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Samstag, 6. Juni 2020

Ordnung muss sein!

Also irgendwie fühlt es sich (für mich) seltsam an, diese Worte zu schreiben... obwohl ich es schon ganz gerne ordentlich habe. Nur das Ordnung schaffen/halten steht eben nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste.
Trotzdem scheint sich mein ordnungsliebender Persönlichkeitsanteil diese Woche mal durchgesetzt zu haben.
Los ging es am Montag. Da lief ich nämlich (endlich) meine letzten noch offenen Straßen meines "everysinglestreet-Spiels" vom Winter ab!
Erst war ja zuviel an Gemeinschaftsläufen los, um die letzten Straßen noch abzulaufen und dann kam die Zeit der Ausgangsbeschränkung, in der ich einfach keine Lust hatte, durch die Wohngegend zu traben, manchmal auch die gleiche Straße hin und zurück, weil da ja auch immer alle (naja fast) zuhause waren und mich sicher noch mißtrauischer beäugt hätten, als es am Montag der Fall war!





Dadurch hatte ich dann am Dienstag den Kopf frei, um beim Gemeindesammeln weiter zu machen. Sollte man meinen... so richtig gut vorbereitet war ich nicht und das trotz Schummelzettel und allen Adressen der Gemeindeämter im Routenplaner!
In den Reifen war Luft, ich hatte an Wasser und Verpflegung gedacht und fuhr los.

Erst mal nach Obertrum - meine leichteste Übung, weil Hausstrecke!
Weiter ging es dem Obertrumer See entlang nach Seeham - noch immer leicht.
Auch das dritte Gemeindeamt an diesem Tag liegt noch in meinem "normalen" Radrundenradius, ich wählte als Anfahrt allerdings nicht die direkte Strecke von Seeham aus, sondern machte einen kleinen Schlenker, um auf gemütlicheren Straßen fahren zu können.
Berndorf
Danach befragte ich erst mal meinen Schummelzettel, weil genau in dieser Gegend für mich das große Unwissen beginnt. Klar kenne ich die einzelnen Gemeinden, aber in welcher Reihenfolge es nun weitergeht und wie ich von hier nach dort komme, ist eben immer wieder spannend. Schließlich fuhr ich ein kleines Stück hinter einer Radlergruppe her, die allerdings kurz vor Dorfbeuern abbogen. Der Ort ist ja eher klein und ich begann die Gemeinde zu suchen, fand sie aber weder in Kirchnähe, noch sonstwo. Schließlich erfragte ich, dass sie im benachbarten Michaelbeuern liegt - naja, wer kann das ahnen?









Während ich mir die gegenüberliegende Benediktinerabtei  (LINK) ansah, konnte sich mein Rad etwas ausruhen und weiter ging es über phänomenal hübsche Strässchen
 
 
 nach Lamprechtshausen
und dann mit ein paar Verfahrern (die, wie ich im nachhinein auf der Karte gesehen habe, gar nicht so falsch gewesen wären - ich habe nur zu früh umgedreht)
nach Bürmoos
Wäre nicht dre Parkplatz des Gemeindezentrums angeschrieben gewesen,
hätte ich dieses Gemeindeamt wohl niemals gefunden!!!

und St. Georgen.
 
Da gab es sogar einen erleuchteten Maibaum. Wohl der Ersatz für mich, da ich die Kirchen ja noch immer links liegen lasse!
Als nächster Punkt stand Oberndorf auf meiner Liste. Der Weg dorthin war - naja - zweckmässig. Vielleicht gäbe es da nettere Strecken, aber irgendwie war ich schon ein wenig müde und nicht mehr sehr experimentierfreudig. So ärgerte es mich auch nicht ganz so schlimm, als ich nach diesem Foto
feststellte, dass mein Handyakku gerade noch 5% anzeigte und nicht nur das!

Tja, soviel zur guten Vorbereitung...
Drei Gemeinden standen noch auf meiner Liste und ich hätte sie auch sicher gefunden und gesehen, aber so ganz ohne Beweisfoto oder zumindest Aufzeichnung der gefahrenen Strecke, hätte ich es ja nicht nachweisen können.
Also beschloss ich, es für diesen Tag mit den Gemeinden 13 - 20  gut sein zu lassen

und fuhr auf direktem Wege nach Salzburg, von wo aus ich mich mit der S-Bahn nach Hause bringen ließ.


So kam es zu einem ungeplanten Ende meiner dritten Runde, die ich einfach als Runde 3.1 demnächst fortsetzen werde!


Ein wenig muss dieser Plan aber noch warten, denn ebenfalls am Wochenbeginn scheine ich mir eine Erkältung eingefangen zu haben, die mich mit Hals-, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit die nächsten paar Tage in meiner Wohnung gehalten hat.
Solange ich mich nicht anstrenge geht es mir ganz gut, was mich heute auch dazu verführt hat, zumindest noch eine einzelne, ganz nahe liegende Gemeinde zu besuchen.....
Ingrid begleitete mich nach Hallwang, was mir heute zumindest eine gute Stunde leichte Bewegung verschafft hat!
Nummer 21!

Freitag, 6. März 2020

Verlängert

Ursprünglich hatte ich für mein "everysinglestreet-Laufprojekt" Ende Februar als Frist geplant. Aber irgendwie waren da so viele andere Läufe mit anderen (Sonntags um den Wallersee, Krapfenlauf, Lauftreff und ein paar Marathonvorbereitungsbegleitungen), dass ich einfach nicht recht weitergekommen bin. Also habe ich Ende Februar mal bei meinen beiden Mitstreiterinnen nachgefragt, wie weit sie denn schon gekommen seien, mit der Erkenntnis, dass kein Widerspruch nicht unbedingt Zustimmung bedeutet!  😆
Mit anderen Worten, eine hatte wohl gar nie vor mitzumachen und die andere wird Anfang April umziehen und möchte erst danach anfangen. Also habe ich beschlossen, auch zu mir großzügig zu sein und um einen Monat zu verlängern. 
 












Letzte Woche lief ich wieder einen Teil der Straßen ab und konnte dadurch ein paar weitere "weiße Flecken" auf meiner Seekirchenkarte tilgen.



Das Wetter war ideal, leicht bewölkt und windstill und so nahm ich nach einer Stunde mit ein paar ungeplanten Umwegen wegen Baustellen
und meiner Orientierungslosigkeit, noch den Fitnesspoint mit, wo ich knapp 15 Minuten verbracht habe und dann gut gedehnt wieder nach Hause getrabt bin.
Montags gönnte ich mir dann einen herrlichen Nacharbeitsgatschlauf, der allerdings, bis auf den Gatsch nur sehr wenig Vergnügen bereitete. 
Die Beine waren schwer, der Rücken verspannt, die Strecke länger, als sonst (ehrlich!!) und ich war einfach nur froh, als ich wieder zuhause war. 
Apropos zuhause: hier halte ich mich momentan wirklich sehr gerne auf, besonders tagsüber. Die Abende oder auch die frühen Morgenstunden verbringe ich jetzt nämlich öfter wieder in einem Waldstück hier ganz in der Nähe, um den wanderungswilligen Amphibien meine Taxidienste zukommen zu lassen. 

Freitag, 7. Februar 2020

Das Wetter

Worüber haben Menschen eigentlich früher geredet (und gebloggt), als es noch kein Wetter gab? 😄 Eines muss man ihm jedenfalls lassen, es legt sich so richtig ins Zeug, um allen genügend Kommunikationsmaterial zu liefern. 
Letzten Samstag lockte mich die Sonne in Verbindung mit äußerst milden Temperaturen auf die Terrasse, wo ich diesen "Frühaufsteher" entdeckte. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass dieser Salatkasten seit dem Herbst draußen im Trockenen steht!
Allzulange zerbrach ich mir aber nicht den Kopf darüber, wie er das geschafft hat, weil ich mich aufs Rad setzte und mir die Sonne auf einer gemütlichen Seenrunde abwechselnd ins Gesicht und auf den Rücken scheinen ließ!
Ab Sonntag wurde wieder mein Lieblingslaufwetter geboten, dass ich für den zweiten Durchgang meines Straßenlaufspiels genutzt habe.
Diesesmal sah es so aus:
Damit bin ich den Teil Seekirchens abgelaufen, den ich am allerwenigsten kannte. Wobei ich für den nächsten Durchgang nicht mehr den Sonntag Vormittag wählen würde, weil mich doch relativ viele Leute sehr argwöhnisch beäugt haben, wenn ich in Sackgassen gelaufen bin oder - weil es nicht anders möglich war, eine Straße (wiederholt) rauf und runter lief!

"Einfach nur" gelaufen bin ich dann am Mittwoch in Salzburg wieder. In der Nacht war die Temperatur hier so gesunken, dass sich der schöne Regen in Schnee und die nassen Straßen in Rutschbahnen verwandelt hatten.
Also fuhr ich mit der S-Bahn bis zu meiner "Arbeitshaltestelle", deponierte meinen Rucksack mit Wechselkleidung und allem nötigen Krimskrams in meiner Radbox und lief eine kleine herrlich nassgatschige Runde durch den Klessheimer Park bis zur Saalach und zurück.
Und gestern konnte ich den heuer ersten Chayaspaziergang ohne Stirnlampe beenden! Das Strahlewetter in Verbindung mit dem bisschen Schnee machte es möglich. Auf Schnee ist ein brauner Hund in der Dämmerung einfach besser zu sehen, als auf braungrüner Wiese!
 
 
 

Freitag, 10. Januar 2020

Neues Spiel

Gehört hatte ich früher schon mal von der Idee, aber so richtig draufgebracht hat mich Markus mit seinem Blogbeitrag "Kreuz und Quer".
Es heißt "every single street" und geht darum, in seiner Heimatstadt (oder auch woanders, wenn man genug Zeit mitbringt), jede einzelne Straße abzulaufen. Und wenn das einer in San Francisco schafft, müsste das doch in meiner "Großstadt" auch möglich sein. 
Um mir die Sache lustiger zu machen, habe ich zwei Freundinnen aus dem Ort eingeladen, bei dem Spiel/Projekt mitzumachen. Egal ob laufend oder spazierend, hauptsache zu Fuß und alle Straßen. Am Ende schauen wir dann, wer es geschafft hat, am wenigsten Gesamtkilometer zu brauchen! Weil ein bißchen Planung muss dabei schon sein, sonst rennt man viele Wege doppelt und dreifach!
Mal sehen, was dabei herauskommt. 

Ich habe heute schon mal mit einem kleinen Teil der Stadt begonnen, in dem ich mich auch sehr gut auskenne und musste feststellen, dass ich die Gesamtstrecke schwer unterschätzt hatte! Ich hatte für den Bereich zwischen Seeburg und Mühlbergstraße gut 5 Kilometer geschätzt und kam mit über 9 nicht mal ganz soweit! 
Trotzdem hat es mir richtig Spaß gemacht soviele neue Straßen und Wege anzuschauen. Nächste Woche geht es weiter!