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Freitag, 8. August 2025

To Tri or not to Tri - That is the Question

Sorry, lieber William, dass ich bei dir geklaut habe, aber ich könnte es selbst nun mal nicht besser ausdrücken!
Mag ich überhaupt noch bei Triathlons starten? Meine Unlust in diesem Jahr, mich auch nur gedanklich mit einem Start bei einem Triathlon - oder zur Schonung der Ferse auch noch bei einem Aquabike, die immer öfter angeboten werden - zu beschäftigen, lässt diese Frage immer öfter auftauchen. 
Ich schwimme noch immer leidenschaftlich im See herum, fahre gerne mit dem Rad eine kleine Runde (das Radreisen ist heuer bisher leider dem Wetter zum Opfer gefallen und der August + Teile des Septembers sind wochenendmässig völlig verplant ...) und freue mich wie eine Schneekönigin, dass ich jetzt wieder abends nach der Arbeit einfach mal eine halbe Stunde vor mich hintraben kann. Aber das alles kombinieren? Wettbewerbe? Puh ...
Andererseits fahre ich begeistert zu den Triathlons in meiner Umgebung, schaue zu und finde eben gerade die Kombination aus diesen drei Sportarten grandios. Auch werde ich immer hellhörig, wenn mir jemand von einem geplanten Start bei einem Triathlon (danke Karina!) erzählt oder ich mir die Starts der Lieblingsschwester in meinen Kalender eintrage, um sie dort anzufeuern. 

Dass mich diese Frage gerade jetzt so beschäftigt, ist natürlich ein Klassiker - die von mir bevorzugten "kleineren" Veranstaltungen in der Gegend sind schon vorbei, die kommenden Wochenenden sehr verplant (heute geht es nach Kärnten auf ein Yoga-Seminar!) und so kann ich den einfachsten Lösungsansatz: einfach mal wieder zu starten, vergessen und hirne eben zuhause herum.

Wenn ich den Kopf frei kriegen will, hilft eines ganz sicher: raus gehen!
Mal mit dem Rad - wie am Dienstag in der Mittagspause, wo ich eine wunderbare Runde nach Berndorf gefahren bin,
mal in den Laufschuhen, wie mittwochs nach der Arbeit, da lief ich eine kleine Runde (4km) in der Abendsonne, ganz ohne Plan, alle Anstiege bin ich gegangen und kam so zu den guttuenden Pausen für die Ferse. Danach dehnen ist schon Gewohnheit geworden und mir helfen die Videos dabei, lange genug in der Position zu bleiben.
Und da ich ja drei Sportarten betreibe, gehe ich jetzt gleich noch eine Runde schwimmen! 

Donnerstag, 31. Juli 2025

Raus aus dem Juli

Während ich diesen Blogbeitrag schreibe, kann ich über den Laptoprand mein Zucchinipflänzchen sehen, wie es mit dem Kürbis um die Gartenvorherrschaft kämpft. 
Sehr entgegenkommend!
Den beiden behagt der feuchte Juli sehr und ich fühle mich in guter Gesellschaft, denn auch ich bin von meinen Regenschwümmen im See, den Spaziergängen und gelegentlichen Läufchen bei angenehmen Temperaturen und fallweiser Wasserkühlung begeistert!
Am Samstag habe ich einen kleinen Ausflug nach Anger gemacht, dort fand wieder der Höglwörther See-Triathlon statt, den ich selbst vor 3 Jahren mal am Programm hatte, dann aber wegen Angina leider nicht starten konnte. Aber wie jedes Jahr sind einige Kolleginnen vom Verein am Start und die Gegend ist wunderhübsch und eignet sich vorzüglich, um einen kleinen Spaziergang im Regen zu machen und "nebenbei" die fleißigen SportlerInnen anzufeuern. 
Am nächsten Tag machte ich mich dann durchs Zuschauen motiviert auch wieder auf eine kleine Laufrunde. Am Plan standen nur drei Kilometer, diese aber ohne Gehpause. Dafür gab es vor dem Lauf ein knapp 10minütiges Aufwärmprogramm, dann lief ich durch drei verschiedene Wetterphasen (grau - Sonne und dampfig - Schütteregen) und danach gab es gleich noch eine Dehneinheit. Um nicht immer die gleichen Bewegungen zu machen (gerade beim Aufwärmen bin ich äußerst phantasielos), mache ich die Pre- und Post-Run Einheiten jetzt oft mit YouTube Videos (Run Better with Ash), weil es mir so leichter fällt, die Dehnungen oder Positionen auch wirklich lange genug zu halten und sie nicht schnell und schlampig zu absolvieren. Den Kanal finde ich sehr angenehm, es gibt haufenweise Auswahl an Programmen und einige vorbeugende Videoreihen gegen typische Läuferverletzungen. 
Jedenfalls spüre ich die Fortschritte und wenn ich am Tag nach einem Lauf nicht mehr Probleme habe, als am Tag davor, habe ich richtig dosiert!

Sonntag, 13. April 2025

Bald aus!

Nur noch 17 Tage läuft mein "nasse 1000er" Spiel - oje, da war ja im heurigen Jahr gar nicht mehr viel los. Eigentlich schon seit Oktober nicht mehr, wenn ich mir meine Liste so anschaue. Aber ein paar Tage bleiben mir noch, wer weiß, wohin es mich noch verschlägt. 

Was tut sich sonst?
Das wöchentliche Hallentraining vom Verein ist seit Ende März wieder in der Sommerpause - das heißt, ich muss mich jetzt wieder selbst aufraffen, um regelmäßig zu meinen Stabitrainingseineheiten zu kommen. Puh ....
Letzte Woche war ich stattdessen mit der Lieblingsschwester bei einer Laufveranstaltung in der Nähe zum anfeuern mit dabei. Während sie ihre Startunterlagen abgeholt und sich rennbereit gemacht hat, bin ich in der Nähe an der Oichten eine knappe Stunde durch die Gegend spaziert, um mich anschließend an die Strecke zu stellen und die LäuferInnen anzufeuern.

Die Froschwanderung ist für heuer auch vorbei - der Zaun wird wieder abgebaut und Bilder, wie dieses
gibt es erst wieder nächstes Jahr.

Gestern habe ich das erste Mal im heurigen Jahr in Brownie geschlafen. Ich war in Ebensee und hatte geplant, dort ein Konzert zu besuchen und danach auf einem Stellplatz am Traunsee zu übernachten. Aber da ich ja Meisterin bin, meine Pläne abzuändern, habe ich das auch gestern getan!
Lag vielleicht daran, dass ich nach meinem Tagesprogramm schon etwas müde war. Ab Vormittag fand in Seekirchen der Radfrühling statt, heuer erstmals mit einer Raddemo (LINK) für mehr Radwege in der Stadt. Da war ich natürlich dabei! 
Da das Tempo bei so einer Demo naturgemäß sehr gemächlich ist, wollte ich anschließend noch ein wenig schwitzen. Also habe ich mal wieder meine Standardrunde gestartet, diesesmal auch wieder mit Versuchen, mich mit Selbstauslöser zu fotographieren ... Tja. Das ist noch ausbaufähig!

Dann wurde Brownie gesattelt und auf ging es an den Traunsee. Dort hatte ich mir einen Stellplatz gesucht, der sich dann allerdings als etwas überteuerter Schotterparkplatz herausgestellt hat. Da ich für die eine Nacht keinen Strom brauchte, habe ich mich auf die "Nicht-Stellplatz-Seite" gestellt und statt 30,- nur 4,- Euro Parkgebühr bezahlt. Dann habe ich mir den Ort angeschaut, bin am See herumspaziert und war nach knapp drei Stunden so richtig müde! 

Das Konzert ging erst um 20.30 Uhr los und ich hatte gar keine Lust, mich so lange in ein Lokal zu setzen. Also spazierte ich zurück zu Brownie und entdeckte auf der Strecke eine Ankündigung einer Lesung im dortigen Museum von Tarek Leitner (ehemaliger Nachrichtensprecher im ORF), die um 19 Uhr stattfand. Hmmm.... da könnte ich doch zuerst noch zu einer Lesung gehen und dann ...
So überlegte ich, während ich es mir für eine gute Stunde in Brownie bequem machte, ein wenig las und prompt einschlief! Kurz nach halb 7 wachte ich wieder auf, spazierte zum Museum, genoss die Lesung, die mehr eine Erzählung des Autors war, wie und warum er dieses Buch geschrieben hat, ergänzt durch viel Hintergrundinformationen über seine Familie und deren Nachbarschaft, kaufte mir (natürlich!) das Buch und beschloss, dass es reichte! 
Kurz blieb ich noch im Museum, plauderte mit meinen Sitznachbarinnen, spazierte dann zurück und fuhr (es war noch nicht mal 21 Uhr) nach Hause. So war es zwar keine Übernachtung, aber auch für einen erholsamen Nachmittagsschlaf, eignet sich Brownie ganz wunderbar!

Freitag, 4. April 2025

Frühlingserledigungen

Bei einem meiner letzten Besuche im Strandbad, hatte ich plötzlich einen Flashback zu einem Kurzurlaub 2018 ... (Herrnbaumgarten 2018) - hmmmm... wieso wohl?
Woher die Socken plötzlich kamen, konnte ich nicht herausfinden, aber es erinnerte mich daran, dass ich nach diesem Urlaub gewissenhaft Einzelsocken gesammelt und in irgendeine Schublade gelegt habe. Kaum war ich zuhause, suchte ich den Beutel und schickte die Ausbeute der letzten gut 6 Jahre nach Herrnbaumgarten. 
Diese eine (halb)leere Schublade war dann ein guter Motivationsschub, mich auch anderen Frühlingserledigungen zu widmen. (Von Frühjahrsputz kann ich leider noch nicht sprechen ...)

Da wurde dann nach und nach der Kleiderkasten umgeräumt, die Rolle in, die Terrassenmöbel und leeren Blumentöpfe aus dem Keller geschleppt, das Rennrad wieder für den Echteinsatz hergerichtet und heute habe ich dann sogar damit begonnen, Kräuter auszusäen und saß das erste Mal gemütlich über Mittag draußen. 
Brownie habe ich auch wieder campingbereit gemacht und prompt beim Einräumen ein Kaufangebot für ihn erhalten! Aber nachdem die ersten beiden Fahrten mit ihm schon geplant sind, habe ich dankend abgelehnt. 

Wenn ich nicht gerade irgendwelches Zeugs hin- und herräume, mache ich auch immer wieder mal einen kleinen Spazierlauf. Einmal, um ein bestimmtes Fotomotiv endlich zu erwischen, das ich sonst immer nur vom Bus aus gesehen habe. Das liegt nur leider direkt an der Landstraße und da ich keine Lust hatte, dort auch wieder zurück zu laufen, bog ich einfach in der Nähe des Froschteichs in den Wald ab, wo ich einen Weg vermutete. Und tatsächlich brachte mich ein wirklich schöner Waldweg das kurze Stück fernab der Straße wieder zurück, bis ich wieder auf gewohnten Laufwegen nach Hause traben konnte. 
Am neu gefundenen Weg

Marillenblüte beim Hundesitten

Heute wählte ich für mein Läufchen eine leicht hügelige Strecke, die auch ein Stück durch den Wald führt. Die Temperaturen waren richtig angenehm, der böige Ostwind ließ mich allerdings noch mal zurück in die Wohnung gehen und eine dünne Weste holen, die ich auch laufend gut vertragen habe. Als ich aus dem Waldstück rauskam, hatte ich es als Windschutz hinter mir und nutzte die Gelegenheit, mich kurz auf eine Sonnenbank zu setzen und den Moment zu genießen.

Mittlerweile behagt mir die Kombination aus gehen und laufen richtig gut und ist bis zu einer Stunde auch ganz ohne Nachwirkungen. 

Freitag, 21. März 2025

Herausfinden was passt

Wie hieß das gleich noch mal? "Trial and Error" oder war es doch "Learning by Doing"

Seit dem Ende des restless february versuche ich, herauszufinden, was den Füßen behagt und was nicht. Interessanterweise spüre ich jetzt auch im Alltag wieder öfter "etwas" an der Ferse, was trotz (oder gar wegen?) der vielen Spaziergänge im Februar nicht so war. Eines muss ich ihr lassen: sie ist eine gute Lehrmeisterin, was Selbstdisziplin in Bezug auf Dehn- und Kräftigungsübungen betrifft und macht mich freundlich darauf aufmerksam, wenn ich in Gefahr laufe, sie zu vernachlässigen. 
Eine weitere Schraube, an der ich drehe ist das Thema Ernährung. Allerdings bin ich hier - leider - nicht sehr konsequent. Am leichtesten ist es für mich, wenn ich beim Einkaufen aufpasse, denn was nicht im Kühlschrank ist, kann nicht (regelmäßig) gegessen werden. Wobei ich davon überzeugt bin, dass Nahrung besser, als jede andere Therapie ist, weil sie von innen wirkt und alles andere von außen.

Von außen gab es noch etwas, was mir in den letzten Wochen geholfen hat, nämlich die Fersenkeile, die ich mir vor Jahren wegen meines Fersensporns gekauft habe. Da diese weiche, leichte Erhöhung momentan gut zu tun scheint, habe ich mich dazu durchgerungen, es auch (wieder) mal mit Laufschuhen mit mehr Sprengung zu versuchen. Die mit denen ich sonst laufe, sind da eher sparsam ausgestattet.
Es wurden schließlich Brooks Ghost, die ich jetzt einmal in der Woche für meine Lauf- und Geh-/Laufversuche trage. 

Ließ ich mich etwa vom "Parkrun"
Zeichen verführen?
Und so sieht es momentan mit der "Lauferei" aus. Auch wenn der Fortschritt nicht leicht ersichtlich ist, für mich ist es einer, weil ich doch den Laufanteil nach und nach erhöhen und gelegentlich, wenn es mal klappt, nach einer Radeinheit auch einen ganz kurzen Koppellauf dranhängen kann.


Soviel zu meinen Fuß- und Fersenexperimenten!
Und wenn ich nicht gerade herumprobiere, gibt es natürlich noch den grauen Alltag, der momentan aber gar nicht (mehr) so graubraun ist, denn auch wenn es nach wie vor sehr trocken ist, lässt sich der Frühling nicht aufhalten und schickt seine Boten, die ich bei meinen Besuchen am Froschzaun ebenso entdecken kann, 
wie bei meinen Chaya-Spaziergängen. 

Dienstag, 11. März 2025

Frühlingswochenende

Wenn es mich im Moment in den Westen zieht, muss ich immer überlegen, ob ich die beiden Schwimmtrainings (Do Abend und Sa Vormittag) auch wirklich schwänzen mag. Letzte Woche fiel mir die Entscheidung leicht, denn schon am Donnerstag wachte ich mit etwas Schluckweh auf, das mich vermutlich auch ohne Reisepläne vom Schwimmen abgehalten hätte. 
Zum Glück entwickelte sich daraus kein Infekt, nur die Nase und die Nebenhöhlen waren ein wenig "verschnupft", was mich an einem Wochenende ohne größere sportliche Pläne aber nicht gestört hat. 
Und so fuhr ich wieder Donnerstag nach der Arbeit gen Westen, und nutzte den Freitag Vormittag gleich dazu, meinen Balkon ein wenig frühlingshaft zu gestalten.
Wie sinnig es ist, ihn überhaupt zu bepflanzen, wo ich doch oft wochen- und monatelang nicht dort bin, darüber könnte man streiten, aber ich dachte mir, bevor ich mir Schnittblumen kaufe und auf den Tisch stelle, grabe ich lieber ein paar Blümchen samt Zwiebel ein und habe vielleicht auch in den nächsten Jahren was davon. 
Am Nachmittag ging es dann ins Oberland zu einem schönen Bloggertreffen mit Anna! Wir nutzten das Strahlewetter für einen herrlichen Spaziergang oberhalb von Nenzing und hatten viel zu besprechen. Danach ging es noch auf Kaffee und Kuchen zu ihr, bevor ich mich wieder in den Zug zurück ins Rheintal setzte. 
Den Abend verbrachte ich mit "alten" Freunden in Dornbirn. Es fasziniert mich immer, wie unkompliziert es sein kann, sich nach so vielen Jahren einfach wieder zusammenzusetzen und zu erzählen, zu plaudern, sich auf den neuesten Stand zu bringen. Es war einfach herrlich.

Am Samstag ging es dann mit Brommi Richtung Bregenz. Zuerst mal an den See, einfach nur sitzen und schauen und genießen. Diese wohltuende Landschaft ist für mich jedes mal wieder ein Genuss!
Danach gab es noch einen anderen Genuss,
bevor ich wieder zurückgefahren bin. Da ich mich nicht entscheiden konnte, welche Strecke ich nehmen sollte, beschloss ich bis zur Achmündung zu fahren und von dort versuchen mich nach den Hinweisschildern zu richten. 
Das hat nicht nur super geklappt, so habe ich auch wieder eine neue Strecke kennen gelernt und das Textildruckmuseum Mittelweiherburg gefunden. Es hatte zwar geschlossen, aber wenn ich zwischen April und Oktober wieder im Ländle bin, werde ich es sicher mal besuchen. 
Und am Abend ging es dann noch zum Funken. Traditionell müsste der zwar am Sonntag (jeweils der 1. Sonntag nach Aschermittwoch) stattfinden, aber einige Gemeinden, wie auch Lauterach, haben ihn schon am Samstag gezündet. Dort gab es dann natürlich ein Funkenküachle und als er begann in sich zusammenzufallen, bin ich wieder nach Hause spaziert.
Am Sonntag gab es dann noch ein kurzes, sehr schönes, komplett beschwerdefreies Läufchen zur Bregenzer Ach, bevor ich die Wohnung wieder zusammengeräumt und mich am Nachmittag wieder in den Zug nach Salzburg gesetzt habe. 

Mittwoch, 5. März 2025

Völlig frei

Mit dem Start in den März genieße ich erst mal die Freiheit, losspazieren, loslaufen zu können, wann, wie lange und wie weit ich mag. Die Frequenz meiner zu Fuß absolvierten Einheiten wird wieder zurückgeschraubt, zwischendurch setze ich mich auch mal auf die Rolle (wenn es draußen kalt oder bäh ist) oder aufs Rad, um draußen eine kurze Runde zu drehen (und hoffe dabei, dass bald mal der Rollsplit von den Straßen kommt).
Spezielle Dehneinheiten für den Rücken und die Ferse, die mir Lizzy zukommen ließ ergänzen das Programm und mit gelegentlichen Schwimmeinheiten in der Halle und im See, komme ich schon wieder annähernd an ein ausgewogenes Bewegungsprogramm. So darf es gerne weitergehen!

Gestern am Grabensee hatte ich dann endlich auch wieder das Gefühl zu laufen. Klar sind jetzt noch sehr viele Gehpausen dabei, aber alleine mal ein Stückchen durch den Wald zu traben ist herrlich!
Ich übe schon für Weimar - dort Kulturauszeit, 
hier Sonnenbankauszeit!
Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder Pausentage, an denen ich es mir einfach gut gehen lasse, wie am Sonntag bei C. in Radstadt.
Camping-Raclette in der Sonne
Essplatz with a view

Damit ich nicht den kalten Entzug des restless february erleiden muss, gehe ich wieder regelmäßig abends in den Wald um Kröten, Frösche und Molche über die Straße zu tragen. Da bin ich dann auch alleine unterwegs und kann die Nachtslots noch mal ein wenig nachfühlen. 

Außerdem hat mich Lizzy auf eine lustige Schreib-Bloggergruppe gebracht, die wöchentlich ein oder zwei Runden Drabble "spielen". Ha, das ist was, ganz nach meinem Geschmack. Kurze Geschichten - es müssen genau 100 Wörter sein - zu drei vorgegebenen Begriffen.
Wer Lust hat, hier mitzulesen, meine Versuche stelle ich auf meinen Schreibblog unter diesem Link (oder einfach von dieser Seite aus oben auf den Tab "Meine Schreibereien" klicken).

Dienstag, 11. Februar 2025

No Rest for the Wicked - 5 bis 10

Das Wetter meint es gut mit mir und meinen Spaziergängen und Langsamläufchen, die ich für den restless february absolviere.

Hier ein kleiner Zwischenbericht: 

#5 - Mittwoch 16 Uhr

Bis kurz vor Dienstschluss sehe ich die Sonnenstrahlen noch in den Bäumen und auf den gegenüberliegenden Hausdächern, aber dann verschwindet sie in der Minute, in der ich aus dem Büro auf die Straße trete hinter einem dünnen Wolkenband.
Auch gut, dann eben ohne und die Festung sieht auch im Dämmerlicht noch hübsch aus! Ich spaziere in Mäandern zum Bahnhof und fahre heim.
Den Donnerstag verbringe ich sitzend. Erst in der Arbeit, dann im Zug nach Lauterach und dann noch im Lokal neben meiner Wohnung, weil ich kurz vor meiner Ankunft im Ländle plötzlich Heißhungerattacken entwickle.

#6 - Freitag 10 Uhr

Die Sonne lockt mich nach draußen und ich lenke meine Schritte Richtung Bregenzer Ach. Dort kann ich ein Weilchen entlangtraben, bevor ich wieder zurück zur Wohnung gehe. 
Interessiert schaue ich mir auch die Tafel an, die mir auf dieser Strecke begegnet. Gut zu wissen, denn in und um Lauterach bin ich noch immer auf der Suche nach Lauf- (und Schwimm-)strecken! 
Dass ich an diesem Tag gleich noch einen Slot fülle ist Zufall.
Ich bin mit Pia verabredet und da wir ja sowieso ein paar Schritte spazieren wollen, starte ich die Uhr einfach mal, als ich sie um 13 Uhr am Bahnhof in Bregenz abhole. Dann schlendern wir zum Yachthafen und anschließend in Richtung KUB, wo sie sich das Ausstellungsprogramm holen will. Der Weg dorthin führt uns bei diesem Knotenpunkt vorbei
danach geht es in Richtung unseres Lieblingscafés. Kurz davor schaue ich auf die Uhr und sehe, dass wir schon gut 4km gegangen sind! Also wird die Uhr kurz gestoppt, nach den kulinarischen Genüssen und herrlichen Gesprächen wieder gestartet und am Bahnhof, wo wir in unterschiedliche Richtungen wieder abfahren, habe ich auch die 

# 7 - Freitag 13 Uhr erledigt.

# 8 - Samstag 22 Uhr

fällt mir erst mal sauschwer. 
Ich war am Vormittag erst eine kleine Runde mit Brommi unterwegs und anschließend habe ich mich mit Schreibblock auf eine Bank in der Sonne gesetzt. Zurück in der Wohnung habe ich gekocht, gegessen und dann schon begonnen, zusammenzupacken, weil ich am Sonntag Früh wieder zurück fahren wollte. Da hielt mich dann die Couch schon sehr fest, aber da ich bisher nur einen nächtlichen Slot erledigt habe, muss ich da irgendwann mal dran. 
Also geht es warm eingepackt noch mal raus. Erst mal ein kurzes Stück der Bundesstraße entlang, dann biege ich links ab Richtung Wolfurt. An dieser Straße gibt es einen tollen Apfelautomaten, den ich bei meinem nächsten Besuch endlich mal ausprobieren will.
Es fällt mir in dieser Umgebung viel schwerer, die Distanzen abzuschätzen und so geht es ein wenig hin und her, hier noch ein Schleifchen und da noch einmal um den Häuserblock, um dann bei exakt 5,00 km wieder vor der Haustüre zu stehen. 

Sonntag bin ich gegen Mittag wieder daheim und fahre erst mal noch zum Schwimmtreff nach Perwang, weil ich froh bin über die Gesellschaft. Für mich alleine fehlt mir an dem Tag die Motivation. 
Die kommt dann aber zum Glück wieder nach einem faulen Nachmittag auf der Couch.

# 9 - Sonntag 20 Uhr

Der Himmel ist wolken-/nebelfrei und der fast volle Mond versüßt mir den ruhigen Spaziergang.
# 10 - Dienstag 0 Uhr

10 Tage sind vom Februar schon vorbei und die große Lücke zwischen 0 und 7 Uhr in der Anzeige der Veranstaltung drückt auf mein Gewissen. Also schalte ich am Montag Abend den Fernseher ein, schlafe genüsslich daneben ein und wache kurz nach 23 Uhr wieder. Passt doch perfekt!

Mittwoch, 1. Januar 2025

Kleine Schritte


Auch wenn ich viele dieser kleinen Schritte hier nicht erwähnt oder auf Strava veröffentlicht habe, es gibt sie doch! Und dass es sie gibt, gibt mir Hoffnung, dass es im nächsten Jahr mit dem Aufwärtstrend so weitergeht. 

Den Silvesterlauf (für den ich mich sehr optimistisch schon Anfang November angemeldet habe), habe ich ebenfalls in kleinen, ruhigen Schritten absolviert. Claudia hat mich netterweise begleitet, obwohl ich beim Start noch nicht sagen konnte, ob ich ihn zu Ende laufen, oder nach der ersten Runde aufhören würde. Gerade mittendrin fühlte es sich aber so richtig gut an und so trabten wir gemütlich weiter und kamen ins Ziel! Somit kann ich die erfolgreiche Teilnahme an einer Laufveranstaltung im Jahr 2024 verbuchen. Jupidubidei! 

Und jetzt?
Mein Plan ist, erst mal zu versuchen auf diesem Niveau (zwei kurze Läufchen pro Woche) zu bleiben, um ein wenig mehr Sicherheit in die Lauferei zu bringen, damit das immer übervorsichtige in sich hineinhören sich wieder verflüchtigt.

Andere Pläne in sportlicher Hinsicht habe ich nicht, eher ein paar Wünsche, wie zB. ein paar der letztes Jahr wegen Dauerregen, Hochwasser oder Unlust nicht gefahrenen Radausflüge zu machen, bis Ende April noch ein paar 1000er einzusammeln und wenn der Fuß es zulässt, auch wieder Browniecampen mit wandern zu verbinden. 
Und natürlich weiterhin mit Chaya meine Runden zu drehen!

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Neue Jahr!

Freitag, 6. Dezember 2024

87 Wochen

ist es her, dass ich das letzte Mal bei einem Lauftreff war. Am 5.4.2023 ist der letzte Eintrag in meinen Aufzeichnungen. Danach habe ich darauf verzichtet, extra nach Obertrum (zwar nicht weit, aber um rumzuhumpeln dann eben doch zu weit) zu fahren und wenn ich mir die Strecke und das Tempo von dem Abend anschaue, war das auch nicht mehr so richtig laufen. 

Als aber diese Woche ein Glühweinlauftreff im Nachbarort bei einer sehr lieben Vereinskollegin ausgeschrieben war, habe ich beschlossen, diese lange Pausenzeit zu beenden. 
Ich habe Claudia gefragt, ob sie mit mir 20min Geh-Laufen würde, damit ich nicht ganz alleine durch die Gegend stolpere, was sie netterweise getan hat und so hatte ich meine "Rechtfertigung" mich danach mit den anderen ans Feuer zu stellen, Kekse zu knurpsen und Glühmost zu trinken!
Schee war's!

Freitag, 29. November 2024

Ruhiger November

Im November ist bei mir nicht wirklich viel Berichtenswertes passiert.
Ich habe die Vogelbesucher (darunter ein wirklich ungewöhnlich gezeichneter Amselmann) auf meiner Terrasse beobachtet,
habe Lizzys Pilzentdeckung auch bei uns gefunden,
war regelmässig mit Chaya spazieren
und bin des öfteren auf der Rolle gesessen, weil es mir draußen mittlerweile für Ausfahrten außer meinen Alltagswegen, zu kalt ist.
Das sind alles ganz wunderbare Dinge, nur geben sie halt, wie auch das Schwimmtraining in der Halle für einen Blogbeitrag nicht so besonders viel her.
Letzte Woche fand eine Jubiläumsfeier der Flachgauer Hospizgruppe statt, bei der ich einige Jahre als Ehrenamtliche mitgearbeitet habe. Das war ein herrlicher Abend, mit vielen schönen Begegnungen, Vorträgen, Rückblicken und viel zu lachen!
Diese Woche habe ich am Montag nur ein paar Stunden gearbeitet und bin schon zu Mittag in meine letzte Urlaubswoche des Jahres 24 gestartet. Da es an diesem Tag zur Abwechslung mal richtig sonnig war, bin ich mit dem Bus zum Grabensee gefahren, um ihn halb laufend, halb gehend zu umrunden.
Mittwoch fuhr ich dann wieder nach Lauterach, wo mich am Donnerstag gleich mal Schütteregen empfangen hat. Der trieb mich dann auch ins Bregenzer Hallenbad, wo ich
 
die #26 der nassen 1000er absolvierte!

Auch sonst war mir das nasse Grau egal - ich hatte schon mit 2 Freundinnen Treffen ausgemacht, einen Servicetermin für Brommi, eine Lesung in der Landesbibliiothek und ein Konzert am Sonntag Abend in meinem Kalender stehen. Wer schaut da noch aufs Wetter?
Ich! Weil es nämlich heute Morgen genau das Gegenteil von grau- nass-bäh war. Von der Früh weg, schien die Sonne und lockte mich nicht nur auf eine sonnige Mittagsrunde, sondern danach auch gleich noch in den Bodensee, wo ich mit zwei anderen WinterschwimmerInnen eine herrliche Runde drehte!