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Donnerstag, 11. April 2024

Osterhusten

Statt der Osterglocken ließ ich heuer einen Osterhusten erklingen, der zwar nicht ganz so melodisch, aber mindestens ebenso laut war.
Nach meinem Kurzbesuch im Ländle, um die Möbellieferung entgegen zu nehmen, hatte ich ja noch immer ein langes Wochenende vor mir, was sich wunderbar dazu eignete, in Ruhe den Husten mit den dazugehörigen Begleiterscheinungen vorbeigehen zu lassen. Da ich momentan keinerlei Wettkampfpläne habe, ließ sich auch sehr entspannt abwartend beobachten, wie so ein Schnupfenverlauf sich gestaltet. 

Die Zeit, die ich dadurch nicht draußen aktiv war, habe ich dazu genutzt, den Kleiderkasten von winterlich warm, auf sommerlich leicht umzubestücken, die Terrasse aus dem Wintermodus zu erwecken, die Radrolle in den Keller zu verbannen und auch schon (sehr früh ich weiß, aber ich konnte einfach nicht widerstehen) die ersten Gemüsepflänzchen zu ergattern. Alles sehr gemütlich, mit der ruhespendenden Couch in meiner Nähe. 

Was aber trotz bellendem Husten und dazugehöriger Schlappheit sein musste, waren ein paar schöne Spaziergänge. 
Einmal am Haunsberg, bei stürmischem Wind;
einmal "hinterm Haus" nach Waldprechting, wo ich einen neuen Hofladen entdeckt habe;
und einmal quer über den Irrsberg, was sich nach der Ruhephase und wegen der doch zumindest 3stelligen Höhenmeter schon fast wieder wie Sport angefühlt hat!

Diese Woche ging es weiter mit Seeschwimmen, das bei den momentanen Wassertemperaturen schon wieder Frühlingsschwimmen ist, ein bisschen Kraft- und Stabi-Training und einer für Samstag geplanten Radrunde, auf die ich mich schon sehr freue, um schön langsam wieder auf mein "Normalmaß" an Bewegung zu kommen. 

Freitag, 4. September 2020

Slow Down

Im Moment kommt es mir vor, als hinke ich der Zeit hinterher und dabei tue ich nicht mehr, sondern eher weniger, als sonst. Vielleicht ist das aber auch eine "natürliche Verlangsamung", die mich und meinen Körper auf den bald anstehenden Urlaub einstimmen will. Wer weiß?
Jedenfalls habe ich als Gegenmaßnahme meine Online- und Fernsehzeit eingeschränkt und habe nach der Irrseequerung auch ein paar Läufe ausfallen lassen, bzw. sie durch schöne Wanderungen ersetzt.

Wenn ich gelaufen bin, dann auch bewußt langsam und meistens in Five-Fingers, die mein Tempo zusätzlich etwas dämpfen, wie zB. bei diesem herrlichen 5km Lauf, bei dem mir das erste Mal die Herbsstimmung des Lichts so richtig aufgefallen ist. 
 
 
Ein paar Tage danach machte ich mit Claudia einen gemütlichen Spaziergang auf den Tannberg, wobei die Anfahrt mit dem Rad länger dauerte, als der Spaziergang selbst! (Und das, obwohl wir einen falschen Weg gewählt hatten?!?)
 
 
Am Nachmittag gab es dann das Kontrastprogramm dazu  bei einem phänomenalem Konzert im Festspielhaus mit Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble (LINK), das ich mit der Lieblingsschwester genoß!
Das Wochenende brachte dann wunderbaren Landregen, den ich für einen Spaziergang am Seeweg durch das Wenger Moor nutzte. Die Luft war frisch, die Wege leer - Herz, was willst du mehr?
 
 
Getoppt wurde dieser Spaziergang dann nur noch durch meinen Wanderlauf über den Irrsberg am Dienstag dieser Woche, bei dem ich allerdings keine Bilder gemacht habe, weil mein Telefon lieber zuhause geblieben war. Und das war gut so, denn bei diesen traumhaften Regenstimmungen wäre ich wohl dreimal solange unterwegs gewesen, wenn ich sie versucht hätte, einzufangen. So konnte ich gehen, laufen und genießen.
Es regnete fast durchgängig und die Dunstwolken hingen über den Wiesen, dass man teilweise kaum den Gipfel sah. Den Weg hinunter nach Straßwalchen kannte ich noch nicht und war zeitweise etwas unsicher, ob ich nicht falsch abgebogen und in ein Bachbett gelangt war! Dann fand ich aber wieder eine Markierung und rutschte, ging, stolperte einfach weiter! Die Schuhe und Socken waren nass von unten, die Hose saugte das Wasser nach oben an und der Rest von mir wurde durch die nassen Pflanzen, wie durch eine natürliche Waschanlage gut "angefeuchtet". 
Wunderbarerweise hörte der Regen auf, als ich knapp einen Kilometer vor meinem Ziel-SBahnhof in Straßwalchen war, die Sonne kam heraus und so stieg ich dort wieder (fast) trocken in den Zug, um mich nach Hause bringen zu lassen.
--- Und hier noch die musikalische Untermalung zu diesem Post: Slow Down ---

Sonntag, 19. August 2018

Abwechslung tut gut

Manchmal läuft der Alltag einfach so dahin, aber zwischendurch gibt es auch Wochen, die "mehr" zu bieten haben, als sonst ein Monat. So kommt es mir zumindest vor!

Außerdem durfte ich ein paar neue Erkenntnisse gewinnen, wie zB.:
SUPn und Radfahren sind irgendwie miteinander verwandt - der Wind kommt bei beiden Sportarten immer von vorne. 😆
Gleich am Mittwoch startete ich einen neuen Paddelversuch - der Anfang war wieder sehr wackelig, aber nach gut 10 Minuten hatte ich das Gefühl etwas sicherer zu werden. Blöd nur, dass ich da schon wieder knapp vor dem Ufer war!
Am Samstag traute ich mich dann in Gesellschaft etwas weiter - über 2 Kilometer in ca. 35 Minuten kamen wir. Das macht echt Spaß!

Aber jetzt erst mal der Reihe nach.
Gelaufen bin ich nach dem grandiosen Gewitterregen vom Montag nur mehr im Trockenen. Mittwoch beim Lauftreff um den Obertrumersee. Schön langsam möchte ich ja auch wieder fit für längere Strecken werden, die ich in der Triathlonvorbereitung völlig ignoriert hatte. Es klappte ganz gut, aber die Erkenntnis, dass ich bei einem langen Lauf, der um 19.15 Uhr beginnt jetzt wieder in der schon sehr fortgeschrittenen Dämmerung zurückkomme, hat mich etwas überrascht. Nach dem Lauf war ich in etwa gleich nass, wie am Montag, nur kam die Wasserkühlung von innen!
Am Freitag gönnte ich mir dann einen klitzekleinen Regenerationslauf in Seekirchen und im Anschluß noch ein Sonnenuntergangsausschwimmen, bevor ich mit ein paar netten Menschen ein tolles "Dude-Picknick" am Steg des Seekirchner Strandbades genoß!
Der Donnerstag war mein quasi-Ruhetag. Ich hatte mit meinen Kolleginnen ausgemacht, nach der Arbeit in einen schattigen Gastgarten zu radeln - dafür nahm ich mein Rad für den Weg zur Arbeit. Zwar hatte dann nur eine der beiden Zeit, aber es war trotzdem sehr lustig. Beim Heimradeln genossen wir noch die Abendsonne
Lisbeth zwischen D und A!
und ich danach besonders die schon wieder angenehmen Temperaturen für die letzten 15 Kilometer.
Gestern durfte ich mich den ganzen Tag mit Chaya in ihrem Garten, dem nahen Wald, dem Quellenbach und dem Obertrumersee vergnügen, ihre Menschen besuchten eine Hochzeit, wir hielten dafür ausgiebigst Siesta!
Und heute hatte ich zwar eine größere Wanderung geplant, allerdings hielt mich meine Bettdecke unbarmherzig bis fast acht Uhr gefangen, sodass ich auf Plan B, sprich: Sonntagsspaziergang, umschwenken "musste".
Mit dem Zug fuhr ich nach Neumarkt, überquerte den Irrsberg und fand nach einigen Wirrungen, gut zwei Stunden und knapp 13 Kilometer später, zum Bahnhof nach Straßwalchen, von wo aus mich ein Zug wieder nach Hause brachte.


Am Nachmittag erntete ich wie jedes Jahr um diese Zeit, Unmengen an Kräutern. Zum Teil wurden sie zum Trocknen aufgehängt, in Öl eingelegt, zerkleinert oder auch frisch eingefroren. Ich habe noch immer das Gefühl in einem Gewürzladen zu stehen!
Und last but not least kam noch die Lieblingsschwester auf einen kurzen gemeinsamen Schwumm im Wallersee und ein wochenendabschließendes Eis vorbei!

Montag, 13. Juli 2015

Wanderlauf

Gestern konnte ich mich nicht mehr zum Laufen aufraffen. Nach meinem Seminar war ich schon so tiefenentspannt, dass ich irgendwie nahtlos zum Stachelbeeressen im Garten übergegangen bin und mich dann zufrieden und satt in den Gartenliegestuhl sinken ließ!
Aber heute!
Plan A wäre gewesen - Sonntag Abendlauf, heute eine kleine Wanderung.
Das Laufen wollte ich aber nicht wieder ausfallen lassen, also bin ich einfach eine hügelige Kurzwanderrunde gelaufen. Naja, zumindest Teile davon. Im Bergaufstück bin ich zuerst immer 100 Schritte gelaufen und 100 gegangen und den letzten Teil, der steiler war ganz gemütlich spaziert. Runter ging es dann über ein paar Serpentinen auf einer Forststraße, das haben die Oberschenkel dann mal etwas zickig kommentiert. Aber weit war es ja nicht, knapp 13 km und das schönste: die letzten 5 davon im Nieselregen!
Los geht's!
Blick zum Irrsee nach Oberösterreich
und nach Sommerholz mit seiner markanten Kirche
Sommerregen
wie bestellt!