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Montag, 30. Juni 2025

Das zweite B

Eine Urlaubswoche mit nur einem B (wie Browniecampen) hängt ein bisschen schief, dachte ich mir, als ich am Donnerstag gemütlich bei Chaya in ihrem Garten saß. Dass mich das aber gar nicht beunruhigte lag daran, dass ich noch am gleichen Abend in einen Zug gestiegen und in den Westen gefahren bin. 
Für den Freitag hatte ich nämlich Karten für ein Konzert in Lindau und so wusste ich das zweite B (wie Brompton) ganz in meiner Nähe!
George Nussbaumer und Philipp Lingg
Das Konzert war - wie erwartet - ein Ohrenschmaus, ich liebe es, wenn zwei Musiker, die ich schon jeden für sich alleine schätze, gemeinsam auf der Bühne stehen. Wenn dann auch noch die Chemie zwischen den beiden so stimmt, dass die Ansagen mehr einem Kabarett gleichen, als einem Konzert, umso besser!
Der nächste Tag war dann wie dafür gemacht, das zweite B zu genießen - so geschehen auf einer wunderbaren Radrunde auf altbekannten Wegen. 
Blick in die Schweiz
Auf der langen Gerade dem Rhein entlang machte ich mir dann eine Gruppe E-Bike-Fahrer als Windschutz "zunutze" und sauste in für mich ungewohnt unangestrengter Art und Weise dahin. Leider legten die Herren aber bald eine Orientierungspause ein und so verabschiedete ich mich von ihnen, bedankte mich und fuhr mit eigener Kraft weiter. 
Pause im Schatten

Und vor den letzten paar Kilometern noch eine 
Abkühlung im Bodensee
Den Rest des Tages lag ich lesend im Schatten und so war auch der zweite Urlaubswochenteil wunderbar genutzt. Am Sonntag fuhr ich wieder heim und ging heute noch immer völlig tiefenentspannt wieder ins Büro, wo mich stapelweise Arbeit, ein neues Betriebssystem und ein neuer Zwischenmieter (ein sehr anhänglicher Käfer?) erwarteten.

Dienstag, 24. Juni 2025

Bloggertreffen und Faulsein im Waldviertel

Das Waldviertel ist der nordwestliche Teil von Niederösterreich, ca. drei Browniestunden von hier entfernt und eignet sich hervorragend als Urlaubsziel für einen wunderbaren faulen Camping-Kurzurlaub.
Es soll zwar Menschen geben, die dort Aktiv-Urlaub machen, andere fahren sogar für eine große Schwimm- und Swimrun-Veranstaltung (Backwaterman) an ebendiesem See, aber das war mir alles gerade zu anstrengend. 
Schon im Laufe der letzten Woche spürte ich nämlich, dass "irgendwas steckt". Ich war nicht krank und solange ich mich nicht angestrengt habe, auch guter Dinge, aber kaum radelte ich mehr als 5km oder wollte beim Schwimmen ein klein wenig Druck machen, hatte ich das Gefühl, Blei im Körper zu haben. 

Deswegen habe ich auch meine Freitagspläne ein klein wenig abgeändert. An dem Tag wollte ich gerne mit dem Rad zum Waginger See fahren, um einen "weißen Bloggerfleck" einzufärben. Sprich: mich endlich mal mit Lizzy treffen! Denn unsere Lebensmittelpunkte liegen eindeutig zu eng beieinander, als dass wir uns nicht persönlich kennen lernen. 
Das Treffen wollte ich auf keinen Fall absagen, also bin ich statt mit dem Rad, mit dem Auto die ca. 40km zum Waginger See gerollt. Und wie es so sein soll, stand Lizzy schon am Parkplatz, als ich ankam und die nächsten Stunden verbrachten wir beim Kaffeetrinken, im Strandbad, im See mit angeregter Unterhaltung! Es war einfach nur entspannt, lustig, unterhaltsam und wie schon so oft, bestätigte sich für mich, dass das "sich-ja-doch-schon-vom-mitlesen-ein-wenig-kennen" das persönliche Treffen sehr einfach macht. 
Im nachhinein bin ich nur auf einen ganz kleinen Haken gekommen - wir haben keine Fotos gemacht! Also gibt es nun überhaupt gar keinen Beweis, dass dieses Treffen stattgefunden hat und wenn Lizzy es jetzt abstreitet, stehe ich schön doof da!

Umso mehr Fotos gibt es dafür vom Campingaufenthalt am Ottensteiner Stausee.
Ich hatte vor, einfach ein paar faule Tage zu verbringen, 
ein wenig spazieren zu gehen,
die schöne Landschaft genießen und ein bisschen im See rumzupritscheln!
Hat funktioniert! 
Der Ottensteiner See ist ein Stausee der Kamp und wirkt durch seine verzweigten Arme sehr fjordähnlich. Dadurch gibt es viele Spazier- und Wanderwege dem Seeufer entlang, auch zur Staumauer oder zur Burg Ottenstein. 
Nach drei wunderschönen Tagen fuhr ich heute Mittag wieder nach Hause und lasse jetzt, während die Campingausrüstung auf der Terrasse nach dem Reinigen trocknet, die Ruhe noch nachwirken. 

Dienstag, 6. Mai 2025

Das war's mit den 1000ern

Fast gleichzeitig mit meinem Frühjahrsurlaub ging letzte Woche auch das 1000er-Sammelspiel zu Ende. Ganz unspektakulär, weil ich keinen weiteren Eintrag mehr eingesammelt habe. Und so schließe ich dieses Spiel mit der unrunden Zahl 28 ab.
Wer Lust hat, diese noch mal nachzulesen - HIER der Link zu den einzelnen Blogbeiträgen.
  
Am häufigsten, nämlich 18x bin ich in Seen geschwommen, 
6x in Hallenbädern und
4x in Freibädern, davon 3x auf 50m Bahnen. 

22x in Österreich, 6x in Deutschland.

Den kürzesten Weg hatte ich zum Wallersee, den weitesten zum kleinen Bornhorster See. 

Was es mir beschert hat, sind einige tolle Ausflüge mit Schwimmeinlagen, die ich sonst sicher nicht gemacht hätte. Ein wenig schade ist, dass ich es im Ärmelkanal letztes Jahr nicht auf 1000m gebracht habe, aber das kann ich ja zu einem anderen Zeitpunkt noch nachholen!

Meine letzten Urlaubstage habe ich, wie geplant sehr gemütlich verbracht. Viel Couching, ein wenig Gartenarbeit (die Terrasse musste jetzt endlich mal bestückt werden),
ein Tagesausflug nach Innsbruck, bei dem ich doch prompt in eine Laufveranstaltung "geraten" bin, obwohl ich doch kulturelle Gründe hatte, hinzufahren!
Spaziergang bei sommerlichen Temperaturen

Ab in die kühle Kirche
Das Konzert war ganz wunderbar. Kai Schuhmacher am Piano und Benedict Kloeckner am Cello haben mit ihren Stücken so eine bezaubernde Stimmung geschaffen, wie ich es selten bei einem Konzert erlebt habe. 
Im Programm hieß es: Gemeinsam mit dem Cellisten Benedict Kloeckner macht sich Pianist und Komponist Kai Schuhmacher auf die Suche nach Arvo Pärts Brüder und Schwestern im Geiste und lädt zum musikalischen Familientreffen zwischen minimalistischen Strukturen und mystischen Klangwelten.
Danach stieg ich (ungeplant) in einen Zug nach Bregenz und habe den Urlaub dort beendet, wo ich ihn 2 Wochen zuvor begonnen habe.
Leider hatte ich Brommi nicht dabei und so habe ich mich entschlossen, den Fitnessparcours in Dornbirn für ein draußen-Krafttraining zu nutzen. Das hat mich ein wenig an die Hallentrainings im Winter erinnert, denn da mache ich auch immer Übungen, die sonst nie auf meinem Plan stehen!
Am besten hat mir die Station mit den Bauchmuskelübungen gefallen - da lag man auf dem Rücken und hatte diesen "Ausblick"!
Den Nachmittag habe ich auf dem Balkon lesend verbracht und abends fuhr ich mit dem letzten Zug wieder zurück nach Hause. Als ich am Bahnhof stand, kündigte sich schon der Wetterumschwung an. 
Der brachte dann auch Abkühlung und eine tolle Wolkenstimmung bei meinem Sonntagsläufchen. Die Läuferin im Bild kam mir gerade noch entgegen, hat sich dann aber spontan entschlossen, wieder zurückzulaufen, ich folgte ihr und wir wurden beide nur ganz wenig nass! 

Mittwoch, 30. April 2025

Goethe Kultur Lauf - Der Urlaub geht weiter!

Der eigentliche Grund für mich, diese beiden Wochen im April Urlaub zu nehmen, war der "Goethe-Kultur-Lauf" in Weimar. 
Elke erzählte mir schon im Herbst davon und nachdem ich das Konzept schon beim Bauhaus-Marathon 2019 faszinierend fand, meldete ich mich an. 

Zwar plagte mich die Frage, welche der vier angebotenen Distanzen ich laufen sollte, weil ich ja das eine oder andere kleine Problemchen mit meinem linken Fuß hatte. 

Aber durch das Laufkonzept dort, das ja Pausen nicht nur erlaubt, sondern geradezu vorschreibt, traute ich mich dann doch auf die Strecke "Sinnlichkeit", mit 7,8km. 

Aber von vorne. 
Ich fahre ja nicht so gerne lange mit dem Auto, also habe ich beschlossen, die Fahrt nach Weimar in zwei Etappen anzugehen. Ein kurzer Blick auf die Karte zeigte mir, dass ich einen Halt in Regensburg einlegen könnte - die Stadt wollte ich schon letztes Jahr besuchen, damals war aber gerade Hochwasser in der ganzen Region und ich habe verschoben.
Dann entdecke ich noch zusätzlich den Termin einer Lesung in Regensburg, die mich sehr interessiert und schon ist der Campingplatz für Donnerstag bis Samstag gebucht.
Das Wetter meint es gut mit mir, hat es in den Tagen vor meiner Abfahrt geregnet, ist der Himmel zwar grau, aber kurz nach meiner Ankunft lässt sich sogar die Sonne kurz blicken und ermöglicht mir eine erste Stärkung im Freien. 
Anschließend fahre ich mit dem Rad (Brommi leistet auch in diesem Urlaub wieder sehr gute Dienste) in die Altstadt und drehe schon ein paar Runden. 
Die Lesung - Pippo Pollina "Der Andere" findet in einer Buchhandlung mitten in der Altstadt  statt und ist sehr gut besucht. Ich kannte ihn bisher nur als Sänger und war gespannt auf das Buch. So gespannt, dass ich es schon gelesen habe, als es mir in der Stadtbücherei "zufällig" mal unterkam! So kannte ich den Inhalt schon, umso interessanter waren aber die Zusatzinfos über die Hintergründe dieses Werks.
Was für ein toller Auftakt!
Nach ein paar netten Gesprächen sause ich mit Brommi wieder zurück zum Campingplatz. Wobei "sausen" es nicht ganz trifft. Der Radweg entlang der Donau ist nämlich zappenduster. Und das Radlicht jetzt nicht unbedingt schnellfahrtauglich! Aber egal, ich komme heil beim Campingplatz an und mache es mir im Auto gemütlich. 
Den einsetzenden Regen höre ich noch, als ich einschlafe und nachdem er auch am Morgen noch andauert, gibt es den Kaffee eben drinnen.
Zum Glück nieselt es den restlichen Freitag nur, sodass ich in Ruhe die Altstadt besichtigen kann, Goethe winkt mir auch hier schon zu!
Am Samstag geht es weiter nach Weimar. Die Wolken lasse ich hinter mir und komme bei strahlendem Sonnenschein an, richte mich am Campingplatz ein und sause mit dem Rad den Hügel von Ettersburg nach Weimar. Dort hole ich als erstes meine Startunterlagen für den nächsten Tag, was schnell erledigt ist und treffe mich anschließend mit Elke und Chris für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffeeklatsch und einem herrlichen Abendessen!
Zurück am Campingplatz fällt mir der klitzekleine Nachteil des klaren Himmels auf, es kühlt empfindlich ab! Aber ein kurzer Abschluss des Tages vor dem Auto muss noch sein - bei diesen Ausblicken! 
Am nächsten Tag ist es dann soweit. Als ich gemütlich zum Start spaziere - Rad und Tasche mit Wechselkleidung im Zielbereich deponiert - sind Elke und Chris schon eine Stunde unterwegs. 
Ich sehe noch die Läufer die sich für die Strecke "Phantasie" entschieden haben, auf die Strecke gehen, zehn Minuten später bin ich dann an der Reihe.

Ach ist das hier gemütlich. Ein paar traben an, ein paar gehen, ich entscheide mich für einen gemütlichen Trippeltrab, den ich für die Etappe bis zur ersten Auszeit "Römisches Haus" beibehalte. Hier kann man Postkartengrüße verfassen, ob in Goethes Stil oder im eigenen, bleibt offen!
Weiter geht es durch den Ilmpark und dann eine leichte Steigung hinauf bis zum Schloss Belvedere, das mir Wasser (draußen) und eine wunderbaren Aussicht und Musikgenuss (drinnen) bietet, sodass ich körperlich und geistig erfrischt und beschwingt, den Weg zurück in Angriff nehmen kann. 
Auch den Rückweg absolviere ich in meinem bewährten Spazierlauf-Modus und komme zufrieden nach 1:18:57 ins Ziel.
Nach einer kurzen Pause mache ich mich wieder auf den Weg zum Campingplatz und lasse mich von Google-Maps dazu verführen, einen "schnelleren" Weg zu nehmen. 
Ähem. Brommi schieben macht ja auch Spaß! 
Nach diesem ungeplanten Trailintermezzo beschließe ich am Nachmittag den Bus nach Weimar zu nehmen, besuche dort noch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, bevor ich meinen Ausflug zu diesem wunderbaren Lauferlebnis bei einem gemeinsamen Abendessen mit Elke und Chris abschließe. 

Am Montag wird Brownie wieder aufgesattelt und es geht erst nach Bamberg, wo ich einen sonnigen Tag verbringe
und später wieder nach Hause, wo ich jetzt noch ein paar Tage das süße Nichtstun genieße! 

Montag, 21. April 2025

Urlaubseinstimmung gelungen

Ich mag es, gleich das erste Wochenende vor dem eigentlichen Urlaubsbeginn etwas zu unternehmen, weil er sich dadurch - gefühlt - verlängert. Und so fuhr ich letzten Donnerstag nach der Arbeit in meine Zweitheimat. Zwar war dort gerade ein Temperatursturz mit Regen im Gange, aber außer, dass ich bei 20 Grad mehr in den Zug gestiegen war, störte mich das am Donnerstag Abend nicht mehr. Am Freitag beschloss ich dann, den kühlen Tag dazu zu nutzen, meine "Nasse1000er-Statistik" noch mal ein wenig aufzubessern. 
Ich hatte gehofft, dass das neue Hallenbad in Bregenz vielleicht schon geöffnet hat, aber leider ist das Eröffnungsdatum erst Mitte Mai. Das Freibad dort hat noch nicht geöffnet, also fuhr ich nach Dornbirn. Im Stadtbad war ich schon ewig nicht mehr - warum eigentlich? Es ist sehr geräumig und trotz Osterferien und Regenwetter hatte ich herrlich Platz zum Schwimmen. Zwar füllte es sich dann gegen Mittag immer mehr, aber das war mir dann schon egal, denn ich hatte 45 Minuten Bewegung und meine

#28 der nassen 1000er!
am 18.4. in Dornbirn - yipieh!


Anschließend belohnte ich mich gleich dafür im "dreierlei", das ist ein Bioladen, nicht weit von meiner Wohnung, in dem man auch essen kann und zwar so richtig gut! 
Weiter ging es mit dem Belohnen dann auf meiner Couch mit einem Buch und Tee und einem entspannenden Nachmittagsschläfchen ...

Am nächsten Tag nutzte ich den Sonnenschein (es war auch wieder deutlich milder!) für eine kleine Laufrunde - es ist so herrlich, einfach wieder in die Laufsachen steigen und loslaufen zu können. Das Tempo ist immer noch sehr gemächlich, wenn ich länger, als eine halbe Stunde unterwegs bin, mache ich auch noch bewusst Lauf-Geh-Kilometer, aber es tut so gut!
Das Telefon blieb zuhause und so müsst ihr mir einfach glauben, dass es wunder-, wunderschön war! 

Zu Mittag traf ich mich mit Pia in Bregenz. Bei unserem letzten Treffen hatten wir aus dem KUB einen Folder einer Ausstellung mitgenommen, die wir uns angeschaut haben. (HIER der Link) Die Ausstellung zieht sich über das ganze Gebäude, vom Keller bis in den zweiten Stock und ich war sehr beeindruckt! Die Nachbesprechung fand dann in unserem Lieblingscafé statt und bei einem abschließenden Spaziergang am See.

Den Sonntag nutzte ich, um mit Brommi ein wenig durch die Gegend zu cruisen. 
Zwar habe ich es wieder geschafft, eine andere Strecke zu fahren, als geplant, aber so kam ich dafür an ein paar "hier-war-ich-ja-schon-ewig-nicht-mehr-Orte" und die geplante Strecke kann ich ja dann beim nächsten Mal in Angriff nehmen. 
Am frühen Nachmittag war ich wieder zurück, fast zeitgleich mit dem Föhnzusammenbruch, der mich dann vom Balkon vertrieb. 
Also packte ich meine Siebensachen und fuhr am späteren Nachmittag wieder nach Hause. Brommi fuhr gestern mit, weil es mich kommende Woche in den Urlaub Teil2 begleiten darf!