. 
Dann gab es eine einstündige Pause (ohne Maske) und anschließend noch eine 8km Runde in moderatem Tempo - wobei der Studienleiter, der neben mir herging und Puls- und noch ein paar Werte im Auge behielt doch glatt der Ansicht war, dass ich zu wenig moderat ginge und mich (MICH!!!!) gelegentlich gebremst hat. Also änderte ich das Lied in meinem Kopf und damit meine Schrittfrequenz und bewunderte die traumhafte Landschaft, machte Fotos und atmete brav in mein Messgerät.
 
Ich sollte auf dieser Strecke keine Pause machen und darum übernahm es dann netterweise auch Max noch ein paar Fotos aufzunehmen, während ich meinen Trott beibehielt.
Foto: Max Beck
Foto: Max Beck
 
Nach knapp zwei Stunden waren wir wieder unten, ich bekam die Maske ab und durfte wieder sprechen (mit dem Teil könnte man zwar sprechen, darf aber nicht!?) und hatte meine Pflicht (hach, gäbe es doch nur solche Pflichten!) erledigt!

Samstag, 6. Juni 2020

Ordnung muss sein!

Also irgendwie fühlt es sich (für mich) seltsam an, diese Worte zu schreiben... obwohl ich es schon ganz gerne ordentlich habe. Nur das Ordnung schaffen/halten steht eben nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste.
Trotzdem scheint sich mein ordnungsliebender Persönlichkeitsanteil diese Woche mal durchgesetzt zu haben.
Los ging es am Montag. Da lief ich nämlich (endlich) meine letzten noch offenen Straßen meines "everysinglestreet-Spiels" vom Winter ab!
Erst war ja zuviel an Gemeinschaftsläufen los, um die letzten Straßen noch abzulaufen und dann kam die Zeit der Ausgangsbeschränkung, in der ich einfach keine Lust hatte, durch die Wohngegend zu traben, manchmal auch die gleiche Straße hin und zurück, weil da ja auch immer alle (naja fast) zuhause waren und mich sicher noch mißtrauischer beäugt hätten, als es am Montag der Fall war!





Dadurch hatte ich dann am Dienstag den Kopf frei, um beim Gemeindesammeln weiter zu machen. Sollte man meinen... so richtig gut vorbereitet war ich nicht und das trotz Schummelzettel und allen Adressen der Gemeindeämter im Routenplaner!
In den Reifen war Luft, ich hatte an Wasser und Verpflegung gedacht und fuhr los.

Erst mal nach Obertrum - meine leichteste Übung, weil Hausstrecke!
Weiter ging es dem Obertrumer See entlang nach Seeham - noch immer leicht.
Auch das dritte Gemeindeamt an diesem Tag liegt noch in meinem "normalen" Radrundenradius, ich wählte als Anfahrt allerdings nicht die direkte Strecke von Seeham aus, sondern machte einen kleinen Schlenker, um auf gemütlicheren Straßen fahren zu können.
Berndorf
Danach befragte ich erst mal meinen Schummelzettel, weil genau in dieser Gegend für mich das große Unwissen beginnt. Klar kenne ich die einzelnen Gemeinden, aber in welcher Reihenfolge es nun weitergeht und wie ich von hier nach dort komme, ist eben immer wieder spannend. Schließlich fuhr ich ein kleines Stück hinter einer Radlergruppe her, die allerdings kurz vor Dorfbeuern abbogen. Der Ort ist ja eher klein und ich begann die Gemeinde zu suchen, fand sie aber weder in Kirchnähe, noch sonstwo. Schließlich erfragte ich, dass sie im benachbarten Michaelbeuern liegt - naja, wer kann das ahnen?









Während ich mir die gegenüberliegende Benediktinerabtei  (LINK) ansah, konnte sich mein Rad etwas ausruhen und weiter ging es über phänomenal hübsche Strässchen
 
 
 nach Lamprechtshausen
und dann mit ein paar Verfahrern (die, wie ich im nachhinein auf der Karte gesehen habe, gar nicht so falsch gewesen wären - ich habe nur zu früh umgedreht)
nach Bürmoos
Wäre nicht dre Parkplatz des Gemeindezentrums angeschrieben gewesen,
hätte ich dieses Gemeindeamt wohl niemals gefunden!!!

und St. Georgen.
 
Da gab es sogar einen erleuchteten Maibaum. Wohl der Ersatz für mich, da ich die Kirchen ja noch immer links liegen lasse!
Als nächster Punkt stand Oberndorf auf meiner Liste. Der Weg dorthin war - naja - zweckmässig. Vielleicht gäbe es da nettere Strecken, aber irgendwie war ich schon ein wenig müde und nicht mehr sehr experimentierfreudig. So ärgerte es mich auch nicht ganz so schlimm, als ich nach diesem Foto
feststellte, dass mein Handyakku gerade noch 5% anzeigte und nicht nur das!

Tja, soviel zur guten Vorbereitung...
Drei Gemeinden standen noch auf meiner Liste und ich hätte sie auch sicher gefunden und gesehen, aber so ganz ohne Beweisfoto oder zumindest Aufzeichnung der gefahrenen Strecke, hätte ich es ja nicht nachweisen können.
Also beschloss ich, es für diesen Tag mit den Gemeinden 13 - 20  gut sein zu lassen

und fuhr auf direktem Wege nach Salzburg, von wo aus ich mich mit der S-Bahn nach Hause bringen ließ.


So kam es zu einem ungeplanten Ende meiner dritten Runde, die ich einfach als Runde 3.1 demnächst fortsetzen werde!


Ein wenig muss dieser Plan aber noch warten, denn ebenfalls am Wochenbeginn scheine ich mir eine Erkältung eingefangen zu haben, die mich mit Hals-, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit die nächsten paar Tage in meiner Wohnung gehalten hat.
Solange ich mich nicht anstrenge geht es mir ganz gut, was mich heute auch dazu verführt hat, zumindest noch eine einzelne, ganz nahe liegende Gemeinde zu besuchen.....
Ingrid begleitete mich nach Hallwang, was mir heute zumindest eine gute Stunde leichte Bewegung verschafft hat!
Nummer 21!